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Sieben Jahre

Roman

(5)

Sonja ist schön und intelligent und lebt mit Alex. Eine vorbildliche Ehe, er müsste glücklich sein. Aber wann ist die Liebe schon einfach? Und wie funktioniert das Glück? Iwona wäre neben Sonja fast unsichtbar, sie ist spröde und grau. Aber Alex fühlt sich lebendig bei ihr – und weiß nicht, warum. Sie liebt ihn. Er trifft sie immer wieder, und als sie von ihm schwanger wird und das Kind kriegt, das Sonja sich wünscht, setzt er alles aufs Spiel.
Peter Stamm erzählt so lakonisch und leidenschaftlich wie kein anderer von widerstreitenden Gefühlen und der Sehnsucht nach dem Leben. ›Sieben Jahre‹ ist ein großer Roman über die Zumutung des Glücks, geliebt zu werden.

Portrait

Peter Stamm, geboren 1963, studierte einige Semester Anglistik, Psychologie und Psychopathologie und übte verschiedene Berufe aus, u.a. in Paris und New York. Er lebt in der Schweiz. Seit 1990 arbeitet er als freier Autor. Er schrieb mehr als ein Dutzend Hörspiele. Seit seinem Romandebüt ›Agnes‹ 1998 erschienen fünf weitere Romane, fünf Erzählungssammlungen und ein Band mit Theaterstücken, zuletzt die Romane ›Nacht ist der Tag‹ und ›Weit über das Land‹ sowie unter dem Titel ›Die Vertreibung aus dem Paradies‹ seine Bamberger Poetikvorlesungen.

Literaturpreise:

Bodensee-Literaturpreis 2012
Friedrich-Hölderlin-Preis 2014

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 11.02.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-17384-6
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 220/126/24 mm
Gewicht 295
Auflage 4. Auflage
Buch (Taschenbuch)
9,95
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Dazwischen“

Gitta Stiller, Thalia-Buchhandlung Ahrensfelde

Sonja, seine Frau ist hübsch und begehrenswert und sie hat einen tollen Job.
Iwona ist das Gegenteil von Allem und trotzdem fühlt Alex sich bei geborgen.
Doch so ganz schwarz weiß ist es dann doch nicht. Ich habe Alex auf der Suche erlebt, gefangen in sich selbst. Ein Roman der sich nicht ganz einfach und schnell liest und doch interessant
Sonja, seine Frau ist hübsch und begehrenswert und sie hat einen tollen Job.
Iwona ist das Gegenteil von Allem und trotzdem fühlt Alex sich bei geborgen.
Doch so ganz schwarz weiß ist es dann doch nicht. Ich habe Alex auf der Suche erlebt, gefangen in sich selbst. Ein Roman der sich nicht ganz einfach und schnell liest und doch interessant ist, da man eben nicht Sonja in die Schwarze und Iwona in die weiße Schublade
schieben kann, es gibt immer ein Dazwischen

„Sieben Jahre“

Irene Hantsche, Thalia-Buchhandlung Jena, Goethe-Galerie

Ein Mann steht zwischen zwei höchst unterschiedlichen Frauen. Eine ist gebildet, kultiviert und schön, die andere wird als farblos und in jeder Hinsicht als unattraktiv beschrieben.
Mir selbst ist nicht klar, warum diese konturenlose Frau zur literarischen Figur werden musste.
Im Stil gekonnt, auf das Wesentliche reduziert, unsentimental
Ein Mann steht zwischen zwei höchst unterschiedlichen Frauen. Eine ist gebildet, kultiviert und schön, die andere wird als farblos und in jeder Hinsicht als unattraktiv beschrieben.
Mir selbst ist nicht klar, warum diese konturenlose Frau zur literarischen Figur werden musste.
Im Stil gekonnt, auf das Wesentliche reduziert, unsentimental und schnörkellos durchleuchtet der Autor als Ich-Erzähler ein Leben.
Herausgekommen dabei ist keine glatt erzählte Geschichte, sondern eine, die mich bewegt, zu der ich mich aber zeitweise im Widerspruch befinde. Aber oft sind es doch genau diese Bücher, die lange in uns nachwirken.

Kai Ortel, Thalia-Buchhandlung Berlin

Eine Liebesgeschichte, ja, aber eine traurige, mitunter tragische. Wie das Leben (und die Liebe) eben so spielt. Sehr berührend. Eine Liebesgeschichte, ja, aber eine traurige, mitunter tragische. Wie das Leben (und die Liebe) eben so spielt. Sehr berührend.

