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Sonnensegeln

Roman

(7)
»Private Pflegerin für schwerkranken Unternehmer nach Südfrankreich gesucht. Sprachkenntnisse von Vorteil, aber nicht Bedingung.«
Als die Krankenschwester Marita diese Annonce in der Zeitung liest, ahnt sie noch nicht, dass sich ihr Leben von Grund auf ändern wird. Schon lange hadert sie mit sich und den eingefahrenen Gleisen ihrer Existenz. Doch erst ihre achtzehnjährige Tochter bewegt Marita dazu, auf die Anzeige zu antworten. So landet sie auf dem von Blütenduft und Sonnenglut durchtränkten Gut der Lafleurs in der Nähe der Parfümstadt Grasse. Hier blühen die Rosen und der Jasmin, die die Grundlage für wunderbare Düfte und den Reichtum der Lafleurs bilden. Der schwerkranke Unternehmer entpuppt sich als schwieriger Patient, und Lucien, sein Sohn, ist offenbar auch nicht viel besser. Marita könnte verzweifeln, wären da nicht die herzensgute Haushälterin Segolène und der charmante Filou François, der Marita die zauberhafte Côte d’Azur von ihrer schönsten Seite zeigt …
Rezension
"Echte Sommerlektüre - heiter und beschwingt." Meins, 01.06.2016
Portrait
Marie Matisek führt einen chaotischen Haushalt mit Mann, Kindern und Tieren im idyllischen Umland von München. Neben dem Muttersein und dem Schreiben pflegt sie ihre Hobbys: kochen, ihren Acker umgraben und Kröten über die Straße helfen. Ihre große Leidenschaft allerdings gehört der schönsten aller Inseln: Heisterhoog (die in Wirklichkeit Amrum heißt, aber das ist geheim).
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 01.04.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-51739-0
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 189/126/24 mm
Gewicht 284
Verkaufsrang 40.332
Buch (Paperback)
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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„Von Husum nach Grasse“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Marie Matisek ist eine deutsche Autorin, die in der Nähe von München wohnt. Bisher hat sie vier erfolgreiche Romane geschrieben, die an der Nordsee spielen (Nackt unter Krabben, Mutter bei die Fische, Alles Liebe oder Watt, Und ewig singen die Krabben) und alle beim Ullstein Verlag erschienen sind. Doch nun hat sie in ihrem neuen Roman Marie Matisek ist eine deutsche Autorin, die in der Nähe von München wohnt. Bisher hat sie vier erfolgreiche Romane geschrieben, die an der Nordsee spielen (Nackt unter Krabben, Mutter bei die Fische, Alles Liebe oder Watt, Und ewig singen die Krabben) und alle beim Ullstein Verlag erschienen sind. Doch nun hat sie in ihrem neuen Roman einen neuen persönlichen Sehnsuchtsort besucht – den Süden Frankreichs. Ob sie zuerst die neue Idee hatte und sich dafür einen neuen Verlag (Droemer Knaur) gesucht hat, oder ob der Verlag auf sie zugekommen ist, weiß ich nicht. Optisch haben die Nordseeromane und der Frankreich-Roman allerdings nichts mehr gemeinsam. Wie das inhaltlich ist, kann ich Ihnen leider nicht beantworten, da dies mein erster Roman von Marie Matisek ist.

