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Saymon's Silence - New Horizon

Jugendroman

(12)
Liebe überwindet die Mauern des Schweigens.
Verstummt und verweist, führt Saymon ein Leben in den Trümmern unserer Welt. Sein Dasein fristet er zurückgezogen von den Menschen, denn er ist keiner von ihnen. Er ist ein Vexs, ein Bewohner von New Horizon - dem Paradies inmitten der Zerstörung. Als Saymon aber erfährt, welche Opfer gebracht werden sollen, um Frieden und Wohlstand in dieser Stadt zu bewahren, kämpft er gegen das Unrecht an. Er wehrt sich gegen den Verlust der Werte, die als Grundlage für eine neue Weltordnung dienen sollten, und ahnt dabei nicht, dass er selbst die Waffe der Zerstörung in sich trägt.
Portrait
Jennifer A. Jager begann ihre schriftstellerische Laufbahn 2014. Nach ihrem Schulabschluss unterrichtete sie Kunst an Volkshochschulen und gab später Privatunterricht in Japan. Heute ist sie wieder in ihrer Heimat, dem Saarland, und widmet sich dem Schreiben, Zeichnen und ihren Tieren. So findet man nicht selten ihren treuen Husky an ihrer Seite oder einen großen, schwarzen Kater auf ihren Schultern. Ihre Devise ist: mit Worten Bilder malen.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 550, (Printausgabe)
Altersempfehlung ab 14
Erscheinungsdatum 09.12.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783959621113
Verlag Papierverzierer Verlag
Verkaufsrang 35.842
eBook (ePUB)
2,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Eine Entdeckung
von einer Kundin/einem Kunden aus Zwingenberg am 16.04.2016

Dieses Buch wird als Jugendbuch angeboten, was m.E. ein Fehler ist. Denn dieses Buch ist unbedingt für Erwachsene geeignet. Jugendliche würden das Buch als einen spannenden, tollen Roman lesen. Für Erwachsene wäre es deshalb sogar besser geeignet, da Jugendlichen das Wissen um machtbesessene Diktatoren, Gier, Selbstverliebtheit, Frevel der Wissenschaft und... Dieses Buch wird als Jugendbuch angeboten, was m.E. ein Fehler ist. Denn dieses Buch ist unbedingt für Erwachsene geeignet. Jugendliche würden das Buch als einen spannenden, tollen Roman lesen. Für Erwachsene wäre es deshalb sogar besser geeignet, da Jugendlichen das Wissen um machtbesessene Diktatoren, Gier, Selbstverliebtheit, Frevel der Wissenschaft und Gotteskomplex noch fehlt. Dieses Buch ist so gut, dass es wirklich schade wäre, wenn Erwachsenen darum ein großen Bogen machen würden, nur weil es als Jugendbuch deklariert ist. Nun aber zum Buch selbst. Es war eine schöne Überraschung. Die junge Autorin hat einen besonders spannenden und unterhaltsamen Roman geschrieben, der einem im Gedächtnis bleiben wird. Von Beginn an wird man in die Handlung hineingezogen, und es bleibt bis zur letzten Seite spannend. Man legt das Buch dann mit großem Bedauern weg, möchte eigentlich weiter lesen, hofft auf eine Fortsetzung. Liebe Jennifer Alice jager, besteht die Chance auf einen zweiten Band? Potenzial wäre ja wirklich genug da. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr gut lesbar, ohne langweilige Wiederholungen, mit guter Wortwahl. Die Handlung ist ebenfalls gut und logische aufgebaut, mit unvorhersehbaren Wendungen, hält den Spannungsbogen bis zum Ende. Die Personen sind sehr gut gezeichnet, und dies bis in die kleinsten Nebenfiguren. Dieses Buch und ihre Autorin sind eine Entdeckung. Großes Kompliment und absolut verdiente fünf Sterne.

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Fesselnd und neu!
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 08.06.2016

Das Buch "Saymon's Silence - New Horizon" spielt in unserer zukünftigen Welt, die in Schutt und Trümmer gelegt ist. Inmitten dieser Trümmer lebt Saymon zurückgezogen von den Menschen, bis die Umstände es nötig machen, dass er seinen Rückzugsort verlässt und sich mit dem Waisenkind Amy zum vermeintlich rettenden, neuen... Das Buch "Saymon's Silence - New Horizon" spielt in unserer zukünftigen Welt, die in Schutt und Trümmer gelegt ist. Inmitten dieser Trümmer lebt Saymon zurückgezogen von den Menschen, bis die Umstände es nötig machen, dass er seinen Rückzugsort verlässt und sich mit dem Waisenkind Amy zum vermeintlich rettenden, neuen Horizont, der Stadt New Horizon begibt. Dort angekommen muss Saymon feststellen, dass der Preis für den rettenden Horizont zu hoch ist und er etwas dagegen unternehmen muss. Jennifer Alice Jager wartet mit einer neuen, komplexen Idee im Genre Dystopie auf, die fesseln und überraschen kann. Die Autorin wirft immer wieder neue Fragen auf, wodurch der Leser unbedingt wissen möchte, wie die Antworten auf diese lauten. Sie erzählt die Geschichte unheimlich bildhaft, so dass die Hoffnung, aber auch die Schrecken der Zukunft vollständig auf den Leser übertragen werden. Der Protagonist Saymon ist besonders. Zu verraten, warum, würde aber zu viel von der Geschichte um ihn vorweg nehmen. Er ist, wie auch die anderen Charaktere, gut und authentisch ausgearbeitet.

