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Tod am Semmering

Historischer Kriminalroman

(9)
Österreich 1922. Im Grandhotel Panhans am Semmering trifft sich die feine Gesellschaft zu einem wohltätigen Tanzkurs. Doch der schöne Schein trübt sich, als einer der Gäste vegiftet wird. Inmitten eines Schneesturms ist das Hotel von der Außenwelt abgeschnitten, die Polizei unerreichbar und ein Entkommen unmöglich - auch für den Mörder. Die pensionierte Lehrerin Ernestine Kirsch und ihr Begleiter Anton Böck machen sich daran, den dramatischen Vorfall aufzuklären - und stoßen auf ein noch viel entsetzlicheres Verbrechen.
Portrait
Beate Maly wurde 1970 in Wien geboren, wo sie bis heute mit ihrem Mann und ihren drei Kindern lebt. Zum Schreiben kam sie vor rund zwanzig Jahren. Zuerst verfasste sie Kinderbücher und pädagogische Fachbücher. Seit rund zehn Jahren widmet sie sich dem historischen Roman und liefert mit »Tod am Semmering« ihren ersten Kriminalroman.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 272
Erscheinungsdatum 19.10.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95451-995-8
Reihe Historischer Kriminalroman
Verlag Emons Verlag
Maße (L/B/H) 204/139/28 mm
Gewicht 330
Verkaufsrang 18.451
Buch (Taschenbuch)
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Ein krimineller Leckerbissen für Agatha Christie Fans
von Sternenlicht_ am 26.11.2016

