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Road to Forgiveness (Herzenswege 2)

(5)
**Vom Wunsch zu vergessen und der Hoffnung zu lieben…**
Ava hat zu viel verloren, um noch ihren Träumen hinterherzujagen. Nicht einmal der Klang ihrer Violine kann sie von dem Schmerz ihrer Vergangenheit befreien. Bis sie an der Uni auf Nathan trifft. Ein BWL-Student, der ebenso viel Leid in seinem Blick trägt wie sie selbst und der ihr erst so fern und dann so nah erscheint. Als sie sich begegnen, weiß keiner vom Leben des anderen, sie sehen nur, wer sie heute sind, und werden unweigerlich voneinander angezogen. Aber auch die größte Liebe wird irgendwann vom Schatten der Vergangenheit eingeholt…
//Textauszug:
Wir machten eine kleine Kurve zur Treppe, das Wasser schwappte über mein Bein und Oberkörper und ließ uns immer wieder aneinander prallen. Und genau in so einem Moment, als er sich drehte und uns das Wasser noch weiter zusammendrängte, spürte ich eine warme, flüchtige Berührung am Haar.
Hat er mich gerade geküsst? Nein, unmöglich. Das muss ich mir eingebildet haben.//
Portrait

Martina Riemer wurde 1985 in Niederösterreich geboren und wohnt nun in Wien. Zurzeit ist sie als Sachbearbeiterin mit eher zahlenlastigen Arbeiten beschäftigt. Privat geht sie ihrer Leidenschaft Bücher zu lesen und eigene Geschichten zu schreiben mit Freude nach. 2014 hat sie ihre ersten beiden Bücher veröffentlicht und es damit bei Lovelybooks sogar auf Platz 3 der besten Debütautoren des Jahres geschafft.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 252
Altersempfehlung 14 - 99
Erscheinungsdatum 29.09.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-551-30057-7
Verlag Carlsen
Maße (L/B/H) 213/115/20 mm
Gewicht 377
Verkaufsrang 43.095
Buch (Taschenbuch)
12,99
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Der steinige Weg sich selbst vergeben zu können
von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 14.09.2016