„" Der Schein trügt..."“

N. Wolf, Thalia-Buchhandlung Bergisch Gladbach

Sonja und Alex haben alles was sie sich wünschen. Beide sind mit einem hervorragenden Aussehen gesegnet, sind erfolgreich in ihren Berufen und führen nach außen hin eine harmonische Ehe.
Doch der Schein trügt.
Alex fehlt die Wärme, die körperliche Nähe, welche Sonja ihm einfach nicht geben kann. So trifft er sich über Jahre hinweg
Sonja und Alex haben alles was sie sich wünschen. Beide sind mit einem hervorragenden Aussehen gesegnet, sind erfolgreich in ihren Berufen und führen nach außen hin eine harmonische Ehe.
Doch der Schein trügt.
Alex fehlt die Wärme, die körperliche Nähe, welche Sonja ihm einfach nicht geben kann. So trifft er sich über Jahre hinweg mit Iwona, dem genauen Gegenteil von Sonja. Iwona gleicht einer grauen Maus, die weder hübsch ist, noch sonst etwas zu bieten hat... außer ihrer bedingungslosen Liebe!
Dieser Roman berührt die Leser und zeigt, dass Äußerlichkeiten, finanzielle Mittel und Ansehen in der Gesellschaft nicht Alles sind.
Was nutzen einem all diese Dinge, wenn man nicht glücklich ist???
Für mich ist dieser Roman eine Aufforderung sich wieder auf das Wesentliche zu konzentrieren, die inneren Werte der Menschen!

„Raffinierte Dreiecksgeschichte“

Silke Walther, Thalia-Buchhandlung Radebeul

Ein Roman über einen Mann zwischen zwei Frauen...
Man könnte meinen, schon oft von diesem Thema gehört und gelesen zu haben.Peter Stamm schafft es jedoch diese
Konstellation von verschiedensten Seiten zu betrachten.
Der Protagonist Alex liebt die begehrenswerte und intelligente Sonja.Fast aus dem Nichts taucht die spröde und
graue
Ein Roman über einen Mann zwischen zwei Frauen...
Man könnte meinen, schon oft von diesem Thema gehört und gelesen zu haben.Peter Stamm schafft es jedoch diese
Konstellation von verschiedensten Seiten zu betrachten.
Der Protagonist Alex liebt die begehrenswerte und intelligente Sonja.Fast aus dem Nichts taucht die spröde und
graue Iwona auf. Alex fühlt sich bei ihr sehr lebendig, wobei ihn nicht so sehr körperliche Anziehung, sondern bedingungslose Hingabe an diese Frau binden.
Zwei Frauen haben unterschiedlichste Bedürfnisse, die er zu erfüllen hat. Irgendwann im Buch sagt er, er habe das Gefühl, es gehe gar nicht um ihn...
Sieben Jahre ist ein grandioser Roman über Macht, Hingabe, Besitz und Abhängigkeit in der Liebe.

„Die Irrwege der Liebe - Einfach klasse geschrieben!“

Jasmin Jungiereck, Thalia-Buchhandlung Kiel

Der Architekt Alexander scheint das perfekte Leben mit seiner Ehefrau zu führen. Wäre da nicht die Polin Irina. Sie entspricht so rein gar nicht seinem Typ Frau. Doch Irinas Selbstlosigkeit und totale Hingabe Alexander gegenüber, fasziniert ihn und führt ihn auf die Irrwege der Leidenschaft.
"Sieben Jahre" wartet Irina auf ihre große
Der Architekt Alexander scheint das perfekte Leben mit seiner Ehefrau zu führen. Wäre da nicht die Polin Irina. Sie entspricht so rein gar nicht seinem Typ Frau. Doch Irinas Selbstlosigkeit und totale Hingabe Alexander gegenüber, fasziniert ihn und führt ihn auf die Irrwege der Leidenschaft.
"Sieben Jahre" wartet Irina auf ihre große Liebe Alexander. Dann bekommt Irina ein Kind und Alexanders heile Welt zerbricht.
Peter Stamm schreibt in ruhigem und kühlem Ton über die Macht der Liebe und Leidenschaft. Mein persönlicher Favorit für den Deutschen Buchpreis 2009!

