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Steelheart

Roman

(3)
Selbst der stärkste Gegner ist verwundbar – du musst nur wissen, wo


Als David sechs ist, zerstört eine gewaltige Explosion die Welt, die er kannte. Einige der Überlebenden erlangen Superkräfte, die sie dazu nutzen, sich die übrigen untertan zu machen. Als David acht ist, muss er miterleben, wie einer dieser Superhelden, ein gewisser Steelheart, seinen Vater ermordet. Von da an kennt David nur ein Ziel: herauszufinden, warum sein Vater sterben musste. Und ihn zu rächen. Er schließt sich einer Untergrundbewegung an, die die Herrschaft der scheinbar unbesiegbaren Superhelden bekämpft. David ahnt, dass sogar der mächtige Steelheart eine Schwachstelle hat. Er muss sie nur entdecken. Doch das bunt zusammengewürfelte Grüppchen der Widerstandskämpfer muss sich erst zusammenraufen. Und nicht jeder billigt Davids Plan, Jagd auf Steelheart zu machen …


Rezension
"Die actionreiche Story nimmt von der ersten Seite an gefangen und lässt die Leser bis zur letzten Seite nicht mehr los. (...) Brandon Sanderson ist der nächste große Wurf gelungen."
Portrait
Brandon Sanderson, 1975 in Nebraska geboren, schreibt seit seiner Schulzeit phantastische Geschichten. Er studierte Englische Literatur und unterrichtet Kreatives Schreiben. Sein Debütroman »Elantris« avancierte in Amerika auf Anhieb zum Bestseller. Seit seinen »Kinder des Nebels«-Romanen und seinen Sturmlicht-Chroniken gilt Brandon Sanderson auch in Deutschland als einer der neuen Stars der Fantasy. Der Autor lebt mit seiner Familie in Provo, Utah.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kopiergeschützt i
Seitenzahl 448, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 09.06.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783641125660
Verlag Heyne
Verkaufsrang 37.488
eBook (ePUB)
8,99
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Michéle Schwarz, Thalia-Buchhandlung Pirmasens

Eine epische Geschichte über Superhelden, die gar nicht so super sind. Im Gegenteil, man muss sie aufhalten. Einfach supertoll!!! Eine epische Geschichte über Superhelden, die gar nicht so super sind. Im Gegenteil, man muss sie aufhalten. Einfach supertoll!!!

Marlene Mathewson, Thalia-Buchhandlung Berlin

Der erste Teil einer neuen Science-Fiction-Reihe von Brandon Sanderson. Actiongeladene Szenen in einer dystopischen Welt machen dieses Buch zu einem aufregenden Leseerlebnis. Der erste Teil einer neuen Science-Fiction-Reihe von Brandon Sanderson. Actiongeladene Szenen in einer dystopischen Welt machen dieses Buch zu einem aufregenden Leseerlebnis.

Bettina Krauß, Thalia-Buchhandlung Neuwied

Rasant, kurzweilig und modern - Superhelden mal anders! Irres Lesevergnügen. Rasant, kurzweilig und modern - Superhelden mal anders! Irres Lesevergnügen.

Robin Limper, Thalia-Buchhandlung Düsseldorf

Endlich sind die mit den Superkräften mal nicht die Guten. Ein richtig schönes "Jungenbuch". Endlich sind die mit den Superkräften mal nicht die Guten. Ein richtig schönes "Jungenbuch".

„Filmreifes und ungewöhnliches Superhelden-Abenteuer!“

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Ein grandioses Buch, das Action, Science Fiction und Fantasy zu einem absoluten Leseabenteuer verknüpft. Epics, böse Superhelden, übernehmen die Städte der Welt und nutzen ihre Macht skrupellos aus. Verfolgt von der Vergangenheit will David sich einer Untergrundgruppe anschließen um Steelheart, den schlimmsten Epic überhaupt, zu stürzen. Ein grandioses Buch, das Action, Science Fiction und Fantasy zu einem absoluten Leseabenteuer verknüpft. Epics, böse Superhelden, übernehmen die Städte der Welt und nutzen ihre Macht skrupellos aus. Verfolgt von der Vergangenheit will David sich einer Untergrundgruppe anschließen um Steelheart, den schlimmsten Epic überhaupt, zu stürzen.
Das Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert, besonders das Ende beschert abermals atemlose Lesemomente.

Britta Christan, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Epics (Supermenschen) beherrschen die Welt. Steelheart ist unbesiegbar. Doch ein Junge will ihn stürzen ... Spannend, fesselnd, hart. Ein toller Roman zum Schmökern und Eintauchen! Epics (Supermenschen) beherrschen die Welt. Steelheart ist unbesiegbar. Doch ein Junge will ihn stürzen ... Spannend, fesselnd, hart. Ein toller Roman zum Schmökern und Eintauchen!

„Jungs-Buch“

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Auch wenn/weil(?) dieser Jungendroman mich grundsätzlich an die Idee der X-Men-Verfilmungen erinnerte, habe ich ihn mit Vergnügen an zwei Tagen durchgezogen. Autor Brandon Sanderson hat sich mit dieser Science-Fiction-Super"helden"-Geschichte mal eine Auszeit von seinen "erwachseneren" Magie-Romanen gegönnt und mit der ev. ausbaubaren Auch wenn/weil(?) dieser Jungendroman mich grundsätzlich an die Idee der X-Men-Verfilmungen erinnerte, habe ich ihn mit Vergnügen an zwei Tagen durchgezogen. Autor Brandon Sanderson hat sich mit dieser Science-Fiction-Super"helden"-Geschichte mal eine Auszeit von seinen "erwachseneren" Magie-Romanen gegönnt und mit der ev. ausbaubaren Story unserer Jugendbuchabteilung sicherlich einen Gefallen getan.Denn es ist ein echtes "Jungs"buch ( die lesewilligeren Mädels lesen sowieso alles ), es sieht auf dem Cover düster-spannend aus und hat eine durchaus rasante Handlung aufzuweisen. Ich-Erzähler David, dessen Vater durch einen sogenannten EPIC, einen übermenschlichen Bösen, getötet wurde ,hat seine Rache an den Epics zehn lange Jahre kultiviert und diese erforscht, wo immer es ihm möglich war.Als er die "Rächer", eine menschliche Untergrund-Guerillatruppe, kontaktieren kann, die sich zur Aufgabe gemacht hat, verwundbare Epics auszuschalten(=zu töten), verwandelt sich sein bis dato überschaubarer Alltag in ein viel lebensbedrohlicheres Abenteuer, als er sich hätte träumen lassen. Denn die "Rächer" können seine Erkenntnisse nicht ignorieren und wollen gemeinsam mit ihm einen der gefährlichsten Epics angehen, den es gibt, "Steelheart", den übermächtigen Beherrscher ihrer Stadt persönlich....
Dieser Roman ist Popcorn-Action-Kino pur, mit kleiner! Liebesgeschichte und Gottseidank auch einigen Skrupeln bei der jugendlichen Hauptperson , also nicht nur Baller-Mania , sollte aber vielleicht auch nicht unter 14 Jahren empfohlen werden...

Eventuell testen Sie ja unsere Leseprobe oder kommen zum Reinblättern mal bei uns vorbei ?

