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Sterbegeld

Kriminalroman

(9)
Ausgelöscht
Ein kleiner Junge wählt den Notruf der Polizei. Er schwebt in höchster Gefahr. Doch die Polizeibeamten kommen zu spät – der Junge und seine Familie wurden kaltblütig ermordet.
Acht Monate später: Die Ermittlerinnen Emilia Capelli und Mai Zhou stehen vor einer Zerreißprobe. Ein Kollege wird im Einsatz getötet. Und bald deutet alles auf eine undichte Stelle in den eigenen Reihen …
Zwei Fälle von höchster Brisanz für Capelli und Zhou.
Rezension
»Ein weiterer, hervorragend geschriebener Krimi einer Autorin, die ihr Handwerk versteht und beherrscht.«
Peter Förster, meine-kommissare.de 28.12.2015
Portrait
Judith Winter, 1969 in Frankfurt am Main geboren, studierte Germanistik und Psychologie in Berlin und Wien und arbeitete viele Jahre in einem renommierten wissenschaftlichen Institut, bevor sie sich selbständig machte. Nach Aufenthalten in Mailand und Paris lebt sie heute mit ihrer Familie in Konstanz.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 384, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 18.12.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783423428538
Verlag dtv
Verkaufsrang 41.385
eBook (ePUB)
7,99
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Zwei schwierige Fälle für Em und Mai
von einer Kundin/einem Kunden aus Maienfeld am 09.01.2016

Erster Fall: Auf der Polizeistation geht ein telefonischer Hilferuf eines kleinen Jungen ein. Angeblich befindet sich etwas Böses im Hause. Als die Polizei wenig später am Tatort eintrifft, können sie nur noch den Tot der 4-köpfigen Familie feststellen. Der Mörder konnte unerkannt entkommen. Schnell ist der Täter aufgrund verschiedener... Erster Fall: Auf der Polizeistation geht ein telefonischer Hilferuf eines kleinen Jungen ein. Angeblich befindet sich etwas Böses im Hause. Als die Polizei wenig später am Tatort eintrifft, können sie nur noch den Tot der 4-köpfigen Familie feststellen. Der Mörder konnte unerkannt entkommen. Schnell ist der Täter aufgrund verschiedener Indizien in U-Haft genommen. Doch ist er wirklich der Täter? Der Verhaftete schweigt zu der Anschuldigung, doch mit der Zeit äussert er vermehrt, dass er unschuldig sei. Die Akte wird von der örtlichen Polizei an die Mordkommission Frankfurt weitergeleitet, die den Fall den beiden Ermittlerinnen Em und Mai überträgt. Und jetzt fängt ein schwieriges Puzzle-Spiel für die beiden an. Zweiter Fall: Acht Monate später wird bei einer Razzia der Sonderermittler Thorsten Mohr erschossen. Kurzfristig kann niemand erklären, wie es genau zu diesem tödlichen Unfall kommen konnte. Bei solchen Einsätzen tragen die Beamten Schusswesten, doch Mohr hatte seine nicht getragen. Nach der Beisetzung trifft sich die Witwe mit zwei Beamten der Internen Abteilung. Hinzugezogen werden auch Capelli und Zhou. Auf dem Tisch liegt ein Koffer, gefüllt mit einem grösseren Geldbetrag, der die Witwe in einem Schliessfach gefunden hat. Sie kann sich nicht vorstellen, dass ihr Mann bestechlich war, auch wenn sie einen behinderten Sohn haben. Viele Fragen bleiben offen unter anderem, befindet sich in der Sondereinheit Calibri ein Maulwurf? Em und Mai sollen ermitteln, was hauptsächlich Em nicht gefällt. Sie fühlt sich von der Interna benutzt. Bei ihren Ermittlungen stossen die beiden absolut an ihre Grenzen. Ihre anfängliche schwierige Zusammenarbeit bekommen sie jedoch immer besser in den Griff. Nur wem können sie sonst noch vertrauen? Judith Winter ist es erneut gelungen, eine sehr spannende, nervenaufreibende Story zum Besten zu geben. Der Einstieg mit dem Notruf zwischen dem sechsjährigen Leon und der Polizei ging mir total unter die Haut. Der Beschrieb wie die beiden Ermittlerinnen mit den einzelnen mit Fällen umgehen finde ich sehr gut. Ab und zu kleinere Durststrecken. Der Wechsel zwischen den beiden Fällen erhöht die Spannung. Und wer hinter den Taten steckt und welche Gründe warum es soweit kommen musste, lesen sie selbst. Ich kann den dritten Kriminalroman von Judith Winter nur empfehlen.

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Spannender Psychothriller
von vielleser18 aus Hessen am 05.01.2016

Sterbegeld ist der dritte Roman um das Frankfurter Ermittlerduo Emilia Capelli und Mai Zhou (nach Siebenschön und Lotusblüte). Ich kenne aber die ersten beide Bände nicht und bin trotzallem gut zurecht gekommen, auch wenn ich mich anfangs etwas in die Personen hineinarbeiten musste. Alle Fälle sind in sich abgeschlossen. In Sterbegeld... Sterbegeld ist der dritte Roman um das Frankfurter Ermittlerduo Emilia Capelli und Mai Zhou (nach Siebenschön und Lotusblüte). Ich kenne aber die ersten beide Bände nicht und bin trotzallem gut zurecht gekommen, auch wenn ich mich anfangs etwas in die Personen hineinarbeiten musste. Alle Fälle sind in sich abgeschlossen. In Sterbegeld geht es um eine grausige Tat, eine vierköpfige Familie wird brutal und kaltmütig ermordet. Darunter auch die zwei Kinder. Der Fall liegt schon acht Monate zurück, aber der Strafverteidiger des in U-Haft sitzenden Verdächtigen beginnt die Untersuchung wieder ins Rollen zu bringen. Doch das ist nicht der einzige Fall, den die so verschiedenen Ermittlerinnen bearbeiten müssen. Nach dem Tod eines Kollegen in einer Sondereinheit, wird immer mehr klar, dass es in dieser Abteilung einen Maulwurf geben muss. Em und Mai sollen nun herausfinden, wer von ihren Kollegen ein falsches Spiel spielt. Nicht ungefährlich für die beiden. Judith Winter hat es geschafft, mich in diese Geschichte hineinzuziehen, ich habe mit gerätselt, mit gefiebert und obwohl ich die beiden Vorgängerbände nicht gekannt habe, bin ich schnell warm mit den beiden Ermittlerinnen geworden, die so unterschiedlich sind wie Tag und Nacht. Es sind mehrere Erzählstränge, die die Autorin zu einem spannenden Psychoplot zusammen verwebt hat. Durch die abwechselnden Erzählebenen bleibt es spannend und ich konnte das Buch spätestens ab der Mitte nicht mehr aus der Hand legen, man muss einfach immer weiter lesen. Ihr Erzählstil ist sehr lebendig und dadurch fühlt man sich im Geschehen mittendrin, ich konnte mir alles sehr lebhaft vorstellen. Auch das Ende hat mich überrascht, dennoch ist alles logisch aufgebaut. Ein spannender Psychothriller, vom Anfang an bis zum Schluß.

