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Seelen im Eis

Island-Thriller

(40)
Der neue Thriller von Islands Bestsellerautorin Yrsa Sigurdardóttir
»Nervenzerreißende Spannung…Es ist gar nicht so leicht, eine gute Geistergeschichte zu schreiben. Aber diese hier ist noch besser als 'Geisterfjord'«. Frettabladid Newspaper
»Genial – ein Fest für alle Liebhaber von guter Spannungsliteratur!« Morgunbladid
»'Seelen im Eis' ist noch stärker und kraftvoller als 'Geisterfjord' und bestätigt, dass Yrsa eine erstklassige Schriftstellerin ist.« Sigurjon Sighvatsson, Gewinner der Goldenen Palme für seinen Film 'Wild at Heart' und Regisseur der beiden Filme 'Geisterfjord' und 'Seelen im Eis'.
»Ein Chiller-Thriller, den man nicht alleine nach Einbruch der Nacht lesen sollte!« The Times
»Yrsa Sigurdardóttir kann wirklich Spannung erzeugen – genauso gut wie Stephen King.«
The Independent
Ist jetzt also der Tag der Abrechnung gekommen?
Als Óðinn den mysteriösen Tod zweier Jungen in einem Erziehungsheim untersucht, tun sich Abgründe auf. Je tiefer er gräbt, umso mehr gibt es Parallelen zu seinem Leben. Hat der viel zu frühe Tod seiner Frau etwas damit zu tun? Während er noch verzweifelt nach Antworten sucht, scheint etwas Bedrohliches immer näher zu kommen…
Yrsa Sigurdardóttir hat einen gespenstisch gruseligen und unglaublich spannenden Thriller geschrieben, den man nur bei verriegelten Türen und Fenstern lesen sollte.
Eiskalt, gespenstisch und fesselnd: Dieser Thriller ist wirklich nichts für schwache Nerven
Rezension
Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 03.03.14
Dank Arnaldur Indridason und Yrsa Sigurdardóttir ist Island zu einer literarischen Krimimacht geworden. "Seelen im Eis" ist der achte Kriminalroman der Isländerin und wieder ein Buch, das einen packt und schüttelt. Ein Island-Krimi, wie man sich ihn wünscht.
Portrait

Yrsa Sigurðardóttir studierte Bauingenieurwesen in Reykjavík und Montreal. Seit 1998 schreibt sie Kinderbücher, im Jahre 2005 erschien ihr erster Kriminalroman »Das letzte Ritual«. Ihre Bücher sind mittlerweile in 30 Sprachen übersetzt. Neben dem Schreiben arbeitet sie als Ingenieurin in Reykjavík.

Literaturpreise:

2000 IBBY Honour List (International Board on Books for Young People) für "Við viljum jólin í júlí"
2011 Blóðdropinn (nationaler isländischer Preis für Kriminalliteratur) für Ég man þig (dt. Geisterfjord. Fischer, Frankfurt/M. 2011)

Zitat
»Wer Island-Krimis mag, kommt an diesem Roman nicht vorbei.«
magaScene, 4/14
»Wie kaum eine andere versteht sie es meisterhaft, Atmosphäre zu schaffen, gruselig, unheimlich, beängstigend, irrational, beklemmend, böse.«
Astrid van Nahl, Alliteratus, 3.2.2014
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 23.10.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-19533-6
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 220/126/19 mm
Gewicht 323
Originaltitel Kuldi
Auflage 1
Verkaufsrang 43.512
Buch (Taschenbuch)
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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„Spannung garantiert“

Ulrike Schmidt, Thalia-Buchhandlung Bernburg (Saale)

Dieser Kriminalroman erzählt die Geschichte eines Erziehungsheims fernab jeder Zivilisation. Erst durch einen tragischen Unfall in den 80er-Jahren geriet es in die Schlagzeilen. Eine große Rolle hierbei spielt das Ehepaar, welches das Heim leitet sowie dessen Hausmädchen.
Nach zwanzig Jahren wird der Fall erneut aufgerollt, denn man
Dieser Kriminalroman erzählt die Geschichte eines Erziehungsheims fernab jeder Zivilisation. Erst durch einen tragischen Unfall in den 80er-Jahren geriet es in die Schlagzeilen. Eine große Rolle hierbei spielt das Ehepaar, welches das Heim leitet sowie dessen Hausmädchen.
Nach zwanzig Jahren wird der Fall erneut aufgerollt, denn man ist sich nicht mehr sicher, ob es sich damals wirklich um einen Unfall handelte.
Sigurdardóttir treibt den Verlauf der Handlung gekonnt mit brillanten Verknüpfungen voran.
Düster, spannend und lesenswert!

„Fluch der Vergangenheit“

Karin Harmel, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Bisher kannte ich die spanndenden, oft auch amüsanten Krimis von Sigurdadottir. Dieser hier ist völlig anders und wartet mit einem überraschenden und unvorhersehbaren Ende auf.
Ödinn übernimmt die Fallakten seiner verstorbenen Kollegin Roberta. Es ist aufzuklären, ob das bis in die 70er Jahre geöffnete Erziehungsheim Krokur sauber
Bisher kannte ich die spanndenden, oft auch amüsanten Krimis von Sigurdadottir. Dieser hier ist völlig anders und wartet mit einem überraschenden und unvorhersehbaren Ende auf.
Ödinn übernimmt die Fallakten seiner verstorbenen Kollegin Roberta. Es ist aufzuklären, ob das bis in die 70er Jahre geöffnete Erziehungsheim Krokur sauber und ohne Übergriffe auf die Schützlinge gearbeitet hat. Die Schützlinge waren minderjährige Jugendliche, die aufgrund von kleineren Straftaten hierher geschickt wurden.
Ödinn, der nach dem Tod seiner Exfrau sich außerdem erstmalig voll und ganz um seine Tochter Run kümmern muß, hofft mit dieser Fallakte auf einen endlich anspruchvollen Fall. Doch merkwürdige Vorkommnisse in seiner Wohnung, das Trauma des "Unfalltodes" seiner Frau und die beunruhigenden Aussagen eines ehemaligen Heimbewohners zerren an seinen Nerven. Daß alles irgendwie zusammenhängt ist kaum zu vermuten - und doch! Spannend bis zum Schluß!

„War es ein Unfall?“

Martina Wolf, Thalia-Buchhandlung Heilbronn

Nach dem tragischen Tod seiner Exfrau kündigt Odinn seinen sehr zeitaufwändigen Job in der Baufirma seines Bruders, um sich besser um seine 11-jährige, traumatisierte Tochter Run kümmern zu können. Er nimmt eine Stelle bei einer staatlichen Kontrollbehörde an, die ehemalige Erziehungsheime überprüft. Und bald hat er, nach dem überraschenden Nach dem tragischen Tod seiner Exfrau kündigt Odinn seinen sehr zeitaufwändigen Job in der Baufirma seines Bruders, um sich besser um seine 11-jährige, traumatisierte Tochter Run kümmern zu können. Er nimmt eine Stelle bei einer staatlichen Kontrollbehörde an, die ehemalige Erziehungsheime überprüft. Und bald hat er, nach dem überraschenden Tod einer Kollegin, eine überaus spannende Akte auf dem Tisch. Was geschah in den siebziger Jahren in dem Erziehungsheim Krokur, wo zwei Jugendliche unter dramatischen Umständen ums Leben kamen?
Vielschichtig, spannend und, wie es sich für einen Islandkrimi gehört, auch ein wenig gruselig - die ideale Lektüre für einen düsteren Novembersonntag.