Melanie Böhm, Thalia-Buchhandlung Hagen

Ziemlich starke, großartige Geschichte! Überzeugt durch Genialität und Spannung! Unbedingt lesen - und am besten Teil 2 "Firefight" schon bereithalten Ziemlich starke, großartige Geschichte! Überzeugt durch Genialität und Spannung! Unbedingt lesen - und am besten Teil 2 "Firefight" schon bereithalten

„Eine "Junge Buchprofi-Rezension" von Stefanie, 16 Jahre“

Junge Buchprofis empfehlen, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Der Roman Steelheart von Brandon Sanderson spielt in der Zukunft, in welcher es übermenschliche Wesen mit vielen verschiedenen Superkräften namens „Epics“ gibt.
Im Alter von 8 Jahren hat der Hauptcharakter David ein dramatisches Erlebnis. “Epics“ bekommen die Macht über ihn und uns und verändern so unser Leben. Aufgrund des Traumas
Der Roman Steelheart von Brandon Sanderson spielt in der Zukunft, in welcher es übermenschliche Wesen mit vielen verschiedenen Superkräften namens „Epics“ gibt.
Im Alter von 8 Jahren hat der Hauptcharakter David ein dramatisches Erlebnis. “Epics“ bekommen die Macht über ihn und uns und verändern so unser Leben. Aufgrund des Traumas arbeitet David daraufhin, den Herrscher „Epic“- Steelheart, von seiner Stadt zu vernichten. Er sammelt so viele Informationen über die „Epics“, wie er nur finden kann, um Rache auszuüben und herauszufinden, warum sein Vater sterben musste. Mit 18 Jahren sucht er die Rächer (eine Gruppe von Widerstandleistenden gegen die „Epics“) auf, um mit ihrer Hilfe „Steelheart“ umzubringen und seinen Schuldgefühlen ein Ende zu bereiten.

Eine fesselnde Geschichte von einem Jungen, der alles verloren hat und nun die Antworten auf seine Fragen sucht. Brandon Sanderson gelingt ein super Buch über eine neue Gefahr für die Menschheit und es wäre ein guter Auftakt für eine neue Jugendbuchreihe.

„Einfach nur episch!“

Kathrin Heintel, Thalia-Buchhandlung Pforzheim

De Welt ist nicht mehr das, was sie mal war. Seit vor zehn Jahren Calamity am Himmel erschien, gibt es nicht nur normale Menschen sondern auch solche, die Superkräfte entwickelt haben - die Epics. Superhelden? - Weit gefehlt, denn die Epics wollen herrschen und nutzen ihre übernatürlichen Fähigkeiten zu ihrem eigenen Vorteil. Einer De Welt ist nicht mehr das, was sie mal war. Seit vor zehn Jahren Calamity am Himmel erschien, gibt es nicht nur normale Menschen sondern auch solche, die Superkräfte entwickelt haben - die Epics. Superhelden? - Weit gefehlt, denn die Epics wollen herrschen und nutzen ihre übernatürlichen Fähigkeiten zu ihrem eigenen Vorteil. Einer der mächtigsten dieser Epic ist Steelheart und genau den will David am liebsten tot sehen, denn er hat Davids Vater ermordet.

"Ich habe Steelheart bluten sehen." Bäm! Schon der erste Satz des Buches haut von den Socken. Und macht vor allem Lust auf mehr. Toller Auftakt einer Trilogie, mit der sich Brandon Sanderson ins Jugendbuch-Genre wagt und dort einen richtigen Knaller landet.

Stefan Tinkloh, Thalia-Buchhandlung Münster

Ein geschriebener Comic. Mit Superösewichten statt Superhelden. Was ganz anderes von Sanderson, aber wieder mal sehr gut... Ein geschriebener Comic. Mit Superösewichten statt Superhelden. Was ganz anderes von Sanderson, aber wieder mal sehr gut...

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Actionreicher Jugendroman. Eine Vendetta, diie einen Jungen über sich hinaus wachsen lässt. Coole Fähigkeiten. Actionreicher Jugendroman. Eine Vendetta, diie einen Jungen über sich hinaus wachsen lässt. Coole Fähigkeiten.

Angelika Lanaras, Thalia-Buchhandlung Sulzbach

Spannendes neues Szenario mit einer tollen außergewöhnlichen Story! Man kann das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen! Spannendes neues Szenario mit einer tollen außergewöhnlichen Story! Man kann das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen!

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Kundenbewertungen


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Steelheart
von einer Kundin/einem Kunden am 10.08.2014

Die Welt ist nicht, wie wir sie kennen. Die Menschen leben in Dunkelheit, die Superhelden sind an der Macht. Es sind keine Superhelden, wie wir sie aus dem Fernsehen kennen. Sie besitzen zwar bestimmte Superkräfte, doch setzen sie nicht ein, um die Menschheit vor dem Bösen zu beschützen..sie sind... Die Welt ist nicht, wie wir sie kennen. Die Menschen leben in Dunkelheit, die Superhelden sind an der Macht. Es sind keine Superhelden, wie wir sie aus dem Fernsehen kennen. Sie besitzen zwar bestimmte Superkräfte, doch setzen sie nicht ein, um die Menschheit vor dem Bösen zu beschützen..sie sind das Böse. Auch wenn die Mehrheit dieses Leben aktzeptiert, gibt es Ausnahmen: Im Alter von 6 Jahren muss David mitansehen, wie sein Vater vom mächtigen Superhelden Steelheart erschossen wird. Von diesem Tag an sinnt er nach Rache. Er stellt Nachforschungen an, um diese Superhelden besser kennen zu lernen, denn er will deren Schwachstellen wissen, damit er sie vernichten kann. Doch dies kann er nicht alleine, dafür braucht er die Hilfe der Widerstandskämpfer. Allerdings steht nicht jeder hinter Davids Plan und sein Wunsch nach Rache scheint als Einziges sein Leben zu bestimmen. Brandon Sanderson schreibt aus der Sicht von David einen super spannenden Fantasy-Roman, nicht nur für Jugendliche, sondern auch von Erwachsenen zu lesen. Ich konnte das Buch kaum noch zur Seite legen, es ist wirklich fesselnd und das Ende umso überraschender.

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Brandon Sanderson kann es auch im Jugendbuch
von einer Kundin/einem Kunden am 18.06.2014

Nachdem er im High-Fantasy-Bereich bereits eine feste Größe ist, beweist Brandon Sanderson nun auch im Jugendbuch, daß er das Zeug zu einem grandiosen Geschichtenerzähler besitzt. "Steelheart" besitzt alles, was auch seine Fantasy-Werke auszeichnet: Eine durchdachte Handlung, Humor, eine geradlinige Erzählweise und, neu hinzugekommen, eine sehr actionorientierte Erzählweise, was den... Nachdem er im High-Fantasy-Bereich bereits eine feste Größe ist, beweist Brandon Sanderson nun auch im Jugendbuch, daß er das Zeug zu einem grandiosen Geschichtenerzähler besitzt. "Steelheart" besitzt alles, was auch seine Fantasy-Werke auszeichnet: Eine durchdachte Handlung, Humor, eine geradlinige Erzählweise und, neu hinzugekommen, eine sehr actionorientierte Erzählweise, was den Titel fast schon automatisch in den Bereich der Jungs-Unterhaltung schiebt. Und alle Attribute (der männliche Protagonist als Identifikationsfigur, die vielen motorisierten Actionszenen, die fast schon Filmcharakter besitzen und die eher dezent im Hintergrund angedeutete Liebesgeschichte) scheinen dies auch zu bestätigen, doch halte ich "Steelheart" auch für eine tolle Dystopie für alle weiblichen Leserinnen, welche etwas Neues abseits der ausgefransten Liebesgeschichten im Dystopiegewand und die ewig vorherrschende Suche nach dem einen richtigen im Jugendbuch suchen. Belohnt wird man von einer zwar recht einfach gehaltenen Rachegeschichte, welche jedoch durch ihr düsteres Setting und den ungewöhnlichen Prämissen mit den Epics und Steelheart im besonderen beeindruckt. Alles in Allem eine hervorragende Alternative zu Panem und der "Bestimmung", die hervorragend unterhält und ein kurzweiliges Vergnügen bietet.

