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Spielmanns Fluch

Historischer Roman

(3)
Hamburg im Dreißigjährigen Krieg: Die Truppen des Herzogs von Braunschweig-Lüneburg plündern und brandschatzen die Vierlande. Festungsbaumeister von Valckenburgh soll die Eindringlinge zurückschlagen und bedient sich dabei des ortskundigen Bauernjungen Jonas, um korrupte Mitglieder des Rates und Geschäftemacher im schwunghaften Waffenhandel auszuspähen. Als Jonas sich jedoch leidenschaftlich in einen jungen Spielmann verliebt, der zusammen mit dem aus Prag geflohenen Winterkönig 1621 nach Hamburg kommt, gerät er vollends in ein Netzwerk aus politischen Verwicklungen, Intrigen und Eifersucht, das ihn und seine Verbündeten an den Rand des Verderbens bringt – elbabwärts in eine Flammenhölle!
Ein fesselnder Roman um die blutigen Auseinandersetzungen im Strudel des Dreißigjährigen Krieges vor dem Hintergrund historischer Ereignisse.
Portrait
Jörgen Bracker studierte in Marburg, Kiel und Münster Klassische Archäologie, Alte Geschichte und Vor- und Frühgeschichte. Von 1976 bis zum Ende des Jahres 2001 leitete er als Direktor und Professor das Museum für Hamburgische Geschichte. Seit der von ihm 1989 in Hamburg und Rostock präsentierten Ausstellung 'Die Hanse - Lebenswirklichkeit und Mythos' galt sein besonderes Augenmerk der durch Seeraub und wirtschaftlichen Niedergang gekennzeichneten Krise der Hansezeit um 1400. Er ist außerdem Ehrenmitglied der Deutschen Seefahrtsgeschichtlichen Kommission (DSK), Ehrenmitglied des Vereins der Freunde des Museums für Hamburgische Geschichte und Mitglied der Hamburger Autorenvereinigung (HAV).
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 223
Erscheinungsdatum Juli 2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-89876-801-6
Verlag Husum
Maße (L/B/H) 205/137/22 mm
Gewicht 313
Buch (Taschenbuch)
15,95
inkl. gesetzl. MwSt.
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Übersicht
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Spielmanns Fluch
von dorli am 22.10.2015

In seinem historischen Roman „Spielmanns Fluch“ entführt Jörgen Bracker den Leser in die ersten Jahre des Dreißigjährigen Krieges nach Hamburg und erzählt von den Abenteuern des Bauernjungen Jonas von Have. Jonas lebt bei seinem Bruder Detert auf dem Hadeler Hof in den Vierlanden. Nach der geglückten Abwehr eines Überfalls... In seinem historischen Roman „Spielmanns Fluch“ entführt Jörgen Bracker den Leser in die ersten Jahre des Dreißigjährigen Krieges nach Hamburg und erzählt von den Abenteuern des Bauernjungen Jonas von Have. Jonas lebt bei seinem Bruder Detert auf dem Hadeler Hof in den Vierlanden. Nach der geglückten Abwehr eines Überfalls auf den Hof wird Festungsbaumeister Johann van Valckenburgh auf Jonas aufmerksam und nimmt den umsichtigen und gewieften Jungen in seine Dienste. Jonas sprüht vor Tatendrang und macht sich engagiert an seine neuen Aufgaben. Bei einem Fest lernt Jonas den aus Prag geflohenen Spielmann Václav kennen und lieben – eine Verbindung, die für den Jungen aus den Hamburger Vierlanden ungeahnte Verwicklungen bereithält… Jörgen Bracker hat die historischen Ereignisse zwischen Februar 1620 und Juli 1622 in Hamburg und Umgebung mit einer fiktiven Geschichte verknüpft und ein umfassendes und glaubwürdiges Bild der damaligen Zeit gezeichnet. Die politischen Verwicklungen und Hintergründe werden anschaulich und nachvollziehbar dargestellt. Hamburgs fragwürdige Rolle während des Krieges wird dabei besonders deutlich hervorgehoben. Jörgen Bracker wartet mit einer geballten Ladung an historischen Fakten auf, die aber sehr spannend verpackt sind, so dass man schnell mittendrin ist in dem Strudel aus Intrigen, Korruption und Verrat, Liebe und Leidenschaft, Waffenschmuggel, Habgier und Mord. Zahlreiche historische und fiktive Figuren werden geschickt miteinander kombiniert, das Zusammenspiel aller Akteure ist ausgeklügelt und funktioniert prima. Valckenburghs ganzes Tun ist auf Frieden ausgerichtet, die Verbesserungen der Stadtbefestigungen sind sein oberstes Ziel, um die Katholische Liga auf Abstand zu halten. Jonas, von Valckenburgh mit geheimdienstlichen Aufgaben betraut, soll den aufblühenden Waffenhandel in der Stadt auskundschaften, damit den illegalen Machenschaften der skrupellosen Waffenschmuggler ein Ende gesetzt werden kann. Václav, Sohn des Rektors der Prager Universität Jan Jessenius, sinnt nach der Enthauptung seines Vaters vor dem Altstädter Rathaus in Prag auf Rache und will Jonas zu seinem Werkzeug machen. Die Geschehnisse finden ihren schrecklichen Höhepunkt am 02. Juli 1622, als auf der Elbe bei Neumühlen ein Waffenschmugglerschiff mit 37 Personen an Bord in die Luft fliegt. Eine Katastrophe, die Jonas trotz aller Bemühungen nicht verhindern kann. Man merkt „Spielmanns Fluch“ die intensive Recherche an. Jörgen Bracker lässt mit dieser gelungenen Mischung aus Historie und Fiktion ein Stück Hamburger Geschichte wieder aufleben – ein durchweg spannendes Leseerlebnis.

