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Silo

Roman

(7)
In einer feindlichen, zerstörten Umwelt gibt es nicht mehr viele Menschen. Sie haben sich in ein riesiges Silo unter der Erde geflüchtet. Um zu überleben, müssen sie die strengen Regeln des Silos befolgen. Aber einige Wenige tun das nicht. Sie sind gefährlich. Sie wagen es zu hoffen und zu träumen und stecken andere mit ihrer Hoffnung an. Ihre Strafe ist einfach und tödlich. Sie müssen nach draußen. Raus aus dem Silo. Juliette ist eine von ihnen. Vielleicht ist sie die Letzte.
Rezension
"Howey meißelt in jedem Kapitel die Persönlichkeit eines anderen Silo-Bewohners gekonnt heraus, seine Biografie unter der Erde, seine Antriebe, seine Ängste.", 05.08.2014
Portrait
Hugh Howey, Jahrgang 1975, verdiente sein Geld als Skipper, Bootsbauer, Dachdecker und Buchhändler, bevor er als Romanautor erfolgreich wurde. Mit seinem großen Endzeitthriller »Silo«, der als Erzählung angelegt war und so überwältigend viele Leser fand, dass schließlich, ein Roman daraus wurde, gelang ihm der internationale Durchbruch. Inzwischen verkaufte sich die Trilogie weltweit mehr als 3 Mio. mal. Hugh Howey lebt mit seiner Frau in Jupiter, Florida.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 560
Erscheinungsdatum 10.06.2014
Serie Silo 1
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-30503-7
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 192/120/38 mm
Gewicht 396
Originaltitel Wool
Verkaufsrang 35.715
Buch (Taschenbuch)
10,99
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„Schöne neue Welt “

Christina Dumke, Thalia-Buchhandlung Brühl

Wir befinden uns in der Zukunft. Oberhalb der Erdoberfläche gibt es kein Leben mehr. Das Volk wohnt im Silo, alles wird unter der Erde produziert und spielt sich dort ab. Kinder werden per Lotterie-Los zugeteilt und persönlicher Kontakt ist eingeschränkt, jede Email kostet Marken und das Essen wird zugeteilt. So weit so gut ! Bis zu Wir befinden uns in der Zukunft. Oberhalb der Erdoberfläche gibt es kein Leben mehr. Das Volk wohnt im Silo, alles wird unter der Erde produziert und spielt sich dort ab. Kinder werden per Lotterie-Los zugeteilt und persönlicher Kontakt ist eingeschränkt, jede Email kostet Marken und das Essen wird zugeteilt. So weit so gut ! Bis zu dem Zeitpunkt an dem das einzelne Individuum das System des Silos hinterfragt. Das wird als Hochverrat verstanden. Und hart bestraft! Ein grandioser SiFi-Roman, packend erzählt! Ich habe knapp zwei Nächte im „Silo“ verbracht und das hat sich gelohnt. Ein Buch nicht nur für Jungs !

„ Gesellschaftskritik im Science-Fiction-Gewand“

Kai Reinhard, Thalia-Buchhandlung Zweibrücken

Hugh Howey hat dieses Buch erst in 5 einzelnen Teilen als E-Book veröffentlich und damit schon einen guten Erfolg erzielt. Nun hat der Piper Verlag dieses Werk in einem Band veröffentlich. Schon bis zur 45 Seite baut, der Autor eine unglaubliche Spannung auf und der Leser wartet ungeduldig darauf, wie es danach weiter geht, als Sheriff Hugh Howey hat dieses Buch erst in 5 einzelnen Teilen als E-Book veröffentlich und damit schon einen guten Erfolg erzielt. Nun hat der Piper Verlag dieses Werk in einem Band veröffentlich. Schon bis zur 45 Seite baut, der Autor eine unglaubliche Spannung auf und der Leser wartet ungeduldig darauf, wie es danach weiter geht, als Sheriff Holston erkennt, das die Welt in der er die ganze Zeit gelebt hat, nicht so ist, wie sie scheint. Die einzelnen Charaktere beleben die Geschichte und bis zum Schluss verliert der Roman nicht an Spannung. Nicht nur für Science-Fiction-Leser, sondern auch für alle anderen, die einen spannenden Roman wollen.

„Keine Angst vorm Treppensteigen“

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Nach einer endzeitartigen Katastrophe konnten sich die wenigen Überlebenden in ein riesiges unterirdisches Silo retten. Dies ist nun seit Generationen ihre Welt. Wer gegen die dort geltenden Regeln verstößt, muss zur Strafe die Scheiben in der verseuchten Außenwelt reinigen. Sheriff Holston übernimmt diese Aufgabe freiwillig, weil er Nach einer endzeitartigen Katastrophe konnten sich die wenigen Überlebenden in ein riesiges unterirdisches Silo retten. Dies ist nun seit Generationen ihre Welt. Wer gegen die dort geltenden Regeln verstößt, muss zur Strafe die Scheiben in der verseuchten Außenwelt reinigen. Sheriff Holston übernimmt diese Aufgabe freiwillig, weil er im Nachlass seiner drei Jahre zuvor verstorbenen Frau auf Ungereimtheiten gestoßen ist. Er will wissen, was dort draußen ist und kehrt nicht mehr zum Silo zurück. Seine Nachfolgerin Jules, eine begnadete Mechanikerin wird kurz nach ihrem Amtsantritt durch eine Intrige ihres Postens enthoben und entdeckt bei ihrer Strafexkursion ungeheuerliches hinter dem nächsten Hügel, der vom Silo aus gesehen bisher das Ende der Welt war. Ein spannender, beklemmender Dystopie-Roman.

Bettina Krauß, Thalia-Buchhandlung Neuwied

Was für ein tolles Buch! Erschreckend und doch, trotz aller Regeln und rigoroser Strafen, voller Menschlichkeit, in einer Welt, in der alles auf Grundbedürfnisse reduziert ist. Was für ein tolles Buch! Erschreckend und doch, trotz aller Regeln und rigoroser Strafen, voller Menschlichkeit, in einer Welt, in der alles auf Grundbedürfnisse reduziert ist.

Thomas Neumann, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Je tiefer man in das Silo hinabgeht, desto näher kommt man den menschlichen Abgründen. Spannender und packender Thriller in einer düsteren Zukunft. Je tiefer man in das Silo hinabgeht, desto näher kommt man den menschlichen Abgründen. Spannender und packender Thriller in einer düsteren Zukunft.