Ganz kann die Autorin nicht vom hohen Norden lassen, denn das Buch beginnt in Husum. Dort arbeitet die Hauptperson Marita als Krankenschwester und lebt nach gescheiterter Ehe allein mit ihrer Tochter, die kurz vor dem Abitur steht, in einer kleinen Wohnung. Eigentlich ist sie ganz zufrieden mit ihrem Leben. Doch dann bekommt sie Ärger mit dem neuen Klinikchef. Und ihre Tochter ist auf dem Absprung. Wäre das nicht die Gelegenheit, etwas Neues auszuprobieren. Da kommt ihr eine Anzeige in einer Regionalzeitung ganz recht. „Private Pflegerin für schwerkranken Unternehmer nach Südfrankreich gesucht. Sprachkenntnisse von Vorteil, aber nicht Bedingung“ Sie spielt nur kurz mit dem Gedanken, erst ihre Tochter überzeugt sie davon, es tatsächlich mit einer Bewerbung zu versuchen. Und sie wird tatsächlich angenommen. Erst einmal für 3 Monate bei kostenloser Unterkunft und Verpflegung. Marita ist begeistert. Ihre neue Tätigkeit führt sie in die Nähe von Grasse auf das Anwesen der Familie Lafleur. Dort umgeben von Rosen- und Jasminfeldern leben der Unternehmer Lucien, sein Vater Georges, der nach einem Schlaganfall halbseitig gelähmt ist und die Haushälterin Ségolène. Die neue Arbeit ist für Marita sehr angenehm, allerdings ist sie etwas einsam, da sie dem Patienten Tag und Nacht auf Abruf bereitzustehen hat. Ihr Leben ändert sich erst dann, als sie den ausgesprochen attraktiven Francois kennenlernt. Doch irgendwas scheint mit dem charmanten Mann nicht zu stimmen. Und zusätzlich zu Francois macht ihr auch noch eine Zufallsbekanntschaft aus Husum den Hof. Und ehe Marita sich versieht sind die 3 Monate Probezeit um. Wie soll sie sich entscheiden?

Während die Cover für die Nordseeromane sehr humorvoll gestaltet sind, ist das Cover von „Sonnensegeln“ einfach ein Hingucker, der einen sofort an den sonnigen Süden erinnert. Und wenn Sie gerade keine Chance haben dahin zu entfliehen, dann kann ich Ihnen dieses Buch empfehlen. Denn so können Sie wenigstens bei der Lektüre eine Reise in die Parfümstadt Grasse antreten. Marie Matisek schafft es, einen dorthin zu entführen. Man spürt förmlich die Sonne auf der Haut und riecht den intensiven Duft der Blumen. So ganz en passant erfährt man etwas über die Herstellung von Parfüms. Entdecken Sie mit Marita zusammen Nizza und Grasse. Und schauen Sie, wie sich das Leben für Marita entwickelt, bzw. welche Geheimnisse sie im Laufe der Geschichte aufdeckt. Ein ausgesprochen unterhaltsames Buch, das mir viel Spaß beim Lesen gemacht hat. Die Protagonistin ist eine ganz bodenständige Frau, die mit 47 einfach noch einmal neu anfangen möchte. Natürlich liest sich das Ganze ein wenig wie ein Märchen, aber seien wir doch einmal ehrlich – wünschen wir uns so etwas nicht auch immer wieder einmal? Ich würde mich freuen, wenn es einen Folgeroman mit diesen Hauptpersonen geben würde.

Ein wunderbarer, leichter Unterhaltungsroman für all diejenigen unter Ihnen, die gerne einmal in den Süden Frankreichs abtauchen wollen.


Kundenbewertungen


Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
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Sommer, Sonne, Frankreich
von einer Kundin/einem Kunden aus Landshut am 06.05.2016

