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Solar

Roman

(7)
Michael Beard ist Physiker – und Frauenheld. Er hat den Nobelpreis erhalten, doch ist er alles andere als nobel: Im Beruf ruht er sich auf seinen Lorbeeren aus, privat hält es ihn auf Dauer bei keiner Frau. Bis die geniale Idee eines Rivalen für Zündstoff in seinem Leben sorgt. In ›Solar‹ geht es nicht nur um Sonnen-, sondern auch um kriminelle Energie.
Portrait
Ian McEwan, geboren 1948, lebt in London. Schon seine ersten Erzählungen wurden 1976 mit dem Somerset-Maugham-Award ausgezeichnet. 1999 erhielt er den Shakespeare-Preis der Alfred-Toepfer-Stiftung für das Gesamtwerk und 2011 wurde er mit dem Jerusalem Preis für Literatur ausgezeichnet. Ian McEwan ist Ehrenmitglied der American Academy of Arts and Sciences.
Werner Schmitz wurde 2011 mit dem "Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis" ausgezeichnet. Er wurde für seine Übersetzungen zeitgenössischer amerikanischer Literatur, insbesondere für seine Übertragung der Romane Paul Austers geehrt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 405
Erscheinungsdatum 26.06.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-24174-7
Verlag Diogenes
Maße (L/B/H) 182/115/25 mm
Gewicht 318
Auflage 1
Verkaufsrang 73.189
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Galaktisch gut!“

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Michael Beard, dreiundfünfzig Jahre alt und Nobelpreisträger der Physik. Klein, dick glatzköfig, aber ein begnadeter Schürzenjäger! Fünf Ehen und elf Affären sind seine Art sich zu entspannen oder sich zu beweisen, dass das noch nicht alles war. Ein klasse Politik-und Wissenschaftsroman über die Klimawende! Ich garantier Ihnen beste Michael Beard, dreiundfünfzig Jahre alt und Nobelpreisträger der Physik. Klein, dick glatzköfig, aber ein begnadeter Schürzenjäger! Fünf Ehen und elf Affären sind seine Art sich zu entspannen oder sich zu beweisen, dass das noch nicht alles war. Ein klasse Politik-und Wissenschaftsroman über die Klimawende! Ich garantier Ihnen beste und intelligente Unterhaltung!

„Ein Chauvi rettet die Welt“

Christian Oertel, Thalia-Buchhandlung Düsseldorf

Von chauvinistischen Bourgeois, Lippenpflegestiften und künstlicher Photosynthese.

Michael Beard ist fassungslos! Seine Frau betrügt ihn: mit einem Bauhandwerker(!). War er es doch, der in den letzten fünf Jahren ein dutzend Affären gepflegt hat.
Beard, zweiundfünfzig, nicht wirklich attraktiv, kahl, klein, dick und klug. Nobelpreisträger
Von chauvinistischen Bourgeois, Lippenpflegestiften und künstlicher Photosynthese.

Michael Beard ist fassungslos! Seine Frau betrügt ihn: mit einem Bauhandwerker(!). War er es doch, der in den letzten fünf Jahren ein dutzend Affären gepflegt hat.
Beard, zweiundfünfzig, nicht wirklich attraktiv, kahl, klein, dick und klug. Nobelpreisträger der Physik, einst Wissenschaftler, nun ein alternder Bourgeois. Seine Frau, zwanzig Jahre jünger und immer noch so frisch wie Erdbeeren mit Schlagsahne.
Verwundert darüber, wie lähmend und erbärmlich es sich anfühlt, der Betrogene zu sein, flüchtet er, vor dem kläglichen Endspiel seiner fünften Ehe, nach Spitzbergen zu einer Klimakonferenz.


„Eingeladen waren insgesamt zwanzig Künstler und Wissenschaftler, die sich mit dem Klimawandel beschäftigten. In nur fünfzehn Kilometer Entfernung... befand sich ein dramatisch abschmelzender Gletscher, dessen steile blaue Klippen regelmäßig hausgroße Eisblöcke kalbten. An Bord gab es einen „international renommierten“ italienischen Koch; allzu aufdringliche Eisbären würden notfalls von einem Führer mit einem großkalibrigen Gewehr erschossen... Das Kohlendioxid von zwanzig Hin- und Rückflügen, von Schneemobilfahrten sowie sechzig in polarer Kälte zubereiteten warmen Mahlzeiten pro Tag sollte durch dreitausend neugepflanzte Bäume in Venezuela wettgemacht werden – sobald man ein geeignetes Gelände gefunden und die zuständigen Behörden bestochen hätte.“


Zurück in der Zivilisation hat Beard eine Vision. Gottgleich will er die Welt mit künstlicher Photosynthese in industriellem Maßstab beschenken.

