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Sehnsucht nach Mill River

Roman

(1)

Seit Jahren lebt Mary zurückgezogen auf ihrem großzügigen Anwesen oberhalb von Mill River. Nur Priester Michael besucht sie und erzählt ihr vom Leben in der quirligen Stadt: Von dem verwitweten Polizisten, der mit seiner kleinen Tochter aus der Großstadt geflüchtet ist, von der Krankenschwester, die ihre Familie mühselig über Wasser hält, und von der ungewöhnlichen Daisy, die in ihrem Wohnwagen geheimnisvolle Kräutertees braut. Niemand ahnt, welches Leid Mary erlebt hat. Aber als sie tödlich erkrankt, beginnt sie mit der Suche nach ihrer Tochter.

Portrait
Darcie Chan ist Anfang vierzig, Anwältin und Umweltschutzexpertin. Mit elf Jahren begann sie zu schreiben, gewann einen Schreibwettbewerb und träumte seitdem davon, eine erfolgreiche Schriftstellerin zu werden. Die E-Book-Ausgabe von Sehnsucht nach Mill River machte sie über Nacht in den USA berühmt. Schon in den ersten Wochen verkauften sich mehr als 650.000 Exemplare und sie bekam mehr als 1.000 begeisterte Amazon-Rezensionen. Darcie Chan lebt im US-Staat New York.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 10.10.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-28674-7
Verlag Ullstein Verlag
Maße (L/B/H) 190/120/30 mm
Gewicht 331
Originaltitel The Mill River Recluse
Verkaufsrang 65.326
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Mill River“

I. Schneider, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Mary ist schon weit über achtzig Jahre alt, als sie an einer unheilbaren Krankheit erkrankt. Schon seit Jahren von der Außenwelt abgeschnitten, lebt Mary in ihrer weißen Villa auf einem Hügel gelegen, direkt über dem Ort Mill River. Besuch erhält sie nur von Pfarrer Michael, den sie schon seit jungen Jahren kennt und dem sie vertraut, Mary ist schon weit über achtzig Jahre alt, als sie an einer unheilbaren Krankheit erkrankt. Schon seit Jahren von der Außenwelt abgeschnitten, lebt Mary in ihrer weißen Villa auf einem Hügel gelegen, direkt über dem Ort Mill River. Besuch erhält sie nur von Pfarrer Michael, den sie schon seit jungen Jahren kennt und dem sie vertraut, und von einer jungen Frau, eine Krankenschwester aus dem Ort, die sie pflegt. In jungen Jahren hatte Mary ein schlimmes Erlebnis gehabt, das sie als schüchternes Mädchen nicht verarbeiten konnte. Aus diesem Schockzustand sind Marys Ängste entstanden, die sie vor Menschen zurückschrecken lässt. Aufgewachsen auf einer Pferdefarm, die ihr geliebter Vater betrieb, hat sie ihren Mann, der ein Pferd für sich kaufen wollte, kennen und lieben gelernt. Doch in ihrer kurzen Ehe hat Mary keinen Bezug zu ihrem brutalen und kaltherzigen Mann finden können und auch diese Beziehung hat nicht dazu geführt, dass sie ihre krankhafte Furcht vor Menschen überwinden konnte. Nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes hat sich Mary ganz in die Villa zurückgezogen und nur noch Pfarrer Michael konnte zu ihr durchdringen. Er hat Mary die Bewohner von Mill River, ihre Beziehungen, ihre Leben, Stärken und Schwächen durch Erzählungen nahe gebracht und ihr Interesse geweckt. So fühlte sich Mary, als würde sie jeden Einwohner selbst kennen und sie konnte durch Pfarrer Michael und ihr vieles Geld den Bewohnern unbekannterweise viel Gutes tun. Pfarrer Michael hat nach Marys Tod vor, den Bewohnern zu eröffnen, was Mary alles für sie und den Ort getan hat und er hat sich vorgenommen noch ein großes Geheimnis zu lüften.
Eine ansprechende, teilweise nachdenklich machende, aber auch mitreissende Geschichte um das Leben von Mary, die versucht gegen ihre Dämonen auf ihre eigene Art und Weise zu kämpfen.

„Die gute Seele von Mill River“

Mareike Frank, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Ich habe das Lesen dieses Buches sehr genossen und konnte mich dabei richtig schön entspannen. Einfach eine tolle Geschichte über Freundschaft, Sehnsucht und Liebe, die von der ersten Minute an fesselnd ist! Die Handlung ist fast so sanft und seicht wie die wundervolle Farbgestaltung des Covers. Wer keine actionreichen Verfolgungsjagden Ich habe das Lesen dieses Buches sehr genossen und konnte mich dabei richtig schön entspannen. Einfach eine tolle Geschichte über Freundschaft, Sehnsucht und Liebe, die von der ersten Minute an fesselnd ist! Die Handlung ist fast so sanft und seicht wie die wundervolle Farbgestaltung des Covers. Wer keine actionreichen Verfolgungsjagden erwartet, kommt mit diesem Buch voll und ganz auf seine Kosten.
Die Charaktäre entwickeln sich nach und nach zu fast realen Persönlichkeiten und jede Lebensgeschichte, in die man mit der Autorin eintaucht, bleibt in schöner Erinnerung.
Sehr gelungen und empfehlenswert!