„Absolut brilliant!!!“

Hanna Rink, Thalia-Buchhandlung Sulzbach (Taunus)

Wie fühlt es sich an, zwischen zwei Frauen hin und hergerissen zu sein? Peter Stamm geht diesem Gefühl in seinem neuen Roman „Siebe Jahre“ auf den Grund. Eindrucksvoll und sprachlich hervorragend schildert er die Lebensgeschichte von Alex mit sämtlichen Höhen und Tiefen und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund. Ein absolutes Muss. Wie fühlt es sich an, zwischen zwei Frauen hin und hergerissen zu sein? Peter Stamm geht diesem Gefühl in seinem neuen Roman „Siebe Jahre“ auf den Grund. Eindrucksvoll und sprachlich hervorragend schildert er die Lebensgeschichte von Alex mit sämtlichen Höhen und Tiefen und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund. Ein absolutes Muss.

„Sieben Jahre“

Annette Faber, Thalia-Buchhandlung Bonn

In diesem Roman geht es um zwei unterschiedliche Frauen und einen Mann, zwei
unterschiedliche Lebens- und Liebesentwürfe, die so gar nichts miteinander zu tun haben.

Sprachlich, wie immer bei Peter Stamm, exzellent, brillant.


Peter Stamm gehört wohl zu den bedeutendsten Gegenwartsautoren, ein Meister
im Beschreiben von "kleinen
In diesem Roman geht es um zwei unterschiedliche Frauen und einen Mann, zwei
unterschiedliche Lebens- und Liebesentwürfe, die so gar nichts miteinander zu tun haben.

Sprachlich, wie immer bei Peter Stamm, exzellent, brillant.


Peter Stamm gehört wohl zu den bedeutendsten Gegenwartsautoren, ein Meister
im Beschreiben von "kleinen Dingen".

„Peter Stamm gehört für mich zu den besten deutschen Autoren!“

Claudia Hüllmann, Thalia-Buchhandlung Magdeburg (Allee-Center)

Seit der großartigen Sammlung mit Erzählungen, „Wir fliegen", gehört Peter Stamm für mich zu den besten deutschen Autoren. Auch die "Sieben Jahre" haben mich fasziniert. Erzählt wird der Klassiker: Ein Mann steht zwischen zwei Frauen und kann sich partout nicht entscheiden. Sonja, seine Freundin aus Studienzeiten, schön und klug und Seit der großartigen Sammlung mit Erzählungen, „Wir fliegen", gehört Peter Stamm für mich zu den besten deutschen Autoren. Auch die "Sieben Jahre" haben mich fasziniert. Erzählt wird der Klassiker: Ein Mann steht zwischen zwei Frauen und kann sich partout nicht entscheiden. Sonja, seine Freundin aus Studienzeiten, schön und klug und perfekt, leider auch frigide, ist die eine; Iwona, Polin, unattraktiv, still, langweilig, schlicht die andere. Sonja wird Alex Frau, Iwona bleibt die Geliebte. Warum er sich zu ihr hingezogen fühlt, ist ihm ein Rätsel (und mir auch). Ist es so, dass es Iwonas bedingungslose Liebe ist, die Alex so fesselt? Alex ist Fatalist, er scheint zufrieden zu sein mit der Konstellation. Aber dann wird Iwona schwanger und er trifft eine Entscheidung, die verblüffend und zugleich folgerichtig ist.
Beeindruckend an diesem Buch ist die lapidare Erzählweise, die im Widerspruch zu den großen Gefühlen des Romans steht.

Saskia M., Thalia-Buchhandlung Wuppertal

Dieses Buch hat mich fassungslos, glücklich, wütend und überrascht zurück gelassen. Mehr davon! Dieses Buch hat mich fassungslos, glücklich, wütend und überrascht zurück gelassen. Mehr davon!

Stefanie Sült, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Eine für mich verstörende Geschichte, die keinen Anfang und kein wirkliches Ende zu haben scheint. Die Motivation der handelnden Personen bleibt für mich unklar. Seltsames Buch Eine für mich verstörende Geschichte, die keinen Anfang und kein wirkliches Ende zu haben scheint. Die Motivation der handelnden Personen bleibt für mich unklar. Seltsames Buch

Dirk Bluhm, Thalia-Buchhandlung Lünen

Beziehungsdrama von einem großartigen Autor in Szene gesetzt. Beziehungsdrama von einem großartigen Autor in Szene gesetzt.

