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Terminator 3 - Rebellion der Maschinen

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Zehn Jahre sind vergangen, seit mit John Connors Hilfe der Weltuntergang verhindert und die Menschheit vor ihrer Zerstörung bewahrt wurde. Heute, im Alter von 25 Jahren, führt Connor ein Leben am Rande der Gesellschaft - ohne Wohnung, Kreditkarten, Mobiltelefon und ohne Job. Es gibt keinen Hinweis auf seine Existenz: er hinterlässt keine Spur, die von "Skynet" verfolgt werden könnte - dem hoch entwickelten Netzwerk von Maschinen, die einst versucht hatten, ihn zu töten und Krieg gegen die Menschen zu führen. Bis der T-X (KRISTANNA LOKEN) aus dem Schatten der Zukunft tritt: Skynets bisher am höchsten entwickelte, tödliche Menschmaschine, ebenso sexy wie gnadenlos. T-X soll vollenden, was ihr Vorgänger T-1000 nicht ausführen konnte. Connors einzige Überlebenschance ist der Terminator (ARNOLD SCHWARZENEGGER), die legendäre, einst auf ihn angesetzte Killermaschine. Ihnen bleibt nur wenig Zeit: Sie müssen T-X ausschalten - sonst ist die Apokalypse nicht aufzuhalten...
RezensionBild
TERMINATOR 3 liegt auf dieser Blu-ray Disc im Bildformat 2,35:1 vor. Die Bildqualität ist durchaus gut ausgefallen, lässt aber sicherlich niemanden in Jubelstürme ausbrechen. Zuerst fällt auf, dass auch die Blu-ray Disc einen leicht abgedunkelten Look besitzt. Dunklere Bildteile wirken sehr dominant und selbst das Weiß strahlt niemals richtig hell, sondern wirkt eher schmutzig. Die Detailschärfe ist durchweg solide ausgefallen und zeigt viele kleinere Details - aber eben nicht alle. Da das Geschehen erstaunlich rauscharm erscheint, liegt der Verdacht von Rauschfiltereinsatz nahe. Die Körnung ist nur leicht zu erkennen, auf homogenen Flächen oder in dunkleren Sequenzen kann die Intensität aber auch steigen. Auch Konturen könnten noch einen Hauch klarer gezeichnet werden, wirken sie doch vor allem in Nachtszenen vereinzelt etwas schwammig. Die Kompression arbeitet mit hoher Bitrate und hat mit dem Ausgangsmaterial keine besonderen Probleme. Die Farben wurden nur wenig optisch verfremdet, während die Kontrastbalance wie erwähnt etwas ins Dunkle verschoben wurde und daher manchmal etwas sumpfig wirkt. Eine außerordentliche Plastizität wird hierdurch ebenfalls bereits im Ansatz abgewürgt. Der Schwarzwert weist jedoch eine gute Tiefe auf. Das Ausgangsmaterial für den DVD-Transfer weist keine auffälligen Schmutzpartikel oder analoge Defekte auf.
RezensionTon
In Sachen Sound bietet Sony neben dem englischen Original auch die deutsche Synchronisation in Dolby TrueHD 5.1 an - in der Blu-ray-Welt gerade bei Major-Anbietern leider keine Selbstverständlichkeit. Und auch nach einem halben Jahrzehnt, hält die Abmischung von TERMINATOR 3 locker in der Referenzklasse mit. In den Actionszenen pusten die famosen Split-Surroundeffekte, welche mit markerschütterndem Tiefenbass untermalt werden, den Zuschauer aus dem Sessel. Die Dynamik der Effekte könnte besser kaum sein, da sie nur selten an den Lautsprechern kleben und über alle Kanäle wandern. Auch in den ruhigeren Sequenzen bekommt man feine Umgebungsklänge geboten und die Direktionalität bleibt auf eine subtile Art erhalten. Der Score kann ebenfalls eine überzeugende Räumlichkeit vorweisen, während die Dialoge in allen Sprachfassungen stets perfekt verständlich, aber nie steril wiedergegeben werden. Die Klangqualität gibt sich keinerlei Blöße und bietet von brachialen Bässen über donnernde Mitten bis zu glasklar aufgelösten Höhen keinerlei Angriffspunkte für Kritik.
RezensionBonus
Untertitel liegen für den Hauptfilm in Deutsch, Englisch sowie diversen weiteren Sprachen vor. Ein Audiokommentar von Regisseur Jonathan Mostow sowie den Darstellern Arnold Schwarzenegger, Nick Stahl, Claire Danes und Kristanna Loken. Es handelt sich dabei aber um keine Gruppenaufnahme, sondern um einen \"Flickenteppich\" an Statements zur Entstehung des Films, den Charakteren etc., welche zusammengeschnitten wurden. Der zweite Audiokommentar mit Regisseur Jonathan Mostow fällt etwas trockener aus, da er weniger aus Anekdoten besteht, sondern eher handwerkliche Ausführungen enthält, wie dieses oder jenes realisiert und gemacht wurde. Der dritte Kommentar von der US-Blu-ray aus dem Hause Warner mit Mostow und den Autoren fehlt auf der Sony-Ausgabe leider.