Meine Meinung Von der ersten Seite an war mir die Krankenschwester Marita sehr sympathisch. Ihre Menschlichkeit scheint schier unerschöpflich. Sie spielt mit schwerkranken alten Männern Karten und fängt sich damit den Zorn des Klinikmanagers ein. Privat ist Marita glücklicher Single und hat eine wunderbare Tochter. Das achtzehnjährige Mädchen möchte die... Meine Meinung Von der ersten Seite an war mir die Krankenschwester Marita sehr sympathisch. Ihre Menschlichkeit scheint schier unerschöpflich. Sie spielt mit schwerkranken alten Männern Karten und fängt sich damit den Zorn des Klinikmanagers ein. Privat ist Marita glücklicher Single und hat eine wunderbare Tochter. Das achtzehnjährige Mädchen möchte die weite Welt erkunden. Sie gibt ihr Geld überwiegend für Fernreisen aus. Marita kann sich nicht vorstellen, die ostfriesische Insel Amrum jemals zu verlassen. Sie hat dort ihre Wohnung, Freundinnen und ihren Arbeitsplatz. Doch, wäre es nicht auch mal schön einen kompletten Neuanfang zu wagen? Sie beantwortet eine Annonce aus Frankreich. In Grasse wird eine Pflegerin für einen alten, halbseitig gelähmten Mann gesucht. Tatsächlich bekommt sie eine Zusage. Ihre Tochter überredet sie, es für drei Monate zu versuchen.. Und so beginnt eine wunderschöne Reise in die französische Provence. Ich habe Marita um Mut- und Ausdauer sehr bewundert. Das Gut der Lafleurs ist wunderschön. Ein Haus der Düfte. Ihre schlechten Französisch Kenntnisse bereiten ihr eigentlich keine Schwierigkeiten. Mit dem eisigen Verhalten der Gutsherren hat Marita jedoch nicht gerechnet. Der alte Georges Lafleur zeigt mehr als deutlich, wie sinnlos er Maritas Gegenwart empfindet. Für ihn ist sie nur ein Störenfried.Dass er nur mit einem Tablet Konversation betreiben kann, macht das Ganze nicht leichter. Sein Sohn Lucien redet nur das Nötigste mit Marita. Ganz ehrlich, ich wäre sofort wieder heimgefahren. Marita hat tapfer durchgehalten. Somit hat sie das wunderschöne Nizza und Grasse kennengelernt. Mit der Haushälterin hat sich Marita angefreundet. Durch die warmherzige Ségoline verbringt sie wunderschöne Stunden auf dem Gut. Ségoline ist eine begnadete Köchin. Davon kann sich Marita jeden Tag überzeugen. Sie lernt den attraktiven Charmeur Francois kennen und somit die herrlichsten Plätze in Nizza und Grasse. Verborgene Gassen, wunderbares Essen und das beste Eis von Frankreich, versetzen Marita und mich in Urlaubsstimmung. Die lässige Art von Francois und sein Talent als Fremdenführer, lassen Maritas Herz höher schlagen. Fazit Das Cover passt hervorragend zur Geschichte. Beim lesen hatte ich stets den Duft von Lavendel und Jasmin in der Nase. Die Spaziergänge, am Meer und Umgebung, konnte ich mir bildlich vorstellen. Gerne hätte ich an den Mahlzeiten teilgenommen. Mir die Sonne Nizzas ins Gesicht scheinen lassen. Ich war sehr gespannt, ob Marita die drei Monate aushält. Warum ihr Patient so unleidlich und dessen Sohn unglaublich wortkarg war, habe ich erfahren, nachdem ich ziemlich weit in die Geschichte eintauchte. Die Menschen die in Maritas Leben eingetreten sind, haben mit ihren Freunden in Amrum nur wenig gemein. Gastfreundlichkeit und Hilfsbereitschaft werden bei den Einheimischen und Zugereisten großgeschrieben. Natürlich war auch Liebe mit ihm Spiel. Aber, an wen Marita ihr Herz verlieren würde, kam für mich nicht überraschend. In diesem wunderschönen Frankreichurlaub ist vieles nicht so, wie es scheint. Diese Unstimmigkeiten verpassen der Geschichte eine kriminalistische Note. Viel Herz, Humor, gutes Essen, Mentalität und die Sonne, die einem beim Lesen mitten ins Herz scheint, haben mich durch die Seiten fliegen lassen. Ich darf die Liebe nicht vergessen. Die gibt es ja in der Geschichte auch noch! Ja, und Überraschungen mit George Lafleur. Ihr werdet staunen .... Ich vergebe jetzt erstmal 5 Sterne und dann packe ich meine Koffer aus. Ich war in Südfrankreich. Habe mir Nizza und Grasse angesehen. Und das alles 300 Seiten lang .... Danke Marie Matisek.

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La vie est belle!
von Caren Lückel aus Bad Berleburg am 12.06.2016

