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Schöne Aussicht Nr. 16

Roman

(1)
"Ich hasse Hunde!"
"Wie kann man Hunde hassen?!"
"Sie haben recht, eigentlich hasse ich die Hundebesitzer."
"Sie hassen nur sich selbst."
"Aber ich habe keinen Hund."
"Mit Ihnen kann man nicht reden."
"Soll man auch nicht."
Ein Mann, der Ruhe, eine Frau, die Gesellschaft sucht: ein Park, eine Bank, ein Teich. Er ist fast ein Philosoph - jedenfalls ein alter Herr am Strand, der sich an all das erinnert.
Ein Mann, Mitte 60, zieht sich jeden Tag auf eine Parkbank zurück, um dort in Ruhe Schopenhauer lesen zu können. Diese Ruhe wird jedoch jäh gestört, als sich eine Dame im selben Alter neben ihm niederlässt. Ausgerüstet mit einem Feldstecher observiert sie den Eingang des gegenüberliegenden Cafés. Dort ist sie in Kürze mit einem Mann verabredet, der auf ihre Kontaktanzeige geantwortet hat. Anstatt sich mit dem Mann im Café zu unterhalten, spricht sie lieber mit dem Herrn neben ihr auf der Bank, verwickelt ihn in Gespräche, vereinnahmt ihn mit ihrem Humor, ihrer Sehnsucht und Mitteilungslust. Und das Woche für Woche! Der Herr ist zunehmend irrititiert. Seine Sicht auf die Stadt, auf das Leben in ihr, die er in kräftigen, von ätzender, schopenhauerscher Misanthropie getränkten Farben schildert, hatte ihn in diese innere wie äußere Isolation getrieben. Zu Schopenhauer kommt er bald nicht mehr. Aber mit der Zeit scheint ihn das auch nicht mehr zu stören ... Michael Dangl beschreibt, wie sich zwei lebenserfahrene, misstrauische und vom Leben gebeutelte Menschen im Wechsel der Jahreszeiten von Spätsommer bis Vorweihnacht näher kommen - manchmal komisch, manchmal melancholisch. Ein berührendes Buch über die Glücksmöglichkeit im Unglück.
Portrait
Michael Dangl, geboren 1968 in Salzburg, arbeitet seit rund 30 Jahren als Schauspieler u.a. in Hamburg, München, Köln und seit 1998 am Wiener Theater in der Josefstadt. Hauptrollen in Kino- und TV-Filmen. "Europäischer Kulturpreis" 2001.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 199
Erscheinungsdatum 01.09.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-99200-071-5
Verlag Braumüller GmbH
Maße (L/B/H) 192/123/20 mm
Gewicht 263
Auflage 1. Auflage
Buch (gebundene Ausgabe)
19,90
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Er und Sie
von Ulrike Seine aus Rheine am 10.09.2012

Welch herrliche Geschichte. Zwei ältere, lebenserfahrene Menschen treffen sich auf einer Parkbank. Ein Mann und eine Frau wie sie auf den ersten Blick unterschiedlicher nicht sein können. Seine Sicht auf das Leben ist von Schopenhauer geprägt, während ihre Sicht einem praktischen Optimismus entspringt. Total gutes Buch!!!

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Rezension zu "Schöne Aussicht Nr. 16"
von Zsadista am 09.09.2014
Bewertetes Format: Hörbuch (CD)

