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So bitterkalt

Kriminalroman

(1)
Kaum ein Bewerber findet den Weg nach Valla an die schwedische Westküste.Jan Hauger besitzt viel Erfahrung und glänzende Zeugnisse. Doch es ist keinZufall, dass sich der junge Erzieher in dem abgelegenen Kinderhort vorstellt.Durch einen unterirdischen Gang ist der Hort mit der psychiatrischen Klinikverbunden. So sollen selbst die als gefährlich eingestuften Insassen durchden Kontakt zu ihren Kindern schneller ins Leben zurückfinden. Damit hatJan kein Problem – aber er hat auch ein unliebsames Geheimnis. Denn unterseiner Aufsicht ging ein Kind verloren, das erst nach Tagen auf noch immerungeklärte Weise wieder auftauchte. Und das ist nicht der einzige Fleckauf Jan Haugers Weste. Warum will er ausgerechnet in Valla arbeiten? Undwas verbindet ihn mit dem psychopathischen Mörder Ivan Rössl, der seitJahren in der Klinik behandelt wird? Johan Theorins Thriller jagt eiskalte Schauer über den Rücken und lässtnicht nur seine Opfer vor Angst über die Dunkelheit der menschlichen Psycheerstarren.
Rezension
»Nicht umsonst gelang Johan Theorin bereits mit seinem Erstling der internationale Durchbruch. Denn wo andere mit detaillierter Ermittlungsarbeit oder überbordender Action langweilen, entwickelt er bewegende Charaktere.«, Dresdner Neueste Nachrichten, 03.03.2014
Portrait
Johan Theorin, geboren 1963 in Göteborg, gehört zu den meistgelesenen Krimiautoren seines Landes. Die vier Bände seines Öland-Quartetts, ausgezeichnet unter anderem mit dem Preis für das Beste Krimidebüt und den Besten Kriminalroman des Jahres sowie dem renommierten CWA International Dagger Award, führten regelmäßig die schwedischen Bestsellerlisten an. Daneben veröffentlichte er den Kriminalroman »So bitterkalt«, der in Schweden ein großer Publikums- und Presseerfolg war.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 480, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 12.09.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783492958547
Verlag Piper ebooks
Verkaufsrang 38.427
eBook (ePUB)
8,99
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Buchhändler-Empfehlungen

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Spannend und unheimlich! Man weiß nicht, wie man die Hauptfigur einschätzen soll! Spannend und unheimlich! Man weiß nicht, wie man die Hauptfigur einschätzen soll!

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Theorin übertrifft sich mit diesem Krimi selbst. Unerreicht ist seine Kunst, eine nebulös-mystisch-düster-unheimliche Atmosphäre zu schaffen. Großartig sein Handlungsgeflecht. Theorin übertrifft sich mit diesem Krimi selbst. Unerreicht ist seine Kunst, eine nebulös-mystisch-düster-unheimliche Atmosphäre zu schaffen. Großartig sein Handlungsgeflecht.

Elena Cousino, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Sehr packende Geschichte. Ein Pageturner vor allem für alle Fans skandinavischer Autoren. sehr gut zu lesen. Sehr packende Geschichte. Ein Pageturner vor allem für alle Fans skandinavischer Autoren. sehr gut zu lesen.

„So bitterkalt“

Anke Hackler, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

"So bitterkalt" ist ein Psychothriller, der den Leser von Anfang an in den Bann zieht.

Weshalb bewirbt sich der scheue Jan Hauger an einer Vorschule, die einer geschlossenen Psychiatrie angeschlossen ist und die Kinder der Patienten betreut? Und was geht in der Klinik mit den "unsichtbaren" Patienten vor?
Mehrere Handlungsstränge
"So bitterkalt" ist ein Psychothriller, der den Leser von Anfang an in den Bann zieht.

Weshalb bewirbt sich der scheue Jan Hauger an einer Vorschule, die einer geschlossenen Psychiatrie angeschlossen ist und die Kinder der Patienten betreut? Und was geht in der Klinik mit den "unsichtbaren" Patienten vor?
Mehrere Handlungsstränge und Schicksale sind miteinander verflochten, bis sich alles am Ende auflöst.
Ein tolles Buch!

