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Tanz des Vergessens

Roman. Originalausgabe

(10)

Frühling 1919: Die junge Lou will nach dem tragischen Tod ihres Verlobten in den Wirren der Münchner Räterepublik nur noch eines: vergessen! Um ihren Schmerz zu betäuben, stürzt sie sich in das Bohème-Leben der frühen Zwanzigerjahre. Doch wie ein schwarzer Schatten hängt die Vorstellung über ihr, allen Menschen, die ihr nahestehen, Unglück zu bringen. Als sich dieser Glaube ein weiteres Mal zu bewahrheiten scheint, bleibt ihr nur noch ein letzter Ausweg ...

Rezension
"Heidi Rehn zeichnet ein genaues Bild vom politischen München, das immer mehr nach rechts rückt, aber auch vom mondänen München der Zwanziger mit seinen berühmten Tanzsälen und den Künstlertreffs. [...] Die Geschichte von Lou, die als Taschendesignerin Erfolge feiert, verwoben mit der politischen Situation der Weimarer Republik - ein spannendes, atmosphärisches Buch, das Verständnis weckt für die Generation zwischen den Kriegen." Radio Arabella, 18.07.2015
Portrait
Heidi Rehn wurde 1966 in Koblenz/ Rhein geboren und wuchs in einer Kleinstadt am Mittelrhein auf. Zum Studium der Germanistik, Geschichte, BWL und Kommunikationswissenschaften kam sie nach München. Nach dem Magisterexamen war sie zunächst als Dozentin an der Ludwig-Maximilians-Universität München tätig, anschließend war sie PR-Beraterin in einer Agentur. Seit mehr als zehn Jahren arbeitet sie als freie Journalistin und Autorin. Zusammen mit ihrer Familie lebt sie mitten in München.
2014 erhielt sie den "Goldenen Homer" für den besten historischen Beziehungs- und Gesellschaftsroman.
Nach ihren erfolgreichen historischen Romanen betrat sie mit ihrem letzten Roman DER SOMMER DER FREIHEIT inhaltliches Neuland. Die Zeit Anfang des 20. Jahrhunderts in Deutschland ist ihr ein besonderes Anliegen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 560
Erscheinungsdatum 01.07.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-51591-4
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 193/125/42 mm
Gewicht 417
Buch (Taschenbuch)
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„Mit viel Liebe zum Detail tauchen wir ein in Lous Welt...“

Sylvia Donath, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Lou, erlebt in den beginnenden "Zwanziger Jahren" die Städte München und Berlin. Sie trauert um ihren 1919 tragisch, in den Wirren der Räterepublik, gestorbenen Verlobten Curd. Lou muss danach ihren Weg und Platz im Leben neu finden. Es gilt die Trauer und den Gedanken zu überwinden, allen in ihrer Umgebung Unglück zu bringen. Heidi Lou, erlebt in den beginnenden "Zwanziger Jahren" die Städte München und Berlin. Sie trauert um ihren 1919 tragisch, in den Wirren der Räterepublik, gestorbenen Verlobten Curd. Lou muss danach ihren Weg und Platz im Leben neu finden. Es gilt die Trauer und den Gedanken zu überwinden, allen in ihrer Umgebung Unglück zu bringen. Heidi Rehn gelingt es sehr gut einen gefühlvollen Roman mit Gänsehautmomenten zu schreiben, in dem das Lebensgefühl und die Lebenswelt der 20er-lebendig wird. Mit viel Liebe zum Detail geschrieben und historisch hervorragend recherchiert hat mich dieser Schmöker von der ersten Seite gepackt. Lous Leidenschaft, der Tanz, ist eine Konstante, die sie durch alle Lebenslagen begleitet und ihr Halt gibt.

