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Tod im Beginenhaus / Adelina Burka Bd. 1

Historischer Roman. Originalausgabe

(13)
Die Apothekerstochter. Der Medicus. Ein unbekannter Mörder
Herbst in Köln. In einem Spital der Beginen stirbt ein verwirrter alter Mann. Und das war nur der erste Tote. Eine Seuche? Adelina, die Tochter des Apothekers, glaubt nicht daran. Doch wem nutzt der Tod der armen Kranken? So selbstlos sich die frommen Frauen um die Geistesschwachen kümmern, mit jeder Leiche rückt die Schließung des Beginenhauses näher. Adelina hegt einen Verdacht, und den will sie beweisen, so sehr ihr Vater um den Ruf seiner eigensinnigen Tochter fürchtet. Aber heiraten will die ohnehin nicht. Schon gar nicht ihren seltsamen Untermieter, den Medicus Burka. Oder vielleicht doch?
Portrait
Petra Schier, Jahrgang 1978, lebt mit ihrem Mann und einem Schäferhund in einer kleinen Gemeinde in der Eifel. Sie studierte Geschichte und Literatur und arbeitet seit 2003 als freie Lektorin und Autorin.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 346
Erscheinungsdatum 01.11.2005
Serie Apothekerin Adelina 1 1
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-23947-2
Reihe Apothekerin Adelina 1
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 190/116/32 mm
Gewicht 321
Auflage 6
Verkaufsrang 15.394
Buch (Taschenbuch)
8,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Beginen waren Frauengemeinschaften, die unter einer Vorsteherin ohne Klostergelübde in Beginenhöfen lebten und im Mittelalter sehr verbreitet waren. Ein Spital der Beginen in Köln ist der Schauplatz dieses Kriminalromans mit historischem Hintergrund. Der Leser gewinnt einen kleinen Einblick in das tägliche Leben in einer schweren Zeitepoche, Beginen waren Frauengemeinschaften, die unter einer Vorsteherin ohne Klostergelübde in Beginenhöfen lebten und im Mittelalter sehr verbreitet waren. Ein Spital der Beginen in Köln ist der Schauplatz dieses Kriminalromans mit historischem Hintergrund. Der Leser gewinnt einen kleinen Einblick in das tägliche Leben in einer schweren Zeitepoche, man kann die Doppelmoral des Adels beobachten, aber auch den mächtigen Einfluss der Kirche, um den Drang nach Wissen auf medizinischem Gebiet zu unterbinden. Den Gegenpol zu diesen Schwierigkeiten bildet das Wachsen einer zarten Liebe zweier Menschen, die sich der medizinischen Betreuung Hilfsbedürftiger verschrieben haben. Unterhaltsam und aufschlussreich.

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Kundenbewertungen


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Historischer Krimi mit 3,5 Sternen
von NML am 16.05.2007

Zum Inhalt des Buches.Koeln im 14 Jahrhundert, die Apothekerstochter Adelina, bringt regelmaessig Kraeuter in das Beginenhaus. Dort sind vorallem Menschen untergebracht die an Geisteskrankheiten leiden. Eines Tages bricht eine seltsame Krankheit aus und Adelina ist sogleich der Ueberzeugung, dass die Menschen an einer Vergiftung gestorben sind. Dies zu beweisen... Zum Inhalt des Buches.Koeln im 14 Jahrhundert, die Apothekerstochter Adelina, bringt regelmaessig Kraeuter in das Beginenhaus. Dort sind vorallem Menschen untergebracht die an Geisteskrankheiten leiden. Eines Tages bricht eine seltsame Krankheit aus und Adelina ist sogleich der Ueberzeugung, dass die Menschen an einer Vergiftung gestorben sind. Dies zu beweisen ist viel schwerer als Adelina gedacht hat, doch mit der Hilfe des attraktiven Maedicus Burka, kommen die beiden sehr schnell ans Ziel. Das Buch ist schnell und fluessig geschrieben, ich moechte nicht sagen dass es nicht gut war, aber mir fehlt einfach die Spannung und man ahnt ziemlich schnell wer hinter den Taten steckt. Es fehlt dem Buch einfach ein bisschen Pfeffer, ausserdem fand ich teilweise die Beschreibungen ekelhaft, wie z.B. interessiert es mich weniger wie das Erbrochene aussieht.... Ich werde aber mit Sicherheit den 2ten Teil Tod im Dirnenhaus lesen!!!