**Kurzmeinung** Emotionsgeladen – romantisch, traurig und witzig. Ein Feuerwerk der Gefühle und ein wahrer Pageturner. **Inhalt** Seit einem schlimmen Ereignis ist für Ava nichts mehr, wie es einmal war. Sie fühlt sich leer, schuldig und erlaubt sich keine Träume mehr. Dann trifft sie auf Nathan und sieht in seinen Augen den gleichen... **Kurzmeinung** Emotionsgeladen – romantisch, traurig und witzig. Ein Feuerwerk der Gefühle und ein wahrer Pageturner. **Inhalt** Seit einem schlimmen Ereignis ist für Ava nichts mehr, wie es einmal war. Sie fühlt sich leer, schuldig und erlaubt sich keine Träume mehr. Dann trifft sie auf Nathan und sieht in seinen Augen den gleichen Schmerz, den auch sie spürt. Aber sie ist doch viel zu kaputt, um sich auf ihn einzulassen… oder ist er genau das, was sie jetzt braucht? **Meine Meinung** Ich habe schon einige Impress-Bücher gelesen. Viele waren humorvoll, spannend und locker geschrieben. Doch bisher gab es noch keins, bei dem ich schon nach den ersten Seiten eine kleine Verschnaufpause brauchte. Bei road to forgiveness schon. Die Grundstimmung war anfangs so beklemmend und traurig, darauf war ich nicht vorbereitet. Diese Emotionalität- Gänsehaut pur. Wie der Titel schon vermuten lässt, geht es in dem Buch um Schuld und Vergebung. D.h. unsere beiden Protas Ava und Nathan haben beide ihr Päckchen zu tragen, mit dem sie so nicht klarkommen und doch lernen sie das, was wohl immer wieder gesagt wird: Das Leben muss weitergehen und ich fand es sehr schön, dass ich die Entwicklung der Beiden miterleben konnte. Mit sehr viel Gefühl und Einfühlungsvermögen widmet sich die Autorin den Figuren. Bringt sie dem Leser mit all ihren Facetten näher und lässt sie einem richtig ans Herz wachsen. Sowohl Nat als auch Ava waren mir absolut sympathisch. Man merkte, wie sie einander ergänzten und gegenseitig halfen mit der Situation klarzukommen. Dabei entstand eine sehr glaubhafte Liebesgeschichte, die einen auch selbst aus der anfänglichen Beklemmung heraushalf und trotzdem in der Handlung mitriss. Ich bangte und litt mit Nat und Ava, konnte ihren Schmerz spüren und mich mit ihnen freuen und lachen. Selten habe ich so viele Emotionen direkt hintereinander gelesen. Was für eine Achterbahnfahrt der Gefühle und trotzdem war es immer genau das richtige Maß. Dafür ein dickes Lob an die Autorin! Road to forgiveness ist der zweite Teil der Herzenswege Reihe. Man kann ihn sehr gut ohne Vorkenntnisse lesen, aber vermutlich ist es einfach schöner, wenn man Teil 1 vorher kennt. Denn die Figuren des ersten Teils tauchen hier in Nebenrollen auf und da ist es sicher sehr interessant, wenn man ihre Vorgeschichte im Hinterkopf hat. Aber dieser Teil ist für sich allein stehend auch absolut verständlich und in sich abgeschlossen. Besonders gefallen haben mir auch noch die Kapitelüberschriften. Denn jedem Kapitel wurde ein Song zugeordnet, der für diesen Abschnitt genau passt, was für eine stimmige musikalische Untermalung sorgte und die Geschichte wirklich unvergesslich machte. So leiden wir mit Philipp Poisels „Wie soll ein Mensch das ertragen“ oder lachen mit Taylor Swifts „Shake it off“. Das fand ich einfach super und sehr einprägsam. **Fazit** Ein tolles Jugendbuch, das mich mit seiner Emotionalität förmlich mitreißen konnte. Sehr einfühlsam zeigt es uns, wie nah Freud und Leid beieinander liegen können und wie wichtig es ist, sich selbst vergeben zu können, um sein Leben zu leben.

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Eine tolle Teenieromanze mit Herz und Tiefgang!
von einer Kundin/einem Kunden aus Perchtoldsdorf am 09.09.2016

Ich habe den ersten Teil geliebt- und der zweite ist definitiv ein würdiger Thronfolger! Nat und Ava sind beide sehr sympathisch und haben beide ein dunkles Geheimnis, dass sie am liebsten vergessen würden. Beide schämen sich auch für sich selbst und kommen sich dadurch näher. Teilweise sind auch Szenen... Ich habe den ersten Teil geliebt- und der zweite ist definitiv ein würdiger Thronfolger! Nat und Ava sind beide sehr sympathisch und haben beide ein dunkles Geheimnis, dass sie am liebsten vergessen würden. Beide schämen sich auch für sich selbst und kommen sich dadurch näher. Teilweise sind auch Szenen (1-2) wo sie sich wirklich nahe kommen, diese sind aber keineswegs vulgär! Das Buch ist die ganze Zeit interessant und emotional geschrieben und das Cover ist, meiner Meinung nach, so schön und zum Inhalt passend, dass ich es mir am liebsten auf Postergröße ausdrucken würde. mir gefällt dieses Buch fast noch besser als das Erste. Kaufempfehlung? Ja, dieses Buch ist eine megaschöne Story für Teens ab ca 14. Man muss "Road to Hallelujah" (Bd. 1) nicht unbedingt lesen, das Buch kann auch so gelesen werden.

