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Skin

Thriller

(18)
Als Christian den Link zu dem Video anklickt, ist er entsetzt über das, was er sieht: einen bis zur Unkenntlichkeit entstellten menschlichen Körper, der regungslos auf dem Wasser eines Swimmingpools treibt. Das ist nur der Höhepunkt einer ganzen Reihe von seltsamen Ereignissen, die sich in Christians sonst so geregeltem Leben plötzlich häufen. Doch als er sich der Polizei anvertraut, reagiert diese anders als erwartet. Christian hat das Gefühl, dass man ihm nicht glaubt. Als er weitere dieser grauenhaften Videos erhält, steht die Polizei plötzlich vor seiner Tür: Man hat herausgefunden, dass die E-Mails von seinem Account verschickt wurden. Und: Die Toten sind keine Fremden - Christian kannte sie alle ...
Rezension
Kai Lohnert, Literatur-Experte Thalia:
"Christian König arbeitet bei einer führenden Unternehmensberatung. Eines Tages erhält er eine seltsame E-Mail, in deren Betreff „Sei bereit“ steht. Die E-Mail verschwindet wieder. Schließlich wird König ein Schließfachschlüssel zugesteckt, und er macht einen grausigen Fund. Die beunruhigenden Begebenheiten häufen sich, bis er schließlich ein Video per E-Mail erhält, in dem eine Wasserleiche zu sehen ist. Da diese Mail seltsamerweise von seinem eigenen Account abgeschickt wurde, wird die Polizei auf den jungen Karrieristen aufmerksam. Er wird zum Verdächtigen in einem grausamen Spiel und sein Leben gerät aus den Fugen. Wie der Bestsellerautor Veit Etzold den schleichenden Eintritt des Grauens in ein geordnetes Leben beschreibt, ist überaus dramatisch zu lesen. „Skin“ ist meiner Meinung nach einer der (doch raren) Glücksfälle im deutschsprachigen Thrillergenre, der mit starker Handlung, origineller Struktur und subtiler psychologischer Grundierung absolut überzeugt."
Portrait
Der studierte Literatur- und Medienwissenschaftler Dr. Veit Etzold ist ein bekannter Bestseller-Autor. Nach einer Tätigkeit als Manager bei Allianz und Dresdner Bank war er Berater bei der Boston Consulting Group im Bereich Financial Services und Mitglied des globalen Strategieinstituts. Ebenso arbeitete er als Dozent für Führungskräfteentwicklung an der IESE Business School und der ESMT in Berlin. Heute berät er Unternehmen in Fragen der strategischen Positionierung. Er ist Verfasser zahlreicher Essays zu strategischen Themen und zur Zukunft des Banking. Veit Etzold promovierte in Medienwissenschaft und hält einen MBA der IESE Business School.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 14.07.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-404-17375-4
Verlag Lübbe
Maße (L/B/H) 188/129/40 mm
Gewicht 440
Auflage 2. Auflage 2016
Verkaufsrang 9.156
Buch (Taschenbuch)
10,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Gänsehaut garantiert“

Sabrina Hermes, Thalia-Buchhandlung Bad Oeynhausen

Der Thriller „Skin“ hat es in sich und ist mit Sicherheit nichts für Leser mit schwachen Nerven.
Die Hauptperson ist Christian König, jung, erfolgreich und gerade in seinem neuen Job angelangt: ECC, eine der führenden Unternehmenberatungen, hat ihn eingestellt. Die Arbeit verlangt ihm einiges ab, Tag und Nacht sind Projekte zu realisieren
Der Thriller „Skin“ hat es in sich und ist mit Sicherheit nichts für Leser mit schwachen Nerven.
Die Hauptperson ist Christian König, jung, erfolgreich und gerade in seinem neuen Job angelangt: ECC, eine der führenden Unternehmenberatungen, hat ihn eingestellt. Die Arbeit verlangt ihm einiges ab, Tag und Nacht sind Projekte zu realisieren und Präsentationen vorzubereiten. Der Druck wird schnell immens groß, sodass auch Königs Privatleben nach und nach merklich darunter leidet.
Zugleich erhält er mysteriöse Nachrichten, die ihn zu grauenvollen Funden in Schließfächern und Onlinevideos mit entstellten Leichen führen. Wer steckt dahinter? Was will derjenige? Ist auch Christian in Gefahr?
Er vertraut sich der Polizei an und wird schnell selber zum Verdächtigen...
Dieser Thriller führt den Leser immer wieder auf neue Spuren, legt neue Fährten und verwirrt ein ums andere Mal. Gut gemacht, da man so auch mal an der Nase herumgeführt wird und nicht direkt auf die Lösung kommt. Die Geschichte ist zugleich fesselnd, wenn auch im ersten Teil etwas sehr ausführlich auf die Arbeit von Unternehmensberatungen eingegangen wird. Dadurch entsteht aber eine durchaus spannende Hintergrundgeschichte für die Story.
Zudem sind die Darstellungen teils sehr anschaulich, wodurch Leser mit schwachen Nerven lieber Abstand nehmen sollten.
Allen anderen Thrillerlesern bietet sich hier jedoch beste Unterhaltung, welche einen vor Spannung die Nacht durchlesen lässt, weil man endlich wissen möchte, wer hinter all dem steckt. Die Auflösung ist zugleich überraschend, wie auch schlüssig.
Dieser Thriller ist ein Einzelband, der auch abseits der Hauptermittlerreihe von Veit Etzold überzeugt.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Aurich

Ein Thriller der Extraklasse, kaum aus der Hand zu legen und absolut empfehlenswert! Ein Thriller der Extraklasse, kaum aus der Hand zu legen und absolut empfehlenswert!

Laura van Endern, Thalia-Buchhandlung Kleve

Nichts für schwache Nerven!
Spannende Geschichte, unerwartete Wendungen und eigenwillige Charaktere
Nichts für schwache Nerven!
Spannende Geschichte, unerwartete Wendungen und eigenwillige Charaktere

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Münster

Wendungsreicher Thriller im Umfeld einer Unternehmensberatung. Unvorhersehbar und spannend bis zum Schluss - klare Empfehlung für Thriller-Fans mit robustem Magen. Wendungsreicher Thriller im Umfeld einer Unternehmensberatung. Unvorhersehbar und spannend bis zum Schluss - klare Empfehlung für Thriller-Fans mit robustem Magen.

Kathleen Weiland, Thalia-Buchhandlung Bremen

Etwas verworrener Thriller aus der Feder von Etzold. Zwar spannend, aber an manchen Stellen fehlte mir der rote Faden. Für Fans von Psycho-Thrillern, bei denen es ums Mentale geht. Etwas verworrener Thriller aus der Feder von Etzold. Zwar spannend, aber an manchen Stellen fehlte mir der rote Faden. Für Fans von Psycho-Thrillern, bei denen es ums Mentale geht.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Münster

Spannend geschrieben, mit teils etwas eigenen Charakteren. Die Story ist dennoch packend! Spannend geschrieben, mit teils etwas eigenen Charakteren. Die Story ist dennoch packend!

