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Schwarzer Lavendel

Kriminalroman

(34)
Dunkle Wolken über der Provence
In der Provence ticken die Uhren langsamer. Daran gewöhnt sich der deutsche Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter nur schwer. Jetzt beginnt rund um das Städtchen Le Lavandou gerade die Weinlese, und zu seiner eigenen Überraschung wird Ritter selbst Besitzer eines kleinen Weinbergs. Aber die Freude darüber währt nur kurz, denn statt edler Reben wird auf dem Grundstück eine mumifizierte Frauenleiche entdeckt. Der detailversessene Ritter erkennt schnell: Die Tote wurde professionell einbalsamiert. Als eine weitere junge Frau als vermisst gemeldet wird, findet Ritter heraus, dass beide Frauen für die Weinernte in die Provence kamen. Macht jemand Jagd auf junge Erntehelferinnen?
Atmosphärisch und packend zugleich - der deutsche Rechtsmediziner Leon Ritter trifft auf provenzalisches Laisser-faire!
Portrait
Remy Eyssen, geboren 1955, geboren in Frankfurt am Main, studierte Kommunikationswissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität und besuchte die Deutsche Journalistenschule in München. Er arbeitete dann zunächst als Redakteur bei der Münchner Abendzeitung, später als freier Autor für Tageszeitungen und Magazine. Anfang der 90er Jahre entstanden die ersten Drehbücher für eine Serie des Hessischen Rundfunks. Bis heute folgten mehr als 150 weitere Stücke für alle großen deutschen Fernsehsender im Genre Krimi und Thriller.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 464
Erscheinungsdatum 15.04.2016
Serie Ein Leon Ritter-Krimi 2
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-28701-0
Verlag Ullstein Verlag
Maße (L/B/H) 190/121/32 mm
Gewicht 327
Verkaufsrang 1.216
Buch (Taschenbuch)
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„Dr. Leon Ritter ermittelt zum zweiten Mal in der französischen Provence. Spannend und atmosphärisch!“

Marcel Armlich, Thalia-Buchhandlung Bergisch Gladbach

Nach dem Tod seiner Frau hat es den deutschen Rechtsmediziner Leon Ritter nach Frankreich verschlagen und kaum hat er seinen eigenen kleinen Weinberg, wird dort auch schon eine Frauenleiche gefunden.

Ein flüssiger Schreibstil trifft auf eine sympathische Hauptfigur. Deutsche Gründlichkeit trifft auf französische Gelassenheit. Auch
Nach dem Tod seiner Frau hat es den deutschen Rechtsmediziner Leon Ritter nach Frankreich verschlagen und kaum hat er seinen eigenen kleinen Weinberg, wird dort auch schon eine Frauenleiche gefunden.

Ein flüssiger Schreibstil trifft auf eine sympathische Hauptfigur. Deutsche Gründlichkeit trifft auf französische Gelassenheit. Auch der zweite Band der neuen Krimireihe aus der Feder von Remy Eyssen weiß mit einer Atmosphäre aus der französischen Provinz zu überzeugen.

„MordsHitze“

Annett Ziegler, Thalia-Buchhandlung Münster (Poertgen-Herder)

Leon Ritter,der deutsche Rechtsmediziner,ist zurück und ermittelt nach "Tödlicher
Lavendel" nun im zweiten Fall.
In der Provence hat er sich ein neues Leben aufgebaut ,hat gerade ein Weingut
geerbt und findet dort eine mumifizierte Leiche.
Viel Atmosphäre,Spannung und eine feine Alternative zu bluttriefenden
Serienmörder-Orgien
Leon Ritter,der deutsche Rechtsmediziner,ist zurück und ermittelt nach "Tödlicher
Lavendel" nun im zweiten Fall.
In der Provence hat er sich ein neues Leben aufgebaut ,hat gerade ein Weingut
geerbt und findet dort eine mumifizierte Leiche.
Viel Atmosphäre,Spannung und eine feine Alternative zu bluttriefenden
Serienmörder-Orgien !
Perfekte Urlaubslektüre ,nicht nur für den Frankreich-Urlaub !



„Die Schattenseite des Lavendel“

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt


Ein harter Brocken für den Frankfurter Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter !
Dr. Ritter hat sich in dem kleinen Städtchen Le Lavandou in der Provence ein neues Leben aufgebaut, nachdem seine Frau bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam. Er ist ein sympathischer, liebenswerter Zeitgenosse, liebt die Gelassenheit und Gemütlichkeit der

Ein harter Brocken für den Frankfurter Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter !
Dr. Ritter hat sich in dem kleinen Städtchen Le Lavandou in der Provence ein neues Leben aufgebaut, nachdem seine Frau bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam. Er ist ein sympathischer, liebenswerter Zeitgenosse, liebt die Gelassenheit und Gemütlichkeit der Franzosen. Die provenzalische Landschaft selbst beschreibt er wie ein „Bild von Cezanne“. Blühende Lavendelfelder soweit das Auge reicht, volle Weinstöcke, ein paar Oliven, ein leckerer Käse und ein Schlückchen Wein, ein guter Chanson– mehr braucht es nicht um glücklich zu sein. Diese zauberhafte Atmosphäre ist wunderbar herausgearbeitet und man verspürt gleich den Wunsch eine Reise in die Provence zu unternehmen.
Doch auch dieses Glück hat eine Schattenseite: in seinem zweiten Fall findet Dr. Ritter in unmittelbarer Nähe des von seiner Tante Odette geerbten Hauses, in einem abseits gelegenen Schuppen die mumifizierte Leiche einer jungen Frau. Obwohl sie dort vermutlich schon längere Zeit gelegen haben muss, erscheint ihr Leichnam scheinbar unversehrt zu sein. Ein Zustand, der den Rechtsmediziner wissenschaftlich fasziniert.
Zur gleichen Zeit meldet Anna Winter aus Hamburg ihre Schwester Susan in Le Lavandou als vermisst. Gemeinsam wollten die beiden zur Weinlese. Doch von Susan fehlt jede Spur.
Der Leser hingegen weiß längst, dass Susan, die junge deutsche Biologiestudentin sich in den Händen eines eiskalten Mannes befindet. An Füßen und Händen gefesselt, geknebelt, voll von Angst und Panik, liegt diese in einem fensterlosen dreckigen Verlies auf einem kalten Resopaltisch. Das Atem fällt ihr schwer und das Denken nochmehr. Was geschieht mit Susan? Gibt es einen Zusammenhang zwischen der mumifizierten Frau und Susan?
Im Rahmen der Ermittlungen wird schnell klar, dass beide Frauen bei der Weinlese tätig waren. Die Jagd nach dem Verbrecher beginnt. Ein ganzes Dorf ist in Panik. Nichts ist mehr wie es war. Verdächtige gibt es jede Menge, so dass der Leser immer wieder auf eine falsche Spur gelockt wird und das Mitraten große Freude macht. Dieser solide Krimi nimmt gleich zu Beginn Fahrt auf und daran ändert sich bis zum überrraschenden Ende nichts.
Perfekte Krimiunterhaltung!

„Unbedingte Urlaubsempfehlung“

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Großartiger zweiter Teil der provenzalischen Krimireihe um den deutschen Rechtsmediziner Leon Ritter. Macht unglaublich Spaß: viel Atmosphäre und ein echt spannender Krimifall. Großartiger zweiter Teil der provenzalischen Krimireihe um den deutschen Rechtsmediziner Leon Ritter. Macht unglaublich Spaß: viel Atmosphäre und ein echt spannender Krimifall.

„Spannende Geschicht in den Weinbergen der Provance“

Iris Wagner, Thalia-Buchhandlung Braunschweig

Deutscher Rechtsmediziner, der aus persönlichen Gründen in der Provance lebt, bekommt ein Weingut überlassen.
Auf dem Grundstück findet er eine mumifizierte Frauenleiche......
Und weitere Mädchen verschwinden ....
einfach nur spanndend
Deutscher Rechtsmediziner, der aus persönlichen Gründen in der Provance lebt, bekommt ein Weingut überlassen.
Auf dem Grundstück findet er eine mumifizierte Frauenleiche......
Und weitere Mädchen verschwinden ....
einfach nur spanndend

Franziska Gensler, Thalia-Buchhandlung Fulda

Gute Mischung aus Spannung und Urlaubsflair. Macht Lust auf Sonne, Wein, Boule ... und Morde!
Gute Mischung aus Spannung und Urlaubsflair. Macht Lust auf Sonne, Wein, Boule ... und Morde!

