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Tochter der Träume

Land im Schatten

(1)
„Nach einhundert Jahr’n sich die Möglichkeit zeigt,
Auf ein baldiges Ende des Volkes‘ Leid.
Denn der, der entkommt seiner dunklen Hand
Trägt in sich die Macht, zu beherrschen dies‘ Land.“
Seitdem sich die Götter vor langer Zeit von Mirandor abgewandt haben, wird das Land von einem grausamen König unterdrückt. Um seine Herrschaft zu sichern, nimmt er in jedem Jahr vier erwählte Kinder gefangen, die den Menschen anstelle der Götter beistehen sollen. Am Tag der Auswahl spürt Leyna, dass sie die Kraft der Herbstgöttin in sich trägt. Doch ihr Mal bleibt verborgen.
Leyna gelingt die Flucht und gerät in große Gefahr. Schon bald nimmt sie die Magie der Welt um sich herum wahr und spürt die Macht, die in ihr liegt. Doch sie weiß nicht, wem sie ihren Glauben schenken soll; der uralten Prophezeiung und dem geheimnisvollen Fremden, der ihr Leben rettet – oder dem, was sie seit ihrer Kindheit zu glauben gelernt hat.
Nur eines ist sicher: In der Welt der Illusionen ist nichts, wie es scheint.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 400, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 10.10.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783946172338
Verlag Eisermann Verlag
Verkaufsrang 40.791
eBook (ePUB)
4,99
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Göttliche Wesen und humorvolle Dialoge entführen in eine neue Welt
von Michelle Schweitzer am 27.10.2016

Meine Meinung: Ich sah dieses Cover, einen Auszug aus dem Buch und ein Interview in der Release Party des Buches, und für mich stand fest, dieses Buch muss ich haben. Mein erster Eindruck von dem Cover: Die vier Jahreszeiten vereint auf einem Cover ... mit dem typischen Traumschein <3... Meine Meinung: Ich sah dieses Cover, einen Auszug aus dem Buch und ein Interview in der Release Party des Buches, und für mich stand fest, dieses Buch muss ich haben. Mein erster Eindruck von dem Cover: Die vier Jahreszeiten vereint auf einem Cover ... mit dem typischen Traumschein <3 harmoniert einfach perfekt zur goldenen Schrift von Titel und Autorin, wie ich finde.  Die weibliche Person die alles im Blick hält und ihre Körperhaltung die vermuten lässt, dass sie zu allem entschlossen ist, spiegelt genau das, was der Leser sich vom Klappentext verspricht.  Einfach toll <3 Der Schreibstil von Marie Weißdorn war einfach toll, sowohl die Wortwahl, als auch ihre Ideen und die Umsetzung dazu fand ich herrlich erfrischend. Sie erschuf eine eigene Welt mit neuen Wesen, Völkern und Fähigkeiten. Sie beschrieb alles so detailliert, wie man es sich nur wünschen konnte. Der bildhafte Schreibstil verleitete mich das ganze Buch über dazu, das Geschriebene wie einen Film zu erleben. Jede Umgebung, jede Handlung und jedes Wesen waren sofort direkt vor meinen Augen. Die Geschichte ist voller Abenteuer, Rätsel und unheimlich faszinierende Charaktere, egal ob göttliche oder menschliche Wesen. Jeder Einzelne konnte mich für sich gewinnen und mich gefangen nehmen. Vieles gab es zu erkunden, zu lernen und zu erforschen, sei es Reime, die entschlüsselt werden mussten oder Verhaltensmuster von ganz und gar seltsamer Reisebegleiter, die man entschlüsseln wollte. Die Autorin schuf ein locker leichtes Lesevergnügen in ihrem Buch, in dem sie sehr aufregende Szenen direkt im Anschluss durch humorvolle Dialoge oder faszinierende Eindrücke auflockerte. Manche Charaktere mussten sich erst ihren Platz in meinem Herzen erkämpfen, während andere einfach nur einen Satz sagen mussten und sich direkt in meinem pochendem Organ verewigten. Es war eine magische Reise die mich sprichwörtlich verzaubert hat, einmal weil es soooo viel zu entdecken gab, zum Einen:Fähigkeiten und Charaktere und zum Anderen: geheime Botschaften und dunkle Geheimnisse in der Geschichte des Landes als auch in der Vergangenheit der Persönlichkeiten. Immer wieder gab es kleine aber feine Hinweise, die mich ins Grübeln brachten oder bei denen mir vorangegangene Aussagen wieder wie ein Blitzpfeil aufleuchten ließen. Viele Fragen kamen im Verlauf des Buches auf, einige wurden wieder aufgelöst andere bekam ich als Geschenk und Zeitvertreib nach Beenden des Buches mit auf den Weg, um mir die Wartezeit zum zweiten Band etwas zu verkürzen. Fazit: Ein absolut gelunger Auftakt einer Trilogie, mit Rätsel und Reimen, humorvollen Dialogen und ganz außergewöhnliche neuen Wesen und Völker. Es liefert sowohl Abenteuer als auch Unterhaltung. Eine neu erschaffene Welt mit Wunder und Magie runden das High-Fantasy Erlebnis ab. Ich kann dieses Buch einfach nur jedem weiter empfehlen, denn ich liebe es.