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Ein Buch, das die Messlatte der Jugenddystopie hoch ansetzt!
von Michelle Schweitzer am 04.04.2016

Meine Meinung: Das Cover hat mich von Anfang an fasziniert. Als ich es das erste Mal gesehen hatte, hatte ich eine feste Vorstellung, was es mir sagen will. Ein Junge ganz im Schatten dargestellt, einsam und fast klein wirkend, schaut über ein Meer auf eine Stadt, die vielleicht New... Meine Meinung: Das Cover hat mich von Anfang an fasziniert. Als ich es das erste Mal gesehen hatte, hatte ich eine feste Vorstellung, was es mir sagen will. Ein Junge ganz im Schatten dargestellt, einsam und fast klein wirkend, schaut über ein Meer auf eine Stadt, die vielleicht New Horizon sein könnte. Ein Meer mit rauschendem Wasser und vielen Wellen und Strömungen, die einem Einzelnen auf jeden Fall jeden Weg erschweren könnten. Dunkle Wolken, die wie ein Unheil auf die Menschheit zusteuert und eine Frau groß, vielleicht auch mächtig, aber voller Licht liegt über der Stadt. Wer ist sie ? Gehört sie zu der Stadt ? Ist sie vielleicht sogar eine wichtige Person in der Stadt? Warum zeigt sie uns den stummen Finger? Will sie mir sagen, dass sie etwas zu bewahren hat oder zeigt sie uns an, dass manchmal schweigen besser ist? Ich wusste es nicht genau, aber neugierig war ich auf jeden Fall direkt. Denn eins wirkte anziehend auf mich .. Der Junge im Schatten, steht einer Frau die sehr hell dargestellt war, gegenüber. So unterschiedlich, die beiden dargestellt wurden, wurde aber auch wieder klar, weder Schatten und Dunkelheit, noch die Sonne und das Licht können alleine existieren, denn beide Elemente brauchen sich gegenseitig. Ob das Bild mir das wohl sagen wollte? Ich kann auf jeden Fall sagen, dass das Cover ein Spiegel des Inhaltes ist!! Zum Schreibstil: Jennifer Alice Jager ist für mich eine wahre Künstlerin, sie hat einen so lebendigen und flüssigen Stil, der es dem Leser so einfach macht durch die Seiten zu fliegen, wie ich es nur selten erlebt habe. Die Geschichte von Saymon's Silence zeigt sie uns aus der Erzählperspektive mit personellen Perspektivenwechsel. Somit lässt sie uns nicht nur in eine Person blicken sondern, transportiert uns in die Geschichte rein, dass man das Gefühl hat ein Teil dieser Welt zu sein. Sie beschreibt sehr bildhaft und zaubert uns mit ihren Details viele tolle Bilder in den Kopf, ohne dabei den Raum für eigene Fantasie einzuengen. Sie lässt viel Spielraum, damit sich jeder selbst in der Geschichte noch mal entfalten kann. Ich liebe ihre Art zu schreiben und mich damit einzufangen. Zum Inhalt: Die Geschichte von Saymon`s Silence hat mich von der ersten Zeile bis zur Letzten gefesselt. Das ist nicht möglich? Das dachte ich bis zu diesem Buch auch! Aber doch es ist möglich, denn schon in den ersten Zeilen werden wir direkt in die Geschichte mit rein gezogen. Die Geschichte beginnt mitten in einer Zeit und einer Welt, die wir so hoffentlich nie erleben müssen. Ohne lange Erzählungen oder Einleitung, gleitet man in die Geschichte und erkundet sie zusammen mit den Protagonisten dieser Geschichte. Wir begleiten sie auf ihren Abenteuer mit allen Gefahren, Ängsten und Hoffnungen. Die Autorin schafft es innerhalb von wenigen Seiten einen Spannungsbogen aufzubauen, welchen sie über die ganze Länge des Buches nicht wieder verliert. Viele Geheimnisse, Fragen und viele Spannungsmomente treiben den Leser Seite für Seite in dem Buch voran. Ihre Charaktere, welche hier in dem Buch ihren Platz gefunden haben, sind alle miteinander so interessant gestaltet, dass man sie oft bis zum Schluss des Buches nicht wirklich einordnen kann. Sie verleiht allen eine Wendigkeit und überrascht mit Zügen, die mich mehr als einmal wirklich eiskalt erwischt haben. Jedes Mal wenn ich dachte ich wüsste, was ich von dem Charakter zu halten habe, wurde ich im nächsten Moment sofort wieder überrascht und fing wieder von vorne an zu analysieren. Die Personen und Wesen in dieser Geschichte sind alle sehr authentisch und passend in dieser Welt eingearbeitet, so dass es einem wirklich nicht schwer fiel mit ihnen zusammen jedes Gefühl, jede Emotion und jedes Ereignis zu erleben und zu bestreiten. Jennifer spielt hier in diesem Werk mit ihren Lesern. Sie überrascht, schockiert und verärgerte mich so oft, dass ich zeitweise nicht wusste ob meine Gedanken noch immer kreisen oder schon lange auf einer Achterbahn waren um Loopings zu drehen mit Überschlag. Mein Schädel hat gequalmt vom grübeln, mein Körper gebebt von den vielen Emotionen, die ich erleben durfte und mein Herz hat gehämmert, weil die Spannung einfach oft unerträglich war. Alles in allem und kurz um gesagt: „Mit diesem Buch hat Jennifer Alice Jager für mich eine Meisterleistung erbracht.“ Ich bin sooooooooo glücklich dieses Buch gelesen zu haben. Ich habe es schon vor einigen Tagen zu Ende gehabt, aber ich brauchte wirklich erst mal Zeit, um mich von der Geschichte zu erholen. Sie lies mich nicht wieder los und ich glaube sie wird mir noch sehr lange nachhängen. Jennifer hat einfach die richtige Mischung aus Fantasie, Action, Spannung und einem Quentchen romantischer Gefühle gefunden, um mich als Leserin restlos zu überzeugen. Auch das Ende war absolut passend und würdig geschrieben, und rundete somit das Werk vollends ab. Auch hier blieb für mich als Leser genug Platz für meine eigene Gedanken und Fantasien, ohne dass ich das Gefühl bekam irgendetwas zu vermissen. Fazit: LESEN, LESEN, LESEN. Leute wenn ihr Dystopien mögt, dann müsst ihr dieses Buch wirklich erkunden, denn ihr wollt sicherlich wissen was es mit den Vexs und den Hicks so auf sich hat!!! Und ganz ehrlich? Ich kanns verstehen!!!! Vielen Dank liebe Jennifer für dieses wundervolle Werk und vielen Dank auch an den Verlag, der dieser Geschichte ein Heim gegeben hat <3

