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Sündenbock

Ein Fall für Schöffin Ruth Holländer

(2)
Ein Jahr ist Ruth Holländer bereits Schöffin, aber dieses Ehedrama erschüttert sie besonders: Rentner Jürgen Dombroschke ist angeklagt, seine an Parkinson erkrankte Frau vergiftet zu haben. Ein deprimierender Fall, bei dem alles klar zu sein scheint. Doch Ruth spürt, dass ein Puzzleteil fehlt. Hin und her gerissen zwischen Schöffinnendasein und Privatleben, hört Ruth sich – gegen den Rat ihres Freundes, Staatsanwalt Hannes Eisenrauch – ein bisschen um. Auch in Dombroschkes Schrebergarten. Und entdeckt die dramatische Wahrheit ...
Portrait
Judith Arendt ist das Pseudonym einer erfolgreichen Krimi-Autorin. Sie schreibt gelegentlich Drehbücher für deutsche Fernsehserien und sieht umso lieber amerikanische. Ihre Leidenschaft gilt dem Kriminalroman, insbesondere dem skandinavischen und britischen. Judith Arendt lebt mit ihrer Familie seit einigen Jahren in der Nähe von München.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 304, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 06.03.2015
Serie Schöffin Ruth Holländer 2
Sprache Deutsch
EAN 9783843709668
Verlag Ullstein eBooks
Verkaufsrang 11.256
eBook (ePUB)
7,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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„2 Fall für Ruth Holländer“

I. Schneider, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Ruth Holländer ist mal wieder im Stress, denn gerade beginnt der zweite Fall in ihrer Laufbahn als Schöffin. Der Rentner Jürgen Dombroschke steht vor Gericht und wird wegen Mordes an seiner Frau Margit angeklagt, die er mit Rattengift vergiftet haben soll. Margit Dombroschke litt an der Krankheit Parkinson, die schon so weit fortgeschritten Ruth Holländer ist mal wieder im Stress, denn gerade beginnt der zweite Fall in ihrer Laufbahn als Schöffin. Der Rentner Jürgen Dombroschke steht vor Gericht und wird wegen Mordes an seiner Frau Margit angeklagt, die er mit Rattengift vergiftet haben soll. Margit Dombroschke litt an der Krankheit Parkinson, die schon so weit fortgeschritten war, dass sie nur noch bettlägerig war und ihr Mann sie Tag und Nacht versorgen musste. Der Grund für die Vergiftung soll Überforderung gewesen sein, denn Margit lag noch drei Wochen nach ihrem Tod in der gemeinsamen Wohnung in ihrem Bett, bis sich die Nachbarn über den grässlichen Geruch beschwerten. Ruth Holländer kann nicht so recht an Mord durch den Ehemann glauben und macht sich von der ganzen Situation selbst ein Bild. Doch da hat wieder ihr kleines Bistro darunter zu leiden, denn Ruth ist mal wieder im Zeitdruck, aber da kann ein netter und gut aussehender Najib helfen, der auch gleich der Freund von Ruths Tochter Annika wird. Und wie sieht es in Ruths Liebesleben aus? Die Beziehung zu dem Staatsanwalt Hannes gerät gerade ins Stocken, denn er kann sich zur Zeit nicht von seiner Frau trennen, die kurz vorm Durchdrehen ist. Doch Ruth kann das so nicht hinnehmen, denn sie hat weder Lust, Zeit und Kraft, um wieder um eine Beziehung zu kämpfen, die schlichtweg aussichtslos ist.

Krimi, Thriller, Liebesgeschichte und eine sympathische Hauptfigur - genau das alles findet man hier!

„Verwickelter Mitrate-Krimi“

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Amüsant, sympathisch, harmlos-spannend. "Sündenbock", der zweite Fall für Schöffin Ruth Holländer ist ein klassischer Ermittlerkrimi mit authentischen Personen und gut konstruiertem Plot. Wenig Blut, dafür lädt der klassische Spannungsaufbau sehr zum Miträtseln ein. Macht Spaß. Amüsant, sympathisch, harmlos-spannend. "Sündenbock", der zweite Fall für Schöffin Ruth Holländer ist ein klassischer Ermittlerkrimi mit authentischen Personen und gut konstruiertem Plot. Wenig Blut, dafür lädt der klassische Spannungsaufbau sehr zum Miträtseln ein. Macht Spaß.

Stefanie Weinzierl, Thalia-Buchhandlung Passau

Der zweite Fall von Ruth Holländer ist wieder mal spitze. Super spannend, beim lesen wird man richtig mitgezogen. Der zweite Fall von Ruth Holländer ist wieder mal spitze. Super spannend, beim lesen wird man richtig mitgezogen.

Anja Werner, Thalia-Buchhandlung Leverkusen

Leidenschaftliche Köchin, neugierige Schöffin und beherzte Frau. Ruth Holländer gerät in ihrem zweiten Fall in Lebensgefahr. Eine wirklich gelungene neue Serie in Berlin spielend. Leidenschaftliche Köchin, neugierige Schöffin und beherzte Frau. Ruth Holländer gerät in ihrem zweiten Fall in Lebensgefahr. Eine wirklich gelungene neue Serie in Berlin spielend.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Der zweite Fall für die sympathische Schöffin Ruth Holländer
von einer Kundin/einem Kunden aus Steyerberg am 07.04.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Sündenbock ist der 2. Fall in dem Ruth Holländer als Schöffin ermittelt. Insgesamt hat mir dieses Buch sehr, sehr gut gefallen. Gut gelungen finde ich die Kombination aus dem Fall und den Erzählungen, die von Ruth Holländer und ihrem Privatleben handeln. Seit einem halben Jahr nun sind Ruth Holländer und Staatsanwalt... Sündenbock ist der 2. Fall in dem Ruth Holländer als Schöffin ermittelt. Insgesamt hat mir dieses Buch sehr, sehr gut gefallen. Gut gelungen finde ich die Kombination aus dem Fall und den Erzählungen, die von Ruth Holländer und ihrem Privatleben handeln. Seit einem halben Jahr nun sind Ruth Holländer und Staatsanwalt Hannes Eisenrauch ein Paar. Ruth wünscht sich sehr, dass die beiden mehr Zeit miteinander verbringen. Anders als Ruth ist Hannes noch verheiratet und wohnt mit den Kindern im Haus seiner Frau. Was weiß wohl Hannes Familie von Ruth? Hauptberuflich betreibt Ruth in Berlin ein kleines französisches Bistro. Für das Ehrenamt zur Schöffin wurde sie ausgelost. Jetzt wurde ihr der Fall der vergifteten Rentnerin Margit Dombroschke zugeteilt. Margit Dombroschke war an Parkinson im fortgeschrittenen Stadium erkrankt. Gestorben ist sie an einer Vergiftung mit Rattengift. Es sieht alles danach aus, als ob Jürgen Domdroschke seine Frau von deren Leiden erlösen wollte. In dem Buch gibt es immer wieder Passagen, in denen z. B. das Kennenlernen und das weitere Leben der beiden erzählt werden. Ruth Holländer hat furchtbar viel um die Ohren. Zunächst verlangt ihr das Bistro schon einiges ab, dann die nicht reibungslos verlaufende Beziehung mit Hannes Eisenrauch, zwei Kinder auf dem Weg zum erwachsen werden und dazu noch die Verpflichtung zur Schöffin. Das alles muss schon recht gut organisiert sein. Der Prozess im Fall Dombroschke wird dann allerdings zunächst eingestellt und soll zu einem späteren Zeitpunkt neu aufgerollt werden. Ruth Holländer lässt der Fall noch keine Ruhe, sie ermittelt auf eigene Faust, hat den richtigen Riecher und gerät in eine gefährliche Situation. Dieses Buch hat mir sehr schöne Stunden bereitet - es war nur viel zu schnell zu Ende, somit freue ich mich schon jetzt auf den nächsten Fall mit der Schöffin Ruth Holländer!

