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Schnapspralinen

Kriminalroman

(5)
Wer hat Lehrer Lebrecht erschlagen? Auf den ersten Blick scheint halb Kessenich dafür in Frage zu kommen, denn der Tote war alles andere als beliebt. Keine leichte Aufgabe für Britta Brandner, Privatermittlerin wider Willen, und ihren Lebensabschnittsgefährten Kriminalhauptkommissar Wörner. Zum Glück werden sie tatkräftig unterstützt von Brittas Quasi-Großmutter Agathe. Deren robuster Charme öffnet einige Türen – und ihr Schnaps lockert so manche Zunge.
Portrait
Sabine Trinkaus wuchs im hohen Norden hinter einem Deich auf. Zum Studium verschlug es sie ins Rheinland, wo sie nach internationalen Lehr- und Wanderjahren sesshaft und heimisch wurde. Heute lebt sie mit Schaf und Familie in Alfter bei Bonn.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 26.02.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95451-487-8
Verlag Emons Verlag
Maße (L/B/H) 203/136/27 mm
Gewicht 353
Buch (Taschenbuch)
10,90
inkl. gesetzl. MwSt.
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Darfs noch etwas Kaffee sein?
von fibroe am 22.05.2015

Als ich den Titel „Schnapspralinen“ zum ersten Mal las, hatte ich fast ein bisschen Angst vorm Lesen dieses Buches. Irgendwie klang das zu lustig und lustig in Kombination mit Krimi geht für mich gar nicht. Nach Lesen des Klappentextes hatte ich sie dann auch, meine gute Grundlage für einen... Als ich den Titel „Schnapspralinen“ zum ersten Mal las, hatte ich fast ein bisschen Angst vorm Lesen dieses Buches. Irgendwie klang das zu lustig und lustig in Kombination mit Krimi geht für mich gar nicht. Nach Lesen des Klappentextes hatte ich sie dann auch, meine gute Grundlage für einen für mich affigen Krimi. Zumindest dachte ich anfangs so…. Trotz allem habe ich es dann doch gewagt und mich ins Leseabenteuer gestürzt. Irgendwie hatte ich dann doch Lust dieses verrückte Kriminalteam, bestehend aus Kriminalhauptkommissar Wörner, seiner Kollegin Sophie, darüber hinaus der verrückten Oma Agathe, Britta (Freundin des Kommissars) und irgendwie auch Margot (Freundin von Britta), kennen zu lernen. Das Lesen des Buches hat mich dann, Gott sei Dank, auch eines Besseren belehrt. Ja, wir haben es hier mit Humor zu tun, aber einer abgestimmten Portion, die dem Buch gerade den richtigen Pfiff gibt. Dabei ist vor allem Oma Agathe der Knüller. Herrlich ihre Offen- und Direktheit. Zum piepen ihre dominante, ehrliche und grantige Art. Da es nicht der erste Band ist, war mir ihre Beziehung zu Britta und Margot erst unklar, aber im Laufe des Buches findet man es heraus. Das fand ich super, denn somit ist das Lesen des Krimis auch ohne Vorkenntnis der ersten Fälle möglich. Auch wenn der Klappentext meine Spannung nicht hochgetrieben hat, handelt es sich um einen spannenden Fall, der bis zum Ende mitfiebern lässt. Lehrer Lebrecht bekommt gleich mehrere potentielle Mörder und ich habe mich nicht nur einmal verwählt;) Mehr möchte ich zum Inhalt gar nicht hinzufügen, da ich finde, dass man dieses Buch einfach selbst gelesen haben muss. Sabine Trinkaus (der Name, wundervoll passend zu ihrer „Schnaps“ Reihe) legt uns hier einen Krimi mit dezentem und aufrichtigem Humor unter die Nase, der trotz allem ein Spannungskonstrukt in handfester Krimi Manier entwickelt. Sicher kann man die Spannung nicht mit z.B. der von schwedischen Krimis vergleichen, aber deren Humor ist auch nicht vergleichbar mit dem Krimi von Sabine Trinkaus;) 2 Dinge möchte ich noch erwähnen: Christian Wörner. Dieser Mann tut mir leid, auch wenn er sicher ein aufregendes Leben hat. Ich hoffe, er erliegt nicht allzu früh einem Herzanfall! (Das könnte durchaus früher passieren als der Tod der 90-jährigen Oma Agathe) Kaffee. Hier wurde ich an das Lied Roxanne von „The Police“ erinnert. Mindestens genauso oft wie das Wort „Roxanne“ im Lied, konnte man das Wort „Kaffee“ im Buch lesen. Denn den gab es quasi immer und überall, und zwischendurch musste ich einfach herzlich lachen, weil es zu komisch war. Als könne man mit Kaffee alles richten. Na gut, vielleicht funktioniert das bei mir tatsächlich ganz gut:) Fazit Ein kurzweiliger, humorvoller und spannender Krimi mit durchweg sympathischen Charakteren. Für mich eine klare Empfehlung absolut wert! Ich werde demnächst bei Nummer 1 der Reihe starten, weil mich die Zusammenstellung der Personen im Buch nun doch genauer interessiert;)