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Ein All-Age-Roman für Jungs
von einer Kundin/einem Kunden am 10.06.2014

Die Idee der Superkräfte ist zwar nicht neu, aber originell umgesetzt - Macht korrumpiert. Und so kämpfen die Epics - so heissen die Menschen mit Superkräften - gegeneinander und die Menschen leiden unter ihrer Herrschaft. Diese Geschichte ist, wie nicht anders zu erwarten bei Sanderson, logisch und sehr gut... Die Idee der Superkräfte ist zwar nicht neu, aber originell umgesetzt - Macht korrumpiert. Und so kämpfen die Epics - so heissen die Menschen mit Superkräften - gegeneinander und die Menschen leiden unter ihrer Herrschaft. Diese Geschichte ist, wie nicht anders zu erwarten bei Sanderson, logisch und sehr gut durchdacht. Toll sind auch die Charaktere, allen voran David, welcher die Geschichte aus der Ich-Perspektive erzählt. Ein lockerleichter Schreibstil, eine gute Portion Humor und einige überraschende Wendungen runden diesen Action-Roman wundervoll ab, so dass er in meinen Augen etwas besonderes ist.

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Der Held unter Antihelden
von Sabrina W. aus Kirchen am 31.05.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Mein Urteil Die Thematik ist mehr als bekannt. Sie kommt des Öfteren in Since Fiction Romanen vor, und man wird auch das Gefühl nicht los das man gerade einen liest., Jedoch erkennt man auch sehr viele Tendenzen zu Dystonien. Nun könnte man meinen, der Roman würde, wie es bei... Mein Urteil Die Thematik ist mehr als bekannt. Sie kommt des Öfteren in Since Fiction Romanen vor, und man wird auch das Gefühl nicht los das man gerade einen liest., Jedoch erkennt man auch sehr viele Tendenzen zu Dystonien. Nun könnte man meinen, der Roman würde, wie es bei vielen meist der Fall ist, nichts Neues mehr bieten. Dies ist nicht der Fall. Branden Sanderson schafft es die Thematik, „Was ist Böse und wie wird man es“, neu zu verpacken. Dies schafft er mit dem Protagonisten David, einen unscheinbarer jungen Mann, der jedes Nerdherz höher schlagen lässt. Er ist nicht nur klug, willensstark, zielgesteuert und ehrgeizig. Nein er ist auch ein typischer junger Mann, welcher sich von seinen Gefühlen leiten lässt. Er ist so sehr mit seinem Ziel beschäftigt, Steelheart zu töten, dass er sein Umfeld komplett aus den Augen verliert und nicht bemerkt, dass er seinem Gegner, den Epics und somit auch Steelheart, sehr ähnlich ist und sich die Frage stellen muss, ist das was ich tue Richtig oder werde ich selbst zu dem was ich nicht sein will, BÖSE? Durch die einfache Syntax, lässt sich der Roman sehr flüssig lesen. Des Weiteren machte sich Branden Sanderson den inneren Monolog zu eigen um David vor zu stellen, wo durch Davids kleine sympathische Macken deutlich werden. Kleine clevere Einschübe von wissens werten Fakten und Fremdwörtern, geben dem Roman einen Lehrreichen touch. Die Figuren Konstellation und Charakterisierung, ließen einen oft über seine eigene Moral nachdenken und so, mit David, und seinen Mitmenschen bangen. Beendet wurde der Roman mit einer kleinen Frage. So das man nicht drum herum kommt, über das Buch nach zu denken oder zu hoffen, dass es einen 2 Teil gibt. Cover Wenn man auf das Cover schaut erblickt man durch ein art Einschussloch und sieht einen jungen Mann. Er steht mit breitbeinigen Beinen und geballten Fäusten vor einem Luftschiff. Man kann darauf schließen, das der junge Mann sehr willensstark ist auch wenn er alleine da steht. Daher ist es sehr passend. Denn der Protagonist befindet sich zu erst auch alleine und weis was er will. Auch ist die Sicht erst mal durch das Einschussloch eingeschränkt und mann kann noch nicht alles überblicken. Auch im beim lesen wird man erst mal auf die Flasche Fährte gelockt. ? Fazit Der Roman Steelheart ist nicht nur was für die jungen Leser und es lohnt sich auf jeden Fall das Buch zu lesen/ kaufen. Es ist ein Science Fiction Roman mit einem Hauch von dystopischen Einschüben. Ich persönlich hoffe, dass der Autor es bei diesem echt gelungen Roman belässt und man sich selbst Gedanken machen darf, was passieren wird. Leider ist dies nicht der Fall und man muss sich wieder durch eine Trilogie winden. Der Zweiter Teil trägt den Namen Firefight. Ich werde dennoch dran bleiben und wünsche mir, dass die Geschichte nicht im zweiten und dritten Band seine Dynamik und Branden Sanderson seinen Einfallsreichtum verliert.

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von Luca Cerrone aus Moers am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Davids Vater wurde von Steelheart getötet. Mehrere Jahre später hat er nur ein Ziel: den mächtigen Steelheart töten - komme was wolle. Spannung pur und jede Menge Action!

