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Riesling und ein Mord

Kriminalroman

(7)
Bei einer Elwedritsche-Jagd im Speyrer Domgarten trifft Kriminaloberrat Ferdinand Weber a.D. auf einen ehemaligen Kollegen aus der Polizeischule. Die Freude über das Wiedersehen wird jedoch jäh getrübt, als in der Nacht Webers Nachbarin überfallen und erstochen wird. Wenig später wird eine zweite Frau getötet, und Weber geht eigenen Spuren nach - denn er befürchtet, dass sein Freund tiefer in den Fall verstrickt ist, als für ihn gut sein kann...
Portrait
Kerstin Lange, geboren in einer oberbergischen Kleinstadt, aufgewachsen im Sauerland, lebte jahrelang am Niederrhein. Heute nennt sie Speyer ihr Zuhause. Die ehemalige Bilanzbuchhalterin konzentriert sich seit ein paar Jahren auf das Schreiben meist krimineller Geschichten. Mittlerweile sind über 50 Kurzgeschichten veröffentlicht, von denen einige ausgezeichnet wurden.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 17.09.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95451-687-2
Verlag Emons Verlag
Maße (L/B/H) 203/134/22 mm
Gewicht 305
Verkaufsrang 6.968
Buch (Taschenbuch)
9,90
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Bis in die psychische Tiefe
von mabuerele am 25.10.2015

Pia will sich endlich von ihrem prügelnden Partner trennen. Ihre Freundin Sabrina soll ihr helfen. Bei ihr möchte sie übernachten. Nach der Flucht aus der Wohnung gehen beide am Abend in den Club 16. Dort kommt es zum Streit. Sabrina geht nach Hause, Pia will später folgen. Doch am... Pia will sich endlich von ihrem prügelnden Partner trennen. Ihre Freundin Sabrina soll ihr helfen. Bei ihr möchte sie übernachten. Nach der Flucht aus der Wohnung gehen beide am Abend in den Club 16. Dort kommt es zum Streit. Sabrina geht nach Hause, Pia will später folgen. Doch am nächsten Morgen wird ihre Leiche gefunden. Die Autorin hat einen abwechslungsreichen Krimi geschrieben. Das Buch lässt sich gut lesen. Allerdings verfolgt das Buch nicht die übliche Strategie. Ermittlungen der Polizei finden nur marginal statt. Der Schwerpunkt liegt auf der tiefenpsychologischen Durchdringung fast aller Protagonisten. Hinzu kommt, dass Pias Nachbar der Kriminaloberrat Ferdinand Weber a. D. ist. Er hat wiederholt versucht, der jungen Frau zu helfen und ihr Kontaktadressen gegeben. Leider hat sie nicht darauf reagiert. Jetzt versucht Ferdinand geschickt, Einblick in die Ermittlungen zu bekommen. Bei einer Führung ehemaliger Polizeibeamter durch das Elwedritsche-Museum in Speyer trifft Ferdinand Hartmut wieder. Der hatte einst den Polizeidienst verlassen. Warum, darüber wurde nie gesprochen. Den Schriftstil des Buches würde ich als ruhig bezeichnen. Darunter verstehe ich, dass es keine schnellen Aktionen gibt. Die Geschichte wird behutsam, aber detailgenau erzählt. Die Personen werden umfassend charakterisiert. Ferdinand ist Witwer. Er hat aber trotzdem sein Leben im Griff. Gegen die Langeweile probiert er unterschiedliche Hobbys. Hartmut hat seine Enkeltochter großgezogen, nachdem seine Tochter das Kind nach der Geburt bei ihm und seiner Frau abgeliefert hat. Sie ist sein Ein und Alles. Wenn notwendig, erhalte ich einen umfassenden Einblick in die Vergangenheit der handelnden Personen. Andererseits ist das Verhalten der Protagonisten nicht auf immer und ewig festgelegt. Dass zeigt sich besonders bei der Entwicklung von Lukas, Pias Partner. Gut herausgearbeitet werden ebenfalls die stellenweise völlig unterschiedlichen Lebensansichten von Ferdinand und Hartmut. Alte Freundschaft lässt sich nicht ohne weiteres wieder aufwärmen. Das Buch durchzieht ein feiner Humor. Außerdem weiß ich nun eine Menge über Elwedritsche, den Nationalvogel der Pfalz. So ist das Trinken mindestens einer Weinschorle vor der Vogeljagd Pflicht. Zu den Höhepunkten des Buches gehört die geschickte Gesprächsführung zwischen Ferdinand und Christian, einen Kommissar. Die Balance zwischen Privatleben und dem aktuellen Fall führt zu entscheidenden Informationen. Ferdinand hat nichts verlernt. Das beweist er in dieser Situation. Die Spannung nimmt die Geschichte weniger aus aktionsreichen Szenen, sondern in erster Linie aus den subtilen Informationen über die handelnden Personen, die zu Vermutungen über die Täter einladen. Das Cover mit dem Dom zu Speyer passt. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Der Krimi der etwas anderen Art hat mich überzeugt. Er war logisch exakt durchkonstruiert.