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Ein wunderbar historischer Roman
von Nici´s Buchecke am 09.08.2016

Die Beschreibung des Romans hat mich neugierig gemacht. Bisher habe ich zwei historische Romane der Autorin gelesen. Auch dieses Mal fand ich schnell in das Buch hinein. Adelina ist die Hauptperson dieser Geschichte, wie man auch schon dem Klappentext entnehmen kann. Sie ist eine wirklich bescheidene Person, die sich... Die Beschreibung des Romans hat mich neugierig gemacht. Bisher habe ich zwei historische Romane der Autorin gelesen. Auch dieses Mal fand ich schnell in das Buch hinein. Adelina ist die Hauptperson dieser Geschichte, wie man auch schon dem Klappentext entnehmen kann. Sie ist eine wirklich bescheidene Person, die sich selbst immer wieder an letzte Stelle setzt. Sie ist für ihre Familie der Kleber, der alles zusammenhält. Aufopferungsvoll sorgt sie sich um ihren Bruder und ihren Vater. Ihre Fürsorge, um schwächere und benachteiligtere Personen ist wirklich rührend. Sie war mir dadurch sehr sympathisch, aber typisch Frau war sie auch sehr neugierig. Neklas Burka, der Medicus, war eine Person, die mir zu Beginn sehr suspekt war. Ich wusste ihn nicht richtig einzuschätzen. Aber auch nach Beendigung des Romans schwirren einzelne Fragen über ihn in meinem Kopf rum. Er ist ein Charakter, den man eben schwer einschätzen kann. Er ist ein Medicus, der ohne Zweifel sein Handwerk versteht. Mir hat seine Art mit Adelina umzugehen sehr gefallen und so manches Mal hatte ich beim Lesen ein Lächeln auf den Lippen. Die Charaktere hat die Autorin mit all ihren Eigenheiten wunderbar dargestellt, so dass man zu jedem ein bestimmtes Bild im Kopf hatte. An Herz und Gefühl mangelte es ebenso wenig wie an Rätseln, Machtspielchen und Spannung. Es weckte eindeutig die Detektivin in mir und am Ende wird man doch sehr überrascht wie sich alles fügt. Was ich an den Romanen von Petra Schier so sehr mag ist, dass man viel über die damalige Zeit erfährt, aber von den Fakten und Daten nicht erschlagen wird. Diesen Roman, auch wenn er der Auftakt einer Reihe ist, kann man aber als abgeschlossen betrachten. Wer gerne kriminalistische und historische Romane liest wird an diesem Buch eindeutig seine Freude haben. Ich möchte jedoch Adelinas Weg weiterverfolgen. Der nächste Teil heißt „Mord im Dirnenhaus“ und schon der Titel macht mich sehr neugierig. Sicher wird es nicht allzu lange dauern bis dieses Buch bei mir einzieht.

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Das abenteuerliche Leben einer Apothekerstochter
von einer Kundin/einem Kunden aus Borken am 05.04.2016

Sehr spannender und zugleich auch fesselnder historischer Kriminalroman aus der Stadt Köln im Mittelalter. In Köln werden hilfsbedürftige Menschen im sogenannten Beginen-haus gepflegt. Der plötzliche Tod eines verwirrten alten Mannes sorgt für Unruhe, zumal die nächsten Toten nicht lange auf sich warten lassen. Die Apothekerstochter Adelina hat einen schlimmen Verdacht.... Sehr spannender und zugleich auch fesselnder historischer Kriminalroman aus der Stadt Köln im Mittelalter. In Köln werden hilfsbedürftige Menschen im sogenannten Beginen-haus gepflegt. Der plötzliche Tod eines verwirrten alten Mannes sorgt für Unruhe, zumal die nächsten Toten nicht lange auf sich warten lassen. Die Apothekerstochter Adelina hat einen schlimmen Verdacht. Sie vermutet, dass die Toten vorsätzlich vergiftet wurden. Aber wer sollte die mittellosen und kranken Menschen töten wollen? Die Todesfälle sorgen aber für große Unruhe und es droht die Schließung des Beginenhauses. Vielleicht liegt hier die Erklärung für die vermeintlichen Vergiftungen. Adelina verstärkt entgegen aller Androhungen und Warnungen die Recherchen und schließt den bei ihr sesshaften Medicus Burka ins Vertrauen. Ein Fehler? Petra schier gelingt mit Tod im Beginenhaus ein äußerst gelungener historischer Kriminalroman. Schnell versetzt sie mit ihrer bildreichen und sehr flüssig zu lesenden Schreibweise den Leser in die damalige Welt. Die Hauptprotagonisten Adelina und der Medicus Burka werden gut charakterisiert und beschrieben. Es macht Spaß die Beiden in der vergangenen Zeit zu begleiten. Spannung wird sehr schnell mit den mysteriösen Todesfällen im Beginenhaus erzeugt und für den Rest der Geschichte aufrechtgehalten, um dann in einem doch überraschenden Finale zu enden. Der historische Hintergrund wirkt sehr gut recherchiert und immer gut nachvollziehbar, was Tod im Beginenhaus zu einem großen Lesevergnügen macht. Es handelt sich hier um den ersten Teil einer Serie um die Hauptprotagonistin Adelina, der auf jeden Fall Lust auf mehr gemacht hat. Insgesamt hat mir das erste Abenteuer der Apothekerstochter Adelina sehr gut gefallen, so dass ich es gerne mit 5 von 5 Sternen bewerte und an Leibhaber historischer Romane weiterempfehle!!