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Epischer und packender Auftakt der Trilogie
von Drachenfeuer am 24.02.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Steelheart stellt den Auftakt einer neuen Trilogie Brandon Sandersons dar. Dieses Mal begeben wir uns nicht in eine neue Ecke des Cosmere, sondern erleben unsere eigene Zukunft. Calamity ist am Himmel erschienen, eine mysteriöse Erscheinung, deren Herkunft ungeklärt ist. Fest steht nur, dass die Verwandlung normaler Menschen in sogenannte... Steelheart stellt den Auftakt einer neuen Trilogie Brandon Sandersons dar. Dieses Mal begeben wir uns nicht in eine neue Ecke des Cosmere, sondern erleben unsere eigene Zukunft. Calamity ist am Himmel erschienen, eine mysteriöse Erscheinung, deren Herkunft ungeklärt ist. Fest steht nur, dass die Verwandlung normaler Menschen in sogenannte Epics in irgendeinem Zusammenhang mit Calamity steht. Epics besitzen mehr oder weniger starke übernatürlich Kräfte, die sich ganz unterschiedlich ausprägen können. Die stärksten von ihnen sind so mächtig, dass sie unverwundbar scheinen. Naturgewalten gleich herrschen sie wie Götter über die Menschen und haben sie sich Untertan gemacht. Steelheart ist der Tyrann Newcagos, der rauchenden Ruinen dessen, was einst Chicago gewesen war. Seit nunmehr zehn Jahren herrscht er unangefochten mit Angst und Schrecken über sein Reich. Doch im Untergrund regt sich Wiederstand. Die Reckoners, zu Deutsch Rächer, haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Epics zu töten und die Menschen von ihrem Joch zu erlösen. Für David, dessen Vater bei Steelhearts Machtübernahme von dem High Epic getötet worden war, sind die Reckoners Helden. Er ist fest entschlossen, sich ihnen anzuschließen und gemeinsam mit ihnen Steelheart zu töten und seinen Vater zu rächen. Denn eine Schwäche hat jeder Epic, und David hat als einziger noch lebender Mensch Steelheart bluten sehen. Sanderson, obwohl er anfangs selbst skeptisch war, zeigt hier, dass er auch außerhalb des Cosmere packende Stories schreiben kann. Actiongeladen und spannend schreitet die Handlung voran, hat dabei aber genügend Raum, um sich zu entfalten. In ihrem Rahmen besitzt sie genau die richtige Länge. In meinen Augen fehlt nichts Wichtiges, auf Übeflüssiges wurde verzichtet. Stück für Stück entfaltet sich das Geflecht und arbeitet auf den Schluss hin. Was anfangs seltsam und rätselhaft erschien, löst sich am Ende logisch und interessant auf. Die Story des ersten Buches ist in sich geschlossen, lässt aber immer noch genügend Anknüpfmöglichkeiten für die beiden Nachfolgebände. Auch ein Blick auf die Charaktere lohnt sich. Sehr lobenswert ist die Gruppendynamik dargestellt. David trifft als extentrischer ("Nerd") Neuling zu einer Gruppe hinzu, die wahrscheinlich schon über Jahre hinweg aufeinander eingespielt ist, was man auch deutlich merkt. Die Folgen werden glaubhaft und facettenreich dargestelt. Auch die Charaktere an sich sind jeder individuell und klar voneinander abgrenzbar. Jeder hat seine Eigenheiten, seine Ansichten und Denkweisen, die ihn prägen und auszeichnen. Und nicht zu vergessen der Humor. Es geht nicht nur bierernst darum, die Menschheit aus der Tyrannei der Epics zu eretten. Die Reckoners haben ebenso ihre Sinn für Humor. David mit seinen unsäglichen Metaphern, Megan, die deswegen über David herzieht, Cody und seine Dämonen ... Schlussendlich ist aber die Kernaussag: Es gibt keine Helden, doch alles einfach nur schwarz und weiß zu zeichnen, ist ebenso nicht möglich. So wie es unter den Epics Tyrannen wie Steelheart und gute Leute wie Conflux gibt, so sind auch die Reckoners nicht unbedingt die Guten. Kann man wirklich gutheißen, was sie machen? Denn eigentlich betreiben sie ja doch Terorismus, indem sie gezielt Steelhearts Infrastruktur angreifen, um ihn zu schwächen ...

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Ein Herz aus Stahl
von Franziska Schulz am 18.04.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Seit gefühlten Jahren wollte ich dieses Buch endlich lesen ? das Cover hat mich einfach von der ersten Sekunde an überzeugt! Es strahlt unglaubliche Macht aus, eine epische Stärke, Action und Gewalt. Und hinter dieser Schönheit von Buch steckt auch genau das: Eine ziemlich starke, ziemlich großartige Geschichte. Steelheart war... Seit gefühlten Jahren wollte ich dieses Buch endlich lesen ? das Cover hat mich einfach von der ersten Sekunde an überzeugt! Es strahlt unglaubliche Macht aus, eine epische Stärke, Action und Gewalt. Und hinter dieser Schönheit von Buch steckt auch genau das: Eine ziemlich starke, ziemlich großartige Geschichte. Steelheart war mein erstes Buch von Brandon Sanderson, der zurzeit in aller Munde ist. Zugegeben, ich hatte hohe Erwartungen an den Auftakt der Reckoners-Reihe. Ich liebeliebe Superhelden, DC und Marvel gehören bei mir dazu. Daher war ich besonders gespannt auf diese Geschichte. Worum geht?s eigentlich? Epics. Anti-Helden, die keine Grenzen kennen. Und niemand weiß so recht, woher sie eigentlich kommen. Als David sechs ist, zerstört eine gewaltige Explosion die Welt, die er kannte. Einige der Überlebenden erlangen Superkräfte, die sie dazu nutzen, sich die übrigen untertan zu machen. Als David acht ist, muss er miterleben, wie einer dieser Superhelden, ein gewisser Steelheart, seinen Vater ermordet. Von da an kennt David nur ein Ziel: Rache an Steelheart. Er muss herausfinden, was ihn zum Bluten gebracht hat, was seine Schwachstelle ist, warum sein Vater sterben musste. Und schließlich trifft er auf die Rebellengruppe, die sich Reckoners nennen, und auf die Frage: Das Leben unter Steelheart ist zwar schlecht, aber was geschieht mit einem völlig verängstigten, von Steelheart abhängigen Newcago, wenn der Anführer nicht mehr ist? Ich hatte Sandersons Schreibstil anders eingeschätzt, als er in diesem Buch tatsächlich ist. Spannend, kurz und witzig führt er die Handlung ein und lässt auf keiner Seite Langeweile einziehen. Hin und wieder dachte ich: Oh, nun kommt wohl eine ?alltägliche? Beschreibung der Vorbereitung oder des Tagesablaufs, aber nein ? der Autor fädelt geschickt die Handlung ein, setzt Spannungspunkte und fasst die Handlung dazwischen nur kurz zusammen. So bleibt man auf den Schwerpunkten fixiert und e geht Schlag auf Schlag! Wie toll das sein kann! Man merkt dem Buch sehr an, was für Erfahrungen Sanderson bereits im High-Fantasy Bereich gesammelt hat. Es ist solide durchdacht, geht über den Rand von Newcago hinaus und präsentiert ein ziemlich geniales Worldbuilding. Newcago, das ehemalige Chicago, ist von Steelheart komplett in Stahl verwandelt worden. Es existieren Straßen und tiefere Wohnbezirke unter der Stadt selbst, wo das niedere Volk lebt. Wohnhöhlen sind in den Stahl gefräst, es herrscht ständige Dunkelheit ? Tageslicht gibt es schon seit Jahren nicht mehr. An der Spitze stehen Steelheart, Nightwielder, Conflex sowie Firefight, vier Epics, die jeder mit seiner eigenen Superkraft einzigartig und mächtig sind. Jeder zieht seine Fäden. Es gibt die verschiedensten Epics, die Variationen sind unglaublich. Und jeder von ihnen hat eine Schwachstelle. Das schwierige ist nur herauszufinden, was es ist: Ein bestimmter Ton? Eine Farbe? Ein Gegenstand? Ein Gefühl? Manches kombiniert zueinander? Schwierig, da Steelhearts zu finden! Die Handlung war ziemlich gut. Richtig gut. Es beginnt sofort, man wird in das Geschehen geworfen und schon ist man gefesselt. Man begegnet Steelheart sofort auf den ersten Seiten und man erlebt, wie David mit ansehen muss, wie sein Vater Steelheart eine Wunde zufügt. Und dafür sterben muss. Jeder Zeuge muss sterben, niemand darf seine Schwachstelle erfahren. Während des Verlaufs sammelt David unglaublich viele Informationen über jegliche Epics und ihre Schwächen, bereitet sich auf die Vernichtung von Steelheart vor. Bis er auf die Untergrundorganisation Reckoners trifft, ein buntgemischtes Team, dass das Töten der Epics im Visier hat. An manchen Stellen ist die Spannung unerträglich, ? diese Action! ? und man denkt sich nur noch: O M G ? IST DAS SEIN ERNST? WIE GEHTS WEITER? ICH KANN SO NICHT WEITERLESEN! O M G! *die nächsten 100 Seiten in Rekordzeit verschling* ? Ja. So manches Mal hatte ich Schnappatmungen oder habe merkwürdige Quietschgeräusch von mir gegeben. Die Charaktere sind genauso super wie alles andere an diesem Buch. David ist ein liebenswürdiger Charakter, der aus seiner Kindheit gerissen wurde. Er ist ehrgeizig, verliert sein Ziel nicht aus den Augen und liebt Improvisationen und schlechte Metaphern. So manches Mal ist er ziemlich einfallsreich gewesen. Dann gibt es noch diesen mysteriösen Anführer der Rebellengruppe, ein kühles, hübsches Mädchen, den schottischirischaustralischen Motivator, eine wissbegierige Wissenschaftlerin und den beständigen Kanadier. Und alle sind mir so ans Herz gewachsen! Ebenso fasziniert war ich von den Epics. Neben Steelheart fand ich besonders Firefight interessant. Ihm umgibt irgendwie dieses gewisse Etwas. Sanderson legt eine unglaubliche Tiefe in jedem seine Charaktere und jeder hat seine eigenen Momente, die ihn/sie so lebendig machen. Kurzum: Ich liebe dieses Buch. Sanderson hat mich absolut überzeugt. Und das Ende ist ? Ich sitze auf heißen Kohlen und warte ungeduldig auf den Nachfolger: Firefight. Ein wenig knibbel ich schon damit, es mir auf Englisch zuzulegen. Aber dann passt das mit den Covern nicht. Um die Wartezeit ein wenig zu überbrücken, habe ich mir aber Mitosis gegönnt, eine Novella, die die Handlung von Band 1 zu Band 2 überbrückt. Trotz der geringen Seiten war die Story megamäßig! (Und nun will ich erst recht Firefight lesen). Steelheart ist für jeden was. Auch wenn ihr Badman, Spiderman oder Green Lantern nicht mögt, kein Fan von Superman und Wonderwoman seid, so glaubt mir: Ihr werdet es trotzdem lieben. Es überzeugt durch Genialität und Spannung³.

