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Sag beim Abschied leise Blödmann

Roman

(4)
Männer gehen, Schwestern bleiben
Charlotte wirft ihren Mann raus, weil der sie zum x-ten Mal betrogen hat. Beim Leerräumen des gemeinsamen Hauses stolpert sie über ein altes Handy. Und über eine uralte Mailboxnachricht von Doro.
Das verrückte Huhn ist schon seit Jahren untergetaucht, doch plötzlich hat Charlotte Sehnsucht nach ihrer unsteten Schwester. Charlotte macht sich auf die Suche. Ihre heißeste Spur: Doros ehemalige Liebhaber. Und jeder Mann bringt sie ihrer Schwester näher – und einem bunten Leben, das sie sich an der Seite ihres Exmanns nie hat träumen lassen.
Portrait

Ulrike Herwig arbeitete zehn Jahre in London als Deutschlehrerin. Seit 2001 lebt sie mit ihrem Mann und zwei Töchtern in Seattle, USA. Um sich nicht den ganzen Tag über die verrückten amerikanischen Moms wundern zu müssen, zieht sich Ulrike Herwig so oft es geht an ihren Schreibtisch zurück. Außerdem regnet es ganz schön oft in Seattle, und da will man sowieso nicht vor die Tür. Ideal für eine Autorin!

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 08.06.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-61283-6
Verlag Ullstein Verlag
Maße (L/B/H) 185/120/27 mm
Gewicht 278
Buch (Taschenbuch)
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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So verschieden und doch gleich
von FlipFlopLady007 aus Hannover am 30.11.2015

Nachdem Charlotte mit ihrer Tochter Miriam aus dem Urlaub gekommen ist, erwischt sie ihren Mann beim Fremdgehen mit Miriams Musiklehrerin. Charlotte fackelt nicht lange, wirft ihren Mann aus ihrem Haus und entschließt sich im Anschluss das Haus zu verkaufen und mit Miriam in eine kleinere Wohnung zu ziehen. Beim... Nachdem Charlotte mit ihrer Tochter Miriam aus dem Urlaub gekommen ist, erwischt sie ihren Mann beim Fremdgehen mit Miriams Musiklehrerin. Charlotte fackelt nicht lange, wirft ihren Mann aus ihrem Haus und entschließt sich im Anschluss das Haus zu verkaufen und mit Miriam in eine kleinere Wohnung zu ziehen. Beim Ausräumen des Hauses findet Charlotte ein altes Handy auf dem eine alte Nachricht ihrer Schwester Doro gespeichert ist. Charlotte wird in diesem Moment von ihrer Vergangenheit eingeholt. Sie hat schon sehr lange nichts mehr von ihrerer Schwester gehört, genauer gesagt seit einem schlimmen Streit kurz vor Charlottes Hochzeit. Charlotte beschließt ihre Schwester zu suchen, um sich mit ihr auszusprechen. Über Doros Exfreunde versucht Charlotte Doro zu finden und tatsächlich kommt sie ihr mit jedem Exfreund etwas näher. Ich finde die Geschichte sehr ansprechend. Ich habe sie mit sehr viel Freude gelesen, denn der Roman ist sehr humorvoll geschrieben. Das Buch lässt sich leicht lesen und beinhaltet keine allzu komplexen Satzstrukturen. Es lässt sich gut in einem Stück lesen, da es sehr flüssig geschrieben ist. Auch die Charakteren sind sehr ansprechend gestaltet. Gut gefallen hat mir Charlottes Tochter Miriam. Aber auch die Exfreunde von Doro, die verschiedener nicht sein könnten, haben alle sehr interessante Persönlichkeiten. Mir gefällt besonders gut, dass sie alle so verschieden sind und man darin genau erkennen kann, wie sich Doro in den Jahren verändert haben muss. Auch dass die beiden Schwestern sich ähnlicher sind, als sie denken, finde ich sehr gelungen beschrieben. Alles in allem würde ich sagen, dass es sich um einen Frauenroman handelt, der sich gut nebenbei lesen lässt. Als Urlaubslektüre oder als Entspannung zwischendurch ist dieser Roman bestens geeignet, denn er enthält weder komplexe Satzstrukturen noch komplexe Handlungen, über die man lange nachdenken muss. Ich kann dieses Buch also klar empfehlen.