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Unerklärliche Todesfälle im Beginenhaus - der erste Fall für die Apothekerstochter Adelina
von Yari am 29.03.2016

Im mittelalterlichen Köln verstirbt in einem Spital der Beginen ein verwirrter alter Mann. Leider bleibt er nicht der einzige Tote. Was steckt dahinter? Adelina, eine Apothekerstochter, glaubt nicht, dass die Menschen an einem natürlichen Tod oder einer Seuche gestorben sind. Aber wem ist der Tod der bedauernswerten Kranken von Nutzen?... Im mittelalterlichen Köln verstirbt in einem Spital der Beginen ein verwirrter alter Mann. Leider bleibt er nicht der einzige Tote. Was steckt dahinter? Adelina, eine Apothekerstochter, glaubt nicht, dass die Menschen an einem natürlichen Tod oder einer Seuche gestorben sind. Aber wem ist der Tod der bedauernswerten Kranken von Nutzen? Und obwohl sich die Beginen selbstlos um die Geisteskranken kümmern, rückt mit jedem Toten die Schließung des Beginenhauses näher. Schon bald hegt die eigensinnige Adelina einen Verdacht, den sie beweisen will, auch wenn ihr Vater um ihren Ruf fürchtet. Und den Mann, den ihr Vater für sie erwählt hat, möchte sie schon gar nicht heiraten. Und dann gibt es noch den Medicus Neklas Burka, ihren Untermieter, der sich vielleicht doch schon in Adelinas Herz geschlichen hat... "Tod im Beginenhaus" ist der erste Band um die Apothekerstochter Adelina Merten aus Köln, die gerne auf eigene Faust ermittelt, und ist spannend und unterhaltsam geschrieben. Der Schreibstil ist flüssig, der Plot gut durchdacht und die Spannung steigert sich kontinuierlich. Die Charaktere der Protagonisten sind eingehend und lebendig beschrieben. Vor allem Adelina, eine etwas eigensinnige junge Frau, die sich aber selbstlos um Vater und Bruder kümmert, und das Herz auf dem rechten Fleck hat, war mir gleich sympathisch. Ihr Vater ist ebenfalls gut beschrieben. Er ist ein Wissenschaftler, wie er im Buche steht. Leider verändert sich sein Wesen durch beginnende Demenz, was für ihn selbst, aber auch für Adelina nicht einfach ist. Neklas Burka ist ebenfalls ein sympathischer, wenn auch ein wenig geheimnisvoller Mann. Hervorheben möchte ich die hervorragende Recherche zu den historischen Begebenheiten. Dadurch entsteht vor den Augen des Lesers ein anschauliches Bild vom Leben in Mittelalter, aber auch von der Stadt Köln. Dieser historische Krimi hat mich mit Spannung, überraschenden Wendungen und einer Liebesgeschichte sehr gut unterhalten. Ich vergebe fünf Sterne und eine absolute Leseempfehlung.

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Alles was ein historischer Krimi beinhalten soll - Spannung, Mord, Tragik, Liebe und geschichtlich gut recherchiert.
von Ambermoon aus Wien am 18.06.2015

Die Charaktere sind gut herausgearbeitet und authentisch. Vor allem die Hauptprotagonistin hat mich begeistert. Eine starke Frau, manche würden auch emanzipiert sagen, die ihren eigenen Weg geht, nichts von Heirat hält und mit ihrer spitzen Zunge ihren Standpunkt klarmacht. Sie kümmert sich um ihren geistig verlangsamten Bruder und ihren... Die Charaktere sind gut herausgearbeitet und authentisch. Vor allem die Hauptprotagonistin hat mich begeistert. Eine starke Frau, manche würden auch emanzipiert sagen, die ihren eigenen Weg geht, nichts von Heirat hält und mit ihrer spitzen Zunge ihren Standpunkt klarmacht. Sie kümmert sich um ihren geistig verlangsamten Bruder und ihren Vater. Ihr Vater ein verschrobener Wissenschaftler und Apotheker, der langsam aber deutlich senil wird. Sie hat also alle Hände voll zu tun. Und dann breitet sich auch noch eine rätselhafte Krankheit im Beginen-Hospital aus und ein geheimnisvoller Medicus taucht als Untermieter auf, der es ihr nicht unbedingt leicht macht. Die Auflösung der Mordfälle war für mich äußerst überraschend, hätte ich doch niemals damit gerechnet. Die Erzählweise ist sehr angenehm und der Roman lässt sich dadurch leicht und flüssig lesen. Das Köln im 14. Jahrhundert wird sehr bildhaft beschrieben und nichts wird beschönigt. Man taucht vollends in diese schwere Zeit ein. Trotzdem der Roman ein paar ernste Themen wie Demenz und der Umgang mit geistig Retadierten behandelt, ist er sehr unterhaltsam und lässt einen auch manchmal schmunzeln. Fazit: Ein spannender historischer Krimi mit sympathischen Charakteren und einer überraschenden Auflösung. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und die weiteren Teile dieser Reihe wurden von mir schon bestellt. Die Autorin behalte ich auf jeden Fall im Auge.