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Mord in der Domstadt
von Tina Bauer aus Essingen am 01.11.2015

Ein Mörder geht im der beschaulichen Domstadt Speyer um und hinterlässt Andenken in Form vom pfälzer Nationalvogel. Ferdinand, verwitweter Ermittler in Rente ist ausgerechnet der Nachbar einer der Toten und als der Verdacht auf deren prügelnden Freund fällt, kann er nicht anders. Zusammen mit seinem alten Freund Harmut wird... Ein Mörder geht im der beschaulichen Domstadt Speyer um und hinterlässt Andenken in Form vom pfälzer Nationalvogel. Ferdinand, verwitweter Ermittler in Rente ist ausgerechnet der Nachbar einer der Toten und als der Verdacht auf deren prügelnden Freund fällt, kann er nicht anders. Zusammen mit seinem alten Freund Harmut wird sein Ermittlerinstinkt erneut geweckt und die Suche nach dem Fabelwesenmörder geht los. Doch der Mörder ist schlau und legt die ein oder andere falsche Spur, geprägt durch die Geschichten rum um den Elwetritsche. Spannend, lokal und eine wirklich gute Story, bei dem die pfälzischen Eigenarten sowie Urgesteine nicht zu kurz kommen.

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Guter Regionalkrimi aus Speyer
von Zessi79 am 30.10.2015

Klappentext: Bei einer Elwedritsche-Jagd im Speyrer Domgarten trifft der pensionierte Kriminaloberrat Ferdinand Weber einen ehemaligen Kollegen aus der Polizeischule. Die Freude über das Wiedersehen wird jedoch jäh getrübt, denn Webers Nachbarin wird überfallen und erstochen. Als wenig später eine zweite Frau ermordet wird, über- schlagen sich die Ereignisse, und Weber... Klappentext: Bei einer Elwedritsche-Jagd im Speyrer Domgarten trifft der pensionierte Kriminaloberrat Ferdinand Weber einen ehemaligen Kollegen aus der Polizeischule. Die Freude über das Wiedersehen wird jedoch jäh getrübt, denn Webers Nachbarin wird überfallen und erstochen. Als wenig später eine zweite Frau ermordet wird, über- schlagen sich die Ereignisse, und Weber gerät in einen Strudel aus Halbwahrheiten, Vertuschungen und Lügen. Meinung: Der Schreibstil hat mir gut gefallen, Ferdinand Weber war mir gleich sympathisch. Die Charaktere wurden detailliert beschrieben, nicht alle Charaktere sind mir sympathisch, aber das sollen sie auch gar nicht. Ich muss aber sagen, dass es sich hierbei eher um einen Psychokrimi oder –thriller handelt, da es hier um das (verkorkste) Leben von drei Frauen und ihre Probleme mit den Männern geht. Es geht nicht vordergründig um die Morde und die Ermittlung des Mörders, sondern um das Denken und Fühlen der drei Frauen. Und um das Leben des pensionierten Kriminaloberrates Ferdinand Weber und das Zusammentreffen nach Jahren mit seinem ehemaligen Kollegen aus der Polizeischule. Der Krimi war sehr spannend auch wenn man schon bei der Hälfte des Buches erahnen konnte, wer hier der Täter ist. Auch wenn ich vielleicht etwas anderes von dem Buch erwartet habe, hat mich der Fall voll und ganz gefesselt. Fazit: Regionalkrimi aus dem Herzen von Speyer. Mir hat er gut gefallen, lesenswert.

