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Schattwald

Roman

(7)
Als Anne Südhausen nach Innsbruck reist, um den Nachlass ihrer verstorbenen Großmutter Charlotte zu regeln, macht sie eine Entdeckung: Tagebücher aus dem Zweiten Weltkrieg, die von Charlottes Zeit im Nervensanatorium Schattwald erzählen – einem Ort, an dem schreckliche Dinge geschahen, die das Leben der Großmutter für immer veränderten. Auch in der Gegenwart passiert Unerwartetes: Ein außergewöhnlicher Mann tritt in Annes Leben, einige Personen entwickeln plötzlich großes Interesse an den Tagebüchern und Anne gerät immer mehr in Gefahr ...
Rezension
"Spannende Spurensuche zur Zeit des Nationalsozialismus.", BÜCHER Magazin
Portrait
Barbara Dribbusch arbeitet seit 1993 als Redakteurin bei der taz und hat bereits ein Sachbuch veröffentlicht. Ihre Freizeit widmete sie in den letzten Jahren den Recherchen zu ihrem ersten Roman »Schattwald«, insbesondere zur Geschichte der Psychiatrie in den 1920er- und 1930er-Jahren sowie im Nationalsozialismus.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 01.08.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-30789-5
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 185/121/27 mm
Gewicht 261
Buch (Taschenbuch)
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Eine unglaublich interessante Geschichte in zwei Zeiten, erzählt in zwei Perspektiven: Damals die Großmutter, heute die Enkelin. Der Strang der Enkelin hat aber etwas geschwächelt. Eine unglaublich interessante Geschichte in zwei Zeiten, erzählt in zwei Perspektiven: Damals die Großmutter, heute die Enkelin. Der Strang der Enkelin hat aber etwas geschwächelt.

Anke Schnöpel, Thalia-Buchhandlung Hilden

Spannende Familiengeschichte und Spurensuche auf zwei Zeitebenen. Unterhaltsam und kurzweilig! Spannende Familiengeschichte und Spurensuche auf zwei Zeitebenen. Unterhaltsam und kurzweilig!

Olivia Wehling, Thalia-Buchhandlung Sulzbach

Ein spannender Roman über ein Nervensanatorium vor vielen Jahren. Man kann das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Ein spannender Roman über ein Nervensanatorium vor vielen Jahren. Man kann das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

Eva-Maria Brinks, Thalia-Buchhandlung Mülheim an der Ruhr

Spannende und unterhaltsame Spurensuche, auf zwei Zeitebenen spielend. Wobei der Part, der in den 40er Jahren im Sanatorium spielt, der deutlich stärkere und interessantere ist. Spannende und unterhaltsame Spurensuche, auf zwei Zeitebenen spielend. Wobei der Part, der in den 40er Jahren im Sanatorium spielt, der deutlich stärkere und interessantere ist.

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Nachdenklich
von Xanaka aus Berlin am 13.11.2016

