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Tomorrow & Tomorrow

Roman - diezukunft.de - Edition

(9)
Ausgelöscht


Die nahe Zukunft. Vor zehn Jahren wurde bei einem Anschlag die Stadt Pittsburgh vollständig ausgelöscht. Mithilfe eines gewaltigen Datenarchivs konnte die Stadt jedoch als virtuelle Simulation wiederhergestellt werden. Hier ermittelt John Dominic Blaxton unaufgeklärte Verbrechen, und insbesondere ein Fall lässt ihn nicht los: Das Bild einer wunderschönen Frau, die ermordet wurde, wird offenbar aus dem Archiv und damit aus der virtuellen Realität gelöscht. Auf der Suche nach Antworten stolpert Dominic über eine grauenvolle Entdeckung …


Rezension
"Thomas Carl Sweterlisch schreibt so intelligent wie William S. Burroughs, so visionär wie Philip K. Dick und so noir wie Raymond Chandler. Großartig!"
Portrait
Thomas Carl Sweterlitsch hat seinen Master in Literaturwissenschaft und Kulturtheorie an der Carnegie Mellon University gemacht und danach zwölf Jahre in der Carnegie Library gearbeitet. »Tomorrow & Tomorrow« ist sein erster Roman. Er lebt mit Frau und Tochter in Pittsburgh, Pennsylvania.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kopiergeschützt i
Seitenzahl 480, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 14.04.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783641162573
Verlag Heyne
eBook (ePUB)
11,99
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Spannender Thriller, den ich sowohl SciFi-Veteranen, als auch Lesern, die dieses Genre sonst eher meiden, empfehlen kann. Spannender Thriller, den ich sowohl SciFi-Veteranen, als auch Lesern, die dieses Genre sonst eher meiden, empfehlen kann.

Markus Kowal, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

Der Ermittler Blaxton versucht Mordfälle in einer Stadt zu lösen, die nach einem Anschlag nur noch virtuell existiert. Großartige Geschichte einer nahen möglichen Zukunft. Der Ermittler Blaxton versucht Mordfälle in einer Stadt zu lösen, die nach einem Anschlag nur noch virtuell existiert. Großartige Geschichte einer nahen möglichen Zukunft.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Wenn das die nahe Zukunft ist bin ich froh dass ich sie nicht mehr erleben muss....
Gut geschriebener, spannender Science-fiction Krimi. Auch für Nicht-scifi-Fans.
Wenn das die nahe Zukunft ist bin ich froh dass ich sie nicht mehr erleben muss....
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Ein bisschen hin- und hergerissen …
von einer Kundin/einem Kunden aus Römerberg am 10.04.2015

In einer wohl nicht allzu fernen Zukunft: das Leben des Menschen hat sich grundlegend verändert. Die meisten Menschen sind direkt über das Gehirn vernetzt (so genannte ?Adware? ? technische Hilfsmittel, die direkt an das Gehirn angeschlossen sind und mit denen man nach außen kommunizieren kann), das heißt mit dem... In einer wohl nicht allzu fernen Zukunft: das Leben des Menschen hat sich grundlegend verändert. Die meisten Menschen sind direkt über das Gehirn vernetzt (so genannte ?Adware? ? technische Hilfsmittel, die direkt an das Gehirn angeschlossen sind und mit denen man nach außen kommunizieren kann), das heißt mit dem Internet verbunden. Netzhautkameras zeichnen auch die kleinsten Details eines jeden Teilnehmers auf, alles wird quasi in Echtzeit veröffentlicht. Pornographie ist ?salonfähig? geworden und quasi allgegenwärtig. Zu allem und jedem gibt es per ?Augmented Reality? nützliche oder vielleicht auch nicht ganz so nützliche Zusatzinformationen. Die Menschen werden mit Werbung überhäuft, die sich direkt an die aktuellen Emotionen und Gedanken des Einzelnen anpasst. Privatleben existiert nicht mehr ? alles ist öffentlich. Alles! Zehn Jahre vor der Roman-Jetztzeit wurde die US-amerikanische Stadt Pittsburgh durch eine Atombombe dem Erdboden gleichgemacht ? ein terroristischer Akt. Durch die unzähligen Aufzeichnungen von Netzhaut-, Überwachungs- und sonstigen Kameras konnte die Stadt in einer virtuellen Realität wieder hergestellt werden, in allen Details bis hin zum einzelnen Bewohner. Jeder, der mag, kann quasi einen beliebigen Zeitpunkt vor der Katastrophe ?ansteuern? und nacherleben. Die Hauptperson, ein Mann namens John Dominic Blaxton, recherchiert im Auftrag von Detekteien und Versicherungsunternehmen in der virtuellen Realität von Pittsburgh nach ungeklärten Verbrechen oder versucht zu beweisen, dass möglicherweise ein Versicherungsbetrug versucht wird usw. Dabei stößt er auf eine Frau, die bestialisch ermordet wurde. Aber offenbar wird die virtuelle Realität Pittsburghs manipuliert, denn plötzlich verschwinden Szenen, die er bereits gesehen hat ? oder sie verändern sich. Das geht so weit, dass seine eigene Frau samt des ungeborenen Kindes, die ebenfalls bei dem Anschlag ums Leben kamen, aus der virtuellen Realität verschwindet. Die Suche nach Antworten führt ihn von Washington D.C. über San Francisco und Tschechien wieder zurück nach Pennsylvania ? Es ist unglaublich interessant zu lesen, wie diese ?schöne neue Welt? funktioniert, denn Sweterlitsch gelingt es tatsächlich, dies als ?quasi selbstverständlich? (und letztendlich auch komplett kritiklos) in die Handlung einzubauen. Alles andere wäre meiner Meinung nach nicht glaubwürdig. Andererseits würde ich mir aber auch wünschen, dass diese doch recht wichtige und ausführlich beschriebene Szenerie irgend eine tragende Rolle spielen würde (und damit am Ende doch so was wie ?Kritik? dastünde). Am Ende ist es dann ?nur? ein Krimi ? der ? mit entsprechenden Modifikationen am ?Umfeld? ? genauso gut im Berlin der 1920er Jahre oder im Wilden Westen oder in einer beliebigen Großstadt der realen Jetztzeit spielen könnte. Das fand ich am Ende ein wenig schade. Trotzdem hat mir persönlich das Buch gefallen. Es liest sich gut, ist spannend und kurzweilig. Daher kriegt es von mir vier Sterne.