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Sterbegeld
von raschke64 aus Dresden am 04.01.2016

Ein kleiner Junge löst einen Notruf aus, doch als die Polizei eintrifft, ist er tot – zusammen mit seiner Schwester und seinen Eltern. Monate später sitzt ein Mann im Gefängnis, der der Mörder sein soll. Doch seine Nachbarin bezweifelt das und fordert weitere Untersuchungen. Ein Anwalt wird bestellt und... Ein kleiner Junge löst einen Notruf aus, doch als die Polizei eintrifft, ist er tot – zusammen mit seiner Schwester und seinen Eltern. Monate später sitzt ein Mann im Gefängnis, der der Mörder sein soll. Doch seine Nachbarin bezweifelt das und fordert weitere Untersuchungen. Ein Anwalt wird bestellt und prüft alles. Der vermeintliche Mörder arbeitet nicht richtig mit ihm zusammen, trotzdem kommen mehr und mehr Zweifel und er findet neue Erkenntnisse. Damit geht er zur Polizei und landet bei Mai Zhou, die die Ermittlungen wieder aufnimmt. Obwohl sie eigentlich keine Zeit dafür hat, denn zusammen mit Emilia Capelli sollen sie versuchen, einem Maulwurf unter den eigenen Kollegen zu finden, der die Einsätze einer Sondertruppe verrät. So haben sie mehr als genug zu tun … Der 3. Band der Reihe um Em und Zhou hat mir am besten gefallen. Beide Fälle und Ermittlungen sind spannend und gut nachvollziehbar. Bei der Beurteilung des Vorgängerbandes fand ich es nervig, dass sich Em und Zhou so zickig verhalten haben. Genau das hat sich jetzt geändert. Beide fangen mehr und mehr an, die Zusammenarbeit zu schätzen und die jeweils andere besser kennenzulernen und zu mögen. Das macht es für mich glaubhafter, wenn beide ermitteln. Die Fälle selbst sind total unterschiedlich und das macht für mich auch den Reiz des Buches aus, denn dadurch wechseln in den Kapiteln die jeweiligen Handlungsstränge. Die Ermittlungen um die ermordete Familie sind ein solider Krimi, die Ermittlungen intern ähneln mehr einen Thriller. Alles in allem hat mich das Buch restlos überzeugt.

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Sterbegeld
von einer Kundin/einem Kunden aus Leipzig am 24.01.2016

"Sterbegeld" von Judith Winter ist der 3. Fall mit den beiden Ermittlerinnen Emilia Capelli und Mai Zhou, wovon ich die beiden Vorgänger nicht kenne. Dieses Mal gibt es gleich 2 Fälle, um die sich die beiden Frauen kümmern müssen. Da ist zum einen eine angesehene Frankfurter Familie, die scheinbar... "Sterbegeld" von Judith Winter ist der 3. Fall mit den beiden Ermittlerinnen Emilia Capelli und Mai Zhou, wovon ich die beiden Vorgänger nicht kenne. Dieses Mal gibt es gleich 2 Fälle, um die sich die beiden Frauen kümmern müssen. Da ist zum einen eine angesehene Frankfurter Familie, die scheinbar ohne Motiv brutal ermordet wurden. Etwas merkwürdig erscheint, dass die Ehefrau anscheinend am brutalsten ermordet wurde, ganz so als ob sie das eigentliche Ziel der Tat wäre. Eigentlich ist der Fall schon abgeschlossen und zu den Akten gelegt, aber dann tauchen neue Hinweise auf, die weitere Ermittlungen erfordern. Der andere Fall ist ein interner. Bei einer Undercover Aktion ist ein Polizist getötet wurden, dem im Nachhinein Korruption und Bestechlichkeit vorgeworfen werden. Die beiden unterschiedlichen Frauen werden gebeten, auch diese Ermittlungen zu führen. Aber wie so oft, ist hier nicht alles so, wie es auf den ersten Blick zu scheinen sein. Die beiden Ermittlerinnen sind sehr unterschiedlich und sie haben öfters Schwierigkeiten miteinander auszukommen. Da ich die Vorgängerbände nicht kenne, kann ich das Verhalten und die Beziehung zwischen Emilia und Mai nicht immer nachvollziehen. Auch wird in manchen Teilen auf Vorgänge in der Vergangenheit angespielt, die sicherlich in den früheren Fällen ausführlicher dargestellt wurden sind. Insgesamt kann man das Buch auch als Einzelband lesen, denn die dargestellten Fälle sind in sich abgeschlossen. Wer aber das Verhalten der beiden Ermittlerinnen besser verstehen will, sollte alle Vorgängerbände gelesen haben. Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, auch wenn ich es vielleicht besser gefunden hätte, wenn die Autorin aus den beiden Fällen 2 Bücher gemacht hätte. Dann hätte sie jeweils näher und ausführlicher auf die Taten und die Ermittlungen eingehen können. An manchen Stellen blieb sie mir hier nämlich zu oberflächlich. Insgesamt war es okay, aber auch kein Buch, was mir länger in Erinnerung bleiben wird. Daher vergebe ich dieses Mal 3,5 Sterne, die ich wohlwollend auf 4 aufrunde.

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Mord mit Maulwurf
von goat am 20.01.2016

Im dritten Band aus der Reihe um die beiden Frankfurter Ermittlerinnen Emilia Capelli und Mai Zhou geht es um einen bestialischen Mord an einer vierköpfigen Familie. Der sechsjährige Sohn Leon kann zwar noch einen Notruf absetzen und der Polizei mitteilen, dass jemand seiner Mama wehtut, jedoch kommen die Beamten... Im dritten Band aus der Reihe um die beiden Frankfurter Ermittlerinnen Emilia Capelli und Mai Zhou geht es um einen bestialischen Mord an einer vierköpfigen Familie. Der sechsjährige Sohn Leon kann zwar noch einen Notruf absetzen und der Polizei mitteilen, dass jemand seiner Mama wehtut, jedoch kommen die Beamten zu spät. Als sie den Tatort betreten, bietet sich ihnen ein Bild des Grauen. Der kleine Leon ist tot, aber der Täter kann noch nicht lange fort sein. Aufgrund einiger Fotos im Haus der Familie stoßen die Beamten auf den Nachbarn Armin Bormann, der eine Beziehung mit der Mutter des kleinen Leon gehabt haben soll. Die Beweislast ist erdrückend und Bormann landet in Untersuchungshaft. Acht Monate später: Während einer Razzia wird der Frankfurter Polizist Thorsten Mohr erschossen. Keiner seiner Kollegen kann sich erklären, warum dieser kurz zuvor noch seine kugelsichere Schutzweste ausgezogen hat. Da der Innendienst einen Maulwurf in den Reihen der Sondereinsatzgruppe vermutet, werden Em und Mai auf die eigenen Kollegen angesetzt. Zeitgleich wird der Fall der getöteten Familie wieder aufgerollt, weil Bormanns Anwalt, Karel Schubert, neue Beweise vorliegen, die die Unschuld seines Klienten beweisen könnten. Gleich zwei brisante Fälle mit denen sich die beiden Ermittlerinnen konfrontiert sehen … „Sterbegeld“ lässt sich auch ohne Vorkenntnisse der anderen Bände sehr gut und flüssig lesen. Judith Winter hat einen spannenden Schreibstil und es gelingt ihr, die Spannung von Seite zu Seite zu steigern. Natürlich macht ein Großteil der Spannung die Auswahl der Themen aus. Dass es gleich zwei brisante Handlungsstränge sind, zwischen denen der Leser hin- und herspringt, lockert den Thriller noch zusätzlich auf. Auch die Möglichkeit zum Miträtseln war in beiden Fällen gegeben. Ich hätte mir allerdings gewünscht, etwas mehr über die beiden Protagonistinnen zu erfahren. Richtige Sympathie wollte sich mit den dürftigen Hintergrundinformationen bei mir nicht einstellen. Leider hat mich die Auflösung des Familienmordes auch etwas ratlos zurückgelassen. Die Beweggründe des Mörders waren einfach zu weit hergeholt und völlig überzogen. Dennoch kann ich „Sterbegeld“ guten Gewissens empfehlen und vergebe vier Sterne.