„Spannung bis zur letzten Seite“

Heidi Hoffmann, Thalia-Buchhandlung Aurich

Der junge Erzieher Jan Hauger bewirbt sich für den Kinderhort der psychiatrischen Klinik Sankt Patricia in Valla, einem kleinen entlegenen Ort an der schwedischen Westküste. Die Bewohner des Ortes nennen die Klinik nur Sankt Psycho, einen Namen, den die Ärzte nicht gerne hören. Das Gelände ist eingezäunt und schwer bewacht, denn auch Der junge Erzieher Jan Hauger bewirbt sich für den Kinderhort der psychiatrischen Klinik Sankt Patricia in Valla, einem kleinen entlegenen Ort an der schwedischen Westküste. Die Bewohner des Ortes nennen die Klinik nur Sankt Psycho, einen Namen, den die Ärzte nicht gerne hören. Das Gelände ist eingezäunt und schwer bewacht, denn auch gemeingefährliche Patienten, wie der psychopatische Mörder Ivan Rössl sitzen hier ein. Der Kontakt zur Außenwelt ist diesen Patienten untersagt, jedoch soll der Kontakt zu deren eigenen Kindern gewährt bleiben und diese Kinder betreut Jan Hauger gemeinsam mit einigen anderen Erziehern - eine Aufgabe, die ihm leicht fällt, die Kinder akzeptieren ihn schnell.
Jan ist jedoch eher ein Einzelgänger, der eigene Ziele verfolgt. Insgeheim gilt sein Interesse seiner Jugendliebe Rami, die er als Patientin in dem abgeriegelten Bereich der Klinik vermutet und zu der er unbedingt Kontakt aufnehmen muss. Dazu muss er jedoch die Sicherheitsbestimmungen der Klinik unterlaufen...
Johan Theorin hat mit "So bitterkalt" einen Kriminalroman geschrieben, der die Spannung so extrem nach und nach aufbaut, dass sich der Leser fragt , wie er das am Schluss auflöst. Obwohl lange nahezu unblutig fesselt das Buch bis zur letzten Seite, einfach genial.

„Absolut lesenswert!“

Silke Buckow, Thalia-Buchhandlung Bremen

Dies ist ein gut geschriebener Krimi, der ohne Kommissar auskommt. Der für Johan Theorin schon fast typische Showdon auf den letzten Seiten des Romans ist genauso klasse wie die vorherigen. Es geht um einen jungen Erzieher, der eine neue Anstellung in einem Kinderhort einer psychiatrischen Klinik bekommt. Seine eigene Vergangenheit, Dies ist ein gut geschriebener Krimi, der ohne Kommissar auskommt. Der für Johan Theorin schon fast typische Showdon auf den letzten Seiten des Romans ist genauso klasse wie die vorherigen. Es geht um einen jungen Erzieher, der eine neue Anstellung in einem Kinderhort einer psychiatrischen Klinik bekommt. Seine eigene Vergangenheit, und die Besessenheit, seine einstige erste große Liebe wiederzufinden, katapultieren ihn unfreiwillig in die Hauptrolle einen teuflischen Plans. Dieser wird dem Leser vom Autoren Stück für Stück preisgegeben und trotzdem gibt es am Schluss eine Wende, die uns gruseln lässt. Super!

„Psychogramm mit Geheimgängen...“

Moritz Revermann, Thalia-Buchhandlung Neuss

Geheimnisvoll. Alles und jeder ist es in diesem Psychogramm. Die Figuren, vielmehr die Schatten ihrer Vergangenheit, verlieren sich in der Dunkelheit des Schauplatzes. Warum eine Kita angeschlossen an eine psychiatrische Einrichtung? Wen oder was sucht der junge Erzieher Jan Hauger? Seite um Seite entblättert Theorin in der ihm üblichen Geheimnisvoll. Alles und jeder ist es in diesem Psychogramm. Die Figuren, vielmehr die Schatten ihrer Vergangenheit, verlieren sich in der Dunkelheit des Schauplatzes. Warum eine Kita angeschlossen an eine psychiatrische Einrichtung? Wen oder was sucht der junge Erzieher Jan Hauger? Seite um Seite entblättert Theorin in der ihm üblichen Manier die verkrusteten Seelen seiner Figuren. Wer spielt welches Spielchen mit wem und warum? Alles mutet surreal an, düster und abgründig. Im Grunde genommen ist 'So bitterkalt' eine Liebesgeschichte. Der anderen Art.

Käme je jemand auf die Idee, einen Roman mit Versen zu bebildern, so tauchten hier Rimbaud, Verlaine und Baudelaire auf.

