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This is not a love song

Roman

(9)
Vincent hat es in England zu einer beachtlichen Karriere und einer glücklichen Familie gebracht. Doch zu Besuch in seiner Heimat Frankreich ist er sofort wieder der unsichere Junge von früher. Schnell hat er über alle – die Eltern, den Bruder, die alten Freunde – ein Urteil gesprochen. Bis ihn die Frau seines Bruders, die er noch nie leiden konnte, endlich mit der Wahrheit konfrontiert … Nach dem Bestseller "6 Uhr 41" unternehmen wir mit Jean-Philippe Blondel eine spannende, überraschende Reise in die eigene Jugend. Eine Geschichte über Beziehung, Liebe, Freundschaft und über eine der reizvollsten Fragen überhaupt: Was wäre gewesen, wenn?
Rezension
Julia Gerd-Holling, Literatur-Expertin Thalia:
Heute lebt der Franzose Vincent als erfolgreicher Geschäftsmann mit Frau und Kindern in England. Gattin Susan will mit den Kindern allein zu ihren Eltern und schlägt Vincent vor, auch seine Eltern mal etwas länger zu besuchen. Doch wo Susan ins wohlhabende Glück düst, fährt Vincent zurück nach Frankreich - hin zu kleinbürgerlichem Mief. Er hält nicht viel von seinen Eltern, seinem Bruder. Und umgekehrt ist es ebenso - denn Vincent war in seiner Jugend ein Tunichtgut ohne Pläne und Ehrgeiz. Damals ließ er sich treiben, lebte mit seinem Jugendfreund Étienne in einer WG und feierte sich durchs Leben. Dann die Rettung in Gestalt von Susan, seiner heutigen Frau. Kontakt zu den früheren Freunden? Fehlanzeige. Macht es sich Vincent zu leicht mit seinen Urteilen und dem Herabschauen auf den spießigen Bruder Jérome, all die Leben der in der Provinz Gebliebenen? Als Vincent erfährt, was mit Étienne geschehen ist, gerät sein Bild von seiner Familie und vor allem von sich selbst ins Wanken. Eine grandios erzählte Geschichte, die ins Mark trifft.
Portrait

Jean-Philippe Blondel wurde 1964 im französischen Troyes geboren, wo er auch heute als Autor und Englischlehrer mit seiner Familie lebt. Sein Roman "6 Uhr 41" (Deuticke 2014) wurde ein Bestseller. Auf Deutsch erschienen außerdem die Romane "Zweiundzwanzig", "Direkter Zugang zum Strand" und 2016 bei Deuticke "This is not a love song". Sein neuer Roman "Die Liebeserklärung" wird im Frühjahr 2017 publiziert.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 01.02.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-552-06293-1
Verlag Zsolnay
Maße (L/B/H) 215/126/28 mm
Gewicht 279
Auflage 2
Buch (gebundene Ausgabe)
17,90
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Saidjah Hauck, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

Vincent, mittlerweile erfolgreicher Geschäftsmann in England besucht seine Eltern in die französische Provinz. Sofort bereut er die Reise und sehnt sich nach Hause zu Frau und Töchtern.
Hier ist er wieder der unsichere, weniger geliebte Sohn und die alten Freunde sind auch nicht mehr das was sie waren oder schlimmer, sie sind einfach
Vincent, mittlerweile erfolgreicher Geschäftsmann in England besucht seine Eltern in die französische Provinz. Sofort bereut er die Reise und sehnt sich nach Hause zu Frau und Töchtern.
Hier ist er wieder der unsichere, weniger geliebte Sohn und die alten Freunde sind auch nicht mehr das was sie waren oder schlimmer, sie sind einfach von der Bildfläche verschwunden.
Als seine, von ihm verachtete Schwägerin, ein lang gehütetes Geheimnis erzählt, muss er sich seiner Vergangenheit stellen. Was wäre geschehen wenn...

Leichtfüßig erzählt Jean-Philippe Blondel die Tragödien des Lebens und regt den Leser an über die großen Themen des Zusammenlebens nachzudenken. Ein großartiges Buch über das Leben und die Konsequenzen unserer Entscheidungen. Es hätte auch ganz anders kommen können, oder?

„Was wäre gewesen wenn....“

Christina Dumke, Thalia-Buchhandlung Brühl

Blondels großes Thema Was wäre gewesen wenn ....



Vincent kehrt nach Jahren in seine Heimatstadt zurück. Ein Besuch der völlig anders wird als erwartet. Aus dem erfolgreichen Familienvater mit eigener Restaurantkette wird plötzlich wieder der Sohn ,der in der stickigen Enge der Vorstadt klein und bedeutungslos wird. Als seine
Blondels großes Thema Was wäre gewesen wenn ....



