Thalia.de

Stoner

Roman

(25)
Rezension
Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 09.09.13
Ein vergessener Klassiker neu entdeckt. Stoner ist ein Werk von schillernder Klarheit. Ein Roman über Themen, die jeden Menschen bewegen: Liebe, Leidenschaft und den richtigen Weg im Leben zu finden sei da ganz vorne genannt. Stoner wird auch Sie mit seinem normalen Leben begeistern. John Williams ist beeindruckendes gelungen: ein normales Leben, literarisch fesselnd darzustellen.
Portrait
John Williams wurde 1922 in Texas geboren. Trotz seiner Begabung brach er sein Studium ab. Widerstrebend beteiligte er sich an den Kriegsvorbereitungen der Amerikaner und wurde Mitglied des Army Air Corps. Während dieser Zeit entstand die Erstfassung seines ersten Romans, der später von einem kleinen Verlag publiziert wurde. Williams erlangte an der University of Denver seinen Master. 1954 kehrte er als Dozent an diese Universität zurück und lehrte dort bis zu seiner Emeritierung 1985. Er veröffentlichte zahlreiche Gedichtbände und Romane.
Bernhard Robben, geboren 1955, war nach dem Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie als Deutschlehrer in Nordirland tätig. Seit 1986 arbeitet der Spezialist für irische und angelsächsische Literatur als freier Übersetzer und Journalist. Nebenbei ist er ehrenamtlicher Bürgermeister von Brunne, wo er seit 1992 mit seiner Familie lebt. 2003 wurde er für die Übersetzung des Romans "Abbitte" von Ian McEwan und für sein Lebenswerk mit dem Übersetzerpreis der Stiftung Kunst und Kultur des Landes NRW ausgezeichnet. 2013 wurde Bernhard Robben mit dem "Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis" für sein literarisches Lebenswerk auf dem Gebiet der Übersetzung aus dem Englischen gewürdigt.
… weiterlesen
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Bezahlung bei Abholung

Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 01.09.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-28015-0
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 216/135/32 mm
Gewicht 516
Verkaufsrang 35.919
Buch (gebundene Ausgabe)
19,90
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Bezahlung bei Abholung

Andere Kunden interessierten sich auch für

  • 39145408
    Stoner
    von John Williams
    (7)
    Buch
    10,90
  • 32166198
    Wir sind doch Schwestern
    von Anne Gesthuysen
    (25)
    Buch
    19,99
  • 39272463
    Ein ganzes Leben
    von Robert Seethaler
    (27)
    Buch
    17,90
  • 35301134
    Knapp am Herz vorbei
    von J. R. Moehringer
    (2)
    Buch
    9,99
  • 35053891
    Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert
    von Joël Dicker
    (45)
    Buch
    22,99
  • 17599364
    Die Mieter des Herrn A.
    von Memduh Sevket Esendal
    Buch
    22,95
  • 42436341
    Der erste Sohn
    von Philipp Meyer
    Buch
    12,99
  • 40986521
    Oona und Salinger
    von Frédéric Beigbeder
    (5)
    Buch
    19,99
  • 34379370
    Krieg und Frieden
    von Leo N. Tolstoi
    Buch
    79,99
  • 37256240
    Kanada
    von Richard Ford
    (4)
    Buch
    11,90
  • 42435596
    Ein ganzes Leben
    von Robert Seethaler
    (6)
    Buch
    9,99
  • 37821834
    Der Distelfink
    von Donna Tartt
    (16)
    Buch
    24,99
  • 45030409
    Augustus
    von John Williams
    (2)
    Buch
    24,00
  • 16350050
    Weiße Geister
    von Alice Greenway
    (4)
    Buch
    19,90
  • 45429472
    Und nebenan warten die Sterne
    von Lori Nelson Spielman
    (50)
    Buch
    14,99
  • 45119441
    Ersehnt / Calendar Girl Bd. 4
    von Audrey Carlan
    (23)
    Buch
    12,99
  • 41002740
    Outlander 1 - Feuer und Stein
    von Diana Gabaldon
    (8)
    Buch
    14,99
  • 44514335
    Outlander 3 - Ferne Ufer
    von Diana Gabaldon
    (2)
    Buch
    14,99
  • 45119661
    Begehrt / Calendar Girl Bd. 3
    von Audrey Carlan
    (6)
    Buch
    12,99
  • 45120161
    Verführt / Calendar Girl Bd. 1
    von Audrey Carlan
    (72)
    Buch
    12,99

Buchhändler-Empfehlungen

„Ein Leben“

Martina Wolf, Thalia-Buchhandlung Heilbronn

Die Geschichte ist schnell erzählt: William Stoner wird Anfang des 20. Jahrhunderts als Sohn armer Farmer geboren, doch statt die Farm seines Vaters zu übernehmen, studiert er und wird Professor für Literatur.
Mit faszinierendender Klarheit erzählt uns John Williams von diesem Leben, von den Höhen und Tiefen, vom Gewinnen und Verlieren,
Die Geschichte ist schnell erzählt: William Stoner wird Anfang des 20. Jahrhunderts als Sohn armer Farmer geboren, doch statt die Farm seines Vaters zu übernehmen, studiert er und wird Professor für Literatur.
Mit faszinierendender Klarheit erzählt uns John Williams von diesem Leben, von den Höhen und Tiefen, vom Gewinnen und Verlieren, von Familie und Freundschaft und von der Liebe - auf eine Art und Weise, die zutiefst beeindruckt und noch lange nachwirkt.
Was für ein Buch!

„Ein absoluter Bestseller“

Magdalena van Teeffelen, Thalia-Buchhandlung Münster

Gute Geschichte und gute Sprache - Alles was ein gutes Buch braucht.
Solch ein Buch wünsche ich mir sehr gern öfter.
Gute Geschichte und gute Sprache - Alles was ein gutes Buch braucht.
Solch ein Buch wünsche ich mir sehr gern öfter.

„Aufwühlende Wiederentdeckung“

Andrea Dippel, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Dieses Buch hat mich umgehauen. Es hat mich erschüttert, geärgert, belustigt, erfreut, belastet, beschäftigt, nachdenklich gestimmt und noch lange nachgewirkt.
Stoner, Sohn mittelloser Landwirte, bekommt die Chance, zu studieren. Entgegen der Wünsche seines Vaters entdeckt er seine Liebe zur Literatur und ändert seine Studienrichtung.
Dieses Buch hat mich umgehauen. Es hat mich erschüttert, geärgert, belustigt, erfreut, belastet, beschäftigt, nachdenklich gestimmt und noch lange nachgewirkt.
Stoner, Sohn mittelloser Landwirte, bekommt die Chance, zu studieren. Entgegen der Wünsche seines Vaters entdeckt er seine Liebe zur Literatur und ändert seine Studienrichtung. Der Literatur verfallen bleibt er auch nach dem Studium an der Universität, um zu unterrichten. Seine Geschichte handelt von Liebe und Verrat, von falschen Vorstellungen und unerfüllten Träumen. Von den großen und kleinen Kränkungen, die das Leben mit sich bringt. Von der Liebe zu einem Kind, von großen Hoffnungen und einsamer Hoffnungslosigkeit in einer gefühllosen Ehe. Selten habe ich ein Buch gelesen, dass mich so gepackt hat. Es ist schwierig, über Stoner zu schreiben, ohne die Geschichte Stoners vorweg zu nehmen. Stoner ist ein großartiger Roman, erstklassige Literatur und gehört in jedes Bücherregal.