Anka Ziegler, Thalia-Buchhandlung Chemnitz-Center

Vor, während oder nach einem (Frankreich-)Urlaub mit einem Glas Wein auf der Terrasse oder dem Balkon genießen. Spannende Unterhaltung! Vor, während oder nach einem (Frankreich-)Urlaub mit einem Glas Wein auf der Terrasse oder dem Balkon genießen. Spannende Unterhaltung!

Maren Höll, Thalia-Buchhandlung Aschaffenburg

Spannender Gerichtsmediziner-Krimi mit einer ganzen Menge Blut und Gewalt. Beides wirkt vor der Kulisse 'Provence' weniger grausam. Spannender Gerichtsmediziner-Krimi mit einer ganzen Menge Blut und Gewalt. Beides wirkt vor der Kulisse 'Provence' weniger grausam.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
34 Bewertungen
Übersicht
17
16
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1

Leon Ritter's 2. Fall in der Provence
von Livres am 19.07.2016

Der deutsche Gerichtsmediziner Dr. Leon Ritter ist im 2. Fall der neuen Krimireihe weiterhin dabei, sich in der Provence einzuleben, wo er seit einigen Monaten in dem kleinen Ort Le Lavandou arbeitet. Dort lebt er bei seiner Polizeikollegin Isabell Morell und ihrer Tochter Lilou zur Untermiete. Überraschenderweise möchte ihm... Der deutsche Gerichtsmediziner Dr. Leon Ritter ist im 2. Fall der neuen Krimireihe weiterhin dabei, sich in der Provence einzuleben, wo er seit einigen Monaten in dem kleinen Ort Le Lavandou arbeitet. Dort lebt er bei seiner Polizeikollegin Isabell Morell und ihrer Tochter Lilou zur Untermiete. Überraschenderweise möchte ihm seine Tante ein beschauliches aber auch etwas heruntergekommenes Haus mit einem kleinen Weinberg schenken, der einmal ihrem verstorbenen Mann gehört hat. Ritter verliebt sich sogleich in das alte Haus, doch seine Freude wird jäh getrübt, als in einem Schuppen eine Frauenleiche entdeckt wird. Was noch viel außergewöhnlicher ist: die Frau wurde bereits vor einigen Jahren ermordet, wurde jedoch einbalsamiert und ist somit mumifiziert! Als kurz darauf eine weitere junge Frau spurlos verschwindet, nimmt Leon zusammen mit Isabell die Ermittlungen auf. Denn Leon hat den Verdacht, dass sie es hier nicht mit einem einmaligen Mörder zu tun haben… Der 2. Teil der Krimireihe kann auch gut ohne Vorkenntnisse des 1. Bandes gelesen werden, da der Autor alle wissenswerten Informationen daraus kurz anreißt. Des Weiteren erfährt der Leser im Laufe des Buches mehr über Ritters Vergangenheit in Deutschland und seine Gründe für die Auswanderung in die Provence. Auch Kommissarin Morell und ihre Tochter lernt der Leser besser kennen. Die Geschichte ist von Beginn an interessant und spannend und hält diese Spannung über die gesamte Länge. Der Beruf des Gerichtsmediziners wird dabei fesselnd erläutert und die Details sind fundiert recherchiert. Neben den kriminalistischen Themen und den privaten Aspekten der Protagonisten wird viel über die Provence und die Menschen, die dort leben, berichtet. So erhält man einen genaueren Einblick in das Leben und das „Laisser faire“ in diesem Teil von Frankreich, was mir persönlich sehr gut gefallen hat.

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Mord in der Provence
von einer Kundin/einem Kunden aus Oberursel am 25.06.2016

Der deutsche Rechtsmediziner Leon Ritter lebt nach einem persönlichen Schicksalsschlag seit einiger Zeit in einem Fremdenzimmer bei der Kommissarin Isabell Morell. Er genießt seinen ruhigen Alltag in der Provence. Als seine Tante ihm ein altes Haus in den Weinbergen vermachen will, findet man dort eine einbalsamierte junge Frau. Die... Der deutsche Rechtsmediziner Leon Ritter lebt nach einem persönlichen Schicksalsschlag seit einiger Zeit in einem Fremdenzimmer bei der Kommissarin Isabell Morell. Er genießt seinen ruhigen Alltag in der Provence. Als seine Tante ihm ein altes Haus in den Weinbergen vermachen will, findet man dort eine einbalsamierte junge Frau. Die Polizei beginnt mit den Ermittlungen. Dann ist da noch eine junge Deutsche die verzweifelt ihre verschwundene Zwillingsschwester sucht die nach einer mysteriösen SMS spurlos verschwunden ist. Jetzt geht sie jeden Tag verzweifelt im Kommissariat vorbei um sie als vermisst zu melden. Doch die Polizei kann noch nichts für sie tun bis sie endlich ebenfalls einbalsamiert in der Nähe eines Hanffeldes gefunden wird. Ein Verdächtiger ist für die Polizei ebenfalls gefunden der offensichtlich Selbstmord begangen hat. Am Ende erhält das Buch eine Wende und wird sehr spannend bis der wahre Täter endlich gefasst werden kann. Langsam steigert sich die Spannung in diesem schönen Provence Krimi. Der Schreibstil ist flüssig und die Spannung bleibt gleichbleibend hoch auch wenn es eigentlich fast beschaulich zugeht. Besonders schön finde ich die Schilderungen der Landschaft der Provence. Auch die Kompetenz Rangeleien innerhalb der französischen Polizei sind interessant zu lesen. Daneben kommt natürlich das Familienleben der alleinerziehenden Kommissarin Isabell Morell und ihre pubertierende Tochter Lilou nicht zu kurz. Ich werde jetzt bestimmt noch den ersten Teil dieser Reihe lesen und hoffe auf eine Fortsetzung.

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Gründlichkeit trifft auf provenzalisches Laisser-faire!
von oztrail am 11.06.2016

Kurz zum Inhalt: Ihr Körper bäumte sich ein letztes Mal auf. Mit diesem Satz endet der Prolog, der die letzten Stunden von Susan Winter beschreibt. Susan war mit ihrer Schwester in die Provence gefahren um bei der Weinlese zu helfen. Aber Susan überlebt diesen Ausflug nicht. Ihre Schwester Anna... Kurz zum Inhalt: Ihr Körper bäumte sich ein letztes Mal auf. Mit diesem Satz endet der Prolog, der die letzten Stunden von Susan Winter beschreibt. Susan war mit ihrer Schwester in die Provence gefahren um bei der Weinlese zu helfen. Aber Susan überlebt diesen Ausflug nicht. Ihre Schwester Anna Winter wird auf dem Polizeirevier vorstellig, Capitaine Isabell Morell nimmt sich ihrer an. Da die beiden Schwestern Zwillinge sind, ahnt Anna das aller schlimmste. Doch, die Polizei kann nichts tun, da noch kein Hinweis auf ein Verbrechen vorliegt. Ein fataler Fehler, wie sich herausstellen wird. Auch der deutsche Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter gewöhnt sich erst langsam an die Provence, hier geht alles etwas gemächlicher zu. Die nächste Überraschung wartet schon auf Leon Ritter, er bekommt von seiner Tante Odette, einen Weinberg überschrieben. Die Begeisterung von Leon hält sich in Grenzen. Zwischenzeitlich bahnt sich auch zwischen Leon und Isabell etwas an. Anna Winter macht sich auf die Suche nach ihrer Schwester, nicht ahnend, dass sie bereits beobachtet wird. Leon Ritter und Isabell Morell besichtigen den Weinberg und finden in einem Schuppen ein tote Frau. Etwas an der Leiche war anders, sie war mumifiziert. Mein Fazit: Beginnend mit dem Titelbild, ein Lavendelfeld, grün und violett. Sehr düster gehalten, wie kurz vor einem Gewitter. Passt ganz gut zum Inhalt. Der Schreibstil vom Autor Remy Eyssen ist flüssig zu lesen und wirkt nicht aufgesetzt. Die Geschichte ist gut aufgebaut und lädt zum mit ermitteln ein. Neben der Mordermittlung , gibt es auch die kleine Liaison zwischen Leon Ritter und Isabell Morell. Dem Autor ist es anscheinend wichtig, zu zeigen, dass die Protagonisten in seinem Werk auch ein Privatleben haben. Das nimmt aber auch immer ein wenig die Spannung raus. Zwischendurch ist auch immer wieder ein Kapitel dem Täter gewidmet, hier steht dann dieser im Mittelpunkt und man kann seinem Treiben folgen. Man braucht schon, einige Zeit um dahinterzukommen wer der Bösling ist. Da mir der Stil des Autors gefallen hat, werde ich mir auch die erste Ermittlungsgeschichte des Rechtsmediziners zulegen. Von mir gibt es ein klare Leseempfehlung.