„wunderbare Yrsa“

Katrin Grünwald, Thalia-Buchhandlung Neunkirchen

Ich lese die Bücher von Yrsa Sigurdardóttir nun schon seit dem aller Ersten, das von Ihr in Deutschland erschienen ist, mit Begeisterung. Für mich haben diese Island-Thriller eine ganz besondere Stimmung. Auch wenn manchmal gar nicht viel passiert, merkt man auf einmal wie einen irgendetwas packt und man sich beim Lesen auf einmal umsieht, Ich lese die Bücher von Yrsa Sigurdardóttir nun schon seit dem aller Ersten, das von Ihr in Deutschland erschienen ist, mit Begeisterung. Für mich haben diese Island-Thriller eine ganz besondere Stimmung. Auch wenn manchmal gar nicht viel passiert, merkt man auf einmal wie einen irgendetwas packt und man sich beim Lesen auf einmal umsieht, weil man denkt, dass man im Augenwinkel eine Bewegung wahrgenommen hat. Eine düstere Spannung, die gerade in den letzten Thrillern von ihr immer deutlicher wird.
Auch wenn ich alle Bücher von ihr sehr mag, muss ich sagen, dass Seelen im Eis für mich bis jetzt eines der Besten ist.

Elke Schröder, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Nordischer Krimi und Gruselthriller, spannend erzählt. Nordischer Krimi und Gruselthriller, spannend erzählt.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Unbedingt lesen - eiskalte spannende Unterhaltung aus Island Unbedingt lesen - eiskalte spannende Unterhaltung aus Island

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Von den ersten Seiten an lief mir ein Schauer über den Rücken. Ist für den Tod zweier Jungen ein Mensch verantwortlich, oder vielleicht....? Von den ersten Seiten an lief mir ein Schauer über den Rücken. Ist für den Tod zweier Jungen ein Mensch verantwortlich, oder vielleicht....?

Mareike Frank, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Gruseliger Islandkrimi mit einigen Schockmomenten! Sehr spannend - ein echter Pageturner! Atmosphärisch und düster. Klasse! Gruseliger Islandkrimi mit einigen Schockmomenten! Sehr spannend - ein echter Pageturner! Atmosphärisch und düster. Klasse!

Hendrikje Adriani, Thalia-Buchhandlung Berlin, Eastgate

Islandkrimis sind sowieso Klasse, aber diese hier besonders! Islandkrimis sind sowieso Klasse, aber diese hier besonders!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Muenster

Spannend, nordisch und gut geschrieben. Spannend, nordisch und gut geschrieben.

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Irgendwie schon gruselig ,besondersdas Ende'aber mir insgesamt doch zu unglaubwürdig und auch zu frustrierend/depressiv.Nicht ihr Bestes ! Irgendwie schon gruselig ,besondersdas Ende'aber mir insgesamt doch zu unglaubwürdig und auch zu frustrierend/depressiv.Nicht ihr Bestes !

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
40 Bewertungen
Übersicht
15
14
9
2
0

Spannung pur!
von Seitenzauber am 26.12.2013

Dies war mein erstes Buch von Yrsa Sigurðardóttir und bestimmt nicht mein letztes. Schon lange wollte ich ein Werk von dieser Autorin lesen. “Seelen im Eis” hat mich sehr mitgerissen und nicht mehr losgelassen. Die Geschichte ist sehr spannend geschrieben und zieht den Leser in seine Tiefen. Das Cover ist düster... Dies war mein erstes Buch von Yrsa Sigurðardóttir und bestimmt nicht mein letztes. Schon lange wollte ich ein Werk von dieser Autorin lesen. “Seelen im Eis” hat mich sehr mitgerissen und nicht mehr losgelassen. Die Geschichte ist sehr spannend geschrieben und zieht den Leser in seine Tiefen. Das Cover ist düster und sehr dunkel gestaltet, passend zur genauso geheimnisvollen Geschichte, die sich in zwei Handlungsstränge gliedert. Der erste Teil handelt von Óðinn, der mit seiner 11-jährigen Tochter Rún nach dem Tod seiner Exfrau, ein neues Leben beginnen möchte. Der Tod hat vor allem seine Tochter sehr mitgenommen. Sie ist sehr ruhig und in sich gekehrt. Auch Óðinn selbst bekommt sein Leben nicht so ganz auf die Reihe. Er hat einen neuen Job angenommen, bei dem er Vorfälle, die damals im Erziehungsheim Krókur passiert sind, untersuchen muss. Dabei lüftet er immer mehr Geheimnisse und es scheint mehr mit der Sache auf sich zu haben als man anfangs dachte. Im zweiten Handlungsstrang geht es um das Jahr 1974 und das Leben im Erziehungsheim Krókur. Die Hauptperson ist hier das junge Mädchen Aldís, welches im besagten Erziehungsheim arbeitet. Aus ihrer Sicht wird dieser Teil der Geschichte erzählt. Der Anfang der Geschichte beginnt mit dem Ende des Buches. Allerdings finde ich nicht, dass hier zuviel verraten wird. Ich bin gar nicht richtig mitgekommen, was denn nun passiert, da der Leser sozusagen in die Geschichte hineingeworfen wird. Nach dem ersten Kapitel beginnt aber nun die eigentliche Geschichte. Durch den Wechsel zwischen den beiden Handlungssträngen wird Spannung aufgebaut, die den Leser mitreißt und nicht mehr loslässt. Die Kapitel enden meistens offen, sodass man unbedingt weiterlesen möchte, weil man wissen will, was denn nun passiert. Teilweise war aber ein Kapitel dabei, welches ich als eher unspektakulär empfunden habe. Was aber nicht schlecht sein muss, denn so konnte der Leser ein bisschen durchatmen und die Ereignisse verkraften. Die Geschichte finde ich gut durchdacht und auch die Personen haben alle einen Wiedererkennungswert, sodass man mit den isländischen Namen nicht durcheinander kommt. Die düstere Atmosphäre und der Schreibstil der Autorin, lassen den Leser teilweise erschaudern und mir war auch manchmal mulmig zumute. Der Schluss der Story war für mich wahnsinnig spannend und ich bin sehr zufrieden mit dem Buch. Ich werde sicherlich bald wieder ein Buch dieser grandiosen Autorin lesen. Ich kann das Buch ganz klar weiterempfehlen - für Fans von düsteren Thrillern, bei denen man kaum zum Atmen kommt.

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1 0
spannend
von Schneeflöckchen am 29.02.2016