Nicole Treuholz, Thalia-Buchhandlung Wildau

Extrem spannender Endzeit-Thriller mit tollen Charakteren, politischen Intrigen und Verschwörungen sowie einer absolut großartigen Story. Lesen! Extrem spannender Endzeit-Thriller mit tollen Charakteren, politischen Intrigen und Verschwörungen sowie einer absolut großartigen Story. Lesen!

Yvonne Kampa, Thalia-Buchhandlung Bayreuth

Packende und fesselnde Dystopie, die zum Verschlingen einlädt. Empfehlenswert auch als Urlaubslektüre. Packende und fesselnde Dystopie, die zum Verschlingen einlädt. Empfehlenswert auch als Urlaubslektüre.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Bonn

Sehr spannend erzählte Zukunftsvision einer in Silos eingeschlossenen Gesellschaft, die totalitäre Züge hat und der eigenen Selbsterhaltung dient. Auch für Jugendliche! Sehr spannend erzählte Zukunftsvision einer in Silos eingeschlossenen Gesellschaft, die totalitäre Züge hat und der eigenen Selbsterhaltung dient. Auch für Jugendliche!

Elke Schröder, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Erwachsene Dystopie, actionreich und mit einem interessanten Ansatz.Für SF Fans, aber auch Abenteuerleser! Erwachsene Dystopie, actionreich und mit einem interessanten Ansatz.Für SF Fans, aber auch Abenteuerleser!

Natascha Bauer, Thalia-Buchhandlung Ulm

Dieses Buch ist gut. So gut, dass man es nicht weglegen kann. Bis zur letzten Seite schafft es diese Story zu überraschen. Gott sei Dank gibt es noch zwei weitere Teile. Dieses Buch ist gut. So gut, dass man es nicht weglegen kann. Bis zur letzten Seite schafft es diese Story zu überraschen. Gott sei Dank gibt es noch zwei weitere Teile.

Mirko Röhm, Thalia-Buchhandlung Marburg

Hugh Howe erzählt eine in vielen Punkten ähnliche Story wie der Film "Die Insel", hat aber in diesem Auftakt des Dreiteilers einfach mehr Zeit und das kommt den Figuren zugute. Hugh Howe erzählt eine in vielen Punkten ähnliche Story wie der Film "Die Insel", hat aber in diesem Auftakt des Dreiteilers einfach mehr Zeit und das kommt den Figuren zugute.

Jenny Holzmann, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Ein wirklich guter futuristischer Roman. Die Menschen leben in riesigen, unterirdischen Silos. Doch wie sind sie dahin gekommen? Ein wirkliches Vergnügen. Ein wirklich guter futuristischer Roman. Die Menschen leben in riesigen, unterirdischen Silos. Doch wie sind sie dahin gekommen? Ein wirkliches Vergnügen.

Jens Budde, Thalia-Buchhandlung Lünen

Gibt es außerhalb des Silos wirklich nur verwüstete Erde? Oder wird ein großes Geheimnis verborgen? Ein gelungener Endzeit-Thriller. Gibt es außerhalb des Silos wirklich nur verwüstete Erde? Oder wird ein großes Geheimnis verborgen? Ein gelungener Endzeit-Thriller.

Anja Werner, Thalia-Buchhandlung Leverkusen

Tolle Mischung aus Stephen King und "Tribute von Panem". Perfekte Urlaubslektüre zum Abschalten. Tolle Mischung aus Stephen King und "Tribute von Panem". Perfekte Urlaubslektüre zum Abschalten.

„Nichts ist wie es scheint“

Anke Gödel, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Ein unglaublich spannender postapokalyptischer Science-Fiction-Roman mit überraschenden Wendungen. Nachdem die Geschichte zunächst nur langsam an Fahrt aufnimmt, erreicht man bald einen Punkt an dem man sich dieser düsteren Zukunftsvision nicht mehr entziehen kann und in der nichts ist, wie es scheint. Ein echter Pageturner nicht nur Ein unglaublich spannender postapokalyptischer Science-Fiction-Roman mit überraschenden Wendungen. Nachdem die Geschichte zunächst nur langsam an Fahrt aufnimmt, erreicht man bald einen Punkt an dem man sich dieser düsteren Zukunftsvision nicht mehr entziehen kann und in der nichts ist, wie es scheint. Ein echter Pageturner nicht nur für Sci-Fi Fans.

„ACHTUNG HOCHSPANNUNG!!!“

P. Krüger, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Auch Nicht-Science-Fiction-Leser werden sich im "Silo" schnell einleben und an aktuelle gesellschaftliche Strukturen und persönliche Konflikte erinnert fühlen. Dieses abenteuerliche Buch über den Kampf um individuelle und gesellschaftliche Freiheit bannt den Leser von der ersten bis zur letzten Seite.
Fangen Sie an zu lesen und Sie
Auch Nicht-Science-Fiction-Leser werden sich im "Silo" schnell einleben und an aktuelle gesellschaftliche Strukturen und persönliche Konflikte erinnert fühlen. Dieses abenteuerliche Buch über den Kampf um individuelle und gesellschaftliche Freiheit bannt den Leser von der ersten bis zur letzten Seite.
Fangen Sie an zu lesen und Sie riskieren vernachlässigte Freunde und Familie, liegengebliebene Arbeiten und schlaflose Nächte. "Silo" ist das SPANNENDSTE unter den Büchern, die ich in der letzten Zeit gelesen habe!

Sarah Schorr, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Tausende Menschen eingepfercht in einem riesigen Silo - nach dem Warum fragt niemand, bis eines Tages etwas bei der "Säuberung" schief geht. Auch für nicht-SF-Leser hoch spannend! Tausende Menschen eingepfercht in einem riesigen Silo - nach dem Warum fragt niemand, bis eines Tages etwas bei der "Säuberung" schief geht. Auch für nicht-SF-Leser hoch spannend!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Düster, spannend, aufreibend. Dieser Zukunftsroman, ebenso ein packender Thriller, lässt den Leser nicht los. Wie kam es zum Leben unter der Erde, was ist Wahrheit und was Lüge? Düster, spannend, aufreibend. Dieser Zukunftsroman, ebenso ein packender Thriller, lässt den Leser nicht los. Wie kam es zum Leben unter der Erde, was ist Wahrheit und was Lüge?

