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Sehet die Sünder

Historischer Roman

(2)

Gottesstrafe oder Teufelswerk?
Bretagne, 1440. Grausame Dinge geschehen in dem kleinen Dorf Saint Mourelles. Menschen verschwinden und werden ermordet im Wald aufgefunden. Misstrauen und Angst machen sich breit und stellen die sonst so harmonische Dorfgemeinschaft auf eine harte Probe. Catheline, die Haushälterin des Dorfpfarrers, und der junge Bauer Mathis beschließen, den entsetzlichen Vorfällen auf den Grund zu gehen. Denn es gibt Spuren, und die führen zum nahegelegenen Schloss. Niemand ahnt, dass sich auch der Bischof von Nantes mit einer geheimen Untersuchung der Vorgänge einschaltet.

Portrait

Liv Winterberg, 1971 in Berlin geboren, studierte Germanistik, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft. Sie arbeitet als Journalistin, Drehbuchautorin und Rechercheurin und lebt mit ihrer Familie in Berlin. Ihr Debütroman 'Vom anderen Ende der Welt' wurde auf Anhieb ein Bestseller.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 432
Erscheinungsdatum 19.02.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-21627-2
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 190/118/30 mm
Gewicht 303
Buch (Taschenbuch)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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„Spannung pur...“

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...bietet dieser rundum gelungene Mittelalterkrimi von Liv Winterberg.
Was passiert wirklich im Wald bei Saint Mourelles? Ist hier der Teufel am Werk? Grauenhafte Morde erschüttern die Dorfgemeinschaft. Jeder ist verdächtig. Doch zwei wollen den wahren Täter finden und begeben sich auf eine gefährliche Suche.
Lesevergnügen vom Feinsten!
...bietet dieser rundum gelungene Mittelalterkrimi von Liv Winterberg.
Was passiert wirklich im Wald bei Saint Mourelles? Ist hier der Teufel am Werk? Grauenhafte Morde erschüttern die Dorfgemeinschaft. Jeder ist verdächtig. Doch zwei wollen den wahren Täter finden und begeben sich auf eine gefährliche Suche.
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„Spannender Mittelalterkrimi“

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Bei Liv Winterbergs zweiten historischen Roman hat mich vor allem die Grundidee der Geschichte fasziniert. Mir war bereits vor dem Lesen des Buches bekannt, dass der Roman vom Leben des französischen Adligen Gilles de Rais inspiriert sei. Dieser ging in als einer der ersten Serienkiller in die Geschichte ein. Leider hat die Autorin Bei Liv Winterbergs zweiten historischen Roman hat mich vor allem die Grundidee der Geschichte fasziniert. Mir war bereits vor dem Lesen des Buches bekannt, dass der Roman vom Leben des französischen Adligen Gilles de Rais inspiriert sei. Dieser ging in als einer der ersten Serienkiller in die Geschichte ein. Leider hat die Autorin mit Ihrem Roman eine äusserst "entschärfte" Erzählung abgeliefert, die deutlich mehr Potential gehabt hätte. Dennoch fand ich den Roman spannend erzählt und empfehlenswert

„Die im Dunkeln sehen doch ....“

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Bretagne, 1440: Catheline, die Haushälterin des Dorfpfarrers, und Mathis ,der Bauer, waren ein Paar. Aber aus dem Krieg gegen die Engländer ist Mathis als Invalide heimgekehrt und möchte Catheline nicht an sich binden. Da verschwinden in und um Saint Mourelles, ihrem kleinen Heimatdorf, Kinder und junge Erwachsene. Als man sich im Dorf Bretagne, 1440: Catheline, die Haushälterin des Dorfpfarrers, und Mathis ,der Bauer, waren ein Paar. Aber aus dem Krieg gegen die Engländer ist Mathis als Invalide heimgekehrt und möchte Catheline nicht an sich binden. Da verschwinden in und um Saint Mourelles, ihrem kleinen Heimatdorf, Kinder und junge Erwachsene. Als man sich im Dorf keinen Rat mehr weiß ,bittet man den jungen Baron Amédé de Troyennes um Hilfe. Der ist zwar als Kriegsheld heimgekehrt, aber wie Mathis hat ihn der Krieg verändert und irgendwann munkelt man, er stünde mit dem Teufel im Bunde. Da wird Catheline des Mordes verdächtigt und Mathis muß versuchen sie zu retten. Aber wie?
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Nach und nach geschehen Morde in einem kleinen verschneiten französischen Dörfchen. Wer steckt hinter all diesen bestialischen Morden? Kann Catheline, die Haushälterin des Dorfpfarrers den Mörder entlarven?
Der zweite Roman von Liv Winterberg ist ein grundsolider historischer Mittelalterkrimi.

Nach und nach geschehen Morde in einem kleinen verschneiten französischen Dörfchen. Wer steckt hinter all diesen bestialischen Morden? Kann Catheline, die Haushälterin des Dorfpfarrers den Mörder entlarven?
Der zweite Roman von Liv Winterberg ist ein grundsolider historischer Mittelalterkrimi.

„Morde, Kirche, Scheiterhaufen“

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Meine hohen Erwartungen an den zweiten Roman von Liv Winterberg, nach dem überaus gelungenen Debüt "Vom anderen Ende der Welt", wurden bedauerlicherweise nicht zur Gänze erfüllt... "Sehet die Sünder" ist ein historischer Roman um eine Mordserie in Frankreich im Jahr 1440, angelehnt an einen realen Fall, der die Nöte und Abhängigkeiten Meine hohen Erwartungen an den zweiten Roman von Liv Winterberg, nach dem überaus gelungenen Debüt "Vom anderen Ende der Welt", wurden bedauerlicherweise nicht zur Gänze erfüllt... "Sehet die Sünder" ist ein historischer Roman um eine Mordserie in Frankreich im Jahr 1440, angelehnt an einen realen Fall, der die Nöte und Abhängigkeiten der einzelnen Stände untereinander gut darstellt.
Jedoch bleiben die Hauptfiguren seltsam blass, diffus wirkend in ihren Taten und Gedankengängen - so als konnte sich die Autorin nicht so richtig entscheiden, aus welcher Perspektive sie die Handlung vorantreiben will.
Durch die ständig wechselnden Schauplätze wirkt der Fluss der Erzählung etwas holperig, stockt, windet sich - und kommt nicht so richtig in Fahrt.

Kundenbewertungen


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Umfangreiche und interessante Thematik mit einigen Längen am Anfang und teilweise zu wenig Tiefe
von Leyia am 25.03.2016