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
18 Bewertungen
Übersicht
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7
4
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Mein Leseeindruck
von Diana Jacoby aus Bretten am 24.07.2016

Hui hui hui....wow...der Prolog hatte es bereits ganz schön in sich. Anfangs war ich etwas verwirrt. aber dann... "Wenn jeder an sich denkt, ist an jeden gedacht" (Seite 33) Aber beginnen wir mal von vorn: [Achtung Spoilergefahr] Die Story gliedert sich anfänglich in zwei Handlungsstränge. Da wäre zum Einen: Christian König.... Hui hui hui....wow...der Prolog hatte es bereits ganz schön in sich. Anfangs war ich etwas verwirrt. aber dann... "Wenn jeder an sich denkt, ist an jeden gedacht" (Seite 33) Aber beginnen wir mal von vorn: [Achtung Spoilergefahr] Die Story gliedert sich anfänglich in zwei Handlungsstränge. Da wäre zum Einen: Christian König. Er arbeitet seit kurzem für ECC. Das ist DIE führende Strategieberatung der Welt. Christian erhält als Neuling den Auftrag, für eine sehr bedeutende Bank Strategien zur Marktförderung zu entwickeln. Als er sich abends, nach dem Genuss von Kaffeeweißern" noch mit seinen Unterlagen beschämt, erhält er eine seltsame E-Mail: Sei bereit. Das Seltsamsten aber war, dass als Absender sein Name angegeben war: Christian König. Lag das an den Drogen oder wollte ihm jemand eine versteckte Botschaft zukommen lassen? Als er auch noch in einem Schließfach die Haut einer Hand (wir erinnern uns an den Titel!!!) entdeckt, ist die Verwirrung groß. Was hat das alles zu bedeuten? Wer steckt hinter diesen ominösen Dinge? Als dann eine SMS kommt und kurz darauf ein Video, geht Christian zur Polizei. Im zweiten Handlungsstrang dreht sich alles um den Hauptkommissar Frank Eckhard. Er wird mit Christians Fall betraut und findet erstaunliches. Beim Lesen wird schnell deutlich, dass der Autor sich mit der Materie bestens auskennt. Immer wieder werden Details aus der Finanzwelt eingebracht, aber immer ohne dass es langweilig wirkt. Die Protagonisten haben mir sehr gut gefallen. Sie sind meines Erachtens völlig ausreichend charakterisiert und ihre Handlungen erscheinen mir nachvollziehbar. Eine sehr interessante Abkürzung habe ich, neben all den Fachbegriffe, auch noch gefunden: SABVA = Sicheres Auftreten bei vollständiger Ahnungslosigkeit. ? Aber auch folgende Passage fand ich sehr eindrucksvoll: Als Charles Darwin damals erkannte, dass die Evolution nur Zufall sein konnte und nicht Gottes Wille, ist er schwer depressiv geworden. (Seite 25) Da könnte etwas Wahres dran sein. ? Abschließend kann ich sagen, dass mir das Buch sehr gut gefallen hat. Der Spannungsbogen ließ zwar anfangs noch etwas auf sich warten, war dann aber bis zur letzten Seite durchgängig gegeben. Ich war von dem ganzen Geschehen so gefesselt, dass ich das Buch gar nicht aus der Hand legen wollte. Meine Leseempfehlung und damit volle Punktzahl.

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1 0
Thrill mit einem spannenden Blick hinter die Kulissen der Unternehmensberaterbranche
von Livres am 20.07.2016

Christian arbeitet seit kurzem als Unternehmensberater bei einem renommierten Beratungsunternehmen. Der berufliche Druck, die viele Arbeit, viele Reisen und lange Arbeitszeiten verlangen ihm so einiges ab. Dies wirkt sich auch auf sein Privatleben mit Freundin Nicole aus, die wenig begeistert darüber ist, dass Christian so viel arbeitet und so... Christian arbeitet seit kurzem als Unternehmensberater bei einem renommierten Beratungsunternehmen. Der berufliche Druck, die viele Arbeit, viele Reisen und lange Arbeitszeiten verlangen ihm so einiges ab. Dies wirkt sich auch auf sein Privatleben mit Freundin Nicole aus, die wenig begeistert darüber ist, dass Christian so viel arbeitet und so gut wie keine Freizeit mehr hat. Doch nicht nur der berufliche und der private Stress belasten Christian: Er erhält merkwürdige Emails von seinem eigenen Account und plötzlich sogar ein grauenvolles Video eines Toten. Außerdem macht er in einem Schließfach, dessen Schlüssel er in seiner Manteltasche findet, eine grausame Entdeckung. Christian gerät in Panik und wendet sich dann schlussendlich doch an die Polizei. Die Ermittler scheinen ihm jedoch nicht ganz zu glauben, wobei Christian der Polizei auch nicht alles anvertraut, was geschehen ist. Er kommt sogar in Verdacht, selbst hinter all dem zu stecken. Doch wer schickt ihm diese mysteriösen Nachrichten? Und wer ist der Tote auf dem Video? Und warum würde jemand Christian so ein Video überhaupt schicken? Veit Etzold liefert mit „Skin“ einen spannenden, nicht so leicht zu durchschauenden Thriller, in dem der Leser zusammen mit Protagonist Christian versucht herauszufinden, wer hinter den merkwürdigen Vorkommnissen, die Christian widerfahren, und hinter den Morden stecken könnte. Die Protagonisten, allen voran Christian, sind interessant und auch vielschichtig, so dass sich Christians Verhalten dem Leser nicht immer gleich erschliesst. Doch auch dies trug für mich zum Spannungsaufbau bei, da man immer wissen wollte, wie es weiter geht, warum Christian sich so verhält und was genau hinter allem stecken könnte. Der Spannungsbogen bleibt dabei bis kurz vor Schluss erhalten und auch das Erzähltempo wird ebenso kontinuierlich immer weiter gesteigert. Die Hintergründe aus der Unternehmensberatungsbranche und der Wirtschafts- und Finanzwelt waren für mich sehr interessant. Veit Etzold spricht hier aus eigener Erfahrung, da er selbst jahrelang bei einer großen Unternehmensberatung tätig war. Das merkt man diesen Stellen im Buch auch deutlich an, denn alles wirkt sehr authentisch, fundiert und überzeugend. Die Beschreibungen der Morde bzw. des Zustands der Toten sind vermutlich nichts für zarte Gemüter, für mich jedoch dem Genre Thriller durchaus angemessen. „Skin“ ist ein Thriller, der den Leser im Verlauf der Geschichte immer mehr packt und nicht mehr loslässt.

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1 0
Wie immer Spannend und sehr fesselnd
von einer Kundin/einem Kunden aus Monheim am 20.07.2016

Die Bücher von Veit Etzold sind spannend und fesselnd und auch beim Buch Skin hat er es mal wieder geschafft das man vom Lesen nicht mehr wegkommt. Mal wieder auf den Punkt gebracht und mit Skin hat Veit Etzold sich mal wieder selber übertroffen und ich freue mich über jedes... Die Bücher von Veit Etzold sind spannend und fesselnd und auch beim Buch Skin hat er es mal wieder geschafft das man vom Lesen nicht mehr wegkommt. Mal wieder auf den Punkt gebracht und mit Skin hat Veit Etzold sich mal wieder selber übertroffen und ich freue mich über jedes Buch von Ihm. Selbst als Einsteiger von seinen Büchern ist Skin super und ich empfehle jedem sich das Buch zu kaufen, der ein auf Spannung steht und sich über fesselnde Bücher erfreut.

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1 0
Großartiges Buch, bitte mehr!
von einer Kundin/einem Kunden aus Hirschaid am 18.07.2016