„die weiße Villa auf dem Hügel...“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln



Mary, eine sehr alte und sehr einsame alte Dame lebt in einer prachtvollen Marmorvilla in Mill River , einem kleinen verschlafenen Städtchen inmitten von wundervollen Ahornwäldern! Was ist ihr nur Schlimmes in jungen Jahren passiert, dass sie solche panische Angst vor Fremden hat und geradezu menschenscheu ist.?..Abgesehen


Mary, eine sehr alte und sehr einsame alte Dame lebt in einer prachtvollen Marmorvilla in Mill River , einem kleinen verschlafenen Städtchen inmitten von wundervollen Ahornwäldern! Was ist ihr nur Schlimmes in jungen Jahren passiert, dass sie solche panische Angst vor Fremden hat und geradezu menschenscheu ist.?..Abgesehen von Marys einziger und inniger Leidenschaft für Pferde hat nur Priester Michael Zugang zu ihr , ihm vertraut sie sich und ihr Leben an - ein trotz aller Zurückgezogenheit bewegtes Leben voller Anteilnahme an den Menschen, die schon immer um Mary herum lebten.Erst nach ihrem Tod öffnen sich die Türen und erschliessen sich die Geheimnisse - eine schöne und besondere Geschichte gerade richtig für den Herbst !

Kundenbewertungen


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Sehnsucht und Geheimnisse
von einer Kundin/einem Kunden am 14.11.2014

Der Roman handelt hauptsächlich von Mary und Father Michael. Mary wohnt in der Marmorvilla hoch über dem kleinen Ort Mill River. Ihr Vater hatte eine Pferdezucht und dort lernte sie auch ihren Mann kennen. Aber mit Patrick hatte sie keine glückliche Ehe. Er wollte mit ihr Repräsentieren, aber sie... Der Roman handelt hauptsächlich von Mary und Father Michael. Mary wohnt in der Marmorvilla hoch über dem kleinen Ort Mill River. Ihr Vater hatte eine Pferdezucht und dort lernte sie auch ihren Mann kennen. Aber mit Patrick hatte sie keine glückliche Ehe. Er wollte mit ihr Repräsentieren, aber sie scheute die Öffentlichkeit. Das führte irgendwann zu Wutausbrüchen seinerseits. Und dann kommt Patrick ums Leben, ihr Vater stirbt und Mary bleibt alleine mit den Pferden zurück. Nur Father Michael ist ihre Verbindung zur Welt und in den kleinen Ort. Sie geht nie wieder aus dem Haus und empfängt auch keine Gäste. Nur mit Father Michael hat sie eine freundschaftliche Verbindung und ihm vertraut sie auch ihr größtes Geheimnis an. Um dieses Geheimnis und ihre Sozialphobie dreht sich das Buch. Erst auf den letzten Seiten wird auch für den Leser dies Geheimnis gelüftet. Die Geschichte umfasst gut 60 Jahre in Marys Leben. Dazwischen sind Ereignisse aus dem Jetzt. Die Balance zwischen den Wechseln hat Darcie Chan sehr gut geschafft. Ich konnte den Ereignissen und Personen gut folgen. Es gab einige aufregende Passagen, interessante Charaktere und Liebe und Eifersucht. Leider blieb die Geschichte um Mary recht oberflächlich. Der Leser erfährt viele Dinge aus ihrem Leben, aber es wird nur aufgezählt und nicht tiefer auf die Gefühle eingegangen. Father Michael ist eine sympatische, menschliche Figur mit kleinen Schwächen. Das Ende des Buches ist fast wie ein Märchen.