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Wenn dich die Macht der Träume ruft...
von Klaudia Szabo am 24.11.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Inhalt Seit Jahren beherrscht ein grausamer König das Land Mirandor, in dem Leyna bisher trotz der Gewalt seiner Soldaten in Frieden leben konnte. Wie in jedem Jahr steht wieder die Auswahl an, in der vier auserwählte Kinder der Götter festgenommen werden, um das Land vor ihrem Einfluss zu schützen –... Inhalt Seit Jahren beherrscht ein grausamer König das Land Mirandor, in dem Leyna bisher trotz der Gewalt seiner Soldaten in Frieden leben konnte. Wie in jedem Jahr steht wieder die Auswahl an, in der vier auserwählte Kinder der Götter festgenommen werden, um das Land vor ihrem Einfluss zu schützen – so behauptet es zumindest der Tyrann. Als Leyna bei der Auswahl ihre durch die Göttin des Herbstes verliehene Macht spürt, sieht sie schon ihr Ende nahen. Doch das Mal auf ihrer Schulter, das als Zeichen ihrer Erwählung erscheinen sollte, zeigt sich nicht. Auf einer wagemutigen Reise, deren Ziel es ist, Leynas Kräfte zu stärken und den König zu entthronen, findet sie neue Bekannte: Freunde und Feinde, die alle ihre Geheimnisse haben. Und auch die Welt der Träume und Illusionen hält einige Überraschungen für das Gotteskind bereit… Meine Bewertung Das Cover ist ein Traum, der Klappentext spannend und verlockend: Genau das waren meine Gedanken, als ich Marie Weißdorns „Tochter der Träume – Land im Schatten“ in der Vorschau des Eisermann Verlags entdeckt habe. Schon lange vor Erscheinen stand für mich fest, dass ich es lesen muss. Und siehe da: Es hält, was es verspricht. In der Geschichte folgen wir Leyna durch die magische Welt Mirandor, die einst den vier Göttern unterstand, die auch für die einzelnen Jahreszeiten stehen. Ihre Vertreter unter den Menschen, die Gotteskinder, werden jedoch vom tyrannischen König nach der traditionellen Auswahl gefangen genommen. Noch nie kehrte einer von ihnen zurück. Die Grundidee erinnert an einige bekannte Dystopien, gerade durch das Schema der Auserwählten. Doch Marie Weißdorn macht daraus etwas vollkommen Neues, versetzt die Leser in eine interessante High Fantasy-Welt und verleiht ihrer Protagonistin einen sehr sympathischen Touch, indem diese für die Gerechtigkeit einsteht und auch ein persönliches Interesse daran hat, den König zu stürzen. Leyna war anfangs ein Charakter, mit dem ich nicht so schnell warm geworden bin. Dann nahm allerdings meine Sympathie für sie zu, denn sie lernt schnell dazu, kombiniert klug und macht durchaus menschliche Fehler, die sie greifbarer machen. Ihre Emotionen wurden durch den angenehmen Schreibstil der Autorin sehr gut hervorgehoben. Auch die Nebencharaktere, allen voran Sivan und Tarin, ihre Reisebegleiter, haben die Story an vielen Stellen aufgelockert und durch ihre von Grund auf unterschiedlichen Charakterzüge für interessante Wendungen gesorgt, die ich in dem Maß nicht vorhergesehen habe. In der zweiten Hälfte des Buches nimmt die Geschichte sehr rasant an Spannung zu, während Leyna immer mehr auf ihre Kräfte vertraut. Gerade die Hintergrundinformationen, deren Großteil lange verschlossen gehalten wird, sorgen für Neugier beim Leser. Sivans schweigsame Art hat mir ordentlich zu denken gegeben, Leynas Kräfte haben mich auf Trab gehalten, während ihre Macht anwuchs, und auch die Götter, über die ich im zweiten Teil der Reihe gern noch mehr erfahren würde, waren innovativ gestaltet und hätten gern noch ein wenig mehr Spielzeit haben können. Die Prophezeiungen und Rätsel in Gedichtform haben ebenfalls sehr gut zum Buch gepasst und man kann deutlich daran sehen, wie vielfältig Marie Weißdorns Schreibstil ist. Der Epilog des Buches schreit förmlich nach einer Fortsetzung, in der die Geheimniskrämerei und Rätselraterei sicherlich noch weitergehen wird. Ich habe es sehr genossen, endlich mal wieder ein tolles Fantasy-Buch ohne eine Liebesgeschichte im Vordergrund zu lesen. „Tochter der Träume – Land im Schatten“ ist somit definitiv eines meiner Highlights in diesem Monat.