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Der 2. Fall für die sympathische Schöffin Ruth Holländer
von einer Kundin/einem Kunden aus Steyerberg am 07.04.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Sündenbock ist der 2. Fall in dem Ruth Holländer als Schöffin ermittelt. Insgesamt hat mir dieses Buch sehr, sehr gut gefallen. Gut gelungen finde ich die Kombination aus dem Fall und den Erzählungen, die von Ruth Holländer und ihrem Privatleben handeln. Seit einem halben Jahr nun sind Ruth Holländer und Staatsanwalt... Sündenbock ist der 2. Fall in dem Ruth Holländer als Schöffin ermittelt. Insgesamt hat mir dieses Buch sehr, sehr gut gefallen. Gut gelungen finde ich die Kombination aus dem Fall und den Erzählungen, die von Ruth Holländer und ihrem Privatleben handeln. Seit einem halben Jahr nun sind Ruth Holländer und Staatsanwalt Hannes Eisenrauch ein Paar. Ruth wünscht sich sehr, dass die beiden mehr Zeit miteinander verbringen. Anders als Ruth ist Hannes noch verheiratet und wohnt mit den Kindern im Haus seiner Frau. Was weiß wohl Hannes Familie von Ruth? Hauptberuflich betreibt Ruth in Berlin ein kleines französisches Bistro. Für das Ehrenamt zur Schöffin wurde sie ausgelost. Jetzt wurde ihr der Fall der vergifteten Rentnerin Margit Dombroschke zugeteilt. Margit Dombroschke war an Parkinson im fortgeschrittenen Stadium erkrankt. Gestorben ist sie an einer Vergiftung mit Rattengift. Es sieht alles danach aus, als ob Jürgen Domdroschke seine Frau von deren Leiden erlösen wollte. In dem Buch gibt es immer wieder Passagen, in denen z. B. das Kennenlernen und das weitere Leben der beiden erzählt werden. Ruth Holländer hat furchtbar viel um die Ohren. Zunächst verlangt ihr das Bistro schon einiges ab, dann die nicht reibungslos verlaufende Beziehung mit Hannes Eisenrauch, zwei Kinder auf dem Weg zum erwachsen werden und dazu noch die Verpflichtung zur Schöffin. Das alles muss schon recht gut organisiert sein. Der Prozess im Fall Dombroschke wird dann allerdings zunächst eingestellt und soll zu einem späteren Zeitpunkt neu aufgerollt werden. Ruth Holländer lässt der Fall noch keine Ruhe, sie ermittelt auf eigene Faust, hat den richtigen Riecher und gerät in eine gefährliche Situation. Dieses Buch hat mir sehr schöne Stunden bereitet - es war nur viel zu schnell zu Ende, somit freue ich mich schon jetzt auf den nächsten Fall mit der Schöffin Ruth Holländer!

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Fesselnde Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Ansbach am 23.11.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Ruth Holländer, die ehrenamtliche Schöffin wird ihrem nächsten Prozess zugeteilt. Es geht um einen Rentner, der seine todkranke Frau vergiftet haben soll.Eigentlich spricht vieles für seine Schuld, auch das er einige Wochen mit seiner toten Frau noch in der Wohnung gelebt hat. Ruth ist nicht wirklich von seiner Schuld überzeugt... Ruth Holländer, die ehrenamtliche Schöffin wird ihrem nächsten Prozess zugeteilt. Es geht um einen Rentner, der seine todkranke Frau vergiftet haben soll.Eigentlich spricht vieles für seine Schuld, auch das er einige Wochen mit seiner toten Frau noch in der Wohnung gelebt hat. Ruth ist nicht wirklich von seiner Schuld überzeugt und hat einige Zweifel am Tathergang, das der Rentner zu der tat schweigt, das hilft auch nicht wirklich. Ein Vorfall vor Gericht befreit sie plötzlich von ihrer Schöffenpflicht und irgendwie beginnt sie auf eigene Faust ein bisschen zu ermitteln und begibt sich natürlich mal wieder in große Gefahr. Ruth und ihre Familie sind mir schon in ihrem ersten Fall vor Gericht regelrecht ans Herz gewachsen und in dieser Familie ist wirklich immer was los und auch ihre Beziehung zu Staatsanwalt Hannes ist wirklich interessant. Die Familie ist wirklich sympatisch und man muss sie einfach schnell mögen. Die Nebenfiguren, die teils nett oder auch unfreundlich sind, wurden durch Judith Arendt lebensecht beschrieben und wirkten sehr authentisch. Der ganze Fall hat viele Überraschungen und lange tappt man im Dunkeln und ist immer wieder am rätseln und möchte einen Zusammenhang herstellen. Das Buch ist nicht wirklich blutig und auch nicht nerven zerreisend geschrieben und auch Nicht-Krimi-Leser kommen wirklich auf ihre Kosten. Der Schreibstil ist fesselnd und das Buch ist wirklich sehr unterhaltsam. Wieder bleiben viele Dinge in Ruths Privatleben ziemlich offen und ich kann nur hoffen das sie bald wieder als Schöffin ihren nächsten Fall bekommt.