" 'Haben Sie da oben jemand getroffen?'
Legén nickt. Er scheint sich an die Begegnungen zu erinnern.
'Eine Frau?'
Legén nickt traurig. 'Sie sah gut aus, war sehr schön, aber sie trug die Hölle in sich.'
Jan fragt nicht weiter."

Packend, dicht, atmosphärisch und handwerklich brillant. Allein - für fünf Sterne fehlte mir etwas Tempo.

„der Ursprung des Bösen ist der Mensch“

Christina Dumke, Thalia-Buchhandlung Brühl

Eine Krimi ohne Ermittler dafür mit der Bestie Mensch dem schlimmsten Feind den man haben kann. Wenig Blut umso mehr Psychologie und viel Grauen.
Traurig, brillant , genial.
Theorin spielt mit den Gefühlen seiner Leser ob diese wollen oder nicht. Aus Ekel wird Hass aus Hass Mitleid. Die Figuren verfolgen einen noch lange nach
Eine Krimi ohne Ermittler dafür mit der Bestie Mensch dem schlimmsten Feind den man haben kann. Wenig Blut umso mehr Psychologie und viel Grauen.
Traurig, brillant , genial.
Theorin spielt mit den Gefühlen seiner Leser ob diese wollen oder nicht. Aus Ekel wird Hass aus Hass Mitleid. Die Figuren verfolgen einen noch lange nach der Lektüre.

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Kundenbewertungen


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Die Dunkelheit im Menschen!
von Marion Olßon aus Reutlingen am 04.04.2013

Im einen westschwedischen Ort nimmt ein junger Erzieher eine Stelle in einer Vorschule an, die die Kinder der in der nebenanliegenden Anstalt für schwerst gestörte Menschen beherbergt. Ein Job den sonst keiner will und der mit strengen Auflagen versehen ist.Dennoch will Jan Hauger um jeden Preis dort arbeiten,sein Geheimnis behält... Im einen westschwedischen Ort nimmt ein junger Erzieher eine Stelle in einer Vorschule an, die die Kinder der in der nebenanliegenden Anstalt für schwerst gestörte Menschen beherbergt. Ein Job den sonst keiner will und der mit strengen Auflagen versehen ist.Dennoch will Jan Hauger um jeden Preis dort arbeiten,sein Geheimnis behält er gut verborgen für sich. Was passierte vor 9 Jahren als ein kleiner Junge unter seiner Aufsicht verschwand und warum war Jan selbst als Jugendlicher in so einer Psychatrie? Ein gutgelungener Thriller, der erahnen lässt wieviel Dunkelheit und Abgründe in jedem von uns steckt-Einfach lesenswert.

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Mal was anderes
von Petra72 am 20.03.2014
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Superspannender Krimi, aus der Sicht eines jungen Erziehers. Sehr düstere Athmosphäre wie man es von Johan Theorin gewohnt ist, und dennoch ganz anders als seine Ölland Bücher. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, auch wenn die Story eines Kinderhortes der an eine psychatrische Klinik angeschlossen ist, doch ein... Superspannender Krimi, aus der Sicht eines jungen Erziehers. Sehr düstere Athmosphäre wie man es von Johan Theorin gewohnt ist, und dennoch ganz anders als seine Ölland Bücher. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, auch wenn die Story eines Kinderhortes der an eine psychatrische Klinik angeschlossen ist, doch ein wenig an den Haaren herbeigezogen ist. Klare Kaufempfehlung.

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So bitterkalt
von Katharina Wacker aus Hof am 01.12.2012
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Jan Hauger setzt alles daran, eine Stelle im abgelegenen Valla zu bekommen. Das Besondere: Seine Bewerbung als Erzieher geht an die Kindertagesstätte einer forensischen Klinik! Jan hat dafür gute Gründe und die haben hezlich wenig mit Kinderbetreuung zu tun ... "So bitterkalt" vom schwedischen Bestseller-Autor Johan Theorin ist ein psychologischer Krimi vom... Jan Hauger setzt alles daran, eine Stelle im abgelegenen Valla zu bekommen. Das Besondere: Seine Bewerbung als Erzieher geht an die Kindertagesstätte einer forensischen Klinik! Jan hat dafür gute Gründe und die haben hezlich wenig mit Kinderbetreuung zu tun ... "So bitterkalt" vom schwedischen Bestseller-Autor Johan Theorin ist ein psychologischer Krimi vom Feinsten, der ohne viel Blutvergießen auskommt! Wir begleiten unseren Protagonisten Jan auf seinem steinigen und gefährlichen Weg zu seiner Jugendliebe und blicken dabei in Abgründe, die - wer weiß - in uns allen schlummern könnten. Was soll man für Jan empfinden? Mitgefühl? Wut? Entscheiden Sie selbst!

