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Recht

Thriller

(6)
Verrat, Rache und Selbstjustiz
Ermordete Banker in Frankfurt, ein brutal hingerichteter Toter in Wien. Auf den ersten Blick haben diese Fälle nichts miteinander zu tun - bis
Josephine Mahler und Gernot Szombathy ins Spiel kommen. Weitere grausame Morde folgen, und jedes Mal erhalten die beiden merkwürdige alarmierende Hinweise. Die Bedrohung kommt nicht aus der Vergangenheit, sondern ist erschreckend real und gegenwärtig. Zusammen mit Chefinspektor Ernst Wotruba aus Wien und Kriminalhauptkommissar Sebastian Kniewasser aus Frankfurt versuchen sie, Licht ins Dunkel zu bringen. Doch als sie beginnen klarer zu sehen, stellen sie fest, dass sie selbst zu Hauptverdächtige
geworden sind - und die Grenzen zwischen Recht und Unrecht
zusehends verschwimmen.
Portrait
David G.L. Weiss, geboren 1978, lebt und arbeitet in Wien und im Waldviertel in Niederösterreich. Seit seinem Studium der Kultur- und Sozialanthropologie an der Universität Wien ist er als freier Mitarbeiter für den ORF tätig. Bei LangenMüller ist u.a. sein Thriller "Macht" erschienen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 432
Erscheinungsdatum 18.03.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7844-3374-5
Verlag Langen/Müller
Maße (L/B/H) 221/151/43 mm
Gewicht 658
Buch (gebundene Ausgabe)
22,00
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Vom Recht und Unrecht in den falschen Händen
von Fredhel am 04.06.2015

Als allererstes möchte ich eine Warnung aussprechen: bei diesem komplexen Thriller ist Aufpassen, Merken und Mitdenken des Lesers zwingend erforderlich. Auch sollte er eine gewisse Bereitschaft mitbringen, Fakten und Informationen am Rande der Handlung aufzusammeln wie Blumen am Wegesrand, die den eigenen Wissenshorizont erweitern. Wie es so seine Art ist,... Als allererstes möchte ich eine Warnung aussprechen: bei diesem komplexen Thriller ist Aufpassen, Merken und Mitdenken des Lesers zwingend erforderlich. Auch sollte er eine gewisse Bereitschaft mitbringen, Fakten und Informationen am Rande der Handlung aufzusammeln wie Blumen am Wegesrand, die den eigenen Wissenshorizont erweitern. Wie es so seine Art ist, hat der Autor David G.L.Weiss wieder seine komplexe Kriminalstory breit gefächert. Von verschiedenen Handlungssträngen und -orten wird der Lesende in eine immer größer werdende Ratlosigkeit geführt, denn es wird stetig unklarer, welche Organisation das Recht in eigene Hände nimmt und sich anmaßt, Urteile zu fällen und grausamst zu vollstrecken. Mit der Auflösung im fulminanten finalen Showdown konnte keiner rechnen, genausowenig wie kein Leser in der Lage ist, die kryptischen Codes und Hinweise selbst zu entschlüsseln. Doch ist "Recht" nicht nur ein spannender Thriller, sondern auch ein durchaus unterhaltsamer Roman. Der Autor verläßt seine gemütlich weanerische Art zu schreiben auch nicht in den Actionszenen, sondern bleibt seinem feinsinnigen Humor durchgehend treu. Ganz besonders zeigt sich das in der Charakterisierung der Hauptpersonen. Alle haben sie ihre liebenswerten Schrullen, ohne in die Lächerlichkeit abzudriften. (Wer nimmt schon sein eigenes Teeservice mit auf Reisen???) Chefinspektor Wotruba grantelt sich allen anderen voran ins Leserherz. Er sagt, was er denkt, ob's grad paßt oder nicht, und trifft dabei immer den Nagel auf den Kopf. Immerhin gelingt es ihm auf Anraten seines Chefs die Verwendungs des "Sch...."-Worts in "Butterkeks" umzuwandeln, was sich immer wieder nett liest. Zusammenfassend muss ich sagen, dass auch "Recht" die Erwartung erfüllt, die man mittlerweile mit dem Autorennamen David G.L.Weiss verbindet. Man darf sich hier auf ein rundum intelligentes Lesevergnügen freuen, das den unterschiedlichsten Ansprüchen an ein gutes Buch gerecht wird.