"Skin", den Standalone-Thriller von Veit Etzold hatte ich schon seit der Bekanntgabe vorbestellt und mich riesig gefreut als er endlich vor meiner Tür lag. Wie der Name "Standalone" schon sagt, hat das Buch nichts mit der bekannten Clara Vidalis Reihe zutun, die aber zum Glück 2017 weitergeht. Die Vorfreude... "Skin", den Standalone-Thriller von Veit Etzold hatte ich schon seit der Bekanntgabe vorbestellt und mich riesig gefreut als er endlich vor meiner Tür lag. Wie der Name "Standalone" schon sagt, hat das Buch nichts mit der bekannten Clara Vidalis Reihe zutun, die aber zum Glück 2017 weitergeht. Die Vorfreude ist auch hier schon riesig! Aber wieso sind die ganzen Seiten wieder so schnell vorbei? Mist! Jetzt muss ich wieder auf ein neues Buch warten! Hoffentlich geht die Zeit schnell rum und es folgen viele weitere Werke! Worum geht es in Skin? Christian öffnet ein Video, findet abscheuliches Material das eine Wasserleiche zeigt. Das Video wurde von seinem Account aus an ihn selbst geschickt. Und es geht noch viel mysteriöser weiter... Es passieren mehr und mehr grausame Dinge und die ganze Welt scheint sich gegen Christian zu stellen. Das Buch erklärt am Anfang wie der Alltag einer Beraterfirma aussieht in der nun Christian arbeitet. Einigen Lesern hat dies wohl nicht so gut gefallen, aber ich fande die Informationen gut und sehr spannend zu erfahren. Da Veit Etzold selbst in einer solchen Firma arbeitete merkt man ganz genau dass all die Informationen nicht nur 08/15 -mäßig recherchiert wurden. Danach geht es auch schnell zur Sache, Christian bekommt die Videos und mehr und mehr passiert, man vergisst nahezu zu atmen da es so spannend ist. Der Schreibstil ist wie gewohnt einfach fantastisch, hier und da läuft es einem durch die Beschreibungen total kalt über den Rücken, an anderen Stellen könnte man durch den Humor laut loslachen. Absolut genial diese Kombination. Außerdem fande ich viele Textstellen wahnsinnig toll, die auch zum nachdenken anregten. Zum Beispiel diese: "Ich bin allein. Aber das sind wir ja alle. Nur manchmal teilen wir das Alleinsein mit anderen." Alles in einem ein sehr spannendes und interessantes Buch, dass weiß wie es den Leser überzeugen kann. Ich war die ganzen Seiten total gefesselt vom Buch und war in einer windeseile durch, was absolut für den Autor und seine Werke spricht. Ich verfolge Veit Etzold schon länger über Facebook, und fande es besonders toll wie er seinen eigenen Charakter in das Werk einbrachte, zum Beispiel seine Sammelleidenschaft. Einfach nur toll. Das Ende war für mich total überraschend, da ich mal wieder auf dem Holzweg unterwegs war *lach* Alles in einem ein weiteres Lieblingsbuch von Veit Etzold, das neben der Clara Vidalis - Reihe ein besonderes Plätzchen in meinem Bücherregal bekommt. Ich freue mich auf weitere Werke und kann diese kaum erwarten!

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1 0
Guter Thriller, nicht mein neuer Favorit
von einer Kundin/einem Kunden aus Aachen am 24.07.2016

Dank der Lesejury hatte ich die Möglichkeit das neue Buch von Veit Etzold zu lesen, "Skin". Ich hatte bereits Seelenangst und den Totenzeichner verschlungen, letzteren auch hier im Rahmen der Lesejury. "Skin" gehört nicht zur "Clara Vidalis"-Reihe des Autors, sondern dreht sich um den Hauptkommissar Frank Deckhard und sein Team.... Dank der Lesejury hatte ich die Möglichkeit das neue Buch von Veit Etzold zu lesen, "Skin". Ich hatte bereits Seelenangst und den Totenzeichner verschlungen, letzteren auch hier im Rahmen der Lesejury. "Skin" gehört nicht zur "Clara Vidalis"-Reihe des Autors, sondern dreht sich um den Hauptkommissar Frank Deckhard und sein Team. Hauptprotagonist ist der junge Unternehmensberater Christian König, wohnhaft in Berlin.. Wir begleiten Christian König an seinen ersten Arbeitstagen in der Beratungsfirma ECC und erfahren viel über den Arbeitsalltag eines Unternehmensberaters. Flüge rund um die Welt, Beratungsgespräche in Amerika, England usw. Die vielen Reisen und die harte Arbeit wirken sich natürlich auch auf seine Beziehung mit Nicole aus, die überhaupt nicht begeistert wirkt über Christians beruflichen Werdegang. Doch nicht nur das belastet Christian: Eines Tages erhält er auf der Arbeit eine E-Mail aus seinem eigenen Postfach. Darin ein Link zu einem grässlichen Video. Auch der Schlüssel, den er in seiner Manteltasche findet und zu einem Schließfach am Bahnhof passt birgt eine grauenvolle Entdeckung. Christian entschließt sich sich an die Polizei zu wenden. Da er dort aber nur einen Bruchteil der ganzen Geschichte erzählt, gerät er automatisch in den Kreis der Verdächtigen. Wer ist verantwortlich für all die ekelerregenden Taten (die auch wirklich gut beschrieben sind, danke Herr Etzold)? Dreht Christian langsam durch? Natürlich möchte ich hier auch nicht zu sehr auf den Inhalt des Buches eingehen - ihr müsst es doch selbst lesen :-) Mir persönlich hat es in den ersten 2-Dritteln etwas an der Spannung gefehlt. Ich mag Veit Etzolds Schreibstil, aber das Buch war mir etwas zu sehr ECC-lastig. Manchmal musste ich mich wirklich dazu zwingen mich hinzusetzen und weiterzulesen, was ich sehr schade finde. Trotzdem wurde ich am Ende nicht enttäuscht - natürlich habe ich aufs falsche Pferd gesetzt und war überrascht als es zur Auflösung kam. Alles in allem ein guter Thriller aus dem Hause Etzold, leider nur nicht mein neuer Lieblingsthriller.

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Veit Etzold - Skin
von Christina Wagner aus Bad Wildungen am 02.08.2016

Dieses Buch ist auf den ersten 50 Seiten leider sehr schleppend. Aber dann geht es richtig los. Es wird immer spannender und fesselnder dass ich es gar nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ein gelungener Etzold!

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Trotz einiger Kritikpunkte spannender Thriller
von Ann-Katrin am 19.07.2016

Ich bin ein großer Fan der Clara-Vidalis-Reihe von Veit Etzold und auch der Standalone „Todesdeal“ hat mir sehr gefallen. Ich war also sehr gespannt auf „Skin“, das neueste Werk des Autors. Der Klappentext klang auf jeden Fall schon einmal sehr vielversprechend. Christian hat gerade seinen neuen Job bei der Unternehmensberatung... Ich bin ein großer Fan der Clara-Vidalis-Reihe von Veit Etzold und auch der Standalone „Todesdeal“ hat mir sehr gefallen. Ich war also sehr gespannt auf „Skin“, das neueste Werk des Autors. Der Klappentext klang auf jeden Fall schon einmal sehr vielversprechend. Christian hat gerade seinen neuen Job bei der Unternehmensberatung ECC angetreten, als eine Kette von seltsamen Ereignissen sein geordnetes Leben ordentlich durcheinander bringt. Ein grausamer Höhepunkt dieser Ereigniskette ist der Erhalt eines Links, der zu einem Video führt, in dem eine bis zur Unkenntlichkeit entstellte Wasserleiche zu sehen ist. Als er sich an die Polizei wendet, hat er das Gefühl, dass diese ihm nicht glaubt. Weitere Ereignisse folgen und der Verdacht gegen Christian scheint sich immer mehr zu erhärten. Im ersten Teil des Buches mag, abgesehen von der Beschreibung einer Wasserleiche in einer Messiewohnung im Prolog, zunächst nicht so recht Spannung aufkommen. Dieser Abschnitt besteht hauptsächlich aus der Vorstellung des Protagonisten Christian, der des Hauptkommissars Frank Deckhardt und den Beschreibungen der Unternehmensberatung ECC sowie Christians Job. Als die seltsamen Ereignisse ihren Anfang nehmen, wird es jedoch interessanter. Die Spannung nimmt an Fahrt auf, wird aber leider durch viele Details zu ECC und deren Praktiken immer wieder ausgebremst. Zum Glück rücken diese Beschreibungen im Verlauf der Handlung immer weiter in den Hintergrund und machen der Spannung Platz. Der letzte Teil des Buches hat mich dann so sehr gefesselt, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte und ihn regelrecht verschlungen habe. Die Auflösung am Ende war logisch und für mich völlig unerwartet. Mit Christian bin ich während des gesamten Handlungsverlaufs nicht so recht warm geworden. Seine Handlungen waren für mich oft nicht nachvollziehbar und völlig unverständlich. Bei der Polizeiarbeit und auch inhaltlich gab es ein paar Ungereimtheiten. Dies hat mich sehr verwundert, denn die anderen Thriller des Autors weisen solche nicht auf. Alles in allem hat mir „Skin“ aber dennoch gefallen. Das Buch liest sich gewohnt gut und die Handlung ist trotz der angeführten Kritikpunkte spannend. Es handelt sich, meiner Meinung nach, aber eindeutig nicht um das beste Buch von Veit Etzold.