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Tod im Beginenhaus
von kleeblatts-buecherblog aus Mertesheim am 03.07.2013

Adelina lebt zusammen mit ihrem Vater und ihrem Bruder Vitus in einem kleinen Häuschen, in welchem ihr Vater auch eine Apotheke betreibt. Sie hilft ihrem Vater in der Apotheke, kümmert sich rührend um ihren behinderten Bruder und den Haushalt. Außerdem geht sie fast täglich in das Beginenhaus, um den... Adelina lebt zusammen mit ihrem Vater und ihrem Bruder Vitus in einem kleinen Häuschen, in welchem ihr Vater auch eine Apotheke betreibt. Sie hilft ihrem Vater in der Apotheke, kümmert sich rührend um ihren behinderten Bruder und den Haushalt. Außerdem geht sie fast täglich in das Beginenhaus, um den dortigen Kranken Mut und Trost zuzusprechen und Arzneien abzuliefern. Als im Beginenhaus jedoch Kranke sterben und alles auf eine Vergiftung hindeutet, fängt Adelina an, Fragen zu stellen und Zweifel anzudeuten. Zusammen mit dem Medicus Neklas Burka, der sich in Adelinas Gästekammer eingemietet hat, versucht sie dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Doch sie graben zu tief und geraten selbst in Gefahr. Schon lange interessiert mich diese Reihe und ich habe es ewig vor mir hergeschoben, sie anzufangen. Ich bereue jedoch, dass ich mich nicht schon früher daran getraut habe, denn mit dem ersten Band der Adelina-Reihe rund um die Apothekerstochter Adelina und den Medicus Neklas Burka liegt mir ein historischer Roman vor, der mich gefesselt hat. Durch den Schreibstil der Autorin fliegt man geradezu durch das Buch, vergisst die Zeit und fühlt sich sehr gut unterhalten. Die bildliche Sprache lässt das Kopfkino arbeiten. Ich konnte mir sehr gut vorstellen, wie es zur damaligen Zeit in Köln ausgesehen hat, wie sich die Leute kleideten und sich verhielten. Adelina war mir zwar zeitweise etwas zu anstrengend, warum, wird jedoch im letzten Drittel des Buches aufgeklärt und ich konnte ihre Verhaltensweise am Anfang der Geschichte dann sehr gut nachvollziehen. Ihre rührende Art, sich um ihren kranken Vater und ihren behinderten Bruder zu kümmern, hat auch vieles wieder wett gemacht. Ich bin gespannt, wie sie sich in den folgenden Roman entwickelt. Neklas Burka, der Medicus, war mir am Anfang etwas unsympathisch. Er hatte eine sehr distanzierte Art, doch im Laufe der Geschichte hat sich dies auch gewandelt. Auch die anderen Charaktere, Adelinas Vater, ihr Bruder Vitus und die Magd Franziska waren allesamt sympathisch und passten sehr gut in die Geschichte hinein. Die Story an sich ist spannend und ich konnte mir nicht zusammenreimen, wer denn nun für die Morde verantwortlich ist. Fazit: Ein historischer Roman, der alles beinhaltet, was für eine interessante Geschichte benötigt wird.

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Toller Auftakt zur Adelina Reihe (TIP!!)
von Mundolibris aus Frankfurt am Main am 03.04.2013