Ulrike Kaiser, Thalia-Buchhandlung Mülheim

Peter Stamm zeichnet hier unglaubwürdige Figuren, ein enttäuschender Roman von einem geschätzten Autoren. Peter Stamm zeichnet hier unglaubwürdige Figuren, ein enttäuschender Roman von einem geschätzten Autoren.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
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Sieben Jahre!
von einer Kundin/einem Kunden am 17.12.2011

Als ich das Buch gekauft habe, erwartete ich einen vollkommen anderen Handlungsverlauf. Jedoch war ich ganz und gar nicht enttäuscht. Die Anziehungskraft von Alex zu den beiden Frauen ist ziemlich interessant. Er war hat eine wunderschöne Frau und es läuft alles gut. Natürlich gibt es ab und zu Höhen... Als ich das Buch gekauft habe, erwartete ich einen vollkommen anderen Handlungsverlauf. Jedoch war ich ganz und gar nicht enttäuscht. Die Anziehungskraft von Alex zu den beiden Frauen ist ziemlich interessant. Er war hat eine wunderschöne Frau und es läuft alles gut. Natürlich gibt es ab und zu Höhen und Tiefen,die aber normal sind. Aber da ist die andere Frau, die er nicht begehrenswert findet, bei der er jedoch sich stärker und überlegener fühlt. Wer die "Faust" von Gothe und "Der Sandmann" gelesen hat und sich mit der Frauenrolle auseinander gesetzt hat, wird bei dem Buch einige Charaktermerkmale wieder finden. Das Buch kann ich denjenigen empfehlen, die etwas lesen möchten, wobei man nicht nur entspannt, sondern auch gründlich über die Handlungen und Psyche der Darsteller nachdenken möchte.

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1 0
Einfach und eindringlich
von Mag. Miriam Mairgünther aus Salzburg am 02.06.2014

Peter Stamm ist ein Meister des Understatements: Seine Sätze sind einfach und kurz, er verwendet kein überflüssiges Wort, gerade deshalb wirken seine Texte so eindringlich. Alex ist glücklich verheiratet mit der hübschen, intelligenten Sonja und führt mit ihr ein erfolgreiches Architekturbüro. Aber er hat jahrelang eine Affäre mit der... Peter Stamm ist ein Meister des Understatements: Seine Sätze sind einfach und kurz, er verwendet kein überflüssiges Wort, gerade deshalb wirken seine Texte so eindringlich. Alex ist glücklich verheiratet mit der hübschen, intelligenten Sonja und führt mit ihr ein erfolgreiches Architekturbüro. Aber er hat jahrelang eine Affäre mit der unscheinbaren Polin Iwona und kommt buchstäblich nicht von ihr los. Auf den ersten Blick wirkt diese Beziehung sehr ungleich, ja ungerecht, denn er nutzt Iwona aus, versucht nie, sie als Mensch kennenzulernen, und bestimmt in weitreichenden Entscheidungen über ihr Leben. Doch obwohl sie ihm gegenüber im Nachteil und oft fast klischeehaft unterwürfig scheint, hat sie etwas, das ihm sein ganzes Leben lang fehlt und das er vielleicht nur bei ihr für kurze Momente erfahren kann. Ich fand bisher alle Bücher von Peter Stamm sehr beeindruckend, dies erscheint mir allerdings aufgrund der kontrovers geschilderten Beziehungen als das spannendste.

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0 0
zum Nachdenken
von einer Kundin/einem Kunden am 11.01.2012

Das Buch finde ich gar nicht amüsant und schon gar nicht für Singles die eine Partnerschaft suchen. Es ist die Geschichte eines Mannes der seine Ehe in Gefahr bringt wegen seiner Affäre mit einer anderen. Da find ich gar nichts witziges oder amüsantes dabei. Nichts desto trotz hat Peter Stamm ein... Das Buch finde ich gar nicht amüsant und schon gar nicht für Singles die eine Partnerschaft suchen. Es ist die Geschichte eines Mannes der seine Ehe in Gefahr bringt wegen seiner Affäre mit einer anderen. Da find ich gar nichts witziges oder amüsantes dabei. Nichts desto trotz hat Peter Stamm ein gutes Buch geschrieben, dass zum nachdenken anregt

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0 0
Ein Mann zwischen zwei Frauen
von Dr. Christian Rößner aus Göttingen am 17.07.2009
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Die eher unansehnliche, schüchterne und biedere Polin Iwona liebt Alexander, den Helden in Peter Stamms neuen Roman, mit größter Hingabe. Anstatt seine schöne, selbstbewusste Frau Sonja zu lieben und ein Leben als erfolgreicher Architekt in der Münchener Schickeria zu führen, kann Alexander nicht von Iwona lassen. Aus einer einfachen,... Die eher unansehnliche, schüchterne und biedere Polin Iwona liebt Alexander, den Helden in Peter Stamms neuen Roman, mit größter Hingabe. Anstatt seine schöne, selbstbewusste Frau Sonja zu lieben und ein Leben als erfolgreicher Architekt in der Münchener Schickeria zu führen, kann Alexander nicht von Iwona lassen. Aus einer einfachen, harmlosen Liebschaft entwickelt sich eine verhängnisvolle und dauerhafte Amour fou. In konsequent gradlinigen und sprachlich prägnanten Sätzen beleuchtet Peter Stamm die 18 Jahre dauernde Liebes- und Leidensgeschichte um Iwona, Sonja und Alexander. Peter Stamms außergewöhnlich intensiver Roman ist ein Musterstück über die unendliche Facettenhaftigkeit der Liebe und die Unmöglichkeit, diese zu verstehen. Meisterhaft!