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Ein gefühlvoller Blick auf die Zwanzigerjahre
von Zabou1964 aus Krefeld am 23.10.2015

Ich habe schon einige Bücher von Heidi Rehn gelesen und war stets begeistert von ihrer Schreibweise. Auch mit ihrem neuesten Werk „Tanz des Vergessens“ konnte sie mich wieder überzeugen. Handlungsorte des Romans sind München, wo die Autorin selbst lebt, und Berlin. Die Geschichte spielt nach dem Ersten Weltkrieg. Die... Ich habe schon einige Bücher von Heidi Rehn gelesen und war stets begeistert von ihrer Schreibweise. Auch mit ihrem neuesten Werk „Tanz des Vergessens“ konnte sie mich wieder überzeugen. Handlungsorte des Romans sind München, wo die Autorin selbst lebt, und Berlin. Die Geschichte spielt nach dem Ersten Weltkrieg. Die junge Lou lebt mit ihrem Verlobten Curd in München. Als im Mai 1919 die Räterepublik zerschlagen wird, gibt es Unruhen auf Münchens Straßen. Durch ein tragisches Unglück kommt Curd dabei ums Leben. Lou macht sich bittere Vorwürfe, dass sie Curd wegen einer Besorgung nach draußen geschickt hat. Judith und Max, Curds Freunde aus Wien, stehen ihr zur Seite. Über ihre unermessliche Trauer hilft ihr das Tanzen hinweg. Sie findet eine Anstellung als Täschnerin und eine neue Bleibe bei der Tochter ihres Arbeitgebers, die ihr bald zur Freundin wird. Auf ihren nächtlichen Streifzügen durch Münchens Nachtleben lernt sie den wesentlich älteren Ernst kennen, der allerdings verheiratet ist. Ein sehr pikantes Arrangement ermöglicht es den beiden dennoch, sich regelmäßig zu sehen. Aber auch dieses kleine Glück währt nicht lange. Lou muss ihren Weg finden und begibt sich nach Berlin. Heidi Rehn ist es mal wieder gelungen, mir ihre Protagonistin ans Herz wachsen zu lassen. Mit Lou hat sie einen außergewöhnlichen Charakter geschaffen. Ich konnte mich in die junge Frau hineinversetzen, mit ihr lachen und weinen. Zudem hat sie ihre Geschichte zu einer interessant Zeit in Deutschland angesiedelt. Die politische Situation in der Weimarer Republik war mir bisher nicht sehr geläufig. Die Wirtschaftskrise, die galoppierende Inflation und das Aufkommen der braunen Gesinnung hat Heidi Rehn geschickt in ihre Geschichte eingeflochten. Aber auch die Roaring Twenties, Tanzvergnügen, das Leben der Künstler und die Mode finden Erwähnung. Man merkt dem Roman eine gründliche Recherchearbeit an. Lous Geschichte hat mich von Anfang an fesseln können. Sehr gefühlvoll erzählt die Autorin, wie es der jungen Frau, die durch den Verlust ihres Verlobten sehr verletzt ist, ergeht. Aber auch die Nebenfiguren waren sehr gut ausgearbeitet. Judith, Lous Freundin, war mir die liebste. Mit ihrer direkten und zupackenden Art hat sie mir am besten gefallen. Anhand dieser Figur lernt der Leser auch etwas über die gleichgeschlechtliche Liebe zu Anfang des letzten Jahrhunderts. Am Ende des Buches befindet sich ein Glossar mit zeitgenössischen und lokal geprägten Ausdrücken, das sehr hilfreich ist. Ein ausführliches Nachwort der Autorin rundet den Roman ab und gibt noch einige Erklärungen zum Thema. Fazit: Mit „Tanz des Vergessens“ ist Heidi Rehn ein atmosphärisch dichter und spannender Roman gelungen, an den ich noch lange und gerne zurückdenken werde.