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Road to Forgiveness
von Melanie M. am 04.09.2016

Dies ist der zweite Teil der Herzenswege-Reihe von Martina Riemer. Ich persönlich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, nachdem ich im ersten Teil mit Sarah und Johnny mitgefiebert habe In dieser Geschichte geht es nun um Ava und Nat (Sarah‘s Bruder), die beide in der Vergangenheit einige heftige Schicksalsschläge... Dies ist der zweite Teil der Herzenswege-Reihe von Martina Riemer. Ich persönlich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, nachdem ich im ersten Teil mit Sarah und Johnny mitgefiebert habe In dieser Geschichte geht es nun um Ava und Nat (Sarah‘s Bruder), die beide in der Vergangenheit einige heftige Schicksalsschläge erleben mussten und dadurch nicht mehr die Menschen sind, die sie vorher einmal waren. Direkt zu Beginn des Buches lernen wir die Beiden und ihre teils doch düsteren Gedanken kennen. Aber man spürt trotz aller Bedrücktheit auch einen Funken Hoffnung, der über allem liegt. Man kann denke ich sagen, dass dieser zweite Teil ganz anders ist, als Teil 1 und damit auch so ganz anders, als man vielleicht erwartet hätte. Lernt man Nat im ersten Teil noch als hilfsbereiten, mitfühlenden, freundlichen und herzensguten Menschen kennen, so ist er in diesem Teil sehr in sich gekehrt und bestraft sich vor allem selber. Nur im Umgang mit Ava blitzt immer wieder etwas vom „alten“ Nat auf. Ava lernen wir als ziemlich depressive junge Frau kennen, die nicht mit den Dämonen, die sie verfolgen, klarkommt. Beide wollen eigentlich niemanden an sich heranlassen, der eine, um sich selbst zu bestrafen, die andere, um nicht mehr verletzt zu werden. Ich mag es, dass Martina Riemer den Figuren genug Zeit gibt, sich kennenzulernen. Sie nähern sich nach und nach an, zunächst wirklich sehr zurückhaltend, es gibt Rückschläge, aber vor allem Hoffnung, wenn die Beiden zusammen sind. Es geht nichts Knall auf Fall und alle sind glücklich verliebt und geheilt. Sondern es ist ein langsamer, aber stetiger Prozess und damit sehr glaubwürdig. Es gibt ja zwei Sorten von Menschen, nach einem schweren Schicksalsschlag. Entweder kann man in Selbstmitleid und Depressionen versinken oder man kann dankbar sein, dass man lebt und einfach das Beste daraus machen. Und ich habe wirklich den größten Respekt vor Menschen, die so positiv sind, aber ich kann auch die anderen sehr gut verstehen. Denn es ist ja einfach, zu sagen, man hat Glück gehabt, man lebt und man kann dankbar sein. Man hat nur ein Leben und sollte es genießen und egal, was kommt, das Beste daraus machen. Jaja, aber es wirklich auch so zu empfinden, das ist etwas ganz anderes. Ich kann auf jeden Fall sehr gut mit Ava und Nat fühlen und man wünscht den Beiden einfach nur, dass sie es gemeinsam schaffen, wieder das Gute im Leben zu sehen und dass sie auch im Herzen fühlen können, dass es Hoffnung für sie gibt. Fazit Das Buch hat definitiv einen anderen Grundton, als sein Vorgänger, aber auch hier gibt es Szenen mit Hoffnung, Szenen zum Lachen (Ich sage nur, Kelsey ist auch wieder mit von der Partie ;-) ) , zum mitfühlen und jede Menge Herzklopfen. Es ist auf jeden Fall eine sehr emotionsgeladene, gefühlvolle Geschichte mit Tiefgang, die einen mitreißt und nicht so schnell wieder loslässt. Sie regt auch zum Nachdenken an, über sein eigenes Leben und ob man es wirklich zu schätzen weiß, wie gut es einem eigentlich geht. Von mir gibt es 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung! Ich empfehle jedem, zuerst „Road to Hallelujah“ zu lesen, aber man kann die beiden Teile auch unabhängig voneinander lesen.