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Ein einsamer Wolf findet seinen Weg
von einer Kundin/einem Kunden aus Altenmedingen am 31.03.2016

"Saymon`s Silence - New Horizon" von Jennifer Alice Jager ist ein dystopischer Jugendroman, erschienen am 10.03.16 als Ebook im Papierverzierer Verlag, als Taschenbuch wird es zur Buchmesse erscheinen. Der Wind zupfte an den Fetzen ihres Kleides. Nackt waren die Füße, die das Mädchen geschickt über die Trümmern, Schutt und Mauerreste... "Saymon`s Silence - New Horizon" von Jennifer Alice Jager ist ein dystopischer Jugendroman, erschienen am 10.03.16 als Ebook im Papierverzierer Verlag, als Taschenbuch wird es zur Buchmesse erscheinen. Der Wind zupfte an den Fetzen ihres Kleides. Nackt waren die Füße, die das Mädchen geschickt über die Trümmern, Schutt und Mauerreste trugen. In den Händen hielt sie einen Laib Brot. Einen Schatz von unermesslichen Wert, ein Geschenk, dass sie behüten musste. Mit diesem ersten Absatz werden wir in Saymons Welt hineingeleitet. Er ist stumm und lebt auch in den Trümmern, sich abseits haltend von den Menschen. Einzig dieses Mädchen findet Zugang zu ihm. Er ist anders als die Menschen, ihm schlägt Hass oder Verehrung von ihnen entgegen. Warum weiß er nicht. Er ist ein Vexc. Als dieses Mädchen, Anny, ihre Eltern verliert, bringt Saymon sie nach New Horizon, seine Heimatstadt, an die er aber keinerlei Erinnerung hat. Annys Eltern waren krank, und diese Krankheit wütet im ganzen Land. Saymon erhofft sich dort Sicherheit für Anny. Aber wir werden erleben, dass in New Horizon nicht alles so schön ist. Die Ideale, die ethischen Grundsätze und die Freiheit, die sie sich erkämpft hatten, waren nichts weiter als Schein. Die Autorin schildert uns die dystopische Welt in der personellen Erzählform, spürbar nahe an den Protagonisten. Sie lässt uns deren Angst, Hass, Wut, Liebe, Enttäuschung hautnah erleben. Körperliche Schmerzen kann man regelrecht mitempfinden. Gerade die anfängliche Einsamkeit Saymons breitete sich in meinem Herzen aus. Zauberhafte warme und weiche Wörter trugen mich durch diese trostlose und grausame Welt. Frau Jagers Devise lautet: Mit Worten Bilder malen. Ja, das tut sie. In New Horizon ändert sich das Tempo. Es wurde actionreich, den Protagonisten wurde keine Pause gegönnt. Man war sich sicher, einen Freund zu kennen, der sich dann als Feind entpuppte oder erhielt Hilfe von jemand völlig Unerwarteten. Das war mir zwischenzeitlich fast zuviel, es kam mir unrealistisch vor, dass unser Held überhaupt noch handeln konnte. Aber zum Ende drosselte das Tempo und das Finale wirkte auch wieder authentisch auf mich. Die Figuren waren alle sehr schön gezeichnet. Sie wirkten echt, und ich habe zu allen Zugang gefunden. Die Liebe kommt auch nicht zu kurz, ist aber sehr dezent gehalten. Dieses Buch kann ich nur weiterempfehlen, ein Juwel unter den Dystopien.

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"Der Horizont. Das Ende der Welt und sein Anfang"
von Sandys Welt aus Leipzig am 30.03.2016