„bewegend & zeitlos“

Katrin Knauft, Thalia-Buchhandlung Bernburg (Saale)

„Stoner“ ist ein ruhiger und klug geschriebener Roman, der erstmalig 1965 veröffentlicht wurde. Vor einigen Jahren wurde das Buch wiederentdeckt und ermöglicht einen Blick auf das gesellschaftliche Leben Amerikas in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. So erzählt der Autor John Williams die Lebensgeschichte von William Stoner, einem „Stoner“ ist ein ruhiger und klug geschriebener Roman, der erstmalig 1965 veröffentlicht wurde. Vor einigen Jahren wurde das Buch wiederentdeckt und ermöglicht einen Blick auf das gesellschaftliche Leben Amerikas in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. So erzählt der Autor John Williams die Lebensgeschichte von William Stoner, einem genügsamen Mann, der aus ärmlichen Verhältnissen kommend zu einem beliebten Literaturdozenten aufsteigt. Besonders eindrucksvoll ist hierbei, wie glaubwürdig sein Familien- und Universitätsleben, samt Erfolgen aber auch Fehlentscheidungen, geschildert wird.
Stoner ist kein auffälliger Held, der beeindruckende Taten vollbringt und dennoch fasziniert seine Geschichte. Gerade das Alltägliche macht diesen Roman zu etwas Besonderem. Hier liest man ein Stück Zeitgeschichte, das sowohl sprachlich als auch inhaltlich überzeugt.

„zutiefst anrührend...“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Ein besonderes feines Meisterwerk, was völlig unspektakulär ein ganzes Leben zeigt. Ein Leben , was trotz der großartigen Hingabe an die Literatur - karg bleibt. Stoner geht zwar einen völlig anderen Weg, als zunächst für ihn aufgrund Herkunft und Hintergrund vorgesehen - doch kann er bis zum Schluss nicht aus seiner Haut heraus und Ein besonderes feines Meisterwerk, was völlig unspektakulär ein ganzes Leben zeigt. Ein Leben , was trotz der großartigen Hingabe an die Literatur - karg bleibt. Stoner geht zwar einen völlig anderen Weg, als zunächst für ihn aufgrund Herkunft und Hintergrund vorgesehen - doch kann er bis zum Schluss nicht aus seiner Haut heraus und bleibt der, der er schon immer war. Das aufzuzeigen und zu beschreiben ist wahrlich wunderbar gelungen ...und ist zutiefst anrührend !

„Ein Meisterwerk, was bleibt!!!“

Clemens Rupp, Thalia-Buchhandlung Wuppertal

Wie kann man den großen Erfolg bei der Leserschaft und die herausragende Kritikerresonanz von John Williams Buch aus dem Jahr 1965 erklären?

Erzählt wird die Lebensgeschichte eines Literaturprofessors an einer Universität im Mittleren Westen der USA...ein Leben, daß auf den ersten Blick nichts
nennenwertes hinterlassen hat.

Zum
Wie kann man den großen Erfolg bei der Leserschaft und die herausragende Kritikerresonanz von John Williams Buch aus dem Jahr 1965 erklären?

Erzählt wird die Lebensgeschichte eines Literaturprofessors an einer Universität im Mittleren Westen der USA...ein Leben, daß auf den ersten Blick nichts
nennenwertes hinterlassen hat.

Zum einen ist es sicherlich die Figur des Protagonisten die dem Leser sofort ans Herz geht - seine große Liebe zu Sprache und Literatur, eine unglückliche Ehe mit einer frigiden Frau und eine späte Liebe - der Leser ahnt wie diese enden wird.
Zum anderen ist es die bestechend klare und schnörkellose Sprache Williams', die von von Bernhard Robben kongenial ins Deutsche übersetzt worden ist.

Stoners Charakter rührt den Leser zutiefst... man wünscht sich er möge sich gegen die Widrig- und Ungerechtigkeiten des Lebens erwehren...er tut es selten...es liegt nicht in seiner Natur.

Ein eigentlich furchtbar trauriges Werk - doch dieses gelebte Leben ist die ganze Welt !!!

William Stoner ist bestimmt einer der wundersamen Menschen in der Literatur die ich NIE vergessen werde!!!

„Der vergessene Bestseller“

Claudia Tross, Thalia-Buchhandlung Offenbach am Main

Immer noch eines meiner Lieblingsbücher seit dem Erscheinen bei dtv im Sommer 2013. "Stoner" ist erstmals 1965 veröffentlicht worden und damals schon im Wust der Neuerscheinungen untergegangen, übersehen und vergessen worden.
Dem harten Landleben auf der Farm seiner Eltern entrinnt "Stoner", verliebt sich an der Universität in die
Immer noch eines meiner Lieblingsbücher seit dem Erscheinen bei dtv im Sommer 2013. "Stoner" ist erstmals 1965 veröffentlicht worden und damals schon im Wust der Neuerscheinungen untergegangen, übersehen und vergessen worden.
Dem harten Landleben auf der Farm seiner Eltern entrinnt "Stoner", verliebt sich an der Universität in die Literatur, statt Agrarwissenschaft zu studieren und wird zeitlebens als Dozent dort unterrichten.

Unspektakulär nimmt er seinen Platz ein und erträgt Widrigkeiten und Missgeschicke, die neidischen Kollegen, die kalte Ehefrau.

Es ist ein sehr ruhiges, sehr leises Buch über das Leben eines Menschen, es hat mich tief bewegt und ich habe mich spontan beim Lesen in diesen Mann verliebt.

Colum McCann nennt "Stoner" einen der großen, vergessenen Romane des letzten jahrhunderts und hat zugegeben, selbst schon 50 Exemplare gekauft und an Freunde verschenkt zu haben.
Dass dieser Romane doch nicht vergessen werden wird, zeigt sich an der aktuellen Spiegelliste (KW4/2014), wo dieses Buch beharrlich weiter nach oben klettert!

„Wow !“

Martina Denzer, Thalia-Buchhandlung Zweibrücken

Von der ersten bis zur letzten Seite ein literarischer Hochgenuss. Die Figuren haben mich derart berührt, daß ich zeitweise in der Geschichte mitlebte. So was erlebt man als Kind öfters, als Erwachsener wohl eher selten. Unbedingt lesen. Von der ersten bis zur letzten Seite ein literarischer Hochgenuss. Die Figuren haben mich derart berührt, daß ich zeitweise in der Geschichte mitlebte. So was erlebt man als Kind öfters, als Erwachsener wohl eher selten. Unbedingt lesen.

„Wunderbare Wiederentdeckung!“

Saidjah Hauck, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

William Stoner, Sohn einfacher Farmer soll ermöglicht werden Agrarwissenschaften zu studieren. Schnell merkt er , dass das Fach ihm keinerlei Freude bereitet und als er den Grundkurs für englische Literatur besucht ist es um ihn geschehen. Die Literatur wird seine Leidenschaft. Wir begleiten ihn nun über 30 Jahren als Uniprofessor und William Stoner, Sohn einfacher Farmer soll ermöglicht werden Agrarwissenschaften zu studieren. Schnell merkt er , dass das Fach ihm keinerlei Freude bereitet und als er den Grundkurs für englische Literatur besucht ist es um ihn geschehen. Die Literatur wird seine Leidenschaft. Wir begleiten ihn nun über 30 Jahren als Uniprofessor und Mensch, der all seine Taten einer integren Geisteshaltung unterwirft.

Das Buch ist 1967 erschienen und 2006 neu entdeckt und übersetzt worden. Es ist durch die genaue Sprache, den einfachen aber geschliffenen Stil und die grandiose Charakterstudie ein echter Geheimtipp.

Es ist sowohl ein Campus-Roman wie ein Roman über Freundschaft, Ehe und Familie, aber auch Krieg und Liebe und ein Buch über einen Mann der uns zeigt was es heißt Mensch zu sein.

