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Tagebücher 1982-2001

Jahre 1982-2001

(3)
Ein Buch wie dieses hat es noch nicht gegeben.
Von Rudolf Augstein bis Marion Dönhoff, von Günter Grass bis Hans Magnus Enzensberger zeigt es die deutschen Intellektuellen, ja überhaupt die ganze bundesrepublikanische Gesellschaft, wie sie so hellsichtig nie beschrieben worden ist: wahrgenommen mit dem Sensorium eines Hochempfindsamen, subjektiv und treffend, anteilnehmend, scharfzüngig.
Das Buch, das von der Kritik immer erhofft, von den Schriftstellern aber nie geschrieben worden ist der große Gesellschaftsroman der Bundesrepublik, das Balzac'sche Porträt unserer Zeit, hier ist es.
Und vermutlich war niemand so geeignet, es zu schreiben, wie Fritz J. Raddatz. In Deutschland ist er der widersprüchlichste Intellektuelle seiner Generation: anziehend durch seinen Witz, distanzierend durch seinen Eigensinn, geistreich, gebildet, streitbar und umstritten und immer, bei aller Geselligkeit, bestimmt von einer klaren Empfindung der Unzugehörigkeit. Sie ist auch die Entstehensbedingung dieser Aufzeichnungen, die von Raddatz letzten Jahren als Feuilletonchef der ZEIT bis zum Beginn des neuen Jahrhunderts reichen und im Fall der Mauer, in der deutschen Wiedervereinigung, ihren kontroversenreichen Mittelpunkt haben.
Portrait
Fritz J. Raddatz ist der widersprüchlichste deutsche Intellektuelle seiner Generation: eigensinnig, geistreich, gebildet, streitbar und umstritten. Geboren 1931 in Berlin, von 1960 bis 1969 stellvertretender Leiter des Rowohlt Verlages. Von 1977 bis 1985 Feuilletonchef der ZEIT. 1986 wurde ihm von Franςois Mitterrand der Orden «Officier des Arts et des Lettres» verliehen. Von 1969 bis 2011 war er Vorsitzender der Kurt-Tucholsky-Stiftung, Herausgeber von Tucholskys «Gesammelten Werken», Autor in viele Sprachen übersetzter Romane und eines umfangreichen essayistischen Werks. 2010 erschienen seine hochgelobten und viel diskutierten «Tagebücher 1982-2001». Im selben Jahr wurde Raddatz mit dem Hildegard-von-Bingen-Preis für Publizistik ausgezeichnet. Zuletzt erschien von ihm «Jahre mit Ledig». Der Autor verstarb im Februar 2015.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 944
Erscheinungsdatum 17.09.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-498-05781-7
Verlag Rowohlt Verlag
Maße (L/B/H) 221/105/45 mm
Gewicht 1020
Auflage 5
Buch (gebundene Ausgabe)
34,95
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Anke Gordon, Thalia-Buchhandlung Rosenheim

Erinnert sich noch jemand an den Literaturbetrieb des letzten Jahrhunderts? In den jetzt vorliegenden "Tagebüchern" öffnet Raddatz eine große Schatzkiste. Das ist wunderbar zu lesen. Oft sehr heiter, von großer Offenheit geprägt und deshalb so richtig aus dem Nähkästchen geplaudert. Grass - ach, ich zähle sie gar nicht alle auf. Jeder Erinnert sich noch jemand an den Literaturbetrieb des letzten Jahrhunderts? In den jetzt vorliegenden "Tagebüchern" öffnet Raddatz eine große Schatzkiste. Das ist wunderbar zu lesen. Oft sehr heiter, von großer Offenheit geprägt und deshalb so richtig aus dem Nähkästchen geplaudert. Grass - ach, ich zähle sie gar nicht alle auf. Jeder wichtige Autor, Journalist, Professor, Kritiker und Verleger wird durch die "Raddatz-Tagebuch-Rotationsmaschine" gedreht mit dem schönen Hang zu Klatsch und Indiskretion. Auch sich selber stellt Raddatz oft herrlich uneitel in den Wirren seines Lebens dar. Und das, wo er doch so eitel ist und immer auch den Ruhm für die Nachwelt im Auge hat. Sterblichkeit und Altern bilden einen weiteren großen Erzählkomplex in diesen Tagebüchern. Scheitern als Mensch im Umgang mit Zeitgenossen. Raddatz geht viele Erlebnisse sehr mitleidslos an. Manchmal hätte ich mir gerade für jüngere Leser einen genaueren Erklärungsapparat gewünscht. Denn diesen Tagebüchern wünscht man viele Leser.
"Nich dafür" hör ich Raddatz kühl norddeutsch antworten. "Doch dafür!"

„Literarische Gesellschaft“

B. Stuberger, Thalia-Buchhandlung Ulm

Form und Inhalt reinste Literatur!
20 Jahre auf fast 1000 Seiten über (Lebens-)Kunst, Kultur und Literatur, Dichter und Denker der alten Bundesrepublik und ihrer Vergangenheit bis zum Beginn des neuen Jahrtausends.
Philosophisches neben Klatsch zum intellektuellen Vergnügen
jeden Lesers, der sich ein Leben ohne Literatur nicht denken
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Philosophisches neben Klatsch zum intellektuellen Vergnügen
jeden Lesers, der sich ein Leben ohne Literatur nicht denken kann.

„Ein Lesevergnügen !“

Dieter Theiss, Thalia-Buchhandlung Eisenach

Wer möchte spannend und (selbst)ironisch mit Klatsch und Tratsch über die Großen unseres Kulturbetriebes intelligent unterhalten werden ? Und gleichzeitig eine kurzweilige (Kultur) Geschichte Deutschlands von 1982 - 2001 lesen ?
Fritz J. Raddatz öffnet die Tür, lädt uns ein und wir dürfen sie alle kennenlernen: Grass, Walser, Rühmkorf
Wer möchte spannend und (selbst)ironisch mit Klatsch und Tratsch über die Großen unseres Kulturbetriebes intelligent unterhalten werden ? Und gleichzeitig eine kurzweilige (Kultur) Geschichte Deutschlands von 1982 - 2001 lesen ?
Fritz J. Raddatz öffnet die Tür, lädt uns ein und wir dürfen sie alle kennenlernen: Grass, Walser, Rühmkorf und andere berühmte Schriftsteller, die ZEIT-Redaktion von der Gräfin bis zu Helmut Schmidt, Augstein usw.
Wir schmunzeln über so manche Befindlichkeit und Wehleidigkeit, ärgern uns über Arroganz und Gefühlskälte und empfinden Trauer und Leid, wenn Sehnsüchte sich nicht erfüllen und für alle Beteiligten der Tod immer näher kommt.
Ein Lesevergnügen !

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