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gelungener zweiter Band
von FlipFlopLady007 aus Hannover am 25.08.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Ein Jahr ist es nun schon her, seitdem Ruth Holländer ganz überraschend zur Schöffin ernannt wurde. Ihren ersten Fall, bei dem es um eine ermordete Schülerin ging, hat sie erfolgreich abgeschlossen und nun wartet ein zweiter spannender Fall vor Gericht auf sie. Es geht diesmal um eine alte kranke... Ein Jahr ist es nun schon her, seitdem Ruth Holländer ganz überraschend zur Schöffin ernannt wurde. Ihren ersten Fall, bei dem es um eine ermordete Schülerin ging, hat sie erfolgreich abgeschlossen und nun wartet ein zweiter spannender Fall vor Gericht auf sie. Es geht diesmal um eine alte kranke Frau, die vermutlich von ihrem Mann vergiftet wurde. Es scheint bereits alles klar zu sein, das einzige das fehlt ist das Motiv. Ruth kann einfach nicht an die Schuld des Mannes glauben und beginnt eigene Nachforschungen anzustellen und es dauert nicht lange bis sie auf eine Spur trifft. Inhalt: Der Inhalt des Buches hat mir wie der des Vorgängers sehr gut gefallen. Dieses Buch ist nicht wie ein normaler Krimi, da es hier nicht um die Ermittlungen der Polizei und Staatsanwalt, sondern um die Gerichtsverhandlung nach diesen Ermittlungen geht. Natürlich stellt Ruth im Laufe des Buches auch eigene Ermittlungen an. Neben den Ermittlungen steht, wie im letzten Band auch, ihr Privatleben im Mittelpunkt der Handlungen. Mir gefällt dies sehr, da ich es interessant finde neben dem Fall auch wieder neues über Ruth uns ihre Familie zu erfahren. Denn ein Leben besteht eben nicht nur aus Arbeit, wie auch Ruth jedes Mal wieder aus neue feststellen muss. Die Spannungskurve ist in diesem Buch eher mäßig, was mich allerdings nicht gestört hat, da für mich Ruth in diesem Buch im Vordergrund steht, und ich einfach gerne darüber lese, wie es ihr als Schöffin ergeht. Wer jedoch einen richtig spannenden Krimi erwartet, der sollte lieber auf ein anderes Buch ausweichen. Aufbau und Schreibstil: Der Aufbau des Buches gefällt mir gut, da ich die vielen Kapitel mit den Ortsangaben vor den einzelnen Kapiteln sehr gut finde. Man kann sich sofort orientieren und weiß wo man sich befindet. Der Schreibstil gefällt mir ebenfalls sehr gut, da sich das Buch gut und flüssig lesen lässt. Es hat mich sehr gut unterhalten und ich hatte das Gefühl, dass es sehr schnell vorbei war. Wie bereits erwähnt ist die Spannungskurve nicht allzu steil, allerdings hat das Buch auch so seinen ganz eigenen Charme. Mir gefällt es sehr gut, dass der Leser viel über Ruths Gedanken und Gefühle erfährt, da es so alles sehr plastisch wirkt und nicht so platt, wie in manch anderen Büchern. Ich finde, dass die Autorin es mit ihrem Schreibstil sehr gut schafft die Figuren zum Leben zu erwecken. Ich hatte das Gefühl mitten im Geschehen zu sein und obwohl es nicht so wahnsinnig spannend ist, ist es mir schwer gefallen das Buch aus der Hand zu legen. Charaktere: Ruth Holländer ist eine meiner „Lieblingsermittlerinnen“, da sie keine Polizeiarbeit leistet, sondern sich meistens auf ihr Gefühl verlässt und aus reiner Neugier heraus handelt. Dass sie sich damit den einen oder anderen Ärger einhandelt und sich auch mal in Gefahr bringt ist dabei abzusehen. Neben Ruth mag ich auch ihre Kinder sehr gerne. Beide habe ich bereits im Vorgänger kennengelernt und ich finde, dass auch sie zu den Krimis um Ruth Holländer einfach dazu gehören. Zwar bringen sie die Story nicht unbedingt weiter, sorgen aber für genug Trubel in Ruths Privatleben. Insgesamt finde ich die Figuren in diesem Buch allesamt sehr realistisch. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es meine Nachbarn sind, die ich nur noch nicht kennengelernt habe. Mir gefällt dieser Realitätsbezug sehr gut. Cover und Klappentext: Das Cover passt aus meiner Sicht sehr gut zu dem Buch, da es zum einen sehr gut an den Vorgänger anschließt und zum anderen eine gewisse düstere Stimmung verbreitet. Ich habe anhand des Covers sofort erkannt, dass dieses Buch der Nachfolger von „Unschuldslamm“ sein muss. Auch vom Titel her kann man ja bereits einen gewissen Zusammenhang zwischen den beiden Büchern herstellen. Den Klappentext des Buches finde ich gut dosiert, da er eine gute Länge hat, dabei alles wichtige über das Buch verrät und gleichzeitig nicht zu viel verrät, sodass es sich auf jeden Fall noch lohnt das Buch zu lesen. Fazit: Für alle, denen „Unschuldslamm“ bereits gut gefallen hat, ist das Buch aus meiner Sicht Pflicht. Aber auch allen anderen kann ich dieses Buch ans Herz legen, da es mal ein Krimi der etwas anderen Art ist, da es hier nicht um polizeiliche Ermittlungen geht, sondern um die Sicht einer ehrenamtlichen Schöffin. Die Personen sind dabei sehr realistisch und es macht Spaß Ruth nicht nur bei ihrer Tätigkeit bei Gericht, sondern auch in ihrem Privatleben zu begleiten.

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Ein neuer Fall für Schöffin Ruth Holländer
von Xanaka aus Berlin am 18.06.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Ruth ist Schöffin am Berliner Landgericht und hat ein Verhältnis mit dem Staatsanwalt Johannes Eisenrauch. Das darf natürlich niemand wissen, denn der Staatsanwalt ist zum einen noch verheiratet und zum Zweiten ist es auch bei einer Verhandlung nicht zielführend, wenn Schöffin und Staatsanwalt ein Verhältnis miteinander haben. Sie dürfen... Ruth ist Schöffin am Berliner Landgericht und hat ein Verhältnis mit dem Staatsanwalt Johannes Eisenrauch. Das darf natürlich niemand wissen, denn der Staatsanwalt ist zum einen noch verheiratet und zum Zweiten ist es auch bei einer Verhandlung nicht zielführend, wenn Schöffin und Staatsanwalt ein Verhältnis miteinander haben. Sie dürfen während einer laufenden Verhandlung nicht über den Fall reden. Das ist zwar bis jetzt noch so nicht passiert, könnte aber jeder Zeit geschehen. Und dann ist da der Fall des Rentnerpaares Dombroschke. Margit leidet unter Parkinson und ist ans Bett gefesselt und auf die Pflege ihres Mannes angewiesen. Offenbar scheint das Verhältnis der Beiden zueinander nicht mehr das Beste zu sein. Einige Tages später wird die Leiche von Margit im Schlafzimmer aufgefunden. Jürgen, der Ehemann, hat den Tod nicht gemeldet. So entstand der Verdacht, dass sie nicht eines natürlichen Todes gestorben sei. Er wurde daraufhin sofort festgenommen. Soweit der Sachverhalt. Ruth wird als Schöffin mit dem Fall konfrontiert. Alle sind sich einig, schuld kann nur der Ehemann sein. Auch wenn nicht ganz klar ist, warum er das getan hat. Natürlich hat Ruth Zweifel, denn auf sie macht Jürgen Dombroschke doch eher den Eindruck, dass er seine Frau auf keinen Fall getötet hat. Interessant ist auch, dass der Krimi sich in zwei Handlungsstränge teilt. Auf der einen Seite ist es das private Leben von Ruth und ihrer Tätigkeit als Schöffin. Auf der anderen Seite erfahren wir mehr von Jürgen und dem Leben mit seiner Frau Margit. Sehr schnell wird klar, dass er seine Frau geliebt hat. Mit der schweren Erkrankung seiner Frau kommt er ganz gut klar. Er kümmert sich rührend um sie, auch wenn sie sich im Verlauf der Krankheit immer mehr verändert. Mit viel Spürsinn und kriminalistischer Energie versucht Ruth den eigentlich gelösten Fall aufzulösen. Das dabei nicht immer alles glatt läuft, ist fast voraussehbar. Und auch die Beziehung zum Staatsanwalt entwickelt sich nicht so, wie sie es sich wünschen würde. Das war wieder ein Krimi, ganz nach meinem Geschmack. Er lässt sich gut hintereinander lesen und ist äußerst spannend geschrieben. Es ist bereits der 2. Fall für die Schöffin gewesen, an der wir teilhaben konnten. Jedoch kann man dieses Buch, ohne Kenntnis des ersten Buch, sehr gut lesen. Auch erfährt man einiges von der Tätigkeit der Schöffen - das fand ich persönlich sehr interessant. Für mich an alle eine klare Leseempfehlung an alle. Und an Judith Arendts die Bitte, dass es weitere Fälle der Schöffin Ruth Holländer geben wird.