Inhalt: Marita ist Krankenschwester mit Leib und Seele. Eben deswegen ist sie mehr und mehr unzufrieden mit ihrem Job im Krankenhaus. Es bleibt einfach zu wenig Zeit für den persönlichen Umgang mit den Patienten. Nach einem Streit mit dem Klinikleiter hat die sie Nase voll und bewirbt sich - ohne... Inhalt: Marita ist Krankenschwester mit Leib und Seele. Eben deswegen ist sie mehr und mehr unzufrieden mit ihrem Job im Krankenhaus. Es bleibt einfach zu wenig Zeit für den persönlichen Umgang mit den Patienten. Nach einem Streit mit dem Klinikleiter hat die sie Nase voll und bewirbt sich - ohne allzu große Hoffnung auf Erfolg - auf eine Stellenanzeige. In der Nähe von Nizza wird eine Pflegerin für einen Schlaganfallpatienten gesucht. Da die Stelle auf drei Monate befristet ist, sieht Marita eine willkommene Chance auf eine Auszeit. Wider Erwarten bekommt sie den Job und krempelt mit 40 Jahren ihr Leben um. Mit rudimentären Französischkenntnissen macht sie sich auf den Weg von Husum nach Grasse. Ihr Patient ist ein alter, etwas eigensinniger Mann. Sein Sohn wohnt auch im selben Haus, oder besser Anwesen. Marita meistert die drei Monate mit einigen Hürden. Hilfe erfährt sie von Ségolène, der Haushälterin der Familie. Wird sie ihre Zeit dort verlängern oder zurück nach Deutschland gehen? Meine Meinung: Das Buch liest sich herrlich leicht und flüssig. Man ist sofort mitten im Geschehen und kann sich Südfrankreich bildlich vorstellen, ja, man meint sogar manchmal, Jasmin und Lavendel zu riechen. Die Personen sind wunderbar beschrieben, vor allem die diversen Verehrer von Marita. Die Handlung selber ist manchmal etwas holprig und unglaubwürdig, was dem Lesespaß aber keinen Abbruch tut. Am Ende geht es noch einmal hoch her und irgendwie geht manches auch zu schnell. Zwischendurch gibt es kurze Ausflüge in die Vergangenheit. Bo Rickleffs ist Seemann. Von Amrum aus (die Insel ist auch Maritas Heimat) kommt er eines Tages nach Grasse, bleibt dort und findet sein Glück. Das spielt dich um die Zeit der französischen Revolution ab. Die Verbindung zu der Geschichte um Marita ist mir aber etwas zu dünn. Die Einschübe sind nach meinem Geschmack überflüssig. Fazit: Ein sommerlich leichtes Lesevergnügen, das Lust auf Südfrankreich macht.

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Nicht ganz überzeugender Roman, der aber mit seinen wunderbaren Bildern alle Sinne anregt
von PMelittaM aus Köln am 11.06.2016

Die Krankenschwester Marita fühlt sich in ihrem Job nicht mehr richtig wohl, sie würde gerne mehr Zeit mit den Patienten der onkologischen Station, auf der sie arbeitet, verbringen, aber mittlerweile sind die „Patientenverweildauern“ streng reglementiert. Als sie in der Zeitung ein Jobangebot im südfranzösischen Grasse entdeckt, schlägt sie nach... Die Krankenschwester Marita fühlt sich in ihrem Job nicht mehr richtig wohl, sie würde gerne mehr Zeit mit den Patienten der onkologischen Station, auf der sie arbeitet, verbringen, aber mittlerweile sind die „Patientenverweildauern“ streng reglementiert. Als sie in der Zeitung ein Jobangebot im südfranzösischen Grasse entdeckt, schlägt sie nach kurzer Bedenkzeit zu, zunächst für drei Monate. Der neue Job ist eine große Herausforderung für Marita, sie ist kaum der Landessprache mächtig und ihr Patient erweist sich als etwas schwierig. Doch Grasse, eine Stadt, in der seit Jahrhunderten Parfüm hergestellt wird, landschaftlich schön liegt und umgeben ist von Rosen-, Lavendel- und Jasminfeldern, hat Marita schnell für sich erobert und so muss sie sich schließlich entscheiden: zurück nach Hause oder in Grasse bleiben. Schon das Cover stimmt den Leser sommerlich ein und auch im Inneren weiß das Buch zu gefallen, die Buchdeckel sind innen farbig bedruckt, vorne mit Bildern aus Grasse, hinten mit einem Rezept, und die erste Seite eines jeden Kapitels wird von einem Zweig geschmückt. Mit dem Lesen werden weitere Sinne angeregt, die Autorin schafft es, dem Leser das Gefühl zu vermitteln, mitten in den Sonnenstrahlen der sommerlichen Provence zu stehen, man kann Rosen, Lavendel und Jasmin förmlich riechen, die beschriebenen Gerichte schmecken. Die Geschichte ist leicht und flott zu lesen, hat mich selbst aber nicht ganz so überzeugt wie die wunderbaren Beschreibungen der Autorin. Marita erschien mir oft sehr naiv, ihre Kompetenz als Krankenschwester mehr als einmal zweifelhaft, Dinge, die für sie schnell offensichtlich hätten sein müssen, hat sie nicht erkannt. Ärgerlich fand ich, dass die offensichtliche Spielsucht eines Charakters heruntergespielt und gegen Ende sogar für eine recht unnötige Aktion benutzt wird. In mehreren Einschüben wird aus dem 18. Jahrhundert berichtet, von einem Amrumer Seemann, der sich als Kaufmann in Grasse niederlässt. Man fragt sich schnell, was die Verbindung zu Maritas Geschichte sein könnte, wird aber am Ende ziemlich enttäuscht sein. Im Nachhinein finde ich diese Einschübe unnötig. Ansonsten gefielen mir die verschiedenen Charaktere sehr gut, seien es Maritas Patient und sein Sohn, sei es die Haushälterin Ségolène und ihre Familie, sei es der von der Elfenbeinküste stammende Obst- und Gemüsehändler und seine Frau, sie alle sind liebevoll gezeichnet und ebenso wunderbar beschrieben wie Grasse und seine Umgebung. Gefallen hat mir auch, dass man ein paar Hintergrundinformationen über die Welt des Parfüms erhält Am Ende ließ mich der Roman ein wenig zwiegespalten zurück, wäre nur die Geschichte, hätte er mich ein bisschen enttäuscht. Aber Marie Matisek hat es geschafft, mich mitten in die Provence zu bringen und fast alle meine Sinne angesprochen, und schon alleine deswegen bin ich froh, den Roman gelesen zu haben. Ich vergebe daher knappe 4 Sterne und eine Leseempfehlung: Lasst euch in die Provence entführen.