Tod am Semmering ist der erste Fall des Ermittlerduos Ernestine und Anton. Dieses Buch habe ich vom Emons Verlag als Leseexemplar erhalten. Die Rezension ist freiwillig und spiegelt meine ehrliche Meinung wider. Titel: Tod am Semmering Autorin: Beate Maly Erscheinungsdatum Erstausgabe: 19.10.2016 Aktuelle Ausgabe: 19.10.2016 Verlag: Emons Verlag Flexibler Einband 272 Seiten Inhalt: Ernestine Kirsch, eine pensionierte Lehrerin,... Tod am Semmering ist der erste Fall des Ermittlerduos Ernestine und Anton. Dieses Buch habe ich vom Emons Verlag als Leseexemplar erhalten. Die Rezension ist freiwillig und spiegelt meine ehrliche Meinung wider. Titel: Tod am Semmering Autorin: Beate Maly Erscheinungsdatum Erstausgabe: 19.10.2016 Aktuelle Ausgabe: 19.10.2016 Verlag: Emons Verlag Flexibler Einband 272 Seiten Inhalt: Ernestine Kirsch, eine pensionierte Lehrerin, und Anton Böck, ein Apotheker, sind ein ungleiches Ermittlerduo. In diesem Fall ermitteln sie im Panhans Hotel am Semmering. Während Ernestine und Anton an einem Wohltätigkeitstanzkurs teilnehmen, geschieht ein Mord. Doch mitten im Schneesturm kann niemand das Hotel verlassen - auch der Mörder nicht. Die Polizei kann aufgrund des Schneefalls nicht gerufen werden. Da greifen Ernestine und Anton mit viel Witz und Charme in das Geschehen. Meinung: Sind Sie auch ein Agatha Christie-Fan? Dann sind Sie hier genau richtig! Das Buch hatte mich sofort fasziniert, als ich den Klappentext sowie den Hinweis zum Buch gelesen hatte: "Ein wunderbar fein gesponnener Kriminalroman, wie ihn Agatha Christie nicht besser hätte ersinnen können". Zugegebenermaßen, als große Agatha Christie-Bücher-Liebhaberin habe ich die Aussage ganz schön anmaßend gefunden, aber doch wollte ich wissen, ob dieses Buch wirklich an Agatha-Christie-Qualität heranreicht. Kann ja wirklich sein, dass jemand es schafft so gute Bücher wie die Queen of Crime zu schreiben! Zu welchem Schluss ich gekommen bin, erfahren Sie in den weiteren Abschnitten... Der Titel ist ziemlich normal und durchschnittlich, deutet aber schon den Ort des Geschehens sowie das Genre an. Das Cover war allerdings ein Fest für die Augen. In mehrheitlich schwarz-weiß mit cappucino-farbenem Randmuster war das Cover ein echter Augenschmaus für mich. Hat mir gut gefallen. Der Klappentext weckte sehr viel Neugierde und auch Assoziationen mit "Mord im Orientexpress". Der Aufbau der Handlung ist sehr klassisch und fängt mit der Einführung aller Personen an. Der Anfang ist langsam, aber keineswegs langweilig! Ich fand es sehr spaßig, alle Protagonisten und Nebenpersonen kennen zu lernen. Frau Maly ist es gut gelungen, mir absolut alle Figuren der Geschichte näher zu bringen mit Beschreibungen kleiner Charakterzüge und angedeutete Konflikte. Selbst die kleineren Rollen des Kriminalfalls, z.B. der Koch und die Küchengehilfin wurden lebendig. Nach ungefähr Eindrittel des Buchs ereignet sich der erste Höhepunkt und ab da wurde es sehr sehr spannend. Ich hatte die letzten Zweidrittel des Buches in einem Rutsch durchgelesen! Die zweite Phase des Buchs befasst sich mit der Motivensammlung, den Verdächtigen-Befragungen und der Ermittlungsarbeit des Amateur-Ermittlerduos. Dabei gehen Ernestine und Anton auf eine beachtlich kreative Weise vor. Zum Ende hin verdichten sich die Hinweise, aber trotzdem war die Aufdeckung des Täters für mich sehr überraschend. Ich war von der Auflösung sehr positiv angetan. Die Raffinesse, die ich bei Frau Agatha Christies Krimiromanen stets bewundert habe, ist auch hier zum Teil wiederzufinden. Auch wenn Tod am Semmering meines Erachtens hinsichtlich Raffinesse, Überraschungsmomente, Kreativität und Qualität nicht an "Mord im Orientexpress" oder "Vorhang" von Agatha Christie heranreicht (für mich waren diese Bücher absolute Meisterwerke), so bewegt sich dieses Buch auf jeden Fall in der Weite von Agatha Christies anderen Werken, die auch sehr gut sind, aber das Meisterwerk-Level nicht erreicht haben. Während Ernestine, eine resolute, ganz und gar neugierige Dame mit einer dicken Haut, leidenschaftlich gerne Detektivin spielt, ist ihr Partner Anton ein eher bequemer Mensch, der gerne seine Ruhe haben möchte aber nicht darf. So ist die Ermittlungsarbeit durch dieses ungleiche Paar durchaus sehr amüsant und vor allem charmant zu verfolgen. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt durch Antons Schwäche für Leckereien und durch ihre netten Interaktionen miteinander. Anton erinnert mich zuweilen ein wenig an Hastings, der nicht ganz so scharfsinnig ist wie sein Detektivfreund. Aber leider ist Ernestine auch noch ziemlich am Anfang ihrer Detektivkarriere und auch noch kein Poirot. Und trotzdem habe ich sie beide nach einer anfänglichen Gewöhnung an ihre Eigenarten in mein Herz geschlossen und hoffe nur noch, dass es viele weitere Bände mit ihnen als Detektive gibt. Der Schreibstil, die Darstellung aller Motive und auch die Sprache haben mir gefallen. Hier erscheint alles stimmig und durch bildhafte Beschreibungen gelingt es Frau Maly, eine geheimnisvolle und spannende Atmosphäre zu schaffen. Fazit: Ein klassischer Krimi, der Agatha Christie-Fans gefallen wird. Ich bin absolut zufrieden mit diesem Buch und wünsche mir mehr von diesem lustigen Duo. 5 Sterne für diesen charmanten Krimi, der das Feeling eines klassischen Krimis absolut inne hat. Solange es noch kalt ist, greifen Sie bei diesem Winterkrimi zu!