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Sieben Jahre
von einer Kundin/einem Kunden am 17.09.2009
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

"Du bist, was du liebst, nicht wer dich liebt." "Von der Zumutung des Glücks, geliebt zu werden"" - als ich diesen Satz auf dem Buchrücken las, wusste ich, ich würde dieses Buch kaufen. Inwiefern kann es einerseits eine Zumutung sein, geliebt zu werden? Ist es andererseits wirklich Glück, geliebt zu werden oder... "Du bist, was du liebst, nicht wer dich liebt." "Von der Zumutung des Glücks, geliebt zu werden"" - als ich diesen Satz auf dem Buchrücken las, wusste ich, ich würde dieses Buch kaufen. Inwiefern kann es einerseits eine Zumutung sein, geliebt zu werden? Ist es andererseits wirklich Glück, geliebt zu werden oder ist es nicht ein viel größeres Glück, zu lieben? Peter Stamm vermittelt Antworten auf diese Fragen durch das Lebensmodell seines Protagonisten, Alex. Dieser verbringt sein Leben nicht zwischen zwei Frauen, sondern viel mehr mit zwei Frauen. Die eine von ihnen, Sonja, ist begabt, belastbar, begehrenswert, aber letztlich immer distanziert, vielleicht sogar gegenüber sich selbst und ihren wahren Bedürfnissen. Die andere der beiden, Iwona, ist ungebildet, ohne Urteilskraft und Interesse. Dies macht Alex in seinem Verhältnis zu ihr allerdings auch frei von jedem Gefühl, sich beweisen und sie zufriedenstellen zu müssen. Iwona hatte sich in dem einen Moment entschieden, Alex zu lieben und dabei blieb es. Ihr Glück hing nicht von Alex und seinem Verhalten ihr gegenüber ab. In dem Moment, als sie begann zu lieben, hatte sie gewonnen, denn wer liebt, der hat gewonnen, ganz gleichgültig, ob sich seine Liebe erfüllt. Liebe verleiht Gelassenheit, weil sie von Bestand ist, und diese Sicherheit glücklich macht. Das Innenleben der Akteure wird hauptsächlich durch ihre Handlungen beschrieben, wodurch sie relativ unbestimmt bleiben und Peter Stamm es unterlässt, den moralischen Zeigefinger zu erheben. Weder das stupide Gefühl der Schuldlosigkeit, das Alex sich angesichts seines Lebensmodells bewahrt, möchte man ihm zum Vorwurf machen, noch möchte man Iwona als einer bedürftigen Frau, der ihr Kind genommen wurde, Mitleid entgegenbringen, vielmehr ertappt man sich dabei, sie als Glücklichste der Drei - weil wohl einzig Liebende - einzustufen. Peter Stamm macht keine großen Worte: er erzählt klar, strukturiert, kühl, distanziert und gestaltet hierdurch eine elegante und bildmächtige Erzählung - klare Konturen, reduzierte Sprache Die zurückhaltende Art der Personenzeichnung bietet eine persönliche Projektionsfläche und macht dadurch die Lektüre zu einer sehr intimen und nachhaltigen."

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Am meisten hat mich an Stamms neuem Buch begeistert, dass es wieder sein bestes ist. Jedes neue Buch dieses großartigen Schriftstellers ist für den Moment (für mich) sein bestes. Das war schon bei "Ungefähre Landschaft" so, später dann bei "An einem Tag wie diesem" usw. Wieder hat er es... Am meisten hat mich an Stamms neuem Buch begeistert, dass es wieder sein bestes ist. Jedes neue Buch dieses großartigen Schriftstellers ist für den Moment (für mich) sein bestes. Das war schon bei "Ungefähre Landschaft" so, später dann bei "An einem Tag wie diesem" usw. Wieder hat er es geschafft, mich mit seiner leichten, vermeintlich einfachen Art sofort zu begeistern, mit größtem Genuss bin ich ihm und seinen Protagonisten gefolgt und habe es sehr bedauert, als das Buch, das sehr gute Buch zu Ende war. Mein Tipp: lassen Sie sich auch begeistern, Sie werden Ihre Freude haben. PS: Das Cover passt super zum Inhalt des Buches!