Inhalt Odinn wird ein Projekt zugeteilt. Er soll untersuchen, ob die Jungen in dem Erziehungsheim Krokur durch schlechte Behandlung oder Gewaltanwendung bleibende Schäden davontragen und somit möglichweise ein Anrecht auf Entschädigung haben. Dabei untersucht er auch den mysteriösen Tod zweier Jungen in dem Erziehungsheim. Er ermittelt tiefgründig, um Antworten... Inhalt Odinn wird ein Projekt zugeteilt. Er soll untersuchen, ob die Jungen in dem Erziehungsheim Krokur durch schlechte Behandlung oder Gewaltanwendung bleibende Schäden davontragen und somit möglichweise ein Anrecht auf Entschädigung haben. Dabei untersucht er auch den mysteriösen Tod zweier Jungen in dem Erziehungsheim. Er ermittelt tiefgründig, um Antworten auf seine Fragen zu erhalten. Doch langsam häufen sich Parallelen zu seinem Leben. Und gleichzeitig rückt das Bedrohliche immer näher. Meinung "Seelen im Eis" ist das erste Buch von Yrsa Sigurðardóttir, das ich gelesen habe. Obwohl auf dem Cover "Unbedingt lesen!" klebt, habe ich am Ende nicht wirklich den Eindruck erhalten. Zu Beginn begegnet sich der Leser mit dem Ende der Geschichte. Jedoch wird dem Leser der Hintergrund nicht übermittelt, sodass die Spannung weiterhin vorhanden bleibt. Dabei gibt es in der Geschichte zwei Handlungsstränge. Der eine Handlungsstrang stellt die Gegenwart dar, in der Odinn eine Untersuchung leitet, und der andere die Vergangenheit, in der über das Erziehungsheim in Krokur erzählt wird. Diese Sprünge zwischenden Zeiten erschweren nicht das Lesen. Vielmehr wird dadurch die Spannung der Geschichte erhöht und die Neugier des Lesers geweckt,in welchem Zusammenhang diese Handlungsstränge stehen würden. Nach der Einführung "Das Ende" lernt der Leser Odinn kennen. Zuvor war er ein Wochenendvater. Nach dem Tod seiner Ex-Frau ist er nun ein alleinerziehender Vater. Seine Beziehung zu seiner Tochter Run ist nicht problemfrei. Ich konnte mich in ihn hineinversetzen und mit ihm schnell eine Freundschaft schließen. Auch die anderen Charaktere habe ich freundlichaufgenommen. Vor allem mit Aldis habe ich mitgefühlt.   Die Geschichte lässt sich leicht lesen. Duch den angemesseen Schreibstil wird der Leser gefesselt. Sigurðardóttir erzählt gründlich und teilweise gruselig. Die Atmosphäre in Island stellt sie düster und beänstigend dar, die aber leider nicht, wie ich mir es gewünscht hätte, zur Gänsehaut gesorgt hat.  Am Ende der Geschichte habe ich einige offene Fragen gehabt, die ich gerne beantwortet bekommen hätte. Es wäre wünschenswert gewesen, wenn die Geschichte in sich einstimmig und abschlossen wäre. Fazit Ein spannender Thriller, der den Leser fesselt. Vielleicht sollte man diese Lektüre doch nicht abends lesen. 

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Solide
von holdyourground am 03.04.2014

Hat mir wieder mal sehr gut gefallen. Die Handlungsstränge hätte man ev intensiver verbinden können, es ergibt am Ende aber alles einen Sinn. Der etwas hilflose Protagonist der Gegenwart erscheint einem mit dem Ende und dem Ausblick, den das Buch noch liefert, auch nicht mehr ganz so "patschert". Lesens-... Hat mir wieder mal sehr gut gefallen. Die Handlungsstränge hätte man ev intensiver verbinden können, es ergibt am Ende aber alles einen Sinn. Der etwas hilflose Protagonist der Gegenwart erscheint einem mit dem Ende und dem Ausblick, den das Buch noch liefert, auch nicht mehr ganz so "patschert". Lesens- und empfehlenswert.

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Empfehlenswerte Serie
von einer Kundin/einem Kunden am 21.12.2013

5 gruselige Sterne 2 tote Burschen in einem Erziehungsheim. Der Ermittler hat alle Hände voll zu tun. Spuren und Hinweise überall. Diesen Thriller fand ich sehr spannend und auch etwas gruselig. Eine Thrillerserie die in Island spielt und süchtig macht!

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"Gänsehaut-Feeling"
von Janine2610 am 08.12.2013

Ódinn und Rún sind Vater und Tochter. Die beiden, aber vor allem Rún, haben den Tod von Ódinns Exfrau Lára zu überwinden. Sie ist aus dem Fenster gestürzt. - Ódinn findet die Todesumstände recht merkwürdig und bekommt deswegen immer wieder komische Anwandlungen: er hört und sieht Dinge, die eigentlich... Ódinn und Rún sind Vater und Tochter. Die beiden, aber vor allem Rún, haben den Tod von Ódinns Exfrau Lára zu überwinden. Sie ist aus dem Fenster gestürzt. - Ódinn findet die Todesumstände recht merkwürdig und bekommt deswegen immer wieder komische Anwandlungen: er hört und sieht Dinge, die eigentlich nicht da sind. Hinzu kommt, dass Ódinn den aktuellen Fall von seiner erst kürzlich verstorbenen Arbeitskollegin Róberta übernehmen muss. Bei diesem "Fall" handelt es sich um das Erziehungsheim in Krókur, wo es 1974 einen tragischen Unfall (oder Mord?) gegeben hat, bei dem 2 Jungen ihr Leben lassen mussten. Òdinn ahnt ja noch gar nicht, wie sehr er selbst und seine Tochter Rún einen Bezug zu den Geschehnissen von damals hat... Dieses Buch wird kapitelweise und abwechselnd in der Gegenwart, in der Ódinn und Rún leben und in der Vergangenheit (1974), wo sich alles um das Erziehungsheim in Krókur dreht und wo die junge Protagonistin Aldís vorübergehend arbeitet, erzählt. Besonders gefallen haben mir aber die Abschnitte, die im Jahre 1974 spielten, denn da ging es einige Male ziemlich unheimlich und gruselig zu. - Bei einer Stelle habe ich sogar >die Gänsehaut meines Lebens< ^^ bekommen. ;-D Also es war nicht nur spannend, interessant und unheimlich zu lesen. Auch der Schluss war eine Überraschung, die ich so gar nicht erwartet habe. Òdinn war mir zu Beginn gar nicht so sympathisch, seine Tochter dafür umso mehr. Im Laufe des Buches hat sich das aber umgedreht. Òdinn konnte an Sympathie gewinnen und Rún wurde immer unheimlicher, kühler/kälter und unnahbarer dargestellt. Alles in allem war das Buch aber zu meiner Zufriedenheit geschrieben. Mit dem Schluss hatte ich keine Probleme - den habe ich nun eben auch so akzeptiert. Deswegen vergebe ich hier gerne auch 5 Sterne! :-)

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Gänsehaut
von Nadine Ehrenberg aus Lorsch am 30.11.2013

"Seelen im Eis" von Yrsa Sigurdardottir , ist ein toller isländischer Thriller, der mich völlig überzeugt hat. Bereits der Anfang überraschte mit Spannung und Drama, dann springt die Geschichte und der Leser bekommt Einblick in die Vergangenheit und ganz zum Schluss schließt sich der Kreis und wir erfahren... "Seelen im Eis" von Yrsa Sigurdardottir , ist ein toller isländischer Thriller, der mich völlig überzeugt hat. Bereits der Anfang überraschte mit Spannung und Drama, dann springt die Geschichte und der Leser bekommt Einblick in die Vergangenheit und ganz zum Schluss schließt sich der Kreis und wir erfahren warum die beiden Protagonisten am Anfang sich im Auto befinden und mit dem Tod ringen! Die Charaktere finde ich allesamt sehr überzeugend und jeder hat seine Eigenarten und Schwächen. Besonders gelungen fand ich die Darstellung der jungen Aldis, die damals als Mitarbeiter in einem Heim ihre ganz eigene Nöte und Probleme hatte, die noch verschlimmert werden, als sie sich in einen der Jungs im Heim verliebt und es zubald zu schwerwiegenden Folgen kommt. Definitv haben mich die einzelnen Szenen die der Leser im Jahr 1974 miterlebt, mehr gebannt als die Gegenwart. Denn hier umschwebt das Buch ein ganz spezieller Hauch von Düsterheit. Aldis, die als junges Mädchen nicht nur von ihrer Zukunft träumt, fernab von diesem unwirklichen und freudlosen Ort, kommt bald zu einer wichtigen Erkenntnis: „Stets wurde jemand bestraft, wenn ein Verbrechen begangen worden war, nur nicht immer der Schuldige!!“ Wie wahr!! Dies trifft auch auch für Odinn zu, der nicht nur aufgrund seiner Ermittlungen im früheren Kinderheims Krókur nach Hinweisen über den tragischen Tod von 2 Jungen sucht, sondern auch auf Antworten auf den mysteriösen Unfalltod seiner Exfrau. War es wirklich ein Unfall? Oder hat jemand nachgeholfen? Womöglich er selbst? Erinnerungslos vom Abend umschwebt ihn ein Gefühl der Schuld. Dabei will er doch nur endlich mal alles richtig machen und sich um seine Tochter Run kümmern, die er seit dem Tod ihrer Mutter zu sich genommen hatte. Doch anscheinenend weiß diese mehr über den Vorfall, schweigt jedoch beharrlich. Mehr möchte ich an dieser Stelle noch nicht verraten. Das Ende hat mir besonders gut gefallen, Gänsehautfeeling pur! Ich liebe es ja , wenn ich wirklich mal über die Auflösung schockiert bin, wie es hier der Fall war. Ein tolles Nachwort, dass das Buch vollkommen abrundete und mich wirklich schier umhaute. Nun bin ich auf den Geschmack gekommen, und möchte unbedingt mehr von der Autorin lesen, die für mich ein absoluter Geheimtipp ist.