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spannend, aber mit "Fehlern"
von einer Kundin/einem Kunden aus Leiben am 21.08.2016

Als Christian den Link zu dem Video anklickt, ist er entsetzt über das, was er sieht: einen bis zur Unkenntlichkeit entstellten menschlichen Körper, der regungslos auf dem Wasser eines Swimmingpools treibt. Das ist nur der Höhepunkt einer ganzen Reihe von seltsamen Ereignissen, die sich in Christians sonst so geregeltem... Als Christian den Link zu dem Video anklickt, ist er entsetzt über das, was er sieht: einen bis zur Unkenntlichkeit entstellten menschlichen Körper, der regungslos auf dem Wasser eines Swimmingpools treibt. Das ist nur der Höhepunkt einer ganzen Reihe von seltsamen Ereignissen, die sich in Christians sonst so geregeltem Leben plötzlich häufen. Doch als er sich der Polizei anvertraut, reagiert diese anders als erwartet. Christian hat das Gefühl, dass man ihm nicht glaubt. Als er weitere dieser grauenhaften Videos erhält, steht die Polizei plötzlich vor seiner Tür: Man hat herausgefunden, dass die E-Mails von seinem Account verschickt wurden. Und: Die Toten sind keine Fremden - Christian kannte sie alle ... Das Cover des Buches ist einfach, aber trotzdem sehr auffällig und ließ sofort mein Interesse an dem Buch aufkommen. Das Buch selbst war im ersten Drittel für mich etwas langwierig, das ganze "Beratungszeugs" und die vielen englischen Begriffe und Abkürzungen im Bankenbereich waren etwas mühselig. Ab dem 2. Teil des Buches wurde es allerdings spannend, was es auch fast bis zum Ende des Buches blieb. Neben einigen wenigen Druckfehlern fielen mir allerdings einige weitere Fehler bzw. Ungereimtheiten auf, die ich hier kurz wiedergeben möchte: - Obwohl sehr viele Filme vorkommen und Deckhard als Film-Freak beschrieben wird, sagt er, dass "Hasta la vista" aus "Terminator 1" ist. Dieser Ausspruch kommt allerdings das erste Mal in "Terminator 2" vor! - Warum belügt Christian eigentlich alle? V.a. natürlich die Polizei, der es natürlich ein leichtes ist, nachzuweisen dass Christian Professor Richter kennt. - Jetzt haben sich Blase und Nieren entzündet, und das hat zu der Nierenentzündung geführt - eine Nierenentzündung führt also zu einer Nierenentzündung? - Der Unfall war vor 15 Jahren - dazwischen sind es auf einmal 16 Jahre - Von der Haut aus dem Schließfach kann man eine DNS-Probe nehmen, bei Ulf damals nicht. Dazu einige andere Ungereimtheiten, die ich wegen der Spoiler hier nicht verraten möchte. Diese Ungereimtheiten und der langwierige Anfang des Buches führten zu dem Punkteabzug. Fazit: spannender Thriller mit einigen Ungereimtheiten und etwas langwierigem Beginn

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Einblick hinter die Kulissen der Unternehmensberatung?
von Xanaka aus Berlin am 19.08.2016

Christian hat eigentlich alles was er zum Glücksichsein braucht. Eine Freundin, die ihn liebt und den tollsten Job überhaupt. Die Welt steht im als Unternehmensberater offen. Dienstlaptop, Blackberry, Flüge in die Welt und Übernachtungen in den besten Hotels, alles kein Problem mit diesem Job. Und doch passiert ihm plötzlich... Christian hat eigentlich alles was er zum Glücksichsein braucht. Eine Freundin, die ihn liebt und den tollsten Job überhaupt. Die Welt steht im als Unternehmensberater offen. Dienstlaptop, Blackberry, Flüge in die Welt und Übernachtungen in den besten Hotels, alles kein Problem mit diesem Job. Und doch passiert ihm plötzlich etwas Merkwürdiges. Nicht nur dass er unheimliche Nachrichten von seinem eigenen Email-Account bekommt. Nein diese enthält sogar ein Video von einer Leiche. Er kann sich das alles nicht erklären und versucht es erst einmal zu verdrängen. Aber ihm gehen die Emails nicht aus dem Kopf. Das hat auch Auswirkungen auf seinen Job. Und es kommen weitere Nachrichten, bis er sich endlich der Polizei anvertraut. Nur die glaubt ihm natürlich nicht und hält ihn für einen der Hauptverdächtigen, da die Leiche, nachdem sie gefunden wurde, mit zu seinem Bekanntenkreis gehörte. Wie und ob Christian aus dieser Situation wieder heraus kommt, das solltet ihr schon selbst lesen. Veit Etzold hat hier einen wirklich spannenden Thriller geschaffen. Dieser spielt in einer Welt von der die wenigsten Ahnung haben und wo man Mord und Totschlag nie vermuten würde. Er gestattet uns auch einen Blick hinter die Kulissen der Unternehmensberatungen zu werfen. Allerdings muss ich sagen, gerade, wenn es um das Bankgeschäft und die Machenschaften der dort tätigen Bosse geht, habe ich nicht so aufmerksam gelesen. Da fehlte mir einfach der Überblick. Dafür gibt es von mir einen Stern abgezogen. Aber dann nahm der Thriller ja noch einmal richtig an Fahrt auf. Veit Etzold konnte hier den Spannungsbogen, der sich bis dahin langsam aufgebaut hatte, noch um ein Vielfaches verstärken. Ich musste einfach atemlos weiterlesen, weil ich wissen wollte, wie es weitergeht. Mit dem Ende, mit dem man wirklich niemals rechnen konnte, hat er mich dann noch einmal ganz besonders überrascht. Von mir für diesen wirklich spannenden Thriller verdiente 4 Lesesterne und eine unbedingte Leseempfehlung.

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Rache ist ein Gericht, das man am besten kalt serviert
von Kerstin Stutzke aus Berlin am 31.07.2016