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Tod in den Weinbergen
von einer Kundin/einem Kunden aus Mannheim am 08.06.2016

Dr. Leon Ritter ist Deutscher und Gerichtsmediziner in dem Städtchen Le Lavandou in Frankreich. Nach dem mysteriösen Tod seiner Ehefrau verschlägt es ihn von Frankfurt am Main in die Provence. Langsam lebt sich Leon hier ein. Er spielt mit den Einheimischen gerne eine Runde Boule und wird sogar sehr... Dr. Leon Ritter ist Deutscher und Gerichtsmediziner in dem Städtchen Le Lavandou in Frankreich. Nach dem mysteriösen Tod seiner Ehefrau verschlägt es ihn von Frankfurt am Main in die Provence. Langsam lebt sich Leon hier ein. Er spielt mit den Einheimischen gerne eine Runde Boule und wird sogar sehr schnell von Leuten im Dorf akzeptiert, die eigentlich keine Deutschen mögen. Er lebt bei der stellvertretenden Polizeichefin Isabelle zur Untermiete und entwickelt hierbei nicht nur für deren Teenie-Tochter so langsam Vatergefühle. Dr. Leon Ritter ist ebenso seit kurzem stolzer Besitzer eines kleinen Weinberges. Doch genau auf diesem Grundstück wird eine mumifizierte Frauenleiche gefunden. Und damit nicht genug. Seit kurzem wird noch eine junge Frau vermisst? Was geht hier nur vor sich? Und wer ist in der Lage einen Menschen auf so grausame Art sterben zu lassen? Nun zu meiner persönlichen Meinung. Das Buch ist einfach phantastisch geschrieben. Sehr gut zu lesen und sehr flüssig geschrieben. Ich habe in diesem Buch keinen Absatz oder kein Kapitel gefunden, welches langweilig war. Dr. Leon Ritter ist mir ebenso sehr sympathisch. Ich lese sehr gerne Krimis aus Frankreich, aber diese sticht ab. Nicht nur, dass die Hauptperson kein Franzose ist, der wegen diversen Aktivitäten aus Frankreich in die Provinz versetzt wird, nein, auch die Handlung des Buches und das Leben von Dr. Leon Ritter sind tiefgehender. Trotz alle dem geht die Urlaubsstimmung nicht verloren. Die ausführlichen Schilderungen der Gegend haben mir manchmal das Gefühl gegeben die Weinreben riechen zu können. Dass es sich bereits um den 2. Teil der Reihe um Dr. Leon Ritter handelt, bemerkt der Leser nicht. Es wird immer wieder Anspielungen geben, aber man kann das Buch sehr gut lesen ohne den ersten Teil gelesen zu haben. Ich hoffe, dass es noch viele weitere Teile mit Herrn Dr. Leon Ritter geben wird.

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Ich bin begeistert
von einer Kundin/einem Kunden aus Ludwigshafen am 05.06.2016

Bei diesem sehr spannenden Krimi, der in der Provence spielt, wird zwar der erste Band kurz angerissen, dennoch hätte ich Band 1 gerne vorher gelesen. Dennoch kam ich mit Band 2 gut klar. Die Arbeit des deutschen Rechtsmediziners Dr. L. Ritter führt ihn in die Provence wo er sich... Bei diesem sehr spannenden Krimi, der in der Provence spielt, wird zwar der erste Band kurz angerissen, dennoch hätte ich Band 1 gerne vorher gelesen. Dennoch kam ich mit Band 2 gut klar. Die Arbeit des deutschen Rechtsmediziners Dr. L. Ritter führt ihn in die Provence wo er sich zunehmend wohler fühlt. Er wird von seiner Tante zum Eigentümer eines kleinen Weingutes gemacht, das bereits lange leer steht. Er wird nicht nur Eigentümer des Weingutes sondern „erbt“ somit auch nebenbei noch eine mumifizierte Leiche. Kurz darauf verschwindet eine Studentin und als Rechtsmediziner wittert H. Dr. L. Ritter gleich einen Zusammenhang. Die französischen Kollegen haben ihren eigenen Ermittlerstil und gepaart mit seinem eigenen Stil wird aus seiner Arbeit ein feinfühliges jedoch sehr akribisches Aufklären des Falles. Isabelle nebst Tochter Lilou mit ihrer erfrischenen Art machen diesen Krimi locker und geben ihm durch die teils ironisch-witzigen Auseinandersetzungen eine lebendige Note. Das Buch ist so spannend und flüssig zu lesen, ich konnte fast nicht aufhören. Musste unbedingt wissen, wie sich alles auflöst. Das Cover passt meines Erachtens nicht ganz zum Buch. Obwohl der Lavendel ja für die Provence steht. Die Schwarzfärbung im Hintergrund und der finstere Himmel deuten allerdings auf etwas Düsteres hin. Beim nächsten Band bin ich auf alle Fälle wieder am Start.

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Trügerische Idylle
von einer Kundin/einem Kunden aus Chemnitz am 29.05.2016

Nach „Tödlicher Lavendel“ stellt Remy Eyssen mit „Schwarzer Lavendel“ den zweiten Fall für den deutschen Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter vor. Die Geschichte beginnt schon im Prolog spannend. Susan, eine junge Biologiestudentin aus Deutschland befindet sich geknebelt, gefesselt an Händen und Füßen auf einem harten, kalten Resopaltisch liegend, in einem fensterlosen,... Nach „Tödlicher Lavendel“ stellt Remy Eyssen mit „Schwarzer Lavendel“ den zweiten Fall für den deutschen Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter vor. Die Geschichte beginnt schon im Prolog spannend. Susan, eine junge Biologiestudentin aus Deutschland befindet sich geknebelt, gefesselt an Händen und Füßen auf einem harten, kalten Resopaltisch liegend, in einem fensterlosen, schmutzigen Verlies. Das Atmen fällt ihr schwer und sie hat rasende Kopfschmerzen. Jemand hat ihr einen Zugang in die Vene ihres linken Armes gelegt. Wofür? Infusion? Warum? Sie gerät in Panik und denkt an ihre Schwester, die ihr in einer gefährlichen, vergangenen Situation zur Besonnenheit riet. Sie überlegt angestrengt, wie sie in diese Lage geraten konnte. Dann entdeckt sie den Mann, der sie aus kalten, empfindungslosen Augen beobachtet... Im Weiteren lernt man Dr. Leon Ritter, einen Rechtsmediziner aus Frankfurt kennen, der mit Lilou, Tochter der stellvertretenden Polizeichefin von Le Lavandou durch die schöne französische Gegend fährt. Leon will zu seiner Tante Odette nach Nizza, um etwas Wichtiges mit der alten Dame zu besprechen... Anna Winter, die eineiige Zwillingsschwester von Susan, meldet inzwischen ihre Schwester bei Capitaine Isabelle Morell (Mutter von Lilou) als vermisst. Sie wollten beide zur Weinlese in die Provence, berichtet sie ihr. Anna ist später angereist und es gibt nun keine Spur von Susan. Was ist mit ihr passiert? Dr. Leon hat seinen Arbeitsplatz im kleinen, idyllischen Städtchen Le Lavandou gefunden und auch ein angenehmes Plätzchen zum Wohnen bei Capitaine Isabelle Morell und deren Tochter Lilou. Leon beginnt sich langsam in der Provence einzugewöhnen. Dank seiner französischen Tante Odette wird er vollkommen überraschend Besitzer eines Weinbergs unweit des kleinen Küstenortes. Doch die Freude darüber währt nicht lange. Ausgerechnet in der Nähe seines Grundstücks wird in einem Schuppen eine mumifizierte, weibliche Leiche gefunden. Der perfekte, scheinbar unversehrte Zustand des toten Körpers fasziniert den Arzt. Seine wissenschaftliche Neugier ist geweckt. Die Geschichte nimmt schnell Fahrt auf und ich bin mit Begeisterung drangeblieben. Nachdem man weiß, dass Remy Eyssen für viele Fernsehproduktionen Drehbücher geschrieben hat, wird einem der dramaturgische Aufbau der Geschichte deutlich. Ich kann mir lebhaft eine Verfilmung vorstellen, mit den interessant und recht unterschiedlich gezeichneten Charakteren und der schönen Landschaft. Der Autor schildert nicht nur die Handlung, sondern für mich ist es auch ein bisschen wie ein Reise(ver)führer. Er beschreibt die Flora der Provence anschaulich und wie beiläufig. Beispielsweise spricht er vom Efeu, der wie „flüssiges Grün“ hervorquillt oder von den Geckos, „die kleinen Drachen der Provence“ sowie von Landschaften, die sind wie die „Gemälde von Cezanne“. Für mich war das Buch ein herrlicher Krimigenuss mit einem unerwarteten Ende. Remy Eyssen ist ein Schöngeist, da er selbst die „Bösen“ nicht verteufelt, sondern ihnen ihre Menschlichkeit lässt. Mein Fazit: Ein sehr unterhaltsamer Kriminalroman, der von mir fünf Sterne erhält und eine uneingeschränkte Leseempfehlung.