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"Wo es Schurken gibt, da gibt es auch Helden" (S. 431)
von Kerstin Stutzke aus Berlin am 25.01.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Als Achtjähriger musste der heute 18-jährige David Charleston mit ansehen, wie der Epic Steelheart seinen Vater tötete, David selbst überlebte nur durch sehr viel Glück. Als David sechs Jahre alt war, erschien Calamity auf Himmel über der Erde und ein gewisser Prozentsatz der menschlichen Bevölkerung entwickelte urplötzlich außergewöhnliche Fähigkeiten.... Als Achtjähriger musste der heute 18-jährige David Charleston mit ansehen, wie der Epic Steelheart seinen Vater tötete, David selbst überlebte nur durch sehr viel Glück. Als David sechs Jahre alt war, erschien Calamity auf Himmel über der Erde und ein gewisser Prozentsatz der menschlichen Bevölkerung entwickelte urplötzlich außergewöhnliche Fähigkeiten. Ab diesem Zeitpunkt gab es auf der Erde zwei Arten "intelligenten" Lebens: die Menschen und die Epics. Zu dieser Zeit glaubten die Menschen noch an ein friedliches Zusammenleben mit den "Superhelden", doch kurz nach dem Mord an seinem Vater, der David als Vollwaise zurücklies, zwangen die Epics die ehemaligen Vereinigten Staaten von Amerika das Kapitulationsgesetz zu verabschieden - seitdem sind die Epics an der Macht und die Menschen nur ihre billigen Arbeitssklaven. Steelheart selbst übernahm die Kontrolle über "Newcago", Davids Geburtsstadt Chicago. Die Vereinigten Staaten von Amerika gab es ab diesem Zeitpunkt nicht mehr - sie wurden zu den Zerbrochenen Staaten. David schlug sich nach dem Mord an seinem Vater ein Jahr lang auf der Straße durch, bevor er schlussendlich in einer Fabrik landete, denn in Newcago ist Kinderarbeit an der Tagesordnung. David jedoch hatte Glück, denn er hatte in dieser Waffenfabrik Gelegenheit, eine (wenn auch dürftige) Schulbildung zu erhalten. Dieses Leben endete vor zwei Monaten, als er 18 Jahre alt wurde. Ab diesem Zeitpunkt sind die jungen, verwaisten Menschen auf sich allein gestellt. David weiß genau, was er mit seinem zukünftigen Leben anstellen will - er will sich "den Rächern" anschließen, sein primäres Ziel ist es, Steelheart zu töten. Tatsächlich plant David bereits seit zehn Jahren diese Zukunft für sich und er hat Glück, denn "die Rächer" sind tatsächlich in Newcago. "Die Rächer" haben es sich zur Aufgabe gemacht, Epics zu töten, um die Menschheit von deren Knechtschaft zu befreien. David gelingt es, mit "den Rächern" Kontakt aufzunehmen, doch von einer Aufnahme eines neuen Mitgliedes halten sie nicht viel, doch es gelingt ihm zumindest, das Interesse ihres Anführers "Prof" an seinen Notizen zu wecken, denn seit zehn Jahren beschäftigt sich David nur mit einem: Epics und wie man diese ausschalten kann. Hierzu hat er ausführliche Notizen gemacht, Schwarzmarktinformationen gesammelt und es so auf ein ausführliches Glossar gebracht. Schlussendlich gelingt es ihm, sich der örtlichen "Rächergruppe" anzuschließen und sie sogar zu überzeugen, in Newcago zu bleiben und den Kampf gegen Steelheart aufzunehmen. Erstaunt nimmt er zur Kenntnis, dass es sich bei "Prof" um niemand anderen als Jonathan Phaedrus handelt, den Gründer "der Rächer" und seinem großen Vorbild. David hat einen Plan, wie er Steelheart ein für alle Mal ausschalten kann, doch wird es ihm gelingen, die Gruppe vom Prof von diesem zu überzeugen, denn es ist augenscheinlich so: Die Chancen, bei der Ausführung dieses Planes zu unterliegen und sein Leben zu lassen, sind außerordentlich hoch, zumal niemand weiß, wie Steelheart überhaupt zu besiegen ist ... "Wo es Schurken gibt, da gibt es auch Helden" (S. 431). Der Plot wurde spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Besonders gut hat mir bei diesem Buch gefallen, dass sehr detailliert auf die gesellschaftliche Entwicklung eingegangen wird, denn nach der Ergreifung der Macht durch die Epics änderte sich die gesellschaftliche Ordnung radikal. Die Figuren wurden facettenreich und authentisch arbeitet. Im Besonderen haben mir die Figur des David und der Megan gefallen. Bei David empfand ich den Reifungsprozess von einem recht "naiven" Jugendlichen zu einem rational denkenden jungen Mann sehr gut dargestellt und auch die Figur der Megan empfand ich als ausgesprochen interessant, den bei dieser war ich immer wieder verblüfft, wie sie auf die Figur des David reagierte. Da waren ein paar herrliche Szenen dabei, die ich extrem genossen habe. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm zu lesen, sodass ich das Buch am Stück gelesen habe.Ich werde bei Gelegenheit auf jeden Fall weitere Bücher des Autoren ins Auge fassen.