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Eine verstörende Zukunftsvision
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 03.04.2015

Das Internet wird in die Schädel der Menschen implantiert, in die Augen kommen Kameras. Was man auch immer betrachtet, es wird von Werbung überlagert. Eine durch einen atomaren Terroranschlag vernichtete Stadt wird durch die Auswertung von Überwachungsvideos und die Augen-Kameras nahezu vollständig digital wiederhergestellt. Somit kann man sich in... Das Internet wird in die Schädel der Menschen implantiert, in die Augen kommen Kameras. Was man auch immer betrachtet, es wird von Werbung überlagert. Eine durch einen atomaren Terroranschlag vernichtete Stadt wird durch die Auswertung von Überwachungsvideos und die Augen-Kameras nahezu vollständig digital wiederhergestellt. Somit kann man sich in der Stadt bewegen, sein altes Leben nachvollziehen oder Mordermittlungen durchführen. Letzteres ist der Beruf des Protagonisten, dessen Geschichte aus seiner Ich-Perspektive erzählt wird. Ein Antiheld, der seine Frau bei dem Anschlag verloren hat und mit seiner Trauer nicht klar kommt. Der Auftrag, herauszufinden wer für das Löschen einer Frau aus dem Archiv der zerstörten Stadt verantwortlich ist, führt ihn in ungeahnte Abgründe. Ein spannender Roman, der schön an William Gibsons Cyberpunk-Romane anschließt. Wer seine Neuromancer-Trilogie mag, sollte sich auch in diesem Roman zuhause fühlen. Fazit: Unbedingt empfehlenswert. Den Roman habe ich im Rahmen einer Leserunde auf lesen.net vor der Veröffentlichung erhalten.

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Recht gut gelungen
von melast80 am 29.03.2015

Mir hat dieses Buch recht gut gefallen. Es geht in diesem Buch um John Dominic Blaxton, der als Ermittler in Todesfällen in Pittsburgh arbeitet. Pittsburgh existiert hier allerdings nur noch virtuell in einem "Archiv", da die Stadt 10 Jahre zuvor durch einen Anschlag ausgelöscht wurde. Der Krimi an sich ist... Mir hat dieses Buch recht gut gefallen. Es geht in diesem Buch um John Dominic Blaxton, der als Ermittler in Todesfällen in Pittsburgh arbeitet. Pittsburgh existiert hier allerdings nur noch virtuell in einem "Archiv", da die Stadt 10 Jahre zuvor durch einen Anschlag ausgelöscht wurde. Der Krimi an sich ist eher durchschnittlich. Das Geschehen ist teilweise recht verworren, und an manchen Stellen zieht sich die Geschichte. Was ich jedoch sehr gut/grausig gelungen finde, ist die Vorstellung des Autors von der Zukunft. Gruselig sich vorzustellen, man könne die Geschichte einer Stadt bzw. deren Bewohnern auf alle Zeit bis in die intimsten Situationen nachverfolgen! Und die Vorstellung, mittels "Adware", die mit dem Gehirn verwachsen ist, permanent vernetzt zu sein, gefällt mir auch nicht so besonders. Alles in allem ein wirklich gut gelungenes Buch!