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Die Suche nach der verlorenen Schwester
von einer Kundin/einem Kunden am 12.10.2015

Charlotte hat ihren mal wieder untreuen Ehemann Phillip aus dem Haus geworfen.Beim Aufräumen des Hauses gerät ihr ein altes Handy,mit einer Nachricht ihrer Schwester,in die Hände. Sie hat seit über zehn Jahren, nach einem großen Streit, nichts mehr von Doro gehört. Nun möchte sie den Kontakt wiederherstellen.Über die verflossenen Liebhaber ihrer... Charlotte hat ihren mal wieder untreuen Ehemann Phillip aus dem Haus geworfen.Beim Aufräumen des Hauses gerät ihr ein altes Handy,mit einer Nachricht ihrer Schwester,in die Hände. Sie hat seit über zehn Jahren, nach einem großen Streit, nichts mehr von Doro gehört. Nun möchte sie den Kontakt wiederherstellen.Über die verflossenen Liebhaber ihrer Schwester nimmt sie die Fährte auf. Teilweise wird sie von ihrer Tochter Miriam unterstützt ,die es cool findet eine Tante zu haben,von deren Existenz sie bisher nichts ahnte. Auch ihre Kollegin und Freundin Veronika ist in die Suche involviert. Bei der aufwendigen ,teils chaotischen Suche erfährt sie viel Neues über sich und ihre Schwester. Auch Phillip macht einige Versuche Charlotte zurückzuerobern.Er möchte die Bequemlichkeit des Ehelebens wieder auskosten,ohne seine Gewohnheiten zu ändern. Als sie endlich am Ziel ist ,erwartet sie eine Überraschung und ihr Leben nimmt eine neue Wende. Darüber möchte ich aber nichts verraten,um die Spannung zu erhalten. Der Autorin ist es gelungen ,die einzelnen Figuren sehr authentisch darzustellen.Ich habe mich gut unterhalten. Fazit: Ein lockerer Sommerroman mit einigem Tiefgang.Ich kann das Buch mit gutem Gewissen empfehlen. Buchtitel: Sag beim Abschied leise Blödmann

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Schwestern
von einer Kundin/einem Kunden am 18.04.2015

Philipp ist ein neutorischer Fremdgänger ohne Skrupel. Als Charlotte ihn zuletzt mit Klavierlehrerin ihrer Tochter in flagranti erwischt, ist das Maß voll. Charlotte trennt sich endgültig von Philipp, auch wenn er es nicht wahrhaben will. Beteuert er doch immer wieder, dass er sie vermisst... wobei ihm wohl eher an... Philipp ist ein neutorischer Fremdgänger ohne Skrupel. Als Charlotte ihn zuletzt mit Klavierlehrerin ihrer Tochter in flagranti erwischt, ist das Maß voll. Charlotte trennt sich endgültig von Philipp, auch wenn er es nicht wahrhaben will. Beteuert er doch immer wieder, dass er sie vermisst... wobei ihm wohl eher an den Annehmlichkeiten der Ehe gelegen ist. Es ist Zeit, ihren Hausrat und ebenso ihr Leben gründlich zu entrümpeln. Dabei stößt sie auf ihr altes Handy; eine alte Nachricht Doro, ihrer Schwester, weckt ihre Sehnsucht. Die beiden haben vor Jahren – nach „der Sache“ – den Kontakt zueinander abgebrochen. Ein paar halbherzige Bemühungen brachten Charlotte auf ihrer Suche nach Doro nicht weiter. Die Schwestern sind im Streit auseinandergegangen. Was damals (vor 11 Jahren) geschehen ist, wird quäntchenweises in den Handlungsverlauf eingearbeitet. Doro ist zur Beerdigung ihrer Mutter nicht erschienen, da sie auf eine Gesangskarriere hoffte und an einer Bandprobe teilnehmen wollte. Bereits das ist unverzeihlich. Doch dann war da noch „die Sache“. Über Ben the man - Rockmusiker - wird sie auf eine Spur gebracht. Die Suche führt sie weiter nach Neustrelitz zu einem weiteren Verflossenen ihrer Schwester, Johannes Grubner, der Mecklenburgs ersten Yoga- und Esoterik-Campingplatz betreibt. Mit einer liebeskranken Schülerin im Gepäck begibt sich Charlotte also nach Meck-Pomm... und wird erneut nicht fündig. Doro hat Johannes für Reptilien-Richard – einen Tierarzt auf Rügen – verlassen. Der hatte jedoch schon nach wenigen Tagen genug von Doro und setzte sie vor die Tür. Dort verliert sich zunächst die Spur... zunächst. Einen wertvollen Hinweis liefert Richard, der sie auf einen Teilnehmer einer Kochshow aufmerksam macht, der unzweifelhaft Doros Pullover trägt. Hobbygourmetkoch Kotti (Viktor Kosslowsik) aus Dresden verweist sie an die Grünen-Politikerin Susanne Doppel-Kiefer-Bruch und deckt nebenbei auf, dass Charlotte Tante ist. Die wiederum gibt ihr den Hinweis, es bei dem Dichter und Sanssouci-Gärtner Julius zu versuchen. Doch auch Julius wurde nach kurzer Zeit von Doro verlassen, und zwar für „Shakespeare“. Dieser Hinweis und ein wenig detektivisches Geschick bringen Charlotte zu ihrer Schwester. Auf der Suche nach ihrer Schwester lernt Charlotte neue Seite von Doro kennen. Und sie muss erkennen, dass der Männergeschmack ihrer Schwester unberechenbar ist. Immer wieder fragt sie sich: „Was hat meine Schwester in diesem Mann gesehen?“ Außerdem stellt sie fest, dass Doro von jedem Verflossenen ein Souvenier einbehalten hat; exquisiete Stücke: eine seltene Rio-Reiser-Platte, ein kostbares Buch über Heilkräuter und Mondphasen, ein antikes Affenskelett, eine alte Butterform, handgeschriebene Gedichte... und einen Kricketschläger. Hielt sie Doro bisher immer für schrill, bunt, cool und alles andere als neidisch auf ihre große Schwester, muss sie erfahren, dass Doro stets um ihre Anerkennung bemüht war. Wegen „der Sache“ seinerzeit, sah Doro sich gezwungen, sich ihrer Schwester zu entziehen. Sie hatte Charlotte doch schon genug verletzt. Wieder vereint stellt Charlotte fest, dass sich ihre Schwester verändert hat. Sie ist „normal“. Charlotte stolpert von einem Missgeschick in das nächste. Neben der Suche nach ihrer Schwester, wird ihr Leben als Lehrerin an einer Berufsschule und das Anbahnen einer neuen Beziehung thematisiert. Das Buch ist amüsant geschrieben. Zwar hat mich der Handlungsverlauf (bis auf wenige Ausnahmen) nicht überrascht; dennoch ist es eine wunderbare Geschichte, die noch viel besser erzählt wird.