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Über Liebe, Leben, Macht und Schuld
von Michelle Rößner aus Göttingen am 11.08.2009
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Alex freundet sich während seines Architekturstudiums mit seiner hübschen und ehrgeizigen Kommilitonin Sonja an. Aus Freundschaft wird Liebe – oder das, was beide für Liebe halten. Dann ist da noch Iwona, eine illegal in München lebende Polin, die Alex gegen Ende seines Studiums kennen lernt und von der er,... Alex freundet sich während seines Architekturstudiums mit seiner hübschen und ehrgeizigen Kommilitonin Sonja an. Aus Freundschaft wird Liebe – oder das, was beide für Liebe halten. Dann ist da noch Iwona, eine illegal in München lebende Polin, die Alex gegen Ende seines Studiums kennen lernt und von der er, ohne eigentlich recht zu wissen warum, sein Leben lang nicht loskommen wird. Iwona ist das genaue Gegenteil von Sonja: unscheinbar, unsicher und ambitionslos. Während Alex später Sonja heiratet und mit ihr ein anscheinend erfolgreiches und perfektes Leben aufbaut, bleibt Iwona alleine und wartet. Sie liebt Alex bedingungslos und gibt sich ihm hin, ohne je etwas dafür einzufordern. Genau diese Bedingungslosigkeit und Schicksalsergebenheit zieht Alex immer wieder an und übt eine Macht auf ihn aus, von der er sich nicht lösen kann. Obwohl, oder gerade weil, er mit Iwona nichts gemeinsam hat, fühlt er sich nur bei ihr wirklich frei. Peter Stamm erzählt mit schlichter und nahezu emotionsloser Sprache die Lebensgeschichte eines Mannes zwischen zwei Frauen und schildert dabei brillant die gesamte Gefühlspalette: Zerrissenheit, Unverständnis und Misstrauen gegenüber den eigenen Gefühlen, Ungerechtigkeit, Aggressivität, Zuneigung, Besessenheit und Schuld. Ein Buch, das einem den Zugang zunächst nicht ganz einfach macht, dass einen dann aber auch nicht mehr loslässt

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Alexander ist erfolgreich, glücklich verheiratet und hat sein eigenes Architekturbüro. Trotzdem kann er die sehr unscheinbare und verschüchterte Polin nicht vergessen, welche er als Student in einem Biergarten kennengelernt hat. Sie ist äusserst religiös und unterwürfig. Man weiss nicht genau was ihn genau an dieser Frau reizt, dass er... Alexander ist erfolgreich, glücklich verheiratet und hat sein eigenes Architekturbüro. Trotzdem kann er die sehr unscheinbare und verschüchterte Polin nicht vergessen, welche er als Student in einem Biergarten kennengelernt hat. Sie ist äusserst religiös und unterwürfig. Man weiss nicht genau was ihn genau an dieser Frau reizt, dass er sie immer wieder treffen muss. Es scheint eine Art Sucht zu sein, obwohl er sie als uninteressant und unattraktiv bezeichnet. Obwohl, oder vielleicht genau weil ich dieses Verhalten nicht nachvollziehen kann, hat mich dieses Buch gepackt und ich konnte es nicht mehr aus den Händen legen. Wirklich sehr empfehlenswert! Meiner Meinung nach interessanter als Agnes und einiges besser als "an einem Tag wie diesem".

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Triebe? Liebe?
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Der Roman führt uns detailreich vor Augen wie hingezogen man sein kann, wie hilflos im Wollen und wie offen das Ende im Leben bleiben kann, obwohl man ein Happy-End verdient hätte! Liebe? Triebe? Stimme und Ton des Vorlesers sind ein Genuss!! Unbedingt hören! Auch Peter Stamms Kurzgeschichten!

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So unterschiedlich das Echo in den Medien auf das Buch - so unterschiedlich sind darin auch die zwei Frauen und die Beziehungen zu Alex. Beide ziehen den Protagonisten an, zeitweilig fühlt und lebt er jedoch auch eine grosse Distanz zur schönen, schlauen Powerfrau Sonja und zur unterwürfigen stets verfügbaren... So unterschiedlich das Echo in den Medien auf das Buch - so unterschiedlich sind darin auch die zwei Frauen und die Beziehungen zu Alex. Beide ziehen den Protagonisten an, zeitweilig fühlt und lebt er jedoch auch eine grosse Distanz zur schönen, schlauen Powerfrau Sonja und zur unterwürfigen stets verfügbaren und oft stummen Polin Iwona. Der Ton und die Sprache Stamms passen wunderbar zum Erzähler Alex: phrasenkurz, nüchtern - jedoch nie psychologisierend, sondern stets unterhaltsam und geschickt aufgerollt, verstrickt... Zur Unterhaltung, als Entdeckung und mit Platz für eigene Gedanken, Philosophien, etc. empfehle ich das Buch allen, welche gerne gute Schweizer Literatur lesen oder verschenken!