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wunderschöner Roman
von FlipFlopLady007 aus Hannover am 30.04.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Der Roman „Sehnsucht nach Mill River“ beschreibt das Leben von Mary McAllister, die aufgrund eines traumatischen Erlebnisses in ihrer Kindheit unter einer Sozialphobie leidet. Mary hat große Schwierigkeiten mit fremden Menschen umzugehen und Vertrauen zu ihnen aufzubauen. Hinzukommt, dass Mary innerhalb von kurzer Zeit ihren Vater und ihren... Der Roman „Sehnsucht nach Mill River“ beschreibt das Leben von Mary McAllister, die aufgrund eines traumatischen Erlebnisses in ihrer Kindheit unter einer Sozialphobie leidet. Mary hat große Schwierigkeiten mit fremden Menschen umzugehen und Vertrauen zu ihnen aufzubauen. Hinzukommt, dass Mary innerhalb von kurzer Zeit ihren Vater und ihren Ehemann verliert, nachdem sie von ihrem misshandelt wurde. In der Folge vertraut sie nur noch dem Geistlichen Michael, der sie von nun an ihr gesamtes Leben begleitet. Der Roman erzählt von Mary Leben und ihren Schwierigkeiten mit ihren Ängsten umzugehen. Außerdem erzählt er die Geschichte der anderen Bewohner von Mill River, wie beispielsweise dem Polizisten Kyle Hansen, der nach dem Verlust seiner Frau nun das erste Mal wieder Gefühle für eine Frau entwickelt. Das Buch unterteilt sich in mehrere Kapitel. Jedes Kapitel bündelt einen Teil der Handlung. Innerhalb der Kapitel wechselt der Erzähler oft von der Gegenwart in die Vergangenheit und auch innerhalb der Zeit wird die Erzählung immer wieder auf unterschiedliche Personen bezogen. So wird beispielsweise im einen Moment von Mary erzählt und im nächsten Moment von Kyle Hansen und seiner Tochter. Ich finde diese Zeit- und Personenwechsel sehr gelungen, da sie eine zusätzliche Spannung aufbauen, da der Leser viele verschiedene Bruchstücke erfährt, die er erst am Ende zu einem großen Ganzen zusammensetzen kann. Der Roman ist insgesamt sehr fesselnd geschrieben, sodass es dem Leser sehr schwer fällt das Lesen zu unterbrechen. Außerdem finde ich die Figuren des Romans sehr gelungen. Die meisten sind sehr sympathisch und wecken Mitgefühl im Leser, da ihnen zum Teil schwere Schicksalsschläge widerfahren sind. Auch die äußere Erscheinungsform des Buches finde ich sehr gelungen. Das Cover wirkt auf mich sehr freundlich und fröhlich. Es steht im Gegensatz zu Marys Leben, da dieses eher von negativen Erfahrungen geprägt ist. Dennoch finde ich das Cover sehr gelungen, da es ausdrückt, dass nicht alles so ist wie es scheint. Und ohne zu viel zu verraten, finde ich, dass genau diese Erfahrung den Inhalt des Buches sehr gut zusammenfasst. Auch den Titel finde ich sehr gelungen. Ich habe während des Lesens viel darüber nachgedacht, ob ich ihn passend finde oder nicht. Aber nachdem ich auch das Ende gelesen habe, finde ich ihn sehr passend. Zum Schluss möchte ich noch die dicken Seiten des Buches als positiv herausstellen, da ich diese beim Lesen sehr angenehm fand, da man sie gut umblättern kann und die Schrift der Rückseite nicht durchscheint. Insgesamt finde ich sowohl die Handlung und die Figuren, als auch den Aufbau, den Schreibstil und das äußere Erscheinungsbild des Buches sehr gelungen. Ich kann es nur weiter empfehlen.

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eine wundervolle Geschichte über das Leben von Mary
von eskimo81 am 20.06.2014
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Das Buch erzählt die wundervolle Geschichte von Mary. Romantik, Liebe, Gewalt, Angst, Bewunderung, sind ein paar Stichworte, die ich mit diesem Buch verbinde... Mary hat eine gebrochene Seele. Seit ihrer Schulzeit leidet sie an Panikattacken, sie kann nicht unter die Menschen gehen... Einsam lebt sie seit Jahren in der... Das Buch erzählt die wundervolle Geschichte von Mary. Romantik, Liebe, Gewalt, Angst, Bewunderung, sind ein paar Stichworte, die ich mit diesem Buch verbinde... Mary hat eine gebrochene Seele. Seit ihrer Schulzeit leidet sie an Panikattacken, sie kann nicht unter die Menschen gehen... Einsam lebt sie seit Jahren in der Marmorvilla in Mill River. Niemand kennt sie, jeder hält sie für eine alte, verschrumpelte Hexe. Nur Father Michael O'Brien besucht sie regelmässig, lässt sie am Leben des Dorfes teilhaben. So lernt sie viele Bewohner kennen. Zum Beispiel Kyle Hansen, welcher mit seiner Tochter nach Mill River zog, weil seine Frau verstorben ist, Claudia Simon, eine Lehrerin, welche einen Neustart wagt, Daisy Delaine, eine Jungfer die versucht, Heiltränke zu zaubern... Als Mary ihr Todesurteil vom Arzt entgegennimmt - Bauchspeicheldrüsenkrebs - entscheidet sie, dass die Bewohner von Mill River sie besser kennen lernen müssen... Ich könnte noch viele Charaktere von Mill River aufzählen, ich könnte noch mehr zum Schicksal von Mary schreiben, dass Buch ist so faszinierend, dass ich die Erklärung sehr kurz halten möchte. Jegliche Kleinigkeit, die ich hier Beschreibe, trägt dazu bei, dass man voreingenommen das Buch zur Hand nimmt, und das möchte ich vermeiden. Darcie Chan hat ein Buch geschrieben, dass so berührend ist, so emotional, dass es kaum zu beschreiben ist. Ein Buch, dass zum Denken anregt, zum weinen, zum mitleiden mit Mary. Ein fantastischer Roman! Er liest sich sehr, sehr gut, man möchte ihn nicht mehr aus der Hand legen und noch lieber würde man Mary die Hand reichen und ihr helfen. Darcie Chan versteht es, tief im Innern der Leser zu wüten, die Angst, die Wut, einfach jede Emotion geht dem Leser sehr nah / sehr tief, der Schreibstil ist "normal" jedoch die Emotionen... Einfach unbeschreiblich. Ein fantastisches Buch - empfehlen kann ich dies jedem, dem die Geschichte (also der Rückentext) zusagt.

