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Stille Nacht

Nicht nur eine Weihnachtsgeschichte

(1)
Nora soll für einen Concept Store das passende Weihnachtsambiente schaffen – und das mitten im Sommer, doch die Dekorateurin kann sich schlecht auf ihre Arbeit konzentrieren, denn ihr Mann Simon ist als Kriegsfotograf im Nahen Osten. Und dann kommt die so gefürchtete Nach­richt: Simon ist bei einem Einsatz getötet worden. Nur langsam erholt sich Nora vom Verlust. Was ihr bleibt, sind Simons zahlreiche eindringliche Porträts.
Ein Jahr später wird Nora von einem Mann ange­sprochen, der ihr irgendwie bekannt vorkommt. Scheu entwickelt sich zwischen ihr und Saeed, ei­nem Künstler aus Syrien, eine zarte Beziehung. Er ist einer der Menschen, die Simon fotografiert hat. Gemeinsam überwinden sie ihre schmerzvolle Ver­gangenheit.
Martin Walker hat eine berührend liebe-­ und hu­morvolle Geschichte geschrieben, die dazu ermun­tert, trotz politischer Wirren und privater Mühsal nicht aufzugeben und zeigt, dass Nächstenliebe tiefe Gräben überwinden kann.
Portrait
MARTIN WALKER, geboren 1965, ist Journalist, Autor und Verleger in Zürich. Er verfasste u. a. Die Schweiz für die Hosentasche. Was Reiseführer verschweigen (S. Fischer Verlag). Bei Dörlemann ist 2015 sein erster Roman Hotel Schräg erschienen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 96
Erscheinungsdatum 07.11.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-03820-038-3
Verlag Doerlemann
Maße (L/B/H) 185/113/15 mm
Gewicht 158
Auflage 1
Verkaufsrang 14.998
Buch (gebundene Ausgabe)
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Nicht weihnachtlich
von einer Kundin/einem Kunden am 24.11.2016

Auf dem hellen Cover prangt eine große rote Christbaumkugel. Lucia erstellt mitten im Sommer bei größter Hitze das Konzept für eine Schaufensterdekoration: Weihnachten. Sie erinnert sich, etwa fünf Seiten lag, an das Weihnachtsfest ihrer Kindheit. Und damit ist das Thema Weihnachten in diesem Buch abgeschlossen. Allerdings ist mir bis... Auf dem hellen Cover prangt eine große rote Christbaumkugel. Lucia erstellt mitten im Sommer bei größter Hitze das Konzept für eine Schaufensterdekoration: Weihnachten. Sie erinnert sich, etwa fünf Seiten lag, an das Weihnachtsfest ihrer Kindheit. Und damit ist das Thema Weihnachten in diesem Buch abgeschlossen. Allerdings ist mir bis hierhin auch fast die Leselust vergangen. Stilistik und Ausdruck haben mich erschrocken Sätze mehrfach lesen lassen, rätseln. Lucia berichtet vom Weihnachtsessen, vom üppigen Kaninchen, das die Mutter zubereitete. Üppig, ein einziges Kaninchen für eine gesamte Sippe? »Das Tier kam vom Nachbarn, Vater hatte es ...« Das Schlachttier kam freiwillig herübergelaufen, damit ihm der Vater den Hals um-drehen konnte? Am Weihnachtsbaum hingen Schokoladenweihnachtsmänner und gefüllte Mäuse, wird beschrieben. Und darauf folgt dieser Satz: »Ein Schwager, auch im Unterhemd, schlief in einem Sessel, ...« Die Frage ist nun, wer hier auch ein Unterhemd trug, Schokoladenweihnachtsmänner oder Mäuse? »Ein dunkelblauer Pyjama, dessen Ärmel und Beine und das Oberteil unter den Hüf-ten von hellblauen, breiten Bündchen beschlossen wurde, die ihr schon beim Anblick sämtliches Blut in den Adern abdrückten.« Sätze, die den Leser ratlos sehen lassen. Lucia sitzt in der sommerlichen Hitze im Un-terhemd am Schreibtisch, denkt an alte Weihnachtsfeste und nun folgt dieser Satz: »Lucia hörte ihrer Chefin nur halbherzig zu.« - Ein Gedankensprung, der für den Leser nicht nachzuvollziehen ist ... Plötzlich befinden wir uns an Lucias Arbeitsplatz im Winter wieder, bei der Dekoration von Schaufenstern. Wir erfahren, Lucias Ehemann, ein Fotograf, der als Kriegsberichterstatter arbeitete, ist bei einem Einsatz ums Leben gekommen. Er hasste den Krieg, suchte keine Gefahr, auch der Ruhm für seine Fotos war ihm egal, er fühlte sich schuldig, weil er nicht hel-fen konnte, er mochte nicht reisen, nicht seine Frau allein lassen. Aber er fuhr immer wieder los. Leider wird hierauf nur mit zwei Sätzen eingegangen. Der Mann bleibt ein Rätsel, ebenso wie die Protagonistin selbst. Sie lernt kurz einen Unbekannten kennen, der sie in ein Café einlädt. Dieser Mann, Saeed, ein Flüchtling, lernt Anatole kennen, auch ein Bildhauer. Saeed darf in Anatoles Werkstatt arbeiten. Letzterer wiederum war mit Lucias Mann befreundet, möchte mit seinen Fotos eine Ausstellung zum Andenken an den Freund machen. Mich hat das Buch enttäuscht, da es mit Aufmachung und Titel den Eindruck erweckt, es enthalte eine weihnachtliche Geschichte. Aber gewichtiger, es verging mir schnell die Lust an der Ausdruckskraft, der Text holperte durchgängig vor sich hin. Warum der Künstler Anatol mit einer Schaffensblockade belegt ist, bleibt verborgen. Auch Saeeds Geschichte erschließt sich nicht. Lucia trauert verständlicherweise und zieht sich vorerst zurück. Auch über sie erfährt der Leser nicht viel. Die Figuren blieben mir fern, plakativ und oberflächlich. Die Story zieht sich belanglos dahin ohne Tiefgang, ohne Spannungsbogen. 96 Seiten auf 11x18 cm ein Büchlein, von dem ich mehr erwar-tet hatte.

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