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Ein Krimi mit einer Schöffin als "Ermittler"
von janaka aus Rendsburg am 17.05.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Ruth Holländer ist eine Frau in den besten Jahren, hat zwei fast erwachsene Kinder und führt ein kleines französisches Bistro in Berlin. Vor einem Jahr ist sie zur Schöffin ans Schwurgericht berufen worden. Ihr aktueller Fall scheint auf den ersten Blick eindeutig zu sein, die an Parkinson erkrankte Margit... Ruth Holländer ist eine Frau in den besten Jahren, hat zwei fast erwachsene Kinder und führt ein kleines französisches Bistro in Berlin. Vor einem Jahr ist sie zur Schöffin ans Schwurgericht berufen worden. Ihr aktueller Fall scheint auf den ersten Blick eindeutig zu sein, die an Parkinson erkrankte Margit Dombroschke wurde halbverwest in der gemeinsamen Wohnung mit ihrem Mann Jürgen gefunden. Sie wurde vergiftet, war es Mord, Tod auf Verlangen oder steckt etwas ganz anderes dahinter. Ruths Neugierde ist geweckt und sie erkundigt sich über das Leben der Eheleute und entdeckt ein grausames Geheimnis… In einem weiteren Erzählstrang erfahren wir die Lebensgeschichte der Eheleute Dombroschke, wie einfühlsam und sensibel Jürgen mit seiner Margit war. Der Leser kann sich kaum vorstellen, dass er seine Frau mit Rattengift umgebracht hat. "Sündenbock" von Judith Arendt ist der zweite Krimi mit der Schöffin Ruth Holländer, aber mein erster. Trotzdem hatte ich keine Schwierigkeiten in die Geschichte einzutauchen und die Protagonisten kennenzulernen. Der Schreibstil ist flüssig und lebendig, die Spannung wird langsam aufgebaut. Und auch wenn in diesem Krimi kein Blut fließt und auch keine Action herrscht, bleibt die Spannung auf einem sehr guten Level. Der Spagat zwischen dem spannenden Kriminalfall und den privaten Problemen von Ruth ist der Autorin gut gelungen. Ich hatte an keiner Stelle des Buches das Gefühl, zu wenig oder zu viel zu wissen. Mit Ruth Holländer hat Judith Arendt eine tolle Frau ins Leben gerufen, mit ihren 51 Jahren steht sie mit beiden Beinen im Leben und hat auch, wie jeder andere "Otto-Normalverbraucher", Probleme. Da ich fast im gleichen Alter wie sie bin, kann ich mich gut mit ihr identifizieren. Auch die Eheleuten hat die Autorin einfühlsam und mit vielen Details beschrieben, im Laufe des Buches kommt es immer wieder zu Rückblenden, die das Kennenlernen, die Tanzbegeisterung der beiden, aber auch den liebevollen Umgang von Jürgen mit seiner Frau dem Leser nahe bringen. Die verschiedenen Handlungsstränge werden am Ende gut und gekonnt zusammengeführt. Und auch wenn es kein Happy-End gibt, bin ich mit dem Schluss zufrieden. Fazit: "Sündenbock" ist ein leisen aber spannenden Krimi, hier wird ein spannender Fall mit privaten Problemen kombiniert. Ich kann diesen Krimi nur wärmsten empfehlen.

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Sündenbock
von einer Kundin/einem Kunden aus Altrip am 20.04.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Ruth Holländer ist mal wieder im Stress, denn gerade beginnt der zweite Fall in ihrer Laufbahn als Schöffin. Der Rentner Jürgen Dombroschke steht vor Gericht und wird wegen Mordes an seiner Frau Margit angeklagt, die er mit Rattengift vergiftet haben soll. Margit Dombroschke litt an der Krankheit Parkinson, die... Ruth Holländer ist mal wieder im Stress, denn gerade beginnt der zweite Fall in ihrer Laufbahn als Schöffin. Der Rentner Jürgen Dombroschke steht vor Gericht und wird wegen Mordes an seiner Frau Margit angeklagt, die er mit Rattengift vergiftet haben soll. Margit Dombroschke litt an der Krankheit Parkinson, die schon so weit fortgeschritten war, dass sie nur noch bettlägerig war und ihr Mann sie Tag und Nacht versorgen musste. Der Grund für die Vergiftung soll Überforderung gewesen sein, denn Margit lag noch drei Wochen nach ihrem Tod in der gemeinsamen Wohnung in ihrem Bett, bis sich die Nachbarn über den grässlichen Geruch beschwerten. Ruth Holländer kann nicht so recht an Mord durch den Ehemann glauben und macht sich von der ganzen Situation selbst ein Bild. Doch da hat wieder ihr kleines Bistro darunter zu leiden, denn Ruth ist mal wieder im Zeitdruck, aber da kann ein netter und gutaussehender Najib helfen, der auch gleich der Freund von Ruths Tochter Annika wird. Und wie sieht es in Ruths Liebesleben aus? Die Beziehung zu dem Staatsanwalt Hannes gerät gerade ins Stocken, denn er kann sich zur Zeit nicht von seiner Frau trennen, die kurz vorm Durchdrehen ist. Doch Ruth kann das so nicht hinnehmen, denn sie hat weder Lust, Zeit und Kraft, um wieder um eine Beziehung zu kämpfen, die schlichtweg aussichtslos ist. Krimi, Thriller, Liebesgeschichte und eine sympathische Protagonistin - genau das alles findet man hier!

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Der letzte Tanz
von Susanne am 09.04.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Endlich ein neuer Fall für die Berliner Schöffin Ruth Holländer. Denn „Unschuldslamm“ hatte ich mit Begeisterung verschlungen. Schon die ersten Seiten von „Sündenbock“ sind sehr beklemmend: Sie schildern die letzten Minuten der kranken Rentnerin Margit Dombroschke. Hat ihr Mann Jürgen sie tatsächlich vergiftet oder ist er nur der Sündenbock?... Endlich ein neuer Fall für die Berliner Schöffin Ruth Holländer. Denn „Unschuldslamm“ hatte ich mit Begeisterung verschlungen. Schon die ersten Seiten von „Sündenbock“ sind sehr beklemmend: Sie schildern die letzten Minuten der kranken Rentnerin Margit Dombroschke. Hat ihr Mann Jürgen sie tatsächlich vergiftet oder ist er nur der Sündenbock? Jedenfalls lässt er die tote Frau zwei Wochen in der Wohnung liegen… Ruth ist inzwischen mit Staatsanwalt Hannes Eisenrauch liiert. Aber auch ihre beiden Kinder sind wieder dabei. Bereits im ersten Band hatte Ruths Privatleben einen breiten Raum eingenommen. Und so war ich schon gespannt, ob sie auch ihren zweiten Fall lösen kann. In Rückblenden lernen wir das Ehepaar Margit und Jürgen kennen: Er vergöttert sie, ist ihr treu ergeben. Sie hat ihn viele Jahre betrogen und manipuliert. Liegt hier das Motiv? Bald ist klar, dass Margit, die für ein Chemieunternehmen tätig war, das Drama selbst heraufbeschworen hat... Es geht um eine große Liebe und eine Männerfreundschaft, illegale Prostitution und die Russenmaffia. Ehe sich Ruth versieht, gerät sie zwischen die Fronten und in Lebensgefahr. Ich mag diese Mischung aus Kriminalfall und Privatleben. Judith Arendt, die mit Klarnamen Tanja Weber heißt, hat mit Ruth eine neugierige und empathische Person geschaffen. Eine sympathische Protagonistin, in einem bisweilen schwierigen beruflichen und privaten Umfeld. Der Erzählstil der Autorin ist sehr angenehm und vermag mit leisen Tönen zu fesseln. Gut gefallen haben mir auch die vielen überraschenden und unerwarteten Wendungen. Glaubt man, es sei keine Steigerung mehr möglich, dann setzt sie noch einen drauf. Und noch einen. Und noch einen… Fazit: Spannend, wendungsreich und unvorhersehbar erzählt. Eine Auflösung, die alles in den Schatten stellt!

