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Tage mit Leuchtkäfern

Roman

(6)
»Das Leben ist ein Privileg«, sagte ich.
»Das Leben ist ein Privileg?«, fragte Noah erstaunt.
»Ja«, sagte ich.
Noah zog die Luft ein, ein Lächeln umspielte seine Lippen. Er drehte sich zu Fred und den anderen um und fragte: »Wo zum Henker hast du denn den kleinen
Gandhi hier her?«

Du bist einsam und unglücklich, dein Leben wie ein falscher Film, der an dir vorbeiläuft. Bis du neue Freunde triffst. Gut, die sind alle ein bisschen verrückt, sie nennen sich »Der Club der verhinderten Selbstmörder«. Aber sie geben dir Halt und sind wie Leuchtkäfer in deiner bodenlosen Traurigkeit. Denn du hast nur das eine Leben.

Portrait
Zoe Hagen, geboren 1994, steht regelmäßig mit ihren Texten auf der Bühne. 2014 wurde sie deutsche Vize-Meisterin der U20-Poetry Slammer. Ihr Debüt schrieb sie mit 17 Jahren binnen weniger Wochen. Damals hätte sie sich über mehr Glühwürmchen in ihrem Leben gefreut.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 192
Erscheinungsdatum 14.03.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-28694-5
Verlag Ullstein Verlag
Maße (L/B/H) 187/126/25 mm
Gewicht 264
Verkaufsrang 16.196
Buch (Paperback)
13,00
inkl. gesetzl. MwSt.
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Beeindruckendes Roman-Debüt einer 17-Jährigen
von Stephanie Manig aus Oelsnitz/Erzgeb. am 14.04.2016

Antonia ist 15 Jahre alt, verletzt sich selbst und leidet unter Bulimie. Die Einsamkeit und die Leere in ihrem Inneren bekämpft sie mit Essen, das sie regelmäßig erbricht, um sich danach wieder hundeelend zu fühlen. Eine zufällige Begegnung mit Fred verändert schließlich ihr Leben. Fred und seine Freunde bezeichnen... Antonia ist 15 Jahre alt, verletzt sich selbst und leidet unter Bulimie. Die Einsamkeit und die Leere in ihrem Inneren bekämpft sie mit Essen, das sie regelmäßig erbricht, um sich danach wieder hundeelend zu fühlen. Eine zufällige Begegnung mit Fred verändert schließlich ihr Leben. Fred und seine Freunde bezeichnen sich selbst als der ?Club der verhinderten Selbstmörder?, denn Noah, Fabien, Amira, Lynn und Fred eint genau das: Sie alle haben bereits Suizidversuche hinter sich. Antonia wird herzlich in ihren Kreis aufgenommen, lernt Freundschaft kennen und Vertrauen. Sie ist glücklich ? allerdings nur für eine relativ kurze Zeit? Mit 17 Jahren schrieb Zoe Hagen ihren Roman ?Tage mit Leuchtkäfern?. Inzwischen ist die Berlinerin 21. Ihr 192-seitiges Debüt ist seit dem 14. März 2016 im Handel erhältlich. Das Buch der jungen Autorin über ein Mädchen im Teenageralter ist dennoch kein klassisches Jugendbuch, sondern ein Roman für sämtliche Altersgruppen. Sowohl die Sprache als auch die Dialoge sind ohne Frage jugendlich, aber dieses Buch erzählt keine seichte Geschichte über typische Teenie-Probleme. ?Tage mit Leuchtkäfern? ist eine einfühlsame Lektüre mit Tiefgang. Sie ist mit wundervollen Sätzen gespickt, die den Leser von Zeit zu Zeit immer wieder innehalten lassen und nachdenklich machen. ?Nicht jeder, der lacht, ist glücklich. Wie heißt es so schön? Manchmal lacht man auch nur, um nicht zu weinen.? (aus ?Tage mit Leuchtkäfern?, Seite 72) Eine bedeutende Rolle, wenn auch nur in Zitatform, kommt dem französischen Schriftsteller Gustave Flaubert zu. Dank Noah wird Antonia quasi zum Fan des Verfassers von ?Madame Bovary?. Einen modernen Kontrast zum etwas (Verzeihung!) angestaubten Monsieur Flaubert bilden Songtexte von Jack Johnson. Nichts verdeutlicht die vermeintlichen Gegensätze des Buches besser, denn Jugend und Anspruch schließen sich nicht aus. Das stellt Zoe Hagen in ihrem Debüt eindeutig unter Beweis. Der Roman wird in Tagebuchform erzählt. Antonia adressiert ihre Einträge an Gott, obwohl sie nicht religiös ist. Sie meint damit vielmehr eine Kraft, ?die alles irgendwie zusammenhält?. Dieser Kraft gewährt sie ungefilterte Einblicke in die Abgründe ihrer Seele, aber sie berichtet auch von den schönen Momenten, die sie gemeinsam mit ihren Freunden erlebt. Insofern ist ?Tage mit Leuchtkäfern? eine emotionale Achterbahnfahrt. Antonia beeindruckt mit schonungsloser Ehrlichkeit, in erster Linie sich selbst gegenüber. Das macht sie, die starke und zugleich ? in psychischer Hinsicht ? schwache Hauptfigur des Buches, unglaublich sympathisch. Bei aller Schwermut verfällt sie nicht pausenlos in Selbstmitleid, was für weitere Pluspunkte sorgt. Mit einem wahren Paukenschlag neigt sich das Buch schließlich seinem Ende zu ? aber mehr wird auf gar keinen Fall verraten! Wer eine besondere Lektüre sucht, wird mit ?Tage mit Leuchtkäfern? fündig. Zoe Hagens Erstling ist vieles: Traurig, bedrückend, erschreckend, klug, modern ? vor allem aber: Einzigartig!