Esther Kolbe, Thalia-Buchhandlung Berlin

Die Welt außerhalb des Bunkers ist angeblich zerstört und rausgehen tödlich. Anderes zu behaupten ist streng verboten. Bedrückender Verschwörungsthriller mit Platzangstgefahr. Die Welt außerhalb des Bunkers ist angeblich zerstört und rausgehen tödlich. Anderes zu behaupten ist streng verboten. Bedrückender Verschwörungsthriller mit Platzangstgefahr.

Laura Koch, Thalia-Buchhandlung Brühl

Beklemmendes Zukunftszenarion dem die Menschen in einer menschenfeindlichen Umwelt nun in einem Silo mit strengen Hierarchien leben. Ein Muss für alle Fans "erwachsener" Dystopien! Beklemmendes Zukunftszenarion dem die Menschen in einer menschenfeindlichen Umwelt nun in einem Silo mit strengen Hierarchien leben. Ein Muss für alle Fans "erwachsener" Dystopien!

Florian Haas, Thalia-Buchhandlung Nürnberg (Buchhaus Campe)

Die Komplexität erinnert an einen Stephen Baxter, die Düsternis an einen Dan Simmons. Leicht zu lesender und sehr spannender Auftakt zu einem ungewöhnlichen Endzeit-Thriller! Die Komplexität erinnert an einen Stephen Baxter, die Düsternis an einen Dan Simmons. Leicht zu lesender und sehr spannender Auftakt zu einem ungewöhnlichen Endzeit-Thriller!

Elena Cousino, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Das Leben im Silo stellt Juliette lange nicht in Frage. Bis immer merkwürdigere Dinge passieren. Spannende Dystopie mit immer neuen Wendungen. Das Leben im Silo stellt Juliette lange nicht in Frage. Bis immer merkwürdigere Dinge passieren. Spannende Dystopie mit immer neuen Wendungen.

„Anfang und Ende“

Frau Gey, Thalia-Buchhandlung Hürth

Die Menschheit lebt in einem gigantischen Silo, der sich 154 Stockwerke in die Erde bohrt. Sie sind autark - die Welt außerhalb des Silos ist tödlich und die einzige Verbindung nach draußen sind Kameras, deren Bilder im Kasino nach innen übertragen werden.
Das Silo verfügt über ein ausgeklügeltes System der Überwachung - wer gegen
Die Menschheit lebt in einem gigantischen Silo, der sich 154 Stockwerke in die Erde bohrt. Sie sind autark - die Welt außerhalb des Silos ist tödlich und die einzige Verbindung nach draußen sind Kameras, deren Bilder im Kasino nach innen übertragen werden.
Das Silo verfügt über ein ausgeklügeltes System der Überwachung - wer gegen die Regeln verstößt, wird nach draußen zur sogenannten Reinigung geschickt. Das heißt, die Linsen der Kameras müssen gesäubert werden, was auch jeder der Verurteilten getan hat, um dann über den Hügel auf die Reste der Stadt zu zulaufen. Warum? Was sehen sie draußen? Ist das Kamerabild vielleicht doch eine Täuschung? Der neue Sheriff, Juliette Nichols, bekommt als Opfer einer Intrige sehr schnell die Gelegenheit der Sache auf den Grund zu gehen. Was sie entdeckt ist einfach unglaublich und am Ende steht sie vor der alten Frage : wie viel Wahrheit verträgt die Menschheit ?
Eine sehr spannende, düstere Story mit einem überraschenden Ende. Wer Stanislaw Lem mochte, wird auch mit diesem Buch richtig glücklich.

Pascal Endres, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Spannend geschrieben, aber die Story ist recht durchschaubar. Spannend geschrieben, aber die Story ist recht durchschaubar.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
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3
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herausragende Dystopie, spannend von der ersten bis zur letzten Seite !
von Sandra W. am 08.03.2016

Inhalt : Juliette lebt im Silo zusammen mit hunderten anderen Menschen und arbeitet als Mechanikerin. Das Silo : Knapp 150 Stockwerke, auf denen ganz oben die Silochefetage ( Mayor und Sheriff ) untergebracht sind. Darunter folgt die IT, ganz unten sind die Mechaniker, dazwischen Versorgungstrakte, medizinische Abteilungen, Wohnungen etc. Die Erdoberfläche... Inhalt : Juliette lebt im Silo zusammen mit hunderten anderen Menschen und arbeitet als Mechanikerin. Das Silo : Knapp 150 Stockwerke, auf denen ganz oben die Silochefetage ( Mayor und Sheriff ) untergebracht sind. Darunter folgt die IT, ganz unten sind die Mechaniker, dazwischen Versorgungstrakte, medizinische Abteilungen, Wohnungen etc. Die Erdoberfläche ist seit hunderten von Jahren unbewohnbar. Das Silo ist der einzige Lebensraum für die übriggebliebenen Menschen. An der Oberfläche sind Kameras angebracht, die die Außenwelt zeigen – in den oberen Stockwerken werden die Außenbilder auf Leinwänden ins Innere übertragen. Zumindest ist dass die Wahrheit, die jeder kennt. Die einzigen Menschen, die an die Oberfläche gehen, sind Verbrecher und Verrückte. Als letzte Handlung, bevor sie an der vergifteten Luft ersticken, müssen Sie die Kameralinsen reinigen, damit die Siloinsassen weiterhin den Blick nach draußen „geniessen“ können. Warum das alle zum Tode Verurteilten noch freiwillig machen und nicht einfach davonlaufen – das weiß keiner. Als Sheriff Holston dahinterkommt, was seine Frau vor 3 Jahren bewogen hat, anscheinend durchzudrehen und sich freiwillig rausschicken zu lassen, beschließt er, dass er des Lebens im Silo müde ist, und folgt ihr nach. Da Juliette vor einigen Jahren sehr erfolgreich bei einer seiner Ermittlungen geholfen hat, soll sie ihm – gegen einige Widerstände – nachfolgen. Doch Juliette hat Feinde, die eigentlich jemand anders auf ihrem neuen Platz als Sheriff sehen wollen. Außerdem stellt Juliette unbequeme Fragen – der Abgang von Sheriff Holston lässt ihr keine Ruhe und sie stößt bei Ihren Recherchen auf Ungereimtheiten, die manche Mitbewohner mit viel Einfluss lieber im Dunklen lassen wollen. Und so steht Juliette eines Tages, bevor sie weiß, wie ihr geschieht, auf der anderen Seite der Schleuse…. Das Buch Die Idee, eine Dystopie zu schreiben, in der die Erdoberfläche verwüstet wurde und die letzten Menschen irgendwo eingepfercht leben und einer Lüge glauben, ist nicht neu. Tatsächlich habe ich schon einige Bücher gelesen, in denen sich die Grundszenarien wie dieses hier bis fast aufs Haar gleichen. ABER – aber, aber : SILO ist ein Meisterwerk und sticht aus allen gleichartigen Romanen heraus. Der Autor versteht es eine unglaubliche Spannung aufzubauen und immer wieder Wendungen zu vollbringen, mit denen keiner in dieser Form gerechnet hat. Immer wenn man denkt, man weiß schon wie es ausgeht, wird man wieder eines Besseren belehrt. Sehr detailliert beschrieben, entsteht das Silo richtiggehend plastisch vorm inneren Auge beim Lesen, man kann sich als Leser mit Haut und Haar in die beschriebenen Situationen der Protagonisten hineinversetzen, die ebenfalls sehr lebendig und anschaulich charakterisiert sind. Auch hat man es hier nicht, wie in so vielen ähnlichen Romanen, mit gerade erwachsen gewordenen Teenagern zu tun, sondern die Protagonisten sind gestandene Personen mittleren Alters – die Protagonistin Juliette ist Mitte 30 und viele andere wichtige Handelnde sind ebenfalls noch deutlich älter. Hier wird ein Querschnitt durch klassische „Typen“ gezogen – weshalb vermutlich auch fast jeder Leser hier „seine“ Person findet, mit der er oder sie sich besonders identifizieren kann. Silo ist der erste Band einer Trilogie. Da ich bereits den 2. Band, „Level“ bereits begonnen habe, kann ich auch hier schon versprechen, dass der Inhalt anders aufgebaut ist, als man es von einer „Fortsetzung“ erwarten würde…..und mich bereits nach den ersten 70 Seiten mindestens genauso fesselt wie „Silo“. Diese Dystopie ist wirklich zu Recht ein Bestseller und sticht aus Ihresgleichen durch vollendetes schriftstellerisches Können heraus – UNBEDINGT lesen, ihr werdet nicht mehr aufhören können.