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Fall Zwei für das Ermittlerduo
von einer Kundin/einem Kunden aus Schönebeck am 27.05.2016

Das Cover zeigt ein sehr schönes Feld übersäht mit schönem, tief lila färbendem Lavendel. Dies Bild weckt zusammen mit dem Titel direkt die Aufmerksamkeit und im Buchhandel hätte auch ich schnell danach gegriffen. Aber auch der Klappentext verspricht hier eine spanende, gut zu verfolgende Kriminalgeschichte. Der Inhalt per Klappentext: In der... Das Cover zeigt ein sehr schönes Feld übersäht mit schönem, tief lila färbendem Lavendel. Dies Bild weckt zusammen mit dem Titel direkt die Aufmerksamkeit und im Buchhandel hätte auch ich schnell danach gegriffen. Aber auch der Klappentext verspricht hier eine spanende, gut zu verfolgende Kriminalgeschichte. Der Inhalt per Klappentext: In der Provence ticken die Uhren anders. Daran gewöhnt sich der deutsche Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter nur langsam. Dabei beginnt rund um das Städtchen Le Lavandou gerade die Weinlese und zu seiner eigenen Überraschung wird Ritter selbst Besitzer eines kleinen Weinbergs. Aber die Freude darüber währt nur kurz, denn statt edler Reben wird auf dem Grundstück eine mumifizierte Frauenleiche entdeckt. Der detailversessene Ritter erkennt schnell: Die Tote wurde professionell einbalsamiert. Als eine weitere junge Frau als vermisst gemeldet wird, findet Ritter heraus, dass beide Frauen für die Weinernte in die Provence kamen. Macht jemand Jagd auf die jungen Frauen? Um Antworten auf seine Fragen zu bekommen, muss Leon erst weit in die Vergangenheit zurückgehen. Meine Meinung: Bei diesem Buch handelt es sich bereits um den zweiten Fall des Ermittlerduos. Dennoch gelingt der Einstig in die Geschichte problemlos und Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die einzelnen Figuren werden auch hier sehr authentisch und anschaulich gezeichnet. Man kann sie schnell voneinander unterscheiden, denn jeder besitzt seinen eigenen Charakter. Der Schreibstil ist flüssig und mitreißend, so dass der Leser schon nach wenigen Seiten direkt in die Geschichte eintauchen kann. Schnell entwickeln sich einzelne Szenen vor den Augen, was das Verfolgen des Geschehens zusätzlich unterstützt. Der Spannungsbogen steigt stetig an. Hier und da werden Fährten gestreut, die sich dann aber wieder im Sande verlaufen. So ist man lange nicht sicher, wer hinter den Taten stecken könnte. Am Ende wartet dann jedoch noch einmal eine Überraschung, mit der ich so gar nicht gerechnet hätte. So ist die Geschichte nicht wirklich vorhersehbar und wird durch viele unvermutete Wendungen gezeichnet. Mein Fazit: Ein spannender französischer Regionalkrimi, welcher mich stets gut unterhalten hat. Hier möchte man einfach stets weiter lesen um dem Mörder auf die Schliche zu kommen. Damit dies jedoch nicht al zu schnell geschieht, hat sich die Autorin eine Vielzahl interessanter Überraschungen einfallen lassen.

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Fall Zwei für das Ermittlerduo
von einer Kundin/einem Kunden aus Schönebeck (Elbe) am 27.05.2016

Das Cover zeigt ein sehr schönes Feld übersäht mit schönem, tief lila färbendem Lavendel. Dies Bild weckt zusammen mit dem Titel direkt die Aufmerksamkeit und im Buchhandel hätte auch ich schnell danach gegriffen. Aber auch der Klappentext verspricht hier eine spanende, gut zu verfolgende Kriminalgeschichte. Der Inhalt per Klappentext: In der... Das Cover zeigt ein sehr schönes Feld übersäht mit schönem, tief lila färbendem Lavendel. Dies Bild weckt zusammen mit dem Titel direkt die Aufmerksamkeit und im Buchhandel hätte auch ich schnell danach gegriffen. Aber auch der Klappentext verspricht hier eine spanende, gut zu verfolgende Kriminalgeschichte. Der Inhalt per Klappentext: In der Provence ticken die Uhren anders. Daran gewöhnt sich der deutsche Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter nur langsam. Dabei beginnt rund um das Städtchen Le Lavandou gerade die Weinlese und zu seiner eigenen Überraschung wird Ritter selbst Besitzer eines kleinen Weinbergs. Aber die Freude darüber währt nur kurz, denn statt edler Reben wird auf dem Grundstück eine mumifizierte Frauenleiche entdeckt. Der detailversessene Ritter erkennt schnell: Die Tote wurde professionell einbalsamiert. Als eine weitere junge Frau als vermisst gemeldet wird, findet Ritter heraus, dass beide Frauen für die Weinernte in die Provence kamen. Macht jemand Jagd auf die jungen Frauen? Um Antworten auf seine Fragen zu bekommen, muss Leon erst weit in die Vergangenheit zurückgehen. Meine Meinung: Bei diesem Buch handelt es sich bereits um den zweiten Fall des Ermittlerduos. Dennoch gelingt der Einstig in die Geschichte problemlos und Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die einzelnen Figuren werden auch hier sehr authentisch und anschaulich gezeichnet. Man kann sie schnell voneinander unterscheiden, denn jeder besitzt seinen eigenen Charakter. Der Schreibstil ist flüssig und mitreißend, so dass der Leser schon nach wenigen Seiten direkt in die Geschichte eintauchen kann. Schnell entwickeln sich einzelne Szenen vor den Augen, was das Verfolgen des Geschehens zusätzlich unterstützt. Der Spannungsbogen steigt stetig an. Hier und da werden Fährten gestreut, die sich dann aber wieder im Sande verlaufen. So ist man lange nicht sicher, wer hinter den Taten stecken könnte. Am Ende wartet dann jedoch noch einmal eine Überraschung, mit der ich so gar nicht gerechnet hätte. So ist die Geschichte nicht wirklich vorhersehbar und wird durch viele unvermutete Wendungen gezeichnet. Mein Fazit: Ein spannender französischer Regionalkrimi, welcher mich stets gut unterhalten hat. Hier möchte man einfach stets weiter lesen um dem Mörder auf die Schliche zu kommen. Damit dies jedoch nicht al zu schnell geschieht, hat sich die Autorin eine Vielzahl interessanter Überraschungen einfallen lassen.