Das Buch: Herbst in Köln. In einem Spital der Beginen stirbt ein verwirrter alter Mann. Und das war nur der erste Tote. Eine Seuche? Adelina, die Tochter des Apothekers, glaubt nicht daran. Doch wem nutzt der Tod der armen Kranken? So selbstlos sich die frommen Frauen um die Geistesschwachen kümmern,... Das Buch: Herbst in Köln. In einem Spital der Beginen stirbt ein verwirrter alter Mann. Und das war nur der erste Tote. Eine Seuche? Adelina, die Tochter des Apothekers, glaubt nicht daran. Doch wem nutzt der Tod der armen Kranken? So selbstlos sich die frommen Frauen um die Geistesschwachen kümmern, mit jeder Leiche rückt die Schließung des Beginenhauses näher. Adelina hegt einen Verdacht, und den will sie beweisen, so sehr ihr Vater um den Ruf seiner eigensinnigen Tochter fürchtet. Aber heiraten will die ohnehin nicht. Schon gar nicht ihren seltsamen Untermieter, den Medicus Burka. Oder vielleicht doch? Die Autorin: Petra Schier, Jahrgang 1978, lebt mit ihrem Mann in einer kleinen Gemeinde in der Eifel. Sie studierte Geschichte und Literatur und arbeitet mittlerweile als freie Lektorin und Autorin. Tod im Beginenhaus ist ihr erster Roman. Meine Rezension: Ein flüssig geschriebener mit vielen liebevollen Details ausgestatteter Roman. Schon ab den ersten Seiten wird man ins Köln des späten 14. Jahrhunderts entführt, es kommt einem vor, dass man durch die Straßen der Stadt wandelt. Die Figuren, allen voran Adelina kommen absolut authentisch rüber, man spürt ihr Seelenleid und man möchte sie fast in den Arm nehmen um sie zu trösten. Trotz der vielen Arbeit in der Apotheke ihres Vaters, wo sie neben ihren Haushaltpflichten, ihren Bruder versorgt und auch in der Apotheke mithilft, findet sie die Zeit auch noch im Beginenhaus zu helfen, dort kommt sie dann auch einem schrecklichen Verbrechen auf die Spur. Sie sucht auch mit Hilfe des Medikus nach den Schuldigen, was ihr nach einigen Wirrungen dann auch gelingt. Ich habe dies Buch genossen, die Spannung baute sich langsam auf und ab der Mitte des Buches konnte man es nicht mehr aus der Hand legen. Vor dem Hintergrund es Köln im 14.Jahrhundert ein toll geschriebener Roman, ein wie ich meine muss für alle Fans des Genres, aber auch Krimifans kommen hier voll auf ihre Kosten.

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Eine Apothekerstochter ermittelt
von Katzenpersonal Kleeblatt aus Berlin am 30.03.2013

Kaum zu glauben, dass es sich hier um das Erstlingswerk der Autorin Petra Schier handelt. Ich habe schon einiges von der Autorin gelesen und man kann selbst bei diesem Werk schon ihre Handschrift erkennen. Wieder hat sie sich mit einem Roman in die Vergangenheit begeben, in das Köln um 1395. Adelina,... Kaum zu glauben, dass es sich hier um das Erstlingswerk der Autorin Petra Schier handelt. Ich habe schon einiges von der Autorin gelesen und man kann selbst bei diesem Werk schon ihre Handschrift erkennen. Wieder hat sie sich mit einem Roman in die Vergangenheit begeben, in das Köln um 1395. Adelina, die Protagonistin ist eine Frau, die sich nicht nur um dem Herd kümmert, wie es zu damaliger Zeit die Rolle der Frauen war. Sie ist gebildet, kann lesen und unterstützt ihren Vater in der Apotheke. Als er immer verwirrter wird, übernimmt sie immer mehr Arbeiten ihres Vaters. Der Männerwelt hat sie abgeschworen, nachdem ihr damaliger Verlobter es vorgezogen hatte, die Verlobung kurz vor der Hochzeit zu lösen. Als jedoch der Medicus Neklas Burda in ihr Leben tritt, beginnt sie, Gefühle für ihn zu entwickeln, die sie sich jedoch nicht gewährt und zulässt, denn sie hütet ein Geheimnis und glaubt nicht daran, dass sie noch geliebt werden kann, wenn es jemand erfährt. Adelina ist eine Protagonistin, die man sofort ins Herz schließt. Sie ist sympathisch, hilfsbereit und sehr aufopferungsbereit. Selbst als der Verdacht einer Seuche im Beginenhaus besteht, ist sie noch immer bereit, dort zu helfen, ungeachtet dessen, ob sie sich selbst anstecken kann oder nicht. Sie selbst glaubt nicht an eine Seuche, sondern ist der festen Überzeugung, dass es sich um Morde handelt. Sie ist sprachgewandt und sehr überzeugend, so dass sie Neklas auf ihre Seite zieht und sie schließlich mit ihm gemeinsam ermittelt, wer die Toten auf dem Gewissen hat. Eines ist ihr klar, es muss eine sehr skrupellose Person sein, die nicht einmal vor Kindern halt macht. Wie von Petra Schier gewohnt, hat sie ihren Roman sehr gut recherchiert. Sie führt den Leser in ein frühes Köln, das er durch ihre Augen bildlich vor sich erstehen lassen kann. Gekonnt verbindet sie die persönliche Ereignisse um die Protagonistin mit den Ermittlungen an den Todesfällen. Schon mit dem Prolog macht sie den Leser auf die Geschichte neugierig. Sie baut Spannung auf und kann ihn bis zum Ende halten. Auch wenn ich beizeiten einen Verdacht hatte, war ich doch nach der Lösung des Falls überrascht. Petra Schier überzeugt schon mit ihrem Erstlingswerk, was ihre Recherchen angeht. Sie führt den Leser in ein Köln, dass man nur noch aus Geschichtsbüchern kennt. Sie macht den Leser mit diesem Köln vertraut und bringt ihm ein Stück Geschichte der Stadt Köln nahe. Selbst einige historisch belegte Protagonisten findet man in ihrem Roman wieder, so dass die ganze Geschichte noch authentischer wird. Ich hatte eine angenehme Lesezeit mit ihrem ersten Teil der Reihe um Adelina, der Apothekerstochter und ich freue mich schon darauf, den Folgeband zu lesen.