Für den Leser ist es spannend und anregend zugleich. Großartig!

„Wahnsinn!“

Rafael Ulbrich, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Ein Buch über ein fast belangloses Leben, vom ersten bis zum letzten Tag auf nur 351 Seiten, aber so intensiv erzählt, daß ich mich der Geschichte nicht mehr entziehen konnte. Das erstaunliche an diesem Buch ist, daß es John Williams geschafft hat, ein völlig durchschnittliches Leben mit all seinen Höhen und Tiefen so in Worte zu fassen, Ein Buch über ein fast belangloses Leben, vom ersten bis zum letzten Tag auf nur 351 Seiten, aber so intensiv erzählt, daß ich mich der Geschichte nicht mehr entziehen konnte. Das erstaunliche an diesem Buch ist, daß es John Williams geschafft hat, ein völlig durchschnittliches Leben mit all seinen Höhen und Tiefen so in Worte zu fassen, daß man am Ende einfach tief bewegt ist vom Leben und seinen Machenschaften. Grosse Literatur und schlichtweg großartig!!!

„Meisterwerk“

Markus Book, Thalia-Buchhandlung Wilhelmshaven

Hin und wieder stößt man als Leser auf ein Buch, das zutiefst beeindruckt, und von dem man weiß, dass es einen lange Zeit begleiten wird. John Williams' "Stoner" ist für mich so ein Buch.
Die (eigentlich unspektakulär anmutende) Lebensgeschichte des Protagonisten William Stoner hat mich vom ersten Kapitel an gefesselt. "Stoner" ist
Hin und wieder stößt man als Leser auf ein Buch, das zutiefst beeindruckt, und von dem man weiß, dass es einen lange Zeit begleiten wird. John Williams' "Stoner" ist für mich so ein Buch.
Die (eigentlich unspektakulär anmutende) Lebensgeschichte des Protagonisten William Stoner hat mich vom ersten Kapitel an gefesselt. "Stoner" ist ein großartiger Roman, voller leiser Töne, emotionaler Wucht und atemberaubender Wahrheiten. "Stoner" ist ein Buch, das ich während der Lektüre mehrfach beiseite legen musste, um innezuhalten. Vor Rührung, vor Begeisterung, vor Ergriffenheit.
Ein Meisterwerk.

„Einfach schön!“

Petra Kurbach, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

William Stoner wächst auf einer kargen Farm auf. Seine Eltern sind arbeitsame nicht so redlselige Leute. Sie schicken ihn auf eine Universität um Landwirtschaft zu studieren. Doch hier erliegt Stoner der Faszination der Literatur.
Sein Leben lang bleibt er der Universität verbunden. Das Familienleben kennt Höhen und Tiefen. Ein melancholisches
William Stoner wächst auf einer kargen Farm auf. Seine Eltern sind arbeitsame nicht so redlselige Leute. Sie schicken ihn auf eine Universität um Landwirtschaft zu studieren. Doch hier erliegt Stoner der Faszination der Literatur.
Sein Leben lang bleibt er der Universität verbunden. Das Familienleben kennt Höhen und Tiefen. Ein melancholisches Buch für Herbsttage.

„Einsamkeit“

Elke Meißner, Thalia-Buchhandlung Leipzig

Spielerisch leicht las sich "Stoner" in mein Herz. Es glückt und gelingt nur wenigen eine im Grundton eher traurige, melancholische Geschichte so fesselnd zu erzählen - am Ende ist dies der Triumph über die Einsamkeit.
Wir begleiten Stoner in seine Kindheit und Jugend, hören seinen Vater seine Erwartung an ihn Ausdruck verleihen, spüren
Spielerisch leicht las sich "Stoner" in mein Herz. Es glückt und gelingt nur wenigen eine im Grundton eher traurige, melancholische Geschichte so fesselnd zu erzählen - am Ende ist dies der Triumph über die Einsamkeit.
Wir begleiten Stoner in seine Kindheit und Jugend, hören seinen Vater seine Erwartung an ihn Ausdruck verleihen, spüren später seine kleine Verliebtheit in Edith, und wissen um die zu vorzeitig geschlossene Ehe mit ihr, erleben ihn als so liebenden Vater der kleinen Grace, verstehen seine Affäre und wir erleben ganz nah sein Ausgeliefertsein an der Universität, dem Konkurrenzgebaren seiner Kollegen.
John Williams hat uns Lesern ein großartiges Buch hinterlassen. Es ist bei aller Tragik und Nachdenklichkeit eine Liebeserklärung an die Sprache, an die Literatur - an das Leben.

„Ein ganz großartiger Roman!“

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Selten hat mich Literatur derart gefesselt wie dieser großartige Roman! Es ist die Geschichte von William Stoner, der Anfang des 20. Jahrhunderts auf einer Farm in Missouri aufwächst. Mit seinen Eltern beackert er das karge Land und die kleine Familie schafft es gerade so über die Runden zu kommen. Eine Tages schlägt ihm sein Vater Selten hat mich Literatur derart gefesselt wie dieser großartige Roman! Es ist die Geschichte von William Stoner, der Anfang des 20. Jahrhunderts auf einer Farm in Missouri aufwächst. Mit seinen Eltern beackert er das karge Land und die kleine Familie schafft es gerade so über die Runden zu kommen. Eine Tages schlägt ihm sein Vater vor, Agrarwirtschaft zu studieren. Doch an der Universität entdeckt er die Liebe zur Literatur.....Sehr, sehr lesenswert!

„Angepannte Ruhe“

Florian Kuhrt, Thalia-Buchhandlung Ingolstadt

Vorab die Klärung eines möglichen Missverständnisses, dem man als Leser aufgrund des Klappentext oder einiger Rezensionen aufsitzen könnte:
Es geht in diesem Buch NICHT um die Entdeckung des Genius eines vom Lande kommenden Bauernburschen.
Wer die kometenhafte Entwicklung eines verkannten Underdogs erwartet, der wird enttäuscht.
Vorab die Klärung eines möglichen Missverständnisses, dem man als Leser aufgrund des Klappentext oder einiger Rezensionen aufsitzen könnte:
Es geht in diesem Buch NICHT um die Entdeckung des Genius eines vom Lande kommenden Bauernburschen.
Wer die kometenhafte Entwicklung eines verkannten Underdogs erwartet, der wird enttäuscht.
Es ist auch keine Geschichte über die Macht der Literatur, die Berge versetzt und Menschen verwandelt.
Eigentlich ist es "nur" ein nüchtern geschiebenes Lebensportrait eines aus einfachen Verhältnissen stammenden Mannes, der genau einmal im Leben etwas wagt und seinen beruflichen Werdegang verändert, der aber nicht aus seiner Haut kann und deswegen immer unter seinen Möglichkeiten bleibt.
Am ehesten ist dies wohl eine psychologische Studie, die jedoch die seelischen Vorgänge immer nur an der Oberfläche streift, anders als die großen Vertreter dieser Kunst wie beispielsweise Maugham, James, Moravia und Zweig.
Was den inhaltlich mageren Roman dennoch interessant macht, ist der aufreizende Vernichtungsfeldzug, mit dem Stoners emotional gestörte Frau seiner Kraftlosigkeit begegnet.
Der Roman lebt auch von Andeutungen, bei denen man sich leider als Leser nie sicher sein kann, ob diese einer literarischen Kunstfertigkeit oder aber eher einer Unfähigkeit des "in die Tiefe Gehens" geschuldet sind.
Sofern man den Titel unter ersterer Perspektive betrachtet, so entfaltet er durchaus eine beklemmende Wirkung und einen Sog, in dessen Verlauf man Stoner am liebsten kräftig schütteln - und aufrütteln - möchte.