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Dunkle Wolken über der Provence
von HK1951/trucks am 20.04.2016

Dunkle Wolken über der Provence Nach „Tödlicher Lavendel“ ist „Schwarzer Lavendel“ nun der zweite Band um den Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter, der in der Provence ein neues Leben beginnen möchte. Er hatte einen schweren Verlust zu verarbeiten und hofft, dass die neue Umgebung und die neue berufliche Herausforderung ihm hilft,... Dunkle Wolken über der Provence Nach „Tödlicher Lavendel“ ist „Schwarzer Lavendel“ nun der zweite Band um den Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter, der in der Provence ein neues Leben beginnen möchte. Er hatte einen schweren Verlust zu verarbeiten und hofft, dass die neue Umgebung und die neue berufliche Herausforderung ihm hilft, darüber hinweg zu kommen... Seine Tante hat ihm einen Weinberg vermacht und das neue Leben scheint sehr gut zu starten für Leon. Doch dann wird eine mumifizierte Leiche im Weinberg gefunden... Es ist offensichtlich, dass diese professionell einbalsamiert wurde. Doch wozu ? Was verspricht sich der Täter davon ? Dann wird eine weitere junge Frau vermisst und es ist schnell klar, dass beide bei der Weinlese tätig waren... Geht der Täter dort auf die Jagd nach seinen Opfern ? Dieser Krimi hat mir in mehrfacher Hinsicht außerordentlich gut gefallen: 1. Ist die Spannung von Anfang an greifbar und flacht auch nicht mehr merklich ab; es gibt somit keine langatmigen Passagen, wie das für mich bei Krimis leider zwischendurch oft der Fal ist. 2. Ist Dr. Leon Ritter nicht nur ein interessanter Charakter, sondern auch ein netter Zeitgenosse, dem man gerne über die Schulter schaut, wie er dem Täter immer näher auf die Spur kommt. 3. Ist die provenzalische Atmosphäre, das Flair dieser Gegend so allgegenwärtig und fast schon deutlich greibar, dass man das Gefühl hat, selbst durch die Weinberge zu streifen, den Duft von Lavendel in der Nase, herrlich geschrieben ! Von mir kann es daher nur eine Bewertung geben: volle Punktzahl !

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Das Böse lauert überall
von einer Kundin/einem Kunden aus Villingen-Schwenningen am 18.04.2016

Le Lavandou ist ein kleines typisches Städtchen in der Provence. Im Sommer quillt es über von Touristen, aber ab September kehrt wieder Ruhe ein und Langeweile verbreitet sich. Die Einwohner sind wieder unter sich. Nur ein paar Fremde, die als Erntehelfer bei der Weinlese mitmachen wollen, sind noch da. ... Le Lavandou ist ein kleines typisches Städtchen in der Provence. Im Sommer quillt es über von Touristen, aber ab September kehrt wieder Ruhe ein und Langeweile verbreitet sich. Die Einwohner sind wieder unter sich. Nur ein paar Fremde, die als Erntehelfer bei der Weinlese mitmachen wollen, sind noch da. Dr. Leon Ritter - ein Rechtsmediziner aus Frankfurt mit französischen Wurzeln - hat sich hier ein neues Leben aufgebaut, nachdem seine Frau bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen ist. Er wohnt bei der stellvertretenden Polizeichefin der Stadt Isabell Morell und deren 15jährigen Tochter Lilou. Zu seiner Überraschung und Freude schenkt ihm seine Tante Odette einen Weinberg mit einem darauf befindlichen kleinem Haus .Als sie dieses besichtigen, entdeckt Dr. Ritter in einem abseits gelegenen Schuppen die mumifizierte Leiche einer jungen Frau, die dort bereits einige Jahre gelegen haben muss.. Zur gleichen Zeit meldet Anna Winter aus Hamburg ihre Zwillingsschwester Susan, die sich in Le Lavandou aufgehalten hatte, weil sie bei der Weinlese helfen wollte als vermisst. Dann wird Susan tot und gleichfalls mumifiziert aufgefunden. Im Zuge der gerichtsmedizinischen Untersuchungen wird schnell klar, dass die beiden Fälle zusammen hängen und ein Serientäter sein Unwesen treibt. Verschiedene Personen, die zu beiden jungen Frauen Kontakt hatten, geraten in Verdacht. Letztendlich konzentrieren sich die Ermittlungen auf einen Arzt aus der nähere Umgebung. Doch dann wird Anna Winter als vermisst gemeldet. Haben die ermittelnden Polizeibeamten den Falschen im Visier ? Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist spannend geschrieben und ein klassischer Who dunit.. Die Handlung ist stimmig. Es gibt keine logischen Brüche. Die Hauptpersonen Dr Ritter und Isabell Morell sind sympathisch und im Grunde Menschen wie Du und ich. Das macht es leicht völlig in die Geschichte abzutauchen und sich von ihr gefangen nehmen zu lassen. Deshalb eignet es sich sehr gut als Ferienlektüre - egal ob man es am Strand oder auf dem heimischen Balkon liest.

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Mumienfund in der Provence
von sommerlese am 18.04.2016

Der deutsche Rechtsmediziner Leon Ritter hat sich inzwischen gut in Südfrankreich eingelebt und arbeitet eng zusammen mit Isabelle Morell, stellvertretende Polizeichefin des Ortes Le Lavandou. Als er stolzer Besitzer eines Weinberges wird, besichtigt er diesen und Lilou, die Tochter Isabelles, findet die Leiche einer Frau, eine regelrechte Mumie! Wie... Der deutsche Rechtsmediziner Leon Ritter hat sich inzwischen gut in Südfrankreich eingelebt und arbeitet eng zusammen mit Isabelle Morell, stellvertretende Polizeichefin des Ortes Le Lavandou. Als er stolzer Besitzer eines Weinberges wird, besichtigt er diesen und Lilou, die Tochter Isabelles, findet die Leiche einer Frau, eine regelrechte Mumie! Wie Ritter feststellt, wurde die Tote professionell einbalsamiert und er findet heraus, das diese Frau für die Weinernte in die Provence kam. Bald darauf wird eine junge Frau vermisst, ebenfalls eine Erntehelferin. Wer jagt hier junge Frauen? "Schwarzer Lavendel" ist zwar der 2. Fall der Kriminalserie, aber für mich der erste Fall von Ritter. Die Handlung ist aber so schlüssig aufgebaut und die Personen werden so gut eingeführt, so dass ich der Handlung problemlos folgen konnte. Zuallererst möchte ich die wunderbare Atmosphäre erwähnen, die sich hier im Roman rund um die Landschaft und die Menschen der Provence breit macht. Ein kühler Rosé, Oliven, etwas Käse und Baguette, dazu die zauberhafte Landschaft der Provence mit seinem unvergleichlichen Licht, im Hintergrund hört man Chansons. So stellt man sich seinen Frankreichurlaub vor und kann schon beim Lesen gleich mitgeniessen. Und genauso liebt Dr. Leon Ritter sein Leben im Städtchen Le Lavandou. Er versteht sich auch als Deutscher bestens mit den Einheimischen, sicherlich macht sein gelebter, offensichtlicher Genuß der französischen Lebensart und seine Vorliebe für Pétanque ihn beliebt, trotz seiner deutschen Ordnung und Pünktlichkeit. Doch nun zur Krimihandlung! Dr. Ritter gerät in die außergewöhnliche Situation, eine mumifizierte Leiche untersuchen zu können. Als Pathologe ist er Tote gewöhnt, liest förmlich in ihnen. Diese Mumie ist aber auch für ihn ein ganz besonderes Rätsel und er muss sich ihr mit besonderer Vorsicht nähern, zu leicht ist ihr Innenleben zerstört. Wer war diese Frau, wie starb sie? Der Leser wird über die verschiedenen Möglichkeiten der Mumifizierung informiert und das ist nicht nur aus pathologischer Sicht äußerst interessant. Ritters Zusammenarbeit mit der Polizei bringt dann nähere Erkenntnisse. Leider findet man auch noch eine weitere Mumie, die Ermittler sind alarmiert und befürchten das Schlimmste. Diese Handlung ist wirklich spannend und trotz der brutalen Tatvorgänge gut zu ertragen. Die urlaubsmäßige Provencestimmung und unblutige Beschreibungen machen diesen Krimi zu einem wahren Erlebnis. Es gibt auch unterhaltsame private Einschübe, die zeigen wie sehr Ritter hier in Südfrankreich doch schon Fuß gefasst hat und immer mehr heimisch wird. Er wird als sympathischer und für Gerechtigkeit kämpfender Mann dargestellt. Seine Lieblingsmusik, französische Chansons erwähnt er beizeiten, sie gehen mir wie Ohrwürmer im Buch durch den Kopf: La Mer.... von Charles Trenet und Les Feuilles Mortes... von Yves Montand möchte ich sehr gern hier noch erwähnen. Ein perfekt aufgebauter Krimi, der spannend mitraten lässt, sehr gut unterhält und in leichte Urlaubsstimmung versetzt: La Mer...