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Ein Lesevergnügen der Extraklasse!
von Monika Schulte aus Hagen am 20.07.2015

Lou und Curd - heiraten wollten sie, doch ihr gemeinsames Glück wird durch einen tragischen Unglücksfall zerstört. Wie soll es jetzt weitergehen? Als erstes braucht Lou Arbeit. In ihrem Traumberuf als Täschnerin wird sie erst einmal nicht arbeiten können, aber um überleben zu können, fängt sie in einer Lederwerkstatt... Lou und Curd - heiraten wollten sie, doch ihr gemeinsames Glück wird durch einen tragischen Unglücksfall zerstört. Wie soll es jetzt weitergehen? Als erstes braucht Lou Arbeit. In ihrem Traumberuf als Täschnerin wird sie erst einmal nicht arbeiten können, aber um überleben zu können, fängt sie in einer Lederwerkstatt an. Und dann sucht Lou das Vergessen. Das Vergessen im Tanz, das Vergessen im Vergnügen, wie so viele Menschen ihrer Zeit, die gerade den Ersten Weltkrieg überstanden haben. Tanzpaläste, Theater, Cafés - es gibt so viele Möglichkeiten um sich zu vergnügen, falls man es sich leisten kann. Lou geht eine Beziehung mit dem reichen Ernst ein. Ernst ist verheiratet, doch er kann ihr all die Vergnügungen bieten, von denen sie sich Vergessen erhofft, doch wie lange wird diese Beziehung gut gehen? Als Ernst sich in einer finanziellen Angelegenheit verspekuliert, lässt er Lou fallen. Sie packt ihre Koffer und fährt nach Berlin. Auf zu neuen Ufern! Hier trifft sie Judith und Max wieder, Curds ehemals besten Freunde. Werden sie Lou helfen können, einen Neuanfang zu wagen? "Tanz des Vergessens" - eine wunderbare und packende Lektüre! Heidi Rehn entführt den Leser in das München und Berlin der frühen zwanziger Jahre. Lou ist eine so liebenswerte Figur, sie ist mir sofort ans Herz gewachsen. Mit ihr habe ich Theater und Tanzpaläste besucht, mit ihr habe ich die bekannten Lieder mitgesummt. Noch immer schwirrt mir das Lied "Ausgerechnet Bananen" durch den Kopf und am liebsten würde ich es auch mal mit einem ausgelassenen Shimmy probieren! Was für eine Zeit! Was für ausgelassene Vergnügungen! Die Menschen suchten das Vergnügen nach dem schrecklichen Ersten Weltkrieg. Heidi Rehn schafft es auch in ihrem neuen Roman hervorragend, das Flair der damaligen Zeit wiederzugeben. Auf der einen Seite die Vergnügungssucht derjenigen, die es sich leisten konnten, auf der anderen Seite die Menschen, die in Armut leben mussten. Menschen, die mit Taschen voller Geld für ein Brot anstehen mussten, da die Preise wegen der Inflation von Tag zu Tag ins Unermessliche stiegen. Dem Leser begegnen vielschichtige, interessante Persönlichkeiten. In München werden Gesellschaften gegeben, bei denen man den aufstrebenden Hitler bewundert. In Berlin hingegen ist er noch verpönt, doch überall in Deutschland beginnen die Repressalien gegen Menschen jüdischer Herkunft. "Tanz des Vergessens" - eine Geschichte voller Liebe, Verzweiflung und Verlangen, wunderschön erzählt. Heidi Rehn hat hier wieder einmal ein Lesevergnügen der Extraklasse geschaffen! Unbedingt lesen!

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Ein Tanz durch die wilden 1920er Jahre
von Karin Wenz-Langhans aus Limbach am 17.07.2015