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Leseempfehlung!
von mabuerele am 11.10.2015

„...Und zum Dritten geht es um die gewissenlosen Propagandisten im Stadtrat, weil sie sich für Geld die hehrsten Begründungen für Waffenlieferungen in Spannungsgebiete ausdenken...“ Wir schreiben das Jahr 1620. In Vierlanden melkt Jonas die Kühe seines Bruders, als es an das Tor hämmert. Es ist die Wirtin vom Zollenspieker mit... „...Und zum Dritten geht es um die gewissenlosen Propagandisten im Stadtrat, weil sie sich für Geld die hehrsten Begründungen für Waffenlieferungen in Spannungsgebiete ausdenken...“ Wir schreiben das Jahr 1620. In Vierlanden melkt Jonas die Kühe seines Bruders, als es an das Tor hämmert. Es ist die Wirtin vom Zollenspieker mit ihren Leuten. Sie wurden überfallen und der Vater der Wirtin schwer verletzt. Jonas ahnt, das die Angreifer auch auf den Hof seines Bruders kommen werden und lässt sich eine geschickte Verteidigungsstrategie einfallen. Als der Festungsbaumeister van Valckenburgh einen Boten sucht, fällt ihm der pfiffige Bauernjunge auf. Der Autor hat einen spannenden historischen Roman mit sehr aktuellen Bezügen geschrieben. Das Buch lässt sich zügig lesen und hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Die Protagonisten werden gut charakterisiert. Jonas hatte das Johanneum, die Lateinschule, besucht. Er wollte eigentlich in Prag Theologie studieren. Doch wegen seines dunklen Aussehens und seiner zweifelhaften Herkunft wurde er gemieden. Eine Verleumdung sorgte dafür, dass er die Schule verlassen musste. Nun arbeitet er auf dem Hof seines älteren Bruders. Gerade in den Zeiten der Gefahr zeigt sich, dass er ein kluges Köpfchen ist. In Hamburg lernt Jonas den jungen Spielmann Vaclav kennen und lieben. Das stellt ihn bald vor schwierige Entscheidungen. Der Festungsbaumeister van Valckenburgh ist eine historische Person. Er ist Calvinist und von Moritz von Oranien beauftragt, Hamburg durch eine Mauer vor Kriegseinwirkungen zu schützen. Der Roman zeugt von umfangreicher und exakter Recherche des Autors. Das Geschehen vor 400 Jahren weist durchaus Parallelen zur Gegenwart auf. Und genau die wurden gekonnt herausgearbeitet und thematisiert. Während Valckenburgh der Stadt den Frieden erhalten will, paktiert ein Teil der politisch Verantwortlichen und wirtschaftlich Herrschenden mit den Spaniern. Sie sehen ihre Chance darin, durch Waffenlieferungen Hab und Gut zu mehren. Dabei ist man durchaus bereit, beide Kriegsparteien zu beliefern. Gier siegt über Menschlichkeit. Hinzu kommen die auftretenden Spannungen in der Stadt. Neben den Katholiken und den Lutheraner nimmt die Zahl der Calvinisten zu, die aus anderen Teilen des Reiches nach Hamburg geflohen sind. Die aber sind unerwünscht. Der Schriftstil des Buches ist ausgefeilt. Gleich zu Beginn bedient sich der Autor einer kurzschrittigen und abgehackten Sprache, um Angst und Unruhe auch durch das Wort deutlich zu machen. Bei der Beschreibung der Landschaft, der Stadt Hamburg und der Schiffsreisen dagegen findet er treffende Metapher. Zu den Höhepunkten des Buches gehören für mich die Gespräche zwischen van Valckenburgh und Jonas. Wenn der Baumeister ihm erklärt, dass es manchmal besser ist, auf Rache zu verzichten, weil jeder Tote neuen Hass weckt, dann war das nicht nur für die ferne Vergangenheit eine weise Aussage. Die Entwicklung der Protagonisten wird sehr feinfühlig dargestellt. Während Vaclav über detaillierte Rachepläne nachdenkt, hat Jonas van Valckenburgh und Anna, die Gefährtin seiner Kindheit, an seiner Seite, die ihm nicht nur notfalls den Kopf zurecht rücken, sondern auch eine neue Chance geben. Die Emotionen werden einerseits durch passende Worte, andererseits durch Taten dargestellt. Wut und Enttäuschung, Zuneigung und Verrat, Freude und Gemeinschaftssinn durchziehen mehr oder weniger die Handlung. Dem Autor gelingen Sätze, über deren tiefgründigen Inhalt es sich lohnt, nachzudenken. Obiges Zitat stammt von Jonas, der im Auftrage von van Valckenburgh Wege gegen den Waffenschmuggel finden sollte. Im Nachwort trennt der Autor Fiktion von Realität. Ich war positiv überrascht, wie viele Fakten der Geschichte belegbar sind. Weiterführende Literaturhinweise und eine Übersicht über Personen und Ereignisse ergänzen das Buch. Das Cover mit dem Lautenspieler vor dem in zarten Farben gehaltenen maritimen Hintergrund passt gut zur Handlung. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. In einer fesselnden und abwechslungsreichen Handlung hat der Autor nicht nur eine Episode aus dem Dreißigjährigen Krieg verarbeitet, sondern geschickt aufgezeigt, dass Geldgier eine der entscheidenden Kriegstreiber ist. Hat die Menschheit daraus gelernt??