(0) Schon als ich den Klappentext gelesen hatte, wusste ich, das Buch klingt spannend und ich muss es lesen. Es geht um Saymon. Er lebt in einer Welt, die mit der heutigen kaum vergleichbar ist, er ist allein und er ist stumm. Und genau das macht... (0) Schon als ich den Klappentext gelesen hatte, wusste ich, das Buch klingt spannend und ich muss es lesen. Es geht um Saymon. Er lebt in einer Welt, die mit der heutigen kaum vergleichbar ist, er ist allein und er ist stumm. Und genau das macht die Geschichte so interessant. Ein Hauptprotagonist, der nicht reden kann oder will. Wie teilt er sich mit? Wie kann man ihn verstehen? Woher weiß man, was er möchte? Alles Fragen, die mich interessiert haben. Ich wollte wissen, wie die Autorin genau das umsetzt, einen stummen Hauptprotagonisten. Und sie hat mich überrascht. Ich bin begeistert. Das Buch ist eine gelungene und innovative Dystopie, die mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Saymon ist stumm und lebt zwischen Trümmern. Er hat weder Eltern, noch ein zu Hause, er ist allein. Er erinnert sich nur an die letzten 10 Jahre, was davor war, weiß er nicht. Seine Herkunft kennt er nicht, aber er weiß, dass er anders ist. Er ist ein Vexs. Von den Menschen („Hicks“) schlägt ihm nur Hass und Wut entgegen, deshalb hält er sich von ihnen fern. Die Ausnahme ist das kleine Mädchen Anny, sie mag ihn und besucht ihn häufig, bringt ihm etwas zu essen. Sie versteht ihn, auch wenn er nicht spricht. Anny’s Eltern sind von der mysteriösen Krankheit genannt „Schattentod“ gezeichnet. Diese Krankheit schreitet durch Wut und Hass voran und überträgt sich auf jeden, der sich in der Nähe des Sterbenden befindet. Anny liebt ihre Eltern, doch sie wissen, dass Anny bei ihnen in großer Gefahr schwebt und haben nur noch einen Wunsch, dass Saymon Anny nach New Horizon in Sicherheit bringt. New Horizon ist Saymon’s Heimatstadt, an die er keinerlei Erinnerung hat, er möchte unbedingt, den letzten Wunsch Anny’s Eltern erfüllen und bringt sie dahin. Die Stadt New Horizon wird als rein und makellos beschrieben, alles ist strukturiert und organisiert. Jeder hat seinen Platz, wohin er gehört. Doch es ist nicht alles Gold, was glänzt. Es ist mehr Schein als Sein und als die Fassade zu bröckeln beginnt, wird sich auch das Weltbild der Vexs ändern. Saymon wird als Held gefeiert, obwohl er das nie wollte. Seine Intension, die Wahrheit ans Licht zu bringen, endet in einer Revolution, die Mord und Totschlag verheißt. Gelingt es Saymon die Welt zu retten und den Menschen außerhalb New Horizon vom Schattentod zu heilen?Am Ende des Buches gibt es eine kleine Vorstellung der Autorin und da las ich folgendes: „Ihre Devise: Mit Worten Bilder malen.“ Das ist der Autorin definitiv gelungen. Mit ihrem lebendigen und flüssigen Schreibstil hat sie mich verzaubert und gab mir das Gefühl als sei ich mitten in der Geschichte als Zuschauer und ein Teil dieser Welt. Mit ihren bildhaften Beschreibungen zauberte sie mir wunderschöne Bilder vor meine Augen, so dass sie mir ein regelrechtes Kopfkino bescherte. Trotzdem blieb mir noch genug Raum für meine eigene Fantasie und Überlegungen. Die Geschichte ist aus der Erzählperspektive mit personellen Perspektivenwechseln geschrieben, so dass ich in der Lage war die Gefühle wie Angst, Hass, Wut, Schmerz, Trauer und Liebe von den verschiedenen Protagonisten hautnah miterleben konnte. Die Autorin weiß, wie man einen Spannungsbogen aufbaut und aufrechterhält und mit unerwarteten Wendungen die Geschichte komplettiert und teilweise in eine andere Richtung steuert, die ich nie erwartet hätte. Freunde sind auf einmal Feinde oder anders herum. Die Figuren sind liebevoll gezeichnet. Sie wirkten authentisch und ich konnte sie in mein Herz schließen. Jeder hatte seine Macken und war auf seine Art einzigartig. Es ist definitiv kein Buch für zwischendurch. Nein, im Gegenteil, die Geschichte, die so wunderschön und fantastisch geschrieben ist, die im Grunde alles mit sich trägt, Geheimnisse, Leid, Schmerz, Hass, Wut, Action und Liebe, ja es gibt auch eine aufkeimende kleine Liebe, die sehr dezent gehalten ist, Wahrheiten kommen zu tage und es ist definitiv actionreich, genau diese Geschichte ist nicht nur spannend sondern regt auch zum Nachdenken an. Fazit: Lest dieses Buch! Die Geschichte hat mich von Anfang bis Ende in ihren Bann gezogen. Durch diesen zauberhaften und gefühlvollen Schreibstil der Autorin, erlebt man die Geschichte als wäre man mittendrin. Ich konnte die Schmerzen, den Hass, die Wut und auch die Liebe regelrecht fühlen. Meine Emotionen kochten hoch, ich habe gelitten, gebangt, geweint und an manchen Stellen habe ich auch geschmunzelt. In Saymon's Geschichte ist soviel vereint - Einsamkeit, Nächstenliebe, Sicherheit, Angst, Wut, Hass, Liebe, Action, Zweifel - und doch ist es eine Geschichte mit liebevoll gezeichneten Protagonisten, die mir noch eine lange Weile im Kopf rumspucken wird. Ich liebe dieses Buch und diese Geschichte. Ich kann hier nur eine klare Leseempfehlung aussprechen.

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Ein gelungener dystopischer Roman
von einer Kundin/einem Kunden aus Neufahrn am 30.03.2016

Die Welt, wie wir sie kennen, existiert nicht mehr. Sie wurde zerstört und die noch übriggeblieben Menschen, denen es gelungen ist, zu überleben, fristen ihr Dasein in bitterer Armut. Jeder macht die Vexs dafür verantwortlich und der stumme Junge Saymon ist einer von ihnen. Er lebt ganz ohne Erinnerungen... Die Welt, wie wir sie kennen, existiert nicht mehr. Sie wurde zerstört und die noch übriggeblieben Menschen, denen es gelungen ist, zu überleben, fristen ihr Dasein in bitterer Armut. Jeder macht die Vexs dafür verantwortlich und der stumme Junge Saymon ist einer von ihnen. Er lebt ganz ohne Erinnerungen an sein früheres Leben in Abgeschiedenheit und versteckt sich so gut es geht vor den Menschen. Dennoch muss er schon bald alles für die kleine Anny riskieren, deren Eltern an einer allerseits gefürchteten Krankheit, genannt Schattentod, gestorben sind. Für sie muss er nun ein sicheres Zuhause finden und das scheint hinter dem sicheren Horizont unter seinesgleichen zu sein. Doch nach ihrer Ankunft, kommt die Wahrheit über Saymon´s Vergangenheit ans Licht und er weiß nicht mehr, wem er noch trauen kann... Der neue Roman der sympathischen Autorin Jennifer A. Jager ist in jeder Hinsicht ein Muss für alle Fans von Dystopien und vor allem für diejenigen, die es satt haben, herkömmliche Romane mit Zukunftsszenarien zu lesen, die sich alle in gewisser Weise ähneln. "Saymon´s Silence" spielt sich in einer bildgewaltigen Welt ab, die auf der einen Seite hochmodern und auf der anderen völlig mittelalterlich und brutal ist. Zudem werden die Menschen in die Hicks, also die gewöhnlichen Bürger und die Vexs unterteilt, denen es an nichts mangelt und die im Überfluss leben. Der Roman lebt auf jeden Fall in erster Linie von den vielen neuen und frischen Ideen, die man so noch gar nicht kennt und von einem sehr sympathischen Protagonisten namens Saymon, den ich gleich zu Anfangs ins Herz geschlossen habe. Er weiß nichts über sich selbst, oder seine Vergangenheit und obwohl er sehr intelligent ist und gerne Bücher liest, kann er nicht sprechen sowie auch schreiben, denn da entwickelt sein Gehirn eine seltsame Blockade, die ihn davon abhält. Somit kann er sich nicht mitteilen und keinem seine Gedanken anvertrauen. Er ist aber ein begnadeter Empath, der andere Menschen wie ein Buch lesen kann. Auch die anderen Charaktere waren allesamt sehr gut ausgearbeitet und facettenreich. Egal ob Anny, Mia oder Saymon´s Mutter, ich konnte sie mir alle sehr lebhaft vorstellen und ihr Verhalten nachvollziehen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und locker leicht. Dennoch vermittelt uns Jennifer A. Jager auch perfekt die düstere und erdrückende Stimmung, die in dem gesamten Roman herrscht. Durch ihre detaillierten Beschreibungen hat man das Gefühl, vor Ort zu sein und an dem Geschehen teilzunehmen. Auch die Wucht der Emotionen trifft einen unvorbereitet, die dem tollen Schreibstil zu verdanken ist. Die Handlung bleibt immer konstant spannend, es gibt unglaublich viele unvorhersehbare Wendungen, mit denen man niemals gerechnet hätte und schreckliche Geheimnisse, die ans Licht kommen und dem Leser eine Gänsehaut bereiten. Ich konnte so gut wie zu keiner Zeit das Buch freiwillig aus der Hand legen, da die Ereignisse sich ständig überschlugen und der Roman auch immer eine Überraschung parat hatte. Vor allem zum Ende hin wurde es noch einmal so richtig spannend und der Leser bekommt endlich alle Antworten auf die wichtigsten Fragen, die zwischendurch aufgetaucht sind. Dennoch ist der Abschluss des Romans relativ offen, sodass man die Geschichte evtl. weiter spinnen kann, aber ich für meinen Teil bin mit dem Ende soweit absolut zufrieden! Fazit: "Saymon´s Silence" ist ein absolut gelungener, dystopischer Roman, der mit seinen sympathischen Charakteren und spannender Handlung auf ganzer Linie überzeugt. Vor allem zeichnet sich das Buch aber durch viele neue und frische Ideen aus und überraschende Wendungen, mit denen man nie im Leben gerechnet hätte! Ich vergebe deshalb 5 von 5 möglichen Sternen und freue mich auf weitere Bücher der talentierten Autorin Jennifer A. Jager! Meine komplette Rezension zu diesem tollen Buch findet ihr auf meinem Blog: Ilys Bücherblog