Inhalt: In Liv Winterbergs historischem Roman „Sehet die Sünder“ geht es um eine Serie von Morden in der Bretagne im Jahre 1440. Es gibt mehrere Erzählstränge. Einmal sind da Catheline, die Haushälterin des Pfarrers, und Mathis, ein Bauer, der bei einem Unfall am Bein verletzt wurde. Zusammen mit dem Pfarrer... Inhalt: In Liv Winterbergs historischem Roman „Sehet die Sünder“ geht es um eine Serie von Morden in der Bretagne im Jahre 1440. Es gibt mehrere Erzählstränge. Einmal sind da Catheline, die Haushälterin des Pfarrers, und Mathis, ein Bauer, der bei einem Unfall am Bein verletzt wurde. Zusammen mit dem Pfarrer und den anderen Bewohnern des Dorfes Saint Mourelles erleben sie die Morde hautnah und versuchen herauszufinden, was es damit auf sich hat. Die Spuren führen zum nahegelegenen Schloss Troyenne, wo ihr Lehnsherr Baron Amede de Troyenne mit seiner Gattin Berenice, deren Schwester Francine und den Angestellten des Schlosses lebt. Der Baron hat Geldprobleme und auch mit seiner Frau läuft es derzeit nicht gut. Zuletzt gibt es noch den Bischof von Nantes und seinen Notar Julien Lacante, Schloss und Dorf gehören zu seiner Diözese. Meine Meinung: Das Cover gefällt mir gut. Man sieht sofort, dass es sich um einen historischen Roman handelt. Leider hat sich der Buchrücken beim Lesen etwas durchgebogen und es sind Leserillen entstanden. Das Buch soll in gewisser Weise einen mittelalterlichen Kriminalfall beschreiben. Die Autorin hat gut recherchiert und man gewinnt den Eindruck, sie wollte ihr ganzes Wissen dann auch mitteilen. Es gibt viele Handlungen, die für die Geschichte selbst nicht alle essentiell sind. Einerseits sind da die Morde, dann gibt es eine Liebesgeschichte zwischen Catheline und Mathis und auch die politischen Verflechtungen der Zeit rund um den Herzog und den Bischof der Betagne, den König von Frankreich und die Praguerie wurden in die Geschichte mit aufgenommen. An sich finde ich das sogar ganz gut, aber die einzelnen Handlungen haben mir dann nicht immer genug Tiefe, manche Dinge bleiben oberflächlich. Und das obwohl das Buch mit über 400 Seiten relativ lang ist. Damit komme ich dann auch zu meinem Hauptproblem, trotz der ganzen Handlungen braucht es recht lange bis die Geschichte wirklich anläuft und Spannung entsteht. Das erste Drittel des Buches zeigt viele Längen. Es gibt sehr viele Morde, die die Handlung aber nicht wirklich weiterbringen. Es wird jemand tot aufgefunden, alle sind schockiert und dann wird bald auch schon die nächste Leiche gefunden. Zum Glück nimmt die Geschichte dann aber an Fahrt auf und das letzte Drittel ist wirklich spannend. Die Personen sind mir nur mittelmäßig sympathisch. Am besten gefällt mir Catheline, auch wenn sie manchmal doch auch anstrengend und etwas zickig ist. Mathis ist mir nicht sehr sympathisch, er vergeht in Selbstmitleid (obwohl um ihn herum anderen Menschen die furchtbarsten Dinge passieren) und stößt Catheline von sich. Auch begeht er einige Dummheiten und ist dann nicht bereit darüber zu reden und die Begebenheiten mit Catheline zu klären. Ihre Probleme miteinander werden eigentlich im ganzen Buch nie wirklich ausdiskutiert oder gelöst. Den restlichen Bewohnern des Dorfes fehlt es etwas an Tiefe um eine wirkliche Beziehung zu ihnen aufzubauen. Amede de Troyenne wirkt anfangs ganz freundlich, das ändert sich aber im Laufe der Zeit. Berenice kann ich eigentlich ganz gut verstehen, aber auch bei ihr werden ihre Gefühle nicht komplett aufgearbeitet. Ihre Schwester ist mir total suspekt und ich finde sie ungeheuer nervig. Wieso läuft sie Amede so hinterher, will sie sich nicht vielleicht mal um ihr eigenes Leben kümmern? Julien zeigt einerseits Gefühle, ist andererseits aber auch sehr berechnend, so wie es der Bischof von ihm erwartet. Dieser ist dagegen eigentlich durchweg unsympathisch, aber das liegt natürlich auch an der ihm angedachten Rolle. Der letzte Teil des Buches hat mir dann, wie schon erwähnt, besser gefallen. Die Schilderungen sind durchaus interessant und ich wollte die Geschichte dann auch unbedingt zuende lesen. Leider ist die Auflösung am Ende aber auch nicht die große Überraschung. Auch das Motiv für die Morde hat mir nicht wirklich gefallen, es gibt keine klugen Verflechtungen und Überraschungsmomente. Keine detektivische Arbeit, die einen ausgeklügelten Plan hinter dem Ganzen aufdeckt. Am Ende schreibt die Autorin, dass sie ihre Geschichte an eine wahre Person angelehnt hat, deren Motiv für die Morde aber nicht übernommen hat. Vielleicht merkt man das einfach bei der Geschichte. Gut gefallen haben mir auch die Personenübersicht am Anfang und die Hintergründe und das Glossar am Ende (wobei ich das Glossar lieber nicht erst am Ende gefunden hätte). Fazit: Die Thematik ist umfangreich, gut recherchiert und eigentlich auch interessant. Leider hat der erste Teil des Buches ziemliche Längen. Die Personen konnten mich nur teilweise überzeugen, einigen Charakteren und Handlungen fehlt es an Tiefe. Auch die Auflösung und das Motiv dahinter waren mir nicht überraschend und intelligent genug. Dennoch ist die zweite Hälfte des Buches dann doch noch spannend und interessant.

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Umfangreiche und interessante Thematik mit einigen Längen am Anfang und teilweise zu wenig Tiefe. Die Auflösung hat mich nicht überzeugt.
von Leyia am 02.03.2016

Inhalt: In Liv Winterbergs historischem Roman „Sehet die Sünder“ geht es um eine Serie von Morden in der Bretagne im Jahre 1440. Es gibt mehrere Erzählstränge. Einmal sind da Catheline, die Haushälterin des Pfarrers, und Mathis, ein Bauer, der bei einem Unfall am Bein verletzt wurde. Zusammen mit dem Pfarrer... Inhalt: In Liv Winterbergs historischem Roman „Sehet die Sünder“ geht es um eine Serie von Morden in der Bretagne im Jahre 1440. Es gibt mehrere Erzählstränge. Einmal sind da Catheline, die Haushälterin des Pfarrers, und Mathis, ein Bauer, der bei einem Unfall am Bein verletzt wurde. Zusammen mit dem Pfarrer und den anderen Bewohnern des Dorfes Saint Mourelles erleben sie die Morde hautnah und versuchen herauszufinden, was es damit auf sich hat. Die Spuren führen zum nahegelegenen Schloss Troyenne, wo ihr Lehnsherr Baron Amede de Troyenne mit seiner Gattin Berenice, deren Schwester Francine und den Angestellten des Schlosses lebt. Der Baron hat Geldprobleme und auch mit seiner Frau läuft es derzeit nicht gut. Zuletzt gibt es noch den Bischof von Nantes und seinen Notar Julien Lacante, Schloss und Dorf gehören zu seiner Diözese. Meine Meinung: Das Cover gefällt mir gut. Man sieht sofort, dass es sich um einen historischen Roman handelt. Leider hat sich der Buchrücken beim Lesen etwas durchgebogen und es sind Leserillen entstanden. Das Buch soll in gewisser Weise einen mittelalterlichen Kriminalfall beschreiben. Die Autorin hat gut recherchiert und man gewinnt den Eindruck, sie wollte ihr ganzes Wissen dann auch mitteilen. Es gibt viele Handlungen, die für die Geschichte selbst nicht alle essentiell sind. Einerseits sind da die Morde, dann gibt es eine Liebesgeschichte zwischen Catheline und Mathis und auch die politischen Verflechtungen der Zeit rund um den Herzog und den Bischof der Betagne, den König von Frankreich und die Praguerie wurden in die Geschichte mit aufgenommen. An sich finde ich das sogar ganz gut, aber die einzelnen Handlungen haben mir dann nicht immer genug Tiefe, manche Dinge bleiben oberflächlich. Und das obwohl das Buch mit über 400 Seiten relativ lang ist. Damit komme ich dann auch zu meinem Hauptproblem, trotz der ganzen Handlungen braucht es recht lange bis die Geschichte wirklich anläuft und Spannung entsteht. Das erste Drittel des Buches zeigt viele Längen. Es gibt sehr viele Morde, die die Handlung aber nicht wirklich weiterbringen. Es wird jemand tot aufgefunden, alle sind schockiert und dann wird bald auch schon die nächste Leiche gefunden. Zum Glück nimmt die Geschichte dann aber an Fahrt auf und das letzte Drittel ist wirklich spannend. Die Personen sind mir nur mittelmäßig sympathisch. Am besten gefällt mir Catheline, auch wenn sie manchmal doch auch anstrengend und etwas zickig ist. Mathis ist mir nicht sehr sympathisch, er vergeht in Selbstmitleid (obwohl um ihn herum anderen Menschen die furchtbarsten Dinge passieren) und stößt Catheline von sich. Auch begeht er einige Dummheiten und ist dann nicht bereit darüber zu reden und die Begebenheiten mit Catheline zu klären. Ihre Probleme miteinander werden eigentlich im ganzen Buch nie wirklich ausdiskutiert oder gelöst. Den restlichen Bewohnern des Dorfes fehlt es etwas an Tiefe um eine wirkliche Beziehung zu ihnen aufzubauen. Amede de Troyenne wirkt anfangs ganz freundlich, das ändert sich aber im Laufe der Zeit. Berenice kann ich eigentlich ganz gut verstehen, aber auch bei ihr werden ihre Gefühle nicht komplett aufgearbeitet. Ihre Schwester ist mir total suspekt und ich finde sie ungeheuer nervig. Wieso läuft sie Amede so hinterher, will sie sich nicht vielleicht mal um ihr eigenes Leben kümmern? Julien zeigt einerseits Gefühle, ist andererseits aber auch sehr berechnend, so wie es der Bischof von ihm erwartet. Dieser ist dagegen eigentlich durchweg unsympathisch, aber das liegt natürlich auch an der ihm angedachten Rolle. Der letzte Teil des Buches hat mir dann, wie schon erwähnt, besser gefallen. Die Schilderungen sind durchaus interessant und ich wollte die Geschichte dann auch unbedingt zuende lesen. Leider ist die Auflösung am Ende aber auch nicht die große Überraschung. Auch das Motiv für die Morde hat mir nicht wirklich gefallen, es gibt keine klugen Verflechtungen und Überraschungsmomente. Keine detektivische Arbeit, die einen ausgeklügelten Plan hinter dem Ganzen aufdeckt. Am Ende schreibt die Autorin, dass sie ihre Geschichte an eine wahre Person angelehnt hat, deren Motiv für die Morde aber nicht übernommen hat. Vielleicht merkt man das einfach bei der Geschichte. Gut gefallen haben mir auch die Personenübersicht am Anfang und die Hintergründe und das Glossar am Ende (wobei ich das Glossar lieber nicht erst am Ende gefunden hätte). Fazit: Die Thematik ist umfangreich, gut recherchiert und eigentlich auch interessant. Leider hat der erste Teil des Buches ziemliche Längen. Die Personen konnten mich nur teilweise überzeugen, einigen Charakteren und Handlungen fehlt es an Tiefe. Auch die Auflösung und das Motiv dahinter waren mir nicht überraschend und intelligent genug. Dennoch ist die zweite Hälfte des Buches dann doch noch spannend und interessant.