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Humorvoller Thriller mit furiosem Ende!
von einer Kundin/einem Kunden aus Erkelenz am 16.04.2015

Für mich ist es der erste Ausflug in die literarische Welt von David G.L. Weiss, da ich seinen Vorgänger "Macht" überhaupt nicht kannte. An den Schauplätzen Frankfurt und Wien geschehen perfide Morde. Echte Übereinstimmungen zwischen den Fällen scheint es auf den ersten Blick nicht zu geben. Erst die Ethnologin... Für mich ist es der erste Ausflug in die literarische Welt von David G.L. Weiss, da ich seinen Vorgänger "Macht" überhaupt nicht kannte. An den Schauplätzen Frankfurt und Wien geschehen perfide Morde. Echte Übereinstimmungen zwischen den Fällen scheint es auf den ersten Blick nicht zu geben. Erst die Ethnologin Josephine Mahler ruft den deutschen Ermittler Kniewasser und seinen österreichischen Kollegen Wotruba auf den Plan. Bei der Ankunft am Flughafen erhält Josephine eine Postkarte, auf der eine schwarze Billardkugel und der Text "Sie stehen auf Roter Erde - Laufen Sie!" abgebildet sind. In Wien erhält ihr Verlobter Gernot Szombathy eine Eilsendung. Ihr Inhalt besteht aus einer Phiole mit roter Erde. Dem Autor gelingt es im Verlauf des Buches verschiedene Fäden zu spinnen, die zur Lösung des Falles führen sollen. Für einen Neuling dieser Reihe erscheinen die dauernden Ortswechsel und Personen verwirrend, doch David Weiss nutzt ein sehr gutes Stilmittel, um den Leser zu fesseln: Humor. Für mich das großartige Merkmal dieses Thrillers. Obwohl dieses Buch sich mit sehr viel Grausamkeit beschäftigt, gelingt es durch humorvolle Passagen die Gesamtsituation aufzulockern. Man wird sogar zum Schmunzeln angeregt. Gleichzeitig streut der Autor auch geschichtsträchtige Fakten in seinen Thriller ein, die sogar Lerneffekt für den Leser enthalten. Die Sprache kommt sehr bildhaft daher, wodurch das Kopfkino sehr gefördert wird. Besonders beim furiosen Finale fühlt man sich an Agentenfilme erinnert. Eine Umsetzung, die ich mir während des Lesens erhofft hatte. Kritisch anzumerken ist von meiner Seite, dass man schon sehr aufmerksam lesen muss, da dieser Thriller sehr komplex geschrieben ist und man leicht den Faden verlieren kann. Ansonsten gibt es von meiner Seite eine klare Leseempfehlung!

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Zwischen "Recht", "Unrecht", "Strafrecht" und "Gerechtigkeit" ist nur einer schmaler Grat
von Gertie Gold aus Wien am 06.04.2015