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Ein überraschend tiefgründiges Buch
von Jennifer aus Stadtroda am 04.04.2016

INHALT Die 15-jährige Berlinerin Antonia, genannt Gandhi, hasst ihr Leben und vor allem ihre ach so perfekte Mutter. Elterliche Zuneigung und Wärme kennt sie nicht und vermisst diese sehr. Infolge flüchtet sich Gandhi in Bulimie und beginnt sich zu ritzen. Die innere Leere und ihr Außenseitertum ist groß. Erst als sie eines... INHALT Die 15-jährige Berlinerin Antonia, genannt Gandhi, hasst ihr Leben und vor allem ihre ach so perfekte Mutter. Elterliche Zuneigung und Wärme kennt sie nicht und vermisst diese sehr. Infolge flüchtet sich Gandhi in Bulimie und beginnt sich zu ritzen. Die innere Leere und ihr Außenseitertum ist groß. Erst als sie eines Tages Fred und dessen Freunden Amira, Lynn, Noah und Fabien begegnet, erfährt sie Verständnis und wahre Freundschaft. Doch Fred & Co sind keine gewöhnlichen jungen Erwachsenen, sondern bilden den geheimen "Club der verhinderten Selbstmörder". Wird Gandhi gerade durch sie wieder Freude am Leben gewinnen und die Bulimie besiegen können? MEINUNG "Tage mit Leuchtkäfern" ist das erste Buch der deutschen Jungautorin Zoe Hagen, das ich bisher gelesen habe. Es hat mir ausgesprochen gut gefallen, mich regelrecht positiv überrascht. Warum? Erstens, Zoe Hagen schreibt im Tagebuchstil, was ich so nicht erwartet hätte und bei Romanen eher ungewöhnlich ist. Doch Ich-Erzählerin und damit Tagebuchschreiberin Gandhi konnte im Laufe der Handlung damit überzeugen. Man lernt sie und ihre Sorgen bzw. Nöte dadurch viel intensiver und authentischer kennen. Ich mochte besonders ihre direkte bis flapsige Sprache, die perfekt zu ihrem widersprüchlichen Charakter passte. Auch Gott als Adressat ihrer Briefe bzw. Tagebucheinträge lässt sich mit ihrer zwiespältigen Art erklären, denn obwohl sie Atheistin ist, schreibt sie ausgerechnet ihm. Was für eine Ironie des Schicksals! Zweitens, Zoe Hagen beschönigt in ihrer Geschichte die Realität bzw. schmerzliche Vergangenheit von Gandhi, Fred etc. nicht, sondern nennt Dinge schonungslos offen beim Namen. Und obschon alle Charaktere Schlimmes durchgemacht haben, können sie miteinander lachen und das Leben genießen. Diese Freundschaft lässt Gandhi wieder ans Leben glauben und ist besser als jede Therapie. Drittens, jede der verschiedenen Figuren ist anders gestaltet, sprich, hat einen anderen Charakter bzw. bestimmte Spleens. So liebt der nihilistische Noah alte Musik und Gustave Flaubert, fabuliert einfach gern. Fred hingegen ist etwas verrückt und macht schon mal spontan im Winter einen Schneeengel. Fabien kommt aus Frankreich und sagt zu allem "C'est la vie". Mir haben diese unterschiedlichen Charaktere sehr gefallen, auch wenn man nicht über jede Figur alles erfährt. Sie haben der Geschichte Farbe und Heiterkeit verliehen. Viertens, Weltliteratur (Flaubert und Catull) wurde an passenden, meist philosophischen Stellen in die Handlung eingebunden, was das Niveau des Buchs ungemein gesteigert hat. Zudem kam dadurch Tiefe in die Story. Fünftens, das Cover wurde sehr stimmungsvoll und ansprechend designt. Es harmoniert bestens mit dem Inhalt und wird die junge Leserschaft sicher anziehen. Hier ein paar Zitate zur Einstimmung: "Denn manchmal ist die Illusion schöner als die Realität, die Realität nichts als die schlechte Kopie der Vorstellung." "Für meine Wunden heute gibt es keine Pflaster. Sie sind in mir, ich verblute innerlich und schaue mir dabei zu und kann doch nichts ändern." "Nun fühle ich es, und mein Herz droht zu zerreißen, und ich bin wütend und zufrieden zugleich, und ich sehe, atme und weine und lache, aber mehr als das spüre ich: Ich lebe." FAZIT Ein authentisches Buch über Lebensverdruss und -lust. Absolute Leseempfehlung!

