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The Lost Honour of Katharina Blum

Or: How Violence Develops and Where it Can Lead

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Katharina Blum is pretty, bright, hard-working and at the centre of a big city scandal when, at a carnival party, she falls in love with a young radical on the run from the police. Portrayed by the city's leading newspaper as a whore, a communist and an atheist, she becomes the target of anonymous phone calls and sexual threats. Her life ruined by the distortions of a corrupt press, she shoots the offending journalist and gives herself up for arrest.
Step by step and with an affecting forensic clarity, Katharina's story is reconstructed for the reader, gradually disclosing and entire panorama of human relationship and motive. The novel is a masterful comment on the law and the press, the labyrinth of social truth and the relentless collision of fact and fiction.
Rezension
"Boll sustains a masterly and insidious tension to the end. He is detached, angry and totally in control" The Times
Portrait
Heinrich Böll, geb. am 21. Dezember 1917 in Köln, gest. am 16. Juli 1985 in Langenbroich, war Sohn eines Tischlers und Holzbildhauers, in dessen Hause in Köln ab 1933 Zusammenkünfte verbotener katholischer Jugendverbände stattfanden. Nach einem gerade begonnenen Studium der Germanistik und klassischen Philosophie wurde Böll 1939 zur Wehrmacht eingezogen. Er desertierte 1944 und kehrte 1945 aus der Kriegsgefangenschaft nach Köln zurück, wo er sein Studium wieder aufnahm und in der Schreinerei seines Bruders arbeitete. Ab 1947 publizierte er in Zeitschriften und wurde 1951 für die Satire 'Die schwarzen Schafe' mit dem Preis der Gruppe 47 ausgezeichnet. Fortan war er als freier Schriftsteller tätig. Außerdem übersetzte er, gemeinsam mit seiner Frau Annemarie, englische und amerikanische Literatur (u.a. George Bernard Shaw und Jerome D. Salinger). Als Publizist und Autor führte Heinrich Böll Klage gegen das Grauen des Krieges und seiner Folgen, polemisierte er gegen die Restauration der Nachkriegszeit und wandte er sich gegen den Klerikalismus der katholischen Kirche, aus der er 1976 austrat. In den 60er und 70er Jahren unterstützte er die Außerparlamentarische Opposition. 1983 protestierte er gegen die atomare 'Nachrüstung'. Insbesondere engagierte sich Böll für verfolgte Schriftsteller im Ostblock (Reisen in die UdSSR und CSSR). Der 1974 aus der UdSSR deportierte Alexander Solschenizyn war zunächst Bölls Gast. Ab 1976 gab er, gemeinsam mit Günter Grass und Carola Stern, die Zeitschrift 'L 76. Demokratie und Sozialismus' heraus. Der Verband deutscher Schriftsteller wurde 1969 von ihm mitbegründet, und er war Präsident des Internationalen PEN-Clubs (1971-74). Böll erhielt zahlreiche Auszeichnungen, so den Georg-Büchner-Preis (1967), den Literatur-Nobelpreis (1972) und die Carl-von-Ossietzky-Medaille (1974).
Zitat
"Boll sustains a masterly and insidious tension to the end. He is detached, angry and totally in control" The Times "Such is the force of Boll's conviction, the clarity of his vision and the icy economy of his unemotive prose that within this short space he has distilled a spirit that burns into the palate the unmistakeable and lasting tang of truth" Sunday Times "A marvel of compression and irony" Sunday Telegraph
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 144
Erscheinungsdatum 15.11.1993
Sprache Englisch
ISBN 978-0-7493-9898-9
Verlag Vintage Publishing
Maße (L/B/H) 197/129/10 mm
Gewicht 110
Originaltitel Die verlorene Ehre der Katharina Blum
Buch (Taschenbuch, Englisch)
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So realistisch!
von einer Kundin/einem Kunden am 13.01.2012

Dieses Buch verdeutlicht in einem spannenden Roman die Machenschaften der Boulevardpresse und es zielt insbesondere auf den Axel-Springer-Verlag und die Bild-Zeitung ab. Es verdeutlicht kritisch und teilweise sehr zynisch, wie die Schlagzeilen für das Einfache Volk zustande kommen. Ein wertvolles Werk, das an Aktualität nicht verloren hat.

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