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Roter Mars

Roman

(2)
Die erste Kolonie auf dem Mars
Es ist die größte Herausforderung, der sich die Menschheit je gegenübersah: die Besiedlung unseres Nachbarplaneten Mars. Die Verwandlung einer lebensfeindlichen Wüstenwelt in einen blauen Planeten wie die Erde. Von der ersten bemannten Landung auf dem Mars über die frühen Kolonien und ihre Auseinandersetzungen, welche Form von Gesellschaft sie erbauen sollen, bis zum riskanten Versuch, das Klima einer ganzen Welt zu verändern – Kim Stanley Robinson erzählt in seiner Mars-Trilogie die Geschichte der Zukunft wie ein großes historisches Epos.
Rezension
"Diese drei Romane sind mehr als atemberaubend! Jeder Bewohner des Planeten Erde sollte sie gelesen haben." Arthur C. Clarke
Portrait
Kim Stanley Robinson wurde 1952 in Illinois geboren, studierte Literatur an der University of California in San Diego und promovierte über die Romane von Philip K. Dick. Mitte der Siebzigerjahre veröffentlichte er seine ersten Science-Fiction-Kurzgeschichten, 1984 seinen ersten Roman. 1992 erschien mit Roter Mars der Auftakt der Mars-Trilogie, die ihn weltberühmte machte und für die er mit dem Hugo, dem Nebula und dem Locus Award ausgezeichnet wurde. Kim Stanley Robinson lebt mit seiner Familie in Kalifornien.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 816
Erscheinungsdatum 12.10.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-31696-6
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 206/135/47 mm
Gewicht 620
Originaltitel Red Mars
Abbildungen schwarz-weiss Illustrationen
Verkaufsrang 40.913
Buch (Taschenbuch)
14,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Nun, da wären wir
von einer Kundin/einem Kunden am 01.05.2016

Helden und Hauptprotagonisten dieser Geschichte sind zweifelsfrei die Wissenschaftler und ihr Bemühen eine gute politische und soziologische Gesellschaft auf dem Mars aufzubauen. 100 von Ihnen landen im Jahr 2026, dem ersten Marsjahr M1, auf dem Planeten und bereits beim Flug dorthin, wird man den verschiedenen politischen und soziologischen Ansichten... Helden und Hauptprotagonisten dieser Geschichte sind zweifelsfrei die Wissenschaftler und ihr Bemühen eine gute politische und soziologische Gesellschaft auf dem Mars aufzubauen. 100 von Ihnen landen im Jahr 2026, dem ersten Marsjahr M1, auf dem Planeten und bereits beim Flug dorthin, wird man den verschiedenen politischen und soziologischen Ansichten der Teilnehmer konfrontiert. „Nun, da wären wir“,  sind die ersten Worte am Mars und klingen dann doch ein wenig unbedarft und ironisch. Roter Mars wird aus den Blickwinkeln der ersten 100 erzählt und ist in mehrere Teile unterteilt. Bis auf das erste Kapitel, werden in chronologischer Reihenfolge ca. 35 Jahre abgehandelt. Das hat zur Folge, dass der Schriftsteller auf gewisse Details keinen Wert legen kann oder darf und diese deswegen sehr schnell abhandelt. Manche mögen sich nun daran stören, mir hat es aber gut gefallen. Auf knapp 700 Seiten würden sich mehrere Details rein rechnerisch schon nicht ausgehen. Das erste Kapitel ist zeitgleich der Höhepunkt der eigentlichen Erzählung und wie bei der Fernsehserie Columbo erfährt der Leser gleich zu Beginn, wer Mörder und wer Opfer in einem Komplott sein wird, allerdings erst mit Fortschreiten der eigentlichen Geschichte, erfährt man mehr über das Weshalb und das Warum. Die New Yorker titelte einmal, dass Kim Stanley Robinson der größte lebende Sciencefiction Schriftsteller der Welt sei und dem kann ich eigentlich nichts mehr hinzufügen. Roter Mars ist der Auftakt zu einer wirklich großartigen Trilogie(es folgen grüner Mars und blauer Mars; Alle drei wurden mit einigen Preisen und Auszeichnungen, u.a. mit dem Nebula und dem Hugo Award, gewürdigt). Als Jugendlicher hatte ich seine wohl bekanntesten Romane bereits gelesen. Es ist tatsächlich etliche Jahre her und deswegen freut es mich, dass der Heyne Verlag diese nun neu überarbeitet und wiederveröffentlicht hat. Dabei unterhält gute Sciencefiction Literatur nicht nur, sondern sie stellt sich auch den großen Fragen unserer Zeit, und gibt uns eine mögliche Antwort auf viele menschengemachten Probleme. Die Politik ist dem Sciencefiction Genre inhärent und ist dadurch mal mehr, mal weniger durchzogen von jenem Thema und Kim Stanley Robinson weiß jenes auszureizen. Aber noch etwas fällt auf: die eigentlichen politischen Themen haben sich seit den 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts nur wenig geändert. Umweltverschmutzung, schwindende Ressourcen und Revolten sind auch heute noch immer globale Themen der Politik. Wer nun noch nicht genug von der Mars-Trilogie hat, dem empfehle ich „Der Marsianer“ von Andy Weir, der sich wie eine Mischung aus Robinson Crusoe und McGyver liest.