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Leichte Ferienlektüre
von einer Kundin/einem Kunden aus Osterwald am 31.05.2016

Charlotte trennt sich von ihrem untreuen Ehemann und macht sich im Zuge ihres Neubeginns auf die Suche nach ihrer Schwester Doro, die sie seit 11 Jahren nicht mehr gesehen hat. Die Schwestern hatten sich im Streit getrennt und seither fehlt jede Spur von Doro. Charlotte setzt bei den Liebhabern... Charlotte trennt sich von ihrem untreuen Ehemann und macht sich im Zuge ihres Neubeginns auf die Suche nach ihrer Schwester Doro, die sie seit 11 Jahren nicht mehr gesehen hat. Die Schwestern hatten sich im Streit getrennt und seither fehlt jede Spur von Doro. Charlotte setzt bei den Liebhabern Doros an und hangelt sich so von einer Spur zur nächsten und erfährt nebenbei einiges über ihre Schwester und auch über sich selbst. Dieses Buch ist leicht und locker geschrieben, flüssig und schnell zu lesen und eignet sich bestens für´s Reisegepäck. Auch der Humor kommt hier nicht zu kurz. Ein wenig schade finde ich, dass sich diese Geschichte doch sehr vorhersehbar entwickelt und keine großen Überraschungen bietet - aber wie gesagt, als Urlaubslektüre durchaus zu empfehlen. Das Cover finde ich auffällig und originell.

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Liebe, Leid und schräge Vögel
von mac tíre súl am 27.04.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Schon das Cover des Buches verrät dem Leser, dass er hier ein humorvolles unterhaltsames Buch in den Händen hält. Charlotte gibt ihrem Mann nun endgültig den Laufpass. Nach mehreren Seitensprüngen erwischt sie ihn inflagranti beim Tête à tête mit der Klavierlehrerin ihrer Tochter, mit der sie etwas früher vom... Schon das Cover des Buches verrät dem Leser, dass er hier ein humorvolles unterhaltsames Buch in den Händen hält. Charlotte gibt ihrem Mann nun endgültig den Laufpass. Nach mehreren Seitensprüngen erwischt sie ihn inflagranti beim Tête à tête mit der Klavierlehrerin ihrer Tochter, mit der sie etwas früher vom Kurzurlaub heimkommt. Sie will ihr Leben nun gründlich aufräumen und dazu gehört auch ihre Schwester, zu der sie schon zehn Jahre keinen Kontakt mehr hat. Charlotte macht sich auf die Suche nach Doro und dabei helfen ihr die Exliebhaber ihrer Schwester. Von einem zum Anderen führt die Reise durchs ganz Land und endet für sie erst einmal in Großbritannien. Turbulent, aufregend, exotisch und mit viel Humor und Liebe geht es in dieser Geschichte zu. Wie es ausgeht müsst ihr allerdings selbst herausfinden, denn dieses Buch muss man einfach lesen und selbst erleben!

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Die Suche nach der verrückten Schwester, die einem doch recht ähnlich ist.
von einer Kundin/einem Kunden aus Saalfeld am 04.03.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Es ist wirklich spannend, auf was für Charaktere Charlotte so alles trifft auf der Suche nach ihrer Schwester und was sie auf dieser Suche alles über ihre Schwester und auch über sich erfährt. Sie wächst über sich hinaus und wird immer mehr zu der, die sie immer sein wollte... Es ist wirklich spannend, auf was für Charaktere Charlotte so alles trifft auf der Suche nach ihrer Schwester und was sie auf dieser Suche alles über ihre Schwester und auch über sich erfährt. Sie wächst über sich hinaus und wird immer mehr zu der, die sie immer sein wollte und ihrer Schwester Doro immer ähnlicher. Ich hatte das Buch zu einem Wellnesswochenende mit und habe es komplett durchgelesen. Die lockere Schreibweise liest sich fast von selbst. Immer wieder gibt es Wendungen, mit denen man nicht rechnet, besonders zum Schluß. Danke Ulrike, ich freu mich schon auf dein nächstes Buch!

