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Stumme Wasser

Küsten Krimi

(3)
Überraschend erreicht Kunsthistoriker Richard Gruben der Hilferuf eines Freundes. Obwohl der Maler nur vage Andeutungen über ein mysteriöses Bild macht, reist Gruben ins winterliche Fahrenende. Doch als er dort eintrifft, findet er den Freund tot – erschlagen. Gemeinsam mit dessen Enkeltochter begibt er sich auf die Suche nach dem geheimnisvollen Bild. Während sich ein heftiger Schneesturm über dem Ostsee-Dorf zusammenbraut, kommt Gruben einem alten Geheimnis auf die Spur ...
Portrait
Anja Behn, geboren 1972 in Rostock, studierte Bauingenieurwesen und arbeitet in einer Rostocker Baufirma. Sie lebt mit ihrer Familie in einem kleinen Dorf in Mecklenburg. »Stumme Wasser« ist ihr erster Kriminalroman.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 176
Erscheinungsdatum 15.10.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95451-710-7
Reihe Küsten Krimi
Verlag Emons Verlag
Maße (L/B/H) 207/136/17 mm
Gewicht 237
Verkaufsrang 29.099
Buch (Taschenbuch)
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Jahrelanges Schweigen beseitigt keine Schuld
von peedee am 24.09.2016

Richard Gruben, Band 1: Der Kunsthistoriker Richard Gruben wird von seinem Freund Friedrich Semmering, Maler, um Hilfe gebeten. Richard reist ins winterliche Fahrenende und erfährt leider nicht mehr, was der Grund des Hilferufes ist, denn Friedrich ist tot – er wurde erschlagen! Die Polizei ermittelt in alle Richtungen und... Richard Gruben, Band 1: Der Kunsthistoriker Richard Gruben wird von seinem Freund Friedrich Semmering, Maler, um Hilfe gebeten. Richard reist ins winterliche Fahrenende und erfährt leider nicht mehr, was der Grund des Hilferufes ist, denn Friedrich ist tot – er wurde erschlagen! Die Polizei ermittelt in alle Richtungen und auch Richard versucht mit Friedrichs Enkelin Johanna herauszufinden, was passiert sein könnte. Doch wer als Fremder zu viele Fragen stellt, macht sich nicht gerade beliebt… Erster Eindruck: Ich war noch nie an der Ostsee, aber genau so stelle ich mir den winterlichen Ostseestrand vor, einen einsamen Strandkorb, bedeckter Himmel… toll! Eine interessante Titelwahl. Ich habe mich sehr gefreut, zumindest lesetechnisch an die Ostsee zu kommen, jedoch verging mir die Freude bald, da Friedrich erschlagen aufgefunden wird. Schon der Prolog zur Geschichte, der in den 80er Jahren spielt, war sehr spannend. Wer wollte mit wem fliehen? Und wohin? Gelang die Flucht? Das Rätselraten konnte beginnen... Die Landschaft und die Dorfbewohner waren sehr gut beschrieben, so dass ich ein gutes Bild vor Augen hatte. Als Zugereister, und das gilt man in den Augen vieler Einheimischer noch nach Jahrzehnten, hat man es zuweilen nicht leicht. So erging es auch Friedrich Semmering und seiner Familie. Zudem gilt ein Künstler sowieso schon mal als speziell… Die Tochter Eva ist vor vielen Jahren verstorben, den Schwiegersohn mochte er nie; seine Enkelin Johanna hat er immer geliebt, auch wenn es vor Jahren zu einem Bruch kam. Johanna hatte das Gefühl, dass ihr Grossvater ihr nie verzeihen konnte, dass sie das Kunststudium abgebrochen hatte und stattdessen Kunstlehrerin wurde. Richard merkt kurzum, dass er sich mit seinen Fragen nicht beliebt macht – er bekommt es schmerzhaft zu spüren. Und wieso ist seine Bemerkung, dass auf dem Grab von Eva blaue Lilien sind, so schockierend für Johanna? Der Autorin ist es gut gelungen, Fährten in verschiedene Richtungen zu legen: Könnte es X gewesen sein? Was wäre sein Motiv? Oder ist es eben doch Y? Sehr gut! In den paar Tagen über Weihnachten passiert sehr viel und das Leben wird für die meisten Beteiligten nicht mehr sein, wie zuvor. Jahrelanges Schweigen wird gebrochen und Geheimnisse werden gelüftet. Ein Buch über Familie, Kunst, Gier und Schuld – toll, 5 Sterne! Ich freue mich auf Band 2.