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Gut
von ChrisYo aus Lutherstadt Wittenberg am 05.10.2016

Was würdest du tun, wenn dein Leben einem Scherbenhaufen gleicht? Was würdest du tun, wenn dein Leben einfach nicht mehr so ist, wie es einmal war? Was würdest du tun, wenn du eine Schuld auf deinen Schultern trägst, die dich schier in den Wahnsinn treibt? Was würdest du tun, wenn du jemanden... Was würdest du tun, wenn dein Leben einem Scherbenhaufen gleicht? Was würdest du tun, wenn dein Leben einfach nicht mehr so ist, wie es einmal war? Was würdest du tun, wenn du eine Schuld auf deinen Schultern trägst, die dich schier in den Wahnsinn treibt? Was würdest du tun, wenn du jemanden triffst, der dein Schicksal zu teilen scheint? Was würdest du tun, wenn du diesen jemand magst und mehr? Was würdest du tun, wenn dieser jemand so zerbrechlich wirkt, dass jeder falsche Schritt, den du tust, alles für immer zerstören könnte? Nat hat alles verloren, was ihm lieb gewesen ist und für was er immer gekämpft hat. Seine Großmutter ist gestorben, seine Mutter hat er in ihrer schweren Zeit nicht vor einem Suizid bewahren können und nach einem Autounfall ist er ein Wrack. Seinen Lieblingssport und sein Team hat er an den Nagel gehängt. Einzig seine Schwester Sarah hält ihn aufrecht und bewegt ihn dazu weiter zu machen. Gemeinsam mit ihr und ihrem Freund Johnny ist er nach Amerika gegangen. Doch während Johnny und Sarah durch die Staaten touren, bleibt Nat in der Wohnung von Kelsey, einer Freundin von Sarah und Johnny. Er besucht die Uni und stürzt sich immer mehr in eine Absolution aus Sport und übergesunder Ernährung. Nat versucht seinen inneren Dämonen zu entfliehen, doch immer wieder hadert er mit sich selbst. Erst als er Ava trifft scheint sich sein Leben wieder in andere Bahnen zu lenken, denn Ava scheint seine zweite Hälfte zu sein. Ava ist nach einem schweren Autounfall nicht mehr die, die sie einst war. Sie hat die Musik an den Nagel gehängt und flüchtet sich nach der Schule erfolgreich aus ihrem alten Leben. Sie lässt ihre überfürsorglichen Eltern hinter sich und zieht zu ihrer Freundin Lourdes, die sie zu sich eingeladen hat. Doch auch in einer neuen Umgebung wird Ava immer wieder von ihren Dämonen heim gesucht. Sie hasst sich. Sie hasst ihren Körper. Sie hasst das, was sie getan hat. Doch als sie auf den deutschen Studenten Nat trifft ändert sich plötzlich alles. Mit dem immer nachdenklichen Nat kann sie rumblödeln, er setzt sich für sie ein und im Allgemeinen beginnt Ava mit der Zeit für ihn zu schwärmen. Doch das darf alles nicht sein. Denn sie ist, was sie ist. Als die WG von Ava und Lourdes in Flammen aufgeht, ist Ava gezwungen mit ihrer Mitbewohnerin zu ihrer Cousine Kelsey zu ziehen. Genau in die Wohnung, wo auch Nat ist. Während die beiden zu Beginn noch recht geschockt sind, dass der andere nun der Mitbewohner ist, arrangieren sie sich mit der Zeit. Doch immer wieder schaffen es die beiden den anderen etwas zu sagen oder zu zeigen, was den anderen tief im Inneren verletzt. Ava und Nat begeben sich auf eine emotionale Achterbahnfahrt zwischen Selbstfindung, Liebe und