Herr Kleeberger hat gerne seine Ruhe. Er sitzt mit Vorliebe alleine im Park auf einer Bank und liest Schoppenhauer. Elisabeth ist das genaue Gegenteil von Herrn Kleeberger. Sie ist quirlig, ihr Mund kann nicht stillstehen und sie will unbedingt einen Herrn kennen lernen. Dafür bestellt sie die Herren... Herr Kleeberger hat gerne seine Ruhe. Er sitzt mit Vorliebe alleine im Park auf einer Bank und liest Schoppenhauer. Elisabeth ist das genaue Gegenteil von Herrn Kleeberger. Sie ist quirlig, ihr Mund kann nicht stillstehen und sie will unbedingt einen Herrn kennen lernen. Dafür bestellt sie die Herren in das Kaffee Monopoly das man von der Parkbank aus herrlich beobachten kann. Zu Herrn Kleebergers Verdruss muss Elisabeth alles kleinstgenau und lautstark erzählen und erklären. Am Anfang ist Herr Kleeberger sehr genervt von Elisabeth und zeigt ihr das auch ganz deutlich. Was Elisabeth aber nicht von ihrer Art abbringen kann. Mit der Zeit jedoch merkt Herr Kleeberger, dass ihm Elisabeth, wenn sie nicht da ist, doch tatsächlich fehlt. Können sich die Beiden mit der Zeit näher kommen? Die Stimmen der beiden Protagonisten sind phantastisch und passen absolut zu den beiden Figuren. Die Grundgeschichte über die beiden Figuren ist herzlich und humorvoll. Auch wenn Herr Kleeberger nicht sehr nett ist, mochte ich ihn trotzdem. Die Geschichte ist nicht die klassische Liebesgeschichte, war aber vielleicht gerade auch deswegen so realistisch. Eigentlich volle Sternezahl bei der Grundgeschichte. Die Erzählstücke zwischen den Gesprächen der beiden Hauptfiguren ließen meine Gedanken ab und an abschweifen. Diese Teile haben mich eigentlich immer aus dem Erzählstrang geworfen. Dafür würde ich aber keinen Stern abziehen. Der Abzug gilt für die Musik auf dem Hörbuch. Nicht jeder ist Fan klassischer Musik. Und jedes Erzählstück ist mit Klaviermusik unterlegt. Vor allem ist diese Musik im Gegensatz zum Sprecher sehr laut. Man muss die Stücke aber laut hören, sonst versteht man den Sprecher schlecht. So habe ich ehrlich gesagt, mit der Zeit Kopfweh von der Klaviermusik bekommen. Wem es gefällt dürfte keine Probleme damit haben, mir wäre es ohne bzw. mit nur leicht unterlegter Musik lieber gewesen.

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ein Mann eine Frau und eine Parkbank
von simi159 am 14.08.2014
Bewertetes Format: Hörbuch (CD)

Inhalt: Herr Kleeberger sitzt in seinem Lieblingspark auf seiner Lieblingsbank, dort ist er ungestört und kann Schopenhauer Lesen und sich seine Musikwünsche im Mitgebrachten Radiorekorder anhören. Doch seine Ruhe wird gestört. Da man von dieser Bank die perfekte Sicht auf den Eingang des Cafe Monopoly hat, bekommt Herr Kleeberger Gesellschaft.... Inhalt: Herr Kleeberger sitzt in seinem Lieblingspark auf seiner Lieblingsbank, dort ist er ungestört und kann Schopenhauer Lesen und sich seine Musikwünsche im Mitgebrachten Radiorekorder anhören. Doch seine Ruhe wird gestört. Da man von dieser Bank die perfekte Sicht auf den Eingang des Cafe Monopoly hat, bekommt Herr Kleeberger Gesellschaft. Frau Leitgeb möchte von dort Männer begutachten, die sie über Kontaktanzeigen kennengelernt und mit denen sie sich im Cafe trifft. Da die Männer nicht immer die Erwartungen von Frau Leitgeb erfüllen, kommt sie öfter und immer zwingt sie Herrn Kleeberger ein Gespräch auf. Am Anfang mag er dies nicht, doch je öfter sie sich treffen umso mehr genießt er ihre Unterhaltungen…. Fazit: „Schöne Aussicht Nr.16“ ist eine kleine Geschichte über zwei Menschen, die nicht mehr ganz jung, doch irgendwie zueinander finden, obwohl sie unterschiedlicher kaum sein könnten. Herr Kleeberger, gesprochen von Michael Dangl, ist ein zurückhaltender älterer Herr, der sehr gerne liest, Schopenhauer und Brems Tierleben, und sich gerne klassische Musik im Radio wünscht. Frau Leitgeb, gesprochen von Ulrike Beimpold, ist eine quirlige ältere Dame, die es nicht so mit den Philosophen und Brems Tierleben hat. Und dennoch kommen sich die beiden näher. Dangl und Beimhold schaffen den perfekten Rahmen mit ihren Stimmen, diesen beiden Personen nicht nur Leben einzuhauchen, sondern den Hörer auch in ihren Bahn zu ziehen. Lacher inklusive. Ein Erzähler und zu der Entwicklung passende Musik rundet dieses Hörbuch ab. Es hat mir Freude gemacht es zu hören und ich werde diesen Hörgenuss wiederholen, da so viele tolle, poetische Bilder in den gesprochenen Worten waren, das ich richtig traurig war, als die zweite CD und damit das Hörbuch zu Ende war. Einen Stern ziehe ich ab, da mir das Ende der Geschichte, wenn es auch logisch ist, nicht gefallen hat. Deshalb gibt es für „Schöne Aussicht Nr. 16.“ 4 STERNE.