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Wer ist Doro wirklich?
von Katzenpersonal Kleeblatt aus Berlin am 28.10.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Was für eine witzige Idee, sich auf die Suche nach der verschollenen Schwester anhand ihrer größtenteils durchgeknallten ehemaligen Liebhaber zu machen. Als Leser habe ich mich mehr als einmal gefragt, wie durchgeknallt Doro selbst sein muss, wenn sie sich mit diesen Gestalten abgegeben hat. Charlotte wächst während der Suche über sich... Was für eine witzige Idee, sich auf die Suche nach der verschollenen Schwester anhand ihrer größtenteils durchgeknallten ehemaligen Liebhaber zu machen. Als Leser habe ich mich mehr als einmal gefragt, wie durchgeknallt Doro selbst sein muss, wenn sie sich mit diesen Gestalten abgegeben hat. Charlotte wächst während der Suche über sich selbst hinaus. Hat sie anfangs noch Bedenken, sich an Doros Ehemaligen wenden, wird es bald Routine. Die Autorin macht es Charlotte jedoch nicht so einfach. Es ist glücklicherweise nicht so, dass der eine Liebhaber noch weiß, wer der nächste gewesen ist und gleich eine Adresse oder Telefonnummer parat hat. Wenn es anfangs auch ganz gut läuft, hilft später nur noch der Zufall weiter oder das Recherchieren auf gut Glück. Während der Suche erlebt Charlotte Dinge, die sie sich im Leben nicht hätte träumen lassen. Da ist ein freilaufender Gepard, der ihr nachts begegnet, keine Ausnahme. Sie erkennt sich selbst nicht wieder, ist nicht mehr das Frauchen, das ihrem Mann aus Bequemlichkeitsgründen und aus Angst vor den Folgen, alles durchgehen lässt. Die Geburtstagsfeier von Miriam bildet da auch keine Ausnahme, ist es ihr doch locker gelungen, die ungeliebten Ex-Schwiegereltern aus dem Haus zu graulen. Als Berufsschullehrerin ist sie ja von ihren Schülern auch so einiges gewöhnt, aber als sie eine Schülerin mit auf eine ihrer Suchen nimmt, lernt sie nicht nur das Mädchen näher kennen, sondern auch sich selbst. Dieses Buch zu lesen und dabei nicht blöde zu grinsen, ist fast ein Ding der Unmöglichkeit. Da ich auch noch mit einer guten Portion Fantasie ausgestattet bin, lief bei mir während des Lesens das Kopfkino. Ich habe mich z.B. mit den Heimchen köstlich amüsiert, wie auch bei vielen anderen Gelegenheiten. Ob Charlotte und Miriam gelingt, Doro ausfindig zu machen, will ich an dieser Stelle nicht verraten, wie auch nicht die Überraschung, die am Ende noch auf alle Beteiligten wartet. Ich hatte jedenfalls, nahe am Wasser gebaut, Tränen der Rührung in den Augen. Bei der Suche nach Doro findet Charlotte sich selbst und begegnet nochmals in ihrem Leben der Liebe. Ein tolles Buch, das man so schnell nicht aus der Hand legen kann, humorvoll und witzig geschrieben. Für Fans der Autorin, wie ich mich inzwischen auch bezeichnen möchte, ein absolutes Muss. Ich kann das Buch guten Gewissens weiter empfehlen.

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Blödmann
von anyways aus Greifswald, Hansestadt am 03.09.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Vorneweg, das ist ein wirklich passendes Buch für den Strandurlaub. Flüssig und leicht geschrieben, mit unzähligen lustigen und auch nachdenklichen Anekdoten gespickt. Allein die Auseinandersetzungen mit den Schwiegereltern, nach der Trennung von ihrem Ehemann und der Erkenntnis das ein Lügner immer ein Lügner bleibt ist herrlich umgesetzt. Nicht anklagend... Vorneweg, das ist ein wirklich passendes Buch für den Strandurlaub. Flüssig und leicht geschrieben, mit unzähligen lustigen und auch nachdenklichen Anekdoten gespickt. Allein die Auseinandersetzungen mit den Schwiegereltern, nach der Trennung von ihrem Ehemann und der Erkenntnis das ein Lügner immer ein Lügner bleibt ist herrlich umgesetzt. Nicht anklagend oder pessimistisch. Es gefiel mir gut, dass nicht auf jeder zweiten Seite eine Anklage gegen den Noch-Ehemann gestartet wurde. Die schönsten Stellen sind aber die Geschichten um die Hauswirtschaftsklasse die Charlotte als Deutschlehrerin unterrichtet. Stellenweise hab ich Tränen gelacht.Die Manie unserer heutigen Zeit sein Handy (wahlweise Smartphone) überall einsatzbereit zu haben um Nachrichten zu checken macht eben auch nicht vor Lehrern halt, sie sind genauso infiziert wie ihre Schüler, die Situationskomik die sich mitunter daraus ergibt hat Ulrike Herwig so lustig und mit Augenzwinkern umgesetzt. Dieses Buch ist eine schöne (und lustige) Hommage an die Familie und die Erkenntnis das Blut doch dicker ist als Wasser, bestätigt sich auch hier. Ein kurzweiliger Lesegenuss den ich sehr gerne weiterempfehle.