Anne Südhausen, erfolgreiche Journalistin eines Frauenmagazins aus Hamburg könnte zufrieden und glücklich sein. Und doch ist sie es nicht. Ihr Mann hat sich gerade für eine Jüngere von ihr getrennt. Mit diesem Verlust kommt sie nicht richtig klar. Dann kommt auch noch der Anruf. Ihre Großmutter Charlotte ist in... Anne Südhausen, erfolgreiche Journalistin eines Frauenmagazins aus Hamburg könnte zufrieden und glücklich sein. Und doch ist sie es nicht. Ihr Mann hat sich gerade für eine Jüngere von ihr getrennt. Mit diesem Verlust kommt sie nicht richtig klar. Dann kommt auch noch der Anruf. Ihre Großmutter Charlotte ist in Innsbruck verstorben. Als einzige Erbin muss sie sich um den Nachlass kümmern. Sie hat ihre Großmutter viele Jahre nicht gesehen und hatte jahrelang auch keinen Kontakt zu ihr. Im Haus von Charlotte findet sie deren Tagebücher aus dem Jahre 1943 und beginnt darin zu lesen. Schon beim Lesen der Tagebücher wird ihr klar, dass sie Charlotte gar nicht richtig gekannt hat und viele wichtige Details aus ihrem Leben ihr gar nicht bekannt sind. Aber scheinbar sind auch Andere an den Tagebüchern interessiert. Erst verschwinden die beiden letzten Hefte der Tagebücher, dann findet sie Fußspuren in der Wohnung. Anne versucht die Hinterlassenschaft und die Rätsel um die Tagebücher ihrer Großmutter zu lösen. Barbara Dribbusch hat die Geschichten von Anne und Charlotte in zwei Zeitebenen angesiedelt. Wir erfahren von Anne und dem Fund der Tagebücher. Parallel wird uns durch die Tagebücher angesiedelt im Zeitraum 1943 die Geschichte Charlottes erzählt. Deren Einweisung in eine Nervenheilanstalt zu dieser Zeit war schon etwas Besonderes. Charlotte ist durch den Tod ihres Zwillingsbruders Robert schwer traumatisiert und dadurch nicht mehr in der Lage am Leben teilzunehmen. Ein Aufenthalt in der Klinik "Schattwald" soll Besserung und Heilung bewirken. Jedoch befindet man sich gerade mitten im Krieg und so ist ihr Aufenthalt in der Klinik nicht mit einem normalen Kuraufenthalt zu vergleichen. Die Autorin hat sich hier einem Thema angenommen, über das ich nur sehr wenig wusste. Euthanasie im deutschen Reich ist schon bekannt, aber dass man auch Menschenversuche an psychisch Kranken unternommen hat, darüber wusste ich nicht so viel. Sie hat dieses Thema in eine spannende Geschichte verpackt, ohne zu sehr in die Tiefe zu gehen. Gut verpackt in eine Familiengeschichte ist hier ein düsterer Rückblick mit einigen Überraschungen und Wendungen geschrieben worden. Mir hat das Buch gefallen - es hat mich zum Nachdenken angeregt. Von mir gibt es verdiente 5 Lesesterne und natürlich eine Leseempfehlung.

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selten so unterhaltsame und spannende Familiengeschichte gelesen
von einer Kundin/einem Kunden aus Oranienburg am 02.10.2016

Anne reist nach Innsbruck um die Beerdigung ihrer Großmutter Charlotte zu organisieren. Seit fast zwei Jahrzehnten hatten beide keinen Kontakt mehr gehabt, obwohl Charlotte noch die einzige lebende Verwandte in der Familie war. Im Haus der Großmutter findet Anne 13 Schulhefte mit Tagebucheintragungen ihrer Oma aus dem Jahr 1943... Anne reist nach Innsbruck um die Beerdigung ihrer Großmutter Charlotte zu organisieren. Seit fast zwei Jahrzehnten hatten beide keinen Kontakt mehr gehabt, obwohl Charlotte noch die einzige lebende Verwandte in der Familie war. Im Haus der Großmutter findet Anne 13 Schulhefte mit Tagebucheintragungen ihrer Oma aus dem Jahr 1943 – geschrieben während eines Aufenthaltes im Sanatorium für psychisch Gestörte. Während des Lesens dieser Tagebücher erfährt Anne Dinge über ihre Großmutter, die sie bisher noch nie erfahren hatte. Aber auch andere Mitmenschen habe Interesse am Inhalt dieser Tagebücher…. Ich habe mich beim Lesen dieser Familiengeschichte sehr gut unterhalten gefühlt. Stück für Stück >genau wie Anne< lernt der Leser das Geheimnis ihrer Großmutter kennen. Dieses stilistische Mittel des Wechsels zwischen Gegenwart und Rückblende empfand ich als sehr spannend und unterhaltsam. Die geschilderten Charaktere, überhaupt die ganze Geschichte sind sehr glaubhaft geschildert. Dabei ist es Barbara Dribbusch gelungen die Spannung zu halten. Ich kann behaupten, während des Lesens auch mit in Innsbruck dabei gewesen zu sein. Genau wie Anne habe ich Theres Kurz, Maria Pramstaller und deren Neffen und natürlich dem Professor misstraut und weitergerätselt. Als die Geschichte dann zu Ende war, war ich zwar schlauer, aber irgendwie auch traurig, weil ich gerne noch weitergelesen hätte. So viel Spaß beim Lesen hatte ich lange nicht! Von mir gibt’s (was ich selten vergebe) 5 wohlverdiente Lesesterne.