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Ein Buch für die kalte Jahreszeit
von Krimihexe aus Hamm am 30.11.2013

Ich habe von der Autorin schon Geisterfjord gelesen, daher ahnt ich schon in etwa, was mich erwartet. Diese Geschichte ist natürlich ganz anders und auch nicht so gruselig wie Geisterfjord. Aldis arbeitet als Mädchen für alles in einem Erziehungsheim für jugendliche Jungen. Das Leben dort ist hart, schwere Arbeit, kaum... Ich habe von der Autorin schon Geisterfjord gelesen, daher ahnt ich schon in etwa, was mich erwartet. Diese Geschichte ist natürlich ganz anders und auch nicht so gruselig wie Geisterfjord. Aldis arbeitet als Mädchen für alles in einem Erziehungsheim für jugendliche Jungen. Das Leben dort ist hart, schwere Arbeit, kaum Freizeit und das Ehepaar, welches das Heim leitet, ist total unfreundlich und herzlos. Als der gutaussehende Einar neu hinzukommt, fühlt sich Aldis sofort zu dem Jungen hingezogen. Die beiden beginnen eine Beziehung und am Ende sterben zwei Jungen. Odinn übernimmt einen Fall von seiner verstorbenen Kollegin Roberta, er soll untersuchen, ob die Kinder in einem in den 70er Jahren geschlossenen Kinderheim, gut behandelt worden sind oder ob Anspruch auf Schadenersatz besteht. Odinn lebt seit dem etwas mysteriösen tödlichen Unfall seiner Exfrau mit seiner Tochter Run allein. Als er anfängt wegen dem Erziehungsheim zu recherchieren, passieren merkwürdige Dinge um ihn herum. Die Geschichte spielt auf mehreren Zeitebenen, was dem ganzen zusätzliche Spannung gibt, da man warten muss, bis es genau an dieser Stelle weitergeht. Im empfand den Einstieg als etwas schwierig, da die Geschichte sich erst noch entwickelt, dann aber packt es einen und man kann nicht mehr aufhören. Das Ende ist überraschend und hat noch ein nettes Extra parat.

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Kälte
von einer Kundin/einem Kunden aus Limburg am 27.11.2013

Yrsa Sigurdardóttir startet fulminant in ihren Thriller „Seelen im Eis“. Protagonist Óðinn wird in seinem Auto wach, neben ihm sitzt seine schon vollkommen weggetretene Tochter Run. In das Auto der beiden werden die Abgase eingeleitet und sie sind beide ihrem Tod nahe. Als Óðinn sich ihrer Situation endlich bewusst... Yrsa Sigurdardóttir startet fulminant in ihren Thriller „Seelen im Eis“. Protagonist Óðinn wird in seinem Auto wach, neben ihm sitzt seine schon vollkommen weggetretene Tochter Run. In das Auto der beiden werden die Abgase eingeleitet und sie sind beide ihrem Tod nahe. Als Óðinn sich ihrer Situation endlich bewusst wird, scheint es für die beiden auch schon zu spät. Und kurz bevor der Leser das Ende der beiden miterleben kann beginnt die Autorin eine Rückblende: Óðinn wird durch den tragischen Unfall seiner Ex-Frau Lara vom Wochenend- zum Vollzeitvater. Nach dem Tod ihrer Mutter zieht seine Tochter Run zu ihm. Für beide beginnt ein neuer Lebensabschnitt, der mit vielen Veränderungen verbunden ist. Óðinn arbeitet nun bei einer staatlichen Kontrollbehörde und wird mit dem unabgeschlossenen Fall einer verstorbenen Kollegin betraut. Dieser scheint zunächst einfach und ohne große Komplikationen zu verlaufen. Es handelt sich um die Prüfung der Vorkommnisse in einem Heim für schwererziehbare Jugendliche – Krokur. Auf den ersten Blick scheinen die Ereignisse auf Krokur unauffällig zu sein. Doch sind zwei Heimbewohner wirklich nur Opfer eines tragischen Unfalls? Und was hat es mit Laras Fenstersturz auf sich? Yrsa Sigurdardóttir hat mit „Seelen im Eis“ einen blutarmen Thriller geschaffen, der mir doch immer wieder Gänsehaut beschert hat. Die Erzählung (unabhängig vom ersten Kapitel) spielt sich auf zwei Zeitebenen ab. Eine Ebene ist die heutige Zeit in der Óðinn einerseits sein neues Leben als Vater regeln muss und andererseits mit der Aufklärung der Ereignisse in Krokur betraut ist. Die zweite Eben spielt Mitte der 70er Jahre in eben jenem Heim für schwererziehbare Jugendliche und wird aus Sicht der jungen Angestellten Aldis erzählt. Beide Ebenen haben eine typische Erzählweise für den jeweiligen Protagonisten. Wirklich mit ihnen identifizieren konnte ich mich zwar nicht, das hat aber der Spannung keinen Abbruch getan. Ich war wie gebannt von den Ereignissen und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Dabei geht es in diesem Thriller erstaunlich unblutig zu. Dafür ist das Buch bestimmt von einer grausamen (Gefühls)Kälte und einer dauerhaften Beklommenheit. Einen wichtigen Teil im Buch nehmen auch „Geistererzählungen“ ein. Diese sind in der isländischen Kultur tief verankert und haben auch in diesem Thriller ihren festen Platz. Zwar glaube ich nicht an Geister, aber ich fand sie im Rahmen der Handlung niemals vollkommen abstrus und sie haben dem Buch das gewisse Etwas verliehen. Und in einem Island-Thriller dürfen wohl auch islandtypische Merkmale vertreten sein. Von mir gibt es für „Seelen im Eis“ die volle Punktzahl, denn Yrsa Sigurdardóttir hat es geschafft mich mit ihrer Erzählweise zu fesseln und zu gruseln. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und bin geradezu über die Seiten geflogen.