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Der Duft von Rosen und Jasmin
von leseratte1310 am 08.06.2016

Marita ist aus und mit Leidenschaft Krankenschwester. Sie hat ein Herz für die Menschen und gönnt ihnen ihre kleinen Ausflüge aus der Krankheit. So spielt sie mit den alten Herren auf ihrer Station gerne mal ein schnelles Pokerspiel, obwohl sie keine Chance hat. Der Einsatz ist hoch –eine Zigarette.... Marita ist aus und mit Leidenschaft Krankenschwester. Sie hat ein Herz für die Menschen und gönnt ihnen ihre kleinen Ausflüge aus der Krankheit. So spielt sie mit den alten Herren auf ihrer Station gerne mal ein schnelles Pokerspiel, obwohl sie keine Chance hat. Der Einsatz ist hoch –eine Zigarette. Was kann es schon schaden, wenn man sterbenskrank ist. Aber im Klinikalltag bleibt eigentlich keine Zeit für derartige Patientenbetreuung, schon gar nicht seit die Klinikleitung Martin Joosten mit der Kostenoptimierung betreut hat. Als der Marita vorwirft, dass sie vierzehn Minuten im Krankenzimmer verbracht hat, reagiert sie äußerst ungehalten. Sie ahnt, dass sie sich damit Schwierigkeiten eingehandelt hat und als sie dann in der Zeitung eine Annonce sieht, in der eine Krankenschwester zur Pflege eines Unternehmers in Südfrankreich gesucht wird, bekommt sie Lust sich in unbekannte Gefilde zu wagen. So landet sie auf der Domaine der Lafleurs und würde am liebsten gleich umkehren. Der Patient will eigentlich keine Pflege und sein Sohn Lucien ist auch nicht besonders höflich. Aber sie ist nun einmal dort und beißt sich durch. Zur Haushälterin Segolène hat sie gleich ein gutes Verhältnis und als dann auch noch der charmante François auftaucht, kann sie den Aufenthalt viel mehr genießen. Die Gegend um Grasse ist so wundervoll beschrieben, dass ich den Geruch von Rosen und Jasmin gleich in der Nase hatte. Wie bei Marita kamen auch bei mir Urlaubsgefühle auf und ich wäre am liebsten gleich losgefahren, um die Gegend dort im Süden Frankreichs zu erkunden. Zwischendurch gibt es immer wieder Einschübe, in dem wir Bo Rickleffs von Amrum kennenlernen, den seine Eltern aus bitterer Not als Schiffsjungen verkauften. So ist er mit sieben von zu Hause weg, um zwanzig Jahre später in Grasse als Händler Fuß zu fassen. Leider war mir die Verknüpfung zwischen historischem Handlungsstrang und dem Strang um Marita zu knapp. Marita ist sympathisch und stürzt sich mutig in ihr Abenteuer. Sie hat fast keine Französisch-Kenntnisse und soll nun mit ihrem Patienten klar kommen. Aber sie trifft auf eine ganze Anzahl freundlicher und hilfsbereiter Menschen, die ihr Unterstützung geben. Drei Monate wollte Marita in Südfrankreich bleiben, doch die Zeit vergeht wie im Flug und schon bald muss sie sich entscheiden, ob sie zurück nach Husum will oder nicht. Dann ist da noch die Frage: Welches Herzblatt hätte sie denn gerne, Filou François, den freundlichen Knut oder den wortkargen Lucien. Das Buch liest sich locker leicht. Es ist eine unterhaltsame Sommerlektüre.