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Ein Krimi im Herzen von Berlin
von spkara08 aus Berlin am 09.04.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Ruth Holländer ist die Besitzerin eines kleinen französischen Bistros und hat darüber hinaus auch die ehrenamtliche Aufgabe im Berliner Landgericht als Schöffin zu arbeiten. In ihrem aktuellen Fall ist Jürgen Dombroschke angeklagt, seine an Parkinson erkrankte Frau Margit mit einem Rattengift getötet zu haben. Alle Indizien, die während der... Ruth Holländer ist die Besitzerin eines kleinen französischen Bistros und hat darüber hinaus auch die ehrenamtliche Aufgabe im Berliner Landgericht als Schöffin zu arbeiten. In ihrem aktuellen Fall ist Jürgen Dombroschke angeklagt, seine an Parkinson erkrankte Frau Margit mit einem Rattengift getötet zu haben. Alle Indizien, die während der Ermittlungen zusammengetragen wurden, deuten auf die Schuldigkeit von Dombroschke hin. Doch irgendwie wollen die einzelnen Hinweise – auch aus den Befragungen der Zeugen - nicht in das Gesamtbild passen. Plötzlich wird sie jedoch durch das unsachliche Verhalten ihres Mitschöffen von dem Fall abgezogen. Sie kann jedoch nicht aufhören, an die Faktenlage zu denken und kommt durch Zufall an den guten Freund von Jürgen, der die Ereignisse in einem neuen Licht erscheinen lässt. Bevor Ruth es sich versieht, steckt sie mittendrin in ihren eigenen, ungewollten Ermittlungen. Das Buch ist mit knapp 300 Seiten ein kurzweiliger Krimi, der jedoch spannend aufgebaut ist. Durch den starken Bezug zu Berliner Straßen und Ortsteilen kann man sich als Berliner oder Berlin-Liebhaber sehr gut in den Schauplatz hineinversetzen. Schön ist auch, dass neben der Aufklärung des Falles auch wieder das Privatleben von Ruth als Protagonistin im Mittelpunkt steht. So möchte sie ihre Beziehung zu dem Richter Hannes Eisenrauch weiter vertiefen. Doch da hat sie die Rechnung ohne ihre Umwelt gemacht, denn mehrere Faktoren scheinen dagegen zu sprechen, dass Ruth und Hannes auch nach außen ein Paar werden. Parallel zu der Aufklärung des Mordfalles in der Gegenwart wird eine zweite Handlungsebene mit dem Kennenlernen und dem Fortschreiten der Ehe zwischen Margit und Jürgen aufgebaut. Somit erfährt der Leser Schritt für Schritt mehr über die Gedanken und Verhaltensweisen der Beteiligten. Am Ende ist die Lösung des Falles Dombroschke definitiv unerwartet. Das Buch ist auf jeden Fall zu empfehlen, da es abwechslungsreich geschrieben ist.

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Vergiftete Beziehungen
von Wortschätzchen am 01.04.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Ruth Holländer bekommt einen neuen Fall als Schöffin. Sie soll über den Fall Dombroschke urteilen. Nach offensichtlicher Beweislage hat Jürgen Dombroschke seine Frau Margit, die Parkinsson im Endstadium hatte, mit Rattengift getötet. Ihr Mitschöffe Dehmel ist jedenfalls absolut von Jürgens Schuld überzeugt und setzt alles daran, den Prozess so... Ruth Holländer bekommt einen neuen Fall als Schöffin. Sie soll über den Fall Dombroschke urteilen. Nach offensichtlicher Beweislage hat Jürgen Dombroschke seine Frau Margit, die Parkinsson im Endstadium hatte, mit Rattengift getötet. Ihr Mitschöffe Dehmel ist jedenfalls absolut von Jürgens Schuld überzeugt und setzt alles daran, den Prozess so kurz wie möglich zu halten. Doch Ruth ist nicht wirklich davon überzeut, dass dieser zarte, kleine Mann zu dieser Tat fähig war. Sie beginnt, trotz reichlich privater und beruflicher Stresssituationen, tiefer in den Fall einzudringen und forscht auf eigene Faust nach. Sie blickt dabei in ungeahnte Abgründe und sticht in ein Wespennest, das ihr sehr gefährlich werden könnte ... Die Autorin Judith Arendt ist vielen Lesern unter ihrem wirklichen Namen Tanja Weber kennen, bietet mit der Serie um Schöffin Ruth Holländer eine neue Art von Krimi: hier treffen Themen aus „Frauenliteratur“ auf Kriminalfälle. Die daraus resultierende Mischung liest sich einfach genial und macht Laune. Spannung und Gefühl kommen beide nicht zu kurz. Außerdem geht sie viel tiefer als andere Autoren – nicht die Tat, sondern das Motiv steht im Mittelpunkt. Mir persönlich gefällt das unbeschreiblich gut. Der Stil von Judith Arendt liest sich wunderbar flüssig und leicht, ohne oberflächlich zu sein. Die Autorin beschreibt die Gedanken und Gefühle ihrer Schöffin Ruth Holländer nicht zu deutlich, aber so, dass der Leser (oder die Leserin) sich sehr gut in sie hineindenken kann und mit ihr mitleidet, mitliebt, mitdenkt, mitkämpft. Anders als bei üblichen Kriminalromanen wird hier dem Privatleben der Protagonisten genug Raum gegeben. Wo sonst einzig die Aufklärung zählt, erleben wir hier fast schon in Echtzeit, was wann wie geschieht. Dazu die Rückblenden zu Margit und Jürgen Dombroschkes Kennenlernen und dem Lauf ihrer Beziehung. Man versteht dadurch viel leichter, warum welche Protagonisten genau so handeln, wie sie es tun. Niemand ist hier einfach nur böse und gemein – die Gründe für das Handeln (auch wenn sie nicht jeder für sich so empfinden würde) werden offengelegt. Dadurch hat man auch mit denen, die eigentlich viel Leid verursachen, Mitleid und Mitgefühl. Auch viele der anderen Protagonisten werden näher, als in anderen Büchern üblich, vorgestellt. Auch ins Privatleben der Teenagertochter darf der Leser einen Blick werfen und die Sorgen einer Teenagermutter kommen nicht zu kurz. Jamila, Ruths Freundin und Angestellte, lernen wir auch ein wenig näher kennen. Ebenso über Hannes Geschichte und Ehe werden wir Leser informiert. All dies und mehr – und das, ohne abschweifend zu werden, zu viel (oder zu wenig) zu sagen und das Buch zu überladen. Alles ist so perfekt dosiert, dass ich das Buch kaum aus den Händen legen wollte. Genau wie beim Vorgängerband bin ich begeistert darüber, dass alles „rund“ ist und die Protagonisten nicht aalglatt, sondern mit Ecken und Kanten sind, wie eben im echten Leben. Niemand ist eben „nur“ gut oder böse, sondern alle haben ihre Fehler – auch unsere Schöffin Ruth! Sehr schön auch, wie sie nach ihrer gescheiterten Ehe vorsichtig an eine neue Beziehung herangeht. Diese ist nicht ohne Probleme, Ruth ist bereit, daran zu arbeiten, aber Ruth ist auch nicht total ergeben und abhängig. Eine tolle Frau, die anderen Frauen Mut machen kann. Auch ohne den ersten Band „Unschuldslamm“ zu kennen, kann man „Sündenbock“ gut lesen. Man hat dann zwar ein paar private Aspekte nicht ganz so genau kennengelernt, aber für den Fall und das Verständnis spielt das keine Rolle. Allerdings empfehle ich, nicht auf den ersten Band zu verzichten, da Judith Arendt mit Ruth Holländer eine tolle Protagonistin „in der Mitte des Lebens“ geschaffen hat, die gerade Leserinnen ab Mitte 40 besonders sympathisch ist und ans Herz wächst. Erlebt sie doch vieles von dem, was man selbst durchmacht und wird damit schnell zur Freundin. Und sie zeigt, welche Power Frauen um die 50 noch haben können, wenn sie sich selbst etwas zutrauen! Schade, dass der Verlag kein Interesse daran hat, weitere Ruth-Holländer-Fälle zu veröffentlichen. Mir wird sie sehr fehlen und ich hoffe, beide Bände werden verfilmt und danach werden dann doch noch viele weitere Bände folgen! Von mir jedenfalls ganz klar fünf glänzende Sterne für ein Buch, das so viel mehr als ein Krimi ist und mir von der ersten bis zur letzten Seite sehr viel Lesefreude bereitet hat!