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1. Band der Silo-Trilogie
von Kerstin Stutzke aus Berlin am 05.04.2016

Die Welt, wie die Menschheit sie einst kannte, existiert nicht mehr, ja schlimmer noch, sie ist fast zerstört, sodass es den Menschen nicht mehr möglich ist, auf der Erdoberfläche zu überleben. Einigen von ihnen gelang es, in einem Silo eine neue Zivilisation aufzubauen. Seit Generationen leben sie unter der... Die Welt, wie die Menschheit sie einst kannte, existiert nicht mehr, ja schlimmer noch, sie ist fast zerstört, sodass es den Menschen nicht mehr möglich ist, auf der Erdoberfläche zu überleben. Einigen von ihnen gelang es, in einem Silo eine neue Zivilisation aufzubauen. Seit Generationen leben sie unter der Erde, müssen sich, um das Überleben aller zu gewährleisten, an strenge Regeln halten - doch nicht jeder tut es. Einige wenige rebellieren - ihre Strafe: die Verbannung an die Erdoberfläche. Holston ist Sheriff im Silo und seine Aufgabe ist es, für Recht und Ordnung zu sorgen. Das ist nicht immer ganz einfach, gibt es doch eine Strenge Hierarchie auf den 150 Etagen des Silos, beginnend, nahe der Erdoberfläche, mit der Führungsringe und endend ganz unten bei den Mechanikern. Diese sind auch in der gesamten Gesellschaftsschicht ganz unten angeordnet, obwohl sie es sind, die das Silo am Laufen halten. Holston nimmt seine Aufgabe sehr ernst, doch er ist nicht mit vollem Herzen dabei, denn vor drei Jahren entschied sich seine Frau, das Silo und somit ihn zu verlassen. Sie ist tot, das weiß er und dennoch, ein Leben ohne sie ist für ihn auch nach drei Jahren noch nicht denkbar. Im Laufe der letzten Wochen jedoch erahnte er, was seine Frau zu diesem dramatischen Schritt bewegte und er beschließt, ihr zu folgen. Da das Silo nicht ohne Sheriff sein kann, wird ein neuer gewählt und die Wahl fällt ausgerechnet auf Juliette, eine Mechanikerin. Tatsächlich ist sie die beste Wahl für diese Aufgabe, weiß sie doch um die Unzufriedenheit in den unteren Ebenen und vermag es, die Wogen zwischen den Gesellschaftsschichten zu glätten. Juliette ist jedoch nicht die formbare Figur, die die Führungsebene gerne in ihre sehen würde, nein, sie hat ihren eigenen Kopf und geht den Dingen auf den Grund. Tatsächlich beginnt sie, Nachforschungen aufzunehmen und Fragen zu stellen, über Ereignisse, die bisher immer heruntergespielt wurden. Sie kommt einigen Geheimnissen im Silo sehr nahe und bringt sich damit in akute Gefahr ... Der 1. Band der Silo-Trilogie! Der Plot wurde realistisch und abwechslungsreich erarbeitet. Besonders fasziniert war ich von der seit Jahrhunderten bestehen Gesellschaftsform, die in dem Silo herrscht und das tatsächlich ein Überleben der Menschheit über einen so langen Zeitraum unterhalb der Erde möglich ist. Manche Szenen empfand ich dann allerdings doch eine Kleinigkeit zu detailliert dargestellt. Die Figuren wurden authentisch und facettenreich erarbeitet. Besonders ans Herz gewachsen ist mir Protagonistin Juliette, in der deutlich mehr steckt, als es auf den ersten Blick erscheint, denn sie weiß, was sie will und ist bereit, alles zu riskieren, um sich selbst treu zu bleiben. Den Schreibstil kann ich nur als bildgewaltig beschreiben, sodass ich das Buch fast wie im Rausch gelesen habe. Jetzt hoffe ich, dass ich bald dem Nachfolgeband "Level" habhaft werden kann.