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der alte Glanz ist längst vorüber ...
von Gertie Gold aus Wien am 25.11.2016

Schauplatz dieses Krimis ist das Grandhotel Panhans am Semmering in Niederösterreich. 1922 hat das Hotel seine Blütezeit längst hinter sich. Es ist nur mehr ein Abklatsch des imperialen Glanzes und trotzdem lässt Beate Maly das Flair der Belle Epoque wieder auferstehen. Inhalt: Ernestine Kirsch, eine pensionierte Lehrerin, und der Apotheker Anton... Schauplatz dieses Krimis ist das Grandhotel Panhans am Semmering in Niederösterreich. 1922 hat das Hotel seine Blütezeit längst hinter sich. Es ist nur mehr ein Abklatsch des imperialen Glanzes und trotzdem lässt Beate Maly das Flair der Belle Epoque wieder auferstehen. Inhalt: Ernestine Kirsch, eine pensionierte Lehrerin, und der Apotheker Anton Böck, sind eingeladen, im feudalen Panhans an einem Tangokurs teilzunehmen. Der Kreis der Teilnehmer ist überschaubar. Man kennt sich aus der „Wiener Gesellschaft“. Doch nicht alle sind einander gewogen. Ressentiments aus der Vergangenheit überschatten die opulente Speisenfolge, die täglich serviert wird. Als dann der Generaloberst von Rauch, ein Ungustl ersten Ranges, ermordet aufgefunden wird, ist Ernestine in ihrem Element. In guter alter Manier von Miss Marple wird ermittelt. Verdächtig sind alle. Dazu kommt, dass das Hotel und die Umgebung (man befindet sich ja auf knapp 1.000m Seehöhe) vollkommen eingeschneit sind. Keiner kann das Hotel verlassen, aber auch der Polizei ist es nicht möglich ins Hotel zu gelangen. Sogar die Stromversorgung versagt und die illustre Gesellschaft ist mit sich selbst und einem Mörder allein. Doch der Generaloberst wird nicht das letzte Opfer sein. Wird Ernestine den Mörder zur Strecke bringen? Meine Meinung: Beate Maly versteht es meisterhaft ihre Leser in das Jahr 1922 zurückzuversetzen. Die Beschreibung von Hotel und Gästen, von den Speisen (bei denen einem das Wasser im Mund zusammenläuft) und die authentische Sprache der Protagonisten machen diesen Krimi zu einem echten Genuss. Mit einer Prise Humor, ein wenig Sozialkritik und einem tiefen Einblick in die verwundeten Seelen von anwesenden Kriegsteilnehmern ermittelt die resolute, ehemalige Latein-Lehrerin in der tiefverschneiten Winterlandschaft. Auf Grund des engen Aktionsradius‘ ist der Fokus auf viele kleine Details gerichtet. Die Ähnlichkeit zu Agatha Christies „Mord im Orientexpress“ ist sicher kein Zufall. Sehr stimmig ist auch das in Schwarz und Weiß gehaltene Cover gelungen. Hier beweist der Emons-Verlag immer das richtige G’spür für die Authentizität. Das Grandhotel Panhans, das 1888 als Prachtbau des Jugendstils (Art déco) errichtet wurde, ist voll dieser Ornamente, die hier auf dem Buchcover optisch und haptisch perfekt umgesetzt wurden. „Tod am Semmering“ ist der erste „echte“ Krimi von Beate Maly. Die Autorin ist für ihre historischen Romane, die alle in Wien ihren Ausgangspunkt haben, bekannt. Fazit: Ein wirklich gelungener Krimi, dem ich gerne 5 Sterne und eine unbedingte Leseempfehlung gebe. Ernestine und Anton dürfen gerne wieder ermitteln.

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Ein Krimi zum Mitdenken
von Klaudia K. aus Emden am 22.11.2016