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Wer ist der Verräter?
von Bücherwurm78 am 19.01.2016

Bei der Polizeieinsatzzentrale Frankfurt geht am Abend ein Notruf ein. Ein kleiner Junge, Leon, erzählt, dass seine Mama blutet, seine kleine Schwester sich nicht bewegt. Er flüstert noch, dass jemand die Treppe hoch kommt, dann bricht der Notruf ab. Als zwei Polizisten am Haus ankommen, finden sie alle 4... Bei der Polizeieinsatzzentrale Frankfurt geht am Abend ein Notruf ein. Ein kleiner Junge, Leon, erzählt, dass seine Mama blutet, seine kleine Schwester sich nicht bewegt. Er flüstert noch, dass jemand die Treppe hoch kommt, dann bricht der Notruf ab. Als zwei Polizisten am Haus ankommen, finden sie alle 4 Familienmitglieder tot auf. Und der Täter ist erst geflohen, als die Polizisten bereits im Haus waren. 8 Monate später findet eine Trauerfeier für den ermordeten Thorsten Mohr statt, Mitglied einer Sonderermittlungsgruppe und erschossen bei einer Razzia. An dieser Trauerfeier nehmen auch Kriminalhauptkommissarin Emilia Capelli und ihre Kollegin Mai Zhou teil. Dies ist der 3. Fall für das Ermittlerduo Capelli und Zhou von Judith Winter. Das Vorgängerbuch Lotusblut habe ich bereits gelesen, dieses konnte mich aber nicht so recht überzeugen. Dieses Buch hat mir da besser gefallen. Gleich der Prolog und das erste Kapitel bauen Spannung auf und machen neugierig auf das Buch. Es ist sehr flüssig geschrieben, so dass man auch schnell vorankommt und die ersten Seiten schnell durchgelesen hat. Was mir auch wieder sehr gut gefällt ist, dass die einzelnen Kapitel je mit Ort, Datum und Uhrzeit überschrieben sind. So weiß man als Leser gleich, „wo“ man gerade ist. Auch in diesem Buch gibt es wieder 2 Hauptgeschichten, was mich diesmal auch nicht so gestört hat wie noch bei Lotusblut. Die beiden Hauptthemen sind gut durchdacht und umgesetzt. Auch die Charaktere von Capelli und Zhou sind gut beschrieben und kommen bei mir als Leser, auch durch ihre jeweiligen Eigenheiten gut an. Fazit: Ein guter empfehlenswerter Kriminalroman.

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Duo mit Biss und Charme
von einer Kundin/einem Kunden aus Nordhorn am 19.01.2016

Judith Winter verfasste mit "Sterbegeld" bereits den dritten Kriminalroman um ihr Ermittlerduo Emilia Capelli und Mai Zhou. Der erste Teil der Reihe heißt " Siebenschön" und der zweite " Lotusblüte". Das Cover des Buches ist interessant gestaltet. Es ziert einen Käfer, Blutspritzer sind hier und da zu sehen. Das Buch... Judith Winter verfasste mit "Sterbegeld" bereits den dritten Kriminalroman um ihr Ermittlerduo Emilia Capelli und Mai Zhou. Der erste Teil der Reihe heißt " Siebenschön" und der zweite " Lotusblüte". Das Cover des Buches ist interessant gestaltet. Es ziert einen Käfer, Blutspritzer sind hier und da zu sehen. Das Buch erschien im dtv Verlag. Eine bestialische Tat. Eine vierköpfige Familie wird grausam getötet. Wie es scheint hatte der Täter eine Beziehung mit der Frau, obwohl die Familie nach außen eher einen normalen Eindruck macht. Armin Borman ist seit 8 Monaten in Haft, nun soll alles wieder aufgerollt werden. Es wird laut, das Borman nicht der Täter ist. Sein Anwalt Karel Schubert schließt sich mit Mai Zhou vom Dezernat kurz, diese übernimmt mit ihrer Kollegin Emilia Capelli nun die Überprüfung. Doch die zwei haben eigentlich schon genug mit einer internen Ermittlung zu tun, die sie auch persönlich vor eine große Herausforderung stellt. Denn es wird ein Maulwurf in den eigenen Reihen vermutet. So musste bereits ein Kollege der Sonderkommision mit seinem Leben büßen. Es wird eine harte Aufgabe für die beiden, da sie den größtenteils der Ermittler sehr gut kennen, jeder könnte der Maulwurf sein. Der Krimi hat mir gut gefallen. Die Geschichte war sehr spannend. Capelli und Zhou sind ein interessantes Team. Sie passen gut zusammen, und mögen sich auch. Aber das scheint den beiden noch nicht so ganz klar zu sein. Die beiden Ermittlungen, an denen die zwei beteiligt sind, laufen parallel nebeneinander her, ohne den Leser zu verwirren. Im Buch gibt es einige Wendungen mit denen ich nicht gerechnet habe. Dadurch blieb die Spannung bis fast zum Schluss aufrecht. Die weiteren Charaktere sind gut beschrieben, man könnte sich während des Lesens ein Bild von Ihnen machen. Der Krimi spielt in Frankfurt, dem Geburtsort der Autorin. Dieser Band ist zwar der dritte Teil einer Reihe, aber meiner Meinung nach ist es nicht nötig die anderen Bände zu kennen. Würde die erfrischende Art der Ermittler in einem weiteren Teil gerne weiterverfolgen.

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Eine gute Reihe, aber dieser Fall war nicht ganz schlüssig
von Lasszeilensprechen aus Lübeck am 15.01.2016

Ein kleiner Junge wählt den Notruf bei der Polizei. Als die Beamten eintreffen, kommen sie jedoch zu spät. Die gesamte Familie wurde kaltblütig ermordet, der Mutter steht das Entsetzen noch ins Gesicht geschrieben. Einige Zeit später müssen die beiden Ermittlerinnen Emilia Capelli und Mai Zhou mit dem Tod ihres... Ein kleiner Junge wählt den Notruf bei der Polizei. Als die Beamten eintreffen, kommen sie jedoch zu spät. Die gesamte Familie wurde kaltblütig ermordet, der Mutter steht das Entsetzen noch ins Gesicht geschrieben. Einige Zeit später müssen die beiden Ermittlerinnen Emilia Capelli und Mai Zhou mit dem Tod ihres Kollegen Thorsten Mohr fertig werden, welcher bei einer Razzia ums Leben gekommen ist. Alles weist darauf hin, dass es eine undichte Stelle in den eigenen Rehen gibt. Em und Zhou werden darauf angesetzt, den Maulwurf zu ermitteln. Gleichzeitig wird der Fall der ermordeten Familie dank eines engagierten Anwalts wieder aufgerollt. In dem dritten Fall "Sterbegeld" werden die beiden sympathischen Ermittlerinnen Em und Zhou gleich mit zwei Fällen konfrontiert, bei denen sie zumindest in einem Fall auch persönlich betroffen sind. Wer Em und Zhou noch nicht kennt, hier ein paar einleitende Worte: Die beiden sind Partner wider Willen. Em ist eher der Kumpeltyp und recht explosiv in ihrem Handeln, während Zhou, nicht zuletzt von ihrer Kultur geprägt, doch sehr bedacht auf ihr Äußeres und Handeln ist. Diese Gegensätzlichkeit ist in allen Bänden der Reihe ein zentrales Thema. In dem ersten Part des Buches kamen mir die beiden Fälle fast zu viel vor, aber mit der Zeit habe ich in das Buch hineingefunden. Bei diesem Fall erhält der Leser einen umfangreichen Einblick in die Polizeiabteilung. Das Ermittlerduo gefällt mir auch in diesem Fall. Beide tun sich mit ihrem Partner noch recht schwer und ermitteln lieber auf eigene Faust, aber in den wichtigen Momenten, nutzen sie die Stärken des anderen. Auch wenn Em und Zhou es beide nicht ganz wahr haben wollen, hat jeweils der andere schon einen gewissen Einfluss auf den anderen. Immerhin schaffen die beiden Frauen es im dritten Fall nun auch mal, das "du" zu verwenden. Der Fall der Familie wirft einige Fragen auf. Zwar gibt es einen inhaftierten Täter, aber auch einige Zweifel an seiner Schuld. Ein engagierter Anwalt bringt die beiden Ermittlerinnen dazu, den Fall nochmals ernsthaft aufzurollen. Im Laufe des Buches gewinnt aber immer mehr die Frage nach dem Maulwurf in den eigenen Reihen an Wichtigkeit. Am Ende des Buches werden natürlich beide Fälle gelöst, aber obwohl die Zusammenhänge erläutert werden, kam mir der Fall mit der Familie sehr an den Haaren herbeigezogen vor. Ich hatte meine Probleme zu verstehen, warum der Täter auf diese Weise vorgegangen ist. Bezüglich des Schuldigen in den eigenen Reihen hatte ich recht schnell die richtige Vermutung. Ein solider Krimi einer tollen Reihe, nur das Ende war für mich nicht ganz schlüssig. Ein bisschen mehr Spannung hätte dieser Teil auch vertragen können, da er mich nicht zu 100% fesseln konnte. Ich vergebe 3 Sterne, werde aber garantiert die weiteren Bände rund um Em und Zhou lesen.