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Die Eroberung beginnt
von NiWa aus Euratsfeld am 03.11.2015

Es ist so weit. Die Menschheit ist dabei, den Mars für sich zu erobern. Nach den ersten Marsmissionen soll nun eine menschliche Kolonie geschaffen werden. Dazu treten 100 Frauen und Männer die Reise zum roten Planeten an und eine neue Art des menschlichen Seins beginnt. 2026 stellen sich 50 Frauen... Es ist so weit. Die Menschheit ist dabei, den Mars für sich zu erobern. Nach den ersten Marsmissionen soll nun eine menschliche Kolonie geschaffen werden. Dazu treten 100 Frauen und Männer die Reise zum roten Planeten an und eine neue Art des menschlichen Seins beginnt. 2026 stellen sich 50 Frauen und 50 Männer der größten Herausforderung der Menschheit. Sie siedeln sich am Mars an um Lebensraum zu schaffen, von den dortigen Ressourcen zu schöpfen und um eine neue Gesellschaft zu gründen. Werden sie erfolgreich sein? Am Anfang findet man sich als Leser mitten am Mars wieder. Jedoch sieht es da schon recht beschaulich aus, weil jene ersten Hundert in jahrzehntelanger Arbeit die Marsoberfläche lebenswerter gestaltet haben. Richtige Städte, Marsbewohner aller irdischen Nationalitäten und bessere Möglichkeiten als auf Erden bieten sich hier mittlerweile. Jedoch ist nicht alles eitel Sonnenschein, denn es steht noch nicht fest, wer die Interessen der Marsgesellschaft gegenüber der Erde vertritt und man wird als Leser sofort mit einem ersten politischen Mord konfrontiert. Kim Stanley Robinson hat ein beeindruckendes und komplexes Werk geschaffen, mit dem ich so nicht gerechnet hatte und dass mich leider als Leserin nicht komplett für sich einnehmen konnte. Bevor es überhaupt Richtung Mars geht, müssen sich die ersten Hundert einem jahrelangen Training unterziehen, zahllose Tests bestehen und erste Übungen in der Antarktis absolvieren, damit sie überhaupt fit für dieses neuen Leben sind. Der Autor geht hier auf zahlreiche interessante Details ein und zeigt mit wissenschaftlicher Präzision, wie paradox schon allein die Auswahl dieser ersten Siedler ist. Einerseits müssen sie ruhig und beständig sein, um dem Projekt Stabilität zu verleihen, andrerseits müssen sie offen und extrovertiert agieren, um sich von ihrem Erdenleben zu verabschieden. Auf der einen Seite hat man es mit Alphamenschen zutun, die am Mars die Führung übernehmen, auf der anderen Seite sollen sie vernünftig genug sein, sich dem großen Ganzen unterzuordnen. Da sind die Schwierigkeiten eigentlich vorprogrammiert! Schon während der Reise zeigt sich, dass die Grundhandlung gar nicht die Marsbesiedlung an sich ist, sondern die politischen Systeme dahinter, was mich leider gar nicht interessiert. Denn fast jeder der Hundert hat seine eigene Idee vom Mars, der Gesellschaft und der damit verbundenen Politik, sie verfolgen unterschiedliche Interessen und Vorstellungen, üben sich in Diplomatie und fädeln hinterrücks manche politische Intrige ein. Am Mars angekommen setzt sich das Politkonstrukt immer weiter fort. Als Leser begleitet man einige Zeit lang nacheinander die Schlüsselfiguren der ersten Hundert, aber nie lang oder intensiv genug, um zu ihnen eine Beziehung aufzubauen. Trotz privater Details oder Träumereien, hält einen der Autor auf Distanz und treibt die Marspolitik voran, die eben ganz klar im Vordergrund steht. Richtig gut gefallen haben mir die Beschreibungen der Marsoberfläche. Es gibt roten Sand, eindrucksvolle Canyons und atemberaubend hohe Berge, die allesamt so realistisch geschildert werden, dass man sich schon selbst in der eisigen Kälte am roten Planeten wähnt. Der Autor hat eindeutig einen bemerkenswerten Marsepos geschaffen, ausgezeichnet recherchiert und brillant durchdacht. Allerdings ist mir persönlich die Politik zu forciert, weshalb es mir leider nicht gefallen hat. Nichtsdestotrotz denke ich, dass es gerade für politisch Interessierte auf jeden Fall eine sehr empfehlenswerte Lektüre ist. Die Mars-Trilogie: 1) Roter Mars 2) Grüner Mars 3) Blauer Mars

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