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Gefährdete Schutzbefohlene
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Intensiv erzählt Johan Theorin, anders kann man es nicht sagen. Und setzt natürlich genau die rechten Eckpfeiler für seine Geschichte, um diese Intensität der dunklen Seiten des Menschen schon in den äußeren Gegebenheiten sich widerspiegeln zu lassen. Ein einsamer Ort in Schwedens Provinz. Ein Ort unschuldiger Wesen, Kinder, die ihren... Intensiv erzählt Johan Theorin, anders kann man es nicht sagen. Und setzt natürlich genau die rechten Eckpfeiler für seine Geschichte, um diese Intensität der dunklen Seiten des Menschen schon in den äußeren Gegebenheiten sich widerspiegeln zu lassen. Ein einsamer Ort in Schwedens Provinz. Ein Ort unschuldiger Wesen, Kinder, die ihren Erziehern anvertraut werden. So auch dem „Neuen“ im Betrauungsdienst der dortigen Vorschule, Jan Hauger. Ein Mann, der sich diese Stelle nicht unbedingt freiwillig ausgesucht hat, eher seinem „alten Leben“ fliehend, denn es scheint, als hätte dort als Verantwortlicher für Kinder bereits einmal versagt, war wohl gar selbst am Verschwinden eines seiner ihm damals anvertrauten Kinder beteiligt gewesen. Schon diese Konstellation eines einsamen Ortes, wehrloser Kinder und dunkler Vergangenheit bei einem der Erzieher lässt düstere Ahnungen zu. Theorin erweitert die latente Bedrohung, die sich durch sein ganzes Buch ziehen wird allerdings noch durch die unmittelbare Nähe und direkte Verbundenheit (unter der Erde, wo sonst) zu einer psychiatrischen Einrichtung. Die im allgemeinen Unsicherheiten mit sich bringt und hier, in noch gesteigerter Form, in der Person des dort einsitzenden Mörders Ivan Rössl nun vollends von Beginn an ein Setting in den Raum setzt, das fast nur in klaustrophobischer Spannung sich entfalten kann. Und Theorin enttäuscht in dieser Hinsicht auf gar keinen Fall. Was hier an stetig wachsender Gefahr hinter den Kulissen lauert, was an Entdeckungen über die handelnden Personen einerseits und an Gefährdung gerade für die Kinder andererseits den Raum mehr und mehr einnimmt und wie Theorin dies alles einfließen und sich zuspitzen lässt im Gegenüber der beiden Männer, des Erziehers und des Mörders, das lässt den Leser kaum los im Verlauf der Lektüre. Eine ganz eigene Welt, die Theorin hier kreiert, in der es von Schatten wimmelt, die nicht in schwarz und weiß aufzulösen ist, in der die Personen allesamt nicht schnell und einfach einschätzbar vorliegen und eine Geschichte, die erst ganz am Ende die wahren Verhältnisse und wahren inneren Befindlichkeiten aufzeigen wird. Verhältnisse, innerhalb derer das Schlechteste am Menschen sich brutal, gemein und einfach „bitterkalt“ Raum und Platz sucht (und diesen finden wird). Geschrieben und eigentlich fast „abgearbeitet“ an einem Protagonisten, der in vielfacher Hinsicht vom Leser über den gesamten Raum des Buches entdeckt werden muss. Jan Theorin ist ein selten dichter, hoch spannender und in sich schlüssiger Thriller gelungen, der von der ersten bis zur letzen Seite fesselt.

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Einsamkeit und Kälte
von einer Kundin/einem Kunden am 23.09.2012
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Jan Hauger bewirbt sich um eine Stelle als Erzieher in einer Vorschule in Valla, Westschweden. Seine Chancen sind sehr gut, denn viele Bewerber gibt es nicht. Denn hinter der Vorschule "Lichtung" ragt die psychiatrische Klinik "Sankt Patricia" auf, abgeschlossen und geheimnisvoll, im Umgangston "Sankt Psycho" genannt. Über einen unterirdischen... Jan Hauger bewirbt sich um eine Stelle als Erzieher in einer Vorschule in Valla, Westschweden. Seine Chancen sind sehr gut, denn viele Bewerber gibt es nicht. Denn hinter der Vorschule "Lichtung" ragt die psychiatrische Klinik "Sankt Patricia" auf, abgeschlossen und geheimnisvoll, im Umgangston "Sankt Psycho" genannt. Über einen unterirdischen Verbindungsgang müssen die Erzieher immer wieder Kinder in die Klinik zu Besuchsstunden bei ihren Eltern bringen. Aber in dem Gang ist auch nachts was los. Warum interssiert sich Jan so für die Klinik, welche Rolle spielen seine Kindheitserlebnisse, warum hat er an einer früheren Arbeitsstelle ein Kind im Wald verloren??? Sehr spannend!!!