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Verrat in den eigenen Reihen
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankenberg am 10.01.2016

Die Covergestaltung finde ich sehr gelungen und der kurze Klappentext macht furchtbar neugierig. Emilia Capelli und Mai Zhou ermitteln in ihrem dritten Fall. Eine Familie wird scheinbar ohne Grund kaltblütig im eigenem Heim ermordet. Die Beamten sind schnell vor Ort, denn der kleine Junge der hier wohnt rief die... Die Covergestaltung finde ich sehr gelungen und der kurze Klappentext macht furchtbar neugierig. Emilia Capelli und Mai Zhou ermitteln in ihrem dritten Fall. Eine Familie wird scheinbar ohne Grund kaltblütig im eigenem Heim ermordet. Die Beamten sind schnell vor Ort, denn der kleine Junge der hier wohnt rief die Polizei. Leider kommt jede Hilfe zu spät. Um Haaresbreite entwischt der Mörder, als die Polizei sich von der Terrasse aus Zugang verschafft. Ein Schuldiger ist bald gefunden und sitzt nun in Untersuchungshaft, auf Grund fraglicher Beweislage schon wieder mit einem Bein in der Freiheit. Ist er wirklich unschuldig oder spielt er ein falsches Spiel? Bei den Nachforschungen ergeben sich viele Ungereimtheiten, die auf eine falsche Fährte führen sollen, sind sie doch so offensichtlich. Aber was ist echt und was gestellt? Dieser, eigentlich schon abgeschlossene Fall, landet au dem Tisch von Capelli und Zhou. Er soll als Ablenkungsmanöver dienen, damit sie in Ruhe ermitteln können, gegen ihre eigenen Kollegen. Den in der Sondereinheit häufen sich die Pannen, ein Kollege starb bei einem scheinbar harmlosen Auftrag. Es muss einen Maulwurf in den eigenen Reihen geben und das Opfer kannte ihn, denn er legte die Schutzweste ab. Doch wer ist es? Capelli und Zhou könnten unterschiedlicher nicht sein, eine leidenschaftlich und direkt, die andre eher in sich gekehrt und ordnungsliebend. Doch sie ergänzen sich perfekt. Ich habe die ersten beiden Fälle nicht gelesen und hatte nicht das Gefühl das dies nötig war, man kam prima durch. Mit großem Widerwillen nehmen sie die Ermittlungen gegen ihre Kollegen und Freude auf. Doch fällt es schwer objektiv zu bleiben und die Wahrheit liegt so schrecklich schmerzlich nah. Auf der Suche nach der Wahrheit folgen beide ihrem scharfen Verstand und der Intuition, die vor allem Capelli selbst zur Zielscheibe werden lässt. Das Ermittlerinnenduo wächst einem schnell an Herz, die Charaktere sind gut ausgearbeitet und stets für eine Überraschung gut. Ein spannendes Lesevergnügen bis zur letzten Seite.

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Sterbegeld
von anyways am 04.05.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Der 10. November 2014 wird den Polizeibeamten Nico Kröger und Tonja Frentsch unauslöschlich im Gedächtnis bleiben. Sie werden von der Einsatzzentrale zum Haus einer jungen Familie beordert. Der Verdacht liegt nahe dass es sich hierbei um einen Fall von häuslicher Gewalt handeln könnte. Von außen deutet nichts darauf hin,... Der 10. November 2014 wird den Polizeibeamten Nico Kröger und Tonja Frentsch unauslöschlich im Gedächtnis bleiben. Sie werden von der Einsatzzentrale zum Haus einer jungen Familie beordert. Der Verdacht liegt nahe dass es sich hierbei um einen Fall von häuslicher Gewalt handeln könnte. Von außen deutet nichts darauf hin, trotzdem beschleicht beide Beamte ein diffuses Gefühl von etwas Grausames. Als auf ihr mehrfaches Klopfen niemand die Haustür öffnet, versuchen Sie sich über die Terrassentür einen Einblick zu verschaffen. Dort müssen sie feststellen dass sowohl der Familienvater als auch die dreijährige Tochter einem Verbrechen zum Opfer gefallen sind. Gewaltsam dringen sie ein und finden auch die Mutter und den sechsjährigen Sohn tot auf. Der kleine Junge hatte es kurz vor seinem Tod noch geschafft, den Notruf zu wählen. Von dieser unfassbaren Tat geschockt, bemerken sie auch zu spät, dass der Angreifer noch im Haus war, als die Beiden durch die Terrassentür eindrangen. Kurze Zeit später gerät ein Nachbar unter den Verdacht für diese abscheuliche Tat verantwortlich zu sein, doch seinem Pflichtverteidiger, Karel Schubert, kommen erhebliche Bedenken an der Schuld seines Mandanten. Er wendet sich an die Kriminalkommissarin Mai Zhou mit der Bitte um Recherche. Zur selben Zeit werden Mai und ihre Kollegin Emilia Capelli von ihrem Vorgesetzten Makarov verpflichtet, gegen ihre eigenen Kollegen zu ermitteln. In der Sondereinheit SEG „Calibri“ gibt es einen Maulwurf, der nicht nur die Ermittlungen gegen einen deutsch-kroatischen Waffenschmuggler torpediert, sondern auch vor Mord an den eigenen Kollegen nicht zurück schreckt. Wiederwillig kommen die zwei Kommissare diesem Befehl nach, den gerade Capelli hat große Bedenken diesen Auftrag anzunehmen, da sie mit vielen Ermittlern der Sondereinheit befreundet ist. Dies ist nicht nur für Mai Zhou und Em Capelli der dritte Fall, sondern auch mein drittes Buch das ich von dieser Autorin lesen durfte. Die Autorin beweist sehr viel Geschick im „schmieden“ ihrer Mordkomplotts, die Darstellung und das Interagieren der beiden Kommissarinnen war aber auf die Dauer recht nerv tötend. Über die drei Bücher flacht dieser „Zickenterror“ aber zunehmend, und sehr zu meiner Freude, ab. Das empfinde ich schon als sehr großen Pluspunkt kommt doch so der eigentliche Fall viel besser zum tragen. Richtig gut und spannend sind auch in diesem Buch die beiden Handlungsstränge. Ich finde, sie sind perfekt aufeinander abgestimmt. Die Szenenwechsel kommen nicht allzu abrupt. Ich konnte mich gut einlesen und beiden Fällen mühelos folgen. Auffallend sind die vielen Umschwünge vom Verdächtigen zum Täter und umgekehrt. Das ist es der Autorin über weite Strecken gelungen mich immer wieder in die Irre zu führen. Dies und perfekt gesetzte Spannungsbögen haben mich fast restlos überzeugt. Ich kann allerdings nicht umhin zu sagen, das die Aufklärung der beiden Taten trotzdem einen faden Beigeschmack haben. Denn die Motivation beider Täter war für mich nicht restlos nachvollziehbar. Aber unfassbare Taten lassen sich auch nicht immer logisch klären. Ich bin der Meinung dies ist das beste Buch aus der Reihe.