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eine schöne Sommer-Wohlfühl-Lektüre
von einer Kundin/einem Kunden aus Düsseldorf am 08.05.2016

Meine Meinung: Wer kennt es nicht, leider muss an allen Ecken und Kanten gespart werden und bei Marita, die als Krankenschwester arbeitet, ist es nicht anders. Ein neuer Vorgesetzter achtet genau auf die Minuten, die sie bei den Kranken verbringt. Da geht schnell die Freude an der Arbeit verloren. Die... Meine Meinung: Wer kennt es nicht, leider muss an allen Ecken und Kanten gespart werden und bei Marita, die als Krankenschwester arbeitet, ist es nicht anders. Ein neuer Vorgesetzter achtet genau auf die Minuten, die sie bei den Kranken verbringt. Da geht schnell die Freude an der Arbeit verloren. Die Stellenanzeige »Private Pflegerin für schwer kranken Unternehmer nach Südfrankreich gesucht. Sprachkenntnisse von Vorteil, aber nicht Bedingung.« kommt da genau richtig. Marita ist mir sehr sympathisch und ich habe sie gerne nach Frankreich begleitet und dabei beobachtet, was sie dort alles erlebt. Sie lernt äußerst interessante Leute kennen, die mir ebenfalls alle sympathisch waren, naja, sagen wir mal fast alle. Neben der Pflege von Georges Lafleur findet Marita noch Zeit und Gelegenheiten Grasse und Umgebung kennen zu lernen. Das gefällt mir, denn dadurch lerne ich auch einiges kennen und erfahre mehr über Blüten und Parfüm. Marita hat zunächst geplant drei Monate bei den Lafeurs zu bleiben und muss sich irgendwann entscheiden, ob sie zurück nach Husum will. Zeit genug zum Nachdenken hat sie ja, gleichzeitig muss sie feststellen, dass nicht alles so ist, wie es scheint. Großen Anteil an dieser Erkenntnis hat Georges, aber dazu will ich nicht mehr schreiben, um nicht zu viel zu verraten. Der Schreibstil ist schön flüssig, deshalb ist das Buch leicht zu lesen und bestens als Lektüre für zwischendurch geeignet. Für mich gab es nichts aufregendes und so empfand ich es wirklich als Wohlfühlbuch. Das Buchcover gefällt mir sehr gut, aber auch die Umschlagseiten vorne und hinten haben mich begeistert.Vorne waren wunderschöne Bilder abgebildet und eine Landkarte, so konnte ich mir noch besser vorstellen, wo Marita sich aufhält. Im hinteren Umschlag finden interessierte Leser ein Rezept und vielleicht hat die eine oder der andere Lust diese Kekse zu backen. Fazit: Wer nach einer schönen Sommerlektüre sucht und vielleicht auch noch mit Hilfe eines Buches auf die Reise gehen möchte, sollte nach diesem Buch greifen und es lesen. Ich empfand es sehr angenehm zu lesen.