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Ein gelungenes und packendes Debüt, ebenso ein wundervoller Auftakt zu einer neuen Trilogie!
von Viktoria K. am 02.11.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

„Wie aus weiter Ferne drang ein grollendes Lachen an ihre Ohren. Dann gab ihr Körper auf uns sie fiel in einen tiefen Schlaf!“ - Zitat aus dem Buch Vor vielen Jahren haben sich die Götter von Mirandor abgewandt, seither wird das Land von einem grausamen und habgierigen König beherrscht. Er... „Wie aus weiter Ferne drang ein grollendes Lachen an ihre Ohren. Dann gab ihr Körper auf uns sie fiel in einen tiefen Schlaf!“ - Zitat aus dem Buch Vor vielen Jahren haben sich die Götter von Mirandor abgewandt, seither wird das Land von einem grausamen und habgierigen König beherrscht. Er unterdrückt das Volk und lässt sie glauben, dass er ein gutmütiger König ist und alles zu ihrer Sicherheit dient. Jedes Jahr wählen die Götter besondere Kinder aus, die dem Volk anstatt der Götter bestehen sollen. Der König nimmt diese jedes Fall gefangen um seine Macht sichern zu können. Am Tag der Auswahl spürt Leyna, dass sie das Gotteskind der Herbstgöttin ist. Allerdings bleibt ihr Mahl verborgen, sie kann fliehen. Schon nach kurzer Zeit gerät sie in Lebensgefahr und wird von einem mysteriösen Fremden gerettet. Fortan begleitet sie dieser auf ihrer gefährlichen Reise. Leyna muss ihre Magie entdecken und lernen diese zu beherrschen, außerdem muss sie den Glauben an sich selbst finden. Denn eines ist vollkommen klar: Der Weg vor ihr ist steinig und birgt viele Gefahren, er wird ihr körperlich und seelisch einiges abverlangen wird. Zum Cover: Das Cover hat mich schon damals, als es auf Facebook gepostet wurde, total verzaubert! Die vier Jahrzeiten harmonieren perfekt, die Übergänge zu einander sind gut gelungen. Die goldene Schrift wurde gut gewählt, da diese zum Herbst passt, der in diesem Band eine besondere Rolle spielt. Der Traumschein, der die Worte zusätzlich hervorhebt, gefällt mir ebenso. Besonders freut es mich, dass kein Gesicht bei der jungen Frau zu sehen ist, so hat der Leser die Möglichkeit seiner Fantasie freien Lauf zu lassen. Zum Inhalt: Tochter der Träume - Land im Schatten ist der Debütroman von Marie Weißdorn. Außerdem ist er der Auftakt zu einer neuen Trilogie. Schon der Prolog bietet einem einen besonderen Einblick in die Sicht der Geschichte. Es ist die einzige Szene in derer man aus der Sicht der Götter liest. Die Geschichte liest man hauptsächlich aus Leynas Sicht, hin und wieder wechselt man zu Sivan. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm flüssig und locker, sodass das Buch gut zu lesen war. Der Plot und die Umsetzung sind absolut fesselnd. Je mehr Seiten ich gelesen habe umso weniger konnte ich das Buch weglegen. Die Hälfte des Buches (knapp 200 Seiten) habe ich an einem einzigen Tag gelesen. Die Autorin hat mich mit ihrer Geschichte wortwörtlich in den Bann gezogen, die Magie hat mich überwältig. Gekonnt hat sie Spannung aufgebaut, jedes Ereignis war gut durchdacht, sodass bei mir niemals Langweile aufkam. Die Magie, die in dieser Welt eine große Rolle spielt, wurde perfekt in Szene gesetzt. Dadurch konnte ich mir die Anwendung und den Fluss der Magie gut vorstellen. Die Welt von Mirandor hat die Autorin ebenso gut dargestellt. Ich habe mich sofort zu Recht gefunden. Jedes Tier, jede Person und die gesamte Umgebung wurden detailliert beschrieben, sodass in meinem Kopf ein richtiges Bild entstanden ist. Ein kleines Problem, welches ich hatte, hängt mit den Gefühlen von Leyna zusammen. Leider kann ich darauf nicht eingehen, sonst würde ich nämlich gravierend spoilern. Während des Lesens tauchen unglaublich viele Fragen auf, einige davon werden im Laufe der Geschichte beantwortet. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, Vermutungen bzw. Spekulationen über diese verschiedenen Fragen zu machen. Manche davon waren richtig, das hat mich sehr gefreut. Leider sind am Ende unzählige Fragen offen geblieben, beinahe zu viele. Im zweiten Band müssen unbedingt einige davon beantwortet werden. Immer wieder gab es in der Geschichte unerwartete Wendungen, welche die Spannung noch mehr nach oben trieben. Das Buch ist nicht abgeschlossen und doch ist ein Handlungsstrang zu Ende. Durch den Epilog gibt es einen kleinen Cliffhanger über den man unbedingt mehr erfahren möchte und der Fortsetzung entgegen fiebert. Aufgrund der kleinen Kritikpunkte, die ich angemerkt habe vergebe ich 4,5 Sterne. Da es aber nicht möglich ist, habe ich beschlossen auf 5 Sterne aufzurunden. Die Protagonisten: Leyna ist am Anfang noch ein junges Mädchen, die noch keine Ahnung von der Welt hat. Jedoch plagen sie große Zweifel gegenüber dem König. Im Laufe der Geschichte lernt sie, dass nichts so ist wie es scheint. Außerdem muss sie einige schlimme Dinge verkraften und muss zu sich selbst finden. Die Liebe zu ihrer Familie habe ich besonders gespürt, auch das Bedürfnis das Richtige zu tun, die Angst zu versagen und ihr Mitgefühl sind sehr stark ausgeprägt. Sivan ist von Beginn an still und geheimnisvoll, er redet ungern und möchte am liebsten nicht gestört werden. Trotzdem war er mir sofort sympathisch und ich mochte ihn. Er kann unglaublich gut kämpfen und tut alles, damit niemand herausfindet warum und wer er ist. Auch er verändert sich im Laufe der Geschichte stark und muss sich seinen inneren Dämonen stellen, jener „Kampf“ wird aber ist diesem Band nicht entschieden. Urs ist ein quirliges, kleines Kerlchen, den ich sofort in mein Herz geschlossen habe, obwohl er hin und wieder sehr nervig sein kann. Tarin ist ein freundlicher junger Mann, er hat ein großes Wissen und liebt es andere Geschichte darüber zu erzählen. Er wirkt unscheinbar und immer fröhlich, allerdings ist er mehr als das. Lodon war mir von Anfang an unsympathisch, dies hat sich auch im Laufe der Geschichte nicht geändert. Ich konnte seine Beweggründe einfach nicht verstehen. Ich glaube, dass sich das auch in der Fortsetzung nicht ändern wird. Natürlich gibt es noch weitere Protagonisten, auf diese gehe ich absichtlich nicht ein, damit ich nicht spoilere. (Hoffentlich haben die Beschreibungen nicht gespoilert.) Mein Fazit: Das Buch ist ein absolut gelungener Auftaktroman zu einer neuen Trilogie. Außerdem ein wahrlich gelungenes Debüt! Es gibt so gut wie nichts zu kritisieren. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung und werde den Werdegang der Autorin auf jeden Fall weiter beobachten!

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Schlaflose Nächte garantiert
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 31.10.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Schlafen wird überbewertet, wenn man in einer derart fantastischen, durchdachten, neuartigen und magischen Welt gefangen genommen werden kann! Ich konnte das Buch nicht mehr weglegen und die Charaktere sind jetzt schon gefühlsmäßig meine besten Freunde - oder Feinde! Leyna, Tarin, Urs und Sivan (Ach, Sivan ... ) haben sich... Schlafen wird überbewertet, wenn man in einer derart fantastischen, durchdachten, neuartigen und magischen Welt gefangen genommen werden kann! Ich konnte das Buch nicht mehr weglegen und die Charaktere sind jetzt schon gefühlsmäßig meine besten Freunde - oder Feinde! Leyna, Tarin, Urs und Sivan (Ach, Sivan ... ) haben sich von den ersten Seiten an in mein Herz gestohlen und die Autorin versteht sich darin, Geheimnisse und Spannung bis zum Zerbersten aufzubauen! Besser als jeder famose Traum ... wenn man träumen könnte ;) Absolute Leseempfehlung für alle, die ... nein, für alle! Absolute Leseempfehlung für alle. Punkt.