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Spannend und stimmig
von einer Kundin/einem Kunden aus Leonding am 21.02.2016
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Spannend und stimmig sind zwei Worte, die dieses Buch meiner Meinung nach ziemlich gut beschreiben. Die Autorin hat hier zweifellos sehr vieles richtig gemacht. Jeder Abschnitt wird generalstabsmäßig und in Anlehnung an ein Polizeiprotokoll mit Ort, Datum und Uhrzeit eingeleitet, was verhindert, dass der Leser durch schnelle Ortswechsel verwirrt wird.... Spannend und stimmig sind zwei Worte, die dieses Buch meiner Meinung nach ziemlich gut beschreiben. Die Autorin hat hier zweifellos sehr vieles richtig gemacht. Jeder Abschnitt wird generalstabsmäßig und in Anlehnung an ein Polizeiprotokoll mit Ort, Datum und Uhrzeit eingeleitet, was verhindert, dass der Leser durch schnelle Ortswechsel verwirrt wird. Man fühlt sich beim Lesen immer an der richtigen Stelle abgeholt und an den Ermittlungen beteiligt. Auch wenn die Hauptermittlung alleine spannend aufgebaut ist und man wohl auch damit ein Buch hätte füllen können, fügen sich diverse Nebenschauplätze logisch und stimmig ein. Es sind zwar einige, aber grade nicht zu viel, um zu nerven oder zu verwirren. Die handelnden Personen sind glaubhaft und es ist alles vertreten, von den Alphatieren bis zu den eher unauffälligen Kollegen, die aber dann zum entscheidenden Augenblick das Zünglein an der Waage sein können. Zwei Frauen, Emilia und Zhou, als Ermittlerduo, gefallen mir sehr und sie ergänzen sich gut und wachsen durch die ihnen übertragene Aufgabe zusammen. Ganz wie „im normalen Leben“ auch. Dass sie in den eigenen Reihen einen Verräter, einen Maulwurf ausfindig machen sollen, wird zwischenzeitlich die Hauptstory und man vergisst über diese schwierigen Momente (eine haarige Polizeiaktion inklusive), dass der Fall einer toten Familie neu aufgerollt und nach neuen Beweisen gesucht wird. Ist denn nun der inhaftierte Mann doch nicht der Täter? Auch wenn der Spannungsbogen der Geschichte nicht immer greifbar ist und im Vordergrund steht, ist eine gewisse Neugier und Vorahnung beim Lesen immer präsent. Die Ermittlerinnen kommen zwar lange Zeit nicht so weiter, wie sie sich das erhoffen, dennoch passiert immer etwas, sodass man immer auf alle möglichen Details achten sollte, wenn man selbst mitermitteln möchte. Dazu kommen die verschiedenen Stimmungen, die die Autorin immer wieder beschreibt, die den Leser packen und das Bild der Szenen vor dem geistigen Auge vervollständigen. Manche Nebenschauplätze werden so vorsichtig eingesetzt, dass sie entweder gar nicht so wichtig wirken, wie sie sind, oder dass man bei der nächsten Erwähnung die angesprochene Person schon wieder vergessen hat. Aber auch das gehört zum Kalkül der Autorin, die nichts dem Zufall überlässt und einen überzeugenden messerscharfen Kriminalroman kreiert hat. Dies ist Band drei der Reihe mit Emilia und Zhou. Es stört aber nicht, wenn man die anderen nicht kennt. Ab und an wird zwar etwas aus der Vergangenheit angesprochen, aber es hat keine unmittelbare Auswirkung auf die aktuellen Fälle. Was ich noch gerne im Buch erfahren hätte, ist, wie der Maulwurf denn zu seinem Auftrag kam und seit wann genau das schon so war, wird doch zu Ende vom Emilia so ziemlich alles infrage gestellt, was sie zuvor mit demjenigen erlebt hat. Auch, wie es dazu kam, dass die Polizeiaktion vereitelt wurde, wird nicht restlos aufgeklärt. Was es mit dem Cover, das ich grundsätzlich in sich stimmig finde, auf sich hat, fand ich durch die Geschichte allerdings leider nicht heraus.

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Sterbegeld
von nellsche am 21.02.2016
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Ein Notruf erreicht die Polizei. Ein sechsjähriger Junge meldet leise flüsternd, dass sich jemand im Haus befindet. Die Polizisten, die zum Haus fahren, sehen etwas Unvorstellbares: die gesamte vierköpfige Familie wurde brutal ermordet. Der Nachbar Armin Bormann sitzt als Verdächtiger in Untersuchungshaft. Er soll mit der ermordeten Sonja Svensson... Ein Notruf erreicht die Polizei. Ein sechsjähriger Junge meldet leise flüsternd, dass sich jemand im Haus befindet. Die Polizisten, die zum Haus fahren, sehen etwas Unvorstellbares: die gesamte vierköpfige Familie wurde brutal ermordet. Der Nachbar Armin Bormann sitzt als Verdächtiger in Untersuchungshaft. Er soll mit der ermordeten Sonja Svensson ein Verhältnis gehabt haben. Doch sein Verteidiger Karel Schubert erhält neue Hinweise, so dass auch der Tennispartner von Sonja Svensson als Täter in Betracht kommt, die Familie Svensson ermordet zu haben. Em und Mai bekommen den Auftrag, sich der Sache anzunehmen. Doch das ist nicht der einzige Auftrag, den die beiden haben. Sie sollen die Kollegen einer Sondereinheit bespitzeln, um herauszufinden, welcher der Kollegen ein Maulwurf ist. Ein Kollege dieser Sondereinheit wurde bereits ermordet und die Zeit drängt. Das Cover des Buches ist ganz toll gelungen. Der Titel und der Name der Schriftstellerin ist erhoben und in der Mitte sitzt ein Käfer auf einem erdigen Untergrund. Das Buch würde mich in der Buchhandlung sofort in seinen Bann ziehen. Dies ist der dritte Fall für die beiden Ermittlerinnen Em und Mai. Die beiden Ermittlerinnen werden sehr gut beschrieben. Ihre Gedanken und Gefühle sind immer nachvollziehbar, auch wenn die beiden sehr unterschiedlich sind. Ich finde beide auf ihre eigenen Arten sehr sympathisch. Mittlerweile finden sie sich auch immer mehr zusammen und ergeben ein tolles Team. Sie ergänzen sich prima und jede lernt von der anderen was dazu. Und was mich persönlich besonders gefreut hat: endlich duzen die beiden sich! Darauf habe ich in den ersten Bänden schon immer gewartet und fand es erst merkwürdig, dass sie sich so lange gesiezt haben. Doch rückblickend passt das einfach, weil sie erst langsam zu einer Einheit wurden. Die Geschichte um den Maulwurf fand ich sehr spannend und ich war mir bis zum Ende nicht sicher, wer es denn nun wirklich ist. Aber dann ist es schon ein Schock. Den Teil bezüglich der ermordeten Familie Svensson fand ich ebenfalls sehr gut durchdacht. Der Leser wird mitgenommen und kann den Gedanken des Verteidigers folgen. Doch auch hier gibt es am Ende spannende Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet hätte. Ich war wirklich erstaunt. Ich kann dieses Buch absolut empfehlen, spannend geschrieben, sehr gut durchdacht und mit einem speziellen Ermittlerduo besetzt. Ich freue mich schon auf das nächste Buch! Ich vergebe spannende 5 Sterne.