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Ein isländisches Drama
von vielleser18 aus Hessen am 20.11.2013

Ódinn, geschieden und Vater einer 11jährigen Tochter, muß diese nach dem Unfalltod der Mutter aufnehmen. Doch Rún ist traumatisiert und Ódinn hatte sich bisher nur als sporadischer Wochenendvater verstanden. Beide ziehen in eine neue Wohnung, die ziemlich einsam liegt, und Ódinn nimmt eine neue Arbeitsstelle an. Dort soll er... Ódinn, geschieden und Vater einer 11jährigen Tochter, muß diese nach dem Unfalltod der Mutter aufnehmen. Doch Rún ist traumatisiert und Ódinn hatte sich bisher nur als sporadischer Wochenendvater verstanden. Beide ziehen in eine neue Wohnung, die ziemlich einsam liegt, und Ódinn nimmt eine neue Arbeitsstelle an. Dort soll er nach dem Tod seiner Kollegin eine ehemaliges Erziehungsheim aus den 70er Jahren untersuchen. Schon bald überkommen ihn komische Gefühle, als er entdeckt, dass damals zwei Jungen in dem Heim ums Leben gekommen waren. Zu Hause beginnt er Stimmen zu hören, hat das etwas mit seiner Ex-Frau Lara zu tun ? Und je weiter er in der alten Geschichte herumstochert, umso unruhiger wird er. Ysra Sigurdardottier erzählt die Geschichte abwechselnd auf zwei Zeitebenen. Auf der einen Seite das Jetzt, aus Sicht von Òdinn, der nicht nur das neue Zusammenleben mit Rún meistern muss, sondern sich auch in eine verhängnisvolle Geschichte von damals einarbeiten muss. Auf der anderen Seite erzählt sie das Leben Anfang 1974 in dem Erziehungsheim Krókur, das einsam gelegen war und Jugendliche bis zum 16 Lebensjahr aufgenommen hat, die straffällig geworden waren. Dieser Part wird aus Sicht der Haushaltshilfe Aldís erzählt, die damals 22jährig dort gearbeitet hat. Isländischer, mystischer Flair gehören genauso zu der Geschichte, wie eine bedrückende Grundstimmung. Erst nach und nach kommen die einzelnen tragischen Begebenheiten ans Tageslicht. Durch Anspielungen und gewisse Fakten, die dem Leser vorab verraten werden, wird die Neugier geweckt. Auch wenn es mich nicht gegruselt hat, hat mich der Roman doch gepackt und ich wollte unbedingt wissen, wie sich die Zusammenhänge auflösen. Zum Schluß konnte ich kaum noch aufhören zu lesen. Und das Ende hat mich dann doch überrascht und hat mich schaudern lassen......

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Geschichten im Nebel verwoben
von Brigitte Bouman-Mengering aus Lingen (Ems) am 18.11.2013

Der Mitarbeiter einer Kontrollbehörde hat nach dem schlimmen Unfalltod seiner Ex-Frau alle Hände voll zu tun,sein Leben und das Leben seiner Tochter auf die Reihe zu bekommen.Zeitgleich arbeitet er an einem undurchsichtigen Fall,der in einem staatlichen Erziehungsheim spielt und,obwohl schon lange her,bis heute reicht.Die Klärung des Unfalls seiner Frau,seine... Der Mitarbeiter einer Kontrollbehörde hat nach dem schlimmen Unfalltod seiner Ex-Frau alle Hände voll zu tun,sein Leben und das Leben seiner Tochter auf die Reihe zu bekommen.Zeitgleich arbeitet er an einem undurchsichtigen Fall,der in einem staatlichen Erziehungsheim spielt und,obwohl schon lange her,bis heute reicht.Die Klärung des Unfalls seiner Frau,seine verstörte Tochter und dieser Fall,der sich nicht lösen lassen will,bringen ihn völlig durcheinander,so das er manchmal glaubt,Geister zu sehen.Ein sehr einnehmendes Buch,daß mich ehrlich gefesselt hat.

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düster, mystisch, spannend
von Marita Robker-Rahe aus Belm am 10.11.2013

Island , ein Land nahe dem Polarkreis und somit ein Land , das lange Winter und kurze Sommer hat. Wen wundert es da, wenn Autoren dieses Landes ihre Bücher mit mystischen und düsteren Passagen schmücken, die von Anfang an eine Spannung erzeugen , die nicht greifbar , aber doch... Island , ein Land nahe dem Polarkreis und somit ein Land , das lange Winter und kurze Sommer hat. Wen wundert es da, wenn Autoren dieses Landes ihre Bücher mit mystischen und düsteren Passagen schmücken, die von Anfang an eine Spannung erzeugen , die nicht greifbar , aber doch immer spürbar ist. Die Gänsehaut erzeugt, ohne zu wissen, wo das Grauen zu fassen ist und allein durch diese Atmosphäre etwas Einzigartiges sind. . Da die letzten Bücher dieser Autorin häufig positive Bewertungen bekamen, dachte ich mir:"Probier es doch mal mit dieser Autorin !" und ich muss sagen, dass mir dieses Buch ausnehmend gut gefallen hat. Die Geschichte , die dieses Buch behandelt, wird in zwei Zeitsträngen erzählt, in der Gegenwart und in Rückblicken auf die Jahre 1974/75. In der Gegenwart lernen wir Odinn kennen, einen Mann, dessen geschiedene Frau sich das Leben genommen hat, indem sie aus dem Fenster sprang und der jetzt mit seiner Tochter Run zusammenlebt, die er bisher nur jedes zweite Wochenende sah. Für Odinn ist dies eine immense Umstellung, da Run noch sehr mit dem Tod ihrer Mutter zu kämpfen hat und deswegen auch in psychotherapeutischer Behandlung ist. Er selbst, der früher im Geschäft seines Bruders mitgearbeitet hat, ist nun in einer Behörde beschäftigt und soll einen Fall bearbeiten , den seine verstobene Kollegin Roberta nicht zu Ende bringen konnte. Bei dem Fall handelt es sich um die Überprüfung eines Erziehungsheimes namens Krokur , in dem in den siebziger Jahren zwei Jungen ums Leben kamen. Was hat es mit diesem Heim auf sich und war der Tod seiner Kollegin ein Zufall ? Dieses Buch hat mich gleich von Anfang an gepackt. Nicht nur durch die atmosphärischen Schilderungen, sondern auch durch den geschickten Aufbau der Geschichte und die Rückblicke, die dem Leser Einblick geben in die Geschehnisse der Vergangenheit.Sie erzeugen von Anfang an eine permanente Spannung, zumal gleich der Anfang eine mehr als düstere Szene beschreibt. Die Autorin schafft es die Spannung permanent aufrecht zu erhalten und das ohne viel Blutvergießen. Auch die Personen waren für mich gelungen dargestellt. Vor allem Odinn und Aldis haben mir gut gefallen Das sind die Bücher die ich liebe und ein Land wie Island eignet sich natürlich wunderbar dafür Mystik und Spannung zu vereinen. Mein Versuch eine neue Spannungsautorin kennen zu lernen, kann als gelungen betrachtet werden und gedenke noch mehr von dieser Autorin zu lesen. Absolut empfehlenswert !!!!!!

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Hochspannende Unterhaltung mit dem Faktor des Unheimlichen!
von LEXI am 05.11.2013

Yrsa Sigurdardottir gibt im Thriller „Seelen im Eis“ die düstere, trostlose Atmosphäre des Erziehungsheims Krókur mitten in der eiskalten isländischen Landschaft wieder. Krókur scheint Ausgangsbasis für all das Böse zu sein, das im Verlauf des Buches nach und nach enthüllt wird. Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen wiedergegeben und... Yrsa Sigurdardottir gibt im Thriller „Seelen im Eis“ die düstere, trostlose Atmosphäre des Erziehungsheims Krókur mitten in der eiskalten isländischen Landschaft wieder. Krókur scheint Ausgangsbasis für all das Böse zu sein, das im Verlauf des Buches nach und nach enthüllt wird. Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen wiedergegeben und beginnt mit dem Selbstmord des Mitarbeiters der staatlichen Kontrollbehörde, Òdinn Hafsteinsson. Er führt sich und seine elfjährige Tochter Rún Betäubungsmittel zu, und startet den Motor seines Autos, damit die Abgase ihn und Rún sanft in den Tod befördern. Die Autorin rollt das Geschehen behutsam auf und schildert parallel die schrecklichen Ereignisse des Jahres 1974 in besagtem Erziehungsheim. Geheimnisse werden Stück für Stück enthüllt, seltsame, teilweise unerklärliche Ereignisse in der Gegenwart verunsichern Ódinn und führen dazu, dass er sich tiefer und tiefer in die Akten um den tödlichen Unfall seiner Exfrau, wie auch in die Unterlagen betreffend Krókur, vergräbt. Irgendjemand möchte jedoch mit aller Macht verhindern, dass Ódinn etwas herausfindet, was Drohbriefe an seine Kollegin beweisen, die plötzlich starb und ihre Ermittlungen nicht mehr fortführen konnte. Yrsa Sigurdardottir hat mich zwar bislang stets mit ihrem hohen Spannungsniveau und einem sehr guten Schreibstil verwöhnt, bei „Seelen im Eis“ schien jedoch das Spannungselement noch gesteigert zu werden. Ihre Protagonisten waren für mich fesselnd, aber dennoch in keiner Weise durchschaubar. Das Rätsel, ob „Gut oder Böse“ war schwer zu lösen, wobei mir die Identität des Mörders bis zum Ende des Buches nicht klar war. Meinem Lesefluss konnte kaum noch Einhalt geboten werden - dieses Buch wurde auf der ersten Seite aufgeschlagen und nicht mehr aus der Hand gelegt, bis ich auf endlich Klarheit über die dramatischen Szenen in der Vergangenheit hatte. Ein Adrenalin geladener, mit mystischen Elementen behafteter Thriller, den ich wieder einmal bedenkenlos weiter empfehlen kann. Fünf Bewertungssterne für ausgezeichnete Thriller-Unterhaltung!