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Wenn die Liebe blind macht!
von Tina Bauer aus Essingen am 06.04.2015

Ein gottesfrömmiger Familienvater wird erschlagen auf dem Friedhof aufgefunden und für die Kripo beginnt eine Zeit des Trubels, erst scheinbar gar keine Verdächtigen und dann so viele, das es schwer wird, den Überblick zu halten. Sophie, frisch in die Stadt gezogen, weiß nicht recht, wie sie es mit ihrem... Ein gottesfrömmiger Familienvater wird erschlagen auf dem Friedhof aufgefunden und für die Kripo beginnt eine Zeit des Trubels, erst scheinbar gar keine Verdächtigen und dann so viele, das es schwer wird, den Überblick zu halten. Sophie, frisch in die Stadt gezogen, weiß nicht recht, wie sie es mit ihrem neuen Chef und dessen Anhang halten soll und gerät mitten hinein in ein Geflecht aus Lügen, Gottesfrömmigkeit und Neugierde. Während Sophie mit Christian offiziell ermittelt, gehen Britta, die Freundin von Christian und deren Anhang ihre eigenen Wege und tragen somit entscheidet zur Aufklärung des Mordes bei! Ein fröhliches Tohuwabohu mit einem erstklassigen Finale, das wieder einmal zeigt, das Frömmigkeit noch kein Schäflein gerettet hat.

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Krimi mit Humor
von mabuerele am 27.03.2015

Edith Hecker findet auf den Friedhof von Kessenich einen Toten. Lehrer Lebrecht wurde erschlagen. Britta kommt dazu und informiert Kriminalhauptkommissar Christian Wörner, mit dem sie vor kurzem zusammengezogen ist. Nicht nur die Polizei kümmert sich um die Aufklärung des Mordes, auch Agathe und Margot mischen mit. Agathe, 90 Jahre alt... Edith Hecker findet auf den Friedhof von Kessenich einen Toten. Lehrer Lebrecht wurde erschlagen. Britta kommt dazu und informiert Kriminalhauptkommissar Christian Wörner, mit dem sie vor kurzem zusammengezogen ist. Nicht nur die Polizei kümmert sich um die Aufklärung des Mordes, auch Agathe und Margot mischen mit. Agathe, 90 Jahre alt und in einer Seniorenresistenz lebend, gibt sich jede erdenkliche Mühe, die Schwestern gegen sich aufzubringen, um rausgeworfen zu werden. Ihre Ideen haben mich nicht nur einmal zum Lachen gebracht. Der Autorin ist das Kunststück gelungen, ein erstes Thema mit humorvollen Szenen zu kombinieren. Der Mordfall legt nicht nur die Probleme in der Familie des Opfers offen. Schnell gibt einige weitere Verdächtige. Das Buch lässt sich zügig lesen und hat mich sofort gefesselt. Dazu beigetragen hat nicht nur die abwechslungsreiche Handlung, sondern auch der angenehme Schriftstil. Der Autorin gelingt es, für jede Situation die rechten Worte zu finden. So wechselt der lockerleichte Stil im Umgang mit Agathe zu ernsten Aussagen, wenn es um persönliche Hintergründe der Verdächtigen geht. Besonders gelungen finde ich dabei die Wiedergabe der Emotionen und der inneren Widersprüche. Hier weist das Buch psychische Tiefe auf. Die Autorin hat ein komplexes Beziehungsgeflecht gestrickt. Das betrifft sowohl die Ebene der beruflich und privaten Ermittler als auch die Verhältnisse im Ort. Das bedeutet auch, dass ich als Leser häufig die Gefühle wechseln musste. Gerade noch über Agathes Eskapaden amüsiert, wurde ich im nächsten Moment mit den Auswüchsen pubertären Verhaltens konfrontiert. Dadurch erhält das Buch eine zusätzliche innere Spannung. Außerdem erhalten die Protagonisten in ihrer Vielschichtigkeit ein Gesicht. Das Cover ist gelungen. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Der Krimi ist logisch konsequent durchkomponiert und hat durch Agathes Auftreten einen unverwechselbaren Charakter.