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Die letzten Überlebenden
von einer Kundin/einem Kunden am 10.06.2014

Seit Generationen leben die Menschen unter der Erde in einem Silo. Sie sind von der äußeren Welt abgeschnitten und haben eine eigene neue Gesellschaftsordnung erschaffen. Allerdings kann jeder die Welt draußen durch eine Scheibe sehen. Sie ist hoch toxisch und höchst tödlich. 3 Jahre nachdem seine Frau Allison freiwillig... Seit Generationen leben die Menschen unter der Erde in einem Silo. Sie sind von der äußeren Welt abgeschnitten und haben eine eigene neue Gesellschaftsordnung erschaffen. Allerdings kann jeder die Welt draußen durch eine Scheibe sehen. Sie ist hoch toxisch und höchst tödlich. 3 Jahre nachdem seine Frau Allison freiwillig nach draußen gegangen ist, kommt Sheriff Holston etwas auf die Spur. Anscheinend sind die Bilder der Luken nicht echt, sondern nur ein Bild das projiziert wird. Auch wenn es seinen sicheren Tod bedeutet, will er sehen was seine Frau gesehen hat und verlässt das Silo. Damit setzt er eine Kette von Ereignissen in Gang, die das Leben aller Silo-Bewohner für immer verändert. Das Thema Dystopie(=Vollendet, Silo, Tribute von Panem um nur einige zu nennen) scheint am deutschen Buchmarkt seinen Höhepunkt entgegenzusteuern, auch wenn das dystopische Element in dem einen oder anderen Blockbuster von Hollywood noch seinen Platz erkämpft hat und noch erkämpfen wird. Deswegen verwundert es mich nicht, dass Hugh Howey die Filmrechte bereits an 20th Century Fox verkauft hat. Dabei hatte aber der Autor einen ungewöhnlichen Karrierestart. Silo wurde von ihm ohne Verlag als eBook-Reihe konzipiert und veröffentlicht. Piper konnte sich für den deutschen Markt die Rechte sichern. Deswegen war es nicht verwunderlich, dass gerade der Anfang für mich ein wenig schleppend und zu langatmig geraten war. Selbst die Charaktere gewinnen aber deutlich an Fahrt und als Leser fragt man sich unweigerlich, wie man selbst in so einem geschlossenen Kokon verhalten würde. Das Thema sehr gefangen genommen und ich konnte kaum aufhören zu lesen. Das Ende hat mich echt überrascht und der Mix aus gut durchdachten Details und offenen Fragen hat mir sehr gut gefallen.

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2/3 - langatmige Trilogie, der die Spannung fehlt
von Vera Pestel am 10.08.2016

Die Menschheit lebt unter der Erde, in einem Silo. Vom obersten Stockwerk aus kann man mittels Kameras nach draußen schauen, auf die Erde, die grau und braun und leblos daliegt. Draußen ist es unwirklich, vergiftet, ein Leben dort ist nicht mehr möglich. Das Leben innerhalb des Silos ist streng... Die Menschheit lebt unter der Erde, in einem Silo. Vom obersten Stockwerk aus kann man mittels Kameras nach draußen schauen, auf die Erde, die grau und braun und leblos daliegt. Draußen ist es unwirklich, vergiftet, ein Leben dort ist nicht mehr möglich. Das Leben innerhalb des Silos ist streng gegliedert. Jeder hat seine Aufgabe. Alles wird überwacht. Holsten fungiert als Polizeichef. Seine Frau Allison, eine Computerexpertin, stößt auf alte, oft überschriebene oder gelöschte Dateien, die von den Aufständen erzählen und die Geschichte der Welt anders wiedergeben, als es offiziell getan wird. Was ist wirklich passiert? Wie kam es zu dem Silo und warum ist die Welt draußen verseucht? Ist das, was man sehen kann, wirklich wahr? Allison verstößt mit ihren Fragen gegen die Regeln. Sie fühlt sich zunehmend beengt, eingesperrt. Sie möchte endlich frei sein und gehen. Das bedeutet für sie zur Reinigung hinausgeschickt zu werden, und das ist ein Todesurteil. Die Verurteilten brechen nach kurzer Zeit auf der Oberfläche zusammen. Vorher sollen sie die Linsen der Kameras säubern, damit die Silobewohner einen klaren Blick auf die Erde behalten. Drei Jahre später meldet sich Holsten freiwillig zur Reinigung. Er hat sich in all den Jahren gefragt, was seine Frau herausgefunden hat. Seine Zweifel an allem werden immer lauter. Ist alles echt, was er sieht? Der Anfang des Romans zieht sich, ein endloser Abstieg der Bürgermeisterin in die untersten Etagen beherrscht unzählige Seiten. Sie steigt hinab in die Mechanik, um dort eine junge Frau zur neuen Polizeichefin zu machen. Durch diesen Gang durch das Silo lernen wir die Örtlichkeiten ein wenig kennen, die endlose Treppe, die Einteilung der Etagen, die Farmen, die IT-Abteilung, das Krankenhaus, und Stufe um Stufe geht es tiefer, Träger bevölkern die Treppe, alle tragen Overalls, jede Berufsgruppe hat eine andere Farbe. Doch die Charaktere sind und bleiben blass. So beginnt die Silo-Trilogie von Hugh Howey. Der erste Band Silo oder Wool wurde von ihm 2011 kapitelweise veröffentlicht und sofort ein großer Erfolg. Im Laufe der Zeit folgten Level und Exit. Erschienen als gebundene Ausgaben ist die Reihe bei Piper. Der Plot ist nichts Neues. Schon andere Autoren haben sich dieser Dystopie verstrahlte Erde und Leben unter der Erdoberfläche angenommen. Deshalb war ich sehr neugierig, was Hugh Howey daraus gemacht hat. Um es vorwegzunehmen: ich war etwas enttäuscht. Der Eindruck des ersten Bandes blieb. Es kamen keine Überraschungen mehr. Ziemlich zäh zieht sich das Thema und die Entwicklung des Plots über drei Bände. Philip K. Dick hat in seinem Roman Zehn Jahre nach dem Blitz lediglich 157 Seiten benötigt, um uns in Atem zu halten und dabei viel mehr Inhalt und Gesellschaftskritik transportiert. Schade. Das Thema hätte einiges mehr hergegeben. Howey marschiert mit uns durch seine Dystopie, setzt Szene an Szene ohne Überraschung. Brüche gibt es nicht. Charismatische Charaktere auch nicht. Trotzdem habe ich weiter gelesen in der Hoffnung auf eine ungeahnte Wendung, eine Entwicklung. Sie kam nicht. Mir ist jetzt noch ganz schwindelig von all den vielen Stufen und Treppen, die ich mit hinauf und hinab gelaufen bin. Einen faden Geschmack hat auch eine seiner Protagonistinnen bei mir hinterlassen, immer ein Gutmensch, immer nur für andere da. Man ahnt sofort, sie wird immer alles richtig machen, immer machen und entscheiden, selbst wenn sie eigentlich krank und völlig ausgelaugt ist. Sie wird es machen. Und alle retten. Unschwer zu erraten ist das Ende, oder vielleicht nur das vorläufige, der dritte Band lässt das offen. Philip K. Dick geht in dieser Beziehung weiter und informiert uns umfassender. Diese Kompaktheit fehlt bei Howey. Er beschreibt stur und ohne einen besonderen sprachlichen Stil. Wir wissen am Ende, dass es Silos gibt, warum es sie gibt, wer dafür verantwortlich ist und wie dieser Jemand die Zeit überdauert hat, wer die Strippen weiterhin zieht und haben es die ganze Zeit geahnt. "Selten wurde eine Endzeitstimmung so packend geschildert." FAZ. "Besser nicht im Dunkeln lesen." Das schrieb der Sunday Telegraph Nachvollziehen kann ich diese Aussagen nicht. Ich stelle die Bände enttäuscht in mein Regal und werde mich weiter durch die Sience Fiction lesen.