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Eine kriminalistische Reise ins Mittelalter
von Magische Farbwelt am 10.10.2016
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Ich stehe total auf Geschichten rund um das Mittelalter. Das Jahr 1440 reiht sich zwar in die späte Periode des Mittelalters ein, dennoch mag ich die beschriebenen Schauplätze total gern. Ehrlich gesagt, ich habe mich sehr schwer in die Geschichte des Buches „Sehet die Sünder“ eingefunden. Denn am Anfang... Ich stehe total auf Geschichten rund um das Mittelalter. Das Jahr 1440 reiht sich zwar in die späte Periode des Mittelalters ein, dennoch mag ich die beschriebenen Schauplätze total gern. Ehrlich gesagt, ich habe mich sehr schwer in die Geschichte des Buches „Sehet die Sünder“ eingefunden. Denn am Anfang konnte ich die vielen Personen nicht auseinander halten. Ungefähr bis zu Mitte des Buches habe ich gebraucht, bis ich den roten Faden im Buch erkannt habe. Und dann wurde die Geschichte auch in meinen Augen richtig spannend. Wie ein Kriminalroman durchzog sich der historische Roman von Liv Winterberg. Nach dem Verschwinden von Personen aus dem Dorf Saint Mourelles und deren späteres Auffinden als Leichen werden viele als Tatverdächtige angesehen. Jeder könnte der Mörder sein, der sein Unwesen treibt und die Menschen in Angst und Schrecken versetzt. Niemals hätte ich diese Wendung beim Lesen erwartet, da mir der tatsächliche Mörder doch irgendwie zunächst sympathisch erschien. Die Geschichte in „Sehet die Sünder“ schreibt von Machtverhältnissen, Unterwürfigkeit, Gottesfürchtigkeit, Teufelsbeschwörungen etc. Wieder einmal habe ich neue Facetten der Mittelalterlichen Geschichte kennen gelernt.

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Sehet die Sünder
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankenberg (Eder) am 15.09.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

1440 im kleinen Dorf Saint Mourelles in der Bretagne. Die junge Katheline hat es nicht leicht. Nach dem Tod der Eltern arbeitet sie als Haushälterin für den alten Pater Jeunet, ihre Schwester arbeitet als Magd im Schloß Troyenne. Baron Amedé de Troyenne ist bei den Bauern als guter Lehnherr... 1440 im kleinen Dorf Saint Mourelles in der Bretagne. Die junge Katheline hat es nicht leicht. Nach dem Tod der Eltern arbeitet sie als Haushälterin für den alten Pater Jeunet, ihre Schwester arbeitet als Magd im Schloß Troyenne. Baron Amedé de Troyenne ist bei den Bauern als guter Lehnherr beliebt. Als Kathelines Verlobter Mathis den Baron bei einem Überfall rettet, wird er schwer verletzt. Er behält ein steifes Bein zurück. Als klar wird, daß sein Zustand sich nicht mehr bessert, löst er die Verlobung, weil er glaubt, er kann als Krüppel nicht für sie sorgen. Katheline ist verzweifelt. Aber sie findet Trost in ihrer Arbeit.In dem kleinen Dorf kennen sich alle, und helfen sich gegenseitig. Als der 12jährige Sohn des Schmieds verschwindet suchen ihn alle. Erfolglos.Kurze Zeit später verschwindet die 13jährige Rachel nur einen Tag nach der Geburt ihres kleinen Bruders. Auch sie wird nicht gefunden. Der geistig behindete Avel gerät in Verdacht, wird aber wenig später von Katheline tot im Wald entdeckt. Immer mehr Menschen verschwinden: Die alte Grete, der Bauer Gabin, und eine Magd vom Schloß. Und fast immer findet Katheline die Leichen. Mathis geht nach jedem Todesfall zum Schloß, um dem Baron Bericht zu erstatten. Zu Mathis kommt auch eine Gruppe von Bettlerkindern, um die älteste Schwester als vermißt zu melden. Auf dem Gut der Baronin wird die Markt Soazig vermißt, die ebenfalls tot aufgefunden wird. alle sind ratlos. Pater Jeunet schaltet den Bischoff ein. Raymonds Leiche wird im Frühling gefunden und beigesetzt. Katheline erfährt von einem One-Night-Stand von Mathis mit der Magd Ania. Daraufhin kommt es zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung zwischen den Frauen. Am nächsten tag ist Ania verschwunden. Als sie auf der Wiese hinter dem Pfarrhaus tot aufgefunden wird, deutet alles auf Katheline als Täterin hin. Der Baron kommt mit seinem Gefolge ins Dorf geritten um sie zu verhören. Katheline beteuert ihre Unschuld. Als der Pfarrer Katheline verteidigt wird er vom Baron in der Kirche angegriffen. Katheline flieht in den Wald und versteckt sich in einer Höhle. Inzwischen ist der Magister des Bischoffs im Schloß angekommen. Dort erfährt er von der Baronin, daß sie ihren Mann in der letzten Nacht bei einer Teufelsbeschwörung beobachtet hat. Er meldet dies sofort dem Bischoff, und fährt nach Saint Mourelles, um Aussagen gegen den Baron aufzunehmen, der inzwischen auch unter Mordverdacht steht. Der Baron wird verhaftet, und das halbe Dorf muß zur Gerichtsverhandlung kommen um auszusagen. Der Baron gesteht zuerst, nimmt die Aussage aber zurück, nachdem Katheline im Wald aufgegriffen und zum Gericht gebracht wird. Er versucht, Katheline die Morde anzuhängen. Erst nachdem Mathis Rachels Leiche am vom Baron benannten Ort findet können ihm seine Greueltaten nachgewiesen werden. Katheline wird freigelassen. Der Baron bekommt seine gerechte Strafe. Ein sehr spannender historischer Kriminalroman. Ich fand es auch sehr interessant, über das Leben in der damaligen Zeit zu lesen. Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen.

