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Saukatz

Kriminalroman

(7)
Was kommt dabei heraus, wenn eine schwarze Katze die Ermittlungen der Münchner Polizei durchkreuzt und dabei immer wieder die Kollegen an den Rand des Nervenzusammenbruchs treibt? Wenn ein strafversetzter Kommissar, eine eifrige Polizeianwärterin und ein urbayerischer Afroeuropäer im Rollstuhl gemeinsam einen Mordfall aufklären wollen? - Auf jeden Fall ein Mordsspaß. Ist Hauptkommissar Steinböck ein Fall für den Polizeipsychologen, oder schafft er es, alleine mit den nervigen und politisch unkorrekten Kommentaren der Katze klarzukommen?
Portrait
Kaspar Panizza wurde 1953 in München geboren. Er stammt aus einer Künstlerfamilie. Die Arbeiten seines Vaters, eines bekannten Kunstmalers, prägten ihn ebenso wie die vor mehr als 100 Jahren entstandenen, von der Zensur verfolgten Bücher seines Urgroßonkels Oskar Panizza.
Nach dem Pädagogik-Studium machte Kaspar Panizza eine Ausbildung zum Fischwirt. Später entdeckte er seine Liebe zur Keramik. Nach abgeschlossener Ausbildung mit Meisterprüfung arbeitete Kaspar Panizza zunächst als Geschirr-Keramiker und später als Keramik-Künstler im Allgäu. 2004 übersiedelte er nach Mallorca, wo er eine Galerie mit Werkstatt betrieb und zu schreiben begann.
Seit 2009 lebt Kaspar Panizza in Ribnitz-Damgarten an der Ostsee und betreibt dort zusammen mit seiner Ehefrau ein Keramik-Atelier.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 246
Altersempfehlung ab 16
Erscheinungsdatum 06.07.2016
Serie Hauptkommissar Steinböck
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8392-1936-2
Reihe Kriminalromane im GMEINER-Verlag
Verlag Gmeiner Verlag
Maße (L/B/H) 200/121/25 mm
Gewicht 270
Verkaufsrang 1.542
Buch (Taschenbuch)
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Die Katze weiß Bescheid
von leseratte1310 am 03.10.2016

Kaum ist Hauptkommissar Steinböck in München, da gibt es auch schon den ersten Fall für ihn. Ein Mann wird in seiner Wohnung erschossen aufgefunden. Der Fall entpuppt sich für ihn als Glücksfall. In München ist es schwer eine Mietwohnung zu finden. Als er mit der Vermieterin des Toten spricht,... Kaum ist Hauptkommissar Steinböck in München, da gibt es auch schon den ersten Fall für ihn. Ein Mann wird in seiner Wohnung erschossen aufgefunden. Der Fall entpuppt sich für ihn als Glücksfall. In München ist es schwer eine Mietwohnung zu finden. Als er mit der Vermieterin des Toten spricht, kann er sich so ganz nebenbei eine Wohnung sichern – allerdings muss er die Katze des Vormieters übernehmen. Dann gibt es einen weiteren Toten und beide haben eine Menge Gift in ihrem Körper. Ein Fall von illegalen Medikamententests? Das Buch liest sich so locker leicht, dass man es am Ende bedauert, dass schon Schluss ist. Für Steinböck wird ein neues Team gegründet und damit entsteht ein wirkliches Dream-Team. Steinböck selbst ist ein sympathischer, aber auch etwas eigenwilliger Typ. Die sympathische Polizeianwärterin Ilona Hasleitner, die es nicht leicht gehabt in ihrem Leben, wird von Steinböck ganz besonders umsorgt. Aber auch Emil Meyer, der im Rollstuhl sitzt und ein urbayerischer Afroeuropäer ist, passt perfekt ins Team. Der Star ist allerdings Frau Merkel, die schwarze Katze, welche die Ermittlungen ganz entscheidend beeinflusst. Obwohl die Geschichte einen oft zum Lachen bringt, ist sie dennoch nicht seicht und spannend ist sie allemal. Auch wenn das Mordmotiv ziemlich früh ersichtlich ist, bleibt der Täter doch lange im Dunkeln, bis dann recht plötzlich das schlüssige Ende kommt. Es hat viel Spaß gemacht, mit diesem ungewöhnlichen Team zu ermitteln.

