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Römische Ermittlungen

Ein Fall für Commissario Caselli

(3)
Der jungen Geigerin Geraldine Dvorsky steht eine steile Karriere bevor. Doch diese endet abrupt, als sie sich bei einem Autounfall das Handgelenk bricht. Schuld an dem Unfall ist der Musikkritiker Federico Stronchetti, der kurz darauf am Fuß der Engelsburg ermordet aufgefunden wird. Sofort fällt der Verdacht auf die junge Geigerin. Doch Commissario Caselli stößt bei seinen Ermittlungen schnell auf weitere Verdächtige. Und noch während er immer neue Intrigen unter den exzentrischen Opernstars enthüllt, geschieht ein weiterer Mord ...



Commissario Alessandro Caselli ermittelt in Rom - ein eleganter Kriminalbeamter mit guten Manieren und Geschmack.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz i
Seitenzahl 303, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 07.06.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783732526185
Verlag BeTHRILLED by Bastei Entertainment
Verkaufsrang 51.453
eBook
2,99
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Krimi im Theatermilieu
von mabuerele am 13.01.2017

„...Ihre Augen schienen für einen Augenblick ineinander zu versinken, und in ihrem Kopf erklang kraftvoll ein Fis-Moll-Akkord. Rätselhafte floureszierende Orchesterklänge, verminderte Septen, Dissonanzen, die sich niemals in Harmonien auflösten...“ Während in der Oper das nächste Konzert mit Orchester und der Stargeigerin Geraldine vorbereitet wird, wird Commisario Caselli zu einem Toten... „...Ihre Augen schienen für einen Augenblick ineinander zu versinken, und in ihrem Kopf erklang kraftvoll ein Fis-Moll-Akkord. Rätselhafte floureszierende Orchesterklänge, verminderte Septen, Dissonanzen, die sich niemals in Harmonien auflösten...“ Während in der Oper das nächste Konzert mit Orchester und der Stargeigerin Geraldine vorbereitet wird, wird Commisario Caselli zu einem Toten gerufen. Riccardo Vismara war ebenfalls Mitglied des Orchester. Man findet bei ihm ein Papierquadrat mit rotem Stempelaufdruck. Der Fall wird ins Drogendezernat überwiesen. Mit einem Zeitsprung von sechs Wochen wird die Handlung fortgesetzt. Caselli war erkrankt. Er hat die Geschehnisse nur von Ferne mitbekommen. Die Autorin hat einen abwechslungsreichen Krimi geschrieben. Allerdings hat er einige Besonderheiten, die man wissen sollte, bevor man sich für das Buch entscheidet. Die Protagonisten werden gut charakterisiert, behalten aber eine geheimnisvolle Aura. Das bewirkt, dass sie sich manchmal ganz anders verhalten, als ich als Leser erwartet habe. Der Schriftstil ist gehoben. An vielen Stellen spürt man, dass sich die Autorin in der Welt von Oper und Konzert auskennt. Entsprechende Fachbegriffe werden auch als Metapher für emotionale Beschreibungen verwendet, wie das obige Zitat zeigt. Es beschreibt die Eindrücke von Geraldine, als sie Robert in seiner Rolle in der Oper Tosca erlebt hat. Der zukünftige Leser sollte auf diesem Gebiet mindestens eine Grundbildung mitbringen, um die Feinheiten verstehen zu können. Sehr gut werden die komplexen Beziehungen im Ensemble herausgearbeitet. Treue scheint in Fremdwort zu sein. Eifersucht spielt häufig eine Rolle. Besonders der Dirigent ist bei der Frauenwelt begehrt, da er auch über die Besetzungen bestimmt. Spitze Bemerkungen und Missgunst sind an der Tagesordnung. Gekonnt gestaltete Dialoge zeigen die Vielschichtigkeit der Emotionen und Beziehungen. Sehr gut beschrieben werden die Handlungsorte. Kurze Abstecher streifen die Vergangenheit, wo Frauen auf der Musikbühne in Italien nichts zu suchen hatten. Nicht bei allen Protagonisten ist diese männliche Überheblichkeit schon aus den Köpfen raus. Während über die gesamte Handlung das Musikthema dominiert, findet die eigentliche Krimihandlung vor allem im zweiten Teil statt. Dort kann Caselli zeigen, was er drauf hat. Die Autorin hat aber noch ein drittes Thema in die Geschichte integriert. Ich erlaube mir, ein zweites Zitat einzufügen: „...Nicht die Katastrophe an sich ist die Falle, sondern die Unfähigkeit, zu akzeptieren, dass sie nicht mehr rückgängig zu machen ist...“ Wie geht man damit um, wenn man sein ganzes Leben auf der Musik aufbauen wollte, aber nach einem Unfall nie mehr zu alter Größe zurückfinden wird? Wie lebt man damit, wenn man vom umjubelten Star zum Niemand wird, denn alle höchstens bedauern? Hier wurden die seelischen Probleme der Protagonistin geschickt herausgearbeitet. Plötzlich zeigt sich Unsicherheit, wo früher Selbstbewusstsein war. Das ganze Leben wird infrage gestellt. Das Verhalten ehemaliger Liebhaber und des Unfallverursachers sind nicht gerade hilfreich. Die eigene Welt ist zerbrochen. Zum Schluss möchte ich nochmals auf eine meiner anfänglichen Aussage zurückkommen. Wer einen normalen Krimi erwartet, ist bei dem Buch falsch. Die Krimihandlung ist nur ein Aspekt des Inhalts. Allerdings ist es der Autorin gelungen, mich mit der Auflösung zu überraschen. Man sollte aber wissen, dass weite Strecken des Buches den zwischenmenschlichen Befindlichkeiten im Bereich der klassischen Musik vorbehalten sind und Interesse dafür mitbringen. Auch im Team der Kriminalisten gibt es Ausflüge ins Private. Das gibt dem Buch seinen ganz eigenen Flair. Das Buch hat mich sehr gut unterhalten. Es hat mir den Blick in eine Welt gestattet, die sonst in sich abgeschlossen ist. Natürlich hätte es ein bisschen mehr Krimi sein können, der Aufbau aber entsprach der Logik der Handlung.