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spannende Dystopie trotz sehr langwierigem Einstieg
von his-and-her-books am 12.03.2013
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Meinung: Gleich zu Beginn muss ich darauf hinweisen, dass es sich bei "Silo" eigentlich um insgesamt fünf E-Books von Hugh Howey handelt, die nun als Komplettedition von Piper gedruckt erschienen sind. Hierzu kann ich nur sagen, dass dies definitiv eine gute Entscheidung war. Hätte ich die E-Books nacheinander angefangen zu... Meinung: Gleich zu Beginn muss ich darauf hinweisen, dass es sich bei "Silo" eigentlich um insgesamt fünf E-Books von Hugh Howey handelt, die nun als Komplettedition von Piper gedruckt erschienen sind. Hierzu kann ich nur sagen, dass dies definitiv eine gute Entscheidung war. Hätte ich die E-Books nacheinander angefangen zu lesen, hätte ich wahrscheinlich nach dem zweiten Buch aufgehört. Zum Glück konnte ich so am Ball bleiben und habe die Lust am Lesen nicht verloren. Ich bewerte dieses Buch deshalb auch als Gesamtwerk und nicht in einzelnen Teilen. Anfangs habe ich nicht ganz so leicht in die Geschichte finden können, weil der Schreibstil doch recht einfach und die Protagonisten relativ flach geschildert wurden. Dieser Eindruck verflüchtigt sich jedoch nach und nach mit fortschreitendem Lesen der Geschichte und der Autor kommt so langsam in Fahrt. Nachdem ich ungefähr die Hälfte der im personalen Erzählstil in Vergangenheitsform gehaltenen Geschichte gelesen hatte, konnte mich der Plot mehr und mehr fesseln und ich flog förmlich durch die Seiten! Schade, dass der Autor diese Spannung nicht von Beginn an so aufbauen konnte, weil die Grundidee ja nun wirklich richtig gut ist. Nichts konnte mich jedoch davon abhalten, diesen interessanten Grundgedanken weiterverfolgen zu wollen und tiefer in die Geschichte einzutauchen. Kleine Unebenheiten und nicht immer logische Handlungen wurden für mich mit der weiteren Entwicklung eher zu Nebensächlichkeiten und schmälerten sodann meinen Lesefluss kaum. Die Protagonisten selbst hat der Autor vorstellbar beschrieben. Tiefere Einblicke gewährte Hugh Howey nur bei einer überschaubaren Anzahl seiner Charaktere. So fand ich Juliette als Charakter definitiv nachvollziehbar und konnte sie mir vor meinem geistigen Auge auch vorstellen. Juliette selbst ist auch vom ersten Moment an eine starke Protagonistin mit den entsprechenden Eigenschaften, die mich nie daran zweifeln ließ, dass sie die ihr gestellten Aufgaben auch bewältigen wird. Bernard Holland, Chef der IT, ist der Bösewicht in diesem Plot. Seine Gedanken und Handlungen sind allein aufgrund seiner Rolle für mich am meisten erklärbar. Eine sympathische Person ist natürlich etwas anderes; aber wenn man einen Charakter hautnah als durchtrieben und intrigant empfindet, hat der Autor hier auf jeden Fall schonmal gute Arbeit geleistet. Erwähnenswert finde ich noch das äußere Design. Hier sieht man die schier endlose Treppe, die im Silo durch die Etagen verläuft. Optisch ist das Buch also auch sehr gelungen und man könnte dies als Appetizer bezeichnen, der einen auf jeden Fall zum Kauf des Buches animiert. Urteil: "Silo" ist eine etwas andere Dystopie, die zwar nicht von Beginn an, so doch mit weiterem Fortlauf der Handlung punkten kann. Für meine schönen Lesestunden vergebe ich deshalb an dieser Stelle gute 3 Bücher. "Silo" ist definitiv ein Buch für alle, die nicht von Beginn an mit spannenden Szenen gefesselt werden müssen, einen entsprechend ruhigen Einstieg lieben und auf Erklärungen warten können, dafür aber mit immer wieder aufflackernden Spannungsbögen belohnt werden möchten. gekürzt aufgrund Zeichenbegrenzung mehr gibt's auf: (c) his-and-her-books.blogspot.de