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Schattwald
von Sabine aus Aachen am 21.08.2016

?Schattwald? ist eine spannende Geschichte mit vielen Geheimnissen, die auf zwei Zeitebenen spielt und die mir schöne Lesestunden geschenkt hat. Annes Großmutter Charlotte ist gestorben, in ihrem Nachlass findet Anne die Tagebücher ihrer Großmutter. In ihnen beschreibt Charlotte von ihrer Zeit in Schattwald, einem Nervensanatorium in der 1940er Jahren. Anne... ?Schattwald? ist eine spannende Geschichte mit vielen Geheimnissen, die auf zwei Zeitebenen spielt und die mir schöne Lesestunden geschenkt hat. Annes Großmutter Charlotte ist gestorben, in ihrem Nachlass findet Anne die Tagebücher ihrer Großmutter. In ihnen beschreibt Charlotte von ihrer Zeit in Schattwald, einem Nervensanatorium in der 1940er Jahren. Anne wusste nicht, dass ihre Großmutter dort eingeliefert war, noch weniger ahnt sie jedoch, dass die Geschichte von Schattwald bis in die heutige Zeit hineingereicht. Wer denkt, durch dieses Buch Einblicke in die Psychiatrien der Nazizeit zu erhalten, der wird enttäuscht sein ? denn darum geht es in dieser Geschichte gar nicht. Vielmehr ist es eine spannende Geschichte mit vielen Geheimnissen, die von den 1940er Jahren bis in die Gegenwart reichen und die in zwei Zeitebenen erzählt wird. In der Gegenwart ist Anne die Protagonistin, eine sympathische Mittvierzigerin, die durch die Tagebücher ganz neue Seiten ihrer Großmutter kennenlernt. Selbst von ihrem Mann gerade verlassen, nimmt Anne die Reise zum Haus Charlottes auch als Auszeit von ihrem eigenen Leben ? doch es geht turbulent zu in Innsbruck: sie lernt interessante Männer kennen, neugierige Nachbarinnen und alle scheinen Interesse an Charlottes Tagebüchern zu haben. Ich mochte Anne gleich von Anfang an, weil sie unglaublich echt und glaubhaft auf mich wirkte und sie mir mit ihren Ecken und Kanten einfach sympathisch war. Mit Charlotte reist der Leser ins Jahr 1943, wo sie als junge Frau nach dem Tod ihres Bruders in das Nervensanatorium Schattwald gebracht wird. Doch nichts erinnert an die berüchtigten Psychiatrien, obwohl es schillernde Figuren gibt und sich einiges Merkwürdige zuträgt. Auch Charlotte, Annes Großmutter war mir gleich sympathisch mit ihrer wachsamen und zupackenden Art, und ich habe mit ihr gefiebert, das Rätsel um Schattwald zu lösen. Die Handlungsstränge der Gegenwart und des Jahres 1943 wechseln sich immer ab. Während die Handlung in beiden Erzählsträngen zunächst eher langsam und leise voranschreitet und die Spannung eher subtil ist, ändert sich das aber im Verlauf des Buches: Es gibt immer wieder neue Geheimnisse, Fragen werden in den Raum gestellt und zunächst nicht beantwortet, so dass die Spannung steigt und ich immer weiterlesen wollte, um zu wissen, was passiert. Das Ende hätte ich so nicht erwartet, aber es werden alle Fragen geklärt und es ist schlüssig und glaubhaft. Dass die Seiten so dahingeflogen sind, liegt auch an dem leichten und sehr flüssig zu lesenden Schreibstil, der die geheimnisvolle und manchmal mystische Stimmung gut einfangen konnte. Dass das Buch im Winter spielt, hat mich nicht gestört, wer aber im Sommer nichts mit Schneemassen und Skifahren lesen möchte, der sollte die Lektüre eher in die Wintermonate verlegen. Was mir gefehlt hat, ist ein wenig mehr Tiefgang ? denn den hätte ich bei dem Thema erwartet. Leider aber ist die Geschichte doch sehr oberflächlich und der Schwerpunkt liegt mehr auf leichter Unterhaltung und den zu lösenden Geheimnissen ? schöne Lesestunden hatte ich.