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Irre spannend
von tiger am 18.04.2016

Der deutsche Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter arbeitet in der Provence. Er beginnt, sich an das Leben dort zu gewöhnen. Deshalb ist er sofort begeistert, als seine Tante ihm ein kleines, lange leerstehendes Weingut überschreibt. Schon bei der ersten Besichtigung entdeckt er eine mumifizierte Frauenleiche. Als dann auch noch... Der deutsche Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter arbeitet in der Provence. Er beginnt, sich an das Leben dort zu gewöhnen. Deshalb ist er sofort begeistert, als seine Tante ihm ein kleines, lange leerstehendes Weingut überschreibt. Schon bei der ersten Besichtigung entdeckt er eine mumifizierte Frauenleiche. Als dann auch noch eine junge Studentin spurlos verschwindet, stellt Dr. Richter schnell einen Zusammenhang fest. Es beginnt ein Wettlauf um das Leben der jungen Frau. Das Buch hat mir richtig gut gefallen. Es ist schön, daß die Personen so menschlich rüberkommen. Sie haben ganz normale Sorgen wie jeder von uns. Besonders gut hat mir Lilou gefallen. Sie ist so erfrischend ehrlich. Für Spannung ist aber auch gesorgt - und das nicht zu knapp. Ich habe das Buch in Windeseile gelesen, weil ich so neugierig auf den Schluß war. Ein paar Mal wird der Leser auf ein falsche Spur gelockt. Das erhöht den Reiz ganz enorm. Deshalb empfehle ich das Buch allen Lesern, die Lust auf einen guten Krimi haben.

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Dr. Ritters 2. Fall
von Mia Bruckmann am 17.04.2016

Meine Meinung: Der Krimi „Schwarzer Lavendel“ ist der 2. Fall der Kriminalserie, aber für mich der erste „Ritter-Fall“. Dennoch konnte ich der Handlung problemlos folgen. Die wichtigsten Informationen, die der Leser benötigt, um zu wissen, warum Dr. Ritter in der Provence lebt und arbeitet, werden geschickt in den Roman eingeflochten.... Meine Meinung: Der Krimi „Schwarzer Lavendel“ ist der 2. Fall der Kriminalserie, aber für mich der erste „Ritter-Fall“. Dennoch konnte ich der Handlung problemlos folgen. Die wichtigsten Informationen, die der Leser benötigt, um zu wissen, warum Dr. Ritter in der Provence lebt und arbeitet, werden geschickt in den Roman eingeflochten. Es ist somit nicht zwingend notwendig, den Vorgänger zum Buch zu kennen. Der Kriminalfall erinnert mich etwas an das Kinderspiel „Topfschlagen“. Der Suchende bekommt die Augen verbunden und muss sich dann durch Zurufe der anderen Mitspieler im Raum orientieren, um den versteckten Schatz zu finden. Dabei signalisiert das Wort „Wärmer“, dass sich der Suchende dem Zielobjekt nähert. Ähnlich ist es bei Dr. Ritter. Eine mumifizierte Frauenleiche wird gefunden. Woher sie kommt, wer sie war, wie sie gestorben ist, muss Dr. Ritter herausfinden. Dabei tappt er zunächst im Dunkeln. Seine Untersuchungen führen vorerst nicht weiter. Erst durch die Mitarbeiter des parallel zu ihm arbeitenden Polizeiteams, nähern sich die Ermittelnden der Antwort. Und dann kommt die Vermisstenanzeige. Gemäß dem Motto „Neues Spiel, neues Glück“ beginnt alles erneut. Dabei ziehen konzentrische Kreise immer größere Bahnen. Der Fall wird zunehmend komplexer. „Schwarzer Lavendel“ ist sehr anschaulich geschrieben. Ich konnte den Fall vor meinem inneren Auge miterleben. Fast wie bei einem Fernsehfilm wechseln die Schauplätze, aber der rote Faden, der durch die Geschichte führt, bleibt erhalten. Dr. Ritter ist ein sehr sympathischer Mann. Er ist äußerst gewissenhaft bei der Arbeit. Besonders gefiel mir, dass er auf sein Bauchgefühl hört. Er ist empathisch und ermittelt mit Herz und Feingefühl. Aber auch privat besitzt er Einfühlungsvermögen. Die sechzehnjährige Tochter seiner Vermieterin findet in ihm einen guten Berater und wahren Freund. Seine Vermieterin, Isabelle Morell, ihres Zeichens stellvertretende Polizeichefin, findet die ihn umgebende Aura, ebenfalls zunehmend anziehend. Neben den Mordfallermittlungen bekommt der Leser ein eindrückliches Bild vom Leben in der Provence. Die Gemütlichkeit der Dorfbewohner wird anschaulich dargestellt. Ich verspürte sofort den Wunsch, mir den Schauplatz der Geschichte wahrhaftig anzusehen. Dr. Ritter ist der Fremde, der dennoch akzeptiert und angenommen wird. Die deutsche Pünktlichkeit und Ordnungsliebe des Rechtsmediziners stößt im Dorf auf Langsamkeit und Ungezwungenheit. Die Art und Weise des Miteinanders finde ich äußerst charmant und liebenswert. Fazit: Der Krimi ist von der ersten Seite an fesselnd geschrieben. Auch wenn nicht das Blut spritzt, ist der Fall so aufgebaut, dass der Leser darauf brennt zu erfahren, wie es weiter geht. Äußerst geschickte wechseln sich Lösungsweg und Sackgassen im Kriminalfall ab, so dass das Buch zu keinem Zeitpunkt langweilig oder langatmig wird. Die sympathischen Protagonisten tragen ebenfalls ihren Teil zu diesem gelungenen Werk bei. Das Buch erhält deshalb von mir 5 von 5 möglichen Punkten

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In der Provence ticken die Uhren anders.
von einer Kundin/einem Kunden aus Gotha am 26.08.2016

Das Cover mit dem Lavendel-Feld steht für die Gegend, in der dieser Krimi angesiedelt ist, in der Provence. Für mich schon der erste Grund, den Roman Schwarzer Lavendel zu lesen, denn ich war schon dort und habe vieles wieder erkannt, sei es die Landschaft oder die Menschen. Das Cover... Das Cover mit dem Lavendel-Feld steht für die Gegend, in der dieser Krimi angesiedelt ist, in der Provence. Für mich schon der erste Grund, den Roman Schwarzer Lavendel zu lesen, denn ich war schon dort und habe vieles wieder erkannt, sei es die Landschaft oder die Menschen. Das Cover ist ziemlich dunkel gehalten und passt so gut zum Titel. Kurz zum Inhalt: Dass in der Provence die Uhren anders ticken ist jedem eigentlich klar, aber der deutsche Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter gewöhnt sich nur langsam daran. Dabei beginnt rund um das Städtchen Le Lavandou gerade die Weinlese und zu seiner eigenen Überraschung wird Ritter selbst Besitzer eines kleinen Weinbergs. Die Freude darüber währt jedoch nur kurz, denn statt edler Reben wird auf dem Grundstück eine mumifizierte Frauenleiche entdeckt. Der detailversessene Ritter erkennt schnell: Die Tote wurde professionell einbalsamiert. Als eine weitere junge Frau als vermisst gemeldet wird, findet Ritter heraus, dass beide Frauen für die Weinernte in die Provence kamen. Macht jemand Jagd auf die jungen Frauen? Um Antworten auf seine Fragen zu bekommen, muss Leon erst weit in die Vergangenheit zurückgehen. Remy Eyssens Kriminalroman „Schwarzer Lavendel“ ist sein zweiter mit dem deutschen Rechtsmediziner Leon Ritter. Manchmal wird auf den ersten band Bezug genommen, aber durch Erklärungen muss man diesen nicht gelesen haben, um der Geschichte folgen zu können. Beim Lesen fühlt man sich schnell in die Provence versetzt, der Autor kann die Atmosphäre um Le Lavandou und das Savoir-vivre sehr gut einfangen. Sei es beim Pétanque oder den französischen Chansons, der „Deutsche“ hat sich schon recht gut eingelebt. Für uns „Daheimgebliebenen“ kommt Urlaubsfeeling auf. Ich habe den Krimi in einem Stück durchgelesen, dafür ist er auch spannend genug, auch wenn er passend zur Gegend eher ruhig daherkommt. Der Schreibstil ist flüssig, daher leicht lesbar. Eine prima Urlaubslektüre, merci beaucoup.