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Männer gehen, Schwestern bleiben
von einer Kundin/einem Kunden aus Linnich am 22.08.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Charlotte ist als Berufsschullehrerin in Berlin-Mitte reichlich genervt. Die Woche Erholung mit ihrer 9-jährigen Tochter Miriam auf Rügen bringt auch nicht die ersehnte Erholung. Kurzentschlossen reisen sie früher zurück. Es kommt wie es kommen muss: Sie erwischen ihren Ehemann Philipp in flagranti mit Rosi, der Klavierlehrerin. Als sie... Charlotte ist als Berufsschullehrerin in Berlin-Mitte reichlich genervt. Die Woche Erholung mit ihrer 9-jährigen Tochter Miriam auf Rügen bringt auch nicht die ersehnte Erholung. Kurzentschlossen reisen sie früher zurück. Es kommt wie es kommen muss: Sie erwischen ihren Ehemann Philipp in flagranti mit Rosi, der Klavierlehrerin. Als sie beim Auflösen des gemeinsamen Hauses ein altes Handy entdeckt, wird sie durch eine Nachricht an ihre Schwester Doro erinnert. Seit ihrer Hochzeit vor 11 Jahren hatten die beiden keinen Kontakt mehr, das soll sich ändern. Ihre Recherche führt sie nicht nur zu den unterschiedlichsten Ex-Freunden ihrer Schwester, sondern auch mehr und mehr zu sich selbst. Amüsant und charmant geschrieben, ließ sich das Buch kurzweilig lesen nur unterbrochen von spontanen Lachanfällen.

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Tränen gelacht
von Marita Robker-Rahe aus Belm am 15.07.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Es gibt Bücher, die vergisst man nicht und dazu zählt definitiv das Debüt der Autorin Ulrike Herwig, "Sag beim Abschied leise Blödmann ". Ich kann den Zusammenhang zwischen dem Buchtitel und dem Inhalt leide nicht herstellen, was ich aber feststellen konnte war, dass ich lange nicht mehr soviel beim... Es gibt Bücher, die vergisst man nicht und dazu zählt definitiv das Debüt der Autorin Ulrike Herwig, "Sag beim Abschied leise Blödmann ". Ich kann den Zusammenhang zwischen dem Buchtitel und dem Inhalt leide nicht herstellen, was ich aber feststellen konnte war, dass ich lange nicht mehr soviel beim Lesen eines Buches gelacht habe.Situationskomik , aber auch lustige Begebenheiten aus dem Schulalltag einer Berufsschullehrerin, ließen mich manchmal nach Luft schnappen, weil ich keine Luft mehr bekam vor lauter Lachen.Aber nun zum Inhalt. Charlotte, die mit ihrer Tochter einen verregneten Urlaub auf der Ostseeinsel Rügen verbracht hat, kehr zwei Tage eher nach Hause zurück und überrascht ihren Ehemann Philipp mit der Klavierlehrerin ihrer Tochter. Da ihr Mann ein notorischer Fremdgeher ist, zieht sie ihre Konsequenzen und trennt sich von ihm . Das Reihenhaus wird verkauft und Charlotte zieht wieder nach Berlin. Beim Aufräumen findet sie ihr altes Handy mit der Telefonnummer ihrer Schwester, mit der sie vor 11 Jahren im Streit auseinander gegangen ist. Sie beschließt ihre Schwester zu finden, zu der sie keinen Kontakt mehr hat und macht sich auf die Suche. Die Suche führt sie von einem ehemaligen Freund ihrer Schwester zum nächsten und die früheren Freunde ihrer Schwester sind nicht nur sehr unterschiedlich, sondern teilweise schon sehr skuril. Aber nicht nur die Exfreunde ihrer Schwester lernt sie kennen, sondern auch sehr viel über sich selbst. Zwischen Klassenzimmer und Suche findet sie mehr und mehr zu sich selbst und sogar zu einer neuen Liebe. Gelungen ist das Attribut was mir beim Lesen dieses Buches einfiel.Das Buch lässt sich mehr als flüssig lesen,die Figuren wachsen einem mit der Zeit ans Herz, außer Philipp, Charlotte`s Ehemann, der auch gleich die passenden Schwiegereltern mitbringt. Die Witze sind nicht platt, sondern haben schon Niveau und die Schulszenen waren einfach nur köstlich. Ich habe sie meinem Sohn vorgelesen , der Berufsschullehramt studiert und habe ihm gesagt " Lies mal, das ist deine Zukunft ". Er fand`s auch witzig, hoffentlich auch später noch. Alles in Allem kann ich dieses Buch allen ans Herz legen, die mal richtig lachen wollen und freue mich schon jetzt auf ein neues Buch dieser Autorin.