Wieder ein atemberaubender Thriller David G. L. Weiss. In „Recht“ begegnet der Leser einigen Personen aus dem Vorgängerbuch „Macht“ (Man muss es nicht gelesen haben, aber manche Zusammenhänge eröffnen sich dadurch besser). Einige Vorkommnisse erscheinen (fast) tagaktuell und haben sich auch tatsächlich - wie geschildert - zugetragen. Z.B. Das Abschieben... Wieder ein atemberaubender Thriller David G. L. Weiss. In „Recht“ begegnet der Leser einigen Personen aus dem Vorgängerbuch „Macht“ (Man muss es nicht gelesen haben, aber manche Zusammenhänge eröffnen sich dadurch besser). Einige Vorkommnisse erscheinen (fast) tagaktuell und haben sich auch tatsächlich - wie geschildert - zugetragen. Z.B. Das Abschieben psychisch Kranker, die Vernachlässigung von Häftlingen und/oder nicht näher untersuchte Selbstmorde im Gefängnis. Die verschickten Nachrichten, ob als Text oder „Warenmuster“ (Billardkugel „schwarze acht“ oder Phiole mit roter Erde) entsprechen den Erkennungssymbolen verschiedener Geheimgesellschaften. Geschickt lässt der Autor den Leser zwischen den Städten Frankfurt und Wien pendeln. Gut gefallen haben mir die im jeweiligen Dialekt verfassten Dialoge (Wienerisch, Sächsisch, Hessisch). Mancher Übergang ist abrupt, erhöht aber die Spannung. Die beiden historischen Seitenblicke nach 1626 und 1987 wirken auf den ersten Blick wie lose Enden im Netz. Erst im Laufe der weiteren Geschichte erschließen sich dem Leser Zusammenhänge. Das Ende des Buches ist unerwartet. Die Mehrfachbedeutung des ungarischen Wortes „Igazság“ „, nämlich „Recht“ und „Gerechtigkeit“ ist fast unbemerkt im Fokus des Buches. Nicht alles was „gerecht“ ist muss auch „Recht“ sein. Die Grenzen sind hier fließend. Leicht kann ein Gerechtigkeitsfanatiker ins Unrecht und Strafrecht abgleiten. Das Netz der Lügen, Intrigen und Machtspielchen ist dicht gewoben. Als Leser muss man acht geben, den Faden nicht zu verlieren. Kein Buch für den Strand oder für einfach zwischendurch. Hier ist Aufmerksamkeit nötig. Empfehlenswert für alle diejenigen, die gerne Thriller mit mehreren Handlungssträngen lesen.

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Leseempfehlung!
von Thomas Jessen aus Frankfurt am Main am 04.04.2015

Wie schon im Vorgängerroman „Macht“ gelang es David Weiss wieder mich sehr schnell abzuholen. Durch seine lebendige Schreibweise fällt es dem Leser sehr leicht in die Story hineinzufinden. Figuren und Schauplätze sind sehr Bildhaft dargestellt, und erscheinen real, wie ein Film vor dem inneren Auge des Lesers. Schnell schaltete sich... Wie schon im Vorgängerroman „Macht“ gelang es David Weiss wieder mich sehr schnell abzuholen. Durch seine lebendige Schreibweise fällt es dem Leser sehr leicht in die Story hineinzufinden. Figuren und Schauplätze sind sehr Bildhaft dargestellt, und erscheinen real, wie ein Film vor dem inneren Auge des Lesers. Schnell schaltete sich mein Kopfkino ein und endete erst mit der letzten Seite des Buches. Offen gestanden würde ich mich nicht wundern, diese Buchreihe irgendwann einmal auf der großen Leinwand zu sehen. Die Figuren wirken sehr lebendig und glaubhaft, so sehr das man nicht meinen sollte dass es fiktive Figuren wären. Für mich war es zum Teil so, vor allem bei denen die man aus dem ersten Teil schon kannte, dass es mir vorkam als träfe ich alte Bekannte. Man litt mit ihnen, man freute und lachte mit ihnen. Insbesondere der Teil in Frankfurt am Main kam mir als Frankfurter so bekannt vor als würde ich daneben stehen. Der Autor ist in meinen Augen ein Meister darin, den Leser auf falsche Fährten zu locken. Bin ich doch so stolz darauf, dass ich oftmals den oder die Täter lange vor dem Ende herausgefunden habe. Jedoch hier nicht, oder besser wieder nicht. Das ist ganz großes Kino, das ist ein Thriller, den ich jedem ans Herz legen mag der es spannend mag. Von mir hochverdiente 5 von 5 Sternen sowie eine Leseempfehlung.