Christian König ist ein Quereinsteiger bei East Coast Consulting, kurz ECC genannt. Dahinter verbirgt sich eine Firma für Strategieberatung und sie sind eines der führenden Unternehmen der Welt in der Branche. Für Christian ist es die Chance, gerade im Hinblick darauf, dass er Philosophie studiert hat. Seit vier Wochen... Christian König ist ein Quereinsteiger bei East Coast Consulting, kurz ECC genannt. Dahinter verbirgt sich eine Firma für Strategieberatung und sie sind eines der führenden Unternehmen der Welt in der Branche. Für Christian ist es die Chance, gerade im Hinblick darauf, dass er Philosophie studiert hat. Seit vier Wochen ist er bei ECC und schon steht ihm die Mitarbeit in einem entscheidenden Projekt an. Der BWG-Bank hat die Wirtschaftskrise schwer zugesetzt und ein amerikanischer Investor ist derzeit dabei, die Bank bis auf den letzten Tropfen ausbluten zu lassen. ECC soll dies verhindern. Privat läuft es für Christian sehr gut. Er ist mit Nicole Elvers liiert und beide planen zu heiraten. Erst kürzlich sind sie in eine neue Wohnung gezogen und sie wurde von Nicole liebevoll eingerichtet. Nicole selbst arbeitet im Bundestag, weiß aber durchaus, Arbeit und Privatleben zu trennen, im Gegensatz zu Christian, der seine Chance um jeden Preis nutzen und Karriere bei ECC machen will. Dafür arbeitet er weit über das normale Maß hinaus, sehr zum Unmut von Nicole, die sich immer mehr vernachlässigt fühlt. Christin vergräbt sich immer mehr in seine Arbeit - doch nicht jeder sieht gerne, wie sich sein Leben entwickelt. Während er auf einen kurzen Besuch bei seinen Eltern ist, wird in seiner Wohnung eingebrochen und sein Firmenhandy gestohlen. Schnell ist Ersatz organisiert, doch Christian soll nicht zur Ruhe kommen. Kurz darauf erhält er von seinem eigenen Firmenaccount eine E-Mail mit einem Link - der ihn zu einem Video einer Wasserleiche führt. Christian ist geschockt und nachdem sich der Schreck gesetzt hat, wendet sich Christian an die Polizei. Frank Deckhard nimmt sich Christians Aussage an und lässt sich von ihm den Link zu dem Video schicken. Tatsächlich können sie im Nachhinein einige Details ausmachen, die sie schlussendlich zu einem Pool im Garten einer Villa führen - in dem eine Wasserleiche ist. Es handelt sich um den Hauseigentümer und dieser war einst Philosophie-Professor an der Universität, an der auch Christian studiert hatte und eben jener hatte es seinerzeit abgelehnt, Christians Doktor-Vater zu werden. Besteht hier ein Zusammenhang? Christian ahnt, wer auch immer ein Spiel mit ihm spielen mag - das ist erst der Anfang ... Rache ist ein Gericht, das man am besten kalt serviert! Der Plot des Buches wurde spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Besonders gut hat mir gefallen, wie immer wieder der Faden gesponnen wird, der Christian mit allen aufgefundenen Leichen verbindet und sich somit die Schlinge um seinen Hals immer mehr zuzieht. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. Ich muss gestehen, in diesem Buch hat es mir vor allem die Figur des Frank Deckhard angetan, denn dieser entspricht nicht dem typischen Polizisten-Klischee, sondern eher dem Gegenteil. Frank ist kein besonders einfacher Mensch, trägt privat mit unter viel Verantwortung und überhaupt hat er was gegen Menschen wie Christian, die mit dem goldenen Löffel im Mund geboren wurden. Diese können sich, seiner Meinung nach, alles erlauben und werden selten zur Rechenschaft gezogen und das ist Frank ein absoluter Dorn im Auge. Den Schreibstil kann ich nur als spannend beschreiben, sodass mir das Buch sehr angenehme Lesestunden bereitet hat.

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von einer Kundin/einem Kunden am 31.07.2016

Dieses Buch ist ein hervorragendes Beispiel dafür, dass ein Buch immer mit dem Hauptcharakter steht und fällt. Hinein in eine Welt der Unternehmensberatung taucht der LEser schon auf den ersten Seiten. Manch einer denkt sich vielleicht sogar "Ein wenig langweilig". Aber spätestens, als das erste Mal in diesem Unternehmen... Dieses Buch ist ein hervorragendes Beispiel dafür, dass ein Buch immer mit dem Hauptcharakter steht und fällt. Hinein in eine Welt der Unternehmensberatung taucht der LEser schon auf den ersten Seiten. Manch einer denkt sich vielleicht sogar "Ein wenig langweilig". Aber spätestens, als das erste Mal in diesem Unternehmen knallharter Konkurrenz Drogen ausgetauscht werden, merkt man, dass da doch schon was faul ist. Der Hauptcharakter, Christian, ist neu in diesem Unternehmen und am Anfang ein wenig überrumpelt, da er auch branchenfremd ist. Christian scheint im Verlauf des Buches eher mehr als weniger selbstverschuldet in eine Misere nach der anderen zu stolpern. Er wurde mir im Laufe des Buches auch immer unsympatischer. Hinzu kommt, dass es auch einige andere Figuren gibt, die, zunächst, undurchsichtig, mit in die Spannung hineinwirken. Am Ende kommt dann eh alles anders wenn auch nicht gänzlich unerwartet. Das Buch war spannend zu lesen und die Handlung auch meist logisch, aber ich kann jetzt nicht sagen, dass ich es unbedingt noch mal lesen müsste, was vor allem an Christian liegt. Das Cover ist sehr gelungen der Erzählstil ebenso.

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von saika84 am 18.07.2016

Christian arbeitet bei ECC, einer großen Wirtschaftsberatungsfirma. Er jetet von einer Stadt in die nächste und hat nicht selten erst nach 24 Uhr Feierabend, was seiner Verlobten Nicole alles andere als gefällt. Bei seinem aktuellen Auftrag muss er für seinen Kollegen Jonathan Excelkalkulationen erstellen, weil dieser es nicht richtig... Christian arbeitet bei ECC, einer großen Wirtschaftsberatungsfirma. Er jetet von einer Stadt in die nächste und hat nicht selten erst nach 24 Uhr Feierabend, was seiner Verlobten Nicole alles andere als gefällt. Bei seinem aktuellen Auftrag muss er für seinen Kollegen Jonathan Excelkalkulationen erstellen, weil dieser es nicht richtig hinbekommt. Kurz darauf erfährt Christian das Jonathan gekündigt wurde. Von da an geschehen in Christians Leben merkwürdige Dinge. In seine Wohnung wird eingebrochen, er erhält Emails die kurz darauf verschwinden und ihm wird ein Schlüssel zu einem Schließfach zugesteckt, in dem sich Haut und Fingernägel befinden. Als Christian auch noch einen Link zu einem Video mit einer Wasserleiche bekommt, beschließt er endlich zur Polizei zu gehen. Wer steckt wirklich hinter den Ereignissen und wird die Polizei Christian glauben oder wird er selbst zum Hauptverdächtigen? Der Schreibstil des Buches lässt sich leicht und flüssig lesen. Die Spannung wird soweit gut aufgebaut, aber für meinen Geschmack immer wieder mit Erklärungen zu Unternehmensstrukturen gebremst. Die Charaktere fand ich sehr gut beschrieben und waren mir Sympathisch. Christians Charakter war eher ein naiver Typ dessen Entscheidungen ich meist nicht nachvollziehen konnte. Das Buch blieb bis zum Schluss ziemlich undurchsichtig. Meine Verdächtigen haben sich laufend geändert und genauso sollte ein guter Thriller sein, Rätselraten bis zum Schluss. Lediglich für den ganzen Wirtschaftskram der mir doch etwas zu viel war ziehe ich einen Stern ab und gebe diesem Thriller 4 Sterne.

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von saika84 am 18.07.2016

Christian arbeitet bei ECC, einer großen Wirtschaftsberatungsfirma. Er jetet von einer Stadt in die nächste und hat nicht selten erst nach 24 Uhr Feierabend, was seiner Verlobten Nicole alles andere als gefällt. Bei seinem aktuellen Auftrag muss er für seinen Kollegen Jonathan Excelkalkulationen erstellen, weil dieser es nicht richtig... Christian arbeitet bei ECC, einer großen Wirtschaftsberatungsfirma. Er jetet von einer Stadt in die nächste und hat nicht selten erst nach 24 Uhr Feierabend, was seiner Verlobten Nicole alles andere als gefällt. Bei seinem aktuellen Auftrag muss er für seinen Kollegen Jonathan Excelkalkulationen erstellen, weil dieser es nicht richtig hinbekommt. Kurz darauf erfährt Christian das Jonathan gekündigt wurde. Von da an geschehen in Christians Leben merkwürdige Dinge. In seine Wohnung wird eingebrochen, er erhält Emails die kurz darauf verschwinden und ihm wird ein Schlüssel zu einem Schließfach zugesteckt, in dem sich Haut und Fingernägel befinden. Als Christian auch noch einen Link zu einem Video mit einer Wasserleiche bekommt, beschließt er endlich zur Polizei zu gehen. Wer steckt wirklich hinter den Ereignissen und wird die Polizei Christian glauben oder wird er selbst zum Hauptverdächtigen? Der Schreibstil des Buches lässt sich leicht und flüssig lesen. Die Spannung wird soweit gut aufgebaut, aber für meinen Geschmack immer wieder mit Erklärungen zu Unternehmensstrukturen gebremst. Die Charaktere fand ich sehr gut beschrieben und waren mir Sympathisch. Christians Charakter war eher ein naiver Typ dessen Entscheidungen ich meist nicht nachvollziehen konnte. Das Buch blieb bis zum Schluss ziemlich undurchsichtig. Meine Verdächtigen haben sich laufend geändert und genauso sollte ein guter Thriller sein, Rätselraten bis zum Schluss. Lediglich für den ganzen Wirtschaftskram der mir doch etwas zu viel war ziehe ich einen Stern ab und gebe diesem Thriller 4 Sterne.