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Zwischen den Stühlen
von einer Kundin/einem Kunden aus Markt Rettenbach am 07.02.2016
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Das Cover ist toll gemacht, der Hirschkäfer hebt sich glänzend vom Restcover hervor. Die Farbwahl ist schön und stimmig. Ich hatte bisher noch keinen Krimi und das Ermittlerduo Emilia Capelli und Mai Zhou gelesen. Schade eigentlich. Im aktuellen Band wird ein alter Mord an einer ganzen Familie neu aufgerollt, auf... Das Cover ist toll gemacht, der Hirschkäfer hebt sich glänzend vom Restcover hervor. Die Farbwahl ist schön und stimmig. Ich hatte bisher noch keinen Krimi und das Ermittlerduo Emilia Capelli und Mai Zhou gelesen. Schade eigentlich. Im aktuellen Band wird ein alter Mord an einer ganzen Familie neu aufgerollt, auf Betreiben des Anwalts des Angeklagten. Doch das ist nur Ems und Zhous Nebenjob, der die Kollegen ablenken soll. Eigentlich sollen sie aufklären wer in einer SEG- Einheit der Maulwurf ist. Denn die "Zufälle" bei denen die Misserfolge sich gehäuft haben und Verdächtige gewarnt wurden, waren zum Schluss zu augenscheinlich. Der Kollege der eigentlich inoffiziell mit der Aufklärung betraut war, wurde im Dienst erschossen, im Einsatz ohne Schutzweste! In seinem Schließfach fanden sich über hunderttausend Euro in bar, ein Ablenkungsmanöver des Maulwurfs um den verstorbenen Kollegen in ein schlechtes Licht zu rücken. Das Buch beginnt am Ort und zum Tatzeitpunkt des Familienmordes, der kleine Sohn der Familie kann noch einen Notruf absetzen. Von dort aus setzt der Spannungsbogen an, dem man sich nicht leicht entziehen kann. Die Charaktere sind allesamt sympathisch, bis hin zum penetranten Karel Schubert. Man rätselt bei den Ermittlungen mit, einzig die Auflösung in der Maulwurffrage finde ich ein bisschen schwach und recht zufällig. Wäre der Zeuge nicht aufgetaucht wäre es wohl kaum herauskommen. Dafür war das Ergebnis des Familienmordes umso überraschender, mit diesem (eigentlich sinnigen) Ergebnis hätte ich nicht gerechnet, das hat mich verblüfft. Bis auf Kleinigkeiten habe ich nichts zu meckern, also gibt es fünf Sterne.

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Mord und Maulwurf
von einer Kundin/einem Kunden aus Nienburg am 31.01.2016
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Der Krimi "Sterbegeld" von Judith Winter aus dem Hause dtv ist ein gelunger Krimi, der alles hat, was ein gutes Buch ausmacht. Inhaltlich gibt es hier zwei Handlungsstränge: Einen Mord und einen Maulwurf in den eigenen Reihen der Ermittler. Also eine durchaus spannende Kombination, da beide "Seiten" betroffen sind. Auch... Der Krimi "Sterbegeld" von Judith Winter aus dem Hause dtv ist ein gelunger Krimi, der alles hat, was ein gutes Buch ausmacht. Inhaltlich gibt es hier zwei Handlungsstränge: Einen Mord und einen Maulwurf in den eigenen Reihen der Ermittler. Also eine durchaus spannende Kombination, da beide "Seiten" betroffen sind. Auch wenn es nicht mit einem McFadyen zu vergleichen ist, so ist Sterbegeld meiner Meinung nach schon sehr spannend und ich habe das ganze Buch an nur drei Leseabenden verschlungen. Der Lesefluss ist folglich gut, mich hat an der Sprache und am Stil nix gestört. Die Charaktere sind auch authentisch und ich war mit dem "Rahmen" voll zufrieden. Insgesamt ein solider Krimi, der einen nicht enttäuscht. Er verspricht viele schöne Lesesstunden und wired auch nicht nur den eingefleischten Krimifreund erfreuen. Daher volle Sterne von meiner Seite!

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Trau, schau, wem - Emilia Capelli und Mai Zhou ermitteln wieder
von oztrail am 24.01.2016
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

~~Das Cover des Thrillers lädt schon dazu ein, das Buch in die Hand zunehmen. Finde das Motiv sehr gut ausgewählt. Zum Inhalt: Halt endlich die Klappe und lächle! So endet der Prolog des Thriller mit dem Titel Sterbegeld. Der Notruf ging bei der Polizei um 19.46 Uhr ein,... ~~Das Cover des Thrillers lädt schon dazu ein, das Buch in die Hand zunehmen. Finde das Motiv sehr gut ausgewählt. Zum Inhalt: Halt endlich die Klappe und lächle! So endet der Prolog des Thriller mit dem Titel Sterbegeld. Der Notruf ging bei der Polizei um 19.46 Uhr ein, um 19.58 waren die beiden Beamten Frentsch und Kröger vor dem Haus der Familie Svensson, aus dem der Notruf kam. Die beiden verlieren kostbare Zeit, statt nach dem ersten Klingeln in das Haus einzudringen, gehen sie auf die Rückseite um nach zusehen. Dort machen sie eine grausige Entdeckung. Durch die Terrassentür sieht Tonja Frentsch die regungslose Gestalt eines Kindes am Boden liegen. Während die beiden Beamten die Terrassentür zerstören um in das Haus zu gelangen, kann der Täter durch die Eingangstür den Tatort verlassen. Dann ein großer Sprung. Acht Monate später, wird Thorsten Mohr zu Grabe getragen. Mohr wurde bei einer Razzia getötet. Auf der Beerdigung waren so ziemlich alle Kollegen des getöteten Polizisten. Auch die Emilia Capelli und Mai Zhou. Capelli und Zhou werden von ihrem Vorgesetzten Makarov, gleich nach der Zeremonie am Friedhof zu einem Gespräch gebeten. Die SEG Calibri, bei der Thorsten Mohr eingesetzt war, hat anscheinend eine Maulwurf, eine undichte Stelle. Da in der letzten Zeit alle Einsätze die mit einem illegalen Waffenhandel zu tun haben, aufgeflogen sind. Capelli und Zhou haben den Auftrag, ihre Kollegen auszuhorchen um rauszufinden wer der Maulwurf ist. Zur gleichen Zeit, hat der Pflichtverteidiger Karel Schubert, seinen ersten Besuch bei dem inhaftierten Armin Bormann. Dieser wurde aufgrund von Indizien im Fall der ermordeten Familie Svensson verhaftet. Schubert setzt alles daran, die Wahrheit aufzudecken und nimmt Kontakt mit Mai Zhou auf. Es beginnt ein spannungsgeladener Thriller der beide Beamtinnen bis an die Grenzen bringt. Sie haben zwei Fälle zu bearbeiten. Mehr wird nicht verraten. Fazit: Ein Thriller, der spannend geschrieben ist. Mit Wendungen, die nicht vorhersehbar waren. Es sind zwar einige Szenen enthalten, die von weit hergeholt sind, aber das tut dem ganzen Thriller keinen Abbruch. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