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Super Katze
von einer Kundin/einem Kunden aus Weimar am 21.09.2016

Komissar Steinböck ist Bauer, er wird nach München versetzt.Da sind sie Wohnungen teuer,bei einer Tatortgegehung -infomiert er sich über die Wohnung des Opfers.Die Vermieterin der frei gewordenen Wohnung und er sind sich einig-nur die Katze des Opfers,Frau Merkel muß er übernehmen.Der Vormieter war Probant bei einem Medikamentenversuch.Steinböck bekommt Unterstützung... Komissar Steinböck ist Bauer, er wird nach München versetzt.Da sind sie Wohnungen teuer,bei einer Tatortgegehung -infomiert er sich über die Wohnung des Opfers.Die Vermieterin der frei gewordenen Wohnung und er sind sich einig-nur die Katze des Opfers,Frau Merkel muß er übernehmen.Der Vormieter war Probant bei einem Medikamentenversuch.Steinböck bekommt Unterstützung von Ilona Hasleither und dem im Rollstuhl sitztenden Afroeuropäer Emil.Und auch Frau Merkel würde ich sagen gibt ihren Senf dazu,ein spannender-aber auch lustiger Krimi. Der Schreibtil ist flüssig,das Ende überraschend. Aber die Katze Frau Merkelist nicht nur wegen ihrem Namen der Knaller.

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Genialer Regionalkrimi
von zauberblume am 18.09.2016

"Saukatz" von dem Autor Kapar Panizza ist ein unterhaltsamer spannender Regionalkrimi, der uns in die bayerische Landeshauptstadt entführt. Ich freue mich, dass ich hier wieder ein tolles Ermittlerteam kennenlernen darf. Der Inhalt: Was kommt dabei heraus, wenn eine schwarze Katze die Ermittlungen der Münchner Polizei durchkreuzt und dabei immer wieder... "Saukatz" von dem Autor Kapar Panizza ist ein unterhaltsamer spannender Regionalkrimi, der uns in die bayerische Landeshauptstadt entführt. Ich freue mich, dass ich hier wieder ein tolles Ermittlerteam kennenlernen darf. Der Inhalt: Was kommt dabei heraus, wenn eine schwarze Katze die Ermittlungen der Münchner Polizei durchkreuzt und dabei immer wieder die Kollegen an den Rand des Nervenzusammenbruchs treibt? Wenn ein strafversetzter Kommissar, eine eifrige Polizeianwärterin und ein urbayerischer Afroeuropäer im Rollstuhl gemeinsam einen Mordfall aufklären wollen? - Auf jeden Fall ein Mordsspaß. Ist Hauptkommissar Steinböck ein Fall für den Polizeipsychologen, oder schafft er es, alleine mit den nervigen und politisch unkorrekten Kommentaren der Katze klarzukommen? Der Schreibstil des Autors hat mich sofort begeistert. Und Frau Merkel ist ja einfach einsame spitze. Ich finde es ja klasse, wie sie sich immer mit Hauptkommisar Steinböck unterhält. Steinböck ist ja irgendwie zwangsversetzt bzw. befördert worden. In München stolpert er gleich über eine Leiche und ist schon mittendrin in seinem ersten Fall. Und so schnell kann man auch zu einer Wohnung kommen. Steinböck ist ja wirklich ein Unikat und hat seine eigenen Ermittlungsmethoden. Schon sein Dienstfahrzeug ist einfach spitze. Ich kann mir Steinböck und Ilona auf ihren "rasanten" Fahrten durch die Stadt bildich vorstellen. Ilona ist ja eine äußerst sympathische Polizeianwärterin, die Steinböck unter siene Fittische genommen hat und die ihm hilfreich zur Seite steht. Die junge Frau hatte es in ihrem Leben bisher nicht leicht. Für mich ist Steinböck ein toller Chef und als Emil dann noch dazukommt ist das Ermittlertrio einfach perfekt. Und das absolute Highlight ist einfach die schwarze Katze, die Frau Merkel. Und dieser Name gefällt ihr überhaupt nicht. Ein absolut toller Kriminalroman, der äußerst spannend ist. Gelegentlich gab es aber auch einiges zum Schmunzeln. Und absolut perfektes Gesamtpaket, das dem Leser vergnügliche Lesestunden beschert. Selbstverständlich vergebe ich gerne 5 Sterne und freue mich schon auf den nächsten Krimi des Autors. Das Cover ist für mich ein richtiger Hingucker. Passt perfekt zur Geschichte.