Trauer. Road to Forgiveness ist der zweite Teil der "Herzenswege"-Reihe von Martina Riemer. Nachdem ich den ersten Band gelesen und geliebt habe, habe ich mich schon richtig auf den zweiten Band gefreut. Ich hatte die Hoffnung, dass ich neben alten Charakteren auf neue Protagonisten treffe und ich bin nicht enttäuscht worden. Während sich der erste Band noch sehr auf das Seelenleben der Protagonisten und die Musik gestützt hat, fällt die Musik zu großen Teilen im zweiten band weg und macht noch mehr Emotionen Platz. Das war interessant, aber auch ein bisschen schade, weil ich fand, dass die Musik gerade den Charme des ersten Buches ausgemacht hat. Trotzdem punktet der Roman wieder einmal mit sehr ausführlichen Emotionen und einer Portion Mut, denn Martina Riemer behandelt hier ein Thema, welches nicht jedem Autor liegt. Der Leser lernt das Leben von Ava näher kennen, die ihr ganz eigenes Päckchen mit sich herum zu tragen hat. Durch den Autounfall hat Ava ein Bein verloren. Sie muss mit der Schuld leben ein Menschenleben auf dem Gewissen zu haben. Sie muss sich mit Vorurteilen herumplagen und sich selbst erst wieder lieben lernen. Das ist ein sehr sensibles Thema, wird in diesem Buch aber sehr gut dargestellt und behandelt. Durch Nat schafft es Ava sich endlich wieder wie ein kompletter Mensch zu fühlen und sich selbst mehr zu achten. Aber auch Nat hat seine Probleme, denn noch immer ist er über den Tod seiner Mutter und Großmutter nicht hinweg und auch der Autounfall lässt ihn nicht mehr los. Die beiden versuchen sich immer zu helfen, was ich wirklich niedlich finde. Sie vergessen darüber hinaus ihre eigenen Sorgen und wachsen an ihren neuen Aufgaben. Die Geschichte an sich mag ich wirklich sehr gern, weil sie einfach ein Paket von allem liefert. Trotzdem hat mir zum Ende hin der gewisse Pfeffer gefehlt. Die Geschichte erzählt dir zwar, wie es allen geht, aber mir fehlt da die Spannung. Es ist für mein Empfinden irgendwie unrund, was ich wirklich schade finde. Aber über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten. Ava als Protagonistin ist wirklich sehr gut gelungen. Man kann sich richtig gut in sie hinein versetzen. Man versteht ihre Zweifel und Ängste. Ich hab sie wirklich dafür bewundert, dass sie so eine Kämpfernatur ist, obwohl sie wirklich schon so viel durchgemacht hat. Zu Beginn des Buches versinkt Ava immer wieder in Selbstmitleid, trauert ihrem kompletten Körper hinterher. Jedoch lernt sie sich mit der Zeit zu lieben. Das finde ich sehr wichtig. Sie blickt nach vorn. Sie will es allen zeigen. Und das macht sie in meinen Augen so ungemein sympathisch. Nat hingegen scheint immer nett und bedacht. Dass in seinem Inneren so ein Kampf wütet, würde man erst gar nicht vermuten. Erst im Verlauf der Geschichte lernt man ihn besser kennen, was ihn beschäftigt und welche Gedanken ihn plagen. Dass er es nicht immer leicht gehabt hat, das weiß man schon aus dem ersten Band, doch nun werden noch mehr Storys aus seinem Leben aufgetragen und man weiß erst nicht, ob man ihn für seine Stärke bewundern oder Mitleid für das Erlebte haben soll. Nat muss man einfach gern haben.