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von Katja Burke aus Lingen (Lookentor-Passage am 27.06.2010
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Der durchschnittliche Architektur-Student Alex aus durchschnittlichen Verhältnissen heiratet die einfallsreiche Architektur-Studentin Sonja aus gutem Haus, wohlhabend, hübsch, gebildet, intelligent. Er weiß nie, warum er sie verdient hat. Die beiden führen ein gutes Leben, gründen ein eigenes Architekturbüro, sie erreicht ihre Ziele, erfüllt ihre Träume - er bleibt ihr Anhängsel,... Der durchschnittliche Architektur-Student Alex aus durchschnittlichen Verhältnissen heiratet die einfallsreiche Architektur-Studentin Sonja aus gutem Haus, wohlhabend, hübsch, gebildet, intelligent. Er weiß nie, warum er sie verdient hat. Die beiden führen ein gutes Leben, gründen ein eigenes Architekturbüro, sie erreicht ihre Ziele, erfüllt ihre Träume - er bleibt ihr Anhängsel, denkt aber er sei glücklich. Wenn da nur nicht Iwona wäre, eine sich illegal in Deutschland aufhaltende Polin, nicht hübsch, nicht sonderlich reizvoll. Doch etwas an Iwona zieht ihn magisch an und sorgt dafür, dass er Sonja, seine Frau, über Jahre hinweg hintergeht und betrügt. Ist es nur die hingebungsvolle Liebe und Bewunderung Iwonas, die ihn ihr gegenüber so schwach macht? Eine hübsch erzählte Geschichte über drei Menschen, die einen nach einigen Seiten doch noch wieder mit Wendungen überrascht - und man fragt sich oft, ob einem Ähnliches widerfahren könnte, wie den Protagonisten: Trotz der Heilen-Welt-Szenerie nicht glücklich sein und suchend bleiben.

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Licht und Schatten
von Helga Ebenkofler am 01.12.2009
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Licht und Schatten sind bestimmende Elemente der Architektur. Subtil wie diese Gegensätze von guten Vertretern der Zunft ins Spiel gesetzt werden, erzählt Peter Stamm eine Art Dreiecksgeschichte um den Architekten Alex. Was harmlos beginnt, entwickelt sich zu einer fesselnden Beschreibung der Innenwelten dreier Menschen, um deren Ringen um Glück,... Licht und Schatten sind bestimmende Elemente der Architektur. Subtil wie diese Gegensätze von guten Vertretern der Zunft ins Spiel gesetzt werden, erzählt Peter Stamm eine Art Dreiecksgeschichte um den Architekten Alex. Was harmlos beginnt, entwickelt sich zu einer fesselnden Beschreibung der Innenwelten dreier Menschen, um deren Ringen um Glück, Anerkennung, Liebe, um deren Zweifel, Scheitern und Lebenslügen. Alex ist hin und her gerissen zwischen seiner Frau Sonja, einer kultivierten, umtriebigen Frau, mit der er eine Ehe führt, die gleichsam wie auf dem Reissbrett entworfen ist und der unscheinbaren, verkrampften Iwona, zu der er in einem jahrelangen Abhängigkeitsverhältnis steht, welches er selbst kaum verstehen kann. Auf der einen Seite die Welt der besseren Gesellschaft mit ihrer zeremoniellen Formelhaftigkeit, auf der anderen eine irritierend fremde Parallelwelt des Stillstands sind die Pfeiler zwischen denen Alex sich treiben lässt, sich Ziele setzt, Erfolge und Misserfolge erlebt, um letztendlich die Erkenntnis zu gewinnen, dass ihn das alles von sich selbst entfremdet hat."Ihre Zuneigung galt mir als Mensch, nicht meinen Leistungen", denkt er sich irgendwann im Laufe der Handlung. Warum Peter Stamm lesen? Z.B.weil er nicht psychologisiert und deutet, weil er Fragen offen lassen kann, weil er die präzise Kunst der scheinbar schlichten Form beherrscht, hinter der sich die brüchige Realität des Lebens auftut.