Die Geschichte spielt in Österreich um das Jahr 1922. Ernestine Kirsch fährt mit ihrem heimlichen Verehrer und Apotheker Anton Böck zu einem Tangokurs Wochenende ins Grandhotel Panhans am Semmering. Antons Leidenschaft ist nicht gerade das Tanzen aber er möchte die Gelegenheit nicht verstreichen lassen, längere Zeit mit Ernestine verbringen zu... Die Geschichte spielt in Österreich um das Jahr 1922. Ernestine Kirsch fährt mit ihrem heimlichen Verehrer und Apotheker Anton Böck zu einem Tangokurs Wochenende ins Grandhotel Panhans am Semmering. Antons Leidenschaft ist nicht gerade das Tanzen aber er möchte die Gelegenheit nicht verstreichen lassen, längere Zeit mit Ernestine verbringen zu können. Im Hotel begegnen sie einer gehobener Gesellschaftsschicht, von der das Paar nicht akzeptiert wird. Erst nachdem der erste Mord geschieht rückt die Gesellschaft zusammen. Einer der Anwesenden muss der Verbrecher sein. Die Lage spitzt sich zu, weil eine Abreise durch einen heftig einsetzenden Schneesturm unmöglich geworden ist. Ernestine und Anton ermitteln nun im Geheimen. Beate Maly hat zwei liebenswerte und charmante Charaktere geschaffen. Sie erinnern ein bischen an die schrullige Miss Marple und ihren Gehilfen. Obwohl es sich bei diesem Roman um einen sehr spannenden Krimi handelt, musste ich über das Pärchen Ernestine und Anton öfter lächeln. Der flüssige, leicht verständliche und bildreiche Schreibstil ermöglicht eine mühelose Lektüre. Ich habe einiges über die Zeit des ersten Weltkriegs dazu gelernt. Grausame aber wahre Fakten lassen eine üble Zeit vor dem geistigen Auge, dank der exzellenten Recherchearbeit von Beate Maly, auferstehen. Diese Präzision schätze ich an der Autorin. Dadurch wirkt der Krimi nicht platt sondern authentisch und in einer korrekten Zeitlinie. Ich kann diesen Roman daher jedem Leser klassischer Romane wärmstens empfehlen. Beate Maly Bücher sind aus meiner Sicht bislang immer top.

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Eine österreichische Miss Marple
von mabuerele am 17.11.2016

„...Wenn er dieses Wochenende überstand, hatte er so viele gruselige Gute-Nacht-Geschichten für Rosa, dass es für ein ganzes Leben reichte...“ Das Buch beginnt im Jahre 1917. Zwei Jungen gehen zum Spielen ins Freie. Wenige Minuten später sind sie tot. Dann wechselt die Geschichte ins Jahr 1922. Die pensionierte Lehrerin Ernestine Kirsch... „...Wenn er dieses Wochenende überstand, hatte er so viele gruselige Gute-Nacht-Geschichten für Rosa, dass es für ein ganzes Leben reichte...“ Das Buch beginnt im Jahre 1917. Zwei Jungen gehen zum Spielen ins Freie. Wenige Minuten später sind sie tot. Dann wechselt die Geschichte ins Jahr 1922. Die pensionierte Lehrerin Ernestine Kirsch wohnt zur Untermiete beim Apotheker Anton Böck. Nebenbei unterrichtet Ernestine die Kinder der Familie Rosenstein. Da Frau Rosenstein erkrankt ist, hat sie Ernestine zwei Karten für einen Tangokurs im luxuriösen Hotel am Semmering geschenkt. Heide, Antons Tochter, und Rosa, seine Enkeltochter, überredet Anton, mitzufahren. Dabei gehört Tanzen nicht zu seinen Hobbys. Im Hotel trifft sich eine illustre Gesellschaft. Doch einer von ihnen, Herr von Rauch, ist am nächsten Morgen tot. Er war schon am ersten Tag durch sein Meckern unangenehm aufgefallen. Ein heftiger Schneesturm sorgt dafür, dass niemand das Hotel verlassen kann. Selbst für die Polizei ist es unerreichbar. Selbstbewusst nimmt daraufhin Ernestine die Ermittlungen in die Hand. Die Autorin hat einen fesselnden Krimi geschrieben. Die Geschichte hat mich schnell in ihren Bann gezogen. Die Protagonisten werden gut charakterisiert. Ernestine ist neugierig. Außerdem verfügt sie über Durchsetzungsvermögen und die Fähigkeit, Menschen zu anleiten. Sie ist sich ihres Könnens bewusst und lässt sich vom Reichtum der anderen nicht beeindrucken. Anton ist eher zurückhaltend. Ohne Ernestines couragiertes Auftreten würde ihn der Fall nur marginal interessieren. Der Schriftstil des Buches lässt sich gut lesen. Der eingeflochtene Wiener Dialekt gibt den Buch seinen besonderen Flair. Geschickt hat die Autorin die Gruppe der Protagonisten zusammengesetzt. Die ältere Generation zerfällt in zwei Gruppen. Eine ist die der Kriegsgewinnler, die andere die derjenigen, bei denen der Krieg unvergessene psychische Wunden hinterlassen hat. Die wenigen jungen Leute sehen kritisch auf das Tun ihrer Eltern und wollen eigene Wege gehen. Das Zusammenleben auf engsten Raum sorgt für einen hohen Spannungsbogen. Hinzu kommen immer neue Ereignisse und Erkenntnisse, die die Zahl der möglichen Täter erhöhen. Erpressungen und Eifersucht wären mögliche Motive. Sprachliche Höhepunkte waren für mich die Gespräche zwischen den Protagonisten. Hier wird der Krieg und seine Folgen aufgearbeitet. Insbesondere das Buntschießen, das heißt die Verwendung unterschiedlicher Giftgasgranaten, steht mehrmals im Mittelpunkt. Es wird deutlich, welch grausamer Tod die Folge war. Gleichzeitig treffen die Opfer hier im Hotel auf zwei Personen, die diese Waffen hergestellt und sich damit dumm und dämlich verdient haben. Die Autorin hat ein kompliziertes Beziehungsgeflecht gestrickt. Die Gräben reichen bis tief in die Familien. Trotz der ernsten Problematik kommt der Humor nicht zu kurz, wie das kurze Zitat von Anton oben zeigt. Auflockernd wirken die Tangostunden und exzellenten Mahlzeiten. Das Cover in Schwarz-Weiß finde sehr gut gelungen. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Das liegt nicht nur in der im englischen Stil geschriebenen Krimihandlung oder an Ernestine, der österreichischen Miss Marple, sondern auch an den vielfältigen Hintergrundinformationen, sei es über Giftgasgranaten oder Arsennachweis. Für mich ist es nicht nur ein Krimi, sondern gleichzeitig ein Antikriegsbuch, denn es zeigt nicht nur unterschwellig, wie sinnlos junge Männer verheizt wurden. Selbst in den Überlebenden hat der Krieg unauslöschliche Spuren hinterlassen.