Marco Werner, Thalia-Buchhandlung Halle

Die Lebensgeschichte eines ganz normalen Mannes. Willams überzeugt mit soviel Gefühl und Ehrlichkeit wie es kaum ein zweiter Autor vermag. Einer der besten Romane meines Lebens. Die Lebensgeschichte eines ganz normalen Mannes. Willams überzeugt mit soviel Gefühl und Ehrlichkeit wie es kaum ein zweiter Autor vermag. Einer der besten Romane meines Lebens.

Thomas Neumann, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Ein ganz starker Roman über die Liebe zu Büchern und der Literatur. In ruhigen Worten beschreibt Williams die Leidenschaft eines Mannes. Ein ganz starker Roman über die Liebe zu Büchern und der Literatur. In ruhigen Worten beschreibt Williams die Leidenschaft eines Mannes.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Münster

Eine wunderbare Erzählung über einen einfachen Mann, dessen Leben auf den zweiten Blick viel interessantes bereithält. Eine wunderbare Erzählung über einen einfachen Mann, dessen Leben auf den zweiten Blick viel interessantes bereithält.

Sarah Engels, Thalia-Buchhandlung Wuppertal

Die Geschichte eines interessanten wie dramatischen Lebens und die Liebe zur Litera, sehr gut und packend erzählt, sodass es eben mehr wird als nur eine simple Biographie! Die Geschichte eines interessanten wie dramatischen Lebens und die Liebe zur Litera, sehr gut und packend erzählt, sodass es eben mehr wird als nur eine simple Biographie!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Ein Buch, das man aufschlägt, und danach nicht mehr aus der Hand legt 'bis die letzte Seite gelesen ist. Großartige Literatur. Ein Buch, das man aufschlägt, und danach nicht mehr aus der Hand legt 'bis die letzte Seite gelesen ist. Großartige Literatur.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Toll Toll

Stefanie Sült, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Ein leises Buch, literarischer Schatz und unvergesslich. Im Stile der großen amerikanischen Erzähler hat Williams hier etwas geschaffen, das bleibt. Wunderschön, eine Lebens-Fabel Ein leises Buch, literarischer Schatz und unvergesslich. Im Stile der großen amerikanischen Erzähler hat Williams hier etwas geschaffen, das bleibt. Wunderschön, eine Lebens-Fabel

Dirk Bluhm, Thalia-Buchhandlung Lünen

Stoner verkörpert ein unspektakuläres aber aufrechtes Leben. Roman wirkt lange nach. Stoner verkörpert ein unspektakuläres aber aufrechtes Leben. Roman wirkt lange nach.

Stephanie Bilke, Thalia-Buchhandlung Münster

Ruhiger Ton, unaufgeregte Geschichte - ein literarischer Schatz! Ruhiger Ton, unaufgeregte Geschichte - ein literarischer Schatz!

Anja Schmidt, Thalia-Buchhandlung Zwickau

Große Literatur! Ein leises Buch über das Leben. Große Literatur! Ein leises Buch über das Leben.

Anja Werner, Thalia-Buchhandlung Leverkusen

Ein ganz großer Roman viele Jahrzehnte nach Williams Tod vorzüglich übersetzt. Stark autobiographisch ein literarischer Hochgenuss. Ein ganz großer Roman viele Jahrzehnte nach Williams Tod vorzüglich übersetzt. Stark autobiographisch ein literarischer Hochgenuss.

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Die faszinierende Lebensgeschichte eines Mannes, der die Fesseln des Farmerlebens hinter sich lässt und eine Professoren-Karriere macht. Leise, einfühlsam, literarisch grandios. Die faszinierende Lebensgeschichte eines Mannes, der die Fesseln des Farmerlebens hinter sich lässt und eine Professoren-Karriere macht. Leise, einfühlsam, literarisch grandios.

Petra Dressing, Thalia-Buchhandlung Kaiserslautern

Eine sehr bewegende Schilderung des ganzen Lebens eines Literaturdozenten, wunderschön zu lesen. Eine sehr bewegende Schilderung des ganzen Lebens eines Literaturdozenten, wunderschön zu lesen.

Melissa Orhan, Thalia-Buchhandlung Rastatt

Ein liebevoll geschriebener Roman über die Selbstverwirklichung, mit allen Höhen und Tiefen, die das Leben zu bieten hat. Toller Schreibststil inklusive! Insgesamt ein schönes buch Ein liebevoll geschriebener Roman über die Selbstverwirklichung, mit allen Höhen und Tiefen, die das Leben zu bieten hat. Toller Schreibststil inklusive! Insgesamt ein schönes buch

Klaus Neumann, Thalia-Buchhandlung Solingen

Ein starker Roman! Ehrlich, melancholisch und stilistisch so gut, dass man sich wünscht, er wäre doppelt so lang. Ein starker Roman! Ehrlich, melancholisch und stilistisch so gut, dass man sich wünscht, er wäre doppelt so lang.

Unsere Buchhändler-Tipps

  • 39272463
    Ein ganzes Leben
    von Robert Seethaler
    (27)
    Buch
    17,90
  • 40401967
    Butcher's Crossing
    von John Williams
    (8)
    Buch
    21,90
  • 39429177
    Kindeswohl
    von Ian McEwan
    (24)
    Buch
    22,00
  • 32209939
    Kanada
    von Richard Ford
    (16)
    Buch
    24,90
  • 35301134
    Knapp am Herz vorbei
    von J. R. Moehringer
    (2)
    Buch
    9,99
  • 37821834
    Der Distelfink
    von Donna Tartt
    (16)
    Buch
    24,99
  • 37818157
    Der erste Sohn
    von Philipp Meyer
    (7)
    Buch
    24,99
  • 37026438
    Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki
    von Haruki Murakami
    (25)
    Buch
    22,99
  • 32203962
    Der Trafikant
    von Robert Seethaler
    (7)
    Buch
    19,90
  • 41763371
    Alles Licht, das wir nicht sehen
    von Anthony Doerr
    (11)
    Buch
    19,95
  • 2965101
    Früchte des Zorns
    von John Steinbeck
    (5)
    Buch
    12,90
  • 35053891
    Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert
    von Joël Dicker
    (45)
    Buch
    22,99

Kundenbewertungen


Durchschnitt
25 Bewertungen
Übersicht
21
3
1
0
0

Ein zutiefst menschlicher Mann
von Ira Rübenkönig aus Baden-Baden am 17.03.2015

Ein großartiges, bewegendes, uneitles, raffiniertes Buch wurde von John Williams geschrieben. Es ist ein Roman über das harte Farmer- und das stille Professorenleben, ein Campusroman , ein Roman über Mobbing und Neid, ein Liebesroman und ein Roman über die Liebe zur Literatur. Stoner war ein schwer schuftender Farmerjunge auf dem ärmlichen... Ein großartiges, bewegendes, uneitles, raffiniertes Buch wurde von John Williams geschrieben. Es ist ein Roman über das harte Farmer- und das stille Professorenleben, ein Campusroman , ein Roman über Mobbing und Neid, ein Liebesroman und ein Roman über die Liebe zur Literatur. Stoner war ein schwer schuftender Farmerjunge auf dem ärmlichen Hof seiner Eltern. Damit aus dem Hof mehr erwirtschaftet werden kann, wird Stoner von seinen Eltern zur Universität 1910 nach Missouri zum Agarwissenschaftsstudium geschickt. Dort allerdings entdeckt Stoner die Schönheit von Gedichten und die Liebe zur LIteratur. Kann er damitdie Welt verändern ? Während seines Ehelebens erträgt er die Frigidität und die Boshaftigkeit seiner Frau. All dies wird so geschiffen beschrieben, wie es bisher nur John Updike oder Philip Roth geschafft hat. Wie formulierte Elke Heidenreich : " Es ist ein zutiefst menschliches Buch, über einen zutiefst menschlichen Mann."