Mai 1919: die junge Lou und ihr Verlobter Curd wollen nach dem Ersten Weltkrieg und den politischen Wirren in München endlich zusammen mit ihren Freunden das Leben genießen – da wird Curd das Opfer eines Querschlägers. Lou quält sich mit Schuldgefühlen und stürzt sich in das Münchner Nachtleben, um... Mai 1919: die junge Lou und ihr Verlobter Curd wollen nach dem Ersten Weltkrieg und den politischen Wirren in München endlich zusammen mit ihren Freunden das Leben genießen – da wird Curd das Opfer eines Querschlägers. Lou quält sich mit Schuldgefühlen und stürzt sich in das Münchner Nachtleben, um beim Tanzen ihr Unglück zu vergessen und hoffentlich eines Tages dem Glück wieder über den Weg zu laufen. Der Leser begleitet Lou Seybold ab 1919 über mehrere Jahre lang und stürzt sich mit ihr und den anderen Figuren in das Münchner Nachtleben. Die Menschen sind gezeichnet von Krieg, Hunger und Entbehrungen und lechzen danach, das Leben endlich in seinen schönsten Formen zu genießen: es wird gefeiert und getanzt bis zum frühen Morgen. Aber nicht für jeden ist dieses Amüsement erreichbar: durch die galoppierende Inflation werden Grundnahrungsmittel beinahe unbezahlbar. Heidi Rehn gelingt es spielend, die Lebensgeschichte von Lou und ihren Freunden sowie die politische Entwicklung in München in einem unterhaltsamen Roman mit unerwarteten Wendungen zu vereinen. Dabei kommt es zu der einen oder anderen unglaublichen Wendung, die jedoch auf historischen Fakten beruht – was mal wieder zeigt, daß das Leben die spannendsten Geschichten schreibt. Lediglich gegen Ende des Romans gibt es eine Szene, die mir persönlich etwas zu dramatisch war, aber das stört kaum den Gesamteindruck. Ganz stark sind auch diesmal wieder die Charaktere, da sie überraschend und unvorhersehbar sind und man somit nie weiß, was man von ihnen erwarten kann. Manch eine Figur, die ich anfangs für nebensächlich gehalten habe, spielte dann doch noch eine wichtige Rolle, außerdem musste ich meine Einschätzung mancher Figuren öfters mal korrigieren. Lou Seybold war aber der ersten Seite sehr interessant und sympathisch, was aber nicht heißt, daß sie nicht auch ihre Schwächen oder Fehler hat, vor allem ihre Schuldgefühle, die sie sich einredet, stehen ihr des öfteren im Weg. Sie kann sehr zielstrebig sein, wenn sie will, und mir hat es besonders gut gefallen, daß sie an ihrem Traum, als Täschnerin mit eigenen Kreationen zu arbeiten, festhält. Judith und Max, die alten Freunde von Curd aus Wiener Zeiten, halten auch nach Curds Tod den Kontakt zu Lou aufrecht. Der Leser erfährt nach und nach immer mehr Details aus dem Leben der sympathischen Freunde, so daß sie einem immer mehr ans Herz wachsen. Daneben gibt es noch ein paar Nebenfiguren, die ich einfach nur stark fand, ohne mehr verraten zu wollen. Ein tolles Buch, das den Leser durch die wilden Zwanziger führt, aber nicht die Augen vor dem Aufstieg Hitlers in München und den wirtschaftlichen Problemen der Zeit verschließt. Die Autorin kündigt im Nachwort an, daß sie noch ein weiteres Buch plant, daß ebenfalls in den 1920er Jahren spielen soll – ich bin jetzt schon sehr gespannt auf das Buch.

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Tanz des Vergessens
von einer Kundin/einem Kunden aus Lemwerder am 05.07.2015

