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Sonne, Wind und Tod

Ein Thüringen-Kimi. Ausgezeichnet mit dem Thüringer Krimipreis 2014

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Entsetzt stürzt eine Spaziergängerin in das Dorf Holzhausen am Fuße der Wachsenburg: Da hängt eine Leiche! Im Baum! Am Parkplatz! Eine Leiche? Bei genauer Betrachtung ist es dann doch nur eine Schaufensterpuppe. Kein Wunder, dass die Polizei ausgesprochen gelassen reagiert, als ihr wenig später eine weitere aufgeknüpfte Leiche gemeldet wird, jetzt im Arnstädter Schlosspark. Doch diesmal ist es kein makabrer Scherz, der risikofreudige Bau- und Solarunternehmer Peter Holland ist das Opfer.
Den ganzen Pressewirbel kann Johannes Fielding überhaupt nicht brauchen. Ganz diskret soll er für das Bundeskanzleramt die Möglichkeit prüfen, den nächsten G8-Gipfel in Thüringen auszurichten. Aber dem Charme der Arnstädter Lokaljournalistin Tina Brinkts kann er sich einfach nicht entziehen, und so beginnen die beiden nachzuforschen, wen Holland mit seinen riskanten Projekten so sehr in Hass und Verzweiflung getrieben hat.
Klaus Paffrath verbindet Insiderwissen aus Politik und Verwaltung perfekt mit Sprachwitz, Ironie und vor allem einem maximalen Spannungsbogen: DER Thüringen-Krimi des Jahres.
Portrait

Klaus Paffrath, Jahrgang 1961, ist seit 1993 als Jurist in der Thüringer Landesverwaltung tätig. Aber das ist nicht der einzige Grund für mörderische Fantasien: Seit vielen Jahren schreibt er Kurzkrimis, 2014 gewann er mit »Sonne, Wind und Tod« souverän den Thüringer Krimipreis. Mit »Mordskunst« lässt er 2015 den nächsten Band der beliebten Krimireihe um Johannes Fielding folgen.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 216
Erscheinungsdatum 07.03.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95400-349-5
Reihe Sutton Krimi
Verlag Sutton
Maße (L/B/H) 196/128/35 mm
Gewicht 250
Auflage 1
Buch (Paperback)
12,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Sonne, Wind und Tod
von dorli am 30.03.2014

Arnstadt. Johannes Fielding, Referent des Bundeskanzlers, ist beauftragt, die Möglichkeiten für die Durchführung eines G8-Gipfels im thüringischen Arnstadt auszuloten. Bei seiner Ankunft trifft er als erstes auf Hauptwachtmeister Carlo Schneider, der gerade den Tatort eines makaberen Streichs aufräumt – eine Schaufensterpuppe wurde als Warnung für den windigen Investor Peter... Arnstadt. Johannes Fielding, Referent des Bundeskanzlers, ist beauftragt, die Möglichkeiten für die Durchführung eines G8-Gipfels im thüringischen Arnstadt auszuloten. Bei seiner Ankunft trifft er als erstes auf Hauptwachtmeister Carlo Schneider, der gerade den Tatort eines makaberen Streichs aufräumt – eine Schaufensterpuppe wurde als Warnung für den windigen Investor Peter Holland in einem Baum aufgeknüpft. Dass ungefähr zur selben Zeit der echte Holland im Arnstädter Schlosspark erhängt aufgefunden wird, ahnen die beiden nicht… Klaus Paffrath wartet in diesem Regionalkrimi mit wunderbar detaillierten Landschaftsbeschreibungen auf, so dass man sich schnell ein gutes Bild von Arnstadt und Umgebung machen kann. Erneuerbare Energien spielen in der Region eine große Rolle, und auch in diesem Krimi ist die Energieerzeugung durch Sonne und Wind ein wichtiges Thema. Ganz nebenbei erfährt man auch noch einiges über die Anforderungen, die die Ausrichtung eines G8-Gipfels mit sich bringt. Klaus Paffrath lässt zu beiden Themen viele interessante Hintergrundinformationen einfließen, leider gehen dabei besonders die zahlreichen Details zu Windenergie/Solarenergie zu Lasten der Spannung. Punkten kann Klaus Paffrath vor allen Dingen mit seinem Humor. Er schreibt wortgewandt und mit viel Sprachwitz, besonders die herrlichen Be- und Umschreibungen haben mich durchweg sehr gut unterhalten. Mit Tina Brinkts und Johannes Fielding schickt der Autor ein interessantes Duo ins Rennen. Die Journalistin und der Referent des Bundeskanzlers rutschen fast zufällig in die Ermittlungen rein. Nicht nur sein beruflicher Auftrag, auch seine persönliche Neugierde an den Mordfall lassen Fielding viele Fragen stellen und man merkt als Leser schnell, wie sehr er sich über die Gelegenheit freut, im Zuge der Nachforschungen Zeit mit Tina verbringen zu können. Beide Protagonisten waren mir sofort sympathisch, wenn auch der Arnstädter Polizist Carlo Schneider meine Lieblingsfigur war. Der korpulente Hauptwachtmeister mischt bei der Suche nach dem Täter immer wieder mit und hat mir durch seine lockere, gefällige Art sehr gut gefallen. Tina gerät mit ihrem Tatendrang und der Jagd nach der nächsten Schlagzeile zum Ende des Krimis in eine fast ausweglose Situation, die Ereignisse werden dann noch einmal richtig dramatisch. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, „Sonne, Wind und Tod“ ist auch ohne Höchstspannung ein kurzweiliges Lesevergnügen.