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Traumteam mit Katze
von Bibliomarie aus Düsseldorf am 12.09.2016

Steinböck ist Bayer, unangepasst mit Ecken und Kanten. So einer muss schon mal mit einer Versetzung rechnen, wenn seine Ermittlungen der Politik zuwider laufen. Ausgerechnet nach München wird er versetzt, wo doch jeder weiß, dass es dort so gut wie keine bezahlbaren Wohnungen gibt. So ist es vielleicht verständlich, dass... Steinböck ist Bayer, unangepasst mit Ecken und Kanten. So einer muss schon mal mit einer Versetzung rechnen, wenn seine Ermittlungen der Politik zuwider laufen. Ausgerechnet nach München wird er versetzt, wo doch jeder weiß, dass es dort so gut wie keine bezahlbaren Wohnungen gibt. So ist es vielleicht verständlich, dass der gleich bei der Besichtigung eines Tatorts an die nun freigewordene Wohnung denkt. Auch mit der Vermieterin, einem echten Original mit grünem Daumen, was die schönen Cannabispflanzen im Wintergarten bezeugen, wird er sich einig. Lediglich die sehr eigenwillige Katze des ermordeten Vormieters muss er übernehmen. Das Opfer schrieb an einer Dokumentation über Medikamentenversuche und hat sich zu Recherchezwecken selbst als Proband bei Bepal Pharma angemeldet. Als kurz danach ein Obdachloser mit der gleichen Waffe erschossen wird, auch er ein „Versuchskaninchen“, schrillen Steinböcks Alarmglocken. Dieser Krimi fällt etwas aus dem Rahmen. Nicht nur wegen des Ermittlerteams, das durch eine übergewichtige, aber taffe Polizeianwärterin und einen dreifach herausgeforderten Kommissar – Rollstuhlfahrer, 60ger Fan und farbig – ergänzt wird. Ach ja, eine nicht unwichtige Rolle spielt die Katze, von manchen Frau Merkel genannt. Sie ist eine eigenwillige Persönlichkeit, die sich gern gegenüber ihrem neuen Mitbewohner durchsetzt, aber ihn auch an ihren Erkenntnissen teilhaben lässt. Ob Steinböck nun wirklich Zwiesprache mit Frau Merkel hält, oder ob sie ihm als Projektionsfläche für seine Gedanken dient, mag man selbst entscheiden. Sie drückt jedenfalls dem Buch, nicht nur im Titel, ihren Stempel auf. Aber zusammen mit diesen urigen Typen, witzig-grantigen Münchner Dialekteinsprengseln und einer wendungsreichen Handlung, ergibt das eine gute Mischung. Ein Krimi mit oft recht hintergründigen Humor, Spannung und realen Bezügen, der nicht nur Katzenfans gut gefallen wird. Bei diesem Buch bin ich schon auf die Fortsetzung gespannt, es wäre dann nur schön, wenn der Text besser Korrektur gelesen würde.

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Die Viererbande ermittelt
von Gertie Gold aus Wien am 11.09.2016