Heidi Rehns neuer Roman führt uns in die 20er Jahre nach München und Berlin. Ich konnte in die Zeit und die Geschichte eintauchen. Der Roman liest sich so gut, das ich keine Pausen einlegen mochte. Die Menschen hatten gerade den Krieg überlebt und dann kamen die Kämpfe um die Macht in... Heidi Rehns neuer Roman führt uns in die 20er Jahre nach München und Berlin. Ich konnte in die Zeit und die Geschichte eintauchen. Der Roman liest sich so gut, das ich keine Pausen einlegen mochte. Die Menschen hatten gerade den Krieg überlebt und dann kamen die Kämpfe um die Macht in den Straßen der Städte. Lous Verlobter Curd stirbt durch eine der letzten Kugeln. Lou ist untröstlich, sie gibt sich die Schuld, da er für sie auf der Straße unterwegs war. Sie glaubt allen Unglück zu bringen, denn schon ihr Bruder Karl wurde verletzt, weil er für sie einen Auftrag übernommen hat. Curds und ihre Freunde Max und Juliet , das Wiener Kleeblatt, versuchen ihr zu helfen. Erst hilft ihr die Arbeit als Täschnerin, dann lernt sie neue Freunde kennen und stürzt sich in das Leben. Manche Entscheidungen fand ich nicht richtig, aber ich habe trotzdem mit Lou gelitten und mich gefreut wenn es das Leben mal gut mit ihr meinte. Die politischen Wirren, der Lebenshunger in der kargen Zeit wird von der Autorin gut in die Geschichte um Lou eingebracht. Ich spürte beim Lesen alles mit. Es gibt viel Trauer, Kummer, Verrat und auch Liebe. Witzig fand ich die immer wieder vorkommenden Tanzeinlagen , sogar um Curds Grab. Der Tanz kommt ja auch im Titel vor. Die Schauplätze sind gut gewählt, immer wieder erkennt man Orte, die es heute noch gibt, wieder. Ein gut gelungener liebens- und lesenswerter Roman.

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Tanz des Vergessens
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 29.06.2015

Heidi Rehns Roman „Tanz des Vergessens“ entführt den Leser / die Leserin in die Zwischenkriegszeit in Deutschland. Sie beschreibt die Entwicklung einer jungen Frau, die plötzlich und unerwartet Ihren Verlobten verliert und nur mehr vergessen will. Heidi Rehn schafft es mit immer wieder unerwarteten Wendungen Spannung aufzubauen und den... Heidi Rehns Roman „Tanz des Vergessens“ entführt den Leser / die Leserin in die Zwischenkriegszeit in Deutschland. Sie beschreibt die Entwicklung einer jungen Frau, die plötzlich und unerwartet Ihren Verlobten verliert und nur mehr vergessen will. Heidi Rehn schafft es mit immer wieder unerwarteten Wendungen Spannung aufzubauen und den Leser / die Leserin zum Weiterlesen zu animieren. Durch gut recherchiertes Hintergrundwissen zeichnet die Autorin ein Portrait der damaligen Zeit ohne zu sehr ins zeitgeschichtliche, politische Geschehen abzuschweifen - die Geschichte der Protagonistin Lou steht immer im Vordergrund. Trotz Ihrer Angst alle Ihren Freunden Unglück zu bringen (und sich somit auch selbst kein Glück zugestehen zu können) überwindet Lou die Schatten Ihrer Vergangenheit und findet Ihren Weg … und schlussendlich auch Ihr Glück!

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Der Tanz des Lebens
von Angela.Bücherwurm aus Wülfrath am 21.07.2015

