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Solaris

Roman

(7)
Der Planet Solaris ist von einem Ozean bedeckt - einem Ozean, der auf die physikalischen Verhältnisse ebenso Einfluß zu nehmen scheint, wie auf die Wissenschaftler, die ihn von der Raumstation aus untersuchen sollen. Der Psychologe Kris Kelvin wird geschickt, um die seltsamen Vorkommnisse zu klären, aber was ihn erwartet, übersteigt jegliche Vorstellungskraft ...
Portrait
Stanislaw Lem, geb. am 12. September 1921 in Lwów (Lemberg), lebte zuletzt in Krakau, wo er am 27. März 2006 starb. Er studierte von 1939-41 Medizin. Während des Zweiten Weltkrieges musste er sein Studium unterbrechen und arbeitete als Automechaniker. Von 1945-48 setze er sein Medizinstudium fort, nach dem Absolutorium erwarb Lem jedoch nicht den Doktorgrad und übte den Arztberuf nicht aus. Er übersetzte Fachliteratur aus dem Russischen und ab den fünfziger Jahren arbeitete Lem als freier Schriftsteller in Krákow. Er wandte sich früh dem Genre Science-fiction zu, schrieb aber auch gewichtige theoretische Abhandlungen und Essays zu Kybernetik, Literaturtheorie und Futurologie. Stanislaw Lem zählt heute zu den erfolgreichsten und meist übersetzten Autoren Polens. Viele seiner Werke wurden verfilmt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 13.03.2006
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-60611-8
Verlag Ullstein Verlag
Maße (L/B/H) 185/125/25 mm
Gewicht 251
Verkaufsrang 39.297
Buch (Taschenbuch)
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Nina Aselmann, Thalia-Buchhandlung Hagen

Der Roman, der durch die Verfilmung George Clooneys bekannt wurde, ist ein guter Roman. Und für alle SciFi Fans eine tolle Lektüre. Der Roman, der durch die Verfilmung George Clooneys bekannt wurde, ist ein guter Roman. Und für alle SciFi Fans eine tolle Lektüre.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Science-Fiction, die zur Weltliteratur wurde . . .
von einer Kundin/einem Kunden am 01.07.2015

Stanislaw Lem (1921 - 2006) war einer der wichtigsten Schriftsteller für die Science-Fiction. Ausserdem war der Pole Philosoph und schrieb auch oft Essays. Viele seiner Bücher werden heute nicht nur als grosse Science-Fiction-Romane angesehen, sondern fanden auch Eingang in die Weltliteratur - was bekanntlich für Science-Fiction-Autoren nicht ganz so... Stanislaw Lem (1921 - 2006) war einer der wichtigsten Schriftsteller für die Science-Fiction. Ausserdem war der Pole Philosoph und schrieb auch oft Essays. Viele seiner Bücher werden heute nicht nur als grosse Science-Fiction-Romane angesehen, sondern fanden auch Eingang in die Weltliteratur - was bekanntlich für Science-Fiction-Autoren nicht ganz so leicht ist. Lem war ein grosser Utopist, Visionär aber auch steter Kritiker der modernen oder zukünftigen Technologie. Er sah viele technologische Entwicklungen bereits Jahrzehnte vor deren wissenschaftlicher Durchführbarkeit voraus. Solaris ist einer seiner bekanntesten Romane. Er wurde mehrmals verfilmt und kam als Theater und Oper auf die Bühnen der Welt. Der Psychologe Kris Kelvin landet auf dem Planeten Solaris, auf dem er mehr über die menschliche Besatzung herausfinden und ihr helfen soll, da diese scheinbar Schwierigkeiten zu haben scheint. Solaris ist ein Planet, der komplett von einer Art Ozean umgeben ist. Seit etwa hundert Jahren wird der Planet - hauptsächlich aus der Ferne - untersucht, doch obwohl viele Wissenschafter unterschiedliche Theorien zu dem Planeten angestellt haben, konnte man das ›Geheimnis‹ des Planeten noch immer nicht entschlüsseln. Das einzige, was man weiss, ist, dass der Planet ein einzelner intelligenter Organismus zu sein scheint. Doch dies ist in der wissenschaftlichen Debatte heftig umstritten. Als Kris Kelvin die Station auf Solaris betritt, trifft er auf eine zu tiefst labile Besatzung. Ein Mannschaftsmitglied hat bereits Suizid begangen - und es scheinen auch noch andere, der Besatzung nicht angehörende, Menschen auf der Station zu sein. Kelvin ist verwirrt, auch von der übrigen Besatzung ist anfänglich keine grosse Hilfe zu erwarten. Erst mit der Zeit findet er langsam heraus, was sich auf dem Planeten abspielt - und wird mit den menschlichen Abgründen der unterbewussten Psyche konfrontiert, vor der auch er sich nicht verschliessen kann. Neben der gut konstruierten Geschichte kommen immer wieder wissenschaftliche Themen, philosophische Gedanken und die menschliche Psyche zur Sprache. Auch wenn man es dem Roman anmerkt, dass er schon vor einer Weile geschrieben wurde, hat er mir sehr gut gefallen und ist auch heute noch ein Meisterwerk der Science-Fiction.