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Einfach klasse
von Jasmin Rickenberg aus Lemgo am 09.07.2014
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Nachdem Sheriff Holstons Frau Allison sich freiwillig zur Säuberung gemeldet und das Silo, in dem die letzten Menschen leben, verlassen hat, lassen ihn ihre Äußerungen nicht mehr zur Ruhe kommen und er entdeckt schnell, dass in seiner Welt nicht alles so ist, wie es scheint. Scheinbar wird den Bewohnern... Nachdem Sheriff Holstons Frau Allison sich freiwillig zur Säuberung gemeldet und das Silo, in dem die letzten Menschen leben, verlassen hat, lassen ihn ihre Äußerungen nicht mehr zur Ruhe kommen und er entdeckt schnell, dass in seiner Welt nicht alles so ist, wie es scheint. Scheinbar wird den Bewohnern durch die Linsen ein falsches Bild der zerstörten Außenwelt vermittelt. Letztendlich entscheidet er sich, dass auch er das Silo verlassen möchte und wird zur Säuberung der Linsen aus dem Silo geschickt. Genau wie seine Frau macht er sich anschließend auf den Weg den Hügel hinauf und kehrt nie zurück. Bei „Silo“ leben die Menschen seit Generationen auf engstem Raum. Die Welt außerhalb ist auf Grund einer nicht näher beschriebenen Katastrophe nicht mehr bewohnbar. Das Leben im Silo ist hierarchisch aufgebaut – ganz unten leben und arbeiten zum Beispiel die Mechaniker, ganz oben sind die Linsen und das Büro des Sheriffs und Mayors. Der Autor hat eine ganze Welt erschaffen und auf jegliche Details geachtet, sodass die Geschichte im Ganzen Sinn macht und noch durchdachter wirkt. So gibt es zum Beispiel jährlich eine Geburten-Lotterie für die die Bewohner Lose erwerben können, damit die Population nicht unkontrolliert steigt. Er hat auch kein Problem damit eben eingeführte Personen ebenso schnell wieder von der Bildfläche verschwinden zu lassen, indem er sie tötet, dass gibt dem Ganzen noch einen gewissen Reiz, wie ich finde. Ich war wirklich gefesselt von der ersten Seite an. Der Schreibstil ist einfach sehr spannend und dadurch, dass am Anfang erst einmal von Sheriff Holston und seiner Frau die Rede ist, wird man zunächst auf die falsche Fährte gelockt. ;) Die Spannung baut sich im Laufe der Zeit immer weiter auf. Ich habe mich das ganze Buch über gefragt, wie es nun weiter gehen wird und was das große Geheimnis des Silos ist. Dieses Buch besteht nicht unbedingt aus so viel klassischer Science Fiction, wie man vielleicht erwarten würde und ist daher auch sehr gut für Thriller-Fans geeignet. Außerdem ist es, wie momentan viele Science Fiction Bücher, auch ein wenig gesellschaftskritisch angehaucht, was mir sehr gut gefallen hat. Es hat mich ein bisschen an den Film „City of Ember“ erinnert. Silo ist ein wahrer Page-Turner und eine fesselnde Dystopie, speziell für Erwachsene, die es schafft aus der breiten Masse heraus zu stechen!

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Schaurige und mitreißende Zukunftsversion
von Philip aus Hürth am 16.04.2013
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Erschreckend und ungemein glaubwürdig, das ist mein Eindruck des Romans Silo von Hugh Howey. Die Menschheit ist nahezu ausgestorben, die Erdoberfläche hochtoxisch und damit unbewohnbar geworden. Die einzige Möglichkeit zum Überleben ist der unterirdisch errichtete Silo, welcher auf 144 Stockwerken menschliches Leben ermöglicht. Der Leser wird am Anfang des in... Erschreckend und ungemein glaubwürdig, das ist mein Eindruck des Romans Silo von Hugh Howey. Die Menschheit ist nahezu ausgestorben, die Erdoberfläche hochtoxisch und damit unbewohnbar geworden. Die einzige Möglichkeit zum Überleben ist der unterirdisch errichtete Silo, welcher auf 144 Stockwerken menschliches Leben ermöglicht. Der Leser wird am Anfang des in fünf Teile untergliederten Romans langsam in die Geschehnisse und die Situation in einem Silo herangeführt und lernt dabei die Konsequenzen kennen, was passiert, wenn man sich nicht an die Regeln hält. Im Vergleich zum ersten Teil, in welchem erste Ungereimtheiten ans Tageslicht kommen, beschäftigt sich der zweite Teil mit dem Silo an sich und lernt schließlich den eigentlichen Hauptcharakter der Geschichte kennen. Dieser ist Juliette bzw. Jules, welche eine Mechanikerin ist und in den untersten Ebenden des Silo arbeitet. Sie ist verantwortungsvoll, zuverlässig, eine absolute Expertin in technischen Belangen und über alle Maßen in der Mechanik beliebt, weshalb sie im weiteren Verlauf der Geschichte einen starken Rückhalt in dieser kleinen Gemeinschaft genießen kann. Der Einstieg in die Geschichte ist mit den ersten beiden Teilen durchweg sehr einfach. Man lernt die wichtigen Charaktere kennen und erhält einen kleinen Vorgeschmack auf die großen Geheimnisse und Intrigen, die sich innerhalb des Silo entwickelt haben und auf welchen das "System" funktionieren soll. Der einfache Sprachstil gewährt durchweg ein flüssiges Lesen. Die vielen sehr liebevoll gestalteten Charaktere können durchweg überzeugen und sind sehr glaubwürdig. Die ebenfalls sehr gelungenen Schilderungen des Silo und der einzelnen Handlungen sind plausibel und nachvollziehbar, was die ganze Geschichte so schaurig realistisch erscheinen lässt. Dies wird durch viele Einschnitte in das Leben der Menschen im Silo, welche tagtäglich mit Entbehrungen und Einschränkungen zu kämpfen haben (z.B. gibt es eine Lotterie für Paare, dass es ihnen gestattet ist, ein Kind zu bekommen aber nur im Fall des Gewinns), hervorragend untermalt. Gespickt mit vielen fiesen Cliffhangern an den Kapitelenden wird die Spannung nahezu durchweg in den Teilen 3-5 hochgehalten wodurch man regerecht über die Seiten fliegt und unbedingt wissen möchte, was mit den einzelnen Charakteren passiert. Absolut großartig!!! Die gesamte Handlung ist sehr durchdacht. Das Setting ist nachvollziehbar und lässt mir immer, wenn ich wieder daran denke, einen Schauer über den Rücken laufen. Tolle Charaktere, durchdachte Wendungen und plötzliche Ortswechsel halten die Spannung hoch und lassen Silo zu einem rundum gelungenen Roman werden. Das gelungene Ende scheint für das Erste zwar abgeschlossen zu sein, lässt aber durchaus Spielraum für eine Fortsetzung, was ich sehr hoffe. Ich bin absolut gespannt wie es mit Jules und Co. weitergehen könnte! Fazit: Mitreißend, überraschend und über alle Maße spannend. Eine uneingeschränkt zu empfehlende Geschichte die jeder gelesen haben muss! Fortsetzung unbedingt erwünscht!