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Licht am Ende des Buches
von einer Kundin/einem Kunden aus Leonding am 29.07.2016

Mit einem guten Protagonisten muss sich der Leser identifizieren können. Was Bücher betrifft, ist das eine Binsenweisheit. Aber muss das so sein? Veit Etzold wagt hier mit dem Unternehmensberater Christian König viel, denn mit dessen naiv-nerviger Art können sich wohl die wenigsten Leser identifizieren. Aber: Christian bleibt im Gedächtnis.... Mit einem guten Protagonisten muss sich der Leser identifizieren können. Was Bücher betrifft, ist das eine Binsenweisheit. Aber muss das so sein? Veit Etzold wagt hier mit dem Unternehmensberater Christian König viel, denn mit dessen naiv-nerviger Art können sich wohl die wenigsten Leser identifizieren. Aber: Christian bleibt im Gedächtnis. Bekommt man aufgrund seines Verhaltens auch des Öfteren Kopfweh vom vielen Schütteln desselben, so setzt man sich dennoch mit der Person auseinander, überlegt, was an ihm so stört. König ist auf jeden Fall ein Charakter, der nicht kalt lässt und das zeichnet eine gut gestrickte Hauptperson auch irgendwie aus. Ähnlich ambivalent kann man dem Hauptermittler, Frank Deckhard, gegenüberstehen. Er scheint zu Beginn ein umsichtiger, verlässlicher Typ zu sein. Als das Team dann mehrere Leichenfunde zu bearbeiten hat und seltsame Verbindungen zu König auftauchen, riskiert er Kopf und Kragen, weil er so sehr von der Schuld des Beraters überzeugt ist. Zwischen diesen beiden Persönlichkeiten ist wenig Platz für einen packenden Thriller, zumal noch viele Details und allgemeines Wissen über die Wirtschaftswelt und die Beraterbranche Buchseiten belegen. Wer das mag oder wer gut damit klarkommt, dem eröffnet sich ein Fall, währenddessen Christian König von unbekannter Seite Taten angelastet und erschreckende Botschaften zugesendet werden. Die Schlinge, die ohnehin eng ist, wird durch Königs Verhalten leider auch nicht weiter, er manövriert sich mit Lügen und Fluchtversuchen immer tiefer in die Sache hinein. Statt sich über Christian zu ärgern, kann man sich als Leser auch die Zeit damit vertreiben, mitzuraten, wer denn der Täter sein könnte und bekommt gegen Ende des Buches noch eine schöne Portion Spannung geboten. Das Ende kann somit noch einiges wiedergutmachen; wer hätte gedacht, dass ausgerechnet Christians Vater noch einen Stein ins Rollen bringen kann? Ich werde, was Veit Etzold betrifft, aber bei der Reihe um Clara Vidalis bleiben, da mich da die eine oder andere Leseprobe schon sehr angesprochen hat und man über diese Bücher viel Gutes hört.

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Mehr Wirtschafts-als Psychothriller
von einer Kundin/einem Kunden aus Essen am 23.07.2016

Christian hat einen neuen Job ergattert. Er ist seit neuestem bei East Coast Consulting (ECC) beschäftigt. Leider bringt der Job sehr viele Nachteile mit sich. Lange Arbeitszeiten, Durchsetzungsvermögen und viele Reisen. Darunter leidet sein Privatleben. Nicole, seine Lebensgefährtin nervt die Situation immer mehr. Christians Kräfte schwinden zwar schon, aber... Christian hat einen neuen Job ergattert. Er ist seit neuestem bei East Coast Consulting (ECC) beschäftigt. Leider bringt der Job sehr viele Nachteile mit sich. Lange Arbeitszeiten, Durchsetzungsvermögen und viele Reisen. Darunter leidet sein Privatleben. Nicole, seine Lebensgefährtin nervt die Situation immer mehr. Christians Kräfte schwinden zwar schon, aber er ist so aufgeputscht, dass er es zuerst selbst nicht merkt. Als die Terminvorgaben immer enger werden, unterstützt er sich mit Aufputschmitteln, die er gar nicht verträgt. Zeitgleich bekommt er Emails, teilweise mit Videoanhängen, in denen ein menschlicher Körper im Wasser gezeigt wird. Tot und aufgequollen. Als Absender erscheint seine eigene Addy? War er so verwirrt von den Pillen? Als er endlich zur Polizei geht, wird ihm dort nicht geglaubt, erst recht erzählt er nur teilweise die Wahrheiten, verschweigt einen großen Teil. Nachdem die Leichen entdeckt werden, versteift sich Frank Deckard, der ermittelnde Polizist (teilweise sehr naiv dargestellt) natürlich auf Christian König und läßt sich nicht von seinem Verdacht abbringen. Da zwischendurch immer Erinnerungen an früher, an einen Fahrradunfall auftauchen, kann man schon vermuten, dass diese Erinnerungen noch eine Rolle spielen werden. Das tun sie zum Schluß bei der überraschenden Aufklärung dann auch. Nur welche, hätte ich nie erraten. Mein Fazit zu dem Buch: Zwei nicht gerade sympathische Hauptfiguren (Christian und Deckard), zu viel Erklärungen und Handlungen im Wirtschaftsmilieu (da kennt sich der Autor gut aus), die mich sehr gestört haben, da es ein Viertel des Buches betraf und mich absolut nicht interessierten und dann endlich der versprochene Thriller, der im letzten Drittel dann endlich Fahrt aufgenommen hat und noch etwas versöhnte.

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Hat mich nicht wirklich überzeugt
von einer Kundin/einem Kunden aus Waldrohrbach am 21.07.2016

Christian König muss in seinem neuen Job in der Unternehmensberaterfirma ECC vollen Arbeitseinsatz zeigen. Da bleiben Stress, durchwachte Nächte und die Vernachlässigung seiner Freundin Nicole nicht aus. Schon bald beginnt es in der Beziehung zu kriseln. Doch das sind nicht Christians einzige Sorgen, seit einiger Zeit erhält er mysteriöse... Christian König muss in seinem neuen Job in der Unternehmensberaterfirma ECC vollen Arbeitseinsatz zeigen. Da bleiben Stress, durchwachte Nächte und die Vernachlässigung seiner Freundin Nicole nicht aus. Schon bald beginnt es in der Beziehung zu kriseln. Doch das sind nicht Christians einzige Sorgen, seit einiger Zeit erhält er mysteriöse E-Mails, die von seinem eigenen Account abgeschickt wurden, Videos mit Wasserleichen und einen Schlüssel, der ihn zu einem Schließfach im Bahnhof führt. Der Inhalt lässt seine Haare zu Berge stehen und im wird kalt vor Entsetzen. Statt sich an die Polizei zu wenden verschließt er sich und versucht selbst herauszufinden wer ihm etwas Böses will. Erst als der Druck immer größer wird geht er doch zur Polizei, doch die Geschichte die er erzählt erscheint sehr unglaubwürdig und die Polizei hilft nicht, sondern ermittelt gegen ihn. Leider konnte mich das neue Buch von Veit Etzold nicht wirklich überzeugen. Den Prolog habe ich mit Spannung gelesen und ich versprach mir einen sehr guten Thriller, leider wurde ich schon bald enttäuscht. Ewig lange Seiten die sich rein um die Beraterfirma drehen und mit der ein Laie absolut nichts anfangen kann, haben den Lesefluß erheblich gestört. Dazu kam noch Kommissar Frank Deckhard, der mit seiner Ermittlungsarbeit in keinster Weise überzeugen konnte und ein sehr naiver, da kann man fast schon dumm dazu sagen, Christian, der mit seiner Geheimniskrämerei seine Lage von Stunde zu Stunde verschlimmert. Echt schade, die Clara Vidalis- Reihe habe ich regelrecht verschlungen und man konnte die Bücher nicht mehr aus der Hand legen, davon ist Skin leider sehr weit weg. Deshalb reicht es auch nur für 3 Sterne