Handlungsorte dieses historisch-gesellschatlichen Romans rund um ein Frauenschicksal sind München und Berlin. Der erste Weltkrieg ist gerade beendet und die junge, lebenshungrige Lou hat schon manch bitteren Schicksalsschlag hinnehmen müssen. Auch ihr Verlobter Curd kommt während der letzten Scharmützel tragisch ums Leben. Um ihren Verlust vergessen zu können, stürzt sie sich in... Handlungsorte dieses historisch-gesellschatlichen Romans rund um ein Frauenschicksal sind München und Berlin. Der erste Weltkrieg ist gerade beendet und die junge, lebenshungrige Lou hat schon manch bitteren Schicksalsschlag hinnehmen müssen. Auch ihr Verlobter Curd kommt während der letzten Scharmützel tragisch ums Leben. Um ihren Verlust vergessen zu können, stürzt sie sich in ihre Arbeit als Täschnerin und ins turbulente Nachtleben der Gesellschaft. Alle wollen die Gräuel des Krieges vergessen und einfach nur leben und glücklich sein. So sind die Tage bzw. Nächte geprägt von Theaterbesuchen, Tanzveranstaltungen und ähnlichen Vergnügungen. Doch so einfach ist das Vergessen nicht. Diese eher oberflächlichen Aktivitäten und damit verbundenen Begegnungen können die Lücke nicht ausfüllen. Lou vermisst den lebensfrohen Curd auch nach Jahren noch schmerzlich. Nur beim Tanzen fühlt sie sich glücklich und frei wie einst mit Curd. Ihre Freunde, allen voran Judith und Max, versuchen ihr so gut es geht zu helfen. Doch ein erneutes Unglück droht, auch diese Freundschaft endgültig zu zerstören. Dieser Unterhaltungsroman vor dem Hintergrund einer prägenden Zeitepoche lässt sich leicht und locker lesen. Man ist von Anfang an mitten im Geschehen drin und kann sich ein gutes Bild vom Boheme-Leben der frühen zwanziger Jahre machen. Die Atmosphäre und die Stimmung sind gut eingefangen und sehr bildhaft. Die Geschichte ist größtenteils aus Lous Perspektive erzählt. So konnte ich mich gut in die Hauptprotagonistin hineinversetzen, wenngleich ich mir an der ein oder anderen Stelle einen noch tieferen Einblick in ihre Gefühlswelt gewünscht hätte. Die Charaktere der anderen " Mitspieler " sind für mich im Großen und Ganzen gerade ausreichend genug entwickelt, um mir eine ungefähre Vorstellung von ihnen zu vermitteln, zumindest insoweit sie eine wichtige Rolle in Lous Leben spielen. Im Handlungsverlauf selbst gibt es von Kapitel zu Kapitel einige kleinere Zeit- bzw. Handlungssprünge, die nicht immer direkt auf den ersten Blick erkennbar waren. Zwar hat das den Lesegenuss nicht wirklich beeinträchtigt, aber hier wäre eine Datums- bzw. Zeitangabe ( wie z.B. : drei Monate später ) zu Beginn des jeweiligen Kapitels sicherlich hilfreich gewesen. Nützlich und praktisch hingegen ist das ergänzende und erklärende Glossar am Ende des Buches. Abschließend möchte ich nur noch erwähnen, dass der gewählte Titel absolut perfekt zum Buch passt. Auch das Cover ist gut gewählt und trifft den Nerv der Geschichte. Mich hat das Buch gut unterhalten und ich empfehle es gerne allen weiter, die diese Art Roman mögen.

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das leben spüren
von leseratte1310 am 19.07.2015