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Sehet die Sünder
von dorli am 15.01.2014
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Bretagne 1440. Grausame Vorkommnisse erschüttern die Bewohner des kleinen Dorfes Saint Mourelles. Menschen verschwinden und werden kurze Zeit später tot aufgefunden. Als das Misstrauen wächst und jeder jeden verdächtigt, beginnen Catheline, die Haushälterin des Pfarrers und der junge Bauer Mathis Nachforschungen anzustellen - nicht ganz ungefährlich, wie sich bald... Bretagne 1440. Grausame Vorkommnisse erschüttern die Bewohner des kleinen Dorfes Saint Mourelles. Menschen verschwinden und werden kurze Zeit später tot aufgefunden. Als das Misstrauen wächst und jeder jeden verdächtigt, beginnen Catheline, die Haushälterin des Pfarrers und der junge Bauer Mathis Nachforschungen anzustellen - nicht ganz ungefährlich, wie sich bald herausstellen soll... "Sehet die Sünder" ist der erste Roman, den ich von Liv Winterberg gelesen habe, und ich bin begeistert! Besonders die ausführlichen Beschreibungen der Figuren haben mich schnell in das Geschehen hineingezogen. Es hat mir außerordentlich gut gefallen, wie die Autorin die Gefühle der Dorfbewohner beschreibt. Angst und Verzweiflung der Bevölkerung werden mit jedem weiteren Todesfall größer, die angespannte Atmosphäre in Saint Mourelles war für mich durchweg greifbar. Auch das langsam aufkeimende Misstrauen der Dorfbewohner untereinander wird hervorragend vermittelt. Im Verlauf der Geschichte werden die unterschiedlichen Lebensräume und der Alltag sowie die Beziehungen und Abhängigkeiten zwischen der einfachen Dorfbevölkerung, den Schlossbewohnern und auch der Kirche sehr interessant geschildert und man bekommt als Leser einen guten Einblick in die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse der damaligen Zeit. Die Tatsache, dass der Kriminalfall sehr zeitig durchschaubar ist, hat dieser gut erzählten Geschichte aus meiner Sicht keinen Abbruch getan, ich habe mich durchgehend prima unterhalten gefühlt. Ein aufschlussreiches Nachwort, ein Glossar sowie eine Übersicht der handelnden Figuren runden das Buch ab. Ein interessanter historischer Kriminalroman - absolut lesenswert.

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Historischer Krimi ...
von Herr T. aus L. am 20.01.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

... steht nicht auf dem Cover, ist aber in jedem Fall ein wichtiger Bestandteil dieses Buches. In einem Dorf in der Bretagne geschehen mehrere Morde. Ist der Täter der Teufel selbst, jemand aus dem Dorf, ein Söldner? Catheline, eine junge Frau aus dem Dorf, und Bauer Mathis machen sich... ... steht nicht auf dem Cover, ist aber in jedem Fall ein wichtiger Bestandteil dieses Buches. In einem Dorf in der Bretagne geschehen mehrere Morde. Ist der Täter der Teufel selbst, jemand aus dem Dorf, ein Söldner? Catheline, eine junge Frau aus dem Dorf, und Bauer Mathis machen sich daran auf diese Frage eine Antwort zu finden. Fazit: Ungewöhnliche Figuren, eine gute Recherche und ein historischer Hintergrund, auf den im Nachwort verwiesen wird, machen aus diesem Buch eine rundum spannende Lektüre. Gerade zum Schluss lässt sich das Buch schlecht aus den Händen legen.

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Historische Spannung
von einer Kundin/einem Kunden aus Stolberg (Rhld.) am 02.01.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Die Autorin versteht es meisterhaft, diese Zeit und die Personen der Story vor dem geistigen Auge aufleben zu lassen. Obwohl recht viele Personen vorkommen war es für mich ein Leichtes, sie schnell zuzuordnen und unterscheiden zu können. Sofort taucht man ein in diese dunkle Zeit, die mir stellenweise sogar... Die Autorin versteht es meisterhaft, diese Zeit und die Personen der Story vor dem geistigen Auge aufleben zu lassen. Obwohl recht viele Personen vorkommen war es für mich ein Leichtes, sie schnell zuzuordnen und unterscheiden zu können. Sofort taucht man ein in diese dunkle Zeit, die mir stellenweise sogar noch etwas schöngefärbt erschien. Im Mittelpunkt stehen Catheline, die Haushälterin des Dorfpfarrers und der junge Bauer Mathis. Mathis und Catheline sollten eigentlich im nahenden Frühjahr heiraten, doch Mathis möchte von diesem Plan Abstand nehmen, da er sich durch eine Kriegsverletzung als Krüppel und Last betrachtet. Obwohl es sich hierbei um eine Romanze handelt, steht sie erfrischend selten im Vordergrund und beeinträchtigt daher für mich auch nicht die Spannung, die sich im Verlauf des Buches immer weiter aufbaut. Lehnsherr der Dorfgemeinschaft ist Baron Amédé de Troyenne sowie dessen Frau Bérénice, die im angrenzenden Schloss Troyenne leben. Eine wichtige Rolle spielt außerdem der Klerus in Nantes. Die Handlung wird parallel in Saint Mourelles sowie auf Schloss Troyenne und in Nantes fortgeführt. Dieser Aufbau war für mich genial, da man sozusagen an verschiedenen Orten gleichzeitig ist. Im Dorf verschwinden 2 Kinder und eine Leiche wird gefunden. Bald geschehen weitere Morde und im Dorf breitet sich Unruhe aus. Jeder verdächtigt jeden und das Miteinander gerät gehörig aus den Fugen. Immer mehr Spuren deuten in Richtung Schloss, was die Tätersuche nicht einfacher gestaltet, denn die Hierarchien sind in jener Zeit strikt und kompromisslos geregelt. Dennoch ist der Baron ausgesprochen zugänglich, da Mathis ihm seinerzeit das Leben rettete. Immer mehr Puzzleteilchen müssen verarbeitet werden und mehr als einmal stimmen die Rückschlüsse der Protagonisten nicht überein, was alles noch verzwickter macht. Neben dieser Tätersuche werden andere Themen behandelt: Wie das Verhältnis der Lehnsherren zu ihren Bauern war, welche Macht die Kirche hatte - bis hin zur Führung von Strafprozessen zu jener Zeit mithilfe der Inquisition und deren unheiligen Mitteln. Das Buch ist sehr gut recherchiert. Am Ende des Buches befindet sich ein Glossar mit den wichtigsten Begriffen sowie Näheres zum historischen Hintergrund. Auf keinen Fall sollte man Letzteres vor dem Ende des Buches lesen, denn sonst erfährt man nur vorab den Täter. Der bildhafte Schreibstil zieht einen sofort in die Handlung hinein. Wirklich schön und glatt zu lesen. Man rauscht nur so durch die Seiten. Beachtenswert finde ich, dass dieses Buch trotz der vielen Morde ohne wirklich grausige Schilderungen auskommt. So wie sie in der Romanze auf ein Zuviel verzichtet, tut sie das auch bei den Greueltaten. Das gefällt mir persönlich sehr gut, da auf jede Effekthascherei verzichtet wird. Das Cover finde ich auch haptisch toll mit seinem glänzend rot lackierten Titel und den erhabenen Buchstaben. Die umlaufenden Ranken sind ebenfalls hochglänzend und wirken auch sehr schön, obwohl es insgesamt schlicht wirkt - rundum gelungen! Lediglich auf die Einschläge des Einbands hätte man verzichten können, da sie viel zu starr sind um als Lesezeichen Verwendung zu finden. Da wäre ein Lesebändchen eindeutig praktischer gewesen! Wer gerne historische Krimis liest, der kann hier getrost zugreifen!