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Buchhändler-Tipp von Isabel Thomas aus der Thalia-Buchhandlung Mannheim
von Isabel Koob aus Mannheim, Planken am 20.10.2009
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Diese Dreiecksgeschichte wird so spannend, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte. Aus zwei harmlosen Flirts entwickeln sich für Alexander, einem Architekturstudenten, Beziehungen zu zwei Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Zur einen fühlt er sich körperlich, zur anderen geistig hingezogen. Und das Drama... Diese Dreiecksgeschichte wird so spannend, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte. Aus zwei harmlosen Flirts entwickeln sich für Alexander, einem Architekturstudenten, Beziehungen zu zwei Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Zur einen fühlt er sich körperlich, zur anderen geistig hingezogen. Und das Drama nimmt seinen Lauf.... Da das Buch gegen Ende auch in der Weihnachtszeit spielt, eignet es sich hervorragend als Weihnachtsgeschenk! Viel Spaß, beim Lesen!

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Eine spezielle Dreiecksgeschichte
von Annette Keller aus Basel am 17.06.2010
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Alexander erobert sich die attraktive, intelligente Sonja aus gutem Hause, und trotzdem kann er nicht von der eher hässlichen, uninteressierten Polin lassen, die ihm einst von seinen Freunden aufdrängt wurde. Nicht immer ganz glaubhaft entwickeln sich im Roman die drei Protagonisten doch auf spannende und oft unerwartete Weise. Eine... Alexander erobert sich die attraktive, intelligente Sonja aus gutem Hause, und trotzdem kann er nicht von der eher hässlichen, uninteressierten Polin lassen, die ihm einst von seinen Freunden aufdrängt wurde. Nicht immer ganz glaubhaft entwickeln sich im Roman die drei Protagonisten doch auf spannende und oft unerwartete Weise. Eine Ehegeschichte der eher etwas ungewöhnlichen Art, die sich gerne liest.

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Der neuste Stamm
von Calvin Krüger am 14.02.2010
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Stamm schreibt wie er immer schreibt, einfach, kurze Sätze, gut.Die Geschichte des Buches ist auf der einen Seite faszinierend, andererseits erscheint die ganze Sache mit Iwona, nicht immer ganz realistisch und glaubwürdig. Trotzdem ist es Stamm gelungen wieder einen dichten, poetischen Ton für seine Geschichte zu finden.

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Enttäuschend
von einer Kundin/einem Kunden am 16.09.2009
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Ich bin komplett enttäuscht von diesem Buch welches die 4 1/2* sicher nicht wert ist. Es ist ein total leere und emotional Inhaltslose Erzählung. Ein Glas Leitungswasser hat mehr Aussagungskraft. Ich habe mich ungemein geärgert, vor allem weil das Buch auch bei DRS 3 bestens empfohlen wurde. Der Kurzbeschrieb... Ich bin komplett enttäuscht von diesem Buch welches die 4 1/2* sicher nicht wert ist. Es ist ein total leere und emotional Inhaltslose Erzählung. Ein Glas Leitungswasser hat mehr Aussagungskraft. Ich habe mich ungemein geärgert, vor allem weil das Buch auch bei DRS 3 bestens empfohlen wurde. Der Kurzbeschrieb des Buches ist völlig irreführend. Der Autor erzählt alles andere als leidenschaftlich und scheint die die Gefühlswelt seiner Figuren überhaupt nicht zu kennen da er sie komplett ignoriert und darüber praktisch absolut kein Wort verliert. Die Figuren leben nicht und agieren als Statisten in ihrer eigenen Geschichte. Das Buch kommt mehr als unvollended rüber.

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Gestalte ich mein Leben?
von Sylvie Müller aus Nagold am 01.11.2009
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Peter Stamm schafft es in dieser Geschichte brilliant einen Mann darzustellen, für den man beim Lesen manchmal sogar Mitleid empfindet. Er hat eine gut aussehende Frau, mit welcher er sich selbständig macht und gemeinsam beziehen ein kleines eigenes Haus. Könnte schön sein, ...würde er seine Frau lieben und würde er... Peter Stamm schafft es in dieser Geschichte brilliant einen Mann darzustellen, für den man beim Lesen manchmal sogar Mitleid empfindet. Er hat eine gut aussehende Frau, mit welcher er sich selbständig macht und gemeinsam beziehen ein kleines eigenes Haus. Könnte schön sein, ...würde er seine Frau lieben und würde er sich nicht zu einer Anderen hingezogen fühlen, die am Rande der Gesellschaft lebt und für die er sich im Grunde schämt. Der Protagonist dieser Geschichte lebt nicht, er wird gelebt.

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