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bitterkalt
von einer Kundin/einem Kunden am 24.01.2013
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Jan Hauger bewirbt sich in Valla (Südschweden) in einer Kindertagesstätte als Erzieher. Er bekommt die Stelle, aber es geht ihm nicht nur um die Arbeit mit Kindern, sondern er hat noch einen eigenen triftigen Grund. Dieser Krimi ist wieder aussergewöhnlich, wie auch schon die ersten Öland-Bände von Theorin

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Tieftraurig und bitterkalt
von einer Kundin/einem Kunden am 05.01.2013
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Ich hatte eigentlich Band 4 des Öland-Quartetts erwartet und war daher nach dem Kauf etwas überrascht, dass dieser Roman ganz unabhängig vom Zyklus zu sehen ist. Theorin schafft es aber wieder, ein atmosphärisch dichtes und psychologisch überzeugendes Werk mit interessanten Charakteren zu liefern. Geschickt werden die unterschiedlichen und sehr... Ich hatte eigentlich Band 4 des Öland-Quartetts erwartet und war daher nach dem Kauf etwas überrascht, dass dieser Roman ganz unabhängig vom Zyklus zu sehen ist. Theorin schafft es aber wieder, ein atmosphärisch dichtes und psychologisch überzeugendes Werk mit interessanten Charakteren zu liefern. Geschickt werden die unterschiedlichen und sehr spannenden Handlungsstränge ineinander verwebt und verführen dazu, das Buch in einem "Rutsch" zu lesen. Das Ende fand ich persönlich etwas enttäuschend und vergebe daher nur 4 Sterne.

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Bessessenheit
von einer Kundin/einem Kunden am 22.11.2012
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Der Erzieher Jan Hauger ist 30 Jahre alt. Soziale Kontakte hat er nicht, seine Freundin ist erfunden. Er reist nach Valla, um dort seine neue Stelle in der Vorschule "Die Lichtung" anzutreten. Doch die Kinder in dieser Vorschule sind anders, denn ihre Eltern sind Verbrecher, die nebenan in der... Der Erzieher Jan Hauger ist 30 Jahre alt. Soziale Kontakte hat er nicht, seine Freundin ist erfunden. Er reist nach Valla, um dort seine neue Stelle in der Vorschule "Die Lichtung" anzutreten. Doch die Kinder in dieser Vorschule sind anders, denn ihre Eltern sind Verbrecher, die nebenan in der psychiatrischen Klinik St. Patricia leben. Da aber Kinder und Eltern irgendwie doch zusammengehören, gibt es Besuchsstunden, zu denen man von der Lichtung unterirdisch zum Krankenhaus gelangt. Wie das vonstatten geht, ist ganz genau festgelegt und unterliegt einem ausgeklügelten Sicherheitssystem. So scheint es. Jan Hauger liebt Kinder. Doch da ist noch etwas anderes, was ihn nach Valla gebracht hat: Die Erinnerung an seine einzige Freundin, Rami, von der er bessessen ist und die er in St. Patricia vermutet. Durch die verschiedenen Zeitebenen, auf denen der Roman angesiedelt ist, erfährt der Leser mit der Zeit mehr über diese Freundschaft und auch darüber, dass Jan vor Jahren einmal ein Kind im Wald "verloren" hat. Doch hat er das wirklich? Nach und nach wird offenbar, dass Jan nicht der Einzige ist, der etwas verborgen hält. Auch seine Kolleginnen Hanna und Lillian haben ein Geheimnis. Das Buch ist faszinierend, der Schauplatz- und Zeitebenenwechsel bauen langsam aber sicher eine große Spannung auf. Verwirrend sind die Zeitsprünge nicht, denn Theorin lässt Jan die Gegenwart im Präsens erleben, wodurch immer klar nachvollziehbar ist, auf welcher Ebene sich der Leser befindet. Dieses Buch ist absolut lesenswert und nach dem enttäuschenden dritten Teil des Öland-Quartetts ein kleines Highlight.

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