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Stoner
von Hilde Lammers aus Leer am 16.03.2015

Dieser Roman von John Williams fesselt von der ersten Seite an, obwohl er eigentlich eine völlig unspektakuläre Handlung hat. William Stoner wächst im letzten Jahrhundert auf einer Farm in Missouri auf, studiert zunächst Agrarwirtschaft, dann englische Literatur, wird Dozent, heiratet, wird Vater einer Tochter und stirbt im Alter... Dieser Roman von John Williams fesselt von der ersten Seite an, obwohl er eigentlich eine völlig unspektakuläre Handlung hat. William Stoner wächst im letzten Jahrhundert auf einer Farm in Missouri auf, studiert zunächst Agrarwirtschaft, dann englische Literatur, wird Dozent, heiratet, wird Vater einer Tochter und stirbt im Alter von 65 Jahren. William Stoner (der Name ist mit Bedacht gewählt) tut immer seine Pflicht, Schicksalsschläge werfen ihn nicht aus der Bahn und er erträgt sein Leben bis zum Ende mit stoischer Ruhe. Dieser Roman ist großartig erzählt und fesselt trotz - oder gerade wegen - seiner gleichmütigen Erzählweise. Dies ist ein bewegender Roman, den man nicht vergessen wird.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Eines meiner Lieblingsbücher
von Andrea Scheiber aus Innsbruck, Wagnersche am 17.08.2014

Ein Roman der einfach alles enthält, sprachgewaltig und wunderbar geschrieben. Alle diejenigen die für Literatur zu begeistern sind werden außer sich sein. Anfang des 20. Jahrhunderts möchte John der Sohn eine armen Farmers Agrarwissenschaft studieren um noch mehr aus der Landwirtschaft zu machen. Aber er verliebt sie in die... Ein Roman der einfach alles enthält, sprachgewaltig und wunderbar geschrieben. Alle diejenigen die für Literatur zu begeistern sind werden außer sich sein. Anfang des 20. Jahrhunderts möchte John der Sohn eine armen Farmers Agrarwissenschaft studieren um noch mehr aus der Landwirtschaft zu machen. Aber er verliebt sie in die Literatur…..

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Vielleicht sind es die leisen Töne des Lebens
von Ulrike Seine aus Rheine am 11.02.2014

Es sind vielleicht wirklich die leisen Töne des Lebens, die das reale menschliche Dasein kennzeichnen, dachte ich nachdem ich die letzte Seite gelesen und das Buch langsam zuklappte. Der Roman klang noch lange in mir nach und ich bin sicher ihn in einigen Jahren nochmals zu lesen. Ein großartiges... Es sind vielleicht wirklich die leisen Töne des Lebens, die das reale menschliche Dasein kennzeichnen, dachte ich nachdem ich die letzte Seite gelesen und das Buch langsam zuklappte. Der Roman klang noch lange in mir nach und ich bin sicher ihn in einigen Jahren nochmals zu lesen. Ein großartiges Werk!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Ein Meisterwerk der Literatur!
von Sharons Bücherparadies am 05.01.2014

Worum geht es? Stoner ist Sohn eines armen Farmers und liebt die Literatur. Er soll es besser haben als seine Eltern und schon kommt er auf die Universität. Er unterbricht sein erstes Studium im Bereich Agrarwissenschaft und geht der Literatur nach. Stoner entdeckt sich selbst. Schon bald lernt er... Worum geht es? Stoner ist Sohn eines armen Farmers und liebt die Literatur. Er soll es besser haben als seine Eltern und schon kommt er auf die Universität. Er unterbricht sein erstes Studium im Bereich Agrarwissenschaft und geht der Literatur nach. Stoner entdeckt sich selbst. Schon bald lernt er eine seine zukünftige Frau kennen, doch diese ist kalt und emotionslos und so rein gar nichts für Stoner und ein Missgeschickt folgt dem nächsten. Wie wird es mit Stoner weitergehen? Meinung: Da ich selbst Philosophie und Literatur studiere, interessierte mich dieses Buch sehr. Ich hatte somit auch recht hohe Erwartungen an diesen Roman und kann nur sagen, diese wurden ganz und gar erfüllt. Erwähnt sei, dass diese Geschichte und die darin lebenden Personen reine Fiktion ist. Das Leben des Stoner wurde gleich von Beginn an erzählt. Der Schreibstil war flüssig und einfach und die Kapitel waren nicht zu lang gehalten. So konnte man direkt in die Geschichte eintauchen und sich sein eigenes Bild aus dem Leben des Stoner machen. Leider merkte man schnell, wie Leid einem dieser Charakter eigentlich tun kann, denn er wurde regelrecht vom Pech verfolgt. Doch dadurch, dass er sein Agrarstudium abbrach und sich selbst in der Geisteswissenschaft entdeckte, nahm sein Leben neue Form an. Er lebte förmlich für die Literatur. Sie wurde sein Lebensinhalt und blieb es auch! Das gefiel mir sehr und faszinierte mich. Doch als er sich dann auch der Liebe hingeben wollte, musste er wieder spüren, was es hieß zu leiden. Ein Buch, was anfangs recht langweilig begann, wurde nach und nach spannend. Es faszinierte mich zu sehen, wie sich Stoner in dieser Geschichte weiterentwickelte und was er erlebte. John Williams schaffte es diesen Charakter so aussagefkräftig auszuschmücken, dass ich ihn mir sehr gut vor meinen Augen vorstellen konnte und mir sehr sympathisch wurde Ich litt mit ihm, ich freute mich mit ihm. Emotionen wurden hier ganz "groß" geschrieben. Das Buch ist voller Tiefgründigkeit. Das Cover des Buches zeigt vermutlich Stoner auf seinem Lebensweg. Es gefällt mir gut und vorallem besser als das Cover der englischen Originalversion und verrät auch von der Geschichte her nicht zuviel. Zum Protagonisten hatte ich bereits schon einiges erzählt, doch möchte ich auch Edith aufgreifen. Stoners Frau, in die er sich verliebte. Sie war herzlos, kalt und schon bald war klar, dass die gemeinsame Ehe scheitern würde. Wieder einmal ein "Schlag ins Gesicht" für den armen Stoner. Es ist kein Wunder für mich gewesen, als er sein Herz dann endgültig verschloss. Doch nicht nur in der Liebe gab es negative Erfahrungen in Stoners Leben. Auch im Bereich Freundschaften musste er sich von einem guten Freund verabschieden, welcher in den Krieg zog. Er sah ihn nie wieder. Fazit: Das Leben des Stoners ist ein grandioses Meisterwerk für Literaturfreunde! Ich konnte jede einzelne Seite genießen und vergebe die folgende Wertung: - Cover: 5/5 - Story: 5/5 - Charaktere: 5/5 - Emotionen: 5/5 - Schreibstil: 5/5 Gesamt: 5/5

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Stoner. Die Leidenschaft der Poesie.
von Gisela Busemann aus Leer (Ostfriesland) am 07.09.2013