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Ein unerwartetes Ende...
von MissRichardParker am 05.11.2013

Als grosser Fan von Yrsa Sigurdardóttir konnte ich natürlich auch dieses Buch kaum abwarten. Der Klappentext hat mich schon so richtig neugierig gemacht weil stand: »Nervenzerreißende Spannung…Es ist gar nicht so leicht, eine gute Geistergeschichte zu schreiben. Aber diese hier ist noch besser als 'Geisterfjord'«. Frettabladid Newspaper Noch besser als... Als grosser Fan von Yrsa Sigurdardóttir konnte ich natürlich auch dieses Buch kaum abwarten. Der Klappentext hat mich schon so richtig neugierig gemacht weil stand: »Nervenzerreißende Spannung…Es ist gar nicht so leicht, eine gute Geistergeschichte zu schreiben. Aber diese hier ist noch besser als 'Geisterfjord'«. Frettabladid Newspaper Noch besser als Geisterfjord?? DAS muss was heissen! Denn Geisterfjord ist für mich die Gruselgeschichte schlechthin! Das Buch ist in 2 Strängen erzählt, der Vergangenheit und der Gegenwart. Die Vergangenheit beschreibt, was die Mitarbeiterin Aldìs in einem Heim für schwer erziehbare Jugendliche erlebt. Komische Dinge ereignen sich auf dem sehr abgelegenen Hof.... Die Gegenwart erzählt, wie Óðinn und seine Tochter Rùn sich annähern, nachdem seine Exfrau und Rùns Mutter aus dem Fenster ihrer Wohnung in den Tod gestürzt ist. War der Sturz ein schrecklicher Unfall oder ein Selbstmord, oder gar Mord? Die verschlossene Rùn lebt von nun an bei ihrem Vater in einer etwas abgelegenen Wohnsiedlung. Auch dort passiert immer wieder unerklärliches. Óðinn fühlt sich immer wie unwohler zumal er beauftragt wurde, den unerklärlichen Tod zweier Jugendlichen in einem Heim zu untersuchen der Jahre zurück liegt. Etwas an der ganzen Geschichte stimmt nicht. Nur was...? Wer aber "Geisterfjord" gelesen hat, wird etwas enttäuscht sein. Die Lobpreisung, dass dieses Buch besser ist als "Geisterfjord" finde ich, stimmt nicht . Es ist keineswegs langweilig, aber der Gruseleffekt bei "Geisterfjord" ist von mir aus gesehen definitiv viel höher als bei "Seelen im Eis". Trotzdem: Ein sehr spannender und flüssig zu lesener Thriller mit viel Atmosphäre. Das Ende ist total unerwartet und lässt einem einen kalten Schauer den Rücken runter rutschen ;-)

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Isländischer Schauerroman
von NiWa aus Euratsfeld am 25.08.2016

Óðinn beginnt notgedrungen ein neues Leben mit seiner Tochter gemeinsam. Nachdem seine Ex-Frau gestorben ist, muss er sich um sein Kind kümmern und nimmt daher einen neuen Job in einer Behörde an. Doch als er sich gerade in das Untersuchungsmaterial über ein Erziehungsheim einarbeitet, häufen sich die mysteriösen Ereignisse... Óðinn beginnt notgedrungen ein neues Leben mit seiner Tochter gemeinsam. Nachdem seine Ex-Frau gestorben ist, muss er sich um sein Kind kümmern und nimmt daher einen neuen Job in einer Behörde an. Doch als er sich gerade in das Untersuchungsmaterial über ein Erziehungsheim einarbeitet, häufen sich die mysteriösen Ereignisse und nicht nur Óðinn kriegt es mit der Angst zutun … Óðinn muss in seinem neuen Job die Zustände eines längst geschlossenen Erziehungsheims untersuchen. Wurde damals alles korrekt gehandhabt? Oder haben sich hier - wie in vielen anderen Einrichtungen - Dramen abgespielt? Beim Unfalltod zweier Jungen kommen bei ihm erhebliche Zweifel und allmählich eine Gänsehaut auf. Der Roman wird auf zwei Zeitebenen erzählt. An vorderster Stelle sind Óðinn und seine Tochter Rún, die das gemeinsame Leben entdecken. Man befindet sich mit ihnen mitten in einer Umbruchphase. Neue Wohnung, neuer Job, neues Leben. Denn nun darf er nicht nur jedes zweite Wochenende Vater spielen, sondern wird durch den frühen Tod seiner Ex-Frau zur vollen Verantwortung gezogen. Die Sorgen um seine Tochter Rún und die damit einhergehenden Veränderungen machen ihm zu schaffen und noch dazu trägt sich Unheimliches in seiner Umgebung zu. Der zweite Erzählstrang ist in den 70er-Jahren in genau diesem Erziehungsheim angesiedelt, das Óðinn in der Gegenwart untersucht. Hier begleitet man das junge Mädchen Aldís durch die Ereignisse und auch hier stellt sich beim Lesen Gruselstimmung ein. Der ganze Thriller ist in einem unheimlich düsteren und bedrückenden Stil geschrieben. Alltagshandlungen nehmen erheblichen Raum ein und ganz gemächlich baut sich Spannung auf. Dabei empfinde ich die Bezeichnung „Thriller“ jedoch als übertrieben, passender ist meiner Meinung nach eher das Etikett Gruselroman. Denn gruselig war es allemal, auch wenn es an typischen Schreckmomenten fehlt. Denn Óðinn beobachtet merkwürdige Begebenheiten, die ihn langsam an seinem Verstand zweifeln lassen. Ein düsteres, winterliches Ambiente zieht sich über alle Seiten. Egal ob man mit Aldís in den 70er-Jahren im Heim sauber macht oder mit Óðinn verzweifelt versucht eine Beziehung zu seiner Tochter aufzubauen - die Stimmung ist drückend und deprimierend. Außerdem weiß man schon im Vorhinein wie es ausgehen wird. Zumal das Ende von der Autorin gleich auf den ersten Seiten präsentiert wird, was mir trotzdem sehr gut gefallen hat. Ich bin lange nicht drauf gekommen, was hinter der Geschichte steckt. Im Nachhinein betrachtet war es offensichtlich, doch während des Lesens hatte ich niemals das Gefühl, dass die Handlung vorhersehbar ist. Das Ende - das richtige Ende - hatte definitiv einen Wow-Effekt parat, weil es meiner Meinung nach böse und speziell eingefädelt war. Zwar bleiben einige Fragen offen, mit denen ich aber gut leben und mich auf einen weiteren Island-Thriller freuen kann. Yrsa Sigurdardóttir erzählt ganz ohne Klischees, dafür mit einem Händchen für eine düster-drückende Atmosphäre. Die Autorin hat mich bereits zum zweiten Mal überzeugt und mir mit ihren Schreibkünsten schaurig-schöne Lesestunden beschert. Für Leser, die das unterschwellige Frösteln mögen, im düsteren Zusammenspiel von Winter und Schicksal Spannung finden, und sich gern auf eine Geistergeschichte einlassen, ist „Seelen im Eis“ auf jeden Fall sehr empfehlenswert.