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Düster, spannend... Und komisch!
von Mikka Liest aus Hilter am Teutoburger Wald am 30.06.2014
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Das Cover lässt ein düster-dystopisches Buch erwarten, eine grausame Zukunft voller Gefahr und Unterdrückung. Auch der Klappentext klingt nach bitterernstem Freiheitskampf, nach Gewalt und Kampf und Verlust... Und einerseits wird diese Erwartung auch erfüllt - denn oft liest sich das Buch wie ein knallharter Actionfilm, in dem es keine... Das Cover lässt ein düster-dystopisches Buch erwarten, eine grausame Zukunft voller Gefahr und Unterdrückung. Auch der Klappentext klingt nach bitterernstem Freiheitskampf, nach Gewalt und Kampf und Verlust... Und einerseits wird diese Erwartung auch erfüllt - denn oft liest sich das Buch wie ein knallharter Actionfilm, in dem es keine Superhelden gibt, sondern nur Superschurken. Schon der Prolog gibt einen Vorgeschmack darauf, dass die Mutanten dieser Welt überhaupt nichts Gutes bringen. Spannung und Tempo schrauben sich immer wieder rasant in die Höhe, und in diesen Passagen flogen die Seiten für mich nur so dahin! Andererseits: was das Cover nicht erwarten lässt sind die Leichtigkeit und auch der Humor, mit denen Brandon Sanderson diese Geschichte erzählt. Oder die Freundschaft und Verbundenheit zwischen den Widerstandskämpfern, die allesamt starke Persönlichkeiten sind - und schrullige, denn jeder davon hat seine Macken. Bei aller Actionfilm-Atmosphäre klingen auch immer wieder nachdenklichere Motive an. Worüber David, unser jugendlicher Held, zum Beispiel oft nachdenkt: Macht korrumpiert. Er sieht es an den Superschurken, aber es gab Szenen, in denen ich dachte: er sieht es nicht an sich selbst. Und die Menschen werden von den Epics grausamst unterdrückt, aber oft drängte sich mir der Gedanken auf, dass wir Menschen uns im Verlauf der Geschichte schon ganz Ähnliches gegenseitig angetan haben und immer noch antun... Action, Gewalt, Angst, Leichtigkeit, Humor, Nachdenkliches... Diese Mischung machts. Nämlich originell, packend und wunderbar zu lesen, und das sicher nicht nur für Fans von Superhelden. Im Mittelpunkt der Geschichte steht David, dessen Vater von Steelheart getötet wurde. Seitdem widmet er sein ganzes Leben der Aufgabe, zum Experten über die Epics zu werden, ihre Schwachstellen herauszufinden, um sie dann damit töten zu können. Er will Rache - besonders an Steelheart. Aber er weiß, dass er das nicht alleine schaffen kann, deswegen versucht er, von den Rächern aufgenommen zu werden: der bisher einzigen Widerstandsgruppe, die wirklich etwas bewirkt. Allerdings muss er schnell feststellen, dass die Rächer erstens keine Bewerbungen akzeptieren - und zweitens nicht ganz die edlen Helden sind, die er sich vorgestellt hat. Liebenswert sind sie aber irgendwie alle: die Cola-süchtige Tia, die taffe Megan, der Möchtegern-Südstaaten-Schotte Cody, der gutmütige Abraham, und nicht zuletzt der Professor mit dem messerscharfen Verstand und der mühelosen Authorität. Die Charaktere waren für mich alle echt und glaubhaft, und ich fand sie einfach großartig! Dass ich in diesem Buch trotzt aller dystopischen Düsternis so oft laut gelacht habe, das war auch meist David zu verdanken - David und seiner innigen Liebe zu Metaphern und Vergleichen. Denn leider hat er überhaupt - kein - Talent - dafür. Und da er uns die Geschichte aus seiner Sicht erzählt, kommt man fast jede Seite in den zweifelhaften Genuß! "Ich stellte mir vor, auf so einer Maschine durch die Straßen zu rasen. Sie sahen ungeheuer gefährlich aus. Wie Alligatoren. Wirklich schnelle schwarze Alligatoren. Ninja-Alligatoren." Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, und er war für die Geschichte einfach perfekt passend. David ist (abgesehen von seinen haarsträubenden Metaphern) ein wunderbarer Erzähler, der einem die Geschehnisse beinahe bildlich vor Augen führt und Spannendes genauso mühelos schildert wie Komisches oder Nachdenkliches. Fazit: Eine Superschurken-Dystopie, die mit erstaunlicher Leichtigkeit und viel Humor erzählt wird, dabei aber immer spannend und action-geladen bleibt. Die Charaktere sind wunderbar, und besonders David, den jugendlichen Protagonisten, habe ich schnell in mein Herz geschlossen.