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ein Mann eine Frau und eine Parkbank
von Simi159 am 14.08.2014
Bewertetes Format: Hörbuch (CD)

Inhalt: Herr Kleeberger sitzt in seinem Lieblingspark auf seiner Lieblingsbank, dort ist er ungestört und kann Schopenhauer Lesen und sich seine Musikwünsche im Mitgebrachten Radiorekorder anhören. Doch seine Ruhe wird gestört. Da man von dieser Bank die perfekte Sicht auf den Eingang des Cafe Monopoly hat, bekommt Herr Kleeberger Gesellschaft.... Inhalt: Herr Kleeberger sitzt in seinem Lieblingspark auf seiner Lieblingsbank, dort ist er ungestört und kann Schopenhauer Lesen und sich seine Musikwünsche im Mitgebrachten Radiorekorder anhören. Doch seine Ruhe wird gestört. Da man von dieser Bank die perfekte Sicht auf den Eingang des Cafe Monopoly hat, bekommt Herr Kleeberger Gesellschaft. Frau Leitgeb möchte von dort Männer begutachten, die sie über Kontaktanzeigen kennengelernt und mit denen sie sich im Cafe trifft. Da die Männer nicht immer die Erwartungen von Frau Leitgeb erfüllen, kommt sie öfter und immer zwingt sie Herrn Kleeberger ein Gespräch auf. Am Anfang mag er dies nicht, doch je öfter sie sich treffen umso mehr genießt er ihre Unterhaltungen…. Fazit: „Schöne Aussicht Nr.16“ ist eine kleine Geschichte über zwei Menschen, die nicht mehr ganz jung, doch irgendwie zueinander finden, obwohl sie unterschiedlicher kaum sein könnten. Herr Kleeberger, gesprochen von Michael Dangl, ist ein zurückhaltender älterer Herr, der sehr gerne liest, Schopenhauer und Brems Tierleben, und sich gerne klassische Musik im Radio wünscht. Frau Leitgeb, gesprochen von Ulrike Beimpold, ist eine quirlige ältere Dame, die es nicht so mit den Philosophen und Brems Tierleben hat. Und dennoch kommen sich die beiden näher. Dangl und Beimhold schaffen den perfekten Rahmen mit ihren Stimmen, diesen beiden Personen nicht nur Leben einzuhauchen, sondern den Hörer auch in ihren Bahn zu ziehen. Lacher inklusive. Ein Erzähler und zu der Entwicklung passende Musik rundet dieses Hörbuch ab. Es hat mir Freude gemacht es zu hören und ich werde diesen Hörgenuss wiederholen, da so viele tolle, poetische Bilder in den gesprochenen Worten waren, das ich richtig traurig war, als die zweite CD und damit das Hörbuch zu Ende war. Einen Stern ziehe ich ab, da mir das Ende der Geschichte, wenn es auch logisch ist, nicht gefallen hat. Deshalb gibt es für „Schöne Aussicht Nr. 16.“ 4 STERNE.

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