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Schattwald -Die Schatten der Vergangenheit
von Ingeborg Geib aus Hochspeyer am 29.12.2015

Als Anne nach Insbruck reist um den Nachlass ihrer verstorbenen Großmutter zu regeln findet sie alte Tagebücher aus der Zeit des zweiten Weltkriegs.darin beschreibt ihre Oma Charlotte die Zeit im Nervensanatorium Schattwald,die ihr leben total verändert hat. Charlotte verliert im zweiten Weltkrieg ihren geliebten Zwillingsbruder und kommt... Als Anne nach Insbruck reist um den Nachlass ihrer verstorbenen Großmutter zu regeln findet sie alte Tagebücher aus der Zeit des zweiten Weltkriegs.darin beschreibt ihre Oma Charlotte die Zeit im Nervensanatorium Schattwald,die ihr leben total verändert hat. Charlotte verliert im zweiten Weltkrieg ihren geliebten Zwillingsbruder und kommt damit nicht klar.Da sie für ihre Eltern eh nur das naja sagen wir mal ungeliebte Kind war wird sie nach Schattwald verfrachtet,weit weg ,denn ihr Anblick ist für die Eltern ein ständiges Mahnmal dessen ,was sie geliebt und verloren haben.Charlotte indes lernt in Schattwald wieder zu leben und trifft eine Menge Leute ,die ähnliche Probleme haben wie sie selbst. Als einer der Heerführer einen Besuch in Schattwald macht kommt es zu einer Katastrophe,deren Auswirkungen bis in Annes Leben ihre Kreise ziehen. Kaum ist Anne in Insbruck angekommen und hat die Aufzeichnungen ihrer Großmutter gefunden passieren seltsame Dinge im Umfeld von Anne. War der Tod von Charlottes Freundin ein Unfall oder Mord? Wer hat die Unterlagen gestohlen und wer trachtet Anne nach dem Leben und warum ? Viele Fragen und eine wunderbar spannende Geschichte , die einen mitnimmt in längst vergangene Zeiten. Man merkt das die Autorin viel und gut recherchiert hat .Die einzelnen Charaktere sind toll ausgearbeitet un d es bleibt spannend bis zum Schluss ,das viel zu schnell kam.Man möchte eigentlich Schattwald gar nicht verlassen. Ein wunderbares Buch ,das zu lesen sich wirklich lohnt.

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Toller Roman mit kleiner Schwäche
von Karlheinz aus Frankfurt am 02.10.2016