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Tege mit Leuchtkäfern
von Weinlachgummi aus Schwarzwald am 21.03.2016

Der Titel hat mich in Verbindung mit dem Cover gleich angezogen. Der Klappentext tat dann sein Übriges. Kennt ich das, ihr fangt mit einem Buch an und wisst sofort, schon nach den ersten Seiten. Dieses Buch wird mir gefallen, so ging es mir mit Tage mit Leuchtkäfern. Man soll... Der Titel hat mich in Verbindung mit dem Cover gleich angezogen. Der Klappentext tat dann sein Übriges. Kennt ich das, ihr fangt mit einem Buch an und wisst sofort, schon nach den ersten Seiten. Dieses Buch wird mir gefallen, so ging es mir mit Tage mit Leuchtkäfern. Man soll ein Buch nicht nach seinem Einband und Titel beurteilen. Doch hier muss ich ein Lob aussprechen. Beides ist sehr ansprechend und passend. Die Wegweiser, die in verschiedenen Richtungen zeigen, dazu die Farbwahl und noch der ungewöhnliche Titel. Darf ich ein Poster davon haben? Wir sind alle Würmer. Aber dann kommt der Moment, in dem wir zu leuchten beginnen, vielleicht haben wir es auch schon die ganze Zeit gemacht, und es war einfach zu hell, um es zu erkennen. Seite 35 Zoe Hagen hatte mich gleich. Ihr alter, Baujahr 94, merkt der Wortwahl nicht. Ihren Debüt Roman schrieb sie mit 17 Jahren. Ihr Stil ist des Öfteren poetisch, man findet so einige schöne Textstellen. Doch muss man auch etwas zwischen den Zeilen lesen. Das Buch ist recht kurz, so geht manches ziemlich schnell. Und nicht alles ist ganz genau beschrieben, was bestimmte Ereignisse angeht, gibt es nur Andeutungen. Gerade gegen Ende musste ich aufpassen noch mit zu kommen, ein paar mehr Seiten hätten für mich nicht geschadet. Wir Leser begleiten zwar die 15 jährige Gandhi, ein Spitzname. Doch wird zum Glück auf die Jugendsprache verzichtet. Aufgebaut ist das Buch wie ein Tagebuch, nein Stopp. Gandhi schreibt zwar im Stil von Tagebucheinträgen, aber an sich sind es Briefe an Gott, an den sie nebenbei erwähnt gar nicht glaubt. So hat der Leser einen direkten Draht zu ihr und bekommt ihre Gedanken und Gefühle auf dem Silber Tablett serviert. Und es sind viele Gefühle. .. Momente sind immer nur so schön, wie de es ihnen gestattest. Glück... Das ist nichts anderes als deine eigene Vorstellung von Glück. Seite 121 Gandhi war mir gleich sympathisch. So wie die Autorin sie rüber gebracht hat, hatte ich das Gefühl sie zu kennen. Sie wirkte sehr authentisch, genauso wie auch die Nebencharaktere. Ihre Gefühle konnte ich sehr gut nachvollziehen und mich mit ihr identifizieren. Bei den Nebencharakteren hätte ich gerne mehr Informationen erfahren, sie war für mich zwar greifbar, aber irgendwie auch undurchsichtig. Hier und da ein paar Details zu ihnen, wären schön gewesen. Zur Geschichte an sich möchte ich gar nicht viel schreiben, um nichts vorne wegzunehmen. Ich empfand sie als sehr emotional. Es gibt viel Schmerz und Finsternis, aber auch Hoffnung und Spaß. Freundschaften werden geknüpft, ungewöhnlicherweise steht hier mal keine Liebesgeschichte im Fokus. Daumen hoch. Fazit: Mit ihrem herzlichen und ehrlichen Worten hat mich die Autorin berührt. Ein paar Tranchen wurden vergossen, des Öfteren geschmunzelt und das Buch zur Seite gelegt, um über das geschriebene nachzudenken. Eine klare Empfehlung für Tage mit Leuchtkäfern, ach ich schreibe den Titel einfach zu gerne ;)