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Sag beim Abschied leise Blödmann
von raschke64 aus Dresden am 11.11.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Auf der Rückseite des Buches steht: Charlotte wirft ihren Mann raus, weil der sie zum x-ten Mal betrogen hat. Beim Leerräumen des gemeinsamen Hauses stolpert sie über ein altes Handy. Und über eine uralte Mailboxnachricht von Doro. Das verrücke Huhn ist schon seit Jahren untergetaucht, doch plötzlich hat Charlotte... Auf der Rückseite des Buches steht: Charlotte wirft ihren Mann raus, weil der sie zum x-ten Mal betrogen hat. Beim Leerräumen des gemeinsamen Hauses stolpert sie über ein altes Handy. Und über eine uralte Mailboxnachricht von Doro. Das verrücke Huhn ist schon seit Jahren untergetaucht, doch plötzlich hat Charlotte Sehnsucht nach ihrer unsteten Schwester. Charlotte macht sich auf die Suche. Ihre heißeste Spur: Doros ehemalige Liebhaber. Und jeder Mann bringt sie ihrer Schwester näher – und einem bunten Leben, das sie sich an der Seite ihres Exmannes nie hat träumen lassen. Dieser Text fasst den Buchinhalt so treffend zusammen, dass man ihn nicht ergänzen muss. Was auf den ersten Blick wie ein übliches Trennungsbuch mit sofort neuer Liebe und viel Kitsch aussieht, entpuppt sich als eine – oft witzige – Suche nach einem neuen Leben und nach der Schwester, die in Jugendzeiten zwar so herrlich schräg war, die aber – wie sich auch herausstellt – die oft normale Schwester so beneidet hat. Und so wird die Suche auf einmal eine Suche nach den eigenen Ansprüchen an das Leben, nach mehr Veränderung und nach der Möglichkeit, diese Veränderungen auch zu tun. Auch danach, dass die oft eigentümlichen Ex-Freunde der Schwester auch irgendwie immer liebenswert sind – jeder auf seine Art. Mich hat das Buch wirklich positiv überrascht, denn obwohl ich es quasi in einem Rutsch gelesen habe und mich herrlich dabei unterhalten fühlte, war es bei aller Leichtigkeit nicht einfach nur flach, sondern regte auch zum Nachdenken über die Nutzung der Möglichkeiten im Leben an – ohne erhobenen Zeigefinger. Ein schönes Sommerbuch – und doch nicht nur.

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Verabschiedeter Mann und neue Ziele
von Petra aus Königswinter am 31.08.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Die Verpackung der Geschichte in die konsequente und reise-intensive Suche nach der Schwester ist ein genialer Streich. Die Auflösung braucht etwas und kommt dann plötzlich so schnell. Das Maß ist voll, der Knoten geplatzt. Interessant finde ich die Zitate aus Goethes Werther gleich auf der 2. Seite. Hommage an ein Germanistik-Studium mit hochwertigem... Die Verpackung der Geschichte in die konsequente und reise-intensive Suche nach der Schwester ist ein genialer Streich. Die Auflösung braucht etwas und kommt dann plötzlich so schnell. Das Maß ist voll, der Knoten geplatzt. Interessant finde ich die Zitate aus Goethes Werther gleich auf der 2. Seite. Hommage an ein Germanistik-Studium mit hochwertigem Diplomabschluss? Der Abspann "Was danach passierte" spiegelt absoluten Zeitgeist, da in Ost und West (Europa und Amerika) offensichtlich alle das gleich wollen, sich selbst verwirklichen. Auch wir Frauen sollten an diesem Ziel festhalten.