Die Journalistin Anne Südhausen muss nach dem Tod Ihrer Großmutter nach Innsbruck um dort die Beerdigung und den Nachlass zu regeln. Sie hatte lange Zeit keinen Kontakt zu ihr und befindet sich nach der Trennung von ihrem Mann in keiner guten seelischen Verfassung. Bei der Durchsicht der Unterlagen ihrer... Die Journalistin Anne Südhausen muss nach dem Tod Ihrer Großmutter nach Innsbruck um dort die Beerdigung und den Nachlass zu regeln. Sie hatte lange Zeit keinen Kontakt zu ihr und befindet sich nach der Trennung von ihrem Mann in keiner guten seelischen Verfassung. Bei der Durchsicht der Unterlagen ihrer Großmutter findet sie mehrere Tagebücher die das Leben der Großmutter im Sanatorium Schattwald im Jahre 1943 widerspiegeln. Anne taucht in die Zeit ein und lernt so eine andere Seite ihrer Großmutter und ihrer Vergangenheit kennen. Die ganzheitliche Handlung wechselt stets zwischen den Jahren 2014 und 1934, sie spitzt sich bis zum Ende hin immer mehr zu, was für spürbare Spannung sorgt. Obwohl sie geradlinig ist, enthält sie überraschende und spannende Wendungen, so dass ich zu keinem Zeitpunkt das Ende voraussagen konnte. Der Schreibstil passt toll zum Geschehen, er ist recht unspektakulär, was ich durchaus positiv in diesem Fall verstehe. Das Buch ist angenehm zu lesen, es ist klar geschrieben. Einzig hatte ich mir ein wenig mehr von den Tagesbucheintragungen erwartet. Diese sind in der dritten Form geschrieben und eher eine Erzählung als ein Tagesbucheintrag. Hier hätte die Autorin deutlich mehr Möglichkeiten gehabt. Die Protagonistin ist das eigentliche Highlight, denn sie hat eine gewisse Tiefe und wirkt realistisch, so dass der Leser sich in sie hinein versetzen kann und mit ihr von den ersten bis zur letzten Seite mitfühlt. Das Thema drittes Reich und der Umgang in den Krankenhäusern bzw. psychologischen Sanatorien ist anschaulich dargestellt, hier wird nichts beschönigt, aber auch nicht künstlich hochstilisiert, alles bleibt sachlich und das macht den Roman aus. Fazit: Ein Roman der mir von Anfang bis Ende gut gefallen hat, wenn die Tagesbucheinträge besser ausgearbeitet wären und dadurch authentischer gewirkt hätten, denn wären es fünf Sterne geworden, so sind es gute vier.

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Was geschah in Schattwald
von einer Kundin/einem Kunden aus Heinsberg am 19.09.2016