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Miss Marple läßt grüßen
von einer Kundin/einem Kunden aus Borken am 16.11.2016

Ein klassischer Kriminalroman im Stile von Agatha Christie aus der Nachkriegszeit des 1. Weltkriegs. Ernestine überrascht ihren Vermieter und heimlichen Verehrer Anton Böck mit den exklusiven Karten für einen Tangokurs-Wochenende in dem Grandhotel Panhans. Der nicht gerade tanzbegeisterte Anton möchte auf die einmalige Gelegenheit, ein Wochenende mit Ernestine zu verbringen,... Ein klassischer Kriminalroman im Stile von Agatha Christie aus der Nachkriegszeit des 1. Weltkriegs. Ernestine überrascht ihren Vermieter und heimlichen Verehrer Anton Böck mit den exklusiven Karten für einen Tangokurs-Wochenende in dem Grandhotel Panhans. Der nicht gerade tanzbegeisterte Anton möchte auf die einmalige Gelegenheit, ein Wochenende mit Ernestine zu verbringen, nicht verzichten und sagt zu. Im Hotel stoßen die Beiden auf andere Gesellschaftsschichten und erhalten von den Adeligen und Reichen zunächst wenig Akzeptanz. Die Gemeinschaft rückt näher zusammen, nachdem der erste Tote entdeckt wird. Es handelt sich um den äußerst unsympathischen und von vielen angefeindeten Unternehmer von Rauch. Er wurde vergiftet und schnell stellt sich heraus, dass der Täter aus der Tanzgemeinschaft stammen muss. Eine Flucht ist unmöglich, da das Hotel mittlerweile hoffnungslos eingeschneit ist. Somit muss der Täter enttarnt werden und Ernestine macht sich an die Arbeit... Beate Maly hat mit Ernestine und Anton zwei unglaublich liebenswerte und sympathische Hauptprotagonisten geschaffen. Es macht sehr viel Spaß als Leser den Beiden bei ihrem Abenteuer über die Schulter zu schauen. Der äußerst bildreiche und flüssig zu lesende Schreibstil der Autorin versetzt den Leser in die damalige Zeit und der historische Hintergrund wirkt sehr gut recherchiert. Immer wieder fühlte ich mich an die Agatha Christie-Klassiker um Miss Marple erinnert, aber niemals kam mir "Tod am Semmering" als Kopie dieser klassischen Kriminal-romane vor. Die Spannung wird gut aufgebaut und mit immer wieder auftauchenden neuen Details zu den einzelnen Protagonisten auf hohem Niveau gehalten. Das gut konzipierte Finale war für mich zwar überraschend, aber auch vollkommen nachvollziehbar. Die Reise in die Nachkriegszeit des 1. Weltkriegs mit den beiden Hauptprotagonisten hat mir sehr viel Freude bereitet, so dass ich hoffe, dass noch weitere Fälle folgen werden. Insgesamt kann ich gerade den Liebhabern klassischer Kriminalromane das Buch ans Herz legen und bewerte es mit aus meiner Sicht völlig verdienten 5 von 5 Sternen!!!