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Mill River
von Monika Engelmann aus Augsburg am 26.10.2013
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Ein wunderschönes Buch über den Zusammenhalt untereinander und über Nächstenliebe. Die Hauptperson des Buches, Mary, lebt in einer Kleinstadt in den USA. Aufgrund einer schwierigen Vergangenheit entwickelt sie eine starke Sozialphobie. Trotzdessen fühlt sie sich als Teil der kleinen Gemeinschaft Mill Rivers und "wacht" über diese. Dieser Roman ist... Ein wunderschönes Buch über den Zusammenhalt untereinander und über Nächstenliebe. Die Hauptperson des Buches, Mary, lebt in einer Kleinstadt in den USA. Aufgrund einer schwierigen Vergangenheit entwickelt sie eine starke Sozialphobie. Trotzdessen fühlt sie sich als Teil der kleinen Gemeinschaft Mill Rivers und "wacht" über diese. Dieser Roman ist nicht umsonst ein e-Book Bestseller in den USA geworden. Einfühlsam und liebevoll schreibt die Autorin über ein Menschenschicksal, das keiner von uns teilen möchte. Dennoch bewahrt sich Ihre Hauptfigur einen Charakter, von dem jeder von uns sich eine Scheibe abschneiden kann.

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Die tragischer Geschichte der Mary McAllister
von LEXI am 13.10.2013
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Mary McAllister lebt in einer weißen Marmorvilla in einem kleinen Ort in Vermont namens Mill River. Die alte Dame, die seit sechzig Jahren verwitwet ist, verlässt aufgrund ihrer Panikattacken und ihrer enormen Angst vor Fremden niemals ihr Haus. Dennoch nimmt die intelligente, belesene und zurückhaltende Frau regen Anteil am... Mary McAllister lebt in einer weißen Marmorvilla in einem kleinen Ort in Vermont namens Mill River. Die alte Dame, die seit sechzig Jahren verwitwet ist, verlässt aufgrund ihrer Panikattacken und ihrer enormen Angst vor Fremden niemals ihr Haus. Dennoch nimmt die intelligente, belesene und zurückhaltende Frau regen Anteil am Leben der Einwohner von Mill River. Father O’Brien, der ihr seit ihrer Heirat mit Patrick McAllister ein guter Freund war, hält sie über die kleinen Freuden, Sorgen und Nöte der Bevölkerung auf dem Laufenden. Und in Notsituationen erhalten Betroffene plötzlich anonyme Zuwendungen, die ihnen in ihrer momentanen Lage wie ein Geschenk des Himmels erscheinen. Nur, dass diese Geschenke irdischer Natur sind… Als die weißhaarige Dame mit den sanften blauen Augen, von denen eines blind ist, erfährt, dass sie an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt ist und nur noch wenige Monate zu leben hat, plant sie die ihr noch zur Verfügung stehende Zeit sowie alle Schritte nach ihrem Ableben in allen Einzelheiten. Der Kontakt zur Außenwelt ist – wie auch in den vergangenen Jahrzehnten – Father O’Brien, der selber an einem kleinen, dunklen Geheimnis zu tragen hat. Darcie Chan erzählt in diesem Roman die Geschichte einer Frau, die es geschafft hat, trotz ihrer von Gewalt und Kummer geprägten Vergangenheit und der daraus entstandenen Soziophobie nicht zu verzweifeln. In vielen Rückblenden erzählt die Autorin die Ereignisse der Monate vor Marys Tod und schiebt dazwischen stets Kapitel ein, die langsam die Kindheit, Jugend und das erste Ehejahr bis hin zum Tod ihres Ehemannes Patrick offenbaren. Der Leser erfährt viele interessante Details, die sich nach und nach zu einem großen Ganzen verflechten. Dazwischen lernt man liebenswert gezeichnete Einwohner von Mill River kennen. Dreh- und Angelpunkt ist hierbei das Polizeipräsidium, wo unter der Leitung von Chief Joe Fitzgerald die Polizisten Ron Wykowski, Leroy Underwood und Kyle Hansen ihren Dienst tun. Daisy Delaine, aufgrund ihres zurückgebliebenen Geistes „Crazy Daisy“ genannt, ist eine liebenswürdige ältere Dame, die aus Kräutern gemischte harmlose Tränke verkauft und sich nach Familie, Freunde und Anschluss sehnt. Auch die sympathische Lehrerin Claudia Simon verbirgt einen wunden Punkt in ihrer Vergangenheit, der ihr zu schaffen macht. All diese Protagonisten wurden zu einer wundervollen Geschichte verwoben, die dem Leser in flüssigem Schreibstil und vielen liebenswürdigen Schrullen ihrer Charaktere dargeboten werden. In den Kapiteln um Mary McAllisters Vergangenheit ragt als Fels in der Brandung Patricks Großvater Conor heraus, der der verletzlichen und sanftmütigen Mary sehr zugetan war und ihr ein guter Freund und „Großvater“ wurde. Er war es auch, der die schüchterne Frau verstand und beschützte, und ihre Zukunft finanziell absicherte. Die Umsetzung dieser Geschichte, in die man sich aufgrund der lebendigen Figuren und der Intensität der Gefühle vollkommen verlieren kann, ist der Autorin vortrefflich gelungen. Besonders in den Vordergrund rücken die Themen Freundschaft, Mitgefühl, Nächstenliebe und uneigennützige Hilfe zwischen den Bewohnern einer Kleinstadt. Eine bezaubernde Lektüre, die ich unbedingt weiter empfehlen möchte.