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Spannend, aber leider manchmal etwas langatmig
von AddictedToBooks am 01.12.2013

Yrsa Sigurdardóttir erzählt in ihrem Thriller "Seelen im Eis" zwei verschiedene Geschichten, die letztendlich jedoch doch zusammen gehören. Es geht um Ódinn, der seine Tochter Rún alleine erzieht, nachdem seine Frau aus dem Fenster ihrer Wohnung gestürzt ist. Ein Unfall? Oder kaltblütiger Mord? Nach dem Tod einer Kollegin muss... Yrsa Sigurdardóttir erzählt in ihrem Thriller "Seelen im Eis" zwei verschiedene Geschichten, die letztendlich jedoch doch zusammen gehören. Es geht um Ódinn, der seine Tochter Rún alleine erzieht, nachdem seine Frau aus dem Fenster ihrer Wohnung gestürzt ist. Ein Unfall? Oder kaltblütiger Mord? Nach dem Tod einer Kollegin muss Ódinn ein Projekt übernehmen, das sein ganzes Leben ändern könnte. Gleichzeitig geht es um ein Erziehungsheim für Jungs unter 18 in Island. Diese Ereignisse spielen um 1974. Im Mittelpunkt steht der Tod zweier Jungen aus dem Heim, sowie das Leben von Aldís, einer Putzfrau, die im Erziehungsheim arbeitet. Es ist das erste Buch von Yrsa, das ich gelesen habe und ich habe nicht gewusst, was ich zu erwarten habe. Einige Kapitel zu Beginn waren wirklich sehr gruselig und ich hatte regelmäßig Gänsehaut und Schüttelanfälle, so gegruselt hat es mich. Das hat jedoch nach der Zeit nachgelassen und das Buch war "nur" noch spannend und nicht mehr gruselig. Den Schreibstil fand ich super toll. Das Buch ist sehr flüssig und verständlich geschrieben und man merkt gar nicht, wie schnell man es durchgelesen hat. Außerdem hat mir sehr gut gefallen, dass sich jedes zweite Kapitel um Aldís gedreht hat und die anderen um Ódinn. Zuerst dachte ich, dass es etwas verwirrend wird, aber es war wirklich toll und sehr entspannt zu lesen. Die Geschichte selbst war sehr interessant und das Ende sehr überraschend. Da einige Stellen leider etwas langatmig waren und ich noch eine Fragen habe, die nicht beantwortet worden sind, erhält das Buch von mir 4 Sterne.

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Spannend, aber ausbaufähig
von einer Kundin/einem Kunden aus Fehraltorf am 30.11.2013

Mir hat der Wechsel zwischen den zwei Zeiten sehr gut gefallen, die Parallelität, die einem immer wieder beim lesen im anderen Zeitstrang geholfen hat. Der Schreibstil der Autorin ist aus meiner Sicht ziemlich einfach, nicht gross verschnörkelt. Das hat gut zur Geschichte gepasst, insbesondere aus meiner Sicht zum Zeitstrang... Mir hat der Wechsel zwischen den zwei Zeiten sehr gut gefallen, die Parallelität, die einem immer wieder beim lesen im anderen Zeitstrang geholfen hat. Der Schreibstil der Autorin ist aus meiner Sicht ziemlich einfach, nicht gross verschnörkelt. Das hat gut zur Geschichte gepasst, insbesondere aus meiner Sicht zum Zeitstrang von 1974. Die Geschichten von 1974 habe ich grusliger/unheimlicher empfunden als diejenigen in der Gegenwart. Da kam bei mir richtig Thrillerstimmung auf, welche aber in der Gegenwart jeweils wieder ein bisschen gedämpft worden ist, deshalb nur 4 von 5 Sternen.

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Kein wirklicher Thriller, aber teils spannend und düster
von einer Kundin/einem Kunden aus Laatzen am 27.11.2013

Zum Inhalt: Nach dem unerwarteten Tod einer Kollegin soll Odinn ihr Projekt übernehmen: Eine Untersuchung, ob es in den 70´er Jahren im Erziehungsheim Krokur in der isländischen Wildnis zu Misshandlungen kam, aus denen die damaligen jugendlichen Heimbewohner heute Schadensersatzansprüche an den Staat geltend machen können. Schnell stößt Odinn bei seinen... Zum Inhalt: Nach dem unerwarteten Tod einer Kollegin soll Odinn ihr Projekt übernehmen: Eine Untersuchung, ob es in den 70´er Jahren im Erziehungsheim Krokur in der isländischen Wildnis zu Misshandlungen kam, aus denen die damaligen jugendlichen Heimbewohner heute Schadensersatzansprüche an den Staat geltend machen können. Schnell stößt Odinn bei seinen Recherchen auf einen mysteriösen Todesfall zweier Jungen aus dem Jahr 1974. Während er sich immer tiefer in den Fall eingräbt, geschehen scheinbar immer mysteriösere Dinge um ihn herum, die auch vor seinem Privatleben nicht halt machen… Meine Meinung: Vorab: „Seelen im Eis“ wird als Thriller vermarktet. Ein klassischer Thriller ist dies für mich aber nicht, überhaupt ist eine eindeutige Genre-zuordnung schwierig. Ich habe das Buch eher als eine Mischung aus Drama und Spannungsroman empfunden. Der Start ist mit dem „Das Ende“ betitelten Prolog dramatisch. Doch danach flaut der Spannungsbogen über die ersten ca. 100 Seiten auf nahezu Null ab. Die Geschichte wird abwechselnd in der Gegenwart aus der Perspektive Odinns und im Jahr 1974 aus der Perspektive Aldis´ erzählt, die als „Mädchen für alles“ im Heim Krokur angestellt war. Erst nach rund einem Drittel des Buches kam immer mal wieder Spannung auf, die dann leider oft durch den Zeit- und Perspektivwechsel wieder abrupt unterbrochen wurde. Immer wieder gesellten sich auch Mystery-Elemente hinzu. Dennoch gab es zwischendurch auch immer mal wieder die ein oder andere Länge. Auch wenn mir leider keiner der Hauptcharaktere wirklich sympathisch geworden ist, hat mir die Entwicklung der Charakter im Verlauf des Buches sehr gut gefallen, und war m. E. auch wichtig für das Verständnis der Story. Anders als andere Rezensenten habe ich am Ende schon das Gefühl gehabt, dass die wesentlichen Fragen alle beantwortet und aufgeklärt wurden, wenn auch teilweise sehr schnell und manchmal eher unspektakulär und gefühlt „nebenbei“. Auch haben mich einige Wendungen der Story durchaus überrascht. FAZIT: Man darf keinen Thriller erwarten! Es ist eher ein spannendes Drama mit Mystery-Elementen. Um sich in die richtige Stimmung zu versetzen, sollte man dieses Buch an einem kalten, dunklen Winterabend bei schummriger Beleuchtung lesen. Im Urlaub am Strand wird sich hingegen wohl kaum das richtige Feeling beim Lesen ergeben.