Endlich schweigen die Waffen, die während der Kämpfe zwischen den Weißen und den Roten in München ständig zu hören waren. Das treibt die Menschen wieder auf die Straße. Doch ein Querschläger tötet Curd. Seine Verlobte Lou plagen Schuldgefühle und Trauer. Sie sucht ihr Vergessen, indem sie tanzt. Es ist... Endlich schweigen die Waffen, die während der Kämpfe zwischen den Weißen und den Roten in München ständig zu hören waren. Das treibt die Menschen wieder auf die Straße. Doch ein Querschläger tötet Curd. Seine Verlobte Lou plagen Schuldgefühle und Trauer. Sie sucht ihr Vergessen, indem sie tanzt. Es ist keine einfache Zeit, durch die wir Lou und ihre Freunde begleiten. Der 1. Weltkrieg ist noch nicht lange vorbei und noch immer muss man viele Entbehrungen in Kauf nehmen. Die Menschen sind hungrig nach Unterhaltung und Vergessen. Doch das Leben ist teuer, die Inflation galoppiert schneller als man schauen kann. Auch Lou und ihre Freunde suchen das Vergnügen in dieser wilden Zeit. Einige ihrer Freunde zieht es wegen der politischen Veränderungen weg von München nach Berlin. Lou hängt sich an einen älteren Mann, der ihr die Vergnügungen finanzieren kann. Sie trifft einige ungewöhnliche Entscheidungen und verliert sich ein wenig selbst. Da ist es gut, dass sie Freunde hat, die sie auffangen, wenn sie Hilfe braucht. Die Geschichte lebt von den außergewöhnlichen Charakteren, die man oft falsch einschätzt. Gerade manche Nebenfiguren, die sehr lebendig und authentisch beschrieben sind, geben der Geschichte eine entscheidende Wendung. Nicht alle Personen sind einem sympathisch, auch Lou sehe ich mit zwiespältigen Gefühlen. Sie hat ihre Schwächen und macht eine Reihe von Fehlern. Dennoch oder gerade deshalb ist sehr glaubwürdig. Sie ist ein Kind der Zeit, nimmt sich alles, von dem sie meint, dass es ihr zusteht. Oft handelt sie sehr impulsiv und unverständlich und merkt erst mit der Zeit, dass es ihr nicht gut tut. Aber da ist immer jemand, der sie auffängt. Spannend fand ich, dass ich eine Überblick erhalten habe über die Lebensumstände jener Zeit, das gesellschaftliche Leben und auch über die politischen Verhältnisse. Es ist schon deutlich spürbar, was die Zukunft bringen wird, wie man an dem Überfall auf den Boxclub sieht. Bedrückend fand ich es, dass die Damen der besseren Münchner Gesellschaft Hitler so anhimmelten und nie eine seiner Bemerkungen in Frage stellten. Obwohl ich mit Lou nie warm geworden bin, hat mich ihre Geschichte angesprochen, da sie in das Lebensgefühl der Zeit passt.

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Ein zwiespältiger Roman
von Kirsi am 02.07.2015

Nach dem tragischen Tod ihres Verlobten, ist Lou davon überzeugt, dass sie den Menschen um sich herum nur Unglück bringt. Um ihre Trauer zu verarbeiten, begibt sie sich auf eine Reise des Vergessens im Münchener Nachtleben der 20er Jahre. Ob der Tanz des Vergessens funktionieren wird? Ich habe mir mit... Nach dem tragischen Tod ihres Verlobten, ist Lou davon überzeugt, dass sie den Menschen um sich herum nur Unglück bringt. Um ihre Trauer zu verarbeiten, begibt sie sich auf eine Reise des Vergessens im Münchener Nachtleben der 20er Jahre. Ob der Tanz des Vergessens funktionieren wird? Ich habe mir mit diesem Buch eher schwer getan, es zu lesen. Der Schreibstil ist flüssig und locker. Schnell bin ich in das Buch hineingekommen und bin durch das Buch nur so geflogen. Von ein paar wenigen etwas langatmigen Stellen (manches in München und in Berlin hätte auch gerafft werden können) abgesehen, hat es mich sehr gefesselt. Allerdings bin ich mit der Protagonistin überhaupt nicht warm geworden. Ich konnte auch ihre starke Trauer nur wenig nachvollziehen, da ich einfach auch ihren Verlobten zu wenig kennen gelernt hatte. Zu schnell führt die Autorin einen anderen möglichen Liebeskandidaten ein - noch während der Verlobte lebt und Lou scheint in beide verliebt zu sein. Über kurz oder lang wäre also die Beziehung vermutlich sowieso gescheitert. Daher war für mich ihre große Trauer nicht ganz so nachvollziehbar (wäre nur der Verlobte als attraktiver Mann am Anfang aufgetaucht, dann wäre ihre Trauer für mich völlig verständlich gewesen, so konnte ich als Leserin aber nicht so richtig mit ihr mittrauern). Auch an anderen Stellen konnte ich Lous Verhalten nicht so ganz nachvollziehen. Ich glaube, ich hätte sie besser verstanden, wenn sie sich in ihrer Trauer statt ins Nachtleben, sich eher auf die Arbeit gestürzt hätte und der Fokus sozusagen mehr darauf gelegen hätte. Das Cover finde ich sehr schön gestaltet. Ich hätte im Buchhandel definitiv danach gegriffen. Im Großen und Ganzen bin ich immer noch sehr zwiespältig, was das Buch angeht - der Schreibstil lässt sich sehr gut lesen, das Verhalten der Protagonistin empfinde ich als nicht so sehr nachvollziehbar und stellenweise etwas überzogen. Daher vergebe ich dem Buch 3,5 Sterne dafür.