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Ein Liegestuhl Buch
von einer Kundin/einem Kunden am 03.07.2016

Ein Kriminalroman um den deutschen Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter. Der Rechtsmediziner ist in die Provence übersiedelt und es wird eine professionell konservierte, weibliche Leiche in seinem Weinberg entdeckt. Der deutsche Autor Remy Eyssen, Autor diverser Fernsehkrimis, beschreibt hier in diesem Krimi die wunderbare Idylle der Provence und der Weingegend... Ein Kriminalroman um den deutschen Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter. Der Rechtsmediziner ist in die Provence übersiedelt und es wird eine professionell konservierte, weibliche Leiche in seinem Weinberg entdeckt. Der deutsche Autor Remy Eyssen, Autor diverser Fernsehkrimis, beschreibt hier in diesem Krimi die wunderbare Idylle der Provence und der Weingegend dort. Die Geschichte ist spannend geschrieben und geht zügig voran. Der Titelheld ist sympathisch und relativ unkompliziert. Gut zu lesender Krimi für den Urlaub!

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Solider Kriminalroman, guter Regionalkrimi
von Aennie am 23.06.2016

Schwarzer Lavendel ist der zweite Band der Krimireihe um Gerichtsmediziner Dr. Leon Ritter. Dr. Ritter, 48 Jahre alt, hat eine französische Mutter und einen deutschen Vater und ist zweisprachig aufgewachsen. Durch einen Flugzeugabsturz vor einigen Jahren in Thailand verlor er seine Frau Sarah. In der Folge vernachlässigte er seinen... Schwarzer Lavendel ist der zweite Band der Krimireihe um Gerichtsmediziner Dr. Leon Ritter. Dr. Ritter, 48 Jahre alt, hat eine französische Mutter und einen deutschen Vater und ist zweisprachig aufgewachsen. Durch einen Flugzeugabsturz vor einigen Jahren in Thailand verlor er seine Frau Sarah. In der Folge vernachlässigte er seinen Beruf, und stellte eigene Nachforschungen an, da er den Unfalltod seiner Frau nicht akzeptieren und überwinden konnte. Seit einigen Wochen nun ist er als Médicine légiste am Krankenhaus Saint Sulpice in Hyères beschäftigt. In der Provence, genauer in Le Lavandou, Département Var, soll ein neuer Lebensabschnitt, vielleicht sogar mehr für ihn beginnen. Eine erste Bleibe hat er in einem Gästezimmer bei Capitaine Isabell Morell und ihrer 15-jährigen Tochter Lilou gefunden. Bereits im ersten Band der Reihe wird Ritter unmittelbar nach seiner Ankunft in seinen ersten „Fall“ hineingezogen, und auch einige Wochen später geschehen erneut Dinge, in diesem beschaulichen Abschnitt der Cote d‘Azur, die Polizei und Rechtsmedizin auf den Plan rufen. Dr. Ritters Tante Odette schenkt ihm ein kleines Weingut bei Pierrefeu und bei der ersten Besichtigung des vernachlässigten Gebäudes findet Lilou in einem naheliegenden Schuppen eine Leiche, genauer gesagt eine gut erhaltene mumifizierte junge Frau, die seit 4 Jahren vermisst wird. Die Obduktion zeigt, dass hier keine spontane Mumifizierung stattfand, sondern jemand im Gegenteil den Leichnam sorgfältig und fachmännisch präparierte. Was hat dies zu bedeuten? Ist auch die junge deutsche Studentin, die seit ein paar Tagen verschwunden scheint und verzweifelt von ihrer Zwillingsschwester gesucht wird, in Gefahr? Deutet der „Pharao“ in Aix-en-Provence daraufhin, dass ein Serientäter seit Jahren in der Gegend sein Unwesen treibt? Dr. Ritter lässt nicht locker, auch wenn dies deutlich gegen den Strich der zuständigen Polizei in Le Lavandou, insbesondere Thierry Zerna, geht, der vor allem verhindern möchte, dass schon wieder Kommissarin Lapierre aus Toulon die örtliche Polizei vom Fall abzieht. Alles in allem, ein sehr sehr solider Krimi. Ich habe mir unmittelbar nach dem Gewinn auch den ersten Band „Tödlicher Lavendel“ gekauft und gelesen, zumal dieser sehr gute Bewertungen erhalten und die Leseprobe mir sehr gut gefallen hat. Dies ist nicht nötig, aber natürlich kennt man die Protagonisten einfach schon ein Stück weit besser. Ich finde Erzählstil und Tempo sehr angenehm, die Figuren sind gut und sympathisch gezeichnet, bzw. die „Antagonisten“ charakteristisch und treffend ausgearbeitet. Mir gefällt auch die Horizontalhandlung der Reihe recht gut, hier ist eindeutig wieder ein positiv heraus zu hebender Regionalkrimi gelungen, die Atmosphäre, der Landstrich und seine Bewohner finde ich (als Außenstehende und nicht-Ortskundige) gut getroffen. Sehr schön finde ich, dass der Aspekt der „Kulinarik“ nicht so übertrieben wird wie leider sonst oft. Ich koche und esse auch gerne, aber ein Krimi ist ein Krimi. Dr. Ritter kauft auch Oliven, Isabell kocht Couscous oder man trinkt (eigentlich ständig) ein Glas Rosé, aber es artet nicht in Kochorgien oder Monologen aus (was in jedem Buch außer „Es muss nicht immer Kaviar sein“ inakzeptabel ist, sorry). Ein bisschen gestört hat mich eine Tatsache, die jemandem, der den ersten Band nicht gelesen hat gar nicht auffällt, ich finde aber, dass Autor oder Lektorat hier auf eine bessere Idee hätten kommen können: In Tödlicher Lavendel spielt ein autistischer Junge eine Rolle, kurz gerät er unter den Verdacht, mit dem Verschwinden, kleiner Mädchen zu tun zu haben. In Schwarzer Lavendel beauftragt Dr. Ritter einen mental retardierten jungen Mann mit der Renovierung seines Hauses, der prompt eine Leiche findet und unter den Verdacht gerät, etwas mit den mumifizierten Leichnamen zu tun zu haben. Naja… wie gesagt, das hätte nicht so stereotyp sein müssen. Ansonsten: wirklich gut, angenehm zu lesen und ich freue mich auf Band drei.