Anne Südhausen, erfolgeiche Journalistin bei einer Frauenzeitschrift, wird überraschend nach Innsbruck beordert. Ihre Großmutter Charlotte, zu der sie seit vielen Jahren keinerlei Kontakt hatte, verstarb und Anne muss sich um die Beerdigung und den Nachlass kümmern. Dabei findet sie Tagebücher ihrer Großmutter, die bezeugen, dass Charlotte einst in einem... Anne Südhausen, erfolgeiche Journalistin bei einer Frauenzeitschrift, wird überraschend nach Innsbruck beordert. Ihre Großmutter Charlotte, zu der sie seit vielen Jahren keinerlei Kontakt hatte, verstarb und Anne muss sich um die Beerdigung und den Nachlass kümmern. Dabei findet sie Tagebücher ihrer Großmutter, die bezeugen, dass Charlotte einst in einem psychiatrischen Sanatorium namens Schattwald untergebracht war. Davon wusste Anne nichts und sie beginnt sich in der Geschichte ihrer Großmutter zu vertiefen. Doch es passieren immer mehr Dinge, auf die Anne sich keinen Reim machen kann und so langsam keimt in ihr die Vermutung, dass das etwas mit der Vergangenheit und dem Sanatorium Schattwald zu tun haben muss. Welche Geheimnisse birgt die Geschichte um Charlotte? Was geschah damals wirklich in Schattwald? Meine Meinung: Aufmerksam wurde ich auf dieses Buch durch das doch sehr düster wirkende Cover, dass schon sehr geheimnisvoll daher kommt. Erzählt wird die ganze Geschiche dann auch auf zwei Zeitebenen, die die Geschichte gleich spannender gestalten. Wir erleben Charlottes Geschichte im Sanatorium Schattwald und wir beobachten Charlottes Enkelin Anne, die durch die Tagebücher ihrer Großmutter förmlich in deren Vergagenheit gezogen wird. Schnell wird klar, das es Geheimnisse gegeben hat, die auch noch immer eine Rolle spielen. Der Schreibstil der Autorin war flüssig und gut verständlich und ich wurde ziemlich schnell in die Geschehnisse der Vergangenheit gezogen. Ein bisschen schwerer tat ich mich dann in der Erzählung der Gegenwart, da hier zunächst nicht ganz so viel passierte. Auch sonst ist es kein Buch, das nur so von actionreichen Szenen gespickt ist, trotzdem läßt es sich spannend lesen. Annes Geschichte erleben wir direkt durch ihre Augen, da diese in der Ich-Perspektive erzählt wird. Sie ist eine erfolgreiche Frau, die doch gerade einen privaten Rückschlag erleben musste, da ihr Mann sie für eine jüngere verlassen hat. Man merkt ihr schon sehr an, dass sie unter diesem Treuemissbrauch sehr leidet und dadurch mit einer großen Portion Selbstzweifel geplagt wird. Dadurch scheint es, dass die Tagebücher der Großmutter wie gerufen erscheinen. Die Geschichte rund um Charlotte fand ich auch spannender, eventuell auch, weil ich hier alles durch einen Erzähler erleben konnte, der mir zwar viele Gegebenheiten vermittelte, aber alles eher geheimnisvoll wirken ließ. Charlotte stand immer ein wenig im Schatten ihre Zwillingsbruders und als dieser dann in Russland fiel, verfällt sie in Depressionen. Man erfährt allerdings nicht zu viel über Charlotte und über die Insassen und Mitarbeiter von Schattwald, nur immer so viel, dass man auch wirklich am Ball bleiben wollte, da man durch die Erzählungen in der Gegenwart wusste, dass etwas in dem Sanatorium passiert war. Auch wenn es hier zwei Protagonistinnen in zwei verschiedenen Zeiten gibt, erfährt man doch recht wenig über deren Gefühlswelt, man bleibt ein wenig der Beobachter und ich hätte mir hier etwas mehr Tiefe bei den Beiden gewünscht. Die Nebenfiguren waren interessant und die ein oder andere gaben mir ein paar Rätsel auf, die sich auch erst so nach und nach auflösten. Mein Fazit: Auch wenn das Buch mit eher leisen Tönen daher kommt, war ich vom Geschehen nicht gelangweilt. Ich hätte mir allerdings noch ein wenig mehr Informationen über die Behandlungen in Sanatorien zur Zeit des dritten Reiches gewünscht. Trotzdem hat mich das Buch gut unterhalten und gefiel mir im Großen und Ganzen sehr gut, lediglich etwas mehr Tiefgang bei den Charakteren wäre wünschenswert gewesen, denn so kamen mir die Protagonistinnen ein wenig zu oberflächlich daher. Eine flüssig zu lesende, nicht allzu schwere Lektüre für zwischendurch, die ich gerne empfehlen möchte.

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Unter der Schneedecke
von NiWa aus Euratsfeld am 08.09.2016