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Ein scheinbar klarer Fall
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 30.03.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Ruth Holländer wird zu ihrem zweiten Fall als Schöffin berufen: Der Rentner Jürgen Dombroschke soll seine an Parkinson erkrankte Frau vergiftet haben. Es scheint alles klar zu sein – und doch spürt Ruth, dass dies nicht die ganze Wahrheit ist. Sie recherchiert auf eigene Faust und findet mehr heraus... Ruth Holländer wird zu ihrem zweiten Fall als Schöffin berufen: Der Rentner Jürgen Dombroschke soll seine an Parkinson erkrankte Frau vergiftet haben. Es scheint alles klar zu sein – und doch spürt Ruth, dass dies nicht die ganze Wahrheit ist. Sie recherchiert auf eigene Faust und findet mehr heraus als die Polizei, dabei gerät sie in größte Gefahr… Mit Ruth Holländer, fünfzig Jahre alt und geschiedene Mutter zweier erwachsener Kinder, hat Judith Arendt eine nicht ganz alltägliche Ermittlerin geschaffen. Ihr Privatleben hat sie im wesentlichen im Reinen, bis auf ihre Beziehung zu Richter Hannes Eisenrauch, die in diesem Buch einen recht großen Raum einnimmt. Für die Rolle der Schöffin ist sie die Idealbesetzung: Sie sucht nach Gerechtigkeit und ist tolerant in ihrem Alltag und in ihrer Arbeit am Gericht. Außerdem hält sie sich an die Regeln, die ihr Schöffendasein bestimmen, z.B. nichts aus den behandelten Fällen außerhalb ihrer Schöffenarbeit zu besprechen. Beim Fall des Rentners Dombroschke scheint es lange unklar, wie es zu dieser Vergiftung gekommen sein soll, denn der alte Mann hat seine Frau innig geliebt, und auch sie war ihm bis zu ihrer Erkrankung in Liebe zugetan. Erst auf den letzten Seiten kommt die Aufklärung, und dann fällt auch das letzte Puzzleteil an seinen Platz. Damit schafft die Autorin einen ausgeklügelten Spannungsbogen, der ein besonderes Lesevergnügen bietet. Aber auch Ruths Privatleben ist für einige Turbulenzen gut, man lernt sie als Mensch mit ihren vielen Facetten kennen. Dies hat mir bereits im ersten Band der Reihe sehr gut gefallen, und meine Erwartungen an dieses Buch haben sich voll erfüllt. Nun warte ich natürlich auf den neuen Fall von Ruth Holländer.

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Unterhaltsamer Krimi, der am Ende überrascht
von c-bird am 29.03.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Ein neuer Fall für die ehrenamtliche Schöffin Ruth Holländer. Dabei ist der Fall eigentlich wenig spektakulär. Der Rentner Jürgen Dombroschke soll seine Ehefrau Margit mit Rattengift ermordet haben. Margit litt an Parkinson und war schon seit Jahren bettlägerig. Alle Indizien weisen auf den Ehemann als Täter hin, zumal dieser... Ein neuer Fall für die ehrenamtliche Schöffin Ruth Holländer. Dabei ist der Fall eigentlich wenig spektakulär. Der Rentner Jürgen Dombroschke soll seine Ehefrau Margit mit Rattengift ermordet haben. Margit litt an Parkinson und war schon seit Jahren bettlägerig. Alle Indizien weisen auf den Ehemann als Täter hin, zumal dieser noch bekennt, dass nur er und seine Frau von der Existenz des Rattengiftes wussten. Doch dann wird der Prozess wegen unsachlichen Verhaltens eines Mitschöffen unterbrochen und Ruth verfolgt ihre eigenen Theorien. Denn ihr sind Zweifel an der Schuld Dombroschkes gekommen und so ermittelt Ruth auf eigene Faust und gibt sich dabei in Gefahr… Es ist bereits der zweite Fall für die Schöffin Ruth Holländer. Obwohl ich den ersten Fall nicht kannte, hatte ich keine Schwierigkeiten der Handlung zu folgen. Ruth ist ein megasympathischer Charakter. Die Anfang 50jährige betreibt neben ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit ein kleines französisches Bistro und schlägt sich auch noch mit den Problemen ihrer mittlerweile fast erwachsenen Kindern herum. Auch die Beziehung zu dem Staatsanwalt Hannes Eisenrauch läuft nicht problemfrei ab und zwischendurch nervt auch noch der Ex-Mann. Der ungeklärte Mord an Margit führt weit zurück in die Vergangenheit, bis in die 60er Jahre als Jürgen und Margit sich kennenlernten. Nach und nach erfährt man von der Beziehung der beiden und ist schließlich überrascht, wie die Geschichte ausgeht. Es ist gerade die Mischung zwischen den privaten Alltagsproblemen, in denen sich jeder irgendwie wiederfinden kann und der Ermittlungsarbeit Ruths, die die Geschichte so spannend und doch stimmig machen. Ein leicht zu lesender Erzählstil und ein ständiger Wechsel zwischen den Handlungssträngen sorgen für genügend Spannung. Mit gerade Mal 300 Seiten fliegt man nur so durch das Buch, wird dabei aber bestens unterhalten. Meine klare Leseempfehlung!

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Schöffin mit Herz 2
von Livres am 29.03.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