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Psychogramm eines Mörders
von gaby2707 am 26.10.2015

Endlich, nach vielen Schlägen und Demütigungen, hat sich Pia Renner dazu aufgerafft, ihren prügelnden Freund Lukas Grimm zu verlassen. Ausgerechnet in dieser Nacht geht es ihrer Freundin Sabrina nicht gut und Pia bleibt allein in einer Bar zurück. Auf dem Weg zu ihrer Freundin in den frühen Morgenstunden begegnet... Endlich, nach vielen Schlägen und Demütigungen, hat sich Pia Renner dazu aufgerafft, ihren prügelnden Freund Lukas Grimm zu verlassen. Ausgerechnet in dieser Nacht geht es ihrer Freundin Sabrina nicht gut und Pia bleibt allein in einer Bar zurück. Auf dem Weg zu ihrer Freundin in den frühen Morgenstunden begegnet sie ihrem Mörder. Die Polizei verhaftet Lukas, der in der Nähe des Tatortes gesehen wurde. Als ein paar Tage später eine weitere junge Frau den Angriffen des Messerstechers erliegt, muss Lukas wieder freigelassen werden. Kriminaloberrat a.D. Ferdinand Weber, ein Nachbar von Pia und Lukas, kann es nicht lassen und beginnt neben der Polizeiarbeit zu ermitteln. Ich finde, "Riesling und ein Mord" sollte nicht als Kriminalroman, sondern eher als Psychokrimi, bezeichnet werden. Es geht auch in weiten Strecken nicht um den Mord an Pia und einer weiteren jungen Frau, sondern eher um die Gesamtumstände, in denen die Protagonisten leben. Es geht um Männer, die ihre Frauen oder Freundinnen schlagen, misshandeln oder stalken. Um Frauen, die sich nicht wehren, sondern eher in Schockstarre verharren und trinken. Um zwei ältere Herren, die nach dem Tod ihrer Frauen versuchen, wieder ein eigenes Leben aufzubauen. Für mich war dieses Buch in weiten Strecken eher ein Einblick in die Seelen der Handelnden als ein Krimi. Der Fall an sich ist nachvollziehbar und hat mich ab ca. der Hälfte des Buches in seinen Bann geschlagen. Obwohl ich schon bald einen vagen Verdacht hatte, blieb der Täter für mich lange Zeit im Dunkeln. Die sehr verschiedenen Protagonisten mit ihren Stärken und Schwächen sind gut beschrieben. Ich hatte bald ein klares Bild von den meisten im Kopf. Besonders gefallen haben mir die Beschreibung von Speyer. Die Stadt ist gleich auf meine "will ich noch besuchen"-Liste gewandert. Bei einem Besuch von Weber in einem Restaurant ist mir bei der Aufzählung der köstlichen regionalen Gerichte das Wasser im Mund zusammengelaufen. Insgesamt gesehen hat mich das Buch gut unterhalten, auch wenn ich die kriminalistische Arbeit etwas vermisst habe.