Das Psychogramm eines alternden, betrogenen Chauvis, die Be- und Verurteilung der gesamten Zivilisation, die Möglichkeit ihrer Rettung und eine ordentliche Portion Physik. All das schnürt McEwan zu einem Päckchen, mit Dramatik, bitterbösem Witz und köstlichen Anekdoten bedrucktem Geschenkpapier.

Gepflegte Unterhaltung!

„Der betrogene Betrüger“

Saidjah Hauck, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

Michael Beard ist Physiker und Frauenheld. Nach zahlreichen Ehen (5!) und noch mehr Affären wird er von seiner jungen Frau mit einem Bauarbeiter ( wie schrecklich banal!) betrogen. Seit seinem Nobelpreis ruht er sich auf seine und auf fremde Federn aus und beschließt an einer Klimakonferenz in Spitzbergen teilzunehmen. Er will die Menschheit Michael Beard ist Physiker und Frauenheld. Nach zahlreichen Ehen (5!) und noch mehr Affären wird er von seiner jungen Frau mit einem Bauarbeiter ( wie schrecklich banal!) betrogen. Seit seinem Nobelpreis ruht er sich auf seine und auf fremde Federn aus und beschließt an einer Klimakonferenz in Spitzbergen teilzunehmen. Er will die Menschheit mit künstlicher Photosynthese aus der Energiefalle erlösen.

Tolle Geschichte um Eine ziemlich unsympathische Figur (trotzdem liest man gerne weiter!) um den Klimawandel und die Moral im privaten wie im beruflichen Umfeld, mit einer guten Portion englischen Humor! Wunderbar!

„Klimaforscher durch Eisbärfell getötet“

Petra Kurbach, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Burghart Klaußner liest unglaublich fesselnd den neuen Roman von Ian McEwan. Michael Beard, der sich durch sein Leben schlängelt und über Leichen geht. Wieder ein richtig guter Roman von Ian McEwan, der seine Fans einfach nie enttäuscht.

Burghart Klaußner liest unglaublich fesselnd den neuen Roman von Ian McEwan. Michael Beard, der sich durch sein Leben schlängelt und über Leichen geht. Wieder ein richtig guter Roman von Ian McEwan, der seine Fans einfach nie enttäuscht.

Kundenbewertungen


Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
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1

Und wieder: ein Meisterwerk!
von GinaLeseratte aus Kornwestheim am 05.07.2012

Ian McEwan gehört zweifellos zu den wichtigsten und besten Schriftstellern unserer Zeit. Immer wieder findet er neue (zum Teil ungewöhnliche) Themen und schafft eindrucksvolle Charaktere. So auch Michael Beard in „Solar“ – Nobelpreisträger der Physik, der sich auf seinen Lorbeeren ausruht, seine diversen Ehefrauen mit unzähligen Affären betrügt, maßlos... Ian McEwan gehört zweifellos zu den wichtigsten und besten Schriftstellern unserer Zeit. Immer wieder findet er neue (zum Teil ungewöhnliche) Themen und schafft eindrucksvolle Charaktere. So auch Michael Beard in „Solar“ – Nobelpreisträger der Physik, der sich auf seinen Lorbeeren ausruht, seine diversen Ehefrauen mit unzähligen Affären betrügt, maßlos isst und trinkt und sich mit fremden Federn schmückt … Er ist wahrlich kein Symphatieträger, niemand, mit dem man sich identifizieren kann und will und trotzdem liest man immer weiter und will unbedingt wissen, was passiert. Und natürlich geht es in „Solar“ auch um Physik, aber diese Stellen sind auch für „Nichtwissenschaftler“ gut lesbar und vor allem verständlich. Mir gefällt der Roman – wie bisher alles von Ian McEwan – insgesamt sehr gut, aber besonders Teil eins, der im Jahr 2000 spielt, ist grandios geschrieben!