Vincent kehrt nach Jahren in seine Heimatstadt zurück. Ein Besuch der völlig anders wird als erwartet. Aus dem erfolgreichen Familienvater mit eigener Restaurantkette wird plötzlich wieder der Sohn ,der in der stickigen Enge der Vorstadt klein und bedeutungslos wird. Als seine Schwägerin ihm dann noch ein jahrelang gehütetes Geheimnis anvertraut bricht für ihn eine Welt zusammen. Kein mir bekannter Autor schafft es so genial und schmerzhaft das seine Charaktere sich und ihr Leben so komplett in Frage stellen. Berührend und nachdenklich....



„eine Reise in die Vergangenheit...“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Eigentlich will Vincent nur ein paar Tage bei seinen Eltern Urlaub machen, doch schon nach kürzester Zeit brechen alte Verdrängungen auf und ein paar traurige und erschreckende Wahrheiten kommen ans Licht. Vincent bekommt den Spiegel der Tatsachen vorgehalten und um seine Seelenruhe ist es geschehen....eine interessante - Was wäre Eigentlich will Vincent nur ein paar Tage bei seinen Eltern Urlaub machen, doch schon nach kürzester Zeit brechen alte Verdrängungen auf und ein paar traurige und erschreckende Wahrheiten kommen ans Licht. Vincent bekommt den Spiegel der Tatsachen vorgehalten und um seine Seelenruhe ist es geschehen....eine interessante - Was wäre wenn ? - Geschichte , die wie eine kleine Plauderei gehalten ist und doch die ganz großen Fragen des Lebens thematisiert !

„Berührend!“

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Vincent ist froh in England einen Neuanfang gemacht zu haben. Als er wieder einmal in seine Heimat nach Frankreich fährt um seine alten Eltern zu besuchen, fängt ihn die Vergangenheit dort unerwartet heftig ein........ Vincent ist froh in England einen Neuanfang gemacht zu haben. Als er wieder einmal in seine Heimat nach Frankreich fährt um seine alten Eltern zu besuchen, fängt ihn die Vergangenheit dort unerwartet heftig ein........

Kundenbewertungen


Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
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Vergangenheit
von einer Kundin/einem Kunden am 03.05.2016

In England hat es Vincent weit gebracht und führt ein glückliches Leben, nun soll er für eine Woche zurück zu seiner Familie nach Frankreich. Dort fühlt er sich sofort wieder wie das Kind von damals und wünscht sich nichts mehr, als zurück nach England zu kommen. Während dieser Woche trifft er... In England hat es Vincent weit gebracht und führt ein glückliches Leben, nun soll er für eine Woche zurück zu seiner Familie nach Frankreich. Dort fühlt er sich sofort wieder wie das Kind von damals und wünscht sich nichts mehr, als zurück nach England zu kommen. Während dieser Woche trifft er auf alte Freunde und die frühere Liebe und erfährt schließlich sowohl ein trauriges Geheimnis, als auch eine tragische Wahrheit, die ihm seine Familie jahrelang verschwiegen hatte. Dies verändert sein eigenes Leben und verändert seine komplette Sichtweise. Eine großartige Geschichte über das Leben, die Liebe und wichtige Entscheidungen.

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Verpasste Abzweigungen auf dem Lebensweg
von Jenny Vogler am 05.04.2016