Oberkommissar Steinböck ist neu in München, sucht eine Wohnung und stolpert gleich in seinen ersten Mordfall. Auf dem Opfer hockt eine schwarze Katze, die sich nur von Steinböck anfassen lässt. Kurzer Hand nimmt er die "Zeugin" mit ins Präsidium. Steinböck (der Autor gönnt ihm keinen Vornamen) wird von... Oberkommissar Steinböck ist neu in München, sucht eine Wohnung und stolpert gleich in seinen ersten Mordfall. Auf dem Opfer hockt eine schwarze Katze, die sich nur von Steinböck anfassen lässt. Kurzer Hand nimmt er die "Zeugin" mit ins Präsidium. Steinböck (der Autor gönnt ihm keinen Vornamen) wird von den Kollegen argwöhnisch beäugt, ist er doch in seiner früheren Dienststelle Politikern auf die Zehen getreten. Daher gilt er ein wenig als Paria und erhält als Mitarbeiter Ilona Hasleitner, eine übergewichtige, aber schlaue Kommissaranwärterin und den nach einem Dienstunfall im Rollstuhl sitzenden Emil Mayer jr.. Mayer stellt die ultimative Quote dar: behindert, mit schwarzer Hautfarbe. Auch hier ein kleiner ernster Unterton. Der Portier, der Steinböck wegen der Katze, die er ins Büro mitnimmt rügt, ist, als er erfährt, dass Mayer in Steinböcks Team willkommen ist, ein Fan vom Oberkommissar. Mit Frau Merkel, wie die schwarze Katze genannt wird, ist das schreckliche Quartett vollständig. Bei ihren Ermittlungen kommen die vier unangenehmen Wahrheiten auf die Spur. Anders als in üblichen Krimis, lässt Kaspar Panizza seinen ermittelnden Kommissar die Buchstaben des Gesetzes nicht ganz so genau auslegen. So „übersieht“ er die Hanfstauden von Maxi Müller, seiner Nachbarin und Vermieterin. Das Ende der Geschichte ist furios und auch hier dürfen die Protagonisten die gesetzlichen Rahmenbedingungen ein wenig dehnen. Meine Meinung: Kaspar Panizza schenkt seinen Lesern einen wunderbar humorvollen Krimi, der aber auch vor ernsten Themen nicht Halt macht. Diese sind z.B. die illegalen Tests von noch unerprobten Medikamenten an Obdachlosen und an Gefängnisinsassen in der DDR, die mit Wissen der Politiker aber ohne Einwilligung der Probanden durchgeführt wurden. Nebenbei schneidet der Autor noch andere Themen wie Gewalt in der Familie, Missbrauch in derselben, Mobbing und Gewalt als solche („Gewalt ist keine Lösung“ © Frau Merkel) an. Die Figur von „Frau Merkel“, der sprechenden Katze ist eine reizvolle Ergänzung. Für mich symbolisiert sie das eigene Gewissen. Interessant, dass nur Steinböck und Maxi Müller sich mit der Katze in Gedanken verständigen können. Ich habe das Buch binnen kürzester Zeit gelesen. Der Schreibstil ist wunderbar leicht und flüssig. Die Protagonisten fallen hin und wieder ins Urbayrische Idiom. Der Autor schreibt bereits an einer Fortsetzung seiner „Viererbande“, auf die ich mich sehr freue.

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Saukatz
von nellsche am 05.09.2016

Dieses Buch macht einfach einen riesen Spaß! Kommissar Steinböck wurde gerade erst nach München versetzt und kommt im Zuge seiner ersten Mordermittlung ungebeten in den Besitz der ungewöhnlichen Katze Frau Merkel. Dass er mit ihr sprechen kann, will er natürlich erstmal nicht glauben. Doch irgendwann ergibt er sich in... Dieses Buch macht einfach einen riesen Spaß! Kommissar Steinböck wurde gerade erst nach München versetzt und kommt im Zuge seiner ersten Mordermittlung ungebeten in den Besitz der ungewöhnlichen Katze Frau Merkel. Dass er mit ihr sprechen kann, will er natürlich erstmal nicht glauben. Doch irgendwann ergibt er sich in sein Schicksal, dass die Katze fortan seinen Alltag aufmischt. Steinböck bekommt für die Ermittlungen tatkräftige Unterstützung durch Ilona Hasleitner, einer jungen Polizeianwärterin. Und auch der im Rollstuhl sitzende Afroeuropäer Emil Mayer wird bald Mitglied der ungewöhnlichen Ermittlertruppe. Zusammen mit der Katze Frau Merkel ist das unschlagbare Ermittlerteam perfekt. Der Schreibstil ist locker-leicht und das Buch lässt sich schnell und flüssig lesen. Alle drei Ermittler haben ihre ganz besonderen Eigenarten und Eigenschaften. Sie sind alle ganz toll beschrieben, so dass ich sie mir bestens vorstellen konnte. Und sie alle waren mir durchweg sympathisch und ich mochte sie einfach sehr gerne. Auch alle weiteren Personen werden greifbar und bildhaft beschrieben. Sehr gelungen. Steinböck ist ein ungewöhnlicher Kommissar, der sich nichts sagen lässt und dessen Ermittlungen manchmal etwas unkonventionell sind. Doch er hat das Herz auf dem rechten Fleck, getreu dem Motto “Harte Schale, weicher Kern”. Ilona Hasleitner hat ihr Päcklein zu tragen. Die Zusammenarbeit mit Steinböck ist sehr positiv für sie, denn er gibt ihr das Gefühl, ein wichtiges Mitglied des Teams zu sein und auch künftig zu bleiben. Und dann kommt noch der im Rollstuhl sitzende Afroeuropäer Emil Mayer zu der Truppe. Ein wirklich grandioses Ermittlerteam! Die Kommentare sprühen vor Witz und Ironie, so dass ich ganz häufig laut lachen musste. Auch die Gespräche zwischen Steinböck und Frau Merkel sind klasse. Die Gedanken von Frau Merkel sind dabei kursiv gefasst, so dass man das sehr gut auseinander halten kann. So wie Frau Merkel denkt, stelle ich mir auch die Gedanken meiner Katzen vor. Der Plot behandelt ein interessantes Thema, nämlich illegale Medikamentenversuche an obdachlosen Probanden, und ist gut durchdacht. Die Auflösung am Ende war für mich wirklich überraschend und unvorhergesehen. Das gefiel mir gut. Ich hoffe ganz stark auf eine Fortsetzung dieser Ermittler und der Katze Frau Merkel. Insgesamt ein sehr lesenswerter Krimi mit einer ordentlichen Portion Humor, der mich sehr gut unterhalten hat. Ich vergebe eine klare Leseempfehlung und fünf Sterne.