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Klasse Buch
von vielleser18 aus Hessen am 27.12.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

chade ! Schade, denn ich habe das Buch nun zu Ende gelesen und ich hätte gerne noch weiter darin geschmökert. Liv Winterberg hat mich mit diesem Roman in die Zeit des 15. Jahrhundert versetzt, ich ging in der Geschichte richtig auf und nun.....muss ich wieder auftauchen ! Doch nun zum... chade ! Schade, denn ich habe das Buch nun zu Ende gelesen und ich hätte gerne noch weiter darin geschmökert. Liv Winterberg hat mich mit diesem Roman in die Zeit des 15. Jahrhundert versetzt, ich ging in der Geschichte richtig auf und nun.....muss ich wieder auftauchen ! Doch nun zum Roman: in einem kleinen bretonischen Dorf im 15. Jahrhundert verschwinden erst Kinder, dann werden Leichen entdeckt. Die Serie scheint nicht abzureissen. Mathis und Catheline versuchen dem Täter auf die Spur zu kommen, genauso wie der Notar des Bischofs in Nantes. Die Dorfbewohner, die Schlossbewohner, die herumstreunenden Kinder, die Soldatengarde des Barons, die marodierenden Söldner, der König und der Adel Frankreichs, die Inquisition, das Leben der einfachen Bauern, die Verschwenungssucht des Adels der damaligen Zeit, Alchemie und Teufelsanbeterei, das alles wird in dem Roman untergebracht, ohne das es das Buch überfrachtet. Schon nach wenigen Seiten konnte ich das Buch nicht mehr aus den Händen legen. Der Schreibstil von Liv Winterberg ist phantasievoll, macht die Zeit dem Leser lebendig und der Spannungsbogen im Buch ist konstant hoch. Interssant auch die Anhänge, nicht nur mit einem Glossar, sondern auch zum geschichtlichen Hintergrund und zur Entstehungsgeschichte des Buches. Das Buch ist absolut empfehlenswert und erhält von mir die volle Punktzahl mit 5 Sternen.

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Sehet die Sünder
von buchleserin am 09.01.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Bretagne 1440. Keuchend flüchtet eine Frau durch den frisch gefallenen Schnee, ihr Verfolger ist direkt hinter ihr. Sie hat keine Chance zu entkommen. Catheline und der Bauer Mathis, der bei einem Überfall durch Söldner am Bein verletzt wurde, sind auf dem Weg zur Messe. Bérénice und ihr Mann Amédé erwarten eine Festgesellschaft.... Bretagne 1440. Keuchend flüchtet eine Frau durch den frisch gefallenen Schnee, ihr Verfolger ist direkt hinter ihr. Sie hat keine Chance zu entkommen. Catheline und der Bauer Mathis, der bei einem Überfall durch Söldner am Bein verletzt wurde, sind auf dem Weg zur Messe. Bérénice und ihr Mann Amédé erwarten eine Festgesellschaft. Die drei Mägde Babette, Ania und Jola haben jede Menge zu tun. Die Baronin verteilt Suppe an die Bettelkinder. Hauptmann Bouchet gibt gut gemeinte Ratschläge. Im Schloss Troyenne sind inzwischen die Spielleute eingetroffen. Bérénice stellt man den neuen Pater der Kapelle vor. Mathis gesteht Catheline, dass er sie nicht heiraten wird. Raymond der Sohn des Schmieds ist plötzlich verschwunden, nachdem er eine Lieferung ins Schloss gebracht hatte. Die Spielleute sind inzwischen weitergezogen. Haben sie Raymond mitgenommen? In dem kleinen Dorf Saint Mourelles verschwinden weitere Menschen und werden ermordet im Wald aufgefunden. Catheline und Mathis versuchen herauszufinden, wer der Täter sein könnte. Die Spuren führen zum Schloss. Auch der Bischof von Nantes hat eine Untersuchung der Vorfälle angeordnet. Meinung: Die Handlung fing ganz spannend an. Mehrere Menschen aus dem kleinen Dorf Saint Mourelles verschwinden und werden ermordet aufgefunden. Catheline und Mathis sind auf der Suche nach dem Täter. Und auch der Bischof von Nantes hat eine Untersuchung der Vorfälle angeordnet. Liv Winterbergs Schreibstil lies sich gut und zügig lesen. Die Erzählperspektive wechselt jedoch oft, was mich anfangs etwas gestört hat, die Handlung lies sich aber trotzdem ganz gut verfolgen. Anfangs fand ich die Geschichte ganz interessant, sie hat jedoch auch einige Längen und so richtige Spannung kam irgendwie dann doch nicht so ganz auf. Auch die Auflösung der Morde fand ich leider nicht spannend oder überraschend. Einige Charaktere waren ganz gut beschrieben, andere blieben jedoch etwas blass. Der Roman lies sich zwar leicht und zügig lesen, konnte mich aber irgendwie nicht so ganz begeistern, etwas mehr Spannung wäre schön gewesen. 3,5 Sterne

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Sehet die Sünder
von einer Kundin/einem Kunden am 03.12.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Ein sehr einnehmendes und spannendes Buch. Catheline und Mathis gehen auf Mördersuche. Dabei ist man schnell als Leser dabei, jeden hier und da zu verdächtigen. Das Hirn arbeitet beim Lesen auf Hochtouren. Man rätselt permanent und sie immer wieder andere Spuren. Der Lesespass ist durch und durch gegeben. Auch... Ein sehr einnehmendes und spannendes Buch. Catheline und Mathis gehen auf Mördersuche. Dabei ist man schnell als Leser dabei, jeden hier und da zu verdächtigen. Das Hirn arbeitet beim Lesen auf Hochtouren. Man rätselt permanent und sie immer wieder andere Spuren. Der Lesespass ist durch und durch gegeben. Auch kommt mir das Mittelalter sehr gut beschrieben vor (ob es authentisch ist, mag ich wirklich nicht beurteilen). Zumindest fühlt man sich sehr gut ein und die Umgebungsbeschreibungen sind nicht zu lang dargestellt. Man kann dem Schreibfluss einfach gut folgen und legt das Buch ungerne weg.