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Düster, hoffnungsvoll und packend
von anke3006 am 28.03.2016

Die Welt ist zerstört. Die letzten Menschen kämpfen ums Überleben. Eine rätselhafte, tötliche Krankheit geht um. Und es gibt die Vexs. Sie sind anders. Saymon ist ein Vexs und lebt in dieser zerstörten Welt vollkommen allein. Wird er es schaffen zu überleben? Jennifer Alice Jager hat hier einen Jugendroman... Die Welt ist zerstört. Die letzten Menschen kämpfen ums Überleben. Eine rätselhafte, tötliche Krankheit geht um. Und es gibt die Vexs. Sie sind anders. Saymon ist ein Vexs und lebt in dieser zerstörten Welt vollkommen allein. Wird er es schaffen zu überleben? Jennifer Alice Jager hat hier einen Jugendroman geschrieben, der den Leser von der ersten Seite an fesselt. Eine düstere, zerstörte Zukunft. Wird es Hoffnung geben? Jennifer A. Jager hat einen Erzählstil der den Leser in diese Welt entführt und diese direkt erleben lässt. Ihr wollt mehr wissen. Dann lest die Geschichte von Jennifer Alice Jager. Ich werde hier nicht mehr verraten außer das ich mich auf den nächsten Roman freue. ;-)

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Spanende Dystopie
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Salzuflen am 19.03.2016

Inhalt: Saymon lebt in den Trümmern unserer zerstörten Welt. Er ist allein und stumm. Andere Menschen meidet er, denn er ist ein Vexs. Jene Vexs leben in einer perfekten Stadt und werden von den übrigen Menschen, den Hicks, entweder gefürchtet oder verehrt. Nur die kleine Anny lässt er in... Inhalt: Saymon lebt in den Trümmern unserer zerstörten Welt. Er ist allein und stumm. Andere Menschen meidet er, denn er ist ein Vexs. Jene Vexs leben in einer perfekten Stadt und werden von den übrigen Menschen, den Hicks, entweder gefürchtet oder verehrt. Nur die kleine Anny lässt er in sein Leben und in sein Herz. Ihretwillen macht er sich auf nach New Horizon, jener Stadt, in der die Vexs ein wohlbehütetes Leben führen. Aber hinter den Mauern lauern dunkle Gefahren und Saymon muss bald einsehen, dass nicht alles so ist, wie es scheint. Meinung: Eine sehr gelungene Dystopie, die auch mit ihren stolzen 600 Seiten nicht langweilig wird. Mit ihrem flüssigen Schreibstil wirft einen Jennifer Alice Jager förmlich in eine düstere und trostlose Zukunftsversion unserer Welt. Die Menschen haben sich in zwei Klassen aufgeteilt, die sich gegenseitig nichts schenken. Da wären einmal die Hicks, die „normalen“ Menschen, die fast wie im Mittelalter leben. Auf der anderen Seite stehen die Vexs, die alles haben, was man zum Leben braucht und noch mehr. In ihrer Stadt „New Horizon“ gibt es für jeden Arbeit und genug zu Essen. Ausserdem sind viele der Vexs empathisch veranlagt. Saymon ist zwar ein Vexs, aber er kann sich an seine Kindheit nicht mehr erinnern und ist so in Wäldern nahe der Hicks aufgewachsen. Er ist nicht nur ein Vexs, er ist auch stumm, was in dieser Welt sehr selten zu sein scheint. Dies trägt aber auch dazu bei, dass er gemieden oder, schlimmer noch, angefeindet wird. Saymon hat mir als Charakter sehr gut gefallen. Es ist sehr ungewöhnlich einen Protagonisten wie ihn, ihn einer Dystopie zu haben. Meistens sind es ja Mädchen, die sich den Zukunftsversionen stellen müssen. Und die Tatsache, dass er eben stumm ist, ist auch sehr ungewöhnlich. Saymon ist unheimlich sympathisch und liebenswert. Vorallem der ca. sechsjährigen Anny gegenüber, verhält er sich stets beschützend. Die ganze Zeit über konnte ich seine Beweggründe und Handlungen stets gut nachvollziehen. Ebenso wie seine Gefühle. Die übrigen Protagonisten mochte ich ebenfalls sehr. Sei es nun das Vexs-Mädchen Mia, mit dem Saymon schnell Freundschaft schließt, seine leibliche Mutter oder der undurchsichtige Zeke. Alle haben mir gut gefallen und kamen lebendig rüber. Die Geschichte ist sehr spannend erzählt und ich habe mich sehr gefreut, Saymon auf seiner Reise begleiten zu dürfen. Diese Dystopie hat alles, was man sich von einem Buch dieses Genres nur wünschen kann. Ausserdem eben noch diesen tollen Hauptprotagonisten. Es viel mir oft schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Aus diesem Grund kann ich es hier nur vollkommen weiter empfehlen. Alle, die gerne Dystopien lesen, werden hier sicher ihre Freude haben. Fazit: Tolle neue Dystopie. Sehr zu empfehlen.