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Tiefer als Carrolls Loch
von einer Kundin/einem Kunden am 14.03.2016

"Tage mit Leuchtkäfern" ist der Demütroman der jungen deutschen Poetry Slammerin Zoe Hagen. "Gandhi" ist 15 und wird jeden Tag ein bisschen weniger, dabei hätte sie so viel zu sagen und zu geben. Das sieht auch Fred, der sie dazu einlädt dem "Club der verhinderten Selbstmörder" beizutreten. In dieser Gruppe... "Tage mit Leuchtkäfern" ist der Demütroman der jungen deutschen Poetry Slammerin Zoe Hagen. "Gandhi" ist 15 und wird jeden Tag ein bisschen weniger, dabei hätte sie so viel zu sagen und zu geben. Das sieht auch Fred, der sie dazu einlädt dem "Club der verhinderten Selbstmörder" beizutreten. In dieser Gruppe junger Erwachsener fühlt sich das Mädchen sofort wohl und verstanden, doch das allein reicht nicht um den Weg in die "Normalität" zurückzufinden... Dieser Roman ist so wunderschön wie er tragisch ist. In Briefen an Gott erzählt die 15-jährige Antonia über ein halbes Jahr aus ihrem Leben. Tragische Umstände haben sie gezeichnet und beeinflussen ihr tägliches Leben, in einer Art und Weise, wie es viele Jugendliche kennen. Einfühlsam und authentisch wird hier ihre Geschichte erzählt, die den Leser nicht mehr loslässt. Durch die Ähnlichkeit der Themen und deren Verarbeitung in Form eines Briefromans, erinnert "Tage mit Leuchtkäfern" an Stephen Chboskys "Das also ist mein Leben". Diesen großartigen Roman empfehle ich vor allem Mädchen ab 14 Jahren.

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Das Leben wäre so leicht, wenn es nicht so schwer wäre
von einer Kundin/einem Kunden am 09.04.2016

"Das Leben wäre so leicht, wenn es nicht so schwer wäre." Einfühlsam und sehr realistisch werden dem Leser Gandhis Probleme und Lebensumstände vor Augen geführt. Normalerweise gefallen mir Bücher / Geschichten in Tagebuch- oder Briefform nicht so gut, doch in diesem Fall fühlt man sich der betroffenen Person näher. Man erfährt... "Das Leben wäre so leicht, wenn es nicht so schwer wäre." Einfühlsam und sehr realistisch werden dem Leser Gandhis Probleme und Lebensumstände vor Augen geführt. Normalerweise gefallen mir Bücher / Geschichten in Tagebuch- oder Briefform nicht so gut, doch in diesem Fall fühlt man sich der betroffenen Person näher. Man erfährt ihre Gedanken, durch die spezielle Sichtweise. Ich hätte stellenweise gerne mehr über die anderen Personen erfahren, aber das war nicht Sinn und Zweck dieses Buches und über Gandhi kann der Leser reichlich Informationen sammeln. Aufmerksam wurde ich auf das Buch, durch das tolle Cover, allerdings hatte ich anhand der Inhaltsangabe etwas vollkommen anderes erwartet! Jedoch wurde ich nicht im negativen Sinne überrascht, im Gegenteil, aber mit so einer tiefgehenden Geschichte hätte ich absolut nicht gerechnet! Ich ging von einer Geschichte über Jugendliche / junge Erwachsene aus, die zusammen ihre Probleme händeln, ausserdem hab ich witzige Momente erwartet, schnell war mir aber klar, dass absolut das Gegenteil hier das Thema ist. Leider muss ich sagen, der Inhaltstext lässt von etwas völlig anderem ausgehen, als einen letztendlich dann erwartet. Auch das Hauptthema des Buches, welches ich hier nun nicht verraten werde, um nicht zu spoilern... lässt sich anhand der Inhaltsangabe nicht wirklich erahnen! Deswegen wurde ich völlig unvorbereitet mit einigen tiefgehenden Themen konfrontiert, die ich im Nachhinein, nach Beenden des Buches erstmal sacken lassen musste! Fazit: Eine interessante Geschichte, aber schwer verdaulich! (4/5 Sterne)