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Ein Frauenschicksal nach dem 1. Weltkrieg
von einer Kundin/einem Kunden aus Geldern am 27.06.2015

"Tanz des Vergessens" von Heidi Rehn handelt von Lou, die durch einen tragischen Unfall ihren Verlobten verliert. Mit dieser Szene beginnt der Roman. Im weiteren Verlauf versucht sie, ohne Curd durch das Leben zu kommen, was ihr zunächst eher schlecht als recht gelingt. Der Roman wird bis auf wenige Ausnahmen... "Tanz des Vergessens" von Heidi Rehn handelt von Lou, die durch einen tragischen Unfall ihren Verlobten verliert. Mit dieser Szene beginnt der Roman. Im weiteren Verlauf versucht sie, ohne Curd durch das Leben zu kommen, was ihr zunächst eher schlecht als recht gelingt. Der Roman wird bis auf wenige Ausnahmen aus Lou`s Perspektive geschrieben. Sie kann Curd einfach nicht vergessen, sagt sich aber immer wieder, dass sie es vergessen will. Ihre Freunde Judith und Max sowie im weiteren Verlauf auch noch weitere Personen, die sie kennenlernt, wollen ihr zur Seite stehen, doch Lou fällt es manchmal schwer, dies zuzulassen, wie mir scheint. Manchmal kam sie mir recht trotzig vor und außerdem sehr misstrauisch. Andererseits hat sie Angst, dass sie ihren Freunden nur Unglück bringt. Sie versucht, ein neues eigenständiges Leben zu beginnen,bringt sich aber immer wieder in Abhängigkeiten von anderen Menschen, die ihr nicht gut bekommen. Irgendwie schafft sie es aber immer wieder, sich einigermaßen unversehrt aus diesen Lagen herauszubringen und wieder neu anzufangen. Ihre Liebe zum Tanz und ihre hervorragende Arbeit als Täschnerin ziehen sich wie ein roter Faden durch das Buch. Durch das Tanzen lenkt sie sich von Curd ab oder wird je nach Situation wieder an ihn erinnert, da es eine gemeinsame Leidenschaft der beiden war. Ihre Arbeit als Täschnerin ermöglicht ihr, Geld zu verdienen und soll ihr auch zum Erfolg verhelfen. Sehr gut gefallen haben mir die historischen Hintergründe, die mit in den Roman eingeflochten wurden. Sie hätten auch gerne noch etwas ausführlicher beschrieben werden können. Auch den Lebensweg von Lou fand ich spannend, wenn auch nicht immer ganz nachvollziehbar. Etwas genervt war ich von Lou`s Misstrauen ihren Freunden gegenüber, wobei sie sich fremden Personen gegenüber sehr offen verhielt. Das passt meiner Meinung nach schlecht zusammen. Zwischendurch fand ich es auch mal etwas langatmig, wenn Lou wieder mal wehmütig an Curd dachte, auch nach etlichen Jahren noch. Fazit: Das Buch würde ich insgesamt als mittelmäßig beschreiben. Es ist recht gut geschrieben und recherchiert, aber kein Meisterwerk. Für Menschen, die gerne Frauenromane lesen, durchaus lesbar. Für Menschen, die lieber historische Bücher lesen, kommen hier etwas zu kurz.

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Spiel der Hoffnung

Spiel der Hoffnung

von Heidi Rehn

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Buch
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