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Außergewöhnliche Sciencefiction
von einer Kundin/einem Kunden aus Neuwied am 03.11.2013

Solaris ist in seiner Gattung als Science Fiction Roman ein wahrer Vorreiter. Es entführt tief in die Materie der Wissenschaftlichen Aufklärung des Wesens der Solaris und bietet tiefe Einblicke in die Psyche des Menschen in Bezug auf sich selbst und dem unverkennbaren Bestreben nach neuem Wissen. Es überrascht auch... Solaris ist in seiner Gattung als Science Fiction Roman ein wahrer Vorreiter. Es entführt tief in die Materie der Wissenschaftlichen Aufklärung des Wesens der Solaris und bietet tiefe Einblicke in die Psyche des Menschen in Bezug auf sich selbst und dem unverkennbaren Bestreben nach neuem Wissen. Es überrascht auch durch seine interessanten fiktiven physikalischen Gesetzen und Beobachtung, die sehr akribisch und für die Wissenschaft üblich postuliert sind.

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Ein Meisterstück
von einer Kundin/einem Kunden am 21.08.2012

Dieser Klassiker von Stanislaw Lem ist zu Recht ein solcher. Mit Sicherheit das eindrucksvollste was ich bisher in diesem Genre gelesen habe. Erklären Sie mir die Welt, Herr Lem. Oder führen Sie mir die Abgründe der Wissenschaften vor Augen.

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Ein Meisterwerk
von thomas aus Wien am 30.03.2006

Kurz: Einfach genial!!! Ein mysteriöser Planet mit 2 Sonnen der vollkommen von einem noch mysteriöseren Ozean bedeckt ist. Der Ozean ist organisch und die Menschheit versucht mit ihm in Kontakt zu treten. Er scheint dabei die tiefsten Sehnsüchte der Raummannschaft auf der Solaris zu analysieren und ihre tiefsten Wünsche... Kurz: Einfach genial!!! Ein mysteriöser Planet mit 2 Sonnen der vollkommen von einem noch mysteriöseren Ozean bedeckt ist. Der Ozean ist organisch und die Menschheit versucht mit ihm in Kontakt zu treten. Er scheint dabei die tiefsten Sehnsüchte der Raummannschaft auf der Solaris zu analysieren und ihre tiefsten Wünsche zu erfüllen! Am Rande erwähnenswert: Sehr amüsant wie Lem wissenschaftliche Thesen beschreibt, die wiederlegt werden bzw. verteidigt werden. Sollte man auf jeden Fall gelesen haben

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DER Klassiker...
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 20.03.2006

...in der Science Fiction. Lem thematisiert hier die prinzipielle Unmöglichkeit einer Verständigung zwischen ausser- und irdischer Intelligenz obwohl beide Parteien offensichtlich Notiz voneinander nehmen. So oft gelesen dass die Finger beider Hände zum aufzählen nicht reichen.

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Ein Science-Fiction-Klassiker
von Stefan Heidsiek aus Darmstadt am 26.04.2010