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Sturm der Zeit
von hasirasi2 aus Dresden am 06.11.2015

„Jeder glaubt, von dem anderen alles zu wissen. Doch eigentlich bleibt man sich ein Leben lang fremd.“ Der Kunsthistoriker Richard Gruben wurde von seinem alten Mentor Friedrich Semmering kurz vor Weihnachten nach Fahrenende eigeladen, weil der seine Hilfe bei der Beurteilung eines Bildes braucht. Richard kommt diese Einladung ganz Recht,... „Jeder glaubt, von dem anderen alles zu wissen. Doch eigentlich bleibt man sich ein Leben lang fremd.“ Der Kunsthistoriker Richard Gruben wurde von seinem alten Mentor Friedrich Semmering kurz vor Weihnachten nach Fahrenende eigeladen, weil der seine Hilfe bei der Beurteilung eines Bildes braucht. Richard kommt diese Einladung ganz Recht, hat er doch gerade Beziehungsstress mit seiner Freundin. Doch als er in Fahrenende ankommt, findet er Friedrich tot vor, erschlagen, das Haus wurde verwüstet. Und von einem geheimnisvollen Bild ist weit und breit keine Spur zu finden. Auch Johanna, Friedrichs Enkelin, weiß nichts von einem Gemälde. Bald verdichten sich allerdings die Hinweise, dass Friedrich in einen großen Fälschungsskandal verwickelt sein könnte. Richard wird das Gefühl nicht los, dass das halbe Dorf darin involviert ist. Auf jeden Fall wissen alle viel mehr, als sie zugeben. Mir hat schon der Einstieg in das Buch einen Schauer über den Rücken gejagt. Ein junger Mann wartet am Strand im Nebel auf seine Geliebte, mit der er über die Ostsee aus der DDR fliehen will. Es war so authentisch: die Angst, das monatelange Planen, die Hoffnung – ich habe gleich mitgefiebert und mitgebangt. Ich komme auch aus der ehemaligen DDR und mein Mann auch. Er wollte ebenfalls aus der DDR fliehen. Das ist ein sehr emotionales Thema für mich. Richard will natürlich wissen, warum Friedrich sterben musste und hört sich im Dorf um. Aber die Bewohner weichen ihm aus, lügen oder machen nur Andeutungen. Viele haben Geldsorgen, da ein geplantes Hafenprojekt nicht umgesetzt wird, einige stehen kurz vor dem Bankrott. Und irgendwie sind alle miteinander verwandt und stecken unter einer Decke. Das ist alles sehr mysteriös. Als Täter kommen z.B. der Werftbesitzer Ruhnke in Frage, der mit Friedrich im Clinch lag und auch die undurchschaubare Töpferin Grams verheimlicht etwas. Oder war es Michael, Johannas Bruder? Auch bei ihm ist es mehr Schein als Sein. Und was weiß Waltraud, Johannas Tante? Gleichzeitig drehen sich die Gespräche immer wieder um verschollene Ostseeflüchtlinge. Die Handlung ist so herrlich verworren und irrenführend, dass man kaum eine Chance hatte, den Mörder selbst zu ermitteln – ich liebe das! Aber es gibt auch einen Lichtblick für Richard: den sympathischen, unauffälligen aber beharrlichen Dorfpolizist Bert, der den Mord ebenfalls aufklären will und natürlich Friedrichs Enkelin Johanna, die eine seltsame Anziehungskraft auf ihn ausübt. Auch die Beschreibungen der Gegebenheiten sind der Autorin sehr anschaulich gelungen: „Malerisch trafen die ersten Sonnenstrahlen des Tages auf die windstille Ostsee. Ein bizarres Farbenspiel in zartem Rosa und hellem Blau ergoss sich über die glitzernde Wasseroberfläche.“ Oder: "Wie ein riesiges Zelt spannte sich das Dach mit der freigelegten Holzkonstruktion über das große, luftige Atelier. Der komplett verglaste Nordgiebel bot dem Maler das gleichmäßige, kalte Licht, das er zum Arbeiten benötigte." Mir gefiel diese Stelle deshalb so gut, weil ich bei der Beschreibung sofort das Gefühl hatte mitten im Raum zu stehen und die besondere Aura zu fühlen. Ich vermute mal, dass letzteres auch daran liegt, dass die Autorin Bauingenieurin und damit vom Fach ist. „Stumme Wasser“ ist ein extrem fesselndes Buch. Mir gefiel die dicht gewebte Atmosphäre aus Angst und Schuld! Man kann die Spannung förmlich mit den Händen greifen. Die Beschreibung des Winter grau - trostlos – kalt: genau wie die Dorfbewohner. „Nichts erinnerte mehr an den Sturm, der vor kurzer Zeit über Fahrenende hinweggefegt war.“ – Am Ende fegt der Sturm nicht nur durchs Dorf, sondern auch durch Richard(s Leben) und er macht das einzig Richtige: ich verrate Euch aber natürlich nicht was – wo bliebe sonst der Spaß?! Ich vergebe für dieses wirklich fulminante Krimi-Debüt 5 Sterne und hoffe ganz stark auf weitere Bücher.