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Krimi mit vielen Überraschungen
von einer Kundin/einem Kunden am 13.11.2016

Inhalt: Im Prolog geht es um den Tod von zwei Kindern während des ersten Weltkriegs . Danach ein Sprung ins Jahr 1922. Die pensionierte Lehrerin Ernestine bekommt zwei Karten für einen Tangolehrgang in dem renommierten Hotel Panhans am Semmering geschenkt. Sie bittet ihren Bekannten, den Apotheker Anton Böck, sie zu... Inhalt: Im Prolog geht es um den Tod von zwei Kindern während des ersten Weltkriegs . Danach ein Sprung ins Jahr 1922. Die pensionierte Lehrerin Ernestine bekommt zwei Karten für einen Tangolehrgang in dem renommierten Hotel Panhans am Semmering geschenkt. Sie bittet ihren Bekannten, den Apotheker Anton Böck, sie zu begleiten. Der hat eigentlich wenig Interesse daran, will ihr aber den Wunsch nicht abschlagen. Schon bald nach ihrer Ankunft bricht ein Schneesturm über die ganze Region herein, so dass alle Gäste das Hotel nicht verlassen können, auch die Telefonverbindung ist abgerissen. Bereits am ersten Abend zeigt sich , dass es unter den vornehmen Gästen etliche Querelen gibt. Besonders der Generaloberst von Rauch bringt mit seinem unflätigen Benehmen alle Gäste gegen sich auf. Als er am nächsten Morgen tot in seinem Zimmer gefunden wird, herrscht unter den Gästen blankes Entsetzen. Schon bald ist klar, dass er ermordet wurde und der Mörder unter ihnen weilt. Da aufgrund der Wetterverhältnisse keine polizeiliche Untersuchung stattfinden kann, beginnt Ernestine unter Mitwirkung von Anton selber zu ermitteln. Nach und nach stellt sich heraus, dass viele der Anwesenden ein Motiv hätten und dass die Geschichte ihren Ursprung in der Vergangenheit hat. Meine Meinung: Der Autorin ist es hervorragend gelungen , eine Krimihandlung mit politischen Ereignissen zu verbinden. Auch der Humor und die Liebe erhielten ihren Platz. Die einzelnen Personen wurden gut in die Geschichte eingeführt, man konnte sich jeden gut vorstellen. Einen besonderen Raum nahmen hierbei die beiden Protagonisten ein, die mir von Anfang an sehr ans Herz wuchsen. Die Geschichte war logisch aufgebaut, es wurden geschickt neue Fährten gelegt , eine Aufklärung gab es aber erst zum Ende, so soll ein Krimi sein. Ein besonderes Lob möchte ich für das sehr schöne Cover aussprechen. Ich vergebe verdiente fünf Sterne und spreche eine Leseempfehlung aus.