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Empfehlenswerte Sommerlektüre
von Katzenpersonal Kleeblatt aus Berlin am 04.04.2016

Marita ist Krankenschwester aus Leidenschaft. Eine, die sich noch um ihre Patienten kümmert und die für diese Zeit aufbringt. Das wiederum wird gar nicht gern gesehen. So ist es letztendlich auch kein Problem für sie, sich auf eine Stelle in der Zeitung zu bewerben, in der eine Pflegerin gesucht wird,... Marita ist Krankenschwester aus Leidenschaft. Eine, die sich noch um ihre Patienten kümmert und die für diese Zeit aufbringt. Das wiederum wird gar nicht gern gesehen. So ist es letztendlich auch kein Problem für sie, sich auf eine Stelle in der Zeitung zu bewerben, in der eine Pflegerin gesucht wird, die einen schwerkranken Mann an der Côte d’Azur betreuen soll. Ihre Tochter rät ihr dringend dazu, da sie selbst vorhat, einen Trip um die Welt zu machen. Marita landet dort, wo die Reichen und Schönen leben oder Urlaub machen und doch abgeschieden von der Welt. In der Nähe der Parfümstadt Grasse leben auf einem Gut Georges Lafleur und sein Sohn Lucien. Lucien, der Boss des Gutes, hat Marita für seinen vierundachtzigjährigen Vater eingestellt, der halbseitig gelähmt ist, im Rollstuhl sitzt und nur noch mittels Tablet mit der Umwelt kommunizieren kann. Beide sind eigenwillige Individuen, die sich scheinbar nicht um andere scheren. Während Lucien wortkarg und nicht gerade kommunikationfreudig ist, ließe Georges Marita auflaufen, wenn er könnte. Aber er braucht sie und macht gute Miene zum bösen Spiel. Marita hat einen Vertrag über 3 Monate unterschrieben. Sie hat jederzeit auf Abruf zu stehen, Tag und Nacht. Vom nächsten Ort so weit entfernt, dass man zu Fuß nicht hinkommt, beginnt sie bald zu überlegen, ob die Entscheidung, dort anzufangen, die richtige war... Marita ist eine Frau, die das Herz am rechten Fleck hat. Auf Arbeit wird sie angezählt, dass sie sich zu intensiv um die Kranken kümmert, so dass sie die Gelegenheit beim Schopfe packt, als sie sich ihr bietet. Für vorerst drei Monate wird eine Pflegerin an der Côte d’Azur gesucht, sie bewirbt sich. Dort angekommen, wird sie gleich "hineingeworfen" in die prachtvolle Schönheit der Côte d’Azur. Wasser, blauer Himmel, Felder voller Jasmin und Rosen. Die Felder gehören zum Gut der Lafleurs, deren Blüten von ihnen an die Parfümindustrie verkauft wird und deren heruntergewirtschaftetes Gut Lucien gerade dabei ist, wieder aufzumöbeln. Die beiden Männer sind gewöhnungsbedürftig, grantig, wortkarg und abweisend. Aber Marita kennt sich aus mir schwierigen Patienten und hofft auch hier darauf, die Schale der beiden Herren zu knacken. Sie freundet sich mit der herzlichen Haushälterin Ségolène an, die schon viele Jahre dort im Haushalt arbeitet. Bald lernt sie auch den charmanten François kennen, der ihr nicht nur die Schönheiten der Gegend zeigt, sondern auch ihr Herz schneller schlagen lässt. Dieser Roman ist der erste Roman, den ich von der Autorin Marie Matisek gelesen habe. Der Schreibstil ist locker und nimmt den Leser sofort an die Hand und führt ihn mitten hinein in die Geschichte. Ich fühlte mich sofort wohl und ließ mich hineingleiten in eine Welt, die mir fremd ist, sowohl was die Landschaft betrifft als auch das Thema Parfüm. Beides hat die Autorin so fantastisch beschrieben, dass ich mich als Leser regelrecht in die Gegend hineinversetzt fühlte und ich mich für die Herstellung von Parfüm interessierte. Die Autorin hat an der Stelle sehr gute Recherche betrieben, die glaubwürdig und nachvollziehbar ist. Marita ist eine Protagonistin, die man selbst gern als Freundin hätte. Sie geht in ihrem Beruf auf, geht auf andere Menschen zu. Findet recht schnell Freunde, hält Kontakt zu alten Freunden und ist loyal ihren Auftraggebern gegenüber. Eine Frau, die man einfach ins Herz schließen muss. Dieses Buch unterhält den Leser nicht nur gut, es bietet sogar ein wenig Wissen an, hier in Form der Parfümherstellung. Es ist ein locker geschriebener Unterhaltungsroman, in dem es mal nicht um eine Chick-lit-Frau geht, sondern um eine, die fest im Leben steht und die die 50 schon sehen kann. Ein Roman, bei dem man nicht mitdenken muss, sondern den man einfach auf sich einwirken lassen und die Seele baumeln lassen kann. Ein Buch für den Balkon, den Strand oder wo immer man gern liest. Ich hatte einige unterhaltsame Stunden damit verbracht und empfehle es gern weiter.