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Nobelpreisträger in der Liebeskrise
von Martin Bär aus St. Johann am 27.06.2012

Michael Beard ist ein berühmter Physiker. Für seine Arbeit hat er sogar den Nobelpreis erhalten. Beruflich ist er also sehr erfolgreich. Aber privat, da scheint einiges aus dem Ruder zu laufen: seine Frau kommt drauf, dass er sie betrügt und legt sich selbst einen Liebhaber zu. Das trifft den... Michael Beard ist ein berühmter Physiker. Für seine Arbeit hat er sogar den Nobelpreis erhalten. Beruflich ist er also sehr erfolgreich. Aber privat, da scheint einiges aus dem Ruder zu laufen: seine Frau kommt drauf, dass er sie betrügt und legt sich selbst einen Liebhaber zu. Das trifft den Wissenschaftler, der bei Frauen trotz seiner nicht gerade attraktiven Erscheinung gut ankommt, ins Mark. Sie treibt es mit einem anderen, noch dazu mit einem Handwerker! An seinem Institut drängt sich Michael ein junger Wissenschaftler mit der Idee zur Photosynthese auf. Beard will vorerst davon nichts wissen. Nachdem der junge Mann unter mysteriösen Umständen, die hier nicht verraten werden sollen, zu Tode kommt, erhält Beard ein Manuskript des Toten und erkennt das Potential dieser Thesen. Er macht sich an die Verwirklichung dieser Visionen, doch er scheitert grandios, auch an seiner eigenen Unehrlichkeit. Ian McEwan ist ein sehr vielseitiger Autor, alle seine Bücher, sei es „Der Zementgarten“, „Liebeswahn“, „Abbitte“ oder „Amsterdam“ haben einen anderen, dramatischen Ton. Neu bei diesem Buch ist das witzig-parodistische, der sarkastische, englische Humor. Sehr gut zu lesen, eine tragische, komische Hauptfigur, eine spannend-komische Handlung, ich hab‘ mich köstlich amüsiert!

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Unterhaltsamer und witziger Roman über Klimawandel und Solarenergie.
von einer Kundin/einem Kunden am 25.06.2012

Der neue Roman des Briten Ian McEwan handelt vom alternden Physiknobelpreisträger Michael Beard, dessen Leben total aus den Fugen gerät als ihn seine vierte Frau betrügt – und man vergönnt es ihm. Er ist ein schrecklicher Mensch. Er ist ein Schwätzer, Säufer, hemmungslos esssüchtig und wird dadurch immer dicker.... Der neue Roman des Briten Ian McEwan handelt vom alternden Physiknobelpreisträger Michael Beard, dessen Leben total aus den Fugen gerät als ihn seine vierte Frau betrügt – und man vergönnt es ihm. Er ist ein schrecklicher Mensch. Er ist ein Schwätzer, Säufer, hemmungslos esssüchtig und wird dadurch immer dicker. Trotzdem ist er ein Frauenheld, aber keine hält es lange mit ihm aus. Nobelpreis und wissenschaftlicher Erfolg liegen lange zurück und er ist ein schlechter Chef ohne Verant¬wortung und Ehrgeiz. Erderwärmung und Solarenergie interessieren ihn eigentlich überhaupt nicht. Das ändert sich erst als er nach einer Reise auf seinen größten Fan (Physiker) und gleichzeitig Geliebten seiner Frau trifft und dieser über ein Eisbärfell stolpert und stirbt. Die Devise lautet nun – schnell mal einem anderen Nebenbuhler den Mord anhängen und dann die fremden Ideen verwirklichen... Solar ist sicher nicht McEwans bester, aber vielleicht sein komischster Roman. Das Leben Beards ist gespickt mit Peinlichkeiten und (irr)witzigen Unfällen. Auch wenn Humor und Slapstick manchmal (im wahrsten Sinne des Wortes) unter der Gürtellinie liegen, ist der Roman von Anfang bis Ende extrem unterhaltsam.

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Wenn's nicht sein soll...
von Sandra am 14.12.2012

... sollte man's lassen. Ian Mc Ewan hat bestimmt genügend gute Bücher geschrieben, um ein solch schwaches verkaufen zu müssen. Die Hauptfigur ist überzeichnet, das kennt man von Mc Ewan nicht anders, diese hier wirkt aber mehr gesucht als erfunden, sie erinnert an Laienschriftsteller, oder an solche, die einen... ... sollte man's lassen. Ian Mc Ewan hat bestimmt genügend gute Bücher geschrieben, um ein solch schwaches verkaufen zu müssen. Die Hauptfigur ist überzeichnet, das kennt man von Mc Ewan nicht anders, diese hier wirkt aber mehr gesucht als erfunden, sie erinnert an Laienschriftsteller, oder an solche, die einen Abgabetermin einhalten mussten. Alles scheint viel zu wenig überdacht, hingekritzelt, dem Zufall überlassen. Schade.

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