Für Blu-ray Profile 1.1-kompatible Player steht der Terminatorvision-Modus zur Auswahl, der während des Films per Bild-in-Bild zum Geschehen passende Statements von Jonathan Mostow sowie Aufnahmen vom Set einblendet. Per CineChat darf man nebenher auch noch mit Gleichgesinnten chatten. Das Making Of dauert knapp 13 Minuten und fällt eher werbelastig aus, da es mit der üblichen Mixtur aus Interviewschnipseln sowie Aufnahmen von den Dreharbeiten daherkommt, aber keine besondere Tiefe in den Produktionsprozess vermitteln kann. Die Featurette \"Dressed to Kill\" dauert drei Minuten und behandelt die Kostüme der Terminatoren sowie Darsteller. Die Storyboards zeigen vier Minuten lang den Kampf der Terminatoren im Splitscreen-Verfahren. Die entfallene Szene \"Sgt. Candy\" wurde zurecht entfernt, da der Comedy-Charakter der Sequenz überhaupt nicht in den Film passt. Der Beitrag über das T3 Action-Spielzeug entpuppt sich das nutzloses und uninteressantes Werbevideo für Todd McFarlane, der Terminator-Spielzeug herstellt. Zum Schluss findet man noch den Trailer zu TERMINATOR 3 auf der Blu-ray Disc.
Portrait
Arnold Schwarzenegger, geb. 1947 in Österreich, wander mit 21 Jahren in die USA aus, absolviert ein Studium der internationalen Wirtschaftslehre und erhält 1983 die US-Staatsbürgerschaft. Schon früh verschreibt er sich dem Bodybuilding, gewinnt in den 60er- und 70er-Jahren zahlreiche Titel und wird schließlich zum erfolgreichsten Bodybuilder seiner Zeit. Mit Terminator gelingt im 1984 der Durchbruch als Hollywood-Schauspieler, viele weitere erfolgreiche Filme folgen. Von 2003 bis 2011 ist er Gouverneur von Kalifornien.
Zitat
Kurz vor seiner \"Beförderung\" vom Terminator zum \"Gouvernator\" von Kalifornien wollte Arnold Schwarzenegger mit TERMINATOR 3 einen großen Abschied von der Kinoleinwand schaffen, bevor er im November 2003 in die Politik wechselte. Nachdem Renny Harlin mit dem Totalflop DIE PIRATENBRAUT im Jahr 1995 das die ersten beiden TERMINATOR-Filme produzierende Studio Carolco versenkt hatte, mussten die beiden Produzenten Mario Kassar und Andrew G. Vajna neue Geldgeber suchen und wurden nach einigem Lizenz-Hickhack in Deutschland fündig: Der Fonds für Internationale Medien und Film (IMF) beziehungsweise dessen Produktions-Tochter Intermedia war bereit, TERMINATOR 3 - REBELLION DER MASCHINEN zu realisieren. Die Handlung setzt im Jahr 2004 ein. John Connor (Nick Stahl, SIN CITY) ist erwachsen, seine Mutter Sarah starb vor Jahren an Blutkrebs. John ist ein Herumtreiber, immer auf der Flucht vor der Zukunft. Eines Nachts bricht er in die Tierarztpraxis von Kate Brewster (Claire Danes, DER STERNWANDERER) ein, wo er von der Terminatrix (Kristanna Loken, PAINKILLER JANE) aufgespürt wird, einer völlig neuen, bis an die Zähne bewaffneten Spezies von Terminatoren. Das Ziel ist die Auslöschung des zukünftigen Widerstandes gegen Skynet in der Vergangenheit. Natürlich hat auch der Widerstand erneut einen T-800 (Arnold Schwarzenegger, TERMINATOR 1 und 2) als Retter geschickt. Der T-800 rettet John und Kate, die sich erneut auf einer halsbrecherischen Flucht vor der Terminatrix befinden. Als sie erfahren, wann und wo Skynet die Macht an sich reißen wird, beschließen sie, den Tag des jüngsten Gerichts erneut zu verhindern...
TERMINATOR 3 ist letztendlich ein toller Actionfilm mit pausenloser Action geworden, der einen durchaus gehobenen Unterhaltungswert aufweist. Auf der Strecke blieb bei dem Getöse allerdings die Story. Die Brücken zum Vorgänger wurden nur rudimentär geschlagen und einige Ungereimtheiten in Kauf genommen. Arnold Schwarzenegger sieht man sein gehobenes Alter deutlich an. Sein Gesicht wirkt wächsern, als ob eine dicke Schicht Vaseline seine Alterserscheinungen verdecken sollte. Zudem merkt man ihm seine Rückenprobleme auf Grund eines leicht buckligen Gangs bereits an. Nick Stahl und Claire Danes spielen solide, aber bieten auch keine außerordentlichen Leistungen an. Für die PG13-Freigabe mussten Kompromisse in Bezug auf die Gewaltdarstellung eingegangen werden. Zum Vergleich: Die beiden Vorgänger erhielten in den USA noch ein R-Rating für Zuschauer ab 16 Jahren. Insgesamt wirkt das Endprodukt TERMINATOR 3 - REBELLION DER MASCHINEN zwar sehr unterhaltsam und mit krachender Action bestückt, aber irgendwie seltsam charakterlos wie so viele Action-Blockbuster des neuen Jahrtausends.
Die Blu-ray Disc aus dem Hause Sony Pictures Home Entertainment zeigt TERMINATOR 3 in guter Bild- und immer noch referenzwürdiger Tonqualität. Das Bonusmaterial ist mengenmäßig OK, wurde aber im Vergleich zur US-Disk etwas reduziert.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium Blu-ray
FSK Freigegeben ab 16 Jahren
Erscheinungsdatum 04.06.2009
Regisseur Jonathan Mostow
Sprache Tschechisch, Deutsch, Polnisch, Englisch, Russisch (Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch, Serbisch, Polnisch, Griechisch, Tschechisch, Isländisch, Bulgarisch, Estnisch, Hebräisch, Hindi)
EAN 4030521713390
Genre Science Fiction
Studio Sony Pictures Home Entertainment
Originaltitel Terminator 3: Rise of the Machines
Spieldauer 109 Minuten
Bildformat 16:9 Widescreen
Tonformat Deutsch: Dolby True HD 5.1, Englisch: Dolby True HD 5.1, Tschechisch: Dolby Digital 5.1, Russisch: Dolby Digital 5.1, Polnisch: Dolby Digital 5.1
Verkaufsrang 438
Film (Blu-ray)
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Kundenbewertungen