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Sehet die Sünder
von Michelangelo aus Schleswig-Holstein am 08.06.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Wir werden von der Autorin ins Jahr 1440 in die Bretagne versetzt. Dort verschwinden im Dorf St. Mourelles und auch in der näheren Umgebung auf unerklärliche Art und Weise Menschen und werden ermordet aufgefunden. Man hat keinen Anhaltspunkt, wer hinter den Taten stecken könnte und warum diese Taten geschehen. Die... Wir werden von der Autorin ins Jahr 1440 in die Bretagne versetzt. Dort verschwinden im Dorf St. Mourelles und auch in der näheren Umgebung auf unerklärliche Art und Weise Menschen und werden ermordet aufgefunden. Man hat keinen Anhaltspunkt, wer hinter den Taten stecken könnte und warum diese Taten geschehen. Die sonst so gute Dorfgemeinschaft löst sich in Kürze auf und überall herrscht Misstrauen und Angst. Das normale Leben ist mit einem Schlag zerstört. Catheline und Mathis versuchen Licht in das Dunkel zu bringen. Sie stellen Nachforschungen im nahe gelegenen Schloss an, was natürlich nicht ohne Folgen bleibt…… Durch das Buch ziehen sich durchgehend mehrere Handlungsstränge, die den wechselnden Orten geschuldet sind. Es ist in viele recht kurze Kapitel gegliedert, die sich durch die schnell aufeinanderfolgenden Ereignisse ergeben, was aber dem Lesevergnügen keinen Abbruch tut. Im Gegenteil, die Spannung bleibt dadurch immer erhalten. Durch das Personenverzeichnis am Anfang gelingt es einem gut sich zu orientieren, wer die vielen Personen sind und wie sie zueinander stehen. Die Autorin pflegt einen angenehm zu lesenden Schreibstil, der einen beim lesen nicht zu sehr anstrengt und ermüdet. Der Spannungsbogen bleibt permanent erhalten, es gibt einfach keine langweilige stelle in diesem Buch. Man legt ungern Lesepausen ein, weil man gerne wissen möchte, wie es weitergeht. Liv Winterberg hat sich an reellen Personen und Geschehnissen, die zur damaligen Zeit passiert sind orientiert- nach guter Recherche und Abwandlung , das Ganze in einen gut lesbaren, spannenden Roman verarbeitet. Man kann beim Lesen tief in die damalige Welt eintauchen und bekommt eine gute Vorstellung davon, wie es im MA zugegangen sein könnte.

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Unwissenheit in der Bretagne...
von Marion Olßon aus Reutlingen am 23.04.2013
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

In dem keinen Dorf Saint Mourelles in der Bretagne geschehen mysteriöse Dinge. Die Dorfbevölkerung ist verunsichert und glaubt, dass der Teufel sein Unwesen mit den Dorfbewohnern spielt .Immer wieder werden Menschen erst verschleppt und dann ermordet aufgefunden. Catheline, Haushälterin beim Pastor, steht fast immer bei den Verbrechen in irgendeinem... In dem keinen Dorf Saint Mourelles in der Bretagne geschehen mysteriöse Dinge. Die Dorfbevölkerung ist verunsichert und glaubt, dass der Teufel sein Unwesen mit den Dorfbewohnern spielt .Immer wieder werden Menschen erst verschleppt und dann ermordet aufgefunden. Catheline, Haushälterin beim Pastor, steht fast immer bei den Verbrechen in irgendeinem Zusammenhang. Und so gerät sie sehr schnell ins Visier des Pöbels. Mit aller Macht versucht sie die Spuren, welche ins nahegelegen Schloss führen, richtig zu deuten, um so weitere Verbrechen zu verhindern und ihre Unschuld zu beweisen. Auch um ihre große Liebe Mathis muss sie bangen, denn der will ebenso die entsetzlichen Vorfälle klären und bringt sich und andere damit in Lebensgefahr. Ein farbenprächtiger, gelungener Roman um das Unwissen der Dorfbewohner und den Kampf um eine Liebe, die alles ertragen kann.

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Sehet die Sünder
von Elohym78 aus Horhausen (Westerwald) am 10.03.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Das kleine Dorf Saint Mourelles wird von einer brutalen Mordserie erschüttert. Während die Oberen dies erst lapidar zur Seite wischen, stürzt sich der Bauer Mathis sofort in die Ermittlungen. Schließlich kann er den Dorfpfarrer Vater Jeunet und den Baron Amédé de Troyenne überzeugen, dass an der Sache mehr dran... Das kleine Dorf Saint Mourelles wird von einer brutalen Mordserie erschüttert. Während die Oberen dies erst lapidar zur Seite wischen, stürzt sich der Bauer Mathis sofort in die Ermittlungen. Schließlich kann er den Dorfpfarrer Vater Jeunet und den Baron Amédé de Troyenne überzeugen, dass an der Sache mehr dran ist, als es den Anschein hat. Oder ist doch alles Teufelswerk? Mathis begibt sich in höchste Gefahr und zieht seine Geliebte Catheline immer tiefer mit hinein, bis beide um ihr Leben fürchten müssen. Das Cover ist in einem hellen beige Ton gehalten. Wie eine Schattierung ist im Hintergrund das Innere einer Kathedrale zu erahnen, eine Wappenlilie prangt im Vordergrund. Es gefällt mir gut und passt auch zu Titel und Inhalt, aber für meinen Geschmack hätte es eine Spur kräftiger sein können. Liv Winterberg hat in ihrem neuen Roman zwei Stilelemente vermischt. Zum einen ist es ein gut recherchierter historischer Roman, der auf einem wahren Hintergrund bassiert und zum anderen ein packender Krimi. Sie schildert die Ereignisse eher ruhig und man blickt von außen auf die Geschichte, statt mit ihr zu vermschmelzen. Mir persönlich hat dieses Eintauch-Gefühl gefehlt, was ein Buch zu etwas Besonderem macht. Liv Winterberg hat ihren Roman in zwei Hauptteile gegliedert. Zum einen schildert sie das Leben auf Schloss Troyenne mit seinen adeligen Bewohnern. Während die einen im Reichtum prassen, schuften die anderen für ihr Wohlergehen. Das Leben wurde anschaulich geschildert und ich konnte mich gut hineinversetzen. Das einzige, was mich ein wenig störte war, dass es stellenweise sehr politisch war und leicht zäh wirkte. Der geschichtliche Hintergrund eines historischen Romans ist zwar immer lehrreich und interessant, aber hier wirkt es wie mit Gewalt hineingpresst, damit ein Hintergrund da ist. Das Flüssige, was Liv Winterberg so zu eigen ist, ging hier leider verloren. Auf der anderen Seite wird das Leben in dem Dorf Saint Mourelles geschildert. Die Bauern leben in ihrer recht abgeschotteten Gemeinschaft. Ihr Dasein ist von Arbeit und Leid geprägt. Kein Luxus, keine Aussicht auf Besserung und trotzdem wirkt es lebendiger als auf der Burg. Hier brodelt das Leben und ich ließ mich gerne von der Autorin gefangenehmen und in dieses Leben entführen. Als schreckliche Morde geschehen, verdächtigt jeder jeden. Liv Winterberg baut die Handlung durchstrukturiert wie einen Krimi auf und mir stockte der Atem. Das Grauen hält Einzug und gerade zu dieser Zeit ist schnell ein Schuldiger gefunden: Der Teufel höchst selbst! Diese beiden Haupthandlungsstränge vermischen sich im Laufe der Geschichte immer mehr und die Grenzen verschwimmen, was der Geschichte Schwung und Leben verleiht. Ihre Protagonisten schildert sie authentisch und lebensnah. Ihre Handlungen waren gut nachvollziehbar, aber irgendwie wirkten die Figuren leicht farblos. Keiner hob sich charakterlich wirklich ab, was ich sehr schade fand. Hier hätte ich mir eine deutlichere Ausarbeitung gewünscht! Vorallem, da der Ansatz von Mathis dem Bauern und Chatheline, der Magd wirklich grandios waren. Beide wirkten zum Greifen nahe, was ich aber im Laufe der Handlung leider verlor. Mein Fazit Ein interessanter historischer Krimi, der trübe Winterabende versüßt.