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empfehlenswert
von MarTina am 20.01.2016
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Jemand ermordet eine vierköpfige Familie. Der kleine Junge kann zwar noch die Polizei verständigen, aber diese kommt zu spät. Ein Verdächtiger wird schnell gefasst. Doch acht Monate später gibt es neue Beweise, die daran zweifeln lassen, dass der wahre Täter im Gefängnis sitzt. Gleichzeitig wird ein Polizist einer Sondereinsatzgruppe im... Jemand ermordet eine vierköpfige Familie. Der kleine Junge kann zwar noch die Polizei verständigen, aber diese kommt zu spät. Ein Verdächtiger wird schnell gefasst. Doch acht Monate später gibt es neue Beweise, die daran zweifeln lassen, dass der wahre Täter im Gefängnis sitzt. Gleichzeitig wird ein Polizist einer Sondereinsatzgruppe im Dienst erschossen. Nachdem sich die Pannen häufen, besteht der Verdacht, dass sich ein "Maulwurf" in den eigenen Reihen befindet. Die beiden Komissarinnen Emilia Capelli und Mai Zhou müssen in beiden Fällen den Schuldigen finden ... Meine Meinung: "Sterbegeld" ist der 3. Band über die beiden Komissarinnen. Ich habe die anderen bisher nicht gelesen, hatte aber auch nicht das Gefühl, dass mir eine "Vorgeschichte" fehlt. Capelli und Zhou sind grundverschieden, außerdem sind sie nicht unbedingt die besten Freundinnen, was vor allem an Capelli liegt. Sie war mir auch manchmal etwas zu ruppig und ungestüm. Aber sie musste auch viel einstecken. Zhou dagegen mochte ich richtig gerne. Sie ist sehr vernünftig und ihre Vorgehensweise ist logisch und zielorientiert. Sie weiß auch, in welchen Situationen man besser einfach einmal die Klappe hält. Neben ihr fand ich auch den Anwalt, Karel Schubert, klasse. Er ist ebenfalls sehr ehrgeizig, aber er hat auch einen tollen Humor. Außerdem hat er auch ein "Gefühl" für die Menschen. Der Erzählstil ist klasse, richtig flüssig und mitreissend. Nachdem es um zwei Fälle geht, wird auch bei den Ermittlungen abgewechselt. Man nähert sich also in beiden Fällen erst langsam der Lösung. Auch sind die Ermittlungen und Ergebnisse gut beschrieben, so dass man selbst miträtseln kann. Das finde ich super. Vor allem die Atmosphäre im Haus der Familie wurde auch so "gruselig" beschrieben, dass ich dies irgendwie nachfühlen konnte. Für mich war die Spannung die ganze Zeit erhalten. Sie flachte zwar ab und zu kurz ab, wenn die Ermittlungen weitergingen, aber sie war nie ganz weg. Auch das Ende war für mich eine Überraschung. Fazit: Die Geschichte hat für mich alles, was ein Thriller braucht: Spannung, sympathische Ermittler und ein überraschendes Ende. Von mir gibt es daher fünf Sterne.

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spannend und gut durchdacht
von geheimerEichkater aus Essen am 14.01.2016
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Die beiden Frankfurter Ermittlerinnen Em Capelli und Mai Zhou ermitteln in mehreren Fällen: Zum einen sollen sie, nachdem ein Kollege einer Sondereinsatzgruppe erschossen wurde, unauffällig den Maulwurf unter den Kollegen enttarnen – und, damit sie offensichtlich an einem Fall arbeiten ( der aber nicht zuviel Zeit in Anspruch nehmen... Die beiden Frankfurter Ermittlerinnen Em Capelli und Mai Zhou ermitteln in mehreren Fällen: Zum einen sollen sie, nachdem ein Kollege einer Sondereinsatzgruppe erschossen wurde, unauffällig den Maulwurf unter den Kollegen enttarnen – und, damit sie offensichtlich an einem Fall arbeiten ( der aber nicht zuviel Zeit in Anspruch nehmen sollte) wird ihnen ein ein halbes Jahr alter Fall zur Überprüfung und Nachbearbeitung übergeben: Eine vierköpfige Familie wurde brutal ermordet und, obwohl der sechsjährige Sohn noch einen Notruf absetzen konnte, traf die Polizei schnellstens, aber doch wenige Minuten zu spät am Tatort ein. Em und Zhou entdecken neue Ungereimtheiten und Spuren, die bislang nicht verfolgt wurden... Und dann gilt es noch, eine verschwundene externe Mitarbeiterin ( Iris Molder), die aus Belgien angereist und plötzlich verschwunden war, wiederzufinden, denn sie wurde entführt. Bei „Sterbegeld“ handelt es sich um den dritten Krimi um das Ermittlerduo, wobei es sich um einen abgeschlossenen Krimi handelt und man keine Vorkenntnisse braucht, um dem Ganzen folgen zu können. Für mich war es das erste Buch dieser Reihe; am Anfang fand ich die vielen Namen etwas verwirrend, aber mit einer Namensliste läßt sich das ganz leicht beheben. Die beiden Ermittlerinnen ergänzen sich perfekt, ihre Erkenntnisse werden gut beschrieben, so dass man an Leser wunderbar mit ermitteln kann. Die Handlungsstränge werden spannend und schlüssig bis zum Ende erzählt. Ja, und das Titelbild? Vielleicht hat es etwas mit dem rissigen Boden im Versteck der entführten Iris Molder zu tun, die blutet und manches Mal überlegt, ob Käfer oder Spinnen dort herumkrabbeln? Vielleicht aber auch nicht, ist eigentlich auch nicht so wichtig. Besonders gut haben mir auch die Einflechtungen von chinesischen Sprichwörtern gefallen, die Unterschiede zwischen Em und Zhou und wie die beiden langsam als Kollegen „zusammenwachsen“. Fazit: Spannender und gut durchdachter Krimi, in dem nicht vieles so bleibt, wie es zu Beginn scheint und: die Auflösung gibt es tatsächlich erst zum Schluß!

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Sterbegeld
von einer Kundin/einem Kunden aus Oberursel am 02.01.2016
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Der dritte Teil der Reihe mit Emilia, genannt 'Em' Capelli und Mai Zhou beginnt sehr spannend. Eines Abends im November, ein kleiner Junge wählt den Notruf und kann recht genaue Angaben machen wie er heißt und wo er wohnt. Seine Mama weint und seine Schwester bewegt sich nicht mehr.... Der dritte Teil der Reihe mit Emilia, genannt 'Em' Capelli und Mai Zhou beginnt sehr spannend. Eines Abends im November, ein kleiner Junge wählt den Notruf und kann recht genaue Angaben machen wie er heißt und wo er wohnt. Seine Mama weint und seine Schwester bewegt sich nicht mehr. Dann kommt jemand die Treppe hinauf und das Gespräch endet. Die wenig später eintreffende Polizei findet die ganze Familie, Vater, Mutter und beide Kinder ermordet vor. Dann geht es 8 Monate später im Sommer weiter. Die gesamte Abteilung für Kapitalverbrechen der Polizei Frankfurt ist bei der Beerdigung eines Kollegen der während einer Razzia erschossen wurde. Merkwürdigerweise hatte er kurz vorher die vorgeschriebene Schutzweste ausgezogen. Em und Zhou werden zu ihrem Chef gerufen und zu einer geheimnisvollen Besprechung gebracht. Der Innendienst vermutet einen Maulwurf in den Reihen der Sondereinsatzgruppe. Die beiden sollen gegen ihre eigenen Kollegen ermitteln. Auf Drängen einer Nachbarin des für den vierfachen Familienmordes verhafteten Mannes sucht Rechtsanwalt Karel Schubert Zhou auf und versucht die Ermittlungen wieder aufleben zu lassen und einen Freispruch für seinen Mandanten zu erzielen. Em und Zhou übernehmen auch diesen Fall und tragen nach und nach neue Erkenntnisse zusammen. Auch in dem Fall des Maulwurfs in den eigenen Reihen geht des dramatisch zu. Em übernimmt die Rolle eines Lockvogels um sich mit einem hochrangigen Verbrecher zu treffen da die eigens dafür angeheuerte Frau plötzlich verschwunden ist. Das Ende ist für mich dann etwas übertrieben. Vor Zhous geistigem Auge passen plötzlich alle Puzzle Teile im Fall der ermordeten Familie zusammen und ihr gelingt es den Staatsanwalt von der Schuld des in Haft sitzenden zu überzeugen. Währenddessen begibt sich Em alleine auf Suche nach der verschwundenen Holländerin auf ein leerstehendes Armeegelände wo es zum großen Showdown kommt und der Polizeiverräter schließlich entlarvt wird. Da die beiden Fälle so gar nichts miteinander zu tun haben und irgendwie nicht richtig abgerundet wirken kam für mich keine wirkliche Spannung auf. Die einzigen die sich in dem Buch etwas näherkommen sind Em und Zhou. Der Schreibstil ist flüssig, die Personen sehr lebendig beschrieben obwohl in diesem Buch viele Personen eingeführt werden gelingt es einem doch den Überblick zu wahren. Ich bin gespannt auf weitere Bücher mit Em und Zhou in Frankfurt am Main.