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Modernes Märchen - warmherzig und traurig
von einer Kundin/einem Kunden aus Oberberg am 07.02.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Mary McAllister ist schwer an Krebs erkrankt und beschießt ihrem Leben mit einer Überdosis Schmerzmittel selbst ein Ende zu setzen, ohnehin hätte sie nicht mehr lange zu leben gehabt. Ihr vergangenes Leben war ein einzigartig schweres und doch konnte sie ihrem Leben Glück und Zufriedenheit abgewinnen. Mit nur 16... Mary McAllister ist schwer an Krebs erkrankt und beschießt ihrem Leben mit einer Überdosis Schmerzmittel selbst ein Ende zu setzen, ohnehin hätte sie nicht mehr lange zu leben gehabt. Ihr vergangenes Leben war ein einzigartig schweres und doch konnte sie ihrem Leben Glück und Zufriedenheit abgewinnen. Mit nur 16 Jahren erlebt sie als Schülerin Furchtbares und wird durch dieses Erlebnis psychisch so mitgenommen, daß es ihr nicht mehr gelingt, die Schule abzuschließen oder überhaupt noch in die Öffentlichkeit zu gehen. Ihr Vater, ein Farmer, züchtet Pferde und als Witwer tut er alles für Mary. Nichts wünscht er sich so sehr, als daß es ihr wieder gelingt, unter Menschen zu gehen und ihre Angst zu überwinden. Doch damls in den 40er Jahren gibt es noch keine geeigneten Ärzte oder Psychologen, die sich Mary annehmen könnten. Im Alter von 19 Jahren lernt Mary Patrick, Sohn aus sehr reichem Hause kennen. Er hat gerade Harvard erfolgreich abgeschlossen und soll die Marmorwerke seines Großvaters und Vaters weiterführen. In den letzten Jahren hat Patrick sich sehr für Pferde interessiert und so will sein Vater ihm ein schönes Pferd schenken. So kommt der Kontakt zur Farm von Marys Vater zustande. Als Patrick Mary das 1. Mal sieht, ist er von dem Gedanken besessen, sie als Frau gewinnen zu können. Ihm reicht nicht nur sein Ansehen und sein Reichtum, er will sich auch noch mit einer schönen und unterwürfigen Frau schmücken. Mit unbeschreiblicher Ausdauer gelingt es Patrick, sich Marys Vertrauen zu erkämpfen und sie auch seiner Familie vorzustellen. Mary scheint ihre Phobie etwas überwinden zu können, die beiden heiraten schließlich und als Hochzeitsgeschenk bekommen die beiden von Connor, Patricks Großvater ein großes imposantes Haus in Mill River geschenkt, wo die beiden fortan wohnen sollen. Das Glück der beiden scheint perfekt, doch die Ehe der beiden wird eine Katastrophe. Mary muß leidvoll Patricks wahre Natur erfahren und verliert auch noch ihren Vater. Ihre Phobie wird schlimmer und außer Father O'Brien dem örtlichen Geistlichen wird Mary in den kommenden 6 Jahrzenten bis zu ihrem Tod niemanden haben, dem sie sich anvertrauen kann und der den Kontakt mit der Außenwelt hält. Ihre Angst vor Fremden steigert sich immer mehr und die wenigen Versuche, die sie doch noch unternimmt, das Haus zu verlassen, enden katastrophal. Doch Mary richtet sich ein interessantes Leben ein und beobachtet von ihrem Haus teilnahmsvoll das Geschehen in der Kleinstadt Mill River. Sie selbst kommt sich nicht ausgegrenzt vor. Nach ihrem Tod werden die Bewohner mit interessanten Enthüllungen und Plänen von Mary konfrontiert und lernen sie nach ihrem Tod als eine ungewöhnliche und empathische Frau kennen, die an ihrem Leben nicht verzweifelt ist und weiter an das Gute im Menschen glauben konnte. Die Leseprobe hatte ich etwas falsch eingeschätzt, das Geheimnis um Mary hatte ich überschätzt, aber wenn es auch kein geheimnisvoller Krimi ist, so handelt es sich bei dem Roman um eine sehr schöne und warmherzige Geschichte, die man gerne an kalten, dunklen Herbstabenden liest. Die Idee zu dem Buch ist wirklich leicht märchenhaft und ist die Wirklichkeit auch manchmal noch so grausam, so braucht es doch bitte oft diese leicht märchenhaften Geschichten wie "Sehnsucht nach Mill River", die uns nicht am Alltag verzweifeln lassen.

