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Schmerz

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Vor zehn Jahren ist Iris bei einem Terroranschlag schwer verletzt worden. Zwar ist sie in ihr altes Leben zurückgekehrt, sie leitet eine Schule, ihr Mann steht ihr treu zur Seite, die Kinder sind fast erwachsen, doch quälen sie Tag für Tag Schmerzen. Als sie Eitan wiederbegegnet, der Liebe ihrer Jugend, der sie vor Jahren jäh verlassen hat, wirft sie das völlig aus der Bahn. Die Wunde, die er ihr damals zufügte, ist nicht weniger tief als die, die der Selbstmordattentäter, der sich neben ihr in die Luft sprengte, riss. Und doch fühlt sich Iris, zaghaft, überrascht, erneut zu ihm hingezogen, ist versucht, ihrer Ehe zu entfliehen, die ersten Lügen zu stricken, alles aufs Spiel zu setzen. Wie in ihrem Weltbestseller »Liebesleben« lotet Zeruya Shalev die Untiefen der Liebe, die Fährnisse einer fatalen Anziehung aus. Die erotische Spannung, die Wucht der unerwartet wieder aufflammenden Leidenschaft sind kompromisslos, ehrlich und tief bewegend erzählt. »Schmerz« ist Zeruya Shalevs persönlichstes Buch, eine emotionale Grenzerfahrung, ein Roman, der bis zur letzten Seite fesselt.
Rezension
»Ein Lob an die Übersetzerin Mirjam Pressler, die in immer neuen Wortfindungen den Tönen nachspürt.«, Evangelische Zeitung, Thomas Maess, 27.03.2016
Portrait
Zeruya Shalev, 1959 in einem Kibbuz am See Genezareth geboren, studierte Bibelwissenschaften und lebt mit ihrer Familie in Jerusalem. Ihre vielfach ausgezeichnete Trilogie über die moderne Liebe – «Liebesleben», «Mann und Frau», «Späte Familie» – wurde in über zwanzig Sprachen übertragen. Zeruya Shalev gehört zu den bedeutendsten Erzählerinnen unserer Zeit.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 384, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 14.09.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783827078476
Verlag EBook Berlin Verlag
Verkaufsrang 6.319
eBook
9,99
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Buchhändler-Empfehlungen

Nicole Simic, Thalia-Buchhandlung Remscheid

Eindringlich schreibt Shalev über die Fragen des Lebens, der Liebe und des Zusammenlebens in der Familie. Sehr berührend und feinsinnig. Ein Glanzstück moderner Prosa. Eindringlich schreibt Shalev über die Fragen des Lebens, der Liebe und des Zusammenlebens in der Familie. Sehr berührend und feinsinnig. Ein Glanzstück moderner Prosa.

„Schmerz“

Tina Dammer, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Zeruya Shalev schreibt mit diesem zeitgenössischen Roman über die gegenwärtigen politischen und gesellschaftlichen Situationen im Nahen Osten.
Iris arbeitet erfolgreich an einer Schule und engagiert sich beherzt um jedes auch nicht so angepasste Kind. Ihr Alltag verläuft normal routiniert mit Ehemann und den beiden erwachsenen Kindern.
Zeruya Shalev schreibt mit diesem zeitgenössischen Roman über die gegenwärtigen politischen und gesellschaftlichen Situationen im Nahen Osten.
Iris arbeitet erfolgreich an einer Schule und engagiert sich beherzt um jedes auch nicht so angepasste Kind. Ihr Alltag verläuft normal routiniert mit Ehemann und den beiden erwachsenen Kindern. Jedoch holen sie immer wiederkehrende körperliche Schmerzen ein – die Folgen eines Terroranschlages. Als die Schmerzen unerträglich werden geht sie in ein Krankenhaus zu einem Spezialisten. In ihm erkennt sie ihre Jugendliebe Eitan, der sie unerwartet nach dem Tod seiner Mutter verlassen hat. Ein seelischer Schmerz kehrt zurück. Plötzlich stellt sie ihr bisheriges Leben in Frage. Iris geht einen schmerzhaften Weg zwischen Aufarbeitung und Entscheidung über ihr weiteres Leben. Feinfühlig und aufrüttelnd erzählt Zeruya Shalev in dem sehr persönlichen Roman von ihren eigenen schweren Verletzungen bei einem Terroranschlag. Ein außergewöhnlich poetischer Roman voller Leidenschaft, der mich sehr bewegt hat..

Kundenbewertungen


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Gefühlvoll
von MissRichardParker am 01.03.2017

Eine sehr schmerzvolle Geschichte über die Liebe, die Familie und das Glück, über den Schmerz und das "was wäre wenn...?". Für mich war dieses Buch mal etwas ganz anderes als ich bisher kannte. Auch wenn nichts hochspannendes passiert, hat mich die Geschichte trotzdem sehr gefesselt und ich habe mit... Eine sehr schmerzvolle Geschichte über die Liebe, die Familie und das Glück, über den Schmerz und das "was wäre wenn...?". Für mich war dieses Buch mal etwas ganz anderes als ich bisher kannte. Auch wenn nichts hochspannendes passiert, hat mich die Geschichte trotzdem sehr gefesselt und ich habe mit Iris und ihrer Familie mitgelitten. Denn die drückende, gestellte Stimmung kommt beim Leser extrem gut rüber und ich habe mich fast etwas darin verloren. "Schmerz" ist ganz bestimmt kein Buch für jedermann. Allerdings lohnt es sich, es zu lesen oder zumindest mal reinzuschnuppern.

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Wenn der Schmerz das Herz blockiert!
von Tina Bauer aus Essingen am 29.09.2016

Eine ganz gewöhnliche Familie in Israel. Als sich die älteste Tochter Alma nach dem Wehrdienst auf dem Selbstfindungstripp befindet, trifft ihre Mutter Iris seit über dreißig Jahren ihre erste Liebe wieder und ihr Ehemann trägt daran die Schuld. Iris kann nunmehr von Eilan nicht mehr loslassen und beginnt, immer... Eine ganz gewöhnliche Familie in Israel. Als sich die älteste Tochter Alma nach dem Wehrdienst auf dem Selbstfindungstripp befindet, trifft ihre Mutter Iris seit über dreißig Jahren ihre erste Liebe wieder und ihr Ehemann trägt daran die Schuld. Iris kann nunmehr von Eilan nicht mehr loslassen und beginnt, immer öfter Kontakt mit ihm aufzunehmen bis es schließlich in einer Affäre endet. Iris, bei einem Bombenattentat vor langer Zeit schwer verletzt begibt sich immer mehr in die Hände ihrer wiederkehrenden Schmerzen und lässt sich von ihnen ihr Leben diktieren, einzig die Affäre scheint ihr den Ausweg aufzuzeigen…. Ein Roman über Familie, Liebe, Erziehung und einer vom Schmerz geplagten Überlebensstrategie, die wahrscheinlich nur in einem Land wie Israel machbar ist.

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