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Arnie in Bestform
von brain am 09.12.2010

für Fans nicht der beste Terminator, aber trotzdem sind die Effekte sehr gut gelungen. Die Handlung basiert auf den vorherigen Teilen und ist gut nachvollziebar. Stark auch der Auftritt von Kristanna Lokken als weiblicher Terminator.

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Talk to the hand!
von Thomas Zörner aus Lentia am 20.01.2010
Bewertetes Format: Medium: DVD

"Terminator 2: Judgement Day" gilt seit jeher als eines der besten Sequels aller Zeiten. Es ist actionreicher, spannender und einfach noch besser als sein schon toller Vorgänger. Auf einen solchen Teil 2 musste früher oder später ein dritter Part folgen. Die Zügel hat diesmal nicht mehr James Cameron in... "Terminator 2: Judgement Day" gilt seit jeher als eines der besten Sequels aller Zeiten. Es ist actionreicher, spannender und einfach noch besser als sein schon toller Vorgänger. Auf einen solchen Teil 2 musste früher oder später ein dritter Part folgen. Die Zügel hat diesmal nicht mehr James Cameron in der Hand, sondern Jonathan Mostow, der sich bereits als Produzent des tollen "The Game" von David Fincher einen Namen machen konnte. Terminatortypisch gibt es wieder jede Menge zeitreisende Roboter, die John Connor, der in der Zukunft der Anführer der Rebellion gegen die Maschinen ist, töten wollen. Dieses Mal ist es das neue Model TX, auch Terminatrix genannt, das die verführerische Form von Kristanna Loken annimmt. Ihr gegenüber steht wiederum der T-101, der die weniger verührerische Form von Arnold Schwarzenegger innehat, der sich allerdings nicht mehr an Connor erinnern kann, da er ein neues Model ist. Logik ist nicht die große Stärke des Films, aber auch schon Teil 2 stolperte im Finale über einen kleine Fauxpas in Zusammenhang mit den Zeitreisen. Diese Thematik ist ja eine äußerst beliebte im Sci-Fi und wird gerne heiß debatiert. Hier allerdings sind kleine Fehler ziemlich augenscheinlich. Aber über diese kann man hinwegschauen wenn man sich auf die große Stärke des Films konzentriert: die Action. Wenn die TX mit einem Kran, an dessen Haken Arnold hängt, einem Lieferwagen nachbrettert in dem John Connor samt weiblicher Begleitung sitzt, und dabei wirklich alles was ihr in den Weg kommt auseinander nimmt, dann ist das großes Kino. Allerdings hätte ich mir, zwecks besserer Orientierung, weniger Close Ups und mehr Großaufnahmen gewünscht, aber das sind Details. Arnold Schwarzenegger hat das Talent Rollen zu wählen, die sein Dasein als ehemaliger Bodybuilder nicht persiflieren, sondern unterstützen und die des stählernen Kampfroboters ist sicher seine markanteste. Er darf wieder trockene One Liner einwerfen und sogar eine, so weit das möglich ist, emotionale Szene spielen. Allerdings verstört es mich immer wieder ihn in einem solchen Actionstreifen zu sehen, mit breitem österreichischen Akzent sprechend, und dabei daran zu denken, dass er heute tatsächlich Governeur von Kalifornien ist. "Terminator 3" bietet kurzweilige 100 Minuten in denen es meist ordentlich rummst, aber leider lässt er die Innovation vermissen, die gerade Teil 2 der Serie ausmachte. Trotzdem ist er immer noch besser als der enttäuschende "Terminator: Salvation".

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