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Gelungener Auftakt
von Carmen Vicari aus Dossenheim am 03.06.2012

Das Buch spielt im 14. Jahrhundert in Köln. Adelina, die Tochter eines Apothekers, führt ihrem Vater den Haushalt, hilft in der Apotheke, kümmert sich um ihren kleinen, etwas zurück gebliebenen, Bruder und hilft dann auch noch im nahen Beginenhaus aus. Eines Tages sterben im Hospital der Beginen geistig verwirrte... Das Buch spielt im 14. Jahrhundert in Köln. Adelina, die Tochter eines Apothekers, führt ihrem Vater den Haushalt, hilft in der Apotheke, kümmert sich um ihren kleinen, etwas zurück gebliebenen, Bruder und hilft dann auch noch im nahen Beginenhaus aus. Eines Tages sterben im Hospital der Beginen geistig verwirrte Menschen einen mysteriösen Tod. Keiner weiß warum, aber Adelina hat einen Verdacht. Sie ist überzeugt, dass die Menschen vergiftet wurden. Dies will sie mit Hilfe des bei Ihnen zur Miete wohnenden Medicus Neklas Burka beweisen. Aber dann überschlagen sich die Ereignisse und Adelins gerät selbst ins Kreuzfeuer des Mörders... Es handelt sich bei dem Buch zum einen um den Erstling der Autorin Petra Schier und zum anderen um den Auftakt einer Reihe zu Adelina. Dass das Buch der Erstling der Autorin ist, merkt man ihm in keinster Weise an. Flüssig, spannend und mitreisend entführt Petra Schier die Leser in das mittelalterliche Köln und weiß dieses bildhaft den Lesern näher zu bringen. Auch die Ereignisse und Protagonisten sind farblich sehr ausgereift, so dass man die Handlungsweisen von Adelina und Neklas gut nachvollziehen kann. Der Spannungsbogen wird über die ganze Geschichte gehalten und gipfelt in der überraschenden Auflösung der Mordfälle. Obwohl das Buch ein ernstes Thema beinhaltet, kommt auch der Leser, der eine unterhaltsame Lektüre sucht, auf seine Kosten. Gerade die Dialoge zwischen Adelina und Neklas bieten einigen Stoff zum Schmunzeln. Fazit: Ein spannender Auftakt zu Adelinas Welt, der den Leser ins mittelalterliche Köln entführt und erst nach der letzten Seite wieder zurückkehren lässt. Band 1: Tod im Beginenhaus Band 2: Mord im Dirnenhaus Band 3: Verrat im Zunfthaus Band 4: Frevel im Beinhaus

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Kölner Mittelalterkrimi
von Uwe Taechl aus Bremen am 12.05.2012