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Der Tod geht um im mittelalterlichen Saint Mourelles
von Angela.Bücherwurm aus Wülfrath am 03.03.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Hauptschauplatz dieses historischen Romans aus dem Jahre 1440 ist das kleine Dorf Saint Mourelles in der Bretagne. Hier leben u.a. Catheline und Mathis. Catheline ist Haushälterin bei Pfarrer Jeunet und liebt Mathis. Mathis ist Bauer und liebt Catheline eigentlich auch. Doch während eines Kampfes, in dem er seinen Herrn... Hauptschauplatz dieses historischen Romans aus dem Jahre 1440 ist das kleine Dorf Saint Mourelles in der Bretagne. Hier leben u.a. Catheline und Mathis. Catheline ist Haushälterin bei Pfarrer Jeunet und liebt Mathis. Mathis ist Bauer und liebt Catheline eigentlich auch. Doch während eines Kampfes, in dem er seinen Herrn , den Baron Amédé de Troyenne, das Leben rettet , wird er schwer verwundet. Infolgedessen wird er sein Leben lang gehbehindert bleiben. Da er Catheline nicht zur Last fallen möchte, beendet er die Beziehung. In dieser Zeit geschehen in Saint Mourelles seltsame Dinge. Menschen verschwinden spurlos, verunglücken, werden ermordet. Der Tod geht um in Saint Mourelles. Davon betroffen sind Kinder und Erwachsene, Männer wie Frauen . Was geht hier vor ? Und immer wieder ist es Catheline, die die Toten entdeckt. Misstrauen macht sich im Dorf breit. Sowohl Mathis , als auch Catheline bemühen sich um die Aufklärung dieser ungeheuerlichen Taten. Alles deutet darauf hin, dass der oder die Täter vom nahe gelegenen Schloss Troyenne kommen. Doch Mathis will dies nicht so recht glauben, hält er seinen Herrn doch für rechtschaffen und loyal. Dieser historische Schmöker beginnnt spannend und vielversprechend. Die Hauptprotagonisten werden zunächst lebendig und ausführlich vorgestellt. Die örtlichen Gegebenheiten werden bildhaft geschildert. Ein gewisser Spannungsbogen wird aufgebaut. Doch leider hat der Roman zur Mitte hin deutlich an Spannung verloren. Irgendwie zieht sich das Geschehen meines Erachtens ein wenig in die Länge. Es geschieht ein Mord nach dem anderen, ohne dass die Hintergründe hierzu näher beleuchtet werden bzw. die Ermittlungen namhafte Fortschritte machen. Insbesondere auch die Persönlichkeit von Catheline bleibt mir im weiteren Verlauf der Handlung zu blass. Ebenso hätte ich mir einen tieferen Einblick in die Beziehung zwischen Catheline und Mathis gewünscht. Auch einige der anderen beteiligten Personen bleiben mir viel zu oberflächlich und teilweise sogar unglaubwürdig, wie zum Beispiel Julien Laconte, der Schreiber des Bischofs oder auch die Rolle des Pater Bertrand. Erst zum Ende hin nimmt die Geschichte dann wieder an Fahrt auf und wird spannender. Der Schreibstil als solches ist flüssig und ansprechend, sodass sich das Buch aus dieser Sicht gut und schnell lesen lässt. Insgesamt finde ich es schwierig ,dieses Buch abschließend zu bewerten, da es seine schönen und ansprechenden Momente hat, aber leider eben auch in meinen Augen seine Mängel. Ich schwanke daher bei der Sternevergabe zwischen drei und vier. Aufgrund der ansprechenden Sprache und Ausdrucksweise und der Tatsache, dass das Buch mich die überwiegende Zeit gut unterhalten hat, entscheide ich mich für vier Sterne.

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Wenn Grauen und Misstrauen in eine kleine Dorfgemeinschaft Einzug halten ...
von Knipsi am 25.02.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Saint Mourelles, ein Dorf in der Bretagne, ist im Jahr 1440 der Schauplatz grauenvoller Dinge. Der sonst recht harmonischen kleinen Dorfgemeinschaft werden immer wieder Mitglieder genommen. Diese verschwinden oder werden tot aufgefunden. Das Misstrauen schürt Unfrieden unter den restlichen Dörflern. Der Baron und Lehnsherr dieses Dorfes wird darüber in... Saint Mourelles, ein Dorf in der Bretagne, ist im Jahr 1440 der Schauplatz grauenvoller Dinge. Der sonst recht harmonischen kleinen Dorfgemeinschaft werden immer wieder Mitglieder genommen. Diese verschwinden oder werden tot aufgefunden. Das Misstrauen schürt Unfrieden unter den restlichen Dörflern. Der Baron und Lehnsherr dieses Dorfes wird darüber in Kenntnis gesetzt. Führen doch mögliche Spuren auch ins Schloss. Aber diese Vermissten und Toten sind nicht sein einziges Problem. Ständig muss er Besitzungen verkaufen und der Mord an seinem Bruder zermartert ihn. Ein sehr schönes Buch. Auch wenn das Cover mit der Tristesse der Bretagne nur wenig gemein hat, verzaubert es. Die Prägung des Titels und die wundervollen Ranken lassen schon die Finger träumen. Zwei Klappentexte machen Lust auf mehr, wobei der innere schon ein bisschen zu weit vorgreift. Der im Anhang beschriebene historische Hintergrund lässt zusätzlich erschaudern und das Glossar ist umfassend. Die Geschichte wird an mehreren Orten erzählt. Zur Vereinfachung ist den entsprechenden Abschnitten stets der Schauplatz voran gestellt. Und das ist gut so! Leicht würde der Leser sonst den Überblick verlieren. Die Geschichte nimmt schnell "Fahrt" auf. Einem flüssigen Lesen steht hier nichts im Wege. Doch durch den raschen Wechsel der Handlungsorte, auch zu ungünstigen Zeitpunkten, wird dem Leser kaum Zeit gelassen, Denkmuster und Gefühlswelten zu entwickeln. Für mich ist dies aber ein wichtiger Punkt. Die Personen und Landschaften werden ansprechend dargestellt. Besonders der Umstand, dass jede Person gute und böse Seiten bekommt, fasziniert mich. Hat die Autorin hierdurch aber auch auf den Leser und den Spannungsbogen Einfluss genommen. Und die Fährten zum Täter werden dadurch unklarer. Das Ende ist beruhigend und entsetzlich zugleich. Und doch ist der Täter bzw. der Grund der Handlungen vorab ins Hintertreffen geraten. Zum "Schutz" des Täters und zur Aufrechterhaltung der Spannung wurde hier eine deutlichere Beschreibung vernachlässigt. Die historische Einordnung ist gut gelungen, wenngleich sie nur Randerscheinung bleibt. Einiges konnte ich dennoch wieder dazulernen. Fazit: 4 Sterne - sehr gutes Buch - empfehlenswert für Leser historischer Kriminalliteratur