Im Laufe meiner langen Berufstätigkeit habe ich viele Bücher gelesen, die mich sehr beeindruckt und gefesselt und manchmal nicht losgelassen haben. Immer wieder bin ich erstaunt, dass ich auch heute immer wieder Literatur entdecke, die diese Kriterien erfüllen. Das müssen nicht immer Bestseller-Autoren sein. Der Roman „Stoner“... Im Laufe meiner langen Berufstätigkeit habe ich viele Bücher gelesen, die mich sehr beeindruckt und gefesselt und manchmal nicht losgelassen haben. Immer wieder bin ich erstaunt, dass ich auch heute immer wieder Literatur entdecke, die diese Kriterien erfüllen. Das müssen nicht immer Bestseller-Autoren sein. Der Roman „Stoner“ vom Schriftsteller John Williams ist von solch hervorragender Qualität, dieser erschien bereits in den fünfziger Jahren, dass er erneut im September 2013 aufgelegt wurde. Das Buch erzählt die Geschichte eines Mannes, dessen Leben als Sohn armer Farmer vorgezeichnet ist. Doch in ihm schlummert die ungebändige Leidenschaft zur Literatur. Der Leser begleitet Stoner durch sein scheinbar ganz normales Leben. Und durch alle Stationen und Situationen zieht sich die Liebe wie ein roter Faden durch das Geschehen. Auch wenn das Leben des Stoners scheinbar wenig Spuren hinterlässt so habe ich persönlich immer wieder beim Lesen die tiefe leidenschaftliche Liebe zur Poesie und Literatur gespürt. Williams verstarb bereits 1994 nach einem Leben, dass von Alkohol- und Zigarettenmissbrauch gezeichnet war. Die Folge waren schwere gesundheitliche Schäden. Die letzten Jahre lebte er sehr zurückgezogen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
pures Lesevergnügen
von einer Kundin/einem Kunden am 22.08.2013

Es ist der Beginn des 20. Jahrhunderts, als William Stoner geboren wird. Seine Eltern bewirtschaften eine kleine Farm. Das Land wirft kaum genug zum Überleben ab und früh schon lernt William die harte Arbeit kennen. Er folgt dem Vorschlag seines Vaters - und geht auf eine Universität um... Es ist der Beginn des 20. Jahrhunderts, als William Stoner geboren wird. Seine Eltern bewirtschaften eine kleine Farm. Das Land wirft kaum genug zum Überleben ab und früh schon lernt William die harte Arbeit kennen. Er folgt dem Vorschlag seines Vaters - und geht auf eine Universität um Agrarwirtschaft zu studieren. Sehr bald entdeckt William seine Leidenschaft für Literatur. "Stoner" von John Williams ist pures Lesevergnügen - großartig

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Ein Mensch voller Liebe
von Xirxe aus Hannover am 11.06.2014

Stoner, der Protagonist dieses Buches, wirkt auf Aussenstehende zeit seines Lebens wie ein schüchterner und immer schrulliger werdendes Wesen, wobei fast niemand ahnt, zu welch leidenschaftlichen Gefühlen er fähig ist. Anfang des 20. Jahrhunderts aus den ärmsten Verhältnissen kommend, gelingt es ihm dank der Unterstützung seiner Eltern, englische Literatur... Stoner, der Protagonist dieses Buches, wirkt auf Aussenstehende zeit seines Lebens wie ein schüchterner und immer schrulliger werdendes Wesen, wobei fast niemand ahnt, zu welch leidenschaftlichen Gefühlen er fähig ist. Anfang des 20. Jahrhunderts aus den ärmsten Verhältnissen kommend, gelingt es ihm dank der Unterstützung seiner Eltern, englische Literatur zu studieren und eine Professorenstelle zu erhalten. Er heiratet die Frau die er liebt, doch diese ist aufgrund ihrer Erziehung nicht zu positiven Gefühlen fähig - es wird eine lieblose Ehe. Dennoch hadert Stoner nicht mit seinem Schicksal, sondern widmet sich voller Hingabe seiner kleinen Tochter Grace, deren Wesen ganz ihrem Vater gleichkommt. Als seine Frau beschließt, Grace seinem Einfluss zu entziehen, widersetzt er sich nicht und nimmt das Unausweichliche hin. Immer wieder habe ich mich beim Lesen gefragt, was diesen Menschen so nachgiebig, 'weich' und ohne jeden Ehrgeiz sein lässt, während er andererseits bei anderen wenigen Dingen unnachgiebig auf seinen Prinzipien beharrt, auch wenn sie ihm zum Nachteil gereichen. So gut wie immer verzichtet er darauf seinen Willen durchzusetzen; Wut, Hass oder Ärger sind ihm fast gänzlich fremd, obwohl er dazu vermutlich jeden Grund hätte. Doch er nimmt sein Leben an wie es kommt, sieht die vermeintlichen Beweggründe Anderer hinter ihren Handlungen, auch wenn diese noch so ungerecht und verletztend für ihn sind, denn er ist voller Liebe. Der folgende Absatz, der sich im hinteren Teil des Buches befindet, macht dies vielleicht anschaulich: "Auf die eine oder andere Weise hatte er sie (die Liebe) jedem Augenblick seines Lebens gegeben und sie vielleicht am reichlichsten gegeben, wenn ihm dies gar nicht bewusst gewesen war. Diese Leidenschaft war weder eine des Verstandes noch des Fleisches, sondern vielmehr eine Kraft, die beides umschloss, als wären sie zusammen nichts anderes als der Stoff, aus dem die Liebe ist, ihre ganz spezifische Substanz. Angesichts einer Frau, eines Gedichts sagte sie einfach: Sieh her! Ich lebe." Ein Buch über einen Menschen voller Liebe, das einen dennoch etwas traurig zurücklässt - hätte ihn etwas weniger Liebe und ein klein bisschen Egoismus nicht mehr glückliche Momente erleben lassen? Ich weiss es nicht, aber etwas mehr von Stoners Wesen täte unserer Welt sicherlich gut!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Ein Leben für die Literatur oder für die Liebe?
von Tina Bauer aus Essingen am 23.09.2013

Ein Buch über das Leben. Stoner ist ein Schaffensmensch, dennoch fasst er an seinem Todestag zusammen, das sein Leben hätte besser laufen können und er allein daran Schuld hat, dieses Angebot an Liebe, Leben und Lehren nur halbherzig genutzt hat. Eine unzufriedene Ehefrau, eine glückliche Liebschaft, eine trunkende Tochter... Ein Buch über das Leben. Stoner ist ein Schaffensmensch, dennoch fasst er an seinem Todestag zusammen, das sein Leben hätte besser laufen können und er allein daran Schuld hat, dieses Angebot an Liebe, Leben und Lehren nur halbherzig genutzt hat. Eine unzufriedene Ehefrau, eine glückliche Liebschaft, eine trunkende Tochter und ein Lehrstuhl, in dem er jahrelang Krieg gegen den Dekan führte, das alles war sein Lebensinhalt und dennoch kann er friedvoll auf das von ihm selbst geschaffene und abgegriffene Büchlein zurückschauen, was nur er ganz alleine geschaffen hat und stolz seinem Ende entgegentreten.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Campus erleben
von einer Kundin/einem Kunden am 29.08.2013

Wenn die geballte geistige Kraft, auf den Jahrmarkt der Eitelkeiten trifft, steht man wahrscheinlich mit beiden Füssen auf dem Boden einer Universität. So ist es auch bei Stoner, seines Zeichen Professor für Literatur an der Universität von Missouri. Das Leben Stoners hat ist dem einer Hochschaubahn nicht unverwandt. Mit... Wenn die geballte geistige Kraft, auf den Jahrmarkt der Eitelkeiten trifft, steht man wahrscheinlich mit beiden Füssen auf dem Boden einer Universität. So ist es auch bei Stoner, seines Zeichen Professor für Literatur an der Universität von Missouri. Das Leben Stoners hat ist dem einer Hochschaubahn nicht unverwandt. Mit einem Prachtexemplar von Xanthippe als Frau gesegnet, bleibt er sich stets treu, und geht seiner Berufung unbeirrt nach. Tolles Gesellschaftsbild.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Eine ruhig erzählte Lebensgeschichte, die uns ganz nahe geht !
von Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 26.11.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