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Er wollte Gerechtigkeit … oder wenigstens Rache!
von einer Kundin/einem Kunden aus Mülheim am 01.04.2015

»Zwei Fußtritte, ein kräftiges, synchrones Zupacken, und die nächste schwarze 1100-Liter-Kunststoffmülltonne holperte gemächlich über den Randstein zum Lkw. Haken runter, Bolzen hinein, der Container schwankte über den Köpfen der beiden Müllmänner. Plötzlich ein seltsames Rumpeln, als sich die Tonne zum Ausgießen neigte. Da war etwas großes Schweres im Inneren.... »Zwei Fußtritte, ein kräftiges, synchrones Zupacken, und die nächste schwarze 1100-Liter-Kunststoffmülltonne holperte gemächlich über den Randstein zum Lkw. Haken runter, Bolzen hinein, der Container schwankte über den Köpfen der beiden Müllmänner. Plötzlich ein seltsames Rumpeln, als sich die Tonne zum Ausgießen neigte. Da war etwas großes Schweres im Inneren. Der Schlaksige zog die Brauen zusammen und starrte interessiert nach oben. Der Deckel öffnete sich, und der bunte, unsortierte Abfall stürzte in die rotierende Müllpresse hinein. Ein paar verschimmelte Orangen, welke Kohlköpfe und leere Pappkartons. Dann sah er es, das Ding, das so seltsam gepoltert hatte. … Aus dem unappetitlichen Wirrwarr aus Marktabfällen ragte der Arm eines Mannes, eine bleiche, schlaffe Hand über weißen Hemdmanschetten und dem Ärmel eines dunklen Sakkos. Kopf und Schultern des Körpers steckten schon in der Rotationspresse.« Die grässlich zugerichtete Leiche, die an diesem Morgen aus einer Müllpresse in Wien gezogen wird, schockiert Müllwerker und die herbeigerufene Polizei. Deren Entsetzen wird sogar noch größer, als die ersten Rückmeldungen aus der Gerichtsmedizin kommen… »Irgendein krankes Schwein hat ihm bei lebendigem Leib einen Schnitt im Genick zugefügt und durch die Öffnung die Zungenspitze hinten durch den Hals gezogen.« Fast zeitgleich geschehen weitere Morde, teils in Frankfurt am Main, teils in Wien. Eine Ethnologin der Universität Frankfurt erhält eine Postkarte mit einer schwarzen Billardkugel und dem Text „Sie stehen auf Roter Erde – Laufen Sie!“, einem Ex-Soldaten in Wien bringt der Paketbote eine Phiole mit roter Erde. Zunächst erkennt niemand einen Zusammenhang, aber bald schon stehen der Wiener Chefinspektor Ernst Wotruba und der Frankfurter Kriminalhauptkommissar Sebastian Kniewasser vor Problemen, die sie sich nie hätten träumen lassen… „Thrillern für Anspruchsvolle“ – so lautete eine Ankündigung, die ich zu diesem Buch las und die ich hier übernehmen möchte, weil sie so passend ist. Tatsächlich passiert enorm viel und es erschien mir zweckmäßig, mir ein Schaubild der Personen, Taten, Orte und der bestehenden Verbindungen zu erstellen. Das war hilfreich und machte zudem Spaß ;-) Überhaupt machte mir aber das ganze Buch Spaß. Spannung ist reichlich da, es gibt interessante Charaktere, diverse Verschwörungen und wirklich jeder hat irgendwelche Geheimnisse. Ich habe einige Male vor meinem Schaubild gesessen, mir neue Tathergänge, Motive und Lösungen überlegt um sie kurz danach zu verwerfen und neu zu raten. Selbst Dinge, von denen ich lange annahm, dass sie zutreffen würden, stellten sich am Ende als falsch heraus. Was soll ich sagen? Ich fand das klasse! Wenn ich nicht gerade gerätselt habe, habe ich mich amüsiert. Auch dafür sind genügend Anlässe vorhanden. Es gibt ein paar herrlich lustige Stellen, mittendrin, zwischen diversen Morden. Dieser Mix gefiel mir sehr. Schön fand ich auch, dass die einzelnen Personen in ihren jeweiligen Dialekten „sprachen“. Zugegeben: Den ein oder anderen Satz Hessisch, Sächsisch oder Österreichisch musste ich zweimal lesen, aber das war zum einen sehr unterhaltsam und unterstrich zudem noch die Komplexität der Ermittlungen ;-) Und dann gibt es natürlich das große Thema, das sich durch das ganze Buch zieht: Recht und Gerechtigkeit. Schon gleich zu Beginn wird der Leser mit so manchen Situationen konfrontiert, die man nur zu gut aus dem Alltag kennt. Situationen, in denen man aus der Haut fahren könnte, in denen man sich so ungerecht behandelt fühlt – und zeitgleich so hilflos ist… »Diese Antwort war die nächste Ohrfeige. Sie bedeutete, Gernot konnte zwar Anzeige erstatten, aber die ganze Sache würde einfach im Sande verlaufen. Der Typ fiel durch den Rost der Gerechtigkeit.« Die meisten Menschen fressen diesen Ärger in sich rein, andere kämpfen für die Gerechtigkeit. Aber mit welchen Mitteln? Wann wird Recht zu Unrecht? Wie fließend die Grenzen sind, zeigt dieses Buch. Fazit: Spannend, komplex, unterhaltsam und anspruchsvoll. Ein tolles Buch! »Der Rechtsweg ist unentschlossen … Aber man trifft sich immer zweimal im Leben, mein Freund …«

