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The Act of Killing

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Ein aufrüttelndes Dokument eines vergessenen Völkermordes, erzählt von denen, die ihn begangen haben.
Portrait
Werner Herzog wurde als Werner H. Stipetic am 5. Septbember 1942 in München geboren und wuchs in einem abgelegenen Dorf in Bayern auf. Als Kind kannte er weder Film, Fernsehen oder ein Telefon. Mit 14 begann er zu Reisen und telefonierte zum ersten Mal mit 17. Während des Studiums arbeitete er Nachtschichten als Schweißer, um seinen ersten Film zu produzieren, was ihm 1961 mit 19 gelang. Seitdem hat er mehr als 40 Filme gedreht, produziert oder in ihnen mitgespielt. Daneben inszenierte er Opern und veröffentlichte mehr als 12 Bücher.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium DVD
FSK Freigegeben ab 16 Jahren
Erscheinungsdatum 20.02.2014
Regisseur Joshua Oppenheimer, Anonymous, Christine Cynn
Sprache Deutsch (Untertitel: Deutsch)
EAN 4020628893453
Studio Koch Media
Spieldauer 159 Minuten
Bildformat 16:9 Widescreen
Tonformat Indonesisch DD 5.1
Film (DVD)
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Wichtiger Dokumentarfilm, berührend und tief verstörend!
von einer Kundin/einem Kunden am 29.05.2015

Dieser Dokumentarfilm ist ein Meisterwerk, aufbrausend, erschütternd. Als ich ihn gesehen habe, ging ich durch ein Wechselbad der Gefühle. Manchmal möchte man ab der Absurdität des Dargestellten beinahe lachen, eine Sekunde später wieder weinen, man kann sich in die Opfer hineinversetzen und Wut steigt in einem auf, und dann... Dieser Dokumentarfilm ist ein Meisterwerk, aufbrausend, erschütternd. Als ich ihn gesehen habe, ging ich durch ein Wechselbad der Gefühle. Manchmal möchte man ab der Absurdität des Dargestellten beinahe lachen, eine Sekunde später wieder weinen, man kann sich in die Opfer hineinversetzen und Wut steigt in einem auf, und dann - oh seltsame menschliche Empathie - bekommt man ein ungewolltes Mitgefühl den Tätern gegenüber, bis man eine Szene weiter sich beinahe übergeben muss, ob der Skrupellosigkeit derselben gegenüber den ›bösen Kommunisten‹, die sie zu Hunderttausenden abgeschlachtet und gefoltert haben - darunter Männer, Frauen, Kinder . . . Dieser Film ist wirklich wie die Presse schreibt: tief verstörend. ›Die Tageszeitung‹ schrieb: »Jeder, der auch nur ein bisschen Herz und Verstand hat, mag diesen Film.« ›Die Welt‹ urteilte: »Ein Film, wie es ihn noch nicht gegeben hat in 118 Jahren Kinogeschichte.« Es ist kein klassischer Dokumentarfilm. Der Film nimmt keine neutrale Position ein, wie es in einem Dokumentarfilm üblich ist. Der amerikanische Regisseur Joshua Oppenheimer bat die Protagonisten, ihre Handlungen aus den Jahren des indonesischen Militärputsches 1965 nachzuspielen. Die Täter nehmen dabei abwechselnd ihre eigene Rolle von damals, wie auch die ihrer Opfer ein. Die Täter gelten heute in Indonesien als Helden - über die unmenschliche Vertreibung und Ermordung Hunderttausender Gewerkschafter, landloser Bauern, Menschen chinesicher Abstammung, Intellektueller, Journalisten, Vätern, Müttern und Kindern, wird im Land nicht geredet, und wenn, dann wird es als ›Kampf gegen das Böse‹, als ›Bollwerk gegen menschenfeindliche Kommunisten‹ dargestellt. Über die Machenschaften der Militärjunta in Indonesien ist auch heute noch viel zu wenig bekannt. Auch - oder gerade - in der westlichen Welt. Dies ist kein Wunder, denn wie so oft hat sich ›der Westen‹ alles andere als ruhmreich gezeigt: lange Jahre unterstützte er die Todesschwadronen und sah dabei nichts ›Verbrecherisches‹, da man sich ebenfalls in einem ›Kampf gegen böse Kommunisten‹ sah. Die Protagonisten in diesem Film sind Kriegsverbrecher der übelsten Sorte - doch sie wurden nie zur Rechenschaft gezogen. Im Gegenteil: viele von ihnen nahmen später hohe Positionen im öffentlichen Leben von Indonesien ein, darunter in der Politik und Medien. Dazu sagt Adi Zulkadry eine ebenso ehrliche wie traurige Wahrheit: »›Kriegsverbrecher‹ werden von den Gewinnern definiert . . . Ich bin ein Gewinner.« Der Film hat einige Kontroversen ausgelöst. Im Bewusstsein, dass Oppenheimer hier in ein Wespennest sticht, kommen viele Mitarbeiter des Films nicht im Abspann vor, der Sicherheit wegen. Auch Oppenheimer selbst kann nicht mehr nach Indonesien reisen - dies wäre zu gefährlich . . . Dieser Film ist wärmstens zu empfehlen. Auch wenn er mehr als zweieinhalb Stunden geht, ist jede Minute es wert, gesehen zu werden. Doch, obwohl nicht einmal Gewalt vorkommt, ausser es handelt sich um fiktive, gespielte Gewalt, ist der Film äusserst brutal und kann sensible Gemüter tief verstören. Mich hat dieser Film jedenfalls sehr lange beschäftigt - in positiver wie in negativer Weise.

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