"Stoner" von John Williams ist eine literarische Kostbarkeit. Inzwischen habe ich den Roman mehrmals gelesen und habe immer wieder versucht, hinter den "literarischen Trick" zu kommen. So ganz ist es mir (immer noch) nicht gelungen. Der Autor erzählt die Lebensgeschichte seines Protagonisten in unaufgeregten, ruhigen und dabei sehr schönen... "Stoner" von John Williams ist eine literarische Kostbarkeit. Inzwischen habe ich den Roman mehrmals gelesen und habe immer wieder versucht, hinter den "literarischen Trick" zu kommen. So ganz ist es mir (immer noch) nicht gelungen. Der Autor erzählt die Lebensgeschichte seines Protagonisten in unaufgeregten, ruhigen und dabei sehr schönen Sätzen. Obwohl es eine traurige Geschichte ist und Stoner nichts in seinem Leben gelingt, werden wir beim Lesen immer zuversichtlicher im Hinblick auf unser eigenes Leben. Dabei wird nicht alles in Worten, geschweige denn in Handlungen ausgedrückt! Hier ähnelt John Williams für mich Henry James. Der Autor zwingt mich mit seiner Erzählweise sehr konzentriert seinen Andeutungen zu folgen. Ich muss zwischen den Zeilen lesen und aus manchen Leerstellen eigene Schlüsse ziehen. Das macht die Geschichte für mich überaus spannend und lohnend.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
1 0
Absolutes Muss
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 12.05.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

In den vorangegangenen Rezensionen steht bereits viel, was ich nur bestätigen kann. Nur was manche ambivalent nennen, ist meiner Meinung nach bei näherer Betrachtung gar nicht ambivalent, außer man sieht das Leben Stoners als ein Scheitern an. Vielleicht hilft es, eine anderen Blick auf das Leben Stoners zu werfen,... In den vorangegangenen Rezensionen steht bereits viel, was ich nur bestätigen kann. Nur was manche ambivalent nennen, ist meiner Meinung nach bei näherer Betrachtung gar nicht ambivalent, außer man sieht das Leben Stoners als ein Scheitern an. Vielleicht hilft es, eine anderen Blick auf das Leben Stoners zu werfen, wenn man folgendes mitbedenkt, was einmal John Williams in einem Interview über Stoner gesagt haben soll (sinngemäß) "Stoner hatte kein unglückliches Leben. Er hatte ein gutes Leben. Er hat sich aus seiner vorgezeichneten Existenz als Farmer befreit, ist seiner inneren Sehnsucht gefolgt. Er ist in der Liebe gescheitert und hat dann doch echte Liebe erfahren. Er wurde in seiner Berufslaufbahn gestutzt und hat sich dann trotzdem seinen eigenen Freiraum erkämpft...". Mir hat beim Verständnis der Figur Stoner auch geholfen, was Klaus Nüchtern (selbst Vater einer Tochter) in einer Buchbesprechung über die Vater-Tochter-Beziehung gesagt hatte. Wie ihn diese innige, zarte Beziehung des Vaters berührt hat und wie schmerzhaft die Entfremdung der beiden durch das Wirken der Mutter gewesen sein muss. Leider kann ich seine Worte nicht wiedergeben. Ich erwähne es trotzdem, weil ich weitergeben möchte, dass mir bewusst geworden ist, wie sehr sich die innere Welt des Stoner für mich geweitet hat, je mehr mir andere über deren Leseerlebnis berichtet wurde - was sie angesprochen oder berührt hat. Die Geschichte ist so subtil und stringent gleichzeitig erzählt und die Figuren so plastisch, dass ich den Eindruck hatte, sie öffnen sich mit jedem Lesebericht anderer immer weiter, statt auf einen bestimmte Sichtweise zu schrumpfen. Das ist das Schöne an diesem Buch gewesen - von der fesselnden Sprache ganz zu schweigen. Wenn mich zu Beginn fasziniert hat, wie die karge Sprache klare Bilder hervorbringen konnte, hat mich die Raffinesse der Wortwahl ab der zweiten Hälfte gebannt. Die Veränderung der Erzählsprache spiegelt sehr schön die Entwicklung Stoners (vom Bauernsohn zum Universitätsprofessor) wider. z.B. Zu Beginn hat er kaum Worte für Liebe und seinen Zustand hat (Ehefrau). Nachdem er in späteren Jahren echte Liebe erfährt, die vom Gegenüber getragen wird, finden sich plötzlich unglaublich schöne Beschreibungen von Empfindungen und auch vom "Objekt" seiner Liebe (eine Doktorandin). Wirklich ein Muss und absolute Weltliteratur.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
1 0
von Antje Winkler aus Dresden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Für mich eine Überraschung und Entdeckung. Williams zieht einen mit seiner Sprache so in den Bann. Stoner selbst ist so ein Charakter, den man nicht so schnell vergisst.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Der Professor
von einer Kundin/einem Kunden am 15.04.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

John Williams' Erzählstil ist heute noch selten zu finden. Es ist schön dieses Buch zu lesen. Wir schreiben Anfang des 20. Jahrhunderts und alles läuft wie es vorherbestimmt ist. Aufgewachsen auf einer Farm, strebt Stoner danach zu unterrichten, und erreicht sein Ziel. Er heiratet die Erstbeste Frau die ihn... John Williams' Erzählstil ist heute noch selten zu finden. Es ist schön dieses Buch zu lesen. Wir schreiben Anfang des 20. Jahrhunderts und alles läuft wie es vorherbestimmt ist. Aufgewachsen auf einer Farm, strebt Stoner danach zu unterrichten, und erreicht sein Ziel. Er heiratet die Erstbeste Frau die ihn über den Weg läuft. Sein Leben plätschert dahin, bis er seine Frau mit einer anderen betrügt. Von Geburt bis Tod begleitet der Leser Williams Stoner. Obwohl sein Leben so normal, so nichtssagend verläuft, hat mich dieses Buch mitgerissen. Die zwischenmenschlichen Beziehungen treten sehr stark hervor und fesseln den Leser bis zur letzten Seite. Und man kommt nicht um die Frage herum, warum Stoner nicht mehr aus seinem Leben gemacht hat, oder warum er nicht früher schon die Notbremse betätigt hat.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
sensationelles Buch
von einer Kundin/einem Kunden am 03.08.2014
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Nüchtern und distanziert berichtet der Erzähler über William Stoner, einen Bauernsohn um 1920 in Missouri geboren, unter harten ländlichen Bedingungen aufgewachsen, der sich für Landwirtschaftsökonomie an der Universität einschreibt, aber schnell sein Herz für Literatur entdeckt und umsattelt. Er heiratet bald, schafft es zum Professor, gelangt zu bescheidenem Wohlstand... Nüchtern und distanziert berichtet der Erzähler über William Stoner, einen Bauernsohn um 1920 in Missouri geboren, unter harten ländlichen Bedingungen aufgewachsen, der sich für Landwirtschaftsökonomie an der Universität einschreibt, aber schnell sein Herz für Literatur entdeckt und umsattelt. Er heiratet bald, schafft es zum Professor, gelangt zu bescheidenem Wohlstand und stirbt im Alter von 65 Jahren. Sein Leben ist vom Unglück durchzogen: verheiratet mit einer dominanten, narzisstischen Frau, er trifft auf die Liebe, die nicht sein darf, hat eine verzogene Tochter und wird beruflich von den Kollegen nicht ernst genommen, von ihnen herumgeschubst. Stoner, ein Mann, der alles über sich ergehen lässt ohne aufzubäumen. Ein Hamster der im Rad läuft, der den Leser schockiert und in Bann reist, der ihm zurufen möchte wegzulaufen, der die Finger in das Rad stecken möchte, es aufzuhalten. Die Geschichte an sich ist banal. Williams allerdings schafft es, seinen Stoner für den Leser so gut ins Bild zu rücken, dass man meint, mitten im Geschehen sein, Stoner zu beobachten, der einzelgängerisch in stoischer Ruhe alles erträgt. Sein keifendes Weib und die durchtriebenen Kollegen sieht man bildlich vor Augen. Stoner lebt nur für die Literatur und möchte seine Studenten begeistern, alles andere interessiert ihn nicht. Nur einmal muckt er auf, was ihm zum Verhängnis wird. Er möchte es allen recht machen und strebt nicht nach Höherem, ist mit dem zufrieden was er hat, meint, das wäre doch beträchtlich. Und genau das macht diesen Antihelden so sympathisch. Fallen umschifft er nicht, sondern stolpert naiv hinein. Der intelligente Stoner, der letztendlich ein Tölpel ist. Heute würde man sagen, er ist ein typisches Opfer. Manche Szenen erscheinen grotesk, wie das Kennenlernen Stoners mit Edith, seiner späteren Frau oder deren Benehmen nach der Geburt, der kalte Krieg zwischen den beiden, bei der Edith eine tiefe Verletzung nach der anderen landet. Die trockene distanzierte Erzählweise ist für mich der Reiz der Geschichte. Man fühlt sich fast wie ein Voyeur in Stoners Leben, kann nicht fassen, was ihn antreibt, etwas, das er wohl selbst nicht erklären kann. Über seine Tochter: „Und Stoner sah ein, dass sie, ganz, wie sie behauptet hatte, in ihrer Verzweiflung beinahe glücklich war; sie würde ihr Leben ruhig zu Ende leben, würde ein wenig mehr trinken, Jahr um Jahr, und sich gegen das Nichts betäuben, zu dem ihr Leben geworden war. Er war froh, dass sie wenigstens das hatte, dankbar dafür, dass sie trinken konnte.“ Es war vollkommen richtig, diesen literarischen Schatz aus den Sechzigern noch einmal neu aufzulegen, ein poetisches Werk, das an die Seele geht. "Hinterher lag er neben ihr und redete zu ihr in der Stille seiner Liebe"