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Wahnsinns Buch!
von Mii's Bücherwelt am 03.10.2016

Inhalt **Vom Wunsch zu vergessen und der Hoffnung zu lieben…** Ava hat zu viel verloren, um noch ihren Träumen hinterherzujagen. Nicht einmal der Klang ihrer Violine kann sie von dem Schmerz ihrer Vergangenheit befreien. Bis sie an der Uni auf Nathan trifft. Ein BWL-Student, der ebenso viel Leid in... Inhalt **Vom Wunsch zu vergessen und der Hoffnung zu lieben…** Ava hat zu viel verloren, um noch ihren Träumen hinterherzujagen. Nicht einmal der Klang ihrer Violine kann sie von dem Schmerz ihrer Vergangenheit befreien. Bis sie an der Uni auf Nathan trifft. Ein BWL-Student, der ebenso viel Leid in seinem Blick trägt wie sie selbst und der ihr erst so fern und dann so nah erscheint. Als sie sich begegnen, weiß keiner vom Leben des anderen, sie sehen nur, wer sie heute sind, und werden unweigerlich voneinander angezogen. Aber auch die größte Liebe wird irgendwann vom Schatten der Vergangenheit eingeholt… Charaktere Ava ist eine sehr verunsicherte junge Frau. Sie ist geplagt von Selbstzweifeln, Selbstvorwürfen und Selbstmitleid. Ava arbeitet aber daran und entwickelt sich im Laufe des Buches. Sie wird zu einer sehr taffen jungen Frau und ist sehr tapfer und mutig. Außerdem ist sie sehr zäh, lebensfroh und wahnsinnig stark. Des Weiteren ist Ava immer für Nat da! :) Nathan ist nicht wirklich mit sich selbst im Reinen. Er ist wie auch Ava von Selbstzweifeln und Selbstvorwürfen geplagt. Außerdem spielt er allen Leuten in seinem Umfeld gerne etwas vor. Aber Nathan ist auch sehr stark und er wird mutiger. Des Weiteren ist er sehr tapfer und immer auf Avas Seite. Kelsey ist eine sehr verrückte junge Frau. Sie versucht immer das Beste aus jedem hervorzubringen und hält sich manchmal für eine Therapeutin. Außerdem ist sie sehr natürlich und sie steht zu sich selbst. Sie akzeptiert jeden und ist auch für alle da. Des Weitern ist sie sehr aufgeweckt. Sarah ist eine sehr natürliche junge Frau. Sie ist immer für ihren Bruder da und ist sehr in ihren Freund verliebt. Außerdem ist Sarah größenteils sehr freundlich und offen. Meine Meinung Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Vor allem hat mich der Sichtwechsel zwischen Ava und Nathan sehr überzeugt. Man wusste eigentlich immer, wie sich der andere Protagonist zu der fast gleichen Zeit gefühlt hat. Außerdem ist es sehr locker und flockig geschrieben, so dass ich sofort in meinen gewohnten Lesefluss gekommen bin. Es ist an den richtigen Stellen spannend und richtig unterhaltsam. Die einzige Sache, die mich hier gestört hat, war ein Logikfehler. Der Inhalt hat mir auch sehr gut gefallen. Mal nicht eine Geschichte, bei der alles Friede, Freude, Eierkuchen ist, sondern die Protagonisten sehr mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen haben. Auch hat es mir sehr gut gefallen, dass die Charaktere in ihrem Leiden verbunden sind und ähnliches erlebt haben. Sehr überzeugt hat mich auch, dass man den Fortschritt, den die Protagonisten machen, sehr gut verfolgen kann. Zur Autorin Martina Riemer wurde 1985 in Niederösterreich geboren und wohnt nun in Wien. Zurzeit ist sie als Sachbearbeiterin mit eher zahlenlastigen Arbeiten beschäftigt. Privat geht sie ihrer Leidenschaft Bücher zu lesen und eigene Geschichten zu schreiben mit Freude nach. 2014 hat sie ihre ersten beiden Bücher veröffentlicht und es damit bei Lovelybooks sogar auf Platz 3 der besten Debütautoren des Jahres geschafft. Empfehlung Wenn euch Band 1 gefallen hat, dann lest auf jeden Fall weiter. Es lohnt sich! :) Das Buch ist einfach wundervoll!

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Typisch New Adult, und doch originell
von eclipse888 am 24.09.2016
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