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Bonusmeilen und Wasserleichen
von Mikka Liest aus Hilter am Teutoburger Wald am 18.07.2016

Dieses Buch gehört nicht zur "Clara Vidalis"-Reihe des Autors! "Skin" dreht sich hauptsächlich um Hauptkommissar Frank Deckhard und sein Team, sowie den jungen Unternehmensberater Christian König. Die beiden konnten mich leider nicht ganz überzeugen. Frank Deckhard wirkte auf mich so, als könne er eigentlich nicht mehr - als hätten sein Beruf... Dieses Buch gehört nicht zur "Clara Vidalis"-Reihe des Autors! "Skin" dreht sich hauptsächlich um Hauptkommissar Frank Deckhard und sein Team, sowie den jungen Unternehmensberater Christian König. Die beiden konnten mich leider nicht ganz überzeugen. Frank Deckhard wirkte auf mich so, als könne er eigentlich nicht mehr - als hätten sein Beruf und die Grausamkeiten, mit denen er dadurch konfrontiert wird, ihn schon ausgebrannt. Er wirkt oft erschöpft und depressiv, entspricht aber erfreulicherweise dennoch nicht dem Klischee des alkoholabhängigen Cops mit Beziehungsproblemen. Eigentlich fand ich ihn interessant, hatte jedoch bis zur letzten Seite das Gefühl, ihn noch nicht so richtig zu kennen, obwohl der Autor auch Informationen über Deckhards Familie einfließen lässt. Christian dagegen kam mir oft unglaublich naiv vor. Als er zum Beispiel einmal völlig übermüdet an einem Projekt sitzt, bietet ihm ein Kollege ein weißes Pülverchen an, dass angeblich total wach und geistig fit macht... Weißes Pülverchen? Christians erster Gedanke ist: Kaffeeweißer. Dann nimmt er das Pulver ein, ohne dies groß zu hinterfragen, und das bleibt nicht das einzige Mal im Buch, dass er so offensichtlich wie ahnungslos Drogen einschmeißt. Er hakt zwar einmal nach, aber nur halbherzig. Sind das Drogen? Nö? Na dann... Überhaupt stolpert er manchmal durch die Welt der Unternehmensberatung wie Alice durchs Wunderland - die hat ja auch einfach alles eingenommen, wo "Trink mich" oder "Iss mich" draufstand... Einerseits mochte ich Christian gerade deswegen, weil er ganz und gar nicht in diese knallharte Karrierewelt passt, andererseits fand ich seine Naivität irgendwann nicht mehr glaubhaft. Ihm passieren Dinge, wo der erste Impuls sein sollte, zum Telefon zu greifen und die 110 zu wählen - aber stattdessen schweigt er und reitet sich dabei immer tiefer rein in die Sache... Sein irrsinniges Beharren darauf, alles abzustreiten, niemanden einzuweihen und einfach darauf zu hoffen, dass er nicht auffliegt, macht ihn immer verdächtiger und behindert damit auch die Polizeiarbeit. Der eigentliche Fall ist an sich interessant - eine Leiche nach der anderen, die irgendwas mit Christian zu tun haben scheinen, wobei der völlig im Dunkeln tappt, warum das alles passiert... Aber bei mir wollte einfach keine Spannung aufkommen. Ich hatte oft das Gefühl, die Ermittler haben gar keinen richtigen Plan, sondern reagieren einfach nur - und das meist einen Tacken zu spät. Ihre Schlussfolgerungen machten in meinen Augen manchmal nur wenig Sinn, und ich hatte den Eindruck, dass sie offensichtliche Indizien übersehen. Die karrieregeile Welt der Unternehmensberatung wird ausführlich und detailliert beschrieben, und das fand ich zunehmend ermüdend und hatte dadurch immer weniger Motivation, am Ball zu bleiben. Vom Schreibstil war ich durchaus angetan, denn der liest sich vielfältig und leitet den Leser angenehm flüssig durch die Geschichte. Die Beschreibungen der diversen Leichen sind dabei zwar plastisch und detailliert, in meinen Augen aber nicht zu bemüht schockierend. Allerdings verwendet der Autor oft etwas, was ich als mein persönliches Hass-Stilmittel bezeichnen würde: wenn zwei Charaktere sich gegenseitig Sachen erzählen, die sie beide schon wissen - damit es auch der Leser mitbekommt. Das kommt mir immer gestellt und unnatürlich vor, und hier wird es doch ziemlich oft eingesetzt. Das sind dann Sätze, die zum Beispiel anfangen mit: "Wie war das nochmal..." "Du weißt ja..." "Wie hieß noch..." Die Auflösung des Ganzen hat mich überrascht, und an sich gefiel sie mir ganz gut. Für mich blieben jedoch noch einige Fragen offen, und ich fand manches auch nicht ganz glaubhaft - aber darauf kann ich hier nicht näher eingehen, sonst verrate ich schon zuviel... Auch vorher gab es im Verlauf der Handlung schon ein paar Dinge, die mir unrealistisch vorkamen. Würde ein Ermittler zum Beispiel wirklich einen Tatverdächtigen an einen möglichen Tatort mitnehmen, wenn der noch nicht mal gesichert ist? Fazit: Was haben Bonusmeilen mit Wasserleichen zu tun? Normal wohl nichts, aber Veit Etzold lässt seinen Thriller in der knallharten Branche der Unternehmensberatung spielen. Dabei kann der grausige Fund abgezogener menschlicher Haut schon mal zurückstehen hinter Deadlines und Überstunden. An sich eine originelle Mischung, aber leider konnte mich "Skin" nicht ganz überzeugen. Das Verhalten der Charaktere konnte ich oft nicht nachvollziehen, vieles erschien mir einfach nicht glaubhaft... In meinen Augen stand der Kriminalfall auch zu oft hinter Einblicken in die Welt der Unternehmensberatung zurück.