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Mein Leseeindruck
von Diana Jacoby aus Bretten am 08.10.2015

Mein Leseeindruck: Okay, ja, ich gebe es zu - ich bin ein Cover-Käufer. Soll heißen, dass für mich tatsächlich das Cover beim Kauf beeinflusst. Beim vorliegenden Buch hatte ich nun das grosse Glück, dass ich zur Leserunde ausgelost wurde. Beworben hatte ich mich, aufgrund des Covers und weil ich ein großer... Mein Leseeindruck: Okay, ja, ich gebe es zu - ich bin ein Cover-Käufer. Soll heißen, dass für mich tatsächlich das Cover beim Kauf beeinflusst. Beim vorliegenden Buch hatte ich nun das grosse Glück, dass ich zur Leserunde ausgelost wurde. Beworben hatte ich mich, aufgrund des Covers und weil ich ein großer Fan historischer Romane bin. Meine Erwartung an die Geschichte war also komplett auf das Cover beschränkte. Ein Musikant, um genauer zu sein, ein Lautenspieler. Schon auf den ersten Seiten kam jedoch die Ernüchterung. Ein sehr holprigen, unrunde Schreibstil, der es mir nur schwerlich machte, in die Geschichte einzubinden. Der Autor hatte sich zwar während der Leserunde dazu erklärt, letztendlich sitze ich jedoch als Leser vor dem Buch. Beim weiteren Fortgang der Geschichte wurde mir klar, dass sich der Autor wohl irgendwie sehr wissenschaftlich an die Geschichte gemacht hatte, da oftmals die historischen Romanaspekte in den Hintergrund getreten sind. Vielmehr war der Glanz in den Augen des Autors zu erkennen, als von der Explosion des Schiffes erzählt wurde. Hier hatte ich den Eindruck, als sprudelten die Worten dem Autor nur so heraus. Für mich blieb jedoch der Roman auf der Strecke. Am Schluss des Buches habe ich dann gelesen, dass mich mein Eindruck nicht getäuscht hat. Anzumerken wäre auch, dass sich der Autor stellenweise einer sehr einfachen Sprache bedient. z.B. kotzen, kacken, etc. Aber um nicht nur zu meckern, möchte ich auch ein Lob aussprechen. Nicht nur das Cover hat mir sehr gut gefallen, sondern auch das Namensverzeichnis am Ende.(Leider habe ich dieses auch erst am Ende entdeckt) Fazit: Ein historischer Roman, bei dem der "Roman" leider etwas zu kurz kommt. Wen dieses jedoch nicht stört, oder auf der Suche nach Fakten ist, wird dieses Buch mit großem Vergnügen lesen.

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