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Mein Leseeindruck
von Diana Jacoby aus Bretten am 23.11.2015

Das Buch trägt den Untertitel "der Flüche der Elwedritsche", dieser Titel hätte meiner Meinung nach auch deutlich besser gepasst. Riesling und Mord assoziiert dich eher einen Genusskrimi. Und Genuss- nee, das war eher weniger genüsslich. Die kriminalistische Handlung erschien mir oft als Nebenschauplatz, da der Pfälzer Nationalvogel (= ein Fabelwesen)... Das Buch trägt den Untertitel "der Flüche der Elwedritsche", dieser Titel hätte meiner Meinung nach auch deutlich besser gepasst. Riesling und Mord assoziiert dich eher einen Genusskrimi. Und Genuss- nee, das war eher weniger genüsslich. Die kriminalistische Handlung erschien mir oft als Nebenschauplatz, da der Pfälzer Nationalvogel (= ein Fabelwesen) sehr viel Platz in der Geschichte einnimmt. Eine Handlung, die jedoch keinen Bezug zum Krimi hat und warum auch immer, eingebaut wurde. Die Geschichte bzw. Fabel mit den Elwedritsche ist sehr interessant geschrieben und zaubert auch das eine oder andere Mal ein Lächeln in das Gesicht des Lesers. Aber wo ist der Bezug zum Krimi? Für mich leider nicht erkennbar. Nichts desto trotz ist alles sehr flüssig zu lesen, interessant und witzig. Jedoch hat mich der Krimianteil nicht wirklich gepackt. Ich habe diesen Anteil sogar seitenweise vermisst. Auch mit den Protagonisten hatte ich so meine Probleme, da sie mir alle etwas farblos erschienen und ich keinerlei Beziehung aufbauen konnte. Ab und an waren auch gewisse Handlungen für mich nicht nachvollziehbar. Interessant fand ich, wie die Probleme von Selfpublishern in den Krimi eingebaut wurden. Obwohl dieses ebenfalls nichts mit der Krimihandlung zu tun hatte. Eben auch wieder ein Randgeschehen, das sehr viel Platz eingenommen hat. Fazit: Für mich haben die Randgeschehen oder Nebengeschichten viel zu viel Platz eingenommen, so dass der Krimi total auf der Strecke geblieben ist. Um es etwas näher zu beziffern: 1/3 Krimi, 2/3 Nebengeschichten. Ich blieb leider etwas enttäuscht zurück.

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Menschliche Schwächen
von leseratte1310 am 26.10.2015

Der pensionierte Kriminaloberrat Weber bekommt schon lange mit, dass seine Nachbarin Pia von ihrem Partner Lukas misshandelt wird. Ausgerechnet in der Nacht, als Pia endlich den Entschluss gefasst hatte, sich von Lukas zu trennen, wird sie getötet. Lukas gerät in Verdacht und wird festgenommen. Doch dann geschieht ein zweiter... Der pensionierte Kriminaloberrat Weber bekommt schon lange mit, dass seine Nachbarin Pia von ihrem Partner Lukas misshandelt wird. Ausgerechnet in der Nacht, als Pia endlich den Entschluss gefasst hatte, sich von Lukas zu trennen, wird sie getötet. Lukas gerät in Verdacht und wird festgenommen. Doch dann geschieht ein zweiter Mord. Weber lebt nach dem Tod seiner Frau sehr zurückgezogen. Doch nun hat ein Treffen mit ehemaligen Kollegen zur Elwedritsche-Jagd im Domgarten von Speyer. Als er vom Mord an seiner Nachbarin hört, kann er es nicht lassen und ermittelt. Er glaubt nicht, dass Lukas der Täter ist. Sehr bald hat er seinen Freund Hartmut im Visier. Das Buch lässt sich flüssig lesen, dennoch hat mich die Geschichte nicht richtig packen können. Von den Personen war mir niemand richtig sympathisch, ihr Verhalten oft nicht verständlich. Pia findet für ihren prügelnden Freund Lukas immer Entschuldigungen. Sabrina, ihre Freundin, drängt immer wieder zur Trennung. Doch als Pia dann ihre Unterstützung gebraucht hätte, ist Sabrina genervt. Jeannette, die Buchhändlerin, mit der sich Weber zu Gesprächen trifft, ist schwanger und lehnt das Kind jetzt schon ab. Melanie träumt von einer heilen Familie, weil ihre Kindheit nicht so berauschend war. Ihr Großvater Hartmut versucht etwas gutzumachen. Lukas gibt sich nach der U-Haft geläutert. Auch Weber ist mir nicht sympathisch. Er erkennt Pias Situation und müsste als ehemaliger Polizist meiner Meinung nach eingreifen. Aber er tut nichts, um ihr zu helfen. Das alles konnte mich nicht überzeugen und gestaltete sich manchmal ein wenig langatmig, weil die Darstellung der Charaktere sehr viel Raum einnahm. Darüber kam die Klärung des Kriminalfalls für mich etwas zu kurz. Obwohl dieser Fall gut durchdacht war, kam für mich erst zum Schluss wirklich Spannung auf. Ein Krimi mit viel Lokalkolorit.