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Grandhotel Panhans am Semmering 1922
von gaby2707 am 13.11.2016

Ernestine Kirsch bekommt zwei Karten für einen Wohltätigkeits-Tangokurs im Grandhotel Panhans am Semmering geschenkt. Zusammen mit Anton Böck, den sie dazu überreden kann mitzufahren, erlebt sie dort einige Tage, die die Beiden nicht so schnell vergessen werden. Zusammen mit 12 weiteren Tanzwilligen, dem wenigen Hotelpersonal und den Musikern müssen... Ernestine Kirsch bekommt zwei Karten für einen Wohltätigkeits-Tangokurs im Grandhotel Panhans am Semmering geschenkt. Zusammen mit Anton Böck, den sie dazu überreden kann mitzufahren, erlebt sie dort einige Tage, die die Beiden nicht so schnell vergessen werden. Zusammen mit 12 weiteren Tanzwilligen, dem wenigen Hotelpersonal und den Musikern müssen sie eingeschneit im Hotel verharren. Als dann ein erstes Todesopfer zu beklagen ist, liegen die Nerven bald schon blank. Aber Ernestine ist die Ruhe selbst und verpflichtet Anton ihr bei den Ermittlungen mangels Polizei zur Seite zu stehen. Beate Maly erzählt in einer so farbigen und gut vorstellbaren Sprache, dass ich alles direkt vor mir sehe. Die Dialoge und Gespräche ziehen mich magisch in die Geschichte rein. Am liebsten würde ich meine Kommentare hier und da dazu abgeben. Interessante, vielschichtige und sehr unterschiedliche Charaktere farbig geschildert ziehen in meinen Kopf ein. Besonders leid tut mir hier die junge Mietzi, die als Zimmermädchen im Hotel ihr Geld verdient. Politische Einflüsse halten in die Geschichte genauso Einzug, wie ein wenig Romantik, Humor, die sehr gut beschriebene Atmosphäre im Hotel, vielfältige kulinarische Genüsse und vor allem die Suche nach dem Motiv des Täters. Als dieser dann gefunden ist, war ich sehr überrascht, konnte sein Motiv aber sehr gut nachvollziehen. Ein wunderbarer historischer Krimi mit einer spannenden Geschichte und gut recherchierten Hintergründen.

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Wieder ein Super-Buch von der Autorin Beate Maly
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 12.11.2016

Dieses Buch ist wieder enorm spannend. Es ist ein super Krimi, mit Gänsehaut, viel Humor, und auch ein wenig Romantik. Man kann einfach nicht loslassen, bis man bei der letzten Seite ist.... Ich freu mich schon jetzt wieder auf die nächsten Bücher von Beate Maly.

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Unblutiger Krimi für Zwischendurch
von einer Kundin/einem Kunden am 29.11.2016

Anlässlich einer wohltätigen Tanzveranstaltung trifft sich die High Society 1922 im Grandhotel Panhans am Semmering. Unter ihnen finden sich unverhofft auch die pensionierte Lehrerin Ernestine Kirsch und der Wiener Apotheker Anton Böck wieder. Als einer der Gäste vergiftet aufgefunden wird, ist es mit dem entspannten Wochenende allerdings vorbei. Da... Anlässlich einer wohltätigen Tanzveranstaltung trifft sich die High Society 1922 im Grandhotel Panhans am Semmering. Unter ihnen finden sich unverhofft auch die pensionierte Lehrerin Ernestine Kirsch und der Wiener Apotheker Anton Böck wieder. Als einer der Gäste vergiftet aufgefunden wird, ist es mit dem entspannten Wochenende allerdings vorbei. Da die Polizei aufgrund der schlechten Wetterlage nicht zur Hilfe eilen kann, beschließt Fräulein Kirsch selbst auf Verbrecherjagd zu gehen. "Tod am Semmering" ist Beate Malys erster Kriminalroman. Die für ihre historischen Romane bekannte Autorin verzichtet darin auf großes Blutvergießen und umständliche Polizeiarbeit und lässt eine neugierige Lehrerin zur Ermittlerin werden. Mir hat dieses Buch gut gefallen und ich empfehle ihn unter anderen Fans von Agatha Christie. Kleiner Tipp: Lesen Sie dieses Buch nicht auf leerem Magen - die ausführlich beschriebenen üppigen Festmahle bringen Ihren Magen garantiert zum Knurren!

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