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Kalte Ostsee
von KrimiElse am 30.12.2015

Schweigende Dorfbewohner, die ein Geheimnis vergangener Zeiten hüten, eine ehemalige Künstlerkolonie, ein Kunsthistoriker und Professor, der auf Einladung eines alten Freundes in ein kleines Dorf an der winterlichen Ostseeküste reist, wertvolle Gemälde sowie ein Mord sind die Zutaten zu diesem atmosphärisch dichtem Krimidebüt. Der Kunsthistoriker Richard Guben reist auf Einladung... Schweigende Dorfbewohner, die ein Geheimnis vergangener Zeiten hüten, eine ehemalige Künstlerkolonie, ein Kunsthistoriker und Professor, der auf Einladung eines alten Freundes in ein kleines Dorf an der winterlichen Ostseeküste reist, wertvolle Gemälde sowie ein Mord sind die Zutaten zu diesem atmosphärisch dichtem Krimidebüt. Der Kunsthistoriker Richard Guben reist auf Einladung eines langjährigen Künstlerfreundes Friedrich Semmering kurz vor Weihnachten nach Fahrenende, einem kleinen Ostseedorf. Als Guben dort eintrifft findet er seinen Freund erschlagen in dessen Haus vor. Zusammen mit Semmerings Enkelin Johanna versucht Richard Guben, ein mysteriöses Bild, wegen dem ihn sein Freund eingeladen und um Hilfe gebeten hatte, zu finden. Die beiden kommen dabei alten Geheimnissen auf die Spur, stoßen auf eine Mauer des Schweigens unter den Dorfbewohnern und geraten selbst in tödliche Gefahr, während ein Schneesturm an der winterlichen Küste wütet. Die Handlung beginnt mit einem Prolog aus der Vergangenheit, der sehr eindringlich eine gefährliche Situation mit offenem Ausgang darstellt und von Anfang an Spannung aufbaut. Im weiteren Verlauf des Buches wird die Handlungslinie hauptsächlich in die Gegenwart verlegt, ohne die Vergangenheit aus den Augen zu verlieren. Dadurch ergibt sich eine geheimnisvolle Verbindung für den Leser, die aufgedeckt werden will. Bis zum Ende des Buches, das für mich überraschend und logisch ist, wird der Spannungsbogen geschickt gehalten, um in einem fulminanten Finale mit klassischer Showdown-Situation fast unerträglich zu werden. Das Buch ist in einem leicht verständlichen und doch sehr bildhaften Sprachstil geschrieben. Die winterliche Küstenlandschaft und der Sturm tauchten beim Lesen vor meinem inneren Auge auf. Ebenso gut beschrieben sind die zurückhaltend schweigenden und geheimniskrämerischen mecklenburgischen Dorfbewohner. Mit diesem Regionalkrimi wurde durch schöne Beschreibungen bei mir die Sehnsucht geweckt, den Winter mit klirrender Kälte und Stürmen an der Meeresküste zu verbringen. Fazit Sehr empfehlenswerter Regionalkrimi mit klug durchdachter und spannender Handlung, schönen und sehnsuchtsvollen Bildern von der winterlichen Ostsee in angenehmen Sprachstil.

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