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Wer ist der Maulwurf?
von einer Kundin/einem Kunden am 02.01.2016
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Emilia Capelli und Mai Zhou ,das sympathische Ermittlerpaar, werden mit ihrem dritten Fall konfrontiert. Eine vierköpfige Familie wurde brutal ermordet. Zwar konnte der sechsjährige Sohn noch den Notruf wählen, leider kam die Polizei zu spät. Die Ermittlungen der Polizei führen zu einem Täter, der daraufhin in Untersuchungshaft genommen wird. Er leugnet... Emilia Capelli und Mai Zhou ,das sympathische Ermittlerpaar, werden mit ihrem dritten Fall konfrontiert. Eine vierköpfige Familie wurde brutal ermordet. Zwar konnte der sechsjährige Sohn noch den Notruf wählen, leider kam die Polizei zu spät. Die Ermittlungen der Polizei führen zu einem Täter, der daraufhin in Untersuchungshaft genommen wird. Er leugnet jedoch, die Morde begangen zu haben. Dann wird ein Polizeibeamter während eines Einsatzes erschossen. Die ermittelnden Kollegen sind geschockt und fassungslos. Vor allen Dingen kann keiner verstehen, warum er die vorgeschriebene Schutzweste kurz vor seiner Ermordung ausgezogen hat. Im Laufe der Untersuchungen erwächst der Verdacht, dass es einen Maulwurf auf Seiten der Polizei geben muss. Emilia und Mai werden mit der Ermittlung betraut. Gleichzeitig sollen sie den Fall der ermordeten Familie wieder neu aufrollen. Als es einen weiteren Toten gibt, überschlagen sich die Ereignisse. Der Autorin ist es wieder gelungen, die Spannung bis zum Schluss aufrecht zu halten. Es werden immer neue Fährten gelegt, die den Leser verunsichern. Ich habe die vorhergehenden Bücher gelesen und freue mich dass die beiden Ermittlerinnen nun ein freundschaftliches Verhältnis zueinander gefunden haben. Ich warte schon auf den nächsten Fall, der hoffentlich bald kommen wird. Für dieses Buch spreche ich eine absolute Leseempfehlung aus. Buchtitel: Sterbegeld

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Zwei neue Fälle für ein gegensätzliches Ermittlerduo
von scarlett_ohara aus Isselburg am 29.12.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Zum Inhalt: Dieses Mal bekommen es die beiden jungen Kommissarinnen Emilia Capelli und Mai Zhou von der Zentralen Kriminaldirektion Frankfurt am Main gleich mit zwei heiklen Fällen zu tun. Da wäre zum einen der erschütternde Mord an einer ganzen Familie. Die Eltern und zwei kleine Kinder werden ohne ersichtlichen Grund in... Zum Inhalt: Dieses Mal bekommen es die beiden jungen Kommissarinnen Emilia Capelli und Mai Zhou von der Zentralen Kriminaldirektion Frankfurt am Main gleich mit zwei heiklen Fällen zu tun. Da wäre zum einen der erschütternde Mord an einer ganzen Familie. Die Eltern und zwei kleine Kinder werden ohne ersichtlichen Grund in ihrem eigenen Haus Opfer eines kaltblütigen Killers. Ein Raubüberfall scheidet aus, da nichts gestohlen wurde. Ein Verdächtiger, Armin Bormann, sitzt seit mehreren Monaten in U-Haft, doch es bestehen einige Zweifel an seiner Schuld. Warum musste diese ganz normale Familie sterben? Und warum tötete der Mörder die Ehefrau, der das Entsetzen selbst im Tode noch im Gesicht stand, als Letzte? Zum anderen sollen Capelli und Zhou den Maulwurf in der Sonderermittlungsgruppe „Calibri“ finden, der die Ermittlungen gegen den berüchtigten Bandenchef Dragan Petrovic torpediert und augenscheinlich sogar den eigenen Kollegen Thorsten Mohr kaltblütig erschossen hat. Meine Meinung: Ich habe bereits die beiden Vorgängerbücher mit Begeisterung gelesen und habe mich sehr auf den dritten Teil gefreut. Und ich bin nicht enttäuscht worden. Der Schreibstil ist wiederum sehr angenehm und flüssig. Die Beschreibungen sind sehr bildlich; der Leser kann sich wirklich gut in die Szenerie hinein versetzen. Die Erzählweise gefällt mir einfach sehr gut; es ist mir schwergefallen, das Buch aus der Hand zu legen. Die Spannung ist von Anfang an sehr hoch, da das Buch sofort mit dem Mord an der Familie beginnt. Das ist so intensiv und beklemmend geschrieben; da muss man als Leser erst mal schlucken. Es gelingt der Autorin mühelos, diesen Spannungsbogen konstant das ganze Buch über hochzuhalten. Die beiden so unterschiedlichen Protagonistinnen sind wieder sehr authentisch und sympathisch gezeichnet. Zhou ist still, überlegt und zurückhaltend. Capelli hingegen ist extrovertiert, manchmal ziemlich ruppig und oft etwas vorschnell. Doch trotz aller Differenzen schaffen sie es tatsächlich im 3. Band endlich, sich zu duzen. Wow! Die Annäherungen kommen zwar langsam, aber sie kommen. Witzig finde ich auch das Einstreuen der chinesischen Redewendungen, die Capelli mehr schlecht als recht von Zhou zu erlernen versucht. Das lockert die Atmosphäre zwischen den beiden deutlich auf. Sie scheinen mittlerweile auch die Wesensart und Arbeitsweise der jeweils Anderen etwas mehr zu respektieren. Eine neue Figur ist die des jungen Rechtsanwaltes Karel Schubert, der als Pflichtverteidiger des mutmaßlichen Familienmörders agiert. Er nervt Zhou zwar anfangs ziemlich, doch wie sie ist er sehr ehrgeizig und verfügt über einen charmanten Humor. Es scheint, dass Zhou sich von ihm angezogen fühlt. Ich frage mich, ob wir ihn im 4. Band „wiederlesen“ werden und er zum festen Bestandteil der Serie wird. Mich würde es freuen. Auch in Capellis Gefühlsleben geht es rund. Ihr guter Freund Tom Ahrends, gesteht ihr, mehr als Freundschaft für sie zu empfinden. Das versetzt sie in einen tiefen Zwiespalt: Tom ist nicht nur ihr alter Studienkollege, nein, er ist auch noch Mitglied der Sonderermittlungsgruppe „Calibri“. Kann sie ihm vertrauen? So sehr mir das Buch insgesamt gefallen hat, gibt es auch einen Kritikpunkt. Die Geschichte um den Maulwurf wird gut und überzeugend aufgelöst, was man von der anderen Story leider nicht behaupten kann. Das Motiv des Vierfachmörders finde ich einfach nicht überzeugend. Da muss meiner Meinung nach schon mehr dahinterstecken, um so kaltblütig kleine Kinder einfach erschießen zu können. Zu so etwas ist doch nur ein Soziopath ohne jegliches Gewissen fähig. Doch die Figur des Täters wurde nicht annähernd so beschrieben. Die Ausarbeitung dieser Person ist für mein Empfinden einfach etwas zu kurz gekommen. Er bleibt immer etwas schwammig im Hintergrund. Schön fand ich wiederum das Cover. Es paßt ganz wunderbar zu den beiden vorherigen Bänden und ich hoffe, der Verlag bleibt dabei, die Serie mit Einbänden zu versehen, bei denen man sofort erkennt, dass diese Bücher zusammengehören. Fazit: Das Buch liegt in meiner Rangfolge knapp hinter dem ersten Band, aber doch klar vor Band Nr. 2. Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiterlesen und ich bin schon sehr gespannt auf Band Nr. 4.

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