Im Zentrum von Lems "Solaris" steht der gleichnamige, von einem vermutlich intelligenten und lebenden Ozean bedeckte Planet, der sich bereits seit Jahrzehnten einer Erforschung widersetzt. Kris Kelvin, ein Psychologe und der Erzähler dieser Geschichte, soll eine Reihe merkwürdiger Ereignisse auf der über dem Planeten schwebenden Station untersuchen und findet... Im Zentrum von Lems "Solaris" steht der gleichnamige, von einem vermutlich intelligenten und lebenden Ozean bedeckte Planet, der sich bereits seit Jahrzehnten einer Erforschung widersetzt. Kris Kelvin, ein Psychologe und der Erzähler dieser Geschichte, soll eine Reihe merkwürdiger Ereignisse auf der über dem Planeten schwebenden Station untersuchen und findet bei seiner Ankunft eine Mannschaft vor, die mit schmerzhaften Erinnerungen und verdrängten Bildern ihres Unterbewusstseins konfrontiert wird. Der Zustand der Männer ist desolat, ein Mitglied hat in seiner Verzweiflung bereits Suizid begangen. Und auch Kelvin hat kurze Zeit später eine Erscheinung, welche die Form seiner Geliebten Harey annimmt, die sich vor vielen Jahren das Leben nahm, als er sie verlassen wollte. Obwohl ihm die Künstlichkeit dieser "Harey" bewusst ist, entwickelt er bald gewisse Gefühle für sie und vesucht, eine neue Beziehung zu ihr aufzubauen. Ein Versuch, der letztendlich genauso zu scheitern droht, wie der in Kontakt mit dem Ozean zu treten... Schon der formale Aufbau unterscheidet sich von allem, was ich bis dato gelesen habe. Der Beginn könnte einem Kriminalroman entsprungen sein, derart spannend ist Lems Spiel mit den Worten, das nur einige Seiten später einer kalten, leidenschaftlosen Sprache mit wissenschaftlicher Nüchternheit weicht, welche dem Leser große Geduld und Aufmerksamkeit abfordert. Schnell kristallisiert sich als Kernstück des Roman die philosophische Frage heraus, wie ein Mensch mit den Dingen, die zu begreifen er nicht im Stande ist oder die sich seinem Verständnis bewusst entziehen, umgeht. Kelvin, der in der Bordbibliothek nach Informationen über Solaris sucht, gibt nebenbei einen Abriss über die Arbeiten früherer Wissenschaftler, welche auf verschiedenste Weise Kontakt aufzunehmen versucht und dabei selbst die Vernichtung als Möglichkeit in Betracht gezogen haben. Ein geschickter Schachzug Lems, der natürlich vordergründig diese Informationen für die Handlung benötigt, dabei eigentlich aber eher auf die reale Wissenschaft und ihre Irrwege anspielen will. Denn wie dort, werden Phänomene klassifiziert, Theorien als unerschütterliche Tatsachen niedergeschrieben, um von der nächsten Generation von Physikern, Astronomen oder Psychologen widerlegt zu werden. Selbiges geschieht auch mit der Mannschaft. Ihre Versuche, Solaris zu verstehen, werden auf sie selbst zurückgeworfen, die Experimente fördern nur ihre eigenen psychologischen Schwächen zutage. Was folgt ist ein Spielraum für Vermutungen, Theorien, Möglichkeiten, denen sich auch der Leser stellen oder daran verzweifeln muss. Der Grad zwischen beiden Alternativen ist schmal, da Lems Ausschweifungen und wissenschaftliche Diskurse die Geduld des Lesers in hohem Maße auf die Probe stellen. Obwohl nicht langweilig geschrieben, bleibt "Solaris" keine leichte Unterhaltung. Es ist ein Buch, das nicht nebenbei bewältigt werden kann und will. Ein Werk, mit dem sich aber eine Auseinandersetzung lohnt und das ganz nebenbei die Möglichkeiten dieser Literaturgattung aufs Eindrucksvollste unter Beweis stellt. Insgesamt ist "Solaris" ohne Frage ein Meisterwerk des Genres und ein Klassiker der Weltliteratur, der heute noch genauso aktuell ist und wirkt, wie bei der Erstveröffentlichung im Jahre 1961. Eine zwiespältige, nachdenklich stimmende Leseerfahrung, die jedem ans Herz gelegt sei, aber sicher nicht jedem zusagen wird.

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Thematisch interessant, stellenweise aber recht langatmig
von linuxexpert aus Darmstadt am 20.11.2007

Thematisch ist das Buch auf jeden Fall interessant und stellt die Frage, die ich vorher nirgends angetroffen habe. Könnten wir uns mit einer nichtmenschlichen Lebensform überhaupt verständigen? Obwohl inhaltliche exzellent, ist es stellenweise doch recht langatmig, wenn die Beschreibungen stark ins Detail gehen. Zu dieser Auflage selbst gibt es zu bemängeln,... Thematisch ist das Buch auf jeden Fall interessant und stellt die Frage, die ich vorher nirgends angetroffen habe. Könnten wir uns mit einer nichtmenschlichen Lebensform überhaupt verständigen? Obwohl inhaltliche exzellent, ist es stellenweise doch recht langatmig, wenn die Beschreibungen stark ins Detail gehen. Zu dieser Auflage selbst gibt es zu bemängeln, dass diese Auflage von 2007 nicht mal in neuer Rechtschreibung herausgebracht wurde und der Klappentext sollte auch nochmal korrekturgelesen werden.

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