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Mord am Friedhof
von gaby2707 am 27.03.2015

Auf dem Friedhof des beschaulichen rheinländischen Örtchens Kessenich findet eine Besucherin die übel zugerichtete Leiche von Lehrer Wolfram Lebrecht. Dem Mann, der im Ort bei seinen Mitmenschen nicht sehr beliebt war, wurde der Schädel eingeschlagen. Jede Menge Spuren, die alle irgendwie ins Nichts laufen und für Kriminalhauptkommissar Christian Wörner... Auf dem Friedhof des beschaulichen rheinländischen Örtchens Kessenich findet eine Besucherin die übel zugerichtete Leiche von Lehrer Wolfram Lebrecht. Dem Mann, der im Ort bei seinen Mitmenschen nicht sehr beliebt war, wurde der Schädel eingeschlagen. Jede Menge Spuren, die alle irgendwie ins Nichts laufen und für Kriminalhauptkommissar Christian Wörner und seine Kollegin Sophie Lange viel Arbeit. Unterstützung bekommen die Beiden durch Seniorenheimbewohnerin Agathe Hutschendorf, ihrer Freundin Margot Pütz und Britta, der Lebensgefährtin von Wörner. Insgesamt eine muntere Truppe, die die Ermittlungen zum Genuss und manches Mal zum Lachvergnügen werden lassen. Aber auch ernste Töne werden in der Geschichte laut und gut verarbeitet. Nach den ersten beiden Fällen "Schnapsleiche" und "Schnapsdrosseln" kommen nun die "Schnapspralinen" an die Reihe, die in diesem Fall immer mal wieder eine Rolle spielen. Besonders Agathe ist ihnen sehr zugetan, nimmt die ein oder andere bereits zum Frühstück und lockert ihren Gesprächspartnerinnen die Zunge. Ja, Agathe, die es ihren Freundinnen nicht immer leicht macht, hat mir manche Lachträne im Auge beschert. Zusammen mit Margot und Sophie bildet sie ein unschlagbares Trio, dass trotz allem Humor den ein oder anderen Hinweis zu den Ermittlungen geben kann. Spannung steht nicht hinten an in diesem Krimi. Aber die Autorin versteht es super, die spannenden Teile mit den witzigen Eskapaden so zu vermischen, dass die Spannung immer ein kleines bisschen im Vordergrund steht. Die dauernden Wendungen und falschen Fährten haben auch mich bis zum Schluss auf Abstand zum Mörder gehalten. So hatte ich die Auflösung nicht erwartet. Ein spannender Krimi mit einer gehörigen Portion Witz, der das Lesen für mich zu einem Genuss gemacht hat!

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es geht noch besser
von Daniela aus Berlin am 26.05.2015

den Zorn der Kommissarin fand ich besser. Schnapspralinen ist so ein heiterer Titel und dann kommt es heftig sozialkritisch.Da muss man überlegen, wem man den Stoff empfiehlt.

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