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Wolnzach-Omertà
von einer Kundin/einem Kunden aus Mülheim am 11.04.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

„Na ja … du weißt ja, ich leb hier und krieg so natürlich allerhand mit. Sachen, die ihr sonst mühsam ermitteln müsst. Gerüchte, sozusagen, oder Wahrheiten, die sich rumschweigen. So was hör ich oder ich kriegs raus. Nicht weil ich ein so besonderer Detektiv wär. Aber ich gehör hier... „Na ja … du weißt ja, ich leb hier und krieg so natürlich allerhand mit. Sachen, die ihr sonst mühsam ermitteln müsst. Gerüchte, sozusagen, oder Wahrheiten, die sich rumschweigen. So was hör ich oder ich kriegs raus. Nicht weil ich ein so besonderer Detektiv wär. Aber ich gehör hier dazu. Ihr nicht. Euch werden die Leut nur ungern was sagen. Ihr seids nicht von da – und …“, er blickte auf Stimpfle, „… wenn er was sagt, dann ist eh gleich Feierabend.“ (S. 71) Ludwig Wimmer weiß genau, warum er den Herren von der Polizei seine Unterstützung bei der Aufklärung eines spektakulären Mordfalls im kleinen Städtchen Wolnzach anbietet. Ohnehin ist der Fall verzwickt, denn nicht nur, dass ein ortsbekannter Bauunternehmer ermordet wurde, er wurde auch noch für alle sichtbar am Maibaum aufgeknüpft. Und die Leute, na ja, die reden nun mal nicht so gern mit den „Kriminalen“, schon gar nicht, wenn der Kriminale auch noch ein Schwabe ist, so wie Stimpfle. Außerdem ist die Detektivarbeit endlich eine Tätigkeit, mit der er die viele freie Zeit in seinem Ruhestand ausfüllen kann. Dabei wird er tatkräftig unterstützt von seiner 12jährigen Enkelin Anna. Zwischen den Kriminalen und dem Opa-Enkelin-Gespann entwickelt sich eine Art Wettstreit um die Auflösung des Mordfalls. Auch die Polizei stellt sich alles andere als dumm an, akribisch wird ermittelt und untersucht. Und bis zum Schluss wird es spannend bleiben… Dieser Krimi hat wirklich Spaß gemacht! Obwohl ich an vielen Stellen schmunzeln konnte, war er gleichermaßen liebevoll wie unterhaltsam. Zudem fand ich die Passagen, in denen sich Bayern und Schwaben gegenseitig vorwerfen, kein vernünftiges Deutsch zu sprechen, sehr witzig ? Während man sich bei Wimmer & Anna an einigen sehr kreativen Ermittlungsansätzen erfreuen kann, werden die Arbeiten der Polizei (beispielsweise im Bereich der Spurensicherung) und der Gerichtsmedizin sehr detailliert dargestellt. Die Spannung bleibt bis zum Ende erhalten und auch die Auflösung hat mich überzeugt. Von mir gibt es daher eine klare Leseempfehlung für diesen gleichermaßen spannenden wie unterhaltsamen Krimi! Und obwohl ich den Bewohnern von Wolnzach ein friedliches Leben gönne, hoffe ich doch, dass es noch weitere Fälle für Wimmer und Anna geben wird. „Der Opa meint, er weiß, wer es war? Dein Opa ist ja ein ganz Schlauer! … Sind wir denn am Ende ganz überflüssig?“ „Naa! Überflüssig seids ned! Aber a bissl Hilfe brauchts halt manchmal.“ (S. 302)

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Urig bayrisch
von vielleser18 aus Hessen am 09.04.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Als der Bauunternehmer Brunnwieser aufghängt am örtlichen Maibaum entdeckt wird, herrscht in der kleinen bayrischen Gemeinde Wolnzach große Aufregung. Der Dorfklatsch blüht. Die Polizei tappt im Dunkeln, aber zum Glück gibt es da noch den in Ruhestand getretenen Metzgermeister Wimmer und seine 12jährige Enkelin Anna, die nun Dektive spielen... Als der Bauunternehmer Brunnwieser aufghängt am örtlichen Maibaum entdeckt wird, herrscht in der kleinen bayrischen Gemeinde Wolnzach große Aufregung. Der Dorfklatsch blüht. Die Polizei tappt im Dunkeln, aber zum Glück gibt es da noch den in Ruhestand getretenen Metzgermeister Wimmer und seine 12jährige Enkelin Anna, die nun Dektive spielen und der Polizei meist einen Schritt voraus sind. Alexaner Bálly hat mit seinem Werk "Der Tote am Maibaum" einen spannnenden, humorvollen, aber vor allem urig bayrischen Krimi erschaffen. Die Protagonisten sind die Menschen von nebenan, pointiert getroffen und herrlich authentisch. Das Kleinstadtleben, oder auch dörfliche Leben, mit all seinem Ratschen und "Stille-Post-Spiel" wurde wundervoll skizziert. Abwechselnd wird von dem Erzähler die Ermittlungsarbeit von Seiten der Polizei und von Metzgermeister Wimmer und seiner Enkelin berichtet. Der Leser ist anscheinend immer bestens informiert, dennoch ist die Auflösung lange unklar, man rätselt als Leser eifrig mit. Vor allem der Humor, die Beschreibung der bayrischen Heimat des Autors und die Umsetzung des bayrischen Dialekts haben mir hier am besten gefallen. Ein Krimi, bei dem man Spaß hat beim Lesen. Ein Regionalkrimi, den ich jedem Krimiliebhaber gerne ans Herz lege!

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