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Sie ging nie zurück Die Geschichte eines Familiendramas

Die Geschichte eines Familiendramas

Die wahre Geschichte der Familie von Emma Brockes
Ihr Leben lang hat Emmas Mutter Paula von ihrer Kindheit und Jugend in Südafrika geschwiegen. Kurz vor ihrem Tod erzählt sie Emma zum ersten Mal davon. Sie war eines von acht Kindern eines gewalttätigen Vaters, der seinen Kindern Schreckliches antat. Nach dem Tod ihrer Mutter will Emma Licht in die Familiengeschichte bringen. Sie reist nach Johannesburg, verabredet sich mit Verwandten, versucht sie zum Reden zu bringen, studiert Gerichtsakten. Was sie dabei erfährt, ist schier unglaublich ...
Rezension
" "
Bild + Funk 20.6.2014
"Bewegendes Porträt über eine wahrhaft starke Frau."
Bild + Funk 20.6.2014
Portrait

Emma Brockes schreibt für den 'Guardian', die 'New York Times', 'Vogue', 'Harper's Bazaar' u.a. Sie wurde mit mehreren journalistischen Preisen ausgezeichnet und lebt in New York.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 19.02.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-21626-5
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 190/118/27 mm
Gewicht 293
Originaltitel She Left Me The Gun
Abbildungen mit schwarzweissen Fotos
Verkaufsrang 83.672
Buch (Taschenbuch)
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„Zurück nach Südafrika“

I. Schneider, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Emma Brockes beschreibt die wahre Geschichte ihrer Mutter Paulina, genannt Paula, die Anfang zwanzig von Südafrika nach England ausgewandert ist, um ihr bisheriges Leben zurückzulassen. Paula, wie sie sich in England genannt hat, hat ihre Mutter Sarah schon ganz früh durch Tuberkolose verloren. Die zwei Jahre alte Pauline lebte ab sofort Emma Brockes beschreibt die wahre Geschichte ihrer Mutter Paulina, genannt Paula, die Anfang zwanzig von Südafrika nach England ausgewandert ist, um ihr bisheriges Leben zurückzulassen. Paula, wie sie sich in England genannt hat, hat ihre Mutter Sarah schon ganz früh durch Tuberkolose verloren. Die zwei Jahre alte Pauline lebte ab sofort bei ihren Vater Jimmy, von dem niemand in Sarahs Familie wußte, dass er ein freigelassener Mörder war, sonst hätten die Geschwister Sarahs sich um die zweijährige Pauline angenommen. Jimmy heiratete bald wieder und Pauline bekam sieben Halbgeschwister, um die sie sich als Älteste liebevoll kümmerte. Doch nach einer mißlungenen Gerichtsverhandlung gegen den Vater wegen Mißbrauchs und Gewalt, verlässt Pauline Südafrika und kehrt nie mehr zurück. Emma Brockes erfährt die Einzelheiten der Geschichte nicht von ihrer Mutter Paula, die ihr Leben lang der Familie gegenüber alles verschweigt und wenn, dann erwähnt sie nur kleine Häppchen, die die Familie etwas verwirrt zurücklässt. Nach Paulas Tod macht sich Emma auf, um nach Südafrika zu reisen und Paulas Geschwister zu treffen, kennenzu lernen und um von ihnen die Geschichte der Familie und des gewalttätigen Vaters zu erfahren. Nach ihrer Rückkehr verarbeitet sie das Erfahrene in diesem gefühlvollen und nachdenklich machenden Familienbiografie.

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1960 kam Paula, die Mutter der Autorin, nach London. Sie hatte ihre Heimat und ihre Familie verlassen. Besuche oder sonstige Kontakte zur Familie der Mutter waren sehr selten - aber Emma machte sich als Kind und später als Teenager keine großen Gedanken darüber. Es gab von Seiten der Mutter immer mal wieder merkwürdige Andeutungen - 1960 kam Paula, die Mutter der Autorin, nach London. Sie hatte ihre Heimat und ihre Familie verlassen. Besuche oder sonstige Kontakte zur Familie der Mutter waren sehr selten - aber Emma machte sich als Kind und später als Teenager keine großen Gedanken darüber. Es gab von Seiten der Mutter immer mal wieder merkwürdige Andeutungen - aber die Wucht des Geständnisses der Mutter, kurz vor deren Tod, war unbeschreiblich: ihr Vater war ein verurteilter Mörder und sie hat ihn wegen Missbrauchs und häuslicher Gewalt vor Gericht gebracht.
Damit beginnt die eigentliche Geschichte des Buches, denn Emma Brockes macht sich auf nach Südafrika um ihre Verwandten kennen zu lernen und Licht in die Sache zu bringen.
Dieses Buch ist eine absolut ergreifende Familiengeschichte, deren Schrecken man kaum erfassen kann. Es war sehr mutig von der Autorin sich ihr zu stellen - und gleichzeitig die noch lebenden Familienmitglieder zu schützen. Ich habe es "in einem Rutsch" gelesen und keine Minute bereut.

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