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Unbedingt lesen!
von H. Widmer aus Thalwil am 25.10.2013
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Das Buch beschreibt den Weg Stoners vom Bauernbub zum Literaturprofessor. Literatur ist seine Welt mit allen andern Aspekten des Lebens scheint er auf den ersten Blick Mühe zu haben. Bei genauerem Hinsehen bleibt er sich selbst aber immer treu und ist weniger fremdbestimmt, als dies vordergündig scheinen mag.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
"STONER"
von einer Kundin/einem Kunden am 03.09.2013
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Ein amerikanischer Roman wie er im Buche steht. Ein wenig nachdenklich, ein wenig unklar, ein wenig „un aufregend“. Aber sehr schön geschrieben und auf beeindruckende Weise fesselnd. Eine Lebensgeschichte geschrieben, die Seite für Seite neugierig macht.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Ambivalent
von Eberhard Landes am 26.02.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Mir scheint, es gibt nur Stoner-Fans und Stoner-Hasser. Ich begebe mich mir aufgrund des folgenden, ambivalenten Nebeneinander von gegensätzlichen Gefühlen und Gedanken in die große Nische dazwischen: Bewerte ich Sprache und Schreibweise, zweifelsfrei ein grandioses Buch, ein literarisches Meisterwerk. Kleiner Belege hierfür gefällig? Zitat „Als William Stoner sehr jung war,... Mir scheint, es gibt nur Stoner-Fans und Stoner-Hasser. Ich begebe mich mir aufgrund des folgenden, ambivalenten Nebeneinander von gegensätzlichen Gefühlen und Gedanken in die große Nische dazwischen: Bewerte ich Sprache und Schreibweise, zweifelsfrei ein grandioses Buch, ein literarisches Meisterwerk. Kleiner Belege hierfür gefällig? Zitat „Als William Stoner sehr jung war, hatte er die Liebe für einen vollkommenen Seinszustand gehalten, zu dem Zugang fand, wer Glück hatte. Als er erwachsen wurde, sagte er sich, die Liebe sei der Himmel einer falschen Religion, dem man mit belustigter Ungläubigkeit, vage vertrauter Verachtung und verlegener Sehnsucht entgegen sehen sollte.“ Ein Satz über den man schon mal ein Stündchen nachdenken kann bzw. muss). Oder wissen Sie – vorausgesetzt, Sie wissen was eine falsche Religion ist – was eine verlegene Sehnsucht ist? Bewerte ich aber den Romaninhalt, so wirkt dieser ausgesprochen deprimierend. Eine Hommage an das Leben – wie ich in einer Rezension las – vermag ich keinesfalls darin zu sehen. Vielmehr schraubt die durchdringende Trostlosigkeit dieser Geschichte, die noch dunkler als das Cover des Buches daherkommt, die Motivation zum Weiterlessen immer mehr herunter, bis man sich dann doch dazu zwingt. So als wolle man Stoner nicht auch das noch antun, seine Geschichte nicht mit ihm bis zum Ende durchzustehen. Diese schizophrene Wahrnehmung mag eine Hassliebe aufkommen lassen, einerseits das Buch nicht zur Seite legen zu wollen und andererseits sich mit fortschreitendem Verlauf mehr und mehr - statt dem vorliegenden - nach einem „Gute Laune-Buch“ zu sehnen, weil man glaubt, sich diese unendliche, graue Traurigkeit einfach nicht länger antun zu müssen (Erklärt letzteres möglicherweise warum das Buch bei seinem Erscheinen in den 60er Jahren kein Erfolg war? Wenn ja, warum ist es dann ein solcher im Jahr 2015?). Mein Urteil, meine Bewertung muss daher leider irgendwo zwischen „Zeitverschwendung“ und „Für Literaturinteressierte ein Muss“ liegen, auch wenn ich damit mit einem Fuß im Eiswasser und mit dem anderen im kochenden Wasser stehe und dabei glaube, im Schnitt im wohltemperiertem Wasser zu stehen. Daher „lohnt sich“.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
1 1
Suchend, findend, verlierend, ein Buch wie Leben
von einer Kundin/einem Kunden aus Windorf am 22.02.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Mit seinem sanften und hoffnungsvollem Erzählstil bannt John Williams einen Regelrecht. Ruhig beschreibt er das Leben Stoners das voller schrecklicher Ereignisse ist, nie aber dramatisiert er diese. Das Leben nimmt seinen Lauf, es wird hingenommen, nicht verstanden aber erahnt. Die Hauptperson wird einem nah und bleibt doch fern,... Mit seinem sanften und hoffnungsvollem Erzählstil bannt John Williams einen Regelrecht. Ruhig beschreibt er das Leben Stoners das voller schrecklicher Ereignisse ist, nie aber dramatisiert er diese. Das Leben nimmt seinen Lauf, es wird hingenommen, nicht verstanden aber erahnt. Die Hauptperson wird einem nah und bleibt doch fern, wie ein alter Freund den man fasst besser kennt als er sich selbst und dennoch nie versteht. Eine Lebensgeschichte wie aus der Welt Genommen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 1

Wird oft zusammen gekauft

Stoner

Stoner

von John Williams

(25)
Buch
19,90
+
=
Butcher's Crossing

Butcher's Crossing

von John Williams

(8)
Buch
21,90
+
=

für

41,80

inkl. gesetzl. MwSt.

Alle kaufen

Buchhändlerempfehlungen

Kundenbewertungen