Vincent fährt auf Drängen seiner Ehefrau nach jahrelanger Abkehr endlich wieder einmal in sein Elternhaus, um dort nicht nur ein paar Stunden vorbei zu schauen, sondern auch um alte Freunde, seinen Bruder, die Ex-Freundin und andere Bekannte zu treffen. Doch wie erwartet wird der Besuch zur inneren Zerreißprobe, denn... Vincent fährt auf Drängen seiner Ehefrau nach jahrelanger Abkehr endlich wieder einmal in sein Elternhaus, um dort nicht nur ein paar Stunden vorbei zu schauen, sondern auch um alte Freunde, seinen Bruder, die Ex-Freundin und andere Bekannte zu treffen. Doch wie erwartet wird der Besuch zur inneren Zerreißprobe, denn alle Beteiligten haben ein vollkommen anderes Leben gelebt, als Vincent. Sie sind auch nicht mehr die guten Freunde von früher mit denen man sich locker unterhalten konnte, sondern schleppen ihre eigenen Probleme und Sehnsüchte mit sich herum und möchten diese nicht unbedingt mit dem "Freund aus Jugendtagen" teilen. Vincent selbst fiebert dem Ende der Woche entgegen, bis ihm seine Schwägerin ein Geheimnis offenbart, welches sonst niemand angesprochen hätte. Und er muss sich entscheiden, ob er die traurigen Details hören möchte oder doch lieber flieht in eine Zukunft mit dunklen Flecken... Nach dem Bestseller 6 Uhr 41 von Jean-Philippe Blondel, der mir ausgesprochen gut gefallen hat, war ich sehr gespannt auf seinen neuen Roman, der sich ebenso wie der genannte Vorgänger mit den wichtigen Fragen des Lebens auseinandersetzt und zwischen den Zeilen nicht nur Melancholie vermittelt, sondern auch viele philosophische Denkansätze aufgreift. In "This is not a lovesong" kämpft ein junger Mann gegen seine unschöne Vergangenheit an, indem er sich bewusst an die Orte und zu den Menschen seiner Kindheit und Jugend begibt. Nicht um dort etwas zu finden, was er vermisst hat, sondern lediglich aus Interesse heraus. Denn gerade sein eigener Lebensweg verlief ganz anders als erwartet und hat ihn grundlegend verändert. Für mich ist dieser Roman ein weiteres Lesehighlight im Jahr 2016, weil er auf wunderschöne Art und Weise erzählt, weil er Verbindungen knüpft und Menschen authentisch wirken lässt, weil er ein sehr bewegendes Thema aufgreift, welches von Identitätsfindung, Erinnerungen, verpassten Chancen, unterlassenen Handlungen und Fehlentscheidungen berichtet. Aber andererseits auch von der Kraft der Liebe, der Möglichkeiten eines Neuanfangs und der ungeahnten Entwicklungen im Laufe der Zeit. Dem Autor ist mit diesem Buch ein sehr einprägsamer Roman gelungen, der lange nachwirkt und ihm einen Platz in der Liste meiner Lieblingsautoren einbringt. Fazit: Ich vergebe 5 Sterne für dieses ehrliche, manchmal traurige Buch, welches ausgesprochen facettenreich vom Leben selbst erzählt und von der Rolle des Einzelnen in einem sozialen Gefüge. Ich kann es absolut weiterempfehlen, vor allem für diejenigen Leser, die gerne reflektieren, über das Geschriebene Wort nachdenken und ihre eigenen Schlüsse ziehen möchten. Vieles, was hier benannt wird, kann man nicht nur nachempfinden, sondern hat es tatsächlich so oder ganz ähnlich erlebt. Einfach nur toll!

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Eine Reise zurück in die Vergangenheit
von einer Kundin/einem Kunden aus Bergheim am 02.03.2016

Inhalt: Vincent hat durch Susan einen Rettungsanker gefunden und mit ihr Frankreich verlassen. 10 Jahre sind inzwischen vergangen und er hat es in England zu einem erfolgreichen Geschäftsmann gebracht, ist verheiratet und zwei Töchter. Eigentlich ein Grund mit seinem Leben und sich selbst im Reinen zu sein. Ein Besuch in seiner... Inhalt: Vincent hat durch Susan einen Rettungsanker gefunden und mit ihr Frankreich verlassen. 10 Jahre sind inzwischen vergangen und er hat es in England zu einem erfolgreichen Geschäftsmann gebracht, ist verheiratet und zwei Töchter. Eigentlich ein Grund mit seinem Leben und sich selbst im Reinen zu sein. Ein Besuch in seiner Heimat lässt ihn schnell wieder zu dem verunsicherten jungen Mann von früher werden. Bis er mit eine Wahrheit konfrontiert wird - und diese erfährt er ausgerechnet noch durch seine Schwägerin, die er noch nie mochte. Meine Meinung: Jean-Philippe Blondel ist für mich ein unbekannter Autor gewesen. Anfangs habe ich ein wenig Probleme gehabt in den Roman zu finden. Doch schnell habe ich mich an seinen kurzen und präzisen Schreibstil gewöhnt und bin gefesselt worden. Denn er ist kein Autor, der überschwänglich viel schreibt. Die kurzen knappen Sätze lassen viel Spielraum für das Kopfkino. Seine Frau teilt ihm, etwas Zeit für sich zu brauchen und mit den Kindern zu ihren Eltern zu fahren. Ihm unterbreitet sie den Vorschlag doch ebenfalls seine Eltern mal wieder zu besuchen. Kaum in Frankreich angekommen ist er der verunsicherte kleine Junge von früher. Er verbringt Zeit mit seinen alten Freunden, seinen Eltern, seinem Bruder und seiner Schwägerin die er nicht leiden kann. Kaum angekommen, hat er seine Meinung über das alte Leben und die alten Freunde schnell gefällt. Doch seine Schwägerin ist diejenige, die ihm endlich die Wahrheit sagt. Vincent muss feststellen, dass man nicht einfach so ein neues Leben anfangen kann ohne nochmal auf alles zurückzublicken. Ein Buch was man nicht einfach weglegt nach dem Lesen sondern noch eine Weile intensiv darüber nachdenkt. Es hat Tiefgang! Und das, was auf dem Buchdeckel in knappen Worten steht: "... ein Roman mit Ecken und Kanten, der extrem berührend ist" kann ich nur so unterschreiben.