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Mein Leseeindruck
von Diana Jacoby aus Bretten am 05.09.2016

Ist das nicht ein witziger Titel, war mein erster Gedanke, als ich das neue Programm vom Verlag erhalten hatte. In meiner Region wird dieser Titel gerne wie folgt verwendet: "Hah, so a Saukatz, ä elende." Ob dieser Titel ähnlich gemeint war. Er machte mich auf jeden Fall sehr neugierig... Ist das nicht ein witziger Titel, war mein erster Gedanke, als ich das neue Programm vom Verlag erhalten hatte. In meiner Region wird dieser Titel gerne wie folgt verwendet: "Hah, so a Saukatz, ä elende." Ob dieser Titel ähnlich gemeint war. Er machte mich auf jeden Fall sehr neugierig und umsomehr hatte ich mich gefreut, dieses Buch für eine Leserunde zu gewinnen. Gespannt hatte ich den ersten Satz verschlungen, der laut Statistik Aufschluss über das + oder - des Buches entscheiden soll. "Genervt nahm Steinböck die letzten Stufen." Das klingt doch schon mal interessant, oder? Wer ist dieser Steinböck? Weshalb ist er genervt? Und, wo sind diese Stufen bzw. wohin führen diese Stufen? Fragen über Fragen! Hier gab es nur eines.... lesen. Gesagt, getan! Schon auf den ersten Seiten lernt der Leser den 50jährigen Münchner Oberkommissar Steinböck kennen. Als er genervt von einer Wohnungsbesichtigung kommt, konfrontiert man ihn sofort mit einem Toten. Ein Mann wurde erschossen aufgefunden. Auf seiner Brust hockt eine grosse schwarze Katze, als würde sie ihn bewachen. Was nun im Zuge der Ermittlungen aufgedeckt wird, macht sprachlos. Und am Ende ... kommt alles ganz anders. Dem Autor ist mit Steinböck ein sympathisch wirkender Polizist gelungen. Imposante Erscheinung, 185 cm groß, 100 kg. Also kein Helden- und Schönlingsprotagonist, sonst ein Mensch, wie du und ich. Durch die Beschreibungen konnte ich ihn mir sehr gut vorstellen und fand ihn auch auf Anhieb sehr sympathisch, wohl, weil er auch ein Wohlstandsbäuchlein hatte und nicht wie andere ständig die Muskeln zeigen musste. Interessant fand ich auch die Gedanken der Katze, die kursiv gedruckt waren, um die Unterschiede zwischen Mensch und Tier zu verdeutlichen. Ob eine Katze wirklich so rational denkt? Wir Menschen werden es wohl nie erfahren. Umsomehr macht es Spaß, die Gedankengänge des Tieres zu erleben. Und dass genau diese Katze dann auch noch Frau Merkel heißt, fand ich total witzig. Herr Steinbrück....ähem sorry... Steinböck und Frau Merkel. Na wenn das kein Dreamteam wird. ? Das Thema Medikamentenmissbrauch, bzw. unfreiwillige Verabreichung von Medikamenten macht nachdenklich. Es ist entsetzlich, dass man Menschen als Versuchskaninchen missbraucht und das noch unter dem Deckmantel "Vitaminpräparate". Ein Thema, mit dem ich mich unbedingt noch mehr befassen sollte. Abschließend kann ich sagen, dass mich dieser Krimi sehr gut unterhalten hat. Ein Ermittler, der so ganz anders ist, seine Kollegin, die ebenfalls ihre Probleme hat und ein Hauptthema, das nachdenklich und betroffen macht. Ich habe mich von der ersten bis zur letzten Seite sehr gut unterhalten gefühlt.

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