Innsbruck 1943. Die junge Charlotte wird ins Nervensanatorium Schattwald eingeliefert. Sie merkt, dass hier vieles nicht dem Schein entspricht und sie sich in Lebensgefahr begibt. Jahrzehnte später hält ihre Enkelin Anne Tagebuchaufzeichnungen aus Schattwald in der Hand und schwebt plötzlich selbst in Gefahr. Der Roman ist in zwei Erzählstränge aufgeteilt. In... Innsbruck 1943. Die junge Charlotte wird ins Nervensanatorium Schattwald eingeliefert. Sie merkt, dass hier vieles nicht dem Schein entspricht und sie sich in Lebensgefahr begibt. Jahrzehnte später hält ihre Enkelin Anne Tagebuchaufzeichnungen aus Schattwald in der Hand und schwebt plötzlich selbst in Gefahr. Der Roman ist in zwei Erzählstränge aufgeteilt. In der Gegenwart kümmert sich Anne um den Nachlass ihrer Großmutter und stößt dabei auf die Tagebuchaufzeichnen. Der Vergangenheitsstrang ist mitten im 2. Weltkrieg anberaumt und man erfährt gemeinsam mit Charlotte, welche Gefahren der Krieg mit sich bringt. Vergangenheits- und Gegenwartsstrang haben mir gleich gut gefallen, wobei ich bei beiden erzählerische Tiefe und Dichte vermisst habe. Schon von Beginn an hatte ich das Gefühl, nur sachte an der Oberfläche zu kratzen, was sich durch das ganze Buch gezogen hat. Die Figuren Anne und Charlotte - Enkelin und Großmutter - sind hervorragend gelungen. Alle beide wirken realistisch und lebensecht und sind in ihrem jeweiligen Lebensabschnitt mit Problemen konfrontiert. Sie hoffen, die richtigen Entscheidungen zu treffen, auch wenn sie sich dadurch in Gefahr begeben. Schattwald in den 40er-Jahren habe ich mir nicht so „harmlos“ vorgestellt. Die geschilderten Ereignisse entbehren sicherlich keiner Dramatik, denn schlimm war es auch so genug. Jedoch spielten sich zu dieser Zeit viel schrecklichere Dinge in Sanatorien ab und in Anbetracht dessen, habe ich mir eine intensivere Aufarbeitung erwartet. Ich dachte einen tieferen Einblick in die Behandlung psychisch instabiler Personen zu bekommen, dem war aber nicht so. Im Vergleich zu meinen Erwartungen hat in Schattwald eher Kuschelstimmung geherrscht, was ich schön und gleichzeitig schade fand. Gut ausgearbeitet waren die Stimmung und Banalitäten des Alltags, die in Zeiten des Krieges überhaupt nicht banal gewesen sind. Barbara Dribbusch zeigt auf eindrucksvolle Weise die Entbehrungen in Kriegszeiten auf, wie sich die Menschen trotzdem zu helfen wussten, und oft unorthodoxe Lösungen fanden. Der Gegenwartsstrang war angenehm zu lesen und gemeinsam mit Anne hat man sich durch Charlottes Hinterlassenschaft gewühlt. Hier spielt ein leiser kriminalistischer Unterton in die Handlung rein, der meinem Empfinden nach überzogen war und mich nicht so recht überzeugen konnte. Denn die Auflösung und Motivation dahinter ist mir etwas zu seicht geraten, obwohl sie überraschend war. Der Erzählstil ist durchgehend ruhig gehalten. Eigentlich mag ich ruhige Erzählungen sehr gern, weil sich so Dichte und Spannung aufbauen können. Dadurch bekomme ich als Leser ein Gefühl für die Atmosphäre. Hier ist mir die Stimmung zu ruhig geraten, fast so, als ob die Geschichte unter einer dicken Schneedecke verschwunden ist. Obwohl mich Barbara Dribbuschs „Schattwald“ nicht vollkommen überzeugen konnte, ist es auf jeden Fall ein schöner Roman für Zwischendurch. Dieses Buch berichtet vom 2. Weltkrieg und vielen Entbehrungen, lässt an die Opfer des Nationalsozialismus denken und versetzt den Leser gleichzeitig ins winterliche Innsbruck. Wenn man sich mal abseits episch angelegter Werke mit den Ereignissen des 2. Weltkriegs beschäftigen will, ist „Schattwald“ ganz bestimmt ein geeignetes Buch dafür. Denn trotz der erwähnten Kritikpunkte habe ich es gern gelesen und kann es als Zwischendurchlektüre an Interessierte weiterempfehlen.

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Ein Hörbuch, das einen mit zwei tollen Sprechern zu fesseln versteht
von einer Kundin/einem Kunden aus Gundelfingen am 02.10.2016
Bewertetes Format: Medium: Hörbuch (CD)