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Gut geschrieben mit gelungener Handlung
von ReadingBooks aus Nieder-Olm am 20.07.2014
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Dieses Buch von Brandon Sanderson, erschienen im Heyne Verlag gehört aktuell wohl zu den beliebtesten in der Leseszene. Oder aber ich kenne einfach nur zu viele Leute, die es lesen ;) Es wurde bereits mehrfach hoch gelobt und auch ich konnte mich den Verheißungen des Klappentextes nicht entziehen. Selbst der... Dieses Buch von Brandon Sanderson, erschienen im Heyne Verlag gehört aktuell wohl zu den beliebtesten in der Leseszene. Oder aber ich kenne einfach nur zu viele Leute, die es lesen ;) Es wurde bereits mehrfach hoch gelobt und auch ich konnte mich den Verheißungen des Klappentextes nicht entziehen. Selbst der stärkste Gegner ist verwundbar – du musst nur wissen, wo Als David sechs ist, zerstört eine gewaltige Explosion die Welt, die er kannte. Einige der Überlebenden erlangen Superkräfte, die sie dazu nutzen, sich die übrigen untertan zu machen. Als David acht ist, muss er miterleben, wie einer dieser Superhelden, ein gewisser Steelheart, seinen Vater ermordet. Von da an kennt David nur ein Ziel: herauszufinden, warum sein Vater sterben musste. Und ihn zu rächen. Er schließt sich einer Untergrundbewegung an, die die Herrschaft der scheinbar unbesiegbaren Superhelden bekämpft. David ahnt, dass sogar der mächtige Steelheart eine Schwachstelle hat. Er muss sie nur entdecken. Doch das bunt zusammengewürfelte Grüppchen der Widerstandskämpfer muss sich erst zusammenraufen. Und nicht jeder billigt Davids Plan, Jagd auf Steelheart zu machen … Brandon Sanderson hat einen für mich gänzlich neuen Ansatz einer Dystopie geschaffen. Allein deswegen war dieses Buch ein unbedingtes “Must Read” für mich. Der Klappentext verspricht Abenteuer, Geheimnisse und jede Menge Spannung. Der Einstieg ist auch gut gewählt, es beginnt etwas seichter und so wurde ich als Leser nicht direkt in die Situation hineingeworfen. Vielmehr erlebt man hier in einem Rückblick mit, wie die Welt so geworden ist und erfährt ganz nebenbei noch warum die Hauptperson so ist, wie sie eben ist. David ist ein ganz normaler Achtzehnjähriger, der in seinem Leben allerdings bereits seine ganze Familie verloren hat. Seinen Vater zuletzt aufgrund eines Epics, die neuerdings immer öfter auftauchen. Sie waren ebenfalls Menschen, bis sie plötzlich besondere Fähigkeiten entwickelten und sich von der “besten” Seite der Menschheit zeigten. Sie haben Macht über Elemente, Elektrizität und andere Dinge und diese Macht nutzen sie um die restliche Menschheit zu unterwerfen. Ich denke es muss nicht groß erwähnt werden, dass dies aufgrund ihrer Fähigkeiten nicht unbedingt schwierig ist. Hier konnte man jederzeit von einem Epic getätet werden, der fand, man hätte ihn schief angesehen, aber wenigstens gab es elektrischen Strom, Wasser und Nahrung. Die Menschen passten sich an, wie es die Menschen eben taten. Zitat Seite 29 Es gefällt mir, dass Sanderson sich so viel Mühe gegeben hat auch die Hintergrundgeschichte der Figuren mit in ihre Darstellung einzubeziehen. Dadurch erscheinen die Figuren viel komplexer und ihre Handlungen realistischer. Dennoch konnte keine von ihnen meine Sympatien wirklich für sich gewinnen. Das machte es etwas schwierig die Spannung im Buch richtig mitzuerleben. Die Handlung ist insgesamt gut, allerdings fiel es mir schwer wirklich ins Buch zu finden da mich keine der Figuren wirklich angesprochen hat. “Einem Jungen mit solchen Ideen begegne ich mit dem grö0ten Respekt, aber nicht mit Nachsicht. Eine Lebensversicherung würde ich ihm ebenfalls nicht verkaufen.” Abraham schien sich zu amüsieren. “Du bist ein interessanter Mann, David Charleston, aber du redest, als wärst du noch ein viel interessanteres Kind gewesen.” Zitat Seite 155 Die Handlung selbst ist interessant und gut verpackt. Sie war es auch, was mich bei der Stange gehalten hat. Denn auch wenn die Figuren im Buch mich nicht wirklich angesprochen haben, so haben es doch Idee und Umsetzung getan. Im Nachhinein muss ich sagen “zum Glück” denn das letzte Drittel von “Steelheart” ist ziemlich überraschend und dann selbst für mich mitreißend. Die Spannung erreicht hier ihren Höhepunkt und es gibt zudem einige interessante Wendungen. Eines muss ich Sanderson lassen, er weiß wie man ein Buch gekonnt zum Ende bringt. Dieses letzte Drittel war es dann auch, welche die Wertung für “Steelheart” noch einmal etwas verbessert hat. Dadurch erlangt das Buch für mich gerade noch einmal die 4 Sterne. Es war knapp, aber die Story war letztlich doch gut genug umgesetzt.

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(Noch) Ein gutes post-apokalytisches Jugendbuch
von horrorbiene am 13.07.2014
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Ich mag Brandon Sanderson. Bisher habe ich noch nichts von ihm gelesen, was mir nicht gefallen hat. Einzelroman, Trilogie, Sequel, Reihe, Kurzgeschichte – der Mann kann einfach alles. Mit Steelheart hat Sanderson nun den Auftakt einer Jugendbuch-Reihe geschrieben und daher musste ich mir auch dieses Buch zu Gemüte... Ich mag Brandon Sanderson. Bisher habe ich noch nichts von ihm gelesen, was mir nicht gefallen hat. Einzelroman, Trilogie, Sequel, Reihe, Kurzgeschichte – der Mann kann einfach alles. Mit Steelheart hat Sanderson nun den Auftakt einer Jugendbuch-Reihe geschrieben und daher musste ich mir auch dieses Buch zu Gemüte führen. Zugegeben mit der Reihe Alcatraz hat Sanderson bereits eine Jugendbuch-Reihe geschrieben, aber die habe ich nicht gelesen und in naher Zukunft werde ich es wohl auch nicht können, da sie in Deutschland nicht mehr erhältlich ist. Ich muss zugeben, dass ich das Buch auch nur lesen wollte, weil Sanderson der Autor war. Normalerweise sind postapokalypitische Jugendbücher nicht mein favorisiertes Lesefutter, doch mit Steelheart konnte Sanderson mich sehr wohl unterhalten. Eines Tages erschien im Himmel ein heller Punkt, was genau sich dahinter verbirgt, z.B. ein Koment ist, nicht bekannt. Jedenfalls beginnen einige Menschen mit dem Erscheinen von Calamity sich zu verändern und Superkräfte zu entwickeln. Schnell wird deutlich, wie die Menschheit wirklich tickt, denn die Epics, wie die “mutierten” Menschen genannt werden, die die mächtigsten Kräfte besitzen, greifen nach der Macht und knechten die normal gebliebenen. Superhelden, die den Bösen die Meinung geigen, gibt es nicht. Macht verdirbt eben den Charakter. Nicht alle Städte und Regionen haben dabei so viel “Glück” gehabt wie Chicago, welches sich ein mächtiger Epic namens Steelheart Untertan gemacht hat. Steelheart regiert mit stählerner Hand, aber im Grunde geht es den Menschen gut, wenn sie sich an die Regeln halten. Gelegentlich muss er jedoch den einen oder anderen umbringen, um seine Vormachtsposition zu behaupten. Auf änhliche Weise hat er Davids Vater ermordet und sich somit David zum Feind gemacht. Nach zehn Jahren möchte sich David daher einer Rebellentruppe anschließen, um mit ihnen Steelheart umzubringen. Wenn es doch so einfach wäre… Steelheart ist im Grunde Davids Geschichte, da er die Hauptperson ist. Das Buch ist auch aus seiner Sicht geschrieben. Wir erleben, wie er seinen Vater verliert und wie er versucht sich den Rächern anzuschließen, dort schließlich Anschluss findet und sich eine kleine Romanze anbahnt. Ausreichend Action ist auch vorhanden. Sanderson schreibt spannend und hebt sich genügend Details auf, um im Finale mit der einen oder anderen eine Wendung auslösender Erkenntnis aufzutrumpfen. Das hat mir gut gefallen. Zudem ist das Buch in sich abgeschlossen, bietet aber ausreichend Potential die Geschichte sinnvoll fortzusetzen, denn es gibt noch ausreichend Epics auf der Welt zu beseitigen, bevor die Menschheit wieder in Freiheit leben kann. Man merkt dem Buch zwar an, dass es ein Jugendbuch sein soll, da der Chakater gerade erst volljährig geworden ist, aber bestimmte Dinge, die ich mit einem Jugendbuch verbinde fehlen hier: Ganz häufig bleiben Jugendbücher oberflächlich und gehen vor allem was die Charaktere und die Hintergünde angeht nicht in die Tiefe und es gibt immer eine Liebesgeschichte die sich ab einem Punkt massiv in den Vordergrund drängt. Beides ist hier anders. Das Buch hat mit über 400 Seiten eine ausreichende Länge, um Tiefe zu erzeugen und Kitsch und Liebeleien fehlen hier völlig. Stattdessen gibt es jede Menge Action und so manche Szene wurde auf jeden Fall auf FSK-12-Niveau geschrieben. Daher ist die Action realistisch, aber nicht zu brutal, so dass ich die Verlagsempfehlung ab 14 Jahren unterstützen kann. Doch auch ältere oder gar erwachsene Leser können ihre Freude daran haben. Mir hat die Lektüre des Buches gut gefallen und mir Spaß bereitet, aber irgendwie bin ich dieses Post-Apokalyptische in Büchern irgendwie über, auch wenn hier die Apokalypse im Grunde keine war, sondern dass manche Menschen durch Calamity einen Evolutionsschub bekommen haben und die Welt dadurch zu Grunde geht. Ich kann es einfach nicht mehr lesen. Gefühlt hat mindestens jedes zweite Jugendbuch dieses – wie auch immer gestaltete – Thema. Zugegeben, es gibt auch kaum Innovationen in der (High- oder auch Heroic-) Fantasy, doch da macht mir das kaum etwas aus, da dies mein Lieblingsgenre ist. Diese postapokalytischen oder dystopischen Jugendbücher und ich werden wahrscheinlich keine Freunde mehr. Fazit: Steelheart ist ein wirklich gelungener Auftaktband einer Jugendbuch-Reihe mit einem post-apokalyptischen Thema. Auch hier, zeigt Sanderson, dass er ein guter Autor ist: Das Buch ist spannend, mit einem gelungenen Finale, ist zudem in sich abgeschlossen, bietet aber Potential für Fortsetzungen und lässt sich daher prima lesen. Ich hatte ohne Frage unterhaltsame Lesestunden mit dem Buch. Auch wenn Sanderson mit den Epics eine (für mich neue Form) der Bedrohung der Menschheit geschaffen hat, ist es dennoch immer noch “nur” ein post-apokalyptisches Thema und davon habe ich gefühlt schon viel zu viel gelesen – wobei dieses Buch dabei eindeutig zu den besten gehört. Wer Gefallen an solchen Romanen bzw. Reihen findet, dem sei dieses Jugendbuch wärmstens ans Herz gelegt.