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Besonnener Ermittler in einem ausgefeilten Fall
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 20.06.2016

Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter hat von seiner Tante einen kleinen Weinberg mit einem Häuschen darauf geerbt. Auf dem Grundstück wird die mumifizierte Leiche einer jungen Frau entdeckt. Schnell wird klar, dass die Tote professionell einbalsamiert wurde. Dann wird eine junge Frau vermisst, die sich als Erntehelferin in der Provence... Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter hat von seiner Tante einen kleinen Weinberg mit einem Häuschen darauf geerbt. Auf dem Grundstück wird die mumifizierte Leiche einer jungen Frau entdeckt. Schnell wird klar, dass die Tote professionell einbalsamiert wurde. Dann wird eine junge Frau vermisst, die sich als Erntehelferin in der Provence gemeldet hat. Hängen die beiden Fälle miteinander zusammen? Mit Leon Ritter hat Remy Eyssen einen scharfsinnigen, detailversessenen Rechtsmediziner erschaffen, dem nicht nur die kleinste Kleinigkeit auffällt, sondern der auch gut kombinieren kann. Dabei gerät er oft in die Schusslinie des örtlichen Polizisten, der sich nicht vorschreiben lassen möchte, wie er ermitteln soll. Doch Ritter schafft es immer wieder, mit den kleinen Spitzen des Alltags umzugehen. Auch sein Privatleben kommt nicht zu kurz: sein Kampf um das geerbte Häuschen, das abgerissen werden soll, wie auch sein Liebesleben und seine Erinnerungen an die Ehefrau, die vor Jahren bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam. Dies ist der zweite Band einer Reihe um Leon Ritter, den ersten kenne ich leider nicht, werde ihn mir aber noch besorgen. Die sorgfältige Arbeit dieses Rechtsmediziners gefällt mir sehr gut, er kommt sehr sympathisch daher, und auch sein Umfeld wird so geschildert, dass man sich mit allen handelnden Personen sehr gut identifizieren kann. Es menschelt gerade ausreichend, ohne zu aufdringlich zu werden, die Spannung ist unterschwellig von Anfang bis Ende spürbar. Allerdings fand ich den Show-Down am Ende doch etwas aufgesetzt, manches hat mir auch nicht so recht eingeleuchtet, deshalb kann ich leider die volle Punktezahl nicht vergeben. Ich freue mich auf weitere Bücher dieser spannenden Reihe aus einer interessanten Urlaubsregion mit einem ausgefeilten Fall und einem besonnenen Ermittler.

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Schwarzer Lavendel
von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 13.06.2016

Dr. Leon Ritter erbt von seiner Tante einen kleinen Weinberg. Bei der Besichtigung wird eine mumifizierte Leiche einer jungen Frau gefunden. Sie bleibt nicht die einzige, denn es verschwindet eine weitere junge Frau und auch eine weitere Mumie taucht auf. Die Polizei ermittelt und Dr. Ritter mischt sich immer... Dr. Leon Ritter erbt von seiner Tante einen kleinen Weinberg. Bei der Besichtigung wird eine mumifizierte Leiche einer jungen Frau gefunden. Sie bleibt nicht die einzige, denn es verschwindet eine weitere junge Frau und auch eine weitere Mumie taucht auf. Die Polizei ermittelt und Dr. Ritter mischt sich immer wieder ein… „Schwarzer Lavendel“ ist der 2. Band um Dr. Ritter. Ich habe beide Bücher hintereinander gelesen. Während mir der 1. Band nicht so gut gefiel, weil ich dort das Gefühl hatte, ich lese ein Drehbuch und Dr. Ritter ist James Bond in der Provence, hat sich das im vorliegenden Buch geändert. Leon muss jetzt auch einige Niederlagen einstecken und arbeitet mit der Polizei mehr zusammen. Trotzdem gibt es immer noch reichlich Reibereien. Gut gefallen hat mir die Schilderung des Lebens in der Provence. Man konnte sich das richtig vorstellen und auch das Lebensgefühl kam gut rüber. Besonders auch die Probleme der Polizisten bzw. mit der Tochter. Die Spannung bezog sich für mich eher auf einige Nebenhandlungen, bei der Haupthandlung war der Täter für mich dann nicht mehr so überraschend und das Ende kam ein bißchen schnell. Insgesamt jedoch ist es ein durchaus guter Krimi und auch einen 3. Teil würde ich lesen

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Klasse!
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 07.06.2016

Was einem wirklich sofort auffällt ist, dass dieses Buch mit sehr viel Liebe geschrieben ist. Die Gegend Frankreichs mitsamt Bewohnern wird detailreich und präzise geschildert, und auch die Eigenarten werden humorvoll angesprochen. Was dieses Buch jedoch wirklich ausmacht ist die Ruhe die es ausstrahlt, es gelingt dem Autor tatsächlich den... Was einem wirklich sofort auffällt ist, dass dieses Buch mit sehr viel Liebe geschrieben ist. Die Gegend Frankreichs mitsamt Bewohnern wird detailreich und präzise geschildert, und auch die Eigenarten werden humorvoll angesprochen. Was dieses Buch jedoch wirklich ausmacht ist die Ruhe die es ausstrahlt, es gelingt dem Autor tatsächlich den Leser mit in die Provence zu nehmen und ihn an all den Weinverköstigungen und Alltäglichkeiten wie Mahlzeiten teilhaben zu lassen. So wird beim Bouleduell jeder Wurf besschrieben und kommentiert wie man es nur vom Fußball kennt, bei den zahlreichen Autofahrten werden Landschaft und gleich noch der aktuelle Radiosong beschrieben und auch bei den Mahlzeiten wird jedesmal auf die Zutaten eingegangen. Natürlich lernt man ganz nebenbei auch noch etwas Französich ;) Dadurch erhält man etwas wirklich seltenes, nämlich die Zeit sich wirklich ein Bild von der Gegend zu machen und den eigenen Alltag mal vollständig auszublenden. Und trotz allem kommt auch der Kriminalfall so richtig in Schwung, man hat zu keiner Zeit das Gefühl zu wissen worauf das alles hinausläuft oder gar wer der Täter ist. Außerdem ist es absolut spannend einmal alles aus der Perspektive des Arztes zu sehen und nicht, wie gewöhnlich, aus der eines Polizisten. Ich kann den Krimi nur wärmstens weiterempfehlen!

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Zu brav
von einer Kundin/einem Kunden aus Wangen am 06.06.2016

Le Lavandou in der Provence: junge, blonde Frauen verschwinden. So auch Susan Winter, die zur Weinernte nach Le Lavandou gekommen war und nun von ihrer Zwillingsschwester Anna verzweifelt gesucht wird. Bald fühlt sich auch Anna verfolgt. Leon Ritter, deutscher Rechtsmediziner, arbeitet in der Pathologie des Krankenhauses in Hyères. Er wohnt... Le Lavandou in der Provence: junge, blonde Frauen verschwinden. So auch Susan Winter, die zur Weinernte nach Le Lavandou gekommen war und nun von ihrer Zwillingsschwester Anna verzweifelt gesucht wird. Bald fühlt sich auch Anna verfolgt. Leon Ritter, deutscher Rechtsmediziner, arbeitet in der Pathologie des Krankenhauses in Hyères. Er wohnt bei Isabelle Morell, stellvertretende Polizeichefin, und ihrer 15-jährigen Tochter Lilou als Untermieter. Allerdings verbindet Leon mit Isabelle bald mehr als Freundschaft, und für Lilou ist er eine Art väterlicher Freund und Berater. Von seiner Tante Odette erbt Leon Ritter einen Weinberg mit einem kleinen Haus, das „Le Lézard“ – die Eidechse. Ausgerechnet dort findet Lilou in einem kleinen Schuppen die mumifizierte Leiche einer Frau. Es handelt sich aber nicht um Susan Winter, sondern um eine junge Frau, die bereits vor vier Jahren verschwunden war. In der Leiche findet Ritter bei seinen Untersuchungen, nachdem er eine Vision hatte, eine Eidechse. Diese „mystischen Visionen“ finde ich eher merkwürdig und unnötig. Sie erinnern leider eher an TV-Serien, in denen Ermittler mit übersinnlichen Fähigkeiten auf Tätersuche gehen. Ansonsten ist Leon Ritter ein sympathischer, eher gemütlicher Protagonist, der auch mal bei der Weinlese mithilft, einem guten Tropfen nicht abgeneigt ist und Radio Nostalgie hört. Allerdings ist Ritters freundliche, verständnisvolle Art auf Dauer auch etwas brav und langweilig. Zwar machen ihm die Erinnerungen an seine Frau Sarah, die er durch einen Flugzeugabsturz verloren hat, zu schaffen. Aber diese Momente wirken in der Handlung nicht nach. Etwas mehr Ecken und Kanten dürfte er als Hauptfigur haben. Auch die anderen Figuren sind recht eindimensional angelegt. Lilou ist die ständig zickige und bockige Fünfzehnjährige, Zerna, der Polizeichef, ist neidzerfressen und cholerisch. Auch die Verdächtigen erfüllen so manches Klischee. Pelletier, bei dem Susan Winter ein Pensionszimmer gemietet hatte, ist ein vorbestrafter Metzger und Lüstling, Dr. Ravier, der sich auffallend um Susan gekümmert hatte, fährt einen Porsche, ist aber hochverschuldet..... Gute Unterhaltung, stellenweise aber zu vorhersehbar.

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