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Das Leben wäre so leicht, wenn es nicht so schwer wäre
von Jasmin am 23.03.2016

Als Gandhi eines Tages auf Fred trifft, lädt dieser sie ohne Umschweife in seinen Club ein. Den Club der verhinderten Selbstmörder. Den bis auf Gandhi, haben schon alle Mitglieder versucht sich das Leben zu nehmen. Das die Welt ohne Lynn, Amira, Fabien, Fred und Noah viel dunkler wäre, findet... Als Gandhi eines Tages auf Fred trifft, lädt dieser sie ohne Umschweife in seinen Club ein. Den Club der verhinderten Selbstmörder. Den bis auf Gandhi, haben schon alle Mitglieder versucht sich das Leben zu nehmen. Das die Welt ohne Lynn, Amira, Fabien, Fred und Noah viel dunkler wäre, findet sie schnell heraus den schon bald entwickelt sie zu diesen Menschen eine tiefe Freundschaft. Diese Freundschaft hilft Gandhi ihr Leben Tag für Tag zu überstehen. Das Thema des Buches fand ich unglaublich berühend. Auf der einen Seite der Club mit den verhinderten Selbstmördern, auf dessen Schultern unterschiedliche Geschichten ruhen und auf der anderen Seite Gandhis Essstörung, der Selbsthass und ihre angespannte Situation zuhause. Gandhis Zustand hat mich wirklich sehr erschrocken und während des Lesens auch immer wieder sehr überrumpelt. Manchmal hätte ich das Mädchen am liebsten in meinen Arm gezogen und ganz fest gedrückt. Von den anderen Mitgliedern des Selbstmörderclubs erfährt man, bis auf Amira, leider nichts. Was ist sehr schade fand, besonders da es eigentlich noch genug Platz in der Geschichte dafür gab. Zur Protagonistin baute ich sehr schnell einen Draht auf, da mich ihre Geschichte sehr bewegte und Gandhi wirklich ein zauberhaftes, liebevolles Mädchen ist. Was sie im Laufe der Geschichte durchmachen musste ist erschreckend und hat mich sehr bewegt. Allerdings hat die Autorin manchmal auch nur Themen angeschnitten und diese viel zu schnell wieder fallen gelassen. Stellenweise hätte ich mir da einfach ein wenig mehr Tiefe erwünscht. An anderen Stellen wiederrum konnte man Gandhis innere Konflikte gut nachvollziehen und sich in die Protagonistin einfühlen. Ebenfalls ins Herz geschlossen habe ich Amira, das einzige Mitglied des Selbstmörderclubs dessen Geschichte ich kannte. Dadurch fühlte ich mich dem Mädchen unglaublich nahe und obowohl sich die Handlung um Gandhi drehte, vermisse ich die elfengleiche Amira nach dem Beenden des Buches am meisten. Überraschenderweise habe ich nach dem Lesen festgestellt, dass die Autorin des Buches dieses Werk mit 17 Jahren geschrieben hat. Eine Leistung die ich wirklich beachtlich finde! Ich habe das Gefühl, dass die Autorin sich auf mich vielen eigenen Gedanken in die Geschichte eingebracht hat, etwas das mir sehr gut gefallen hat. Generell kann ich nur sagen, dass der zarte aber doch sprachgewaltige Schreibstil sehr gut zur bittersüßen Atmosphäre des Buches passt, die man wohl am besten mit einer dornigen Rose vergleichen kann. ~ FAZIT~ Eine zauberhafte, berührende Geschichte über ein Mädchen das vom Leben schon viel zu durchgerüttelt wurde. Schade, dass die Autorin manchmal nicht die Tiefe erreicht hat, die ich mir gewünscht hätte - ansonsten wäre es ein absolut perfektes Buch geworden.

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