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Konnte mich nicht wirklich überzeugen.
von kvel am 23.02.2016

Inhalt: Innerhalb eines relativ kurzen Zeitraums geschehen mehrere Morde in Deutschland und Österreich. Und manche lebende Personen bekommen mysteriöse Drohungen: Bilder einer schwarzen Billardkugel mit der 8 darauf und Hinweise auf rote Erde. Die Wiener und Frankfurter Ermittler versuchen gemeinsam die Hintergründe zu ermitteln und kommen einer „schrägen Gesellschaft“ auf die Spur. Meine Meinung: Mich... Inhalt: Innerhalb eines relativ kurzen Zeitraums geschehen mehrere Morde in Deutschland und Österreich. Und manche lebende Personen bekommen mysteriöse Drohungen: Bilder einer schwarzen Billardkugel mit der 8 darauf und Hinweise auf rote Erde. Die Wiener und Frankfurter Ermittler versuchen gemeinsam die Hintergründe zu ermitteln und kommen einer „schrägen Gesellschaft“ auf die Spur. Meine Meinung: Mich persönlich nervten die umgangssprachlichen Dialoge der Kommissare und Inspektoren. Und ehrlich gesagt nervten mich auch die landesspezifischen Zwistigkeiten zwischen den Deutschen und Österreichischen Ermittlern. Da wäre ich als Leser lieber an einer stringenteren Auflösung der Morde interessiert, als dieses ewige Nichts-Gönnen und Nicht-Vertrauen. Ja, man kann dies mal als Unterhaltung einfließen lassen, aber so war es mir einfach zu viel. Während dagegen die eloquente Ausdrucksweise des Autors bei Beschreibungen fand ich sehr gut und hat mir immer wieder ein positiv-überraschtes Lächeln aufs Gesicht gezaubert. Ja, spannend fand ich den Roman auf jeden Fall – zumindest zu Beginn; aber so im letzten Drittel fragte ich mich zunehmend worauf dies alles hinauslaufen solle; und je mehr mich beim Lesen diese Frage beschäftigte, desto zäher fühlte sich die Story an. Bis ca. der Mitte des Buches dachte ich bei mir aufgrund des detaillierten Schreibstils des Autors und der vielen Darstellungen unterschiedlicher Szenen: „Na, da bekommt man aber viel Buch (bzw. Text) für's Geld.“ Fazit: Der Autor kann sehr gut schreiben, aber … (siehe oben).

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