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Fesselnd und spannend bis zur letzten Seite :)
von Tanja aus Maisach am 15.03.2016

Jennifer Alice Jager entführt den Leser in eine zerstört Welt - die Menschen die dort noch leben müssen sich ihr Überleben hart erkämpfen - wenig Nahrung, eine karge Landschaft und dazu noch eine schlimme, unheilbare Krankheit - der Schattentod. Saymon lebt seit er sich erinnern kann alleine in einer... Jennifer Alice Jager entführt den Leser in eine zerstört Welt - die Menschen die dort noch leben müssen sich ihr Überleben hart erkämpfen - wenig Nahrung, eine karge Landschaft und dazu noch eine schlimme, unheilbare Krankheit - der Schattentod. Saymon lebt seit er sich erinnern kann alleine in einer alten Ruine und schlägt sich durchs Leben. Dieses ändert sich als er die kleine Anny kennenlernt - sie ist der erste Mensch den er näher an sich heran lässt und der sich auch näher an ihn heran traut - denn Saymon ist ein Vexs. Die Vexs sind für die meisten Menschen Schuld an der Zerstörung für andere jedoch eine die Hoffnung auf ein besseres Leben. Dies sehen auch Annys Eltern so - beide sind bereits krank und sie wollen für Anny ein besseres Leben und hoffen das Saymon ihr helfen wird. Als sie dann plötzlich ums Leben kommen hat Saymon keine Wahl - er macht sich mit Anny auf den Weg zu den Vexs. Doch sehr bald muss er feststellen, das die heile, sichere Stadt in Wirklichkeit nur durch sehr viele Opfer so weit gekommen ist und auch in ihm mehr steckt als er geglaubt hat... Es beginnt ein schwieriger, spannender Kampf die Wahrheit herauszufinden und vorallem auch gegen das Unrecht anzukämpfen. Die Autorin hat es mit ihrem wunderbaren bildhaften Schreibstil geschafft mich komplett in die (wenn auch nicht schöne ^^) Welt eintauchen zu lassen und auch die Gefühle der Menschen darin zu spüren. Auch hat sie mich immer wieder überrascht und ich musste wie Saymon schnell feststellen das nicht alles so ist wie es scheint ;) Vorallem Saymon war wirklich etwas besonderes und auch seine Entwicklung um Laufe der Geschichte vom stummen, einsamen Jungen zu einer starken, mutigen Persönlichkeit hat mir sehr gut gefallen. Er läuft von einer Gefahr in die nächste und auch wenn ich mir ab und zu mal eine kurze Ruhepause für ihn (und auch für mein aufgeregtes Leserherz xD) gewünscht hätte, war ich von der Geschichte gefesselt und konnte sie nur noch schwer aus der Hand legen :) Abschließend kann ich sagen: Eine fesselnde, spannende Geschichte die sich zu lesen lohnt!!! ;)

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Ein tolles Buch!
von Tami von littlecornerformybooks aus Wien am 13.03.2016

Meinung zum Cover: Das Cover gefällt mir sehr gut, es verrät nicht zu viel und ist eher düster, es passt perfekt. Meinung zum Inhalt: Ich lese hauptsächlich Liebesromane aber eine gute Dystopie kommt gleich an zweiter Stelle. Und dieses Buch ist eine wirklich gute Dystopie! Die Geschichte ist in... Meinung zum Cover: Das Cover gefällt mir sehr gut, es verrät nicht zu viel und ist eher düster, es passt perfekt. Meinung zum Inhalt: Ich lese hauptsächlich Liebesromane aber eine gute Dystopie kommt gleich an zweiter Stelle. Und dieses Buch ist eine wirklich gute Dystopie! Die Geschichte ist in Teile geteilt, diese sind in Distrikte geteilt, und diese sind nochmal geteilt. Ein so viel unterteiltes Buch habe ich noch nie gelesen und anfangs hatte ich die Befürchtung, dass es den Lesefluss stören wird aber im Gegenteil, es ist immer zu einem passenden Zeitpunkt geteilt und verleiht dem Buch etwas Besonderes. Die Tatsache, dass der Protagonist Saymon stumm ist, wird toll rüber gebracht und er muss nicht reden können, damit man ihn versteht und sein Handeln nachvollziehen kann. Die Welt in dem Buch wird sehr bildhaft beschrieben, genau wie die Charaktere. Ich konnte mir alles gut vorstellen und kenne nichts vergleichbares, sehr originell. Der Schreibstil ist sehr angenehm, man fliegt nur so durch die Geschichte. Bis zum Ende bleibt es spannend, wie es ausgeht ist nie vorher zu sehen. Das Ende selber ist nicht endgültig, ein zweiter Teil wäre also möglich aber trotzdem bin ich sehr zufrieden damit, es bleiben zumindest keine Fragen offen. Eine kleine Liebesgeschichte gibt es auch aber sie ist sehr im Hintergrund gehalten. Beim Klappentext hätte ich mehr in die Richtung erwartet, jedoch ist das Buch auch ohne große Romanze toll. Fazit: Etwas ganz neues. Spannend bis zum Schluss. Fantastisch geschrieben und tolle Charaktere. Das Buch ist rundum gelungen. Hier gibt es von mir eine klare Kauf- und Leseempfehlung!