*4,5 Sterne* Ava hat zu viel verloren, um noch ihren Träumen hinterherzujagen. Nicht einmal der Klang ihrer Violine kann sie von dem Schmerz ihrer Vergangenheit befreien. Bis sie an der Uni auf Nathan trifft. Ein BWL-Student, der ebenso viel Leid in seinem Blick trägt wie sie selbst und der ihr... *4,5 Sterne* Ava hat zu viel verloren, um noch ihren Träumen hinterherzujagen. Nicht einmal der Klang ihrer Violine kann sie von dem Schmerz ihrer Vergangenheit befreien. Bis sie an der Uni auf Nathan trifft. Ein BWL-Student, der ebenso viel Leid in seinem Blick trägt wie sie selbst und der ihr erst so fern und dann so nah erscheint. Als sie sich begegnen, weiß keiner vom Leben des anderen, sie sehen nur, wer sie heute sind, und werden unweigerlich voneinander angezogen. Aber auch die größte Liebe wird irgendwann vom Schatten der Vergangenheit eingeholt … Letztes Jahr habe ich Road to Hallelujah gelesen, das Buch von Nats Schwester Sarah und seinem besten Freund Johnny und es sehr gemocht und ganz ehrlich, ich hätte nicht gedacht, dass Nat und Ava mich noch mehr überzeugen würden. Es ist deutlich ernster und wirkt erwachsener als der Vorgänger. Vielleicht hat gerade einfach meine Stimmung gepasst, vielleicht ist das Buch wirklich besser, ich habe es jedenfalls geliebt. Ich bin echt begeistert. Road to Forgiveness hat einerseits eine ganz ähnliche Stimmung wie die üblichen New Adult-Romane, ist aber andererseits nicht so ausgelutscht und viel origineller als diese. Im New Adult ist es doch oft das selbe: Mädchen wurde irgendwann vergewaltigt und durch Junge kommt sie endlich darüber hinweg. Daher fand ich es erfrischend, dass Martina Ava und Nat andere Steine in den Weg gelegt hat andere Probleme, die sie überwinden müssen. Ava ist der Hammer. Nat hatte es nicht schwer, ihn mochte ich bei RtH schon, aber auch Ava hat mich schnell für sich gewonnen. Sie ist tough und lässt sich nicht unterkriegen (außer von dieser einen Sache...) und sie hat trotzdem einen tollen Humor. Sie schaut sich, ganz mädchenhaft, gerne kitschige Teeniefilme an und sie hat die Stärke, mit ihren Abgründen seit dem Unfall weiterzuleben. Okay, das ist erst das zweite Buch der Autorin, das ich gelesen habe, aber Ava ist für mich zweifellos ihre beste Figur bisher, da werden es alle anderen nicht leicht haben. Die Liebesgeschichte ist genau so, wie es eine Liebesgeschichte sein sollte: Nicht zu schnell und doch innig. Zwischen Ava und Nat besteht eine Verbindung, das spürt man von ihrer ersten Begegnung an und sie baut sich schon fast frustrierend langsam auf. Es hat ungelogen mehr als das halbe Buch gedauert, bis die zwei sich auch nur geküsst haben! Am meisten an diesem Buch liebe ich, dass ich nicht das Gefühl habe, dass Nat Ava rettet oder Ava Nat. Die zwei bringen sich gegenseitig dazu, sich ihrer Vergangenheit zu stellen, sie bringen sich dazu, dass der jeweils andere sich selbst rettet und das finde ich toll. Für mich sind es keine vollen fünf Sterne, das liegt aber nur Kleinigkeiten. Einige Stellen waren mir zu klischeehaft dramatisch, unnötige Komflikte, die man nicht unbedingt gebraucht hätte. Alles in allem hat es mich aber nicht allzu sehr gestört und trotzdem Spaß gemacht. Über die Autorin: Martina Riemer wurde 1985 in Niederösterreich geboren und wohnt nun in Wien. Zurzeit ist sie als Sachbearbeiterin mit eher zahlenlastigen Arbeiten beschäftigt. Privat geht sie ihrer Leidenschaft Bücher zu lesen und eigene Geschichten zu schreiben mit Freude nach. 2014 hat sie ihre ersten beiden Bücher veröffentlicht und es damit bei Lovelybooks sogar auf Platz 3 der besten Debütautoren des Jahres geschafft. Fazit Ich habe es nicht erwartet, aber Road to Forgiveness habe ich noch mehr geliebt als Road to Hallelujah. Es ist eine typische New Adult-Geschichte, aber mit originellen Ideen und tollen Figuren, deshalb würde ich die Geschichte jedem empfehlen, der das Genre mag, aber keine Lust auf die immergleiche Handlung hat.