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Außergewöhnlich gut!
von Leni Pawelczynski aus Wiesbaden am 06.04.2013
Bewertetes Format: Hörbuch (CD)

Diese düstere Zukunftsvision ist spannendste Science Fiction die Fragen nach Gewissheiten, Wahrheiten, Mut und Notwendigkeiten stellt.Eine großartige Geschichte deren Protagonisten teilweise überraschend kurzlebig sind. Gebannt lauschte ich, wie die Saat des Zweifels im Silo arbeitet. Juliette hinterfagt nicht nur gesellschaftliche Gewissheiten, auch eigene Ansichten geraten in Bewegung.Ein phantastisches... Diese düstere Zukunftsvision ist spannendste Science Fiction die Fragen nach Gewissheiten, Wahrheiten, Mut und Notwendigkeiten stellt.Eine großartige Geschichte deren Protagonisten teilweise überraschend kurzlebig sind. Gebannt lauschte ich, wie die Saat des Zweifels im Silo arbeitet. Juliette hinterfagt nicht nur gesellschaftliche Gewissheiten, auch eigene Ansichten geraten in Bewegung.Ein phantastisches Hörbuch routiniert gelesen von Peter Bieringer.

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fesselnd
von einer Kundin/einem Kunden aus Erlangen am 17.03.2013
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

habe das buch ohne unterbrechung von anfang bis ende gelesen. nachdem sich die ungewöhnliche welt nach 30-40 seiten erschliesst, kann man das buch kaum noch beiseite legen. hoffentlich wird der roman fortgesetzt.

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Ein packender Sci-Fi-Gesellschafts-Thriller
von Silke Schröder aus Hannover am 17.03.2013
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Hugh Howey schafft mit “Silo” eine ebenso beklemmende wie ungemein spannend erzählte Dystopie. Die Menschen leben in riesigen unterirdischen Städten in einer klar strukturierten Gesellschaft, in der alles reglementiert ist - sei es die Geburtenplanung, die Auswahl des Jobs oder das Anbahnen von Freundschaften. “Silo” ist in fünf Abschnitten... Hugh Howey schafft mit “Silo” eine ebenso beklemmende wie ungemein spannend erzählte Dystopie. Die Menschen leben in riesigen unterirdischen Städten in einer klar strukturierten Gesellschaft, in der alles reglementiert ist - sei es die Geburtenplanung, die Auswahl des Jobs oder das Anbahnen von Freundschaften. “Silo” ist in fünf Abschnitten aufgebaut. 2011 veröffentliche Hugh Howey Teil eins als kleine Novelle per E-Book im Netz. Der gute Erfolg veranlasste ihn, weitere Geschichten nach zuliefern, bis “Silo” auch analog in Druck gehen konnte. Weitere Stories gibt es bereits; sie sind als Prequels angelegt und erzählen die Geschichte, wie es zu den Silos kam - aber leider noch nicht hierzulande. Der Autor verblüfft beim Aufbau seiner Story mit der mehrfachen Einführung von Sympathieträgern, die überraschender Weise schnell das Zeitliche segnen. Auch schafft er es immer wieder, scheinbar hoffnungslosen Situationen eine Erfolg versprechende Wendung zu geben. Er hinterfragt die strengen Regeln einer eingefahrenen Gesellschaft und zeigt den schwierigen Weg heraus aus dieser Starre – natürlich gleich im doppelten Sinn, soviel sei bereits verraten. So ist „Silo“ ein packender Sci-Fi-Gesellschafts-Thriller, in dem es um Solidarität, Lügen und Vertrauen, Manipulationen und aufrechte Menschen geht. Obacht, die TV-Rechte sind bereits verkauft!

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Sehr gut!
von Björn Mundhenk aus Weilburg am 07.03.2015
Bewertetes Format: Hörbuch (CD)

Sehr spannend, düster und stimmig. Insbes. in Verbindung mit Level (Nachfolger empfehlenswert), dabei aber zuerst Silo lesen/hören. Konzept der Zerstörung der Aussenwelt nicht schlüssig, daher insgesamt 4 Sterne

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Die Zukunft wartet auf uns.....
von Marion Olßon aus Reutlingen am 15.03.2013
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Die Erde ist verseucht und die, die überlebt haben, leben in Silo, einer Stadt unter der Erde. Einer Stadt mit eigenen Regeln und Gebräuchen. Doch nach Jahren der Dunkelheit und ohne natürliche Sonne, Wärme und frischer Luft, werden die Bewohner unruhig. Sie hinterfragen sich, was wirklich passiert ist und... Die Erde ist verseucht und die, die überlebt haben, leben in Silo, einer Stadt unter der Erde. Einer Stadt mit eigenen Regeln und Gebräuchen. Doch nach Jahren der Dunkelheit und ohne natürliche Sonne, Wärme und frischer Luft, werden die Bewohner unruhig. Sie hinterfragen sich, was wirklich passiert ist und was wirklich wahr ist. Ein Mann nimmt sein Schicksal selbst in die Hand und geht trotz allen Verboten und Warnungen, an die Oberfläche. Ist da wirklich alles öde und verdorben, alles tot und toxisch? Eine gut gelungene Gesellschaftskritik, eingebettet in einem spannenden Zukunftsroman. Ein Hinterfragen der Normen und ein Anstoß zum Überdenken der bestehenden Strukturen. Ein Buch, das faszinierend und fesselnd ist und zugleich nachdenklich stimmt.

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Spannend beklemmend
von Sabine Voß aus Magdeburg am 03.04.2013
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Die Erdoberfläche ist verseucht und nicht mehr bewohnbar. Unterirdisch existiert seit mehreren Generationen ein(?) Silo, in dem sich das komplette gesellschaftliche Leben abspielt. Alles ist klar strukturiert, jeder kennt die klaren Regeln und seinen Platz. Bis plötzlich Fragen auftauchen, ist wirklich alles so wie es scheint? Unglaublich düstere und... Die Erdoberfläche ist verseucht und nicht mehr bewohnbar. Unterirdisch existiert seit mehreren Generationen ein(?) Silo, in dem sich das komplette gesellschaftliche Leben abspielt. Alles ist klar strukturiert, jeder kennt die klaren Regeln und seinen Platz. Bis plötzlich Fragen auftauchen, ist wirklich alles so wie es scheint? Unglaublich düstere und beklemmende Zukunftsvision, die nachdenklich macht.

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