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Rezension: Saymon's Silence
von Anni-chans fantastische Welt der Bücher am 10.03.2016

Kurzbeschreibung Liebe überwindet die Mauern des Schweigens. Verstummt und verweist, führt Saymon ein Leben in den Trümmern unserer Welt. Sein Dasein fristet er zurückgezogen von den Menschen, denn er ist keiner von ihnen. Er ist ein Vexs, ein Bewohner von New Horizon - dem Paradies inmitten der Zerstörung. Als Saymon aber... Kurzbeschreibung Liebe überwindet die Mauern des Schweigens. Verstummt und verweist, führt Saymon ein Leben in den Trümmern unserer Welt. Sein Dasein fristet er zurückgezogen von den Menschen, denn er ist keiner von ihnen. Er ist ein Vexs, ein Bewohner von New Horizon - dem Paradies inmitten der Zerstörung. Als Saymon aber erfährt, welche Opfer gebracht werden sollen, um Frieden und Wohlstand in dieser Stadt zu bewahren, kämpft er gegen das Unrecht an. Er wehrt sich gegen den Verlust der Werte, die als Grundlage für eine neue Weltordnung dienen sollten, und ahnt dabei nicht, dass er selbst die Waffe der Zerstörung in sich trägt. Äußere Erscheinung Das Cover ist sehr düster gehalten. Man erkennt die schwarze Sillouette eines Jungen (Saymon), der auf eine Stadt blickt. Dunkle Wolken brauen sich am Himmel zusammen und ebenso schwebt das Gesicht eines Mädchens in der Luft. Das Mädchen (Mia) trägt ein Augenimplantat, wie alle Vexs und hält den Zeigefinger in einer Psst-Geste vor die Lippen. Ich empfinde das Cover als sehr atmosphärisch. Es passt sehr gut zu der Dystopie, die sich dahinter verbirgt. Meine Meinung Wie schon in Sinabell, das einem völlig anderem Genre angehört, konnte Jennifers Schreibstil mich wieder in seinen Bann ziehen. Sie schafft es einfach sehr gekonnt, die Umgebung, in der der Roman spielt zu beschreiben, so dass ich als Leserin mich richtig in die Geschichte hereinfinden kann. Das Buch ist aus der dritten Person geschrieben und folgt meistens Saymon, dem Protagonisten. Darüber hinaus ist das Buch in Teile untergliedert und in Distrikte. Ich finde es sehr interessant, dass jeder Distrikt noch einmal mit Unterdistrikten gegliedert ist. Die Unterdistrikte kennzeichnen hierbei einzelne Szenen. Das ist das erste Mal, dass ich ein Buch lese, wo Kapitel so gegliedert sind und es hat was. Zu Beginn hatte ich zwar einige Probleme, mich zurecht zu finden und die Zusammenhänge zu verstehen, aber nach dem Aufbruch nach New Horizon haben diese sich ziemlich schnell gelegt. Man wird richtig in die Geschichte hereingeworfen und es bleibt einem nichts anderes übrig, als Saymon auf seiner Reise zu begleiten, um Antworten zu bekommen. Dass es eine Dystopie ? eine post-apokalyptische Dystopie um genau zu sein ? ist, ist schon ab der ersten Seite ersichtlich, aber sie ist definitiv nichts Klischeebehaftetes, kein Abklatsch oder sonst was in der Richtung. Saymon?s Silence hat bei mir mit Originalität sehr gepunktet und ich habe bis zum Ende mitgefiebert. Das Konzept mit den Vexs und den Hicks (Beides Menschen, nur halten die einen sich für was Besseres.) ist sehr interessant und vor allem die Zusammenhänge zu dem sogenannten Schattentod (den ich am Anfang noch für ziemlich übernatürlich gehalten habe) haben mich richtig geflasht. Saymon als Protagonist war mal was anderes. Wie viele Bücher gibt es wohl, wo der Protagonist zumindest in der ersten Hälfte nicht ein Wort sagt, weil er stumm ist? (Daher auch der Titel Saymon?s Silence.) Trotzdem merkt man, was Saymons Grundhaltung gegenüber allem ist und dass er durch seine Jahre außerhalb von New Horizon schon mehr über das Leben weiß, als die Vexs, die in der Stadt leben. Er ist ein richtiger Kämpfer, der für das einsteht, was ihm wichtig ist und das hat mir wirklich gut gefallen. Eine Liebesgeschichte gibt es auch, wie schon der Klappentext verrät, allerdings gerät diese in den Hintergrund, was der Handlung zu gute kommt, mich aber doch ein wenig verwirrt hat. Bis dann endlich was in der Richtung geschehen ist. Das Ende ist auch alles andere als das Bilderbuch-Happy-End. Es ist nicht abgeschlossen, wie im herkömmlichen Ende. Wenn Jennifer wollte, könnte sie uns mit Sicherheit so noch einen zweiten Band zaubern, aber auch mit so einem Abschluss bin ich ganz zufrieden. (Fun Fact: Das Buch spielt in der Zukunft und es wird ein Bücherregal erwähnt, in dem sich besondere Schätze der Weltliteratur befinden: Hamlet, Die unendliche Geschichte und Sinabell. ;-) Hier werden alle Fans von Jennifer erstmal schmunzeln.) Fazit Eine vollkommen neuartige Dystopie, die mich bis auf Kleinigkeiten total überzeugen konnte. Ich freue mich schon auf das nächste Buch aus Jennifers Feder. Bewertung 4,5/5

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Fesselnd!
von Caras Bookish Paradise am 27.04.2016