Inhalt: Die junge Apothekerstocher Adelina lebt im Jahre 1395 zusammen mit ihrem Vater Albert und ihrem zurückgebliebenen Bruder Vitus in Köln. Im Beginenhaus, das sie öfters besucht, kommt es zu mehreren Todesfällen und Adelina glaubt, die Ursache zu kennen. Sie wendet sich an Medicus Burka, ihren Untermieter, und macht sich,... Inhalt: Die junge Apothekerstocher Adelina lebt im Jahre 1395 zusammen mit ihrem Vater Albert und ihrem zurückgebliebenen Bruder Vitus in Köln. Im Beginenhaus, das sie öfters besucht, kommt es zu mehreren Todesfällen und Adelina glaubt, die Ursache zu kennen. Sie wendet sich an Medicus Burka, ihren Untermieter, und macht sich, starrsinnig wie sie ist, daran, den politischen und persönlichen Hintergründen auf die Spur und der Identität des Täters auf die Schliche zu kommen. Kritik: Bei dem Buch handelt es sich um Petra Schiers ersten Historienroman aus dem Jahr 2005. Ihr sehr bildlicher, flüssiger und fesselnder Schreibstil hat mich von der ersten Seite an an dieses Buch gefesselt. Ohne großen Vorspann findet man sich gleich direkt im Köln des ausklingenden 14. Jahrhunderts wieder. Die Geschichte gewährt Einblick in das alltägliche Leben in einem Apothekerhaushalt, die verschiedenen Aufgaben, die eine starke, den Haushalt führende Frau damals erledigen musste und die Umwelt, die für eigensinnige Frauen nicht wirklich angenehm und ungefährlich war. Die Charaktere sind so schön herausgearbeitet, dass man einfach mit ihnen fühlen und leiden muss. Jeder Charakter kriegt Raum um sich zu entfalten und alles, was in dem Buch passiert hat seinen Grund es gibt keine unwichtigen Nebenstränge, die wenig später im Sand verlaufen. Sicher einer der Gründe, warum sich das Buch so gut liest. Neben dem historischen Aspekt gibt es natürlich noch den Krimianteil, der nicht zu kurz kommt und mich und wahrscheinlich jeden Leser miträtseln und mutmaßen lässt. Der einzige negative Punkt, der mir eingefallen ist, ist, dass das Buch schon nach 347 Seiten endete. Zum Glück gibt es noch drei weitere Teile der Serie so dass auch dies leicht zu verzeihen ist. Ein Historischer Roman den ich ohne Einschränkung empfehlen kann.

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Tod im Beginenhaus
von Sabine aus Aachen am 17.04.2016

Dies ist der erste Band einer mittlerwelie 6teiligen Reihe, die im mittelalterlichen Köln spielt und bei der Adelina, die Tochter eines Apothekers, im Mittelpunkt steht. Immer wieder gerät sie unfreiwillig in düstere Machenschaften – im ersten Band sind es unheimliche Todesfälle im Beginenhaus und eine tückische Krankheit wird dafür... Dies ist der erste Band einer mittlerwelie 6teiligen Reihe, die im mittelalterlichen Köln spielt und bei der Adelina, die Tochter eines Apothekers, im Mittelpunkt steht. Immer wieder gerät sie unfreiwillig in düstere Machenschaften – im ersten Band sind es unheimliche Todesfälle im Beginenhaus und eine tückische Krankheit wird dafür verantwortlich gemacht. Doch Adelina glaubt nicht an diese Krankheit – sie denkt, dass die Menschen vergiftet wurden und macht sich auf, den Mörder zu finden. Mir hat das Buch richtig gut gefallen und gerade als Einstieg in das historische Genre finde ich es sehr gelungen. Es ist kein reiner historischer Krimi, sondern eher eine Mischung aus Liebesgeschichte, Abenteuerroman und historischem Krimi. Dabei ist das Buch sehr gut lesbar durch einen einfachen, aber dennoch zur Zeit passenden Schreibstil, der durch viele Dialoge sehr lebendig wirkt, so dass die Seiten rasch dahinfliegen. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Adelina, die Tochter des Apothekers Albert Merten. Ich habe ein bisschen gebraucht, um sie tatsächlich ins Herz zu schließen, da sie sich nicht immer von ihrer besten Seite zeigt. Zwar trägt sie ihr Herz am rechten Fleck, hat aber zudem auch einen ziemlich Dickkopf und schert sich nicht um die damals gültigen Konventionen. Dass sie damit immer wieder aneckt und sich auch selber in Gefahr bringt, kann man sich gut vorstellen – und manches Mal hätt ich Adelina auch am liebsten geschüttelt, wenn sie mal wieder geradewegs in eine Gefahr hineintappt. Aber gerade dieser Gerechtigkeitssinn, der sie oft antreibt, hat mich auch sehr beeindruckt, genauso wie ihr Mut, die Dinge anzupacken – denn solcher Tatendrang war im Mittelalter für eine Frau sehr ungewöhnlich. Aber auch die anderen Charaktere sind schön gezeichnet – egal ob es um den anfangs sonderbaren Medicus Burka geht, der als Untermieter bei den Mertens wohnt, der kleine, leider etwas zurückgebliebene Bruder Adelinas, der nicht ohne Aufsicht sein kann oder auch ihr Vater, der zunehmend verwirrt ist und so seinen Alltag nicht mehr zu meistern weiß. In der Geschichte geht es nicht nur um die merkwürdigen Todesfälle im Beginenhaus, vielmehr lernt man auch einiges über das Alltagsleben im historischen Köln: was ein Apotheker alles so zu tun hat, was für Arbeiten in einem Haushalt anfallen oder man begleitet Adelina zu ihren täglichen Gängen auf den Markt oder auch ins Beginenhaus. Kurze Einblicke gibt es auch in die Heilkunst der damaligen Zeit, die sind aber wirklich nur sehr oberflächlich angeschnitten – Sorge, dass es zu viel an Beschreibungen gibt, muss man nicht haben, langweilig ist es wirklich zu keinem Zeitpunkt geworden. Dafür sorgen auch die Neckereien zwischen Adelina und Meister Burka, die ich wirklich unterhaltsam fand, auch wenn ich Adelina hier manches Mal doch sehr frech und vorlaut empfunden habe. Der Kriminalfall selber hat mich leider nicht so gepackt – die Motive und Hintergründe fand ich nicht glaubhaft und etwas konstruiert, dafür aber fand ich die – wenn auch nur oberflächlich angeschnittenen - medizinischen Aspekte sehr interessant. Während die Kriminalgeschichte in den ersten zwei Dritteln eher nebenher läuft, ändert sich das im letzten Drittel und steuert auf ein kleines Finale zu, wo es dann auch richtig spannend ist und ich mit Adelina gefiebert habe. Aber auch die ersten zwei Drittel konnten mich fesseln, weil ich die Geschichte interessant fand und ich natürlich auch wissen wollte, wie es weitergeht. Insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten und für zwischendurch kann ich diesen historischen Roman gerne empfehlen – auch an solche Leser, die vielleicht mal in das Genre hinein schnuppern wollen. An manchen Stellen war mir die Geschichte zu locker und seicht, dennoch hatte ich schöne Lesestunden und gebe diesem Auftaktband daher knappe 4 von 5 Sternen. Mein Fazit Ein gelungener Auftakt der 6-teiligen Reihe um eine junge Apothekerstochter im mittelalterlichen Köln. Eine gelungene Mischung aus Liebesgeschichte und Kriminalfall – dazu gibt es noch viele Einblicke in den Alltag im 14. Jahrhundert. Der Schreibstil ist locker und leicht, passt aber dennoch zur damaligen Zeit – viele Dialoge machen die Geschichte sehr lebendig und lassen die Seiten dahinfliegen. Die Charaktere sind alle gut gezeichnet und ich bin schon gespannt, wie es mit Adelina weitergeht. An manchen Stellen war mir die Geschichte aber zu seicht und locker, so dass ich diesem Auftaktband knappe 4 von 5 Sternen gebe und gespannt bin auf die nächsten Bände.