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Ein wirklich gelungener und komplexer Thriller aus der Feder von Veit Etzold
von Susi Aly (Magische Momente-Alys Bücherblog) am 14.08.2016
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Ich liebe die Bücher von Veit Etzold, daher war ich sehr gespannt was sich hinter seinem neuesten Werk verbergen würde. Der Prolog war schon klasse und ich gefesselt. Dann jedoch wurde es für mich leider erstmal etwas uninteressant. Das Berufsleben von Christian König wird ziemlich ausschweifend behandelt. Man erfährt viel über seine Arbeit... Ich liebe die Bücher von Veit Etzold, daher war ich sehr gespannt was sich hinter seinem neuesten Werk verbergen würde. Der Prolog war schon klasse und ich gefesselt. Dann jedoch wurde es für mich leider erstmal etwas uninteressant. Das Berufsleben von Christian König wird ziemlich ausschweifend behandelt. Man erfährt viel über seine Arbeit beim ECC. Für viele mag das vielleicht sogar interessant sein, für mich jedoch weniger. Doch ich denke, wer sich für diese Thematik interessiert, dem wird dies recht gut gefallen. Für mich war jedoch nicht klar, inwiefern das relevant für den eigenen Kriminalfall sein soll. Christian Köhler ansich war eine nicht uninteressante Persönlichkeit, die mich allerdings ziemliche Nerven gekostet hat. In manchen Dingen erschien er mir hin und wieder etwas unorganisiert und zerstreut. Dennoch war er mir sympathisch und ich konnte mich für ihn erwärmen. Im Laufe des Geschehen gefiel er mir immer mehr und ich konnte mit ihm mitzittern und mitleiden. Anfangs jedoch dauerte es erstmal ziemlich lange bis alles in die Gänge kam. Doch als es erstmal soweit war, war ich vollkommen gefesselt und in den Bann geschlagen. Denn ab einen gewissen Punkt, erhält alles ein völlig andere Dimension, die man anfangs gar nicht überblicken kann. Alles nahm plötzlich klarere Formen an und ich begann zu verstehen. Allerdings muss ich auch sagen, wurde es dann für mich auch vorhersehbar. Was aber der Spannung keinen Abbruch tat. Mich interessierte an der Stelle nicht das Warum, sondern eher das Wie. All die Kälte und Abgründigkeit brachen ihren Bahn. Selbst wenn ich vorher noch nicht schockiert war, so war ich es defintiv zu diesem Zeitpunkt. Wie durchtrieben muss man sein, um sowas zu bewerkstelligen? Ich war wirklich fassungslos und entsetzt. Aber ich muss auch sagen, daß ich es auf der anderen Seite nachvollziehen konnte. Was nicht heißt, das man es gut heißt. Mein Gott, wahrlich nicht. Aber man beginnt zu verstehen. Die Taten ansich waren schon ziemlich brutal , es wurde jedoch nicht allzu sehr im Detail beschrieben. Die Ermittlungsmethoden der Polizei fand ich wirklich interessant . Denn man bekommt sehr viel davon geboten. Es war wirklich interessant wie beide Seiten handelten. Beide voller Verzweiflung und Wut. Doch es gab einen Aspekt in diesem Fall der hat mich besonders schockiert und einfach namensloses Entsetzen ausgelöst. Ich hab mich nur gefragt: Warum ? , Warum?, Warum? Schlussendlich ist dem Autor wieder ein fesselnder Thriller gelungen, der die Abgründe der menschlichen Seele offenbart. Leider kam er aber erst spät in Fahrt, aber dann umso heftiger. Die Ängste und das pure Grauen konnte man mit jeder Zeile gut spüren, was mir wirklich gefallen hat. Der Autor versteht es da immer wieder sehr gut beide Seiten zu offenbaren, was ich sehr wichtig finde. Er beschäftigt sich nicht nur mit den Taten ansich, sondern auch mit der Geschichte die dahintersteckt. Dadurch lässt er auch nicht die menschlichen Gefühle außer acht, sondern webt diese wirklich sehr gut mit ein. Hierbei erfahren wir die Perspektiven von Christian und den Ermittlern, was ihnen mehr Raum und Tiefe schenkt. Die Nebencharaktere sind gut gezeichnet, authentisch und nehmen für sich ein. Ihre Handlungen und Gedankengänge sind stets gut nachvollziehbar gestaltet. Das Buch ist in 3 Teile gegliedert,die einzelnen Kapitel sind eher kurz gehalten, was einen guten Lesefluss gewährleistet. Der Schreibstil ist fließend und stark einnehmend, aber auch bildgewaltig gehalten. Das Cover und der Titel passen gut zum Inhalt des Buches. Fazit: Ein wirklich gelungener und komplexer Thriller aus der Feder von Veit Etzold. Er kommt zwar erst spät in Schwung, aber dann umso mehr. Man kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen. bewegend, abgründig und emotional. Eine klare Leseempfehlung. Ich vergebe 4 von 5 Punkten.

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Leichte, spannende Unterhaltung für einen faulen Sonntag
von Leseratte aus Chur am 09.10.2016
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Ich lese gerne Veit Etzold. Bis dahin fand ich seine Bücher sehr gut. Man wurde auch etwas gefordert. Skin hat mir zwar gefallen, aber das gewisse Etwas hat mir gefehlt. Christian ist für mich ein "Weichei". So wurde er ja auch von seinem Vater genannt, wenn auch für eine... Ich lese gerne Veit Etzold. Bis dahin fand ich seine Bücher sehr gut. Man wurde auch etwas gefordert. Skin hat mir zwar gefallen, aber das gewisse Etwas hat mir gefehlt. Christian ist für mich ein "Weichei". So wurde er ja auch von seinem Vater genannt, wenn auch für eine andere Situation, als ich es meine. Seine Beratertätigkeit hatte für mich zuviel Raum im Buch. Ich hätte lieber etwas mehr zu den Morden gelesen. Warum wurden gerade diese drei Menschen als Opfer ausgewählt. Wie hat die Mörderin sie gefunden. Hingegen hat sich mein zweifelhafter Eindruck gegenüber diesen Beraterfirmen, die wie Pilze aus dem Boden schiessen, noch verstärkt. Auch die Rolle der Polizei fand ich nicht so prickelnd. Sie standen öfters als ziemlich doof da. Nichts desto trotz habe ich das Buch in einem Rutsch gelesen - an einem faulen Sonntagnachmittag.

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Licht am Ende des Buches
von einer Kundin/einem Kunden aus Leonding am 29.07.2016
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Mit einem guten Protagonisten muss sich der Leser identifizieren können. Was Bücher betrifft, ist das eine Binsenweisheit. Aber muss das so sein? Veit Etzold wagt hier mit dem Unternehmensberater Christian König viel, denn mit dessen naiv-nerviger Art können sich wohl die wenigsten Leser identifizieren. Aber: Christian bleibt im Gedächtnis.... Mit einem guten Protagonisten muss sich der Leser identifizieren können. Was Bücher betrifft, ist das eine Binsenweisheit. Aber muss das so sein? Veit Etzold wagt hier mit dem Unternehmensberater Christian König viel, denn mit dessen naiv-nerviger Art können sich wohl die wenigsten Leser identifizieren. Aber: Christian bleibt im Gedächtnis. Bekommt man aufgrund seines Verhaltens auch des Öfteren Kopfweh vom vielen Schütteln desselben, so setzt man sich dennoch mit der Person auseinander, überlegt, was an ihm so stört. König ist auf jeden Fall ein Charakter, der nicht kalt lässt und das zeichnet eine gut gestrickte Hauptperson auch irgendwie aus. Ähnlich ambivalent kann man dem Hauptermittler, Frank Deckhard, gegenüberstehen. Er scheint zu Beginn ein umsichtiger, verlässlicher Typ zu sein. Als das Team dann mehrere Leichenfunde zu bearbeiten hat und seltsame Verbindungen zu König auftauchen, riskiert er Kopf und Kragen, weil er so sehr von der Schuld des Beraters überzeugt ist. Zwischen diesen beiden Persönlichkeiten ist wenig Platz für einen packenden Thriller, zumal noch viele Details und allgemeines Wissen über die Wirtschaftswelt und die Beraterbranche Buchseiten belegen. Wer das mag oder wer gut damit klarkommt, dem eröffnet sich ein Fall, währenddessen Christian König von unbekannter Seite Taten angelastet und erschreckende Botschaften zugesendet werden. Die Schlinge, die ohnehin eng ist, wird durch Königs Verhalten leider auch nicht weiter, er manövriert sich mit Lügen und Fluchtversuchen immer tiefer in die Sache hinein. Statt sich über Christian zu ärgern, kann man sich als Leser auch die Zeit damit vertreiben, mitzuraten, wer denn der Täter sein könnte und bekommt gegen Ende des Buches noch eine schöne Portion Spannung geboten. Das Ende kann somit noch einiges wiedergutmachen; wer hätte gedacht, dass ausgerechnet Christians Vater noch einen Stein ins Rollen bringen kann? Ich werde, was Veit Etzold betrifft, aber bei der Reihe um Clara Vidalis bleiben, da mich da die eine oder andere Leseprobe schon sehr angesprochen hat und man über diese Bücher viel Gutes hört.

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