Cover Das Auffallendste auf dem Cover ist das Gesicht eines Mädchens, dass den Finger an die Lippen gelegt hat und aus dem Titel sticht sofort das Wort Silence hervor. Unten rechts sieht man die Silhouette eines (jungen) Mannes, von dem ich annehme, dass es Saymon ist. Ich finde das Cover sieht... Cover Das Auffallendste auf dem Cover ist das Gesicht eines Mädchens, dass den Finger an die Lippen gelegt hat und aus dem Titel sticht sofort das Wort Silence hervor. Unten rechts sieht man die Silhouette eines (jungen) Mannes, von dem ich annehme, dass es Saymon ist. Ich finde das Cover sieht wirklich gut und vor allem auch interessant aus. Das wäre für mich schon ein Grund das Buch zu kaufen. Meine Meinung Am Anfang hatte ich ein paar Probleme, ins Buch einzusteigen. Genauso wie ich lange gebraucht hab, um zu kapieren, dass Saymon stumm ist. Wobei das eigentlich offensichtlich sein sollte, die Anzeichen waren schließlich da. Ich stand wohl einfach auf dem Schlauch. Jedoch fand ich den Anfang nicht sonderlich spannend und fand es daher etwas schwer zu lesen, was mich einige Zeit gekostet hat. Sobald Saymon die Mauer dann allerdings erreicht hat, wurde es nach urzer Zeit richtig spannend und vor allem auch interessant. Ich konnte das Buch dann kaum noch aus der Hand legen. Und hab fast in einem Stück bis zum Ende gelesen. Immer wenn ich dachte, ich hätte alles durchschaut, kam die nächste Wendung und hat mich nur noch weiter ins Buch gezogen. Vom Höhepunkt des Buches an hab ich dann bis zum Ende gezittert, gebangt und gehofft. Es war einfach nur mega spannend am Schluss und ich wollte unbedingt wissen wie es ausgeht und ob es ein Happy End für Saymon gibt. Ich muss sagen, die Autorin hat mich wirklich lange hingehalten (und ich verfluche den Fahrkartenkontrolleur dafür, dass er mich unterbrochen hat). Das Buch ist dann allerdings doch ziemlich abrupt zu Ende, aber ehrlich gesagt, fand ich das gut so. Es war ein perfektes Ende meiner Meinung nach. Ich bin schwer am überlegen und schwanken zwischen 4 und 4,5 Sternen, aber weil der Anfang sich dann doch etwas gezogen hat, gibt es nur 4 Sterne. Ich kann das Buch aber definitiv jedem Dystopie-Fan empfehlen.

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ich mochte den stil und die umsetzung sehr!
von büchersalat am 08.11.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Ich fand das Cover interessant und vor allem der Klappentext hat mich sehr gelockt. Ein stummer Protagonist, geht das überhaupt? Saymon lebt in einer zerbrochenen Welt. Er ist ein Vexs und lebt unter Menschen. Sie grenzen ihn aus, denn die Vexs sind nicht gern gesehen, sie haben sich ihre eigene... Ich fand das Cover interessant und vor allem der Klappentext hat mich sehr gelockt. Ein stummer Protagonist, geht das überhaupt? Saymon lebt in einer zerbrochenen Welt. Er ist ein Vexs und lebt unter Menschen. Sie grenzen ihn aus, denn die Vexs sind nicht gern gesehen, sie haben sich ihre eigene Welt geschaffen "New Horizon". Doch nicht alle Menschen sind gleich, ebenso wie nicht alle Vexs die gleiche Einstellung haben. Ob Saymon etwas verändern kann? Die Autorin hat einen angenehmen Schreibstil und man kommt prima in die Geschichte rein. Die Hintergründe werden gut erklärt, so dass man Saymons Handeln gut nachvollziehen kann. Ich fand das Geschehen in "New Horizon" spannend und die Welt faszinierend. Es wirkte alles so steril und gradlinig, das war erschreckend. Saymon ist als Protagonist etwas Besonderes. Er lebt zum größten Teil von Gefühlen, und vor allem mit den negativen hat er viel Erfahrung. Aber dennoch sind sein Herz und sein Mut noch immer so groß. Er liebt die Menschen, zumindest den Großteil, er hat keine Vorurteile, er lässt sich von seinen Gefühlen leiten. Es wird in angenehmen Abständen spannend und die Länge der Geschichte sollte nicht abschrecken. Mich konnte Saymon absolut überzeugen und in eine fremde Welt entführen. Fazit Ich mochte den Stil und die Umsetzung sehr!

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Großartige Dystopie!
von einer Kundin/einem Kunden aus Hannover am 09.07.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Die Welt liegt nach einem großen Krieg in Trümmern, es gibt nur noch wenige Menschen, die nichts gegen eine böse Krankheit unternehmen können, die sie befällt. Sie nennen diese Krankheit Schattentod, weil die Menschen von einer aggressiven Substanz befallen werden, die sich bei Wut und Gewalt rasant ausbreitet... Die Welt liegt nach einem großen Krieg in Trümmern, es gibt nur noch wenige Menschen, die nichts gegen eine böse Krankheit unternehmen können, die sie befällt. Sie nennen diese Krankheit Schattentod, weil die Menschen von einer aggressiven Substanz befallen werden, die sich bei Wut und Gewalt rasant ausbreitet und unweigerlich zum Tod führt. Wenn man dabei anwesend ist, während jemand an dieser Krankheit stirbt, dann steckt man sich sofort damit an. Die Geschichte beginnt mit Anny, die ein Brot verschenkt, obwohl sie und ihre Familie selbst kaum etwas zu essen haben. Der Beschenkte ist ein stummer junger Mann, der ausgestoßen von der Gesellschaft lebt. Er folgt ihr, um zu sehen, wo sie lebt und kann ihr kurze Zeit später das Leben retten, gerät dabei aber selbst in Gefahr. Er gehört nicht zur "normalen" menschlichen Rasse und macht sich auf die Suche nach anderen seiner Art. Dabei begleitet ihn Anny, deren Eltern am Schattentod gestorben sind. Die beiden müssen viele Gefahren bestehen, um das Geheimnis um Saymons Herkunft zu lüften. Ich bin begeistert von dieser Geschichte! Die Autorin versteht es wieder einmal, die Fantasie zu beflügeln und mich in eine völlig fremde Welt zu entführen. Ihre bisherigen Bücher spielten mehr im Reich der Fantasy und Märchen. Aber auch diese Endzeit-Geschichte ist ihr wirklich gelungen! Man hat sofort eine Welt voller Zerstörung und Hoffnungslosigkeit vor Augen und verfolgt gebannt die Abenteuer von Anny und Saymon. Ich bin schon sehr gespannt, wie das nächste Buch von Jennifer Alice Jager ausfällt! Sie ist eine meiner Lieblingsautoren!

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