„Sündenbock“ ist nach „Unschuldslamm“ der 2. Band der Reihe von Autorin Judith Arendt, in deren Mittelpunkt die Schöffin Ruth Holländer steht. Ruth ist Anfang 50, alleinerziehende Mutter von zwei fast erwachsenen Kindern und führt erfolgreich ein kleines französisches Bistro mitten in Berlin. Zusätzlich dazu wurde sie vor etwa... „Sündenbock“ ist nach „Unschuldslamm“ der 2. Band der Reihe von Autorin Judith Arendt, in deren Mittelpunkt die Schöffin Ruth Holländer steht. Ruth ist Anfang 50, alleinerziehende Mutter von zwei fast erwachsenen Kindern und führt erfolgreich ein kleines französisches Bistro mitten in Berlin. Zusätzlich dazu wurde sie vor etwa einem Jahr zum Schöffendienst berufen. Seither sitzt sie immer mal wieder als Leihenrichterin bei den unterschiedlichsten Fällen auf der Richterbank. In ihrem neuesten Fall steht Jürgen Dombroschke vor Gericht, der beschuldigt wird, seine totkranke und pflegebedürftige Frau vergiftet zu haben. Doch hat der Rentner diese Tat wirklich verübt? Was könnte das Motiv gewesen sein? Ruthlässt die Geschichte nicht los und sie hegt so ihre Zweifel, daher beginnt sie, in dem Fall selbst zu recherchieren… Doch auch in ihrem Privatleben geht es turbulent zu. Ihre beiden fast erwachsenen Kinder halten sie auf Trab und auch die Beziehung zu ihrem neuen Freund, Staatsanwalt Hannes Eisenrauch, könnte eigentlich so schön sein. Jedoch möchte er nicht, dass ihre Beziehung öffentlich wird, da beide bei Gericht arbeiten und ist außerdem ist er noch immer verheiratet mit zwei kleinen Kindern… Auch im zweiten Fall gelingt Judith Arendt wieder die Mischung aus einem ungewöhnlichen, emotionalen Fall, dem interessanten ehrenamtlichen Dienst als Schöffe und dem Privatleben der Hauptdarstellerin. Die geschehene Tat wird durchleuchtet und auch deren Hintergründe ergründet. Außerdem lernt der Leser die Hauptfigur Ruth und ihr Privatleben im zweiten Band noch besser kennen, so dass sie immer sympathischer wird und man sich je nach Anlass mit ihr freut, aber auch mit ihr mitleidet. Gleiches gilt für die anderen Protagonisten, die ebenfalls vielschichtig und interessant gestrickt sind. Der Erzählstil ist dabei wieder angenehm und flüssig zu lesen, so dass man der Geschichte sehr gerne folgt. „Sündenbock“ ist somit die würdige und sehr gelungene Fortsetzung der neuen Reihe um Schöffin Ruth Holländer, die noch auf einige weitere interessante und außergewöhnliche Fälle hoffen lässt!

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spannend und unterhaltsam
von einer Kundin/einem Kunden aus Oranienburg am 26.03.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Jürgen Dombroschke, eher unscheinbar und bescheiden, wird vom Leben nicht verwöhnt: sein Jugendfreund dominiert immer in der Freundschaft, seiner Frau ordnet er sich widerspruchslos unter, beide hintergehen ihn u. haben ein Verhältnis, außer dem Tanzen verbindet ihn nichts mehr mit seiner Frau. Aber Jürgen setzt sich nie zur Wehr,... Jürgen Dombroschke, eher unscheinbar und bescheiden, wird vom Leben nicht verwöhnt: sein Jugendfreund dominiert immer in der Freundschaft, seiner Frau ordnet er sich widerspruchslos unter, beide hintergehen ihn u. haben ein Verhältnis, außer dem Tanzen verbindet ihn nichts mehr mit seiner Frau. Aber Jürgen setzt sich nie zur Wehr, auch nicht als er angeklagt wird seine Frau mit Rattengift getötet zu haben. All das deckt die Schöffin Ruth Holländer im Laufe des Romans auf und begibt sich bei ihren unerlaubten privaten Ermittlung in Lebensgefahr. Ich muss sagen, dass Buch hat mich von Anfang bis Ende total gefesselt. Die Schreibweise ist so spritzig, die Personen und Dialoge so natürlich dargestellt, dass man total in den Geschehnissen abtauschen muss. Da mir dieses Buch so gefallen hat, muss ich natürlich auch den ersten Teil noch lesen und hoffe ganz stark, dass die Amtszeit von Ruth als Schöffin noch einige Zeit weitergeht - will sagen: hoffe auf einen Band 3...!!

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spannend und unterhaltsam
von einer Kundin/einem Kunden aus Oranienburg am 26.03.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Jürgen Dombroschke, eher unscheinbar und bescheiden, wird vom Leben nicht verwöhnt: sein Jugendfreund dominiert immer in der Freundschaft, seiner Frau ordnet er sich widerspruchslos unter, beide hintergehen ihn u. haben ein Verhältnis, außer dem Tanzen verbindet ihn nichts mehr mit seiner Frau. Aber Jürgen setzt sich nie zur Wehr,... Jürgen Dombroschke, eher unscheinbar und bescheiden, wird vom Leben nicht verwöhnt: sein Jugendfreund dominiert immer in der Freundschaft, seiner Frau ordnet er sich widerspruchslos unter, beide hintergehen ihn u. haben ein Verhältnis, außer dem Tanzen verbindet ihn nichts mehr mit seiner Frau. Aber Jürgen setzt sich nie zur Wehr, auch nicht als er angeklagt wird seine Frau mit Rattengift getötet zu haben. All das deckt die Schöffin Ruth Holländer im Laufe des Romans auf und begibt sich bei ihren unerlaubten privaten Ermittlung in Lebensgefahr. Ich muss sagen, dass Buch hat mich von Anfang bis Ende total gefesselt. Die Schreibweise ist so spritzig, die Personen und Dialoge so natürlich dargestellt, dass man total in den Geschehnissen abtauschen muss. Da mir dieses Buch so gefallen hat, muss ich natürlich auch den ersten Teil noch lesen und hoffe ganz stark, dass die Amtszeit von Ruth als Schöffin noch einige Zeit weitergeht - will sagen: hoffe auf einen Band 3...!!

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spritzig und unterhaltsam
von einer Kundin/einem Kunden aus Oranienburg am 26.03.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Jürgen Dombroschke, eher unscheinbar und bescheiden, wird vom Leben nicht verwöhnt: sein Jugendfreund dominiert immer in der Freundschaft, seiner Frau ordnet er sich widerspruchslos unter, beide hintergehen ihn u. haben ein Verhältnis, außer dem Tanzen verbindet ihn nichts mehr mit seiner Frau. Aber Jürgen setzt sich nie zur Wehr,... Jürgen Dombroschke, eher unscheinbar und bescheiden, wird vom Leben nicht verwöhnt: sein Jugendfreund dominiert immer in der Freundschaft, seiner Frau ordnet er sich widerspruchslos unter, beide hintergehen ihn u. haben ein Verhältnis, außer dem Tanzen verbindet ihn nichts mehr mit seiner Frau. Aber Jürgen setzt sich nie zur Wehr, auch nicht als er angeklagt wird seine Frau mit Rattengift getötet zu haben. All das deckt die Schöffin Ruth Holländer im Laufe des Romans auf und begibt sich bei ihren unerlaubten privaten Ermittlung in Lebensgefahr. Ich muss sagen, dass Buch hat mich von Anfang bis Ende total gefesselt. Die Schreibweise ist so spritzig, die Personen und Dialoge so natürlich dargestellt, dass man total in den Geschehnissen abtauschen muss. Da mir dieses Buch so gefallen hat, muss ich natürlich auch den ersten Teil noch lesen und hoffe ganz stark, dass die Amtszeit von Ruth als Schöffin noch einige Zeit weitergeht - will sagen: hoffe auf einen Band 3...!!