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EIN MUST READ für Aktionfans!
von Sharons Bücherparadies am 05.07.2014
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Worum gehts? An einem eigentlich völlig normalen Tag, als David mit seinem Vater in der Bank war, wurde er Zeuge, wie Steelheart auftauchte, die Menschen und auch seinen Vater tötete. Stellheart gehört zu den Epics, von denen David immer dachte, sie seien freundlich. Doch er hat mit eigenen Augen gesehen,... Worum gehts? An einem eigentlich völlig normalen Tag, als David mit seinem Vater in der Bank war, wurde er Zeuge, wie Steelheart auftauchte, die Menschen und auch seinen Vater tötete. Stellheart gehört zu den Epics, von denen David immer dachte, sie seien freundlich. Doch er hat mit eigenen Augen gesehen, wie man Steelheart bezwingen kann, was zunächst sein kleines Geheimnis bleiben sollte. Steelheart ist ein Wesen mit Superkräften. Wird es David gelangen Steelheart zu vernichten und seinen Vater zu rächen? Ein unglaubliches Aktionabenteuer beginnt... Meinung: Ich habe schon mehrere Bücher von Brandon Sanderson gelesen. Er schrieb bisher immer viele tolle Fantasy Romane und freute mich umso mehr, als ich erfuhr, dass "Steelheart" erscheinen wird. Leider fiel es mir zu Beginn es Buches äußerst schwer in die Geschichte einzutauchen denn man wurde direkt in das Geschehen hineingeworfen. Ein großes "Vorspiel" gab es hier nicht und es ging sofort sehr aktionlastig zur Sache. Ich benötige ungefähr 50 Seiten, bis ich endlich in der Story drin war und dieser folgen konnte. Ich denke, es lag daran, dass hier ein völlig anderer Sanderson Roman vor mir lag, als ich gewohnt war. Dennoch war ich wirklich begeistert und bemerkte schnell, dass man aus diesem Buch auch sehr gut einen tollen Film drehen konnte. Dennoch empfand ich den Schreibstil als relativ leicht und flüssig und fand es gut, dass hier aus der Ich-Perspektive von David erzählt wurde und die Hauptperson hier mal wieder ein Junge war. Aktionlastig blieb es auch. Es gab wirklich sehr viele Szenen, in welchen nur gekämpft oder etwas zerstört wurde. Auch die Spannung blieb somit von Anfang bis zum Ende bestehen und es wurde keineswegs langweilig. Ich fand es interessant zu sehen, wie David seinen Weg ging und immer nur ein Ziel vor Augen hatte, Steelheart bluten zu sehen, wie es eins in der Vergangenheit der Fall war. Das Cover des Buches ließ mich beim ersten Anblick an eine Szene aus einem Marvel Comic denken und erst mit Lesen des Klappentextes, wurde mir bewusst, dass es sich hier um eine ganz andere Geschichte handelte und auch zum Glück kein Marvel im Buchformat werden würde. Trotzdem passt es ganz gut zur Geschichte und gefällt mir somit. David war ein äußerst sympathischer Charakter, welcher einem im ein oder anderen Dialog ein Schmunzeln auf die Lippen brachte. Er war ein Charakter, den man aber durchaus auch verstehen konnte. Er handelte stets mit Köpfchen und bewies somit sein Können und nahm in Gefahrensituationen seinen Mut zusammen, was ich an diesem Charakter sehr bewunderte. Man merkte, wie zielstrebig er doch seinen Vater rächen wollte. Die Epics selbst fand ich auch sehr detailliert beschrieben und es faszinierte mich, dass jeder eine andere Superkraft hatte. Es gab keinen Epic, der diegleiche Kraft hatte, wie der andere. So blieben die Charaktere in der Geschichte auch recht überschaubar. Das Ende des Buches kam sehr schnell und überraschend für mich und ließ einige Rätsel offen. Da es noch einen weiteren Teil geben soll, fiebere ich diesem nun richtig entgegen. Es bleibt also weiterhin spannend, wie es rund um David ausgehen wird. Fazit: Dies war ein ganz anderer Sanderson, wie man ihn vorher kannte, welcher mich aber wirklich überraschen und gleichzeitig überzeugen konnte. Wer auf aktionlastige und sehr spannende Geschichten in einer zerstörten Sci-Fi Welt steht, der liegt mit diesem Buch genau richtig. - Cover: 3/5 - Story: 4/5 - Charaktere: 5/5 - Emotionen: 5/5 - Schreibstil: 5/5 Gesamt. 4/5 Sternen

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