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Sehnsucht nach Mill River
von raschke64 aus Dresden am 12.11.2014
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Mary wird als junges Mädchen vergewaltigt. Danach hat sie nur noch Umgang mit ihrem Vater und den Pferden auf der Ranch. Menschen scheut sie. Erst Jahre später schafft es Patrick, sie wieder – zumindest teilweise – unter Menschen zu bringen. Sie heiratet Patrick, doch auch diese Ehe endet schrecklich.... Mary wird als junges Mädchen vergewaltigt. Danach hat sie nur noch Umgang mit ihrem Vater und den Pferden auf der Ranch. Menschen scheut sie. Erst Jahre später schafft es Patrick, sie wieder – zumindest teilweise – unter Menschen zu bringen. Sie heiratet Patrick, doch auch diese Ehe endet schrecklich. Nur ihr Schwiegergroßvater unterstützt sie und sorgt dafür, dass sie zumindest finanziell abgesichert ist. Sie zieht sich immer mehr in ihre Marmorvilla zurück und hat über viele Jahre nur noch Umgang mit dem Pfarrer Father Michael. Viele Jahre später nach ihrem Tod wird deutlich, wie viel sie trotzdem für den Ort und seine Menschen getan hat und ein großes Geheimnis wird aufgedeckt. Das Buch hat mir gut gefallen. Leicht lesbar verleitet es zum Lesen in einem Stück. Die Geschichte um Mary und die verschiedenen Bewohner des kleinen Ortes Mill River ist gut verbunden. Eigentlich wirkt alles auf mich wie ein modernes Märchen. Die „Bösen“ werden mehr oder weniger schnell bestraft, die „Guten“ erhalten am Ende eine Belohnung. Trotz dieses märchenhaften Tons hat es die Autorin geschafft, nur ganz selten wirklich in Richtung Kitsch abzurutschen. Der Großteil des Buches ist einfach nur ein Werben um Freundschaft, um Mitmenschlichkeit und um Toleranz. Und das ist sehr gut geworden. Jeder erkennt sich irgendwie wieder, jedem Menschen werden Fehler zugestanden, jeder ist anders. Sollte ich das Buch mit einem Wort beschreiben, dann spontan mit diesem: warmherzig.

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Sehnsucht nach Mill River
von hessen am 23.10.2014
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Mary McAlliester, eine alte Dame, ist hat Krebs im Endstadium und begeht Selbstmord . Ausgerechnet Father O'Brien der einzige Mensch den sie zu Lebzeiten an sich herangelassen hat findet sie. Dann folgt eine Rückblende auf Marys Leben, das kein einfaches war. Nach einem schlimmen Erlebnis in ihrer Jugend verlässt sie... Mary McAlliester, eine alte Dame, ist hat Krebs im Endstadium und begeht Selbstmord . Ausgerechnet Father O'Brien der einzige Mensch den sie zu Lebzeiten an sich herangelassen hat findet sie. Dann folgt eine Rückblende auf Marys Leben, das kein einfaches war. Nach einem schlimmen Erlebnis in ihrer Jugend verlässt sie das Haus nicht mehr und lebt zurückgezogen mit ihrem Vater auf einer Farm, wo sie Pferde züchten. Als der reiche Patrick auf die Farm kommt um sich ein Pferd zu kaufen, gewinnt er nach und nach Marys Vertrauen und die beiden heiraten. Nach der Hochzeit zeigt Patrick sein wahres Gesicht und Mary Leben wird zur Hölle. Im Wechsel mit Marys Lebensgeschichte wird die die Geschichte von verschiedenen Personen der Gegenwart in Mill River erzählt. Dadurch das die die Erzähler wechseln, bekommen die Personen mehr Tiefe und man erkennt schnell wer zu den Guten und wer zu den Bösen gehört. Es hat mich sehr berührt das Mary trotz ihrer Abhängigkeit so viel Gutes getan hat indem sie ihr Erbe anonym unter den Einwohnern verteilt hat. Der Autorin ist es gelungen mir die Personen nahe kommen zu lassen und sie hat mit ihrer Geschichte gezeigt das es im Leben immer weiter geht, so schwer wie es auch scheinen mag.

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Am Rande der Stadt
von einer Kundin/einem Kunden am 11.03.2014
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Am Rande von Mill River steht eine herrschaftliche Villa ganz allein auf einem Hügel. Drin wohnt Mary McAllister und beobachtet das Leben in der Stadt aus der Ferne. Sehnsüchtig, aber es ist ihr nicht möglich, an der Gemeinschaft teilzuhaben, zu groß ist ihre Sozialphobie. Aber es gibt Father O'Brien,... Am Rande von Mill River steht eine herrschaftliche Villa ganz allein auf einem Hügel. Drin wohnt Mary McAllister und beobachtet das Leben in der Stadt aus der Ferne. Sehnsüchtig, aber es ist ihr nicht möglich, an der Gemeinschaft teilzuhaben, zu groß ist ihre Sozialphobie. Aber es gibt Father O'Brien, der besucht Mary regelmäßig und berichtet vom Alltag der Menschen. Und Mary greift ohne Wissen der Betroffenen immer wieder in deren Leben ein. Warum sie so große Angst vor Menschen hat, wie groß die Freundschaft zwischen Mary und dem Priester wirklich ist, das ist eine lesenswerte Geschichte. Anmerkung: nicht ganz so romantisch wie das Cover andeutet.