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So verschieden und doch gleich
von FlipFlopLady007 aus Hannover am 30.06.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Nachdem Charlotte mit ihrer Tochter Miriam aus dem Urlaub gekommen ist, erwischt sie ihren Mann beim Fremdgehen mit Miriams Musiklehrerin. Charlotte fackelt nicht lange, wirft ihren Mann aus ihrem Haus und entschließt sich im Anschluss das Haus zu verkaufen und mit Miriam in eine kleinere Wohnung zu ziehen. Beim... Nachdem Charlotte mit ihrer Tochter Miriam aus dem Urlaub gekommen ist, erwischt sie ihren Mann beim Fremdgehen mit Miriams Musiklehrerin. Charlotte fackelt nicht lange, wirft ihren Mann aus ihrem Haus und entschließt sich im Anschluss das Haus zu verkaufen und mit Miriam in eine kleinere Wohnung zu ziehen. Beim Ausräumen des Hauses findet Charlotte ein altes Handy auf dem eine alte Nachricht ihrer Schwester Doro gespeichert ist. Charlotte wird in diesem Moment von ihrer Vergangenheit eingeholt. Sie hat schon sehr lange nichts mehr von ihrerer Schwester gehört, genauer gesagt seit einem schlimmen Streit kurz vor Charlottes Hochzeit. Charlotte beschließt ihre Schwester zu suchen, um sich mit ihr auszusprechen. Über Doros Exfreunde versucht Charlotte Doro zu finden und tatsächlich kommt sie ihr mit jedem Exfreund etwas näher. Ich finde die Geschichte sehr ansprechend. Ich habe sie mit sehr viel Freude gelesen, denn der Roman ist sehr humorvoll geschrieben. Das Buch lässt sich leicht lesen und beinhaltet keine allzu komplexen Satzstrukturen. Es lässt sich gut in einem Stück lesen, da es sehr flüssig geschrieben ist. Auch die Charakteren sind sehr ansprechend gestaltet. Gut gefallen hat mir Charlottes Tochter Miriam. Aber auch die Exfreunde von Doro, die verschiedener nicht sein könnten, haben alle sehr interessante Persönlichkeiten. Mir gefällt besonders gut, dass sie alle so verschieden sind und man darin genau erkennen kann, wie sich Doro in den Jahren verändert haben muss. Auch dass die beiden Schwestern sich ähnlicher sind, als sie denken, finde ich sehr gelungen beschrieben. Alles in allem würde ich sagen, dass es sich um einen Frauenroman handelt, der sich gut nebenbei lesen lässt. Als Urlaubslektüre oder als Entspannung zwischendurch ist dieser Roman bestens geeignet, denn er enthält weder komplexe Satzstrukturen noch komplexe Handlungen, über die man lange nachdenken muss. Ich kann dieses Buch also klar empfehlen.

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Schwestersuche mit Blödmann-Faktor
von SusanneB aus Baden-Württemberg am 01.09.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Nach einem verregneten Ostseeurlaub kehrt die frustrierte Berufsschullehrerin Charlotte mit ihrer 9jährigen Tochter Miriam früher nach Hause zurück als geplant, und erwischt ihren Ehemann Philipp inflagranti mit Miriams Klavierlehrerin. Daraufhin beschließt Charlotte, dass dies der letzte Seitensprung war, den sie sich von Philipp hat gefallen lassen und verlässt ihren... Nach einem verregneten Ostseeurlaub kehrt die frustrierte Berufsschullehrerin Charlotte mit ihrer 9jährigen Tochter Miriam früher nach Hause zurück als geplant, und erwischt ihren Ehemann Philipp inflagranti mit Miriams Klavierlehrerin. Daraufhin beschließt Charlotte, dass dies der letzte Seitensprung war, den sie sich von Philipp hat gefallen lassen und verlässt ihren Mann von Heute auf Morgen. Beim Ausräumen des gemeinsamen Hauses findet sie zufällig ein altes Handy, auf dem sich noch eine Nachricht ihrer Schwester Doro befindet. Charlotte hat ihre Schwester seit 11 Jahren nicht mehr gesehen, hat keine Ahnung, wo Doro ist und was sie treibt. Spontan beschließt Charlotte, nach ihrer Schwester zu suchen und den alten Streit von damals zu begraben. Erster Anhaltspunkt ist Doros damaliger Freund, ein erfolgloser Musiker. Von nun an hüpft Charlotte von einem Ex-Freund ihrer Schwester zum nächsten, immer auf der Suche nach einem weiteren Anhaltspunkt, wo Doro sich mittlerweile aufhalten könnte. Dabei lernt sie recht merkwürdige Typen kennen und wundert sich von Mal zu Mal mehr, auf was für Kuriositäten ihre Schwester steht. Inzwischen hat sich bei Charlotte eine richtige Lebenskrise breit gemacht, denn auch ihr Job als Berufsschullehrerin bereitet ihr kaum Freude. Doch dann lernt Charlotte einen Tierarzt kennen, mit dem ihre Schwester vor einigen Jahren mal zusammen war, und auch das verhasste Kulturprojekt in ihrer Schule lässt sie ihre Schülerinnen von einer ganz anderen Seite kennenlernen. Charlottes Leben wird gehörig durcheinander gewirbelt und auch die Suche nach Doro nimmt eine überraschende Wendung. Mein Fazit: Ich habe Ulrike Herwigs Buch im Urlaub gelesen und habe mich an vielen Stellen köstlich damit amüsiert. Die Autorin versteht es, mit Situationskomik und witzigen Dialogen ihre LeserInnen zu unterhalten und in die Handlung zu ziehen. Die Geschichte ist - wie auch schon "Martha im Gepäck" und "Mein Gott, Wanda" - flüssig zu lesen, der Schreibstil ist angenehm und schnörkellos, so wie ich das von ihr gewohnt bin. Wie immer bei Ulrike Herwigs Büchern habe ich mich an einigen Stellen an mir bekannte Personen oder Situationen erinnert, was den Spaßfaktor beim Lesen noch weiter gesteigert hat. Besonders gelungen fand ich die Beschreibung von Charlottes lustlosen Schülerinnen in der Berufsschule, das hat mir mehr als einmal ein Schmunzeln auf die Lippen gezaubert. Die kuriosen Ex-Freunde von Doro waren mir aber ein wenig zu überzeichnet, vor allem Johannes, der mir - wie Charlotte - irgendwann mit seiner Art gehörig auf die Nerven fiel :-). Nichtsdestotrotz hat mir die Lektüre von "Sag beim Abschied leise Blödmann" sehr gut gefallen. Als Urlaubslektüre (mit Blick auf Palmen und Meer) war Ulrike Herwigs Buch genau das Richtige und ich kann es guten Gewissens weiter empfehlen.