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Sehet die Sünder
von einer Kundin/einem Kunden aus Oberglatt/ZH am 02.02.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Inhalt: Im Dorf Saint Mourelles geschehen schreckliche Dinge. Menschen, darunter auch Kinder, verschwinden einer nach dem andern und werden tot aufgefunden. Die Dorfgemeinschaft wird auf eine harte Probe gestellt und droht am gegenseitigen Misstrauen zu zerbrechen. Auch den Baron und Lehensherrn im nahen Schloss plagen Sorgen. Nicht nur finanzieller Art,... Inhalt: Im Dorf Saint Mourelles geschehen schreckliche Dinge. Menschen, darunter auch Kinder, verschwinden einer nach dem andern und werden tot aufgefunden. Die Dorfgemeinschaft wird auf eine harte Probe gestellt und droht am gegenseitigen Misstrauen zu zerbrechen. Auch den Baron und Lehensherrn im nahen Schloss plagen Sorgen. Nicht nur finanzieller Art, auch persönlicher. Seine Frau wendet sich zunehmend von ihm ab, seinen Bruder hat er bei einem Angriff marodierender Söldner verloren. Bei diesem Angriff hat ein Bauer dem Baron das Leben gerettet. Ebendieser Bauer ersucht jetzt den Baron bei der Aufklärung der geheimnisvollen Vorgänge in seinem Dorf um Hilfe. Es folgt eine spannende und emotionale Suche nach dem Täter, in die sich auch die kirchliche Seite einmischt, was zu zusätzlichen Schwierigkeiten führt, da auch die Gottesleute ihre eigenen, gamz und gar weltlichen Interessen verfolgen. Meine Meinung: Die Geschichte wird (mit ganz wenigen Ausnahmen, z.B. dem 'Showdown' des Prozesses) in Kürzestkapiteln von oft weniger als drei Seiten erzählt. Dadurch erhielt ich zu Beginn schnell viele interessante Einblick in die unterschiedlichen Lebenswelten der damaligen Zeit. Mit Fortschreiten der Handlung haben mich diese Kürzestkapitel aber je länger, desto mehr gestört, da sie mich daran gehintert haben, wirklich in die Geschichte einzutauchen. Einen Teil der Spannung haben sie der Geschichte dadurch geraubt. Des weiteren wurden einige wichtige Dinge nur im Rückblick erzählt, was, durch die dadurch entstehende Distanz, für mich etwas unbefriedigend war. Als Historikerin kann ich nicht anders, als historische Romane auf ihren "Wahrscheinlichkeitsgehalt" hin zu lesen. Die Geschichte von Liv Winterberg hat ihre Stärke vor allem darin, dass sie sehr eindrücklich aufzeigt, wie vielschichtig und fragil das Verhältnis zwischen den abhängigen Bauern und ihrem Lehensherrn war. Des weiteren hat sie die Stellung und Macht der Kirchenvertreter und deren enormen Einfluss auf das Leben der einfachen Leute eindringlich eingefangen. Ich fand die Spannung keine Stärke dieses Romans. Eigentlich war ich sogar leicht enttäuscht, als sich herausstellte, wer der Täter war. Dazu waren die Spuren zu klar und die Verdächtigen an einer Hand abzuzählen. Nach der Lektüre des "Geschichtlichen Hintergrundes des Prozesses" wurde mir jedoch klar, dass die Spannung auch kein zentrales Anliegen der Autorin gewesen war, sondern das Aufzeigen der verschiedenen feinen Fäden im Beziehungsgeflecht zwischen Adel, Kirche und Bauern. Und dies ist ihr auf eindrückliche Weise gelungen. Im Rückblick gesehen passt der Titel sehr gut zur Geschichte, weil "Sehet die Sünder" auch ein Anliegen des Täters war. Bis ganz zum Schluss. Das hat mich beeindruckt. Der Roman hat mich alles in allem nicht begeistert - dafür erfuhr ich zu wenig, das mir neu war und die Handlung blieb zu sehr an der Oberfläche - aber gut unterhalten.

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Historischer Krimi
von einer Kundin/einem Kunden am 30.01.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Sie lieben historische Romane? Sie greifen auch ab und an zu einem Krimi? Dann ist dieses Buch genau das Richtige für Sie! Spannung und Geheimnis, gepaart mit Gefühl und Sehnsucht ergeben diesen mitreissenden historischen Roman von Liv Winterberg.

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Mörderisches Mittelalter
von Katharina J aus Unsleben am 23.01.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Wir schreiben das Jahr 1440 in der Bretagne Frankreichs. In dem kleinen idyllischen Dorf Saint Mourelles verschwinden plötzlich Menschen spurlos und werden wenig später ermordet wieder aufgefunden. Als das Morden immer weiter zunimmt glauben die Dorfbewohner dass der Mörder einer von ihnen ist. Misstrauen schleicht sich in das sonst... Wir schreiben das Jahr 1440 in der Bretagne Frankreichs. In dem kleinen idyllischen Dorf Saint Mourelles verschwinden plötzlich Menschen spurlos und werden wenig später ermordet wieder aufgefunden. Als das Morden immer weiter zunimmt glauben die Dorfbewohner dass der Mörder einer von ihnen ist. Misstrauen schleicht sich in das sonst so eingeschworene Örtchen und gute Nachbarn beschuldigen sich gegenseitig der schlimmsten Dinge. Catheline, die Haushälterin des Dorfpfarrers, sowie der junge Bauer Mathis versuchen dem rätselhaften Treiben auf den Grund zu gehen. Als die Spuren immer näher an das Schloss des Barons und Lehnsherren Amédé de Troyenne führen, begeben Catheline und Mathis sich in Lebensgefahr – Denn nichts ist wirklich so wie es scheint. Liv Winterberg hat mit ihrem Buch „Sehet die Sünder“ einen soliden und spannenden historischen Roman geschrieben. Anfangs noch etwas verwirrend durch die vielen unterschiedlichen Handlungsstränge die jedoch ziemlich schnell zusammen fließen. Dank des ausführlichen Personenregisters findet man dann doch sehr gut in die Geschichte und liest diese zügig durch. Die Handlung wird fließend erzählt und obwohl das Ende keine große Überraschung bereit hält ist es gelungen. Von mir bekommt „Sehet die Sünder“ heute 4 Sterne.

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Gute Ingredenzien
von einer Kundin/einem Kunden am 19.01.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Man nehme den Teufel, eiine ordentliche Hexe, ergänze diese mit einem irren Söldner, verpflanze diese in eine geschichtsträchtige Landschaft wie die Bretagne im Mittelalter, und lasse auch den Adel sein Unwesen treiben. Womit Catheline, Haushälterin des Pfarrers (... na, sowas), und Bauer Mathis schon mitten in den Irrungen und... Man nehme den Teufel, eiine ordentliche Hexe, ergänze diese mit einem irren Söldner, verpflanze diese in eine geschichtsträchtige Landschaft wie die Bretagne im Mittelalter, und lasse auch den Adel sein Unwesen treiben. Womit Catheline, Haushälterin des Pfarrers (... na, sowas), und Bauer Mathis schon mitten in den Irrungen und Wirrungen dieses Krimis voll von Blut und Geschichte angesiedelt, und gar viel zu tun haben, um unbeschadet davon zu kommen. Sehr guter Anhang, mit Glossar versehen.

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Histoschmöker
von Kayla am 08.01.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

"Bretagne, 1440. Grausame Dinge geschehen in dem kleinen Dorf Saint Mourelles. Menschen verschwinden und werden ermordet im Wald aufgefunden. Misstrauen und Angst machen sich breit und stellen die sonst so harmonische Dorfgemeinschaft auf eine harte Probe. Catheline, die Haushälterin des Dorfpfarrers, und der junge Bauer Mathis beschließen, den entsetzlichen... "Bretagne, 1440. Grausame Dinge geschehen in dem kleinen Dorf Saint Mourelles. Menschen verschwinden und werden ermordet im Wald aufgefunden. Misstrauen und Angst machen sich breit und stellen die sonst so harmonische Dorfgemeinschaft auf eine harte Probe. Catheline, die Haushälterin des Dorfpfarrers, und der junge Bauer Mathis beschließen, den entsetzlichen Vorfällen auf den Grund zu gehen. Denn es gibt Spuren, und die führen zum nahegelegenen Schloss. Niemand ahnt, dass sich auch der Bischof von Nantes mit einer geheimen Untersuchung der Vorgänge einschaltet (Kurzbeschreibung)." Adel, Klerus, Pöbel - alles was das Leserherz begehrt! Das Buch ist der perfekte Pageturner im Winter. Man kann sich schön in den Lesesessel kuscheln und nach Herzenslust schmökern. Die Idee des Buches erinnerte mich sehr an die Filme "Pakt der Wölfe" und "The Village". Nichtsdestotrotz ist "Sehet die Sünder" ein sehr spannendes Buch, welches nicht nur Genrefans begeistern kann. Da ich ein Faible für Frankreich habe, hat es mir besonders gefallen, dass die Handlung des Romans in einem bretonischen Dorf angesiedelt ist. Sehr hilfreich fand ich ferner das dem Werk vorangestellte Personenregister. Es half mir bei der Orientierung. Auch sprachlich konnte mich das Buch einigermassen überzeugen. Einzig die Auflösung hätte man noch besser machen können. Ergo: Ein fast perfekter Historoman. Wertung : 4 von 5 Sternen.

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