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zu Hause
von Everett am 13.10.2013
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

In dem kleinen Ort Mill River steht ein große Villa, verkleidet mit weißem Marmor, auf einem Hügel. Die Villa ist nicht zu übersehen, jeder aus dem Ort kennt sie. Doch seine Bewohnerin kennt außer dem Priester niemand. Mary McAllister lebt seit sechzig Jahren total zurück gezogen in der Villa.... In dem kleinen Ort Mill River steht ein große Villa, verkleidet mit weißem Marmor, auf einem Hügel. Die Villa ist nicht zu übersehen, jeder aus dem Ort kennt sie. Doch seine Bewohnerin kennt außer dem Priester niemand. Mary McAllister lebt seit sechzig Jahren total zurück gezogen in der Villa. Durch Father Michael erfährt Mary vieles über die Bewohner der Stadt und da sie ein beträchtliches Vermögen hat, hilft sie im Verborgenen. Doch nun hat sie nicht mehr lange zu leben und trifft zusammen mit Father Michael Vorkehrungen für die Verwendung ihres Geldes. Dazu liest man von einigen Bewohnern Mill Rivers, dem verwitweten Polizisten Kyle und seiner Tochter, der neu zugezogenen Lehrerin Claudia, der etwas seltsamen Daisy und einigen mehr. Durch Rückblicke erfährt der Leser, wie es dazu kam, dass Mary das Zusammentreffen mit anderen Menschen meidet, was ihr in jungen Jahren widerfahren ist. Allerdings sucht Mary nicht nach ihrer Tochter, dieses Wiedersehen ist eher ein Zufall. Eine schöne Geschichte, sehr schön geschrieben, und flüssig zu lesen. So, dass ich das Buch dann ungerne zur Seite gelegt habe. Allerdings blieben mir die Charaktere ein wenig flach, die Geschichte unterscheidet sehr stark in schwarz-weiß und ein wenig zu viel heile Welt und alles wird gut. Andererseits hat das auch seinen Reiz und entführt den Leser halt in eine andere Welt, eine schöne Geschichte. Zudem finde ich die Covergestaltung gelungen, den bedruckten Buchschnitt sehr schön.

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Vergangenheit
von einer Kundin/einem Kunden aus Alzey am 04.10.2013
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Dieses Buch hat mir wirklich gut gefallen. Form: Das Cover finde ich sehr schön und der Titel passt auch. Die Kapitellängen sind in Ordnung. Inhalt: Das Buch ist flüssig geschrieben und man kann es viel schneller als gedacht lesen. Die Charaktere sind gut durchdacht. Man leidet mit Mary, verspürt ihre Angst, Hoffnungen... Dieses Buch hat mir wirklich gut gefallen. Form: Das Cover finde ich sehr schön und der Titel passt auch. Die Kapitellängen sind in Ordnung. Inhalt: Das Buch ist flüssig geschrieben und man kann es viel schneller als gedacht lesen. Die Charaktere sind gut durchdacht. Man leidet mit Mary, verspürt ihre Angst, Hoffnungen und Sehnsüchte. Man hat die Liebe zu ihrem Vater gespürt, die Angst vor Fremden, die Treue zur ihren geliebten Pferden und die Dankbarkeit über die Freundschaft zu dem Priester. Die Örtlichkeiten sind gut beschrieben, man kann sich gut in das Stadtleben einfinden. Gut haben mir auch die Szenenwechsel zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit gefallen. Hier werden die Vermutungen, die der Leser hat, nach und nach bestätigt. Allerdings ist hier auch der kleine Kritikpunkt: Die Beziehungen sind zu leicht durchsichtig. Das Ende hat mir auch weniger gefallen - es war für mich eindeutig zu viele "erfüllte Wunder" - also typisch Klischee. Deshalb 4 Sterne für ein schönes Buch mit einem (für mich) ein bisschen enttäuschenden Ende.

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Einfach nur schön...
von DarkReader aus Bochum am 03.10.2013
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Die Autorin erzählt die Geschichte der alten Mary, die in einem Herrenhaus über dem kleinen Städtchen Mill River lebt. Ohne Kontakte zur Außenwelt verbringt sie ihre Tage, geht niemals aus dem Haus und ihr einziger Freund und Gesprächspartner ist der Pfarrer des Örtchens.Er versorgt sie mit Geschichten über die Bewohner.... Die Autorin erzählt die Geschichte der alten Mary, die in einem Herrenhaus über dem kleinen Städtchen Mill River lebt. Ohne Kontakte zur Außenwelt verbringt sie ihre Tage, geht niemals aus dem Haus und ihr einziger Freund und Gesprächspartner ist der Pfarrer des Örtchens.Er versorgt sie mit Geschichten über die Bewohner. Dies macht einen Teil des Buches aus. Ein anderer erzählt die Geschichte von Marys Leben und der Leser versteht, warum sie so menschenscheu und eigenbrötlerisch lebt. Sehr einfühlsam erzählt die Autorin die teilweise tragische Geschichte der alten Frau, die mir wirklich sehr Leid tat. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, denn das Buch lässt sich flüssig lesen. Sympathische Charaktere, eine interessante Story und schön beschriebene Örtlichkeiten runden ein Buch ab, welches prädestiniert ist für einen gemütlichen Lesenachmittag auf dem Sofa oder - an einem schönen Tag - auf Terrasse und Balkon.