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Trotz Kritik lesenswert
von lesenundmehr am 27.11.2013

Wenn der Prolog bereits einen Teil der weiteren Geschichte vorweg nimmt, dann kann ich mich damit oft nur bedingt anfreunden, und so war es, zumindest im Nachhinein betrachtet, leider auch hier. Trotzdem kam mit dem Prolog schon ein erstes Kribbeln auf, und ich begab mich gespannt auf eine Reise,... Wenn der Prolog bereits einen Teil der weiteren Geschichte vorweg nimmt, dann kann ich mich damit oft nur bedingt anfreunden, und so war es, zumindest im Nachhinein betrachtet, leider auch hier. Trotzdem kam mit dem Prolog schon ein erstes Kribbeln auf, und ich begab mich gespannt auf eine Reise, die in zwei Handlungssträngen abgearbeitet wurde. Beiden Zeitschienen, Vergangenheit und Gegenwart, widmete die Autorin hierbei in etwa die gleiche Aufmerksamkeit. Der Schreibstil gefiel mir gut und ist flüssig zu lesen. Die isländischen Namen fand ich eingängig, so dass es auch hier zu keinerlei Schwierigkeiten kam. In ihrer Ausgestaltung waren die Figuren gut, wobei ich mir hier und da noch etwas mehr erwartet hätte, um sie mir noch besser vorstellen zu können. Charakterlich dürften die Person unterschiedliche Meinungen hervorrufen, denn sie waren doch manchmal etwas speziell. Ich persönlich fand sie aber trotzdem in sich stimmig, und in ihrem Zusammenspiel mit den anderen Figuren weitgehend gut und glaubhaft. Die Autorin versucht durch verschiedene Effekte eine düstere, unheimliche Stimmung zu schaffen. Das gelang ihr leider nur in Teilen, denn hier sprang der Funke nicht immer über. Zusammen mit einer vagen Vorhersehbarkeit der Geschichte, die durch viele kleinere Andeutungen verursacht wurde, hatte das zur Folge, dass der Spannungsbogen nicht durchgängig gehalten werden konnte. Besonders der Mittelteil litt verstärkt darunter, was von dem spannenden Ende aber zum Teil wieder wett gemacht wurde. Letztlich wurden die Begebenheiten (auch die aus dem Prolog) aufgeklärt, allerdings nicht ohne ein paar kleine, strittige Sachverhalte zurück zu lassen, die wohl der persönlichen Interpretation des jeweiligen Lesers überlassen sind. Mit diesem Roman durchbricht die Autorin die Reihe um die Rechtsanwältin Dóra Guðmundsdóttir, denn man hat es hier mit einem „Solowerk“ zu tun. Daher kann man den Thriller bedenkenlos, auch ohne Vorkenntnisse lesen. Trotz der Kritik lesenswert.

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Dichte Atmosphäre, wenig zu gruseln
von einer Kundin/einem Kunden aus Osterburken am 26.11.2013

Odinn heißt der tragische Held in Yrsa Sigurdardottirs neuem Buch „Seelen im Eis“. Es ist nicht der Göttervater Odin, der dem Namen Pate gestanden hat, sondern der Totengott. Denn Odinn Hafsteinssons Leben ist alles andere als erfüllt. Nach dem Tod seiner Ex-Frau Lára kommt er nicht mehr in den... Odinn heißt der tragische Held in Yrsa Sigurdardottirs neuem Buch „Seelen im Eis“. Es ist nicht der Göttervater Odin, der dem Namen Pate gestanden hat, sondern der Totengott. Denn Odinn Hafsteinssons Leben ist alles andere als erfüllt. Nach dem Tod seiner Ex-Frau Lára kommt er nicht mehr in den Tritt. Er hat einen neuen Job angenommen, der ihn nicht erfüllt. Er hat seine elfjährige Tochter Rún zu sich genommen und muss erkennen, dass er ein schlechter Vater ist. Er wohnt in einem verlassenen Mietshaus, das ihm immer gespenstischer vorkommt und in dem sie schließlich als einzige Bewohner übrigbleiben. Und nicht zuletzt übernimmt er in der staatlichen Kontrollbehörde die Arbeit einer Kollegin, die verstorben ist und kaum brauchbare Unterlagen hinterlassen hat. Odinns Aufgabe ist es, einen Bericht über das Erziehungsheim Krokur zu verfassen, in dem in den 70er Jahren schwer erziehbare Jugendliche lebten. Wie es dort zuging und was 1974 dort passierte, schildert der zweite Handlungsstrang des Buches. Aus der Sicht von Aldís, die für Hausarbeit eingestellt ist, werden die Ereignisse rund um ein totes Baby und zwei tote Jungen des Heims geschildert. Was war Unfall, was war Mord? – Das ist die Frage, die man sich als Leser immer wieder im Laufe der Handlung stellt. Die Hauptfiguren sind eindrücklich beschrieben, sei es der unnahbare Odinn, der nicht sicher ist, ob er wahnsinnig wird und sich als alleinerziehender Vater maßlos überfordert fühlt, sei es die junge Aldís, die davon träumt, Stewardess zu werden. Und dann sind da noch die ganz und gar unsympathischen Heimeltern! Das Leben in einem Heim mit all den damit verbundenen Schikanen wie dem Nichtaushändigen der Post ist äußerst eindrücklich geschildert. Wobei eigentlich nur die Heimeltern schlecht wegkommen, alle anderen im Kinderheim Krokur haben doch genügend gesunden Menschenverstand und die „schwer erziehbaren Jugendlichen“ wirken doch sehr leicht erziehbar. Wie immer bei den Büchern von Yrsa Sigurdardottir ist es spannend herauszufinden, wie die beiden Handlungsstränge – die Gegenwart und die 1970er Jahre – miteinander verbunden sind. Jedoch ist einiges sehr vorhersehbar und manch gelüftetes Geheimnis nicht allzu überraschend. Das ist bei anderen Büchern von Sigurdardottir wie dem „Todesschiff“ so nicht der Fall, daher war ich von „Seelen im Eis“ etwas enttäuscht. Richtig gruselige Szenen gibt es hier außerdem nur selten. Nichtsdestotrotz gelingt es der Krimi-Autorin, immer wieder unerwartete Wendungen in die Handlung einzubauen. Schon dafür lohnt sich die Lektüre! Der Buchtitel passt nicht so ganz zum Buch, denn es handelt nicht von im Eis herumirrenden Seelen. Passender wäre ein Titel wie "Eisig" gewesen. Fazit: +: dichte Atmosphäre, zumeist kauzige Figuren, die in ihrer Charakterisierung überzeugen -: Handlung ist nicht immer so spannend wie man es von einem Thriller erwartet

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Schwermütig
von Fredhel am 26.11.2013

Leider trifft der Schriftzug Island-Thriller nicht zu. Von Thriller kann keine Rede sein, es gibt kaum Action, die Protagonisten sind sehr wortkarg. Es ist auch kein Psychothriller, dafür erfahren wir zu wenig vom Seelenleben der Beteiligten. Trotz der aufgesetzten Versuche der Autorin durch unerklärliche Gerüche und Stimmen eine gruselige... Leider trifft der Schriftzug Island-Thriller nicht zu. Von Thriller kann keine Rede sein, es gibt kaum Action, die Protagonisten sind sehr wortkarg. Es ist auch kein Psychothriller, dafür erfahren wir zu wenig vom Seelenleben der Beteiligten. Trotz der aufgesetzten Versuche der Autorin durch unerklärliche Gerüche und Stimmen eine gruselige Atmosphäre zu schaffen, kann man das Buch auch nicht den Mystery-Thrillern zuordnen. Es ist "nur" ein Familiendrama mit problembeladenen Hauptdarstellern, die leider auch nicht sympathisch sind. Die Handlung an sich ist gut erdacht. Leider wird sie nur schleppend entwickelt, erst im letzten Drittel wird es richtig spannend.Trotzdem ist es ein unterhaltsames Buch und wenn man nicht für alles eine logische Erklärung verlangt,dann wird man nicht enttäuscht.

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