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Der zweite Fall mit Schöffin Ruth Holländer
von einer Kundin/einem Kunden aus Alsdorf am 22.03.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

"Sündenbock" von Judith Arendt ist nach "Unschuldslamm" der zweite Band um die Berliner Schöffin Ruth Holländer. Bereits vor einem Jahr wurde Ruth als Schöffin ans Berliner Landgericht berufen und dieses Ehrenamt ist ihr sehr wichtig. Im "normalen Leben" betreibt sie ein kleines französisches Bistro und ist alleinerziehende Mutter zweier... "Sündenbock" von Judith Arendt ist nach "Unschuldslamm" der zweite Band um die Berliner Schöffin Ruth Holländer. Bereits vor einem Jahr wurde Ruth als Schöffin ans Berliner Landgericht berufen und dieses Ehrenamt ist ihr sehr wichtig. Im "normalen Leben" betreibt sie ein kleines französisches Bistro und ist alleinerziehende Mutter zweier halbwüchsiger Kinder. Seit einem halben Jahr hat sie eine Beziehung mit dem Staatsanwalt Hannes Eisenrauch. Diese verläuft jedoch nicht problemlos, wohnt Hannes doch noch mit Frau und Kindern in einem Haus. Ruth hat im Laufe des Jahres schon an einigen Gerichtsprozessen teilgenommen, jetzt ist ihr jedoch der zweite Mordfall zugelost worden. Der Rentner Jürgen Dombroschke soll seine an Parkinson erkrankte und schwer pflegebedürftige Ehefrau mit Rattengift umgebracht haben. Da er als einzigster ein Motiv hat, scheint der Fall schnell klar zu sein. Ruth hat jedoch Zweifel und stellt auf eigene Faust Nachforschungen an. Dabei bringt sie sich in eine gefährliche Situation. Auch der zweite Band um die sympatische Protagonistin Ruth Holländer hat mir sehr gut gefallen, wobei ich "Unschuldslamm" noch ein kleines Bisschen besser fand. Trotzdem gibt es auch hierfür 5 Sterne und die Hoffnung auf eine Fortsetzung. Vielleicht gibt es ja doch noch eine Zukunft für Ruth und Hannes ;)

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netter, kurzweiliger Krimi
von einer Kundin/einem Kunden aus Solingen am 17.03.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Sündenbock Sündenbock Judith Arendt Rezension vom 17.03.2015 (0) Die Schöffin Ruth Holläner, die in ihrem anderen Leben ein kleines aber feines Bistro führt, glaubt nicht daran, das Jürgen, der seine Margit so sehr geliebt hat vergiftet hat, somit ermittelt sie selbst und gerät dabei selbst in Gefahr. Toll an dem Buch ist, dass... Sündenbock Sündenbock Judith Arendt Rezension vom 17.03.2015 (0) Die Schöffin Ruth Holläner, die in ihrem anderen Leben ein kleines aber feines Bistro führt, glaubt nicht daran, das Jürgen, der seine Margit so sehr geliebt hat vergiftet hat, somit ermittelt sie selbst und gerät dabei selbst in Gefahr. Toll an dem Buch ist, dass es auch Rückblenden gibt in die 70 er Jahre. In diesen kamen Margit und Jürgen zusammen, da gibts aber auch noch Uwe, der Freund der beiden. Kurze Kapitel über Elena, gibt es auserdem in diesem klasse Buch, auch sie hängt mit drin und am Schluss ist nicht so wie es beim Prozessauftackt scheint. Ich hoffe dass es eventuell für das Privatleben im Bereich der Liebe von Ruth im nächtsten Fall eine schöne Wende gibt. Auch wenn der nette Staatsanwalt noch verheiratet ist, wären Ruth und er ein Klasse Paar. Dieses Buch bekommt 5 Sterne von mir. Ich freue mich schon auf den nächste

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Authentisch, spannend, berührend
von Hope22 am 12.03.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Ein Jahr ist Ruth Holländer bereits Schöffin, aber dieses Ehedrama erschüttert sie besonders: Rentner Jürgen Dombroschke ist angeklagt, seine an Parkinson erkrankte Frau vergiftet zu haben. Ein deprimierender Fall, bei dem alles klar zu sein scheint. Doch Ruth spürt, dass ein Puzzleteil fehlt. Hin und her gerissen zwischen Schöffinnendasein... Ein Jahr ist Ruth Holländer bereits Schöffin, aber dieses Ehedrama erschüttert sie besonders: Rentner Jürgen Dombroschke ist angeklagt, seine an Parkinson erkrankte Frau vergiftet zu haben. Ein deprimierender Fall, bei dem alles klar zu sein scheint. Doch Ruth spürt, dass ein Puzzleteil fehlt. Hin und her gerissen zwischen Schöffinnendasein und Privatleben, hört Ruth sich – gegen den Rat ihres Freundes, Staatsanwalt Hannes Eisenrauch – ein bisschen um. Auch in Dombroschkes Schrebergarten. Und entdeckt die dramatische Wahrheit ... Ruth Holländer wird als Schöffin für den Fall Dombroschke eingesetzt. Sie geht von einem unspektakulären Fall aus, denn die Fakten scheinen klar. Jürgen Dromboschke soll seine schwer kranke Frau vergiftet haben. Als sie jedoch im Gerichtssaal einen Eindruck von ihm erhält, kann sie sich nur schwer vorstellen, dass dieser Mann zu so einer Tat fähig sein kann. Leider wird sie von dem Fall abgezogen, da sich der zweite Schöffe unprofessionell verhält und das Verfahren eingestellt werden muss um es mit „neuer“ Besetzung erneut aufzurollen. Ruth lässt der Fall jedoch keine Ruhe und sie beginnt ein wenig auf eigene Faust zu recherchieren. Dies bringt sie in unvorhergesehene Gefahren. Nebenbei gestaltet sich ihre Beziehung zu dem Staatsanwalt Hannes Eisenrauch zu einer Belastungsprobe. Sie muss sich entscheiden, ob sie dem gewachsen ist. In Rückblenden wird das Leben von Jürgen und seiner Frau erzählt und es wird zunehmend klarer, warum die schwerkranke Frau so verbittert war. Hinzu kommt noch eine weitere Person, bei der sich am Ende herausstellt, welche Rolle sie in diesem Geschehen hat. Judith Arendt hat hier einen Krimi geschrieben, der ruhig und ohne Blutvergießen auskommt. Vielleicht bewegt er mich gerade darum so sehr. Eine Geschichte aus dem Alltag unsere heutigen Zeit gegriffen. Ein älteres Ehepaar, das irgendwann mit der Situation überfordert war. Ein verpasster Moment der für den Rentner unübersehbare Konsequenzen verursachte. Eine Schöffin aus dem Alltag. Alleinerziehend, zwei erwachsene Kinder, selbständig mit einem Bistro das sie gerade so über Wasser hält. Leider habe ich den ersten Teil nicht gelesen, doch dies werde ich nun umgehend nachholen. Ein ganz toller Krimi authentisch, spannend und berührend ohne jedoch brutal und verstörend zu wirken.

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Wer ist der Sündenbock?
von einer Kundin/einem Kunden am 10.03.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Im zweiten Fall für die Schöffin Ruth gibt es viele Unklarheiten. Ein unauffälliger, zierlicher Rentner soll seine an Parkinson erkrankte Gattin vergiftet und den Leichnam tagelang aufbewahrt haben. Sein bester Freund bringt den Fall ans Licht. Im Privatleben von Ruth läuft es nach wie vor nicht so... Im zweiten Fall für die Schöffin Ruth gibt es viele Unklarheiten. Ein unauffälliger, zierlicher Rentner soll seine an Parkinson erkrankte Gattin vergiftet und den Leichnam tagelang aufbewahrt haben. Sein bester Freund bringt den Fall ans Licht. Im Privatleben von Ruth läuft es nach wie vor nicht so rund. Endlich will sie die Liebschaft mit ihrem Staatsanwalt festigen, doch dessen Frau hat einiges dagegen. Schließlich machen auch ihre zwei halbwüchsigen Kinder Probleme. Die Figur der Ruth Holländer wird in dieser Geschichte noch sympathischer. Ich freue mich schon auf einen weiteren Fall.

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