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Zum herzengehende Familiengeschichte!
von einer Kundin/einem Kunden am 28.09.2013
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Eine schöne zum Herzen gehende amerikanische Familiengeschichte, beginnend Ende des 2.Weltkrieges. Es ist vielleicht nicht das Buch der großen Überraschungen, aber es liest sich so wunderbar schön dahin. Man kann sich in den Ort Mill River und deren Bewohner so richtig hineinfühlen. Es geht vorallem um die Witwe Mary... Eine schöne zum Herzen gehende amerikanische Familiengeschichte, beginnend Ende des 2.Weltkrieges. Es ist vielleicht nicht das Buch der großen Überraschungen, aber es liest sich so wunderbar schön dahin. Man kann sich in den Ort Mill River und deren Bewohner so richtig hineinfühlen. Es geht vorallem um die Witwe Mary McAllister und um Father O`Brien. Die Autorin springt von der Gegenwart in die Vergangenheit, was für mich das Buch noch spannender gemacht hat.

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Aus dem Fenster
von einer Kundin/einem Kunden aus Mülheim am 28.09.2014
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Mill River, ein kleiner Ort in Vermont. Jeder kennt hier jeden – und jeder kennt die weiße Marmorvilla der Witwe Mary McAllister. Mary selbst hat aber fast keiner der Bewohner jemals zu Gesicht bekommen. Seit fast 60 Jahren hat sie ihre Villa nicht mehr verlassen, meidet jeden Kontakt zu... Mill River, ein kleiner Ort in Vermont. Jeder kennt hier jeden – und jeder kennt die weiße Marmorvilla der Witwe Mary McAllister. Mary selbst hat aber fast keiner der Bewohner jemals zu Gesicht bekommen. Seit fast 60 Jahren hat sie ihre Villa nicht mehr verlassen, meidet jeden Kontakt zu anderen Menschen. Einen einzigen Vertrauten hat sie: Father Michael O’Brien. Er besucht sie regelmäßig und lässt sie teilhaben an allem, was in dem kleinen Ort geschieht. Denn Mary mag die Menschen, die dort leben und wäre gern ein Teil ihrer Gemeinschaft. Sie mag sie und fürchtet sie gleichzeitig, allein der Gedanke an den Kontakt mit einem anderen Menschen versetzt sie schon in Panik. Und die Gründe dafür liegen weit in ihrer Vergangenheit… In Rückblenden erfahren wir die wesentlichen Ereignisse aus Marys Vergangenheit. Ich fand es sehr traurig zu beobachten, wie aus einem schlimmen Erlebnis, das mangels vernünftiger ärztlicher und psychologischer Betreuung nicht verarbeitet werden konnte, eine ausgewachsene Angststörung wurde. Eine Sozialphobie, die es Mary unmöglich machte, andere Menschen zu treffen. Da sie sehr darunter leidet, erzählt Father O’Brien ihr regelmäßig alles, was es bei den Bewohnern des Ortes Neues gibt. Und Mary verbringt viel Zeit am Fenster, um dem Leben da draußen zuzusehen. So erfahren auch wir so einiges: Wir lernen Claudia kennen, die junge Lehrerin, die in Mill River ein neues Leben beginnen will. Den jungen Polizisten Leroy, der ihr nachstellt und seinen Partner Kyle, der nach dem Tod seiner Frau seine kleine Tochter alleine erzieht. Die Krankenpflegerin Jean, eine völlig normale Frau mit ganz gewöhnlichen Problemen und Daisy – alles andere als gewöhnlich und als selbsternannte Zauberin des Ortes ist sie gleichzeitig exzentrisch und liebenswert. Die meisten Charaktere waren mir sehr sympathisch und ich war gespannt, wie es ihnen wohl ergehen mochte. Und auch neugierig darauf, ob es für Mary und die Bewohner von Mill River noch ein gutes Ende geben kann. Das Buch war sehr flüssig zu lesen und ich konnte mich wirklich schwer losreißen. Und trotz des ernsten Hintergrundes war es oft auch ein Wohlfühlbuch, einfach aufgrund einiger besonders liebenswerter Personen. Gleichzeitig ist das aber auch ein Kritikpunkt, da mir manchmal das Buch zu schön erschien für einen so ernsten Hintergrund. Und den negativen Charakteren hat es mir ein wenig an Tiefe gefehlt. Was aber wirklich schön ist, ist das Cover. Und der Buchschnitt ist mit einem rosa Blumenmuster verziert.

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