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Mehr Thriller als Krimi und leider gar nicht meins
von hasirasi2 aus Dresden am 12.10.2015

In der Nacht, als sich Pia endlich von ihrem Freund Lukas trennt, welcher sie jahrelang verprügelt und gedemütigt hat, wird sie nach einem Clubbesuch erstochen. Zurück bleiben ihre Freundin Sabrina, die sich Vorwürfe macht, weil sie Pia in dem Club allein gelassen hat, und Pias Nachbar Kriminaloberrat a.D. Weber,... In der Nacht, als sich Pia endlich von ihrem Freund Lukas trennt, welcher sie jahrelang verprügelt und gedemütigt hat, wird sie nach einem Clubbesuch erstochen. Zurück bleiben ihre Freundin Sabrina, die sich Vorwürfe macht, weil sie Pia in dem Club allein gelassen hat, und Pias Nachbar Kriminaloberrat a.D. Weber, welcher von Pias Situation wusste, ihr aber nicht helfen konnte, da diese es nicht wollte. Sabrina und die Polizei verdächtigen Lukas des Mordes, aber Weber traut ihm das nicht zu. Weber ist seit dem Tod seiner Frau ein Einzelgänger. Nur mit der viel jüngeren Buchhändlerin Jeannette verbindet ihn eine tiefe Freundschaft. Sie können über fast alles reden, sind auf der gleichen Wellenlänge. Doch auch sie hat ein Geheimnis. Dann gibt es da noch Webers alten Freund Hartmut. Der ist gerade erst nach Speyer zurückgezogen und seine Enkelin Melanie arbeitet in der Bar, in der Pia vor ihrer Ermordung war. Die Ermittlungen konzentrieren sich fast ausschließlich auf Lukas, doch als ein zweiter Mord geschieht, sitzt er in U-Haft ... Ich kam mit dem Stil des Buches leider nicht so richtig klar. Es ist mir zum Teil zu heftig und verstörend – mehr Thriller als Krimi und den subtilen Humor konnte ich auch nicht entdecken. Pia, Melanie und Jeannette lassen sich von Männern unterdrücken, demütigen oder sogar missbrauchen, ohne sich ernsthaft zu wehren bzw. um Hilfe zu bitten oder angebotene Hilfe anzunehmen. Das hat mich als Leserin verzweifeln lassen und deprimiert, an einigen Stellen habe ich sogar überlegt, das Buch abzubrechen. Lukas durchlebt eine für mich nicht nachvollziehbare komplette Wandlung. Nach der Entlassung aus der U-Haft ist er plötzlich geläutert und krempelt sein Leben komplett um, schwört dem Alkohol ab und will Pia rächen. Das ist mir zu plötzlich, nicht genügend motiviert und fast schon manisch. An dieser Stelle wird mir die Handlung zu moralisch, der erhobene Zeigefinger zu überdeutlich. Kriminaloberrat a.D. Weber wirkt auf mich sehr distanziert, unnahbar und förmlich, da er als einziger Hauptakteur immer mit dem Nachnamen bezeichnet wird, alle anderen mit dem Vornamen. Dabei ist er eigentlich gar nicht so, aber ich finde, das grenzt ihn auch beim Leser aus. Auch wenn mir das Buch zu sehr Psycho-Krimi war und einige Länge hatte, war der Fall an sich sehr gut konstruiert.

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