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C´est la vie!
von zauberblume am 17.04.2016
Bewertetes Format: Medium: Hörbuch (CD)

In ihrem neuesten Romen "Sonnensegeln" entführt uns die Autorin Marie Matisek auf die zauberhafte Nordseeinsel Husum und das atemberaubend schöne Südfrankreich. Die Geschichte: Marita ist Krankenschwester aus Berufung und lebt mit ihrer 18jährigen Tochter auf Husum. Der Alltagstrott wird ihr zu viel und es wird Zeit für Veränderungen. Da bewirbt... In ihrem neuesten Romen "Sonnensegeln" entführt uns die Autorin Marie Matisek auf die zauberhafte Nordseeinsel Husum und das atemberaubend schöne Südfrankreich. Die Geschichte: Marita ist Krankenschwester aus Berufung und lebt mit ihrer 18jährigen Tochter auf Husum. Der Alltagstrott wird ihr zu viel und es wird Zeit für Veränderungen. Da bewirbt sich Marita für eine Stelle in Südfrankreich in der Nähe von Grasse. Hier wird eine private Pflegerin für einen schwerkranken Unternehmer gesucht. Sprachkenntenisse wären von Vorteil, sind aber nicht Bedingung. Marita bekommt die Stelle und macht sich auf nach Südfrankreich. Sie landes auf dem Gut der Lafleurs. Hier blühen Rosen und Jasmin, sie sind die Grundlage für die wunderbaren Düfte und den Reichtum der französischen Familie. Doch Marita hat es nicht leicht, der schwerkranke Unternehmer ist ein schwieriger Patient und sein Sohn Lucien sehr wortkarg. Doch Marita lässt sich nicht unterkriegen, sind da die herzensgute Haushälterin Segolene und der charmante Filou Froncois. Er zeigt Marita die Schönheiten dieser Gegend. Schade, daß diese herrliche Reise so schnell zu Ende war. Der Schreibstil der Autorin hat mich gefangengenommen und ich habe Marita auf ihrer Reise nach Südfrankreich begleitet. Eine äußerst symphatische Protagonistin, die sich so leicht durch nichts unterkriegen lässt. Sie ist mit Georges Lafleur zurechtgekommen. Besonders begeistert bin ich auf von der Landschaft. Wenn ich die Augen schließe sehe ich die Rosen- und Jasminfelder vor mir und habe dieses unglaublichen Duft in der Nase. Auch die Prachtstädte Grasse und Nizza (hier war ich selbst schon) konnte ich mir wieder bildlich vorstellen. Ich habe die Spaziergänge sehr genossen. Auch von der Herstellung des Parfüms, die wirklich toll geschildert wird, bin ich begeistert. Lucien ist ja wirklich eine "Nase" und ein Aas in seinem Beruf. Und dann dieses zarte Knistern, das zwischen Marita und Lucien zu spüren war. Lucien hat sich im Laufe der Geschichte auch verändert und ist wirklich ein liebenswerter Mensch. Er hat es ja auch nie einfach gehabt. Ich wäre gerne noch längere Zeit in Südfrankreich geblieben. Ein absolutes Gute-Laune-Wohlfühlbuch, dem es an nichts fehlt. Unterhaltung pur! Eine herausragende Geschichte für vergnügliche Lesestunden. Das Cover finde ich auch klasse, genauso stelle ich mir die Domaine der Lafleurs vor. Einfach zum Entspannen und Wohlfühlen. Selbstverständlich vergebe ich für dieses erstklassige Buch 5 Sterne und freue mich schon auf das nächste Buch der Autorin.

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