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Unbedingt lesen!
von Marysol Fuega am 25.09.2016
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Wiedereinmal habe ich mich an ein Genre gewagt, welches ich im Allgemeinen nicht lese. Warum? Weil ich bereits mehrere Bücher von Martina Riemer gelesen habe und stets überzeugt wurde. Und weil der erste Band dieser Reihe mich total geflashed hat! Aber lest selbst, ob und was mir an diesem... Wiedereinmal habe ich mich an ein Genre gewagt, welches ich im Allgemeinen nicht lese. Warum? Weil ich bereits mehrere Bücher von Martina Riemer gelesen habe und stets überzeugt wurde. Und weil der erste Band dieser Reihe mich total geflashed hat! Aber lest selbst, ob und was mir an diesem Buch gefallen hat... #1 BERÜHRENDE SCHICKSALE Martina hatte es ja schon "angedroht" - dieser Band würde viel düsterer und trauriger sein, als sein recht leichter Vorgänger. UND DAS WAR ES! Die Schicksale von Nat und Ava waren unglaublich berührend und haben ihnen Glaubwürdigkeit und Tiefe verliehen. Wo Band 1 humorvoll und prickelnd war, war dieser emotional und berührend. (Prickelnd natürlich auch, das ist schließlich Martinas Königsdisziplin, aber eben nicht so ausgeprägt ^^) Allerdings fand ich, dass sich die Schicksale der Beiden zu stark ähnelten... #2 DIE NEBENCHARAKTERE! Schon von Anfang an habe ich ja Kelsey in mein Herz geschlossen, aber auch in diesem Band hat sie mit einigen Aktionen echt den Vogel abgeschossen und ihre Liebesgeschichte ist mega süß *-* Aber auch unser altbekanntes Johnny-Sarah- Paar hat mich wieder mit ihren Sprüchen und der spürbaren Anziehungskraft überzeugen können! Hach... Die Nebencharaktere und Seitenstrang der Erzählung peppen die Geschichte richtig auf und verleihen der Hauptliebesgeschichte mehr Authentizität. #3 LEBENSBEJAHUNG Was mich an diesem Band ganz besonders begeistern konnte, ist das wundervolle Freiheitsgefühl und die vermittelte Lebensbejahung. Man möchte als Leser selbst mit Anlauf in den Pool springen, laut lachen und einfach verrückt sein. Ich blieb beglückt und beschwingt zurück, als ich dieses Buch beendet habe - wegen und trotz der bedrückenden Schicksale! Martina Riemer ist es hier grandios gelungen zu zeigen, wie wundervoll das Leben ist und sein kann, wenn man es nur zulässt und das selbst am Ende des dunkelsten Tunnels Licht ist ? Interessanterweise konnte mich in dieser Contemporary Romance besagte Romantik, beziehungsweise die Liebesgeschichte zwischen Ava und Nat, nicht so richtig überzeugen. Sie passen perfekt zusammen, ohne Frage, und ich gönne ihnen ihr Glück auch von Herzen. ABER! Mir fehlte dieser Wendepunkt, an dem Ava ihre Gefühle zulässt, denn während Nat noch mit sich und seinen Erinnerungen kämpft, gibt sie sich plötzlich Nat und ihren Gefühlen hin. Natürlich soll sie genau das tun, aber mir fehlte da der Auslöser. Zudem war mir ihre gemeinsame Geschichte dann doch zu konstruiert - die vielen "zufälligen" Treffen, die so offensichtlichen Gemeinsamkeiten und dann ihre recht kitschige Streit-Versöhnungs-Nummer am Ende, von der ich wusste, dass sie eintritt und die ich auch richtig süß fand, die aber unverhältnismäßig und übertrieben war. Fazit: Ruhiger, aufwühlender und tragischer als sein Vorgänger, dafür aber in der Hauptliebesgeschichte nicht ganz so überzeugend. Dennoch eine schöne Geschichte, die Spaß macht zu lesen :)

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