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Der Weg zurück
von vielleser18 aus Hessen am 01.03.2016

Vincent lebt seit Jahren in London, ist verheiratet und hat mittlerweile zwei Töchter. Nur ein Vorschlag seiner Frau treibt ihn für Woche zurück nach Hause nach Frankreich. Zu seinen Eltern, seinem Bruder und weckt in ihm Erinnerungen..Erinnerungen an ein anderes Leben, ein Leben, dem er entfliehen wollte und... Vincent lebt seit Jahren in London, ist verheiratet und hat mittlerweile zwei Töchter. Nur ein Vorschlag seiner Frau treibt ihn für Woche zurück nach Hause nach Frankreich. Zu seinen Eltern, seinem Bruder und weckt in ihm Erinnerungen..Erinnerungen an ein anderes Leben, ein Leben, dem er entfliehen wollte und zu dem er eigentlich nie mehr zurück blicken wollte. Lange Jahre hat Vincent nur den nötigsten Kontakt zu Eltern, Bruder und Schwägerin gehabt. Den zu seinem Freundeskreis hat er vollständig gekappt. Wie ist es, sie nach vielen Jahren wieder zu sehen ? Wie ist es als Erwachsener wieder für eine Woche im alten Zimmer im Elternhaus zu schlafen ? Vincent fühlt sich wieder zurück versetzt, fühlt sich nicht wohl. Weder in der Stadt, noch mit seinen Eltern.... zu sehr hat er alles alte bewusst von sich gestreift. Dennoch kommen nun die Erinnerungen und die Fragen. Wie geht es seinen Freunden heute ? Wir erleben den Zwiespalt zwischen dem schlechten Gewissen Vincents und seiner spürbaren Erleichterung. Wir begleiten Vincent auf dieser Reise, tauchen ein in seine Gedanken, seine Suche, seine Erlebnisse. Seine Erkenntnisse und neuen Erfahrungen und Begegnungen. Blondel lässt uns durch seine Sicht des Protagonisten diese Reise miterleben und lange können wir seinen Spuren folgen, auch mit ihm eintauchen in seine Erinnerungen. Doch so langsam wie es beginnt, endet es nicht. Ab Mitte des Buches gibt es einen Bruch im Erzählton, wir bekommen mehr erzählt, genau wie Vincent und die Atmospähre beginnt sich zu verändern. Von beschaulich schwenkt es zu beklemmenden Szenen. Überall dem hängen auch die moralische Fragen, mit dem sich auch der Leser gedanklich auseinandersetzen muss. Blondel hat eine ganz eigene Art um Atmosphären zu erschaffen. Dies ist nach "Zweiundzwanzig" mein zweites Buch von ihm. Jedesmal sind es nicht viele Seiten, die der Autor benötigt um ein ganzes Kraftfeld an Gefühlen und Gedanken auszulegen. Mit wenigen Worten schafft er es, uns einzufangen, uns einzubinden und uns mit in die Geschichten hinein zu ziehen. Das gefällt mir sehr gut, denn auch "This is not a love song" ist so eine Geschichte, bei der man mitgerissen wird und sich vor allem mit dem Gelesenen beschäftigen muss. Fazit: Keine Liebesgeschichte, keine einfache Geschichte, sondern eine Geschichte, die nachhallt und über die man dann, wenn man die Buchdeckel geschlossen hat, noch eine Weile nachsinnen kann.

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Spurensuche auf Französisch
von einer Kundin/einem Kunden am 10.02.2016

Das Erstlingswerk des Autors, 6:41, habe ich geliebt. Deshalb war ich sehr auf diesen Roman gespannt und wurde nicht enttäuscht. Der Franzose Vincent, Anfang vierzig, verheiratet, Vater zweier Kinder, erfolgreicher Unternehmer in London, macht alleine Urlaub bei seinen Eltern. Kaum dort angekommen, weiß er wieder, warum er Frankreich Jahre... Das Erstlingswerk des Autors, 6:41, habe ich geliebt. Deshalb war ich sehr auf diesen Roman gespannt und wurde nicht enttäuscht. Der Franzose Vincent, Anfang vierzig, verheiratet, Vater zweier Kinder, erfolgreicher Unternehmer in London, macht alleine Urlaub bei seinen Eltern. Kaum dort angekommen, weiß er wieder, warum er Frankreich Jahre zuvor verlassen hat, er fühlt sich sofort wieder wie das Kind und der junge Erwachsene von damals. Der nicht wusste, welche Richtung sein Leben nehmen muss, was er damit anfangen soll. Und dann erfährt er auch noch eine tragische Geschichte, die ihm seine Familie jahrelang verschwiegen hatte... Sprachlich dicht, berührend, gut nachvollziehbar, der Autor erzählt eine wirklich gute Entwicklungsgeschichte.

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