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Treu dem König oder den Göttern?
von Isbel am 01.12.2016
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Den Einstieg in die Geschichte fand ich sehr schön. Der Epilog hat einen Haufen Fragen aufgeworfen, die auch zum Ende des Buches nicht vollständig beantworten wurden. Aber das haben Reihen ja schließlich auch an sich und ich erwarte es. Die Geschichte wird hauptsächlich von Leyna, einem Gotteskind, erzählt. Allerdings... Den Einstieg in die Geschichte fand ich sehr schön. Der Epilog hat einen Haufen Fragen aufgeworfen, die auch zum Ende des Buches nicht vollständig beantworten wurden. Aber das haben Reihen ja schließlich auch an sich und ich erwarte es. Die Geschichte wird hauptsächlich von Leyna, einem Gotteskind, erzählt. Allerdings springt der Erzähler auch mal in die Sicht von Sivan oder den Gegenspielern. Diese Abschnitte sind so kurz bzw. mehr Fragen aufwerfend als erklärend, dass sie mir nicht so ganz gefallen haben. Bis auf die Perspektive von Lodon. Von ihm hätte ich gerne mehr gelesen, aber die Autorin meinte in der Leserunde, dass man darauf im nächsten Band hoffen darf. Die Welt bzw. Mirandor wird sehr detailreich beschrieben und ich habe das Gefühl gehabt, dass die Autorin sich einen Haufen Gedanken dazu gemacht. Die Tiere und Orte von Mirandor konnte ich mir demnach sehr gut vorstellen. Das Magiesystem der Welt ist abstrakt. Ja, ich weiß. Jedes Magiesystem ist irgendwie abstrakt. Aber mir fällt grad ein besseres Wort ein. Ich will da jetzt auch nicht viel rüber schreiben, da ich denke, dass es schöner ist, wenn ihr die Magie mit Leyna gemeinsam kennenlernt. Die Handlung würde ich als Reisegeschichte beschreiben. Nach der Auswahl ist Leyna ständig unterwegs, um ihren Zielort zu erreichen. Die Reise ist aber keine Aneinanderreihung von langweiligen Tagen, sondern sie hat mit einigen Problemen und Hindernissen zu kämpfen. Schließlich möchte der König alle Gotteskinder zu sich gebracht haben. Und man lernt zudem durch Gespräche und Taten die Charaktere besser kennen. Mit einigen Sachen konnte mich die Autorin überraschen, andere fand ich sehr offensichtlich. Kommen wir zu den Charakteren. Leyna trifft auf Flucht drei Reisegefährten. Wer sich da jetzt überraschen lassen will, überspringt am besten den Absatz. Wir lernen als erstes den plappernden Urs kennen und den schweigsamen Sivan. Beide sind so ziemlich das Gegenteil voneinander. Urs fand ich anfangs ziemlich süß, aber zum Ende habe ich mich Sivan Meinung angeschlossen. Auf Dauer wäre ich wohl auch etwas genervt. Sivan ist der geheimnisvolle in der Runde. Er redet kaum über sich selbst und hat in seiner Vergangenheit anscheinend etwas getan, was ihm immer noch zu schaffen macht. Nichtsdestotrotz konnte ich seine Handlungen und Denkweisen nachvollziehen, auch wenn ich nicht immer einverstanden damit war. Der dritte im Bunde ist Tarin. Er ist nett, weiß viel, hat eine Gabe und hilft Leyna wo es ihm möglich ist. Kommen wir zu Leyna selbst. Ich möchte jetzt nicht viel über sie schreiben, nur das ich im Laufe des Lesens komplett den Zugang zu ihr verloren habe. In der Leserunde habe ich es mit "Sie ist mir zu "perfekt"" beschrieben, aber um das zu erläutern, müsste ich zu viel spoilern. Ich kann nur sagen, dass meine Mitleserundenleser das ganz anders sahen. Das ist wohl Geschmackssache. Fazit Ein schöner Einstieg in die Trilogie, die mit einer detailreichen Welt und vielen spannenden Fragen auf den Leser wartet. Leider habe ich den Zugang zu den Charakteren verloren und werde die weiteren Bände nicht lesen.

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