Die 46-jährige Journalistin Anne Südhausen wurde gerade eben von ihrem Ehemann wegen einer Jüngeren verlassen. In dieser Krise trifft sie die Nachricht, dass ihre Großmutter Charlotte an einem Schlaganfall verstorben ist. Auch wenn Anne zu ihr lange Zeit keinen Kontakt mehr hatte, macht sie sich als einzige lebende Verwandte... Die 46-jährige Journalistin Anne Südhausen wurde gerade eben von ihrem Ehemann wegen einer Jüngeren verlassen. In dieser Krise trifft sie die Nachricht, dass ihre Großmutter Charlotte an einem Schlaganfall verstorben ist. Auch wenn Anne zu ihr lange Zeit keinen Kontakt mehr hatte, macht sie sich als einzige lebende Verwandte auf nach Innsbruck um die Beerdigung zu organisieren und sich um den Nachlass zu kümmern. Auf dem Flug dorthin lernt sie Dr. Rattler, einen renommierten Hirnforscher, kennen. Die beiden scheinen sich auf Anhieb sympathisch zu sein. Bei ihrer Großmutter angekommen, findet sie 13 Tagebücher aus dem Jahr 1943, die scheinbar nicht nur Annes Interesse wecken. Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen. Im Jetzt begleitet man Anne, die sich um den Nachlass der verstorbenen Großmutter kümmert, sich um einen neuen Mann umsieht und eben auch in Charlottes Tagebüchern liest. Diese Tagebucheinträge handeln im Jahr 1943 und erzählen von ihrem Aufenthalt im Sanatorium Schattwald, wo sie ihre Probleme den Tod ihres Zwillingsbruders Robert, der mit 20 Jahren in Stalingrad gefallen ist, überwinden soll. Für den Leser ist bereits durch den Prolog klar, dass dort damals ein Mord geschehen ist, was natürlich von Anfang an Spannung erzeugt. Diese Spannung wirkt unterschwellig stets mit auch wenn es sich eher um eine ruhige Erzählung handelt, die aber aufgrund ihrer Thematik zu fesseln versteht. Ich interessiere mich für Geschichte und deshalb hat mich die Beschreibung sofort angesprochen. Ich kannte bisher nur die äußerst menschenverachtende Behandlung samt T4 Tötungsprogramm von Nervenkranken im Dritten Reich. Ich habe deshalb zitternd darauf gewartet, wie es wohl Charlotte in Schattwald ergehen wird. Doch sie scheint Glück gehabt zu haben, was mich beim Hören erleichtert aufatmen ließ. Denn obwohl es sicher schlimm genug war, haben sich andernorts mit Sicherheit viel schrecklichere Dinge zugetragen. Hier hätten mir persönlich ein paar Informationen mehr über die Behandlungen gefallen. Allerdings handelt es sich um einen Roman und ein Zuviel schreckt vielleicht andere Leser ab. Für mich hat es auf jeden Fall den Anlass gegeben, mich näher mit dem Thema zu beschäftigen und auch das finde ich toll. Gut dargestellt waren auch die Menschen, die sich trotz aller Kriegsentbehrungen immer wieder zu helfen wussten. Charlotte ist sehr authentisch gezeichnet, ich konnte mich super gut in sie hineinversetzen. Ich konnte ihr Leid nach dem Tod ihres Zwillingsbruders richtig nachfühlen. Nichtsdestotrotz ist die sympathische Frau stark und hat sogar Kraft sich anderer anzunehmen. Auch Anne ist realistisch gezeichnet, auch wenn ich mich nicht so gut in sie hineinversetzen konnte. Dafür war sie mir zu wechselhaft, teilweise auch etwas zu naiv. Aber mit dem Hintergrund, dass sie von ihrem Mann verlassen wurde, was sichtbar schwer an ihrem Selbstbewusstsein genagt hat, kann man vielleicht auch einiges besser nachvollziehen. Richtig toll finde ich die Idee hier zwei Sprecher einzubinden. Axel Wostry erzählt mit ruhiger Stimme von den Ereignissen in der Vergangenheit. Im gelingt es trotz seiner ruhigen, angenehmen Art Gefühle gekonnt zu transportieren. Da auch die Tagebucheinträge nicht in Ich-Perspektive gehalten sind, passt dieser männliche Erzähler perfekt. Julia Fischer liest die Ich Erzählungen von Anne, die in der Gegenwart handeln. Auch ihrer angenehmen Stimme habe ich sehr gerne gelauscht. Hier wurde die Romanvorlage wirklich perfekt umgesetzt. Alles in allem ein tolles Hörbuch, das einen gelungen ins winterliche Innsbruck entführt und einen Blick zurück in die Zeit des Zweiten Weltkriegs wirft und von mir auf jeden Fall noch fünf Sterne bekommt.

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