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unterhaltsame Urlaubslektüre
von leseratte1310 am 30.07.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Das Charlottes Mann angeblich zu viel zu tun hat, macht sie mit der Tochter alleine Urlaub auf Rügen. Das Wetter ist wenig urlaubstauglich, so dass sie den Urlaub vorzeitig abbricht. Als sie ihren Mann dann mit der Klavierlehrerin von Tochter Miriam erwischt, beendet sie die. Damit beginnt für sie... Das Charlottes Mann angeblich zu viel zu tun hat, macht sie mit der Tochter alleine Urlaub auf Rügen. Das Wetter ist wenig urlaubstauglich, so dass sie den Urlaub vorzeitig abbricht. Als sie ihren Mann dann mit der Klavierlehrerin von Tochter Miriam erwischt, beendet sie die. Damit beginnt für sie ein neues Leben. Denn sie macht sich auf die Suche nach ihrer verschollenen Schwester. Diese ist jedoch nicht so leicht zu finden. Charlotte findet von einem Freund Doros zum nächsten und gerät dabei in Situationen – teils recht skurrilen -, deren Bewältigung sie sich nicht zugetraut hätte. Dass sie auch ohne die Unterstützung ihres Ex zurechtkommt, wurmt diesen und macht Charlotte für ihn wieder interessant. Doch sie hat inzwischen gelernt, mit ihren Selbstzweifeln zurecht zu kommen und tappt nicht wieder in die Ehefalle. Es ist ein unterhaltsamer, witziger Roman, der trotzdem zum Nachdenken anregt. Eine wunderbare Urlaubslektüre.

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Unterhaltsam
von Michaela Santer am 26.07.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Nachdem ich "Tante Martha im Gepäck" irrsinnig köstlich fand, las ich natürlich auch das neue Werk der Autorin. Charlotte zum x-ten Mal von ihrem Mann betrogen, wirft diesen endlich raus, und macht sich samt Tochter auf die Suche nach ihrer verschollenen Schwester Doro. Natürlich trifft sie dabei auf die... Nachdem ich "Tante Martha im Gepäck" irrsinnig köstlich fand, las ich natürlich auch das neue Werk der Autorin. Charlotte zum x-ten Mal von ihrem Mann betrogen, wirft diesen endlich raus, und macht sich samt Tochter auf die Suche nach ihrer verschollenen Schwester Doro. Natürlich trifft sie dabei auf die "Verflossenen" von Doro, die teils skurile aber nicht uninteressante Ansichten haben. Lustig, leichte Sommerlektüre.

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Sag beim Abschied leise Blödmann
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankfurt am Main am 18.07.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Der Titel läßt einen schon schmunzeln. Und so ist das Buch auch angelegt. Eine heitere, unterhaltsam zu lesende Urlaubs- und Sommerlektüre. Charlotte trennt sich von ihrem untreuen Ehemann Philppp und zieht mit ihrer Tochter Miriam in eine kleine Wohnung. Beim Umzug entdeckt sie auf einer alten Mailbox eine Nachricht... Der Titel läßt einen schon schmunzeln. Und so ist das Buch auch angelegt. Eine heitere, unterhaltsam zu lesende Urlaubs- und Sommerlektüre. Charlotte trennt sich von ihrem untreuen Ehemann Philppp und zieht mit ihrer Tochter Miriam in eine kleine Wohnung. Beim Umzug entdeckt sie auf einer alten Mailbox eine Nachricht ihrer Schwester Doro, von der sich vor über 10 Jahren im Streit getrennt hat, die sie aber jetzt unbedingt wiedersehen möchte. Aber wo ist Doro geblieben? Charlotte begibt sich auf die Suche, und nach und nach lernt sie alle Verflossenen von Doro kennen, aber keiner kann ihr weiterhelfen. Aber sie erfährt einiges über Doros Leben. Es sind zum Teil sonderbare Typen, mit denen Doro zusammen war und Charlotte macht einige aufregende Bekanntschaften. Besonders angetan hat es ihr Richard, der Tierarzt. Liebenswert und locker werden die einzelnen Protagonisten beschrieben, nur Philipp, den Ehemann, mit seinen Eltern muß man nicht mögen. Aber der ist ja auch der verlassene Blödmann. Ein bißchen vorhersehbar ist die Geschichte schon, aber ein anderes Ende würde ich der Geschichte auch nicht wünschen. Ich werde das Buch gerne weiter empfehlen.

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