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spannende Geschichte aus dem Mittelalter
von einer Kundin/einem Kunden aus Chemnitz am 08.04.2016

Ich habe dieses Buch geschenkt bekommen und war von der ersten Seite an von der Geschichte regelrecht gefesselt. Die junge Adelina kümmert sich seit dem Tod ihrer Mutter um den Haushalt, ihren geistig behinderten Bruder, den dementen Vater und dessen Apotheke. Außerdem hilft sie im Beginenhaus bei der Pflege... Ich habe dieses Buch geschenkt bekommen und war von der ersten Seite an von der Geschichte regelrecht gefesselt. Die junge Adelina kümmert sich seit dem Tod ihrer Mutter um den Haushalt, ihren geistig behinderten Bruder, den dementen Vater und dessen Apotheke. Außerdem hilft sie im Beginenhaus bei der Pflege geistig Verwirrter. Als einer der Kranken qualvoll stirbt, erkennt Adelina, dass er vergiftet worden ist. Aber keiner will ihr das glauben oder gar bei der Aufklärung helfen. Diese Geschichte ist derart flüssig und spannend erzählt, dass ich unbedingt die Fortsetzung(en) lesen möchte und sofort bestellte. Mir gefällt der Schreibstil der Autorin ausgesprochen gut.

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Gelungenes Erstlingswerk
von Anja / Wolfgang am 07.11.2010
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Dieser Erstlingsroman von Petra Schier ist auf jeden Fall gelungen. Spannung und Witz, auch ein bisschen Tragik und Romantik kommen in einer ausgewogenen Mischung daher. Das Buch liest sich sehr leicht und schnell und man will dann auch direkt den zweiten Band (Mord im Dirnenhaus) und den dritten Band... Dieser Erstlingsroman von Petra Schier ist auf jeden Fall gelungen. Spannung und Witz, auch ein bisschen Tragik und Romantik kommen in einer ausgewogenen Mischung daher. Das Buch liest sich sehr leicht und schnell und man will dann auch direkt den zweiten Band (Mord im Dirnenhaus) und den dritten Band (Verrat im Zunfthaus) hinterher lesen. Im Gegensatz zu vielen anderen historischen Roman liest sich "Tod im Beginenhaus" keinerweise langatmig, sondern zieht den Leser sehr in seinen Bann. Die Darstellung des mittelalterlichen Kölns und seiner Bewohner ist außerordentlich gut gelungen. Der Roman ist von Anfang bis Ende gut durchdacht und besticht durch klare Ausdrucksformen. Alles in allem ein super Buch, nicht nur für historisch Interessierte.

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