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Stellenweise mehr Beziehungsdrama als Krimi
von jiskett am 11.06.2016

Es fällt mir schwer, "Römische Ermittlungen" zu beurteilen. Das Buch hat mir durchaus gefallen; ich bin zwar am Anfang über ein paar Formulierungen gestolpert, aber davon abgesehen ist die Geschichte gut geschrieben, sodass sie sich leicht und flüssig lesen lässt. Dazu kommt, dass der Fall interessant, spannend und undurchsichtig ist.... Es fällt mir schwer, "Römische Ermittlungen" zu beurteilen. Das Buch hat mir durchaus gefallen; ich bin zwar am Anfang über ein paar Formulierungen gestolpert, aber davon abgesehen ist die Geschichte gut geschrieben, sodass sie sich leicht und flüssig lesen lässt. Dazu kommt, dass der Fall interessant, spannend und undurchsichtig ist. Es werden verschiedene Verdächtige vorgestellt, die die unterschiedlichsten Motive haben. Die Auflösung hat mich überrascht, aber alles war nachvollziehbar und in sich stimmig aufgeklärt. Leider liegt aber auch genau hier das große Problem, dass ich mit "Römische Ermittlungen" habe. Der Mordfall ist gut durchdacht und interessant, aber er kommt meiner Meinung nach viel zu kurz. Ein Großteil der Handlung befasst sich mit der Geigerin Geraldine Dvorsky, den Umständen, durch die ihre vielversprechende Karriere beendet wird, und ihren Beziehungen zu vier verschiedenen Männern, die alle irgendwie mit dem Fall zu tun haben. Einerseits ist dies eine ganz gute Idee, da die Autorin so alle am Fall beteiligten Figuren und ihr Verhältnis zueinander ausgiebig vorstellt und dem Leser Einblicke in mögliche Tatmotive gewährt, aber andererseits war es mir viel zu ausführlich. Geraldines Liebesleben nimmt mehr Raum ein als die eigentlichen Ermittlungen am Fall (oder zumindest hatte ich diesen Eindruck) - der Todesfall, den die Inhaltsangabe erwähnt, geschieht erst nach ungefähr der Hälfte des Buches und alles davor widmet sich den Hintergründen und Beziehungsdramen, die indirekt oder direkt zu dem Mord geführt haben könnten. Selbst in der zweiten Hälfte der Geschichte findet die Ermittlungsarbeit häufig nur im Hintergrund statt. Das fand ich schade, da die ausführliche Darstellung der Fallarbeit genau das ist, was ich an Krimis mag. Dadurch, dass die Ermittlungen eher in den Hintergrund der Geschichte rücken, ist auch Commissario Caselli in meinen Augen ziemlich blass geblieben. Das einzige, was wir wirklich über ihn erfahren, sind seine Vorlieben und ein paar Gewohnheiten, doch welche Charakterzüge, Stärken oder Schwächen er hat, bleibt in diesem Band noch offen. Ich hoffe, dass sich dies in den nächsten Teilen ändern wird.

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ein schwacher Krimi
von Gertie Gold aus Wien am 28.12.2016

Dieses Buch ist bereits unter dem Titel "Römisches Reqiuem - Commissario Caselli hört Musik" erschienen. Der Klappentext verspricht einen spannenden Krimi rund um die Geigerin Geraldine Dvorsky. Doch leider hält die Vorschau ihre Prognose nicht. Wir begegnen der Geigerin, die in einem Geflecht aus verschiedenen Beziehungen steckt und schwer heraus kann.... Dieses Buch ist bereits unter dem Titel "Römisches Reqiuem - Commissario Caselli hört Musik" erschienen. Der Klappentext verspricht einen spannenden Krimi rund um die Geigerin Geraldine Dvorsky. Doch leider hält die Vorschau ihre Prognose nicht. Wir begegnen der Geigerin, die in einem Geflecht aus verschiedenen Beziehungen steckt und schwer heraus kann. Eifersüchtige Männer machen Geraldine und sich selbst das Leben schwer. Mit Commissario Caselli, der sich nicht nur mit den drei Toten aus Geraldines Umfeld sondern auch mit seinem Vorgestzten herumschlagen muss, durchstreifen wir die Ewige Stadt Rom, lernen einige Tavernen und gutes Essen kennen. Doch dies allein vermag die Krimispannung leider nicht erhöhen. Außerdem erinnern die Querelen in der Questura stark an Comm. Brunetti, der mit seinem aus Sizilien stammende Vice-Questore seine liebe Not hat. Hier ist es allerdings umgekehrt, Caselli ist der Sizilianer auf den sein Chef missbilligend herabsieht. Was bleibt sind einige undurchsichtige Gestalten deutscher Herkunft, Intrigen im Milieu der Musiker und eine Frau, die sich in ihrem Beziehungsgeflecht verliert. Die Präsentation des Täters an sich ist gut gelungen, wenn auch das Motiv ein wenig mehr herausgearbeitet werden hätte können. Ein bisschen mehr Ermittlungsarbeit hätte auch nicht geschadet. Eigentlich sehr schade drum. Ein bisschen weniger Beziehungsdrama hätte der Krimihandlung gut getan.

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