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anfangs holprig, dann aber spannend
von Anna Wagner am 28.03.2015

Ich hatte anfangs leichte Probleme, mich zurecht zu finden in dieser Geschichte, fand den Schreibstil irgendwie zu sprunghaft. Nach und nach machte es aber Spaß, dem Protagonisten in die virtuelle Welt des Augmented Reality zu folgen, wo jeder alles filmte und jeder überal gefilmt wurde. Auch die... Ich hatte anfangs leichte Probleme, mich zurecht zu finden in dieser Geschichte, fand den Schreibstil irgendwie zu sprunghaft. Nach und nach machte es aber Spaß, dem Protagonisten in die virtuelle Welt des Augmented Reality zu folgen, wo jeder alles filmte und jeder überal gefilmt wurde. Auch die Stadt Pittsburgh, die von Terroristen ausgelöscht wurde, entstand im sogenannten Archiv, wo unser Held als Versicherungsdetektiv Mordfälle aufklären sollte. Aber als "Zukunfts"-Krimi würde ich das Buch, nicht bezeichnen. Handelte es doch hauptsächlich um private Probleme und Angelegenheiten (z.B. das Verschwinden der Aufzeichnungen seiner toten Frau in diesem Archiv). Insgesamt kann ich das Buch jedoch empfehlen.

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Spannender Genre-Mix
von Gnatterton aus Göttingen am 24.03.2015

Ein Dichter, ein kreativer Geist wird dank eines Terroranschlags, der die gesamte Stadt Pittsburgh samt seiner Einwohner (einschließlich der über alles geliebten Frau des Protagonisten) auslöscht, zum gebeutelten Ermittler in eben dieser Stadt, die als "Archiv" in virtueller Form dank Kameraaufzeichnungen wieder erstanden ist.Das Eintauchen in dieses "Archiv" erfolgt... Ein Dichter, ein kreativer Geist wird dank eines Terroranschlags, der die gesamte Stadt Pittsburgh samt seiner Einwohner (einschließlich der über alles geliebten Frau des Protagonisten) auslöscht, zum gebeutelten Ermittler in eben dieser Stadt, die als "Archiv" in virtueller Form dank Kameraaufzeichnungen wieder erstanden ist.Das Eintauchen in dieses "Archiv" erfolgt mittels einer in der Kopfhaut verpflanzten und mit dem Gehirn gekoppelten "Adware". Ein schöner Begriff, denn Adware ist wahrscheinlich als "additional Ware" gemeint, ich assoziiere aber "advertising Ware" damit, was es auch ziemlich gut trifft. Denn der Protagonist wird allerorten mit Werbung in Augmented Reality bombardiert. Eine grauenhafte Vorstellung, ebenso wie die, dass über unseren Köpfen permanent ein Profil mit perönlichen Angaben "schwebt", es sei denn man ginge vom Netz. Das ganze bildet den Rahmen für einen sehr spannenden Krimi. Hat man dieses Buch erst einmal angefangen mag man es kaum aus der Hand legen, da man immer begierig ist zu erfahren wie es weitergeht.

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beklemmende Zukunftsversion
von littlePanda am 22.03.2015

Es geht um den Ermittler John Dominic Blaxton, der in der nur noch virtuell existierenden Stadt Pittsburgh Todesfälle nachspürt. Dann wird er von einem Millionär damit beauftragt herauszufinden, warum dessen Tochter aus dem Archiv gelöscht wird. Mich hat das Buch sehr fasziniert und ich konnte es kaum weglegen.... Es geht um den Ermittler John Dominic Blaxton, der in der nur noch virtuell existierenden Stadt Pittsburgh Todesfälle nachspürt. Dann wird er von einem Millionär damit beauftragt herauszufinden, warum dessen Tochter aus dem Archiv gelöscht wird. Mich hat das Buch sehr fasziniert und ich konnte es kaum weglegen. Weniger wegen der eigentlichen Geschichte, die teilweise ziemlich abstrus ist, sondern wegen der Version der Zukunft, die in dem Buch geschildert wird. In der Faszination ist aber auch eine große Portion an Grauen enthalten, wenn ich mir eine virtuelle Stadt vorstelle, in der man das Leben der Bewohner bis hin in die Schlafzimmer nachleben kann, weil die Bewohner selber sich selber immer und überall filmen und ins Netz stellen Die Geschichte selber ist kein typischer Krimi, sondern eher eine spannende Studie über eine Zukunft, die so hoffentlich nie eintreffen wird. Ich dachte anfangs, wieso muß es schon wieder ein Ermittler mit privaten Problemen sein, aber in dieser Geschichte paßt es sehr gut.

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Irgendwie nicht Fleisch noch Fisch ...
von rasc am 13.04.2015

John Dominic Blaxton ist ein desillusionierter Privatdetektiv, der für eine Versicherung ungeklärte Todesfälle in Pittsburgh ermittelt. Die Stadt existiert nicht mehr, wurde durch einen atomaren Anschlag vernichtet. Bei diesem Anschlag verlor Blaxton seine Frau und sein ungeborenes Kind. Nun recherchiert er im "Archiv", einer gewaltigen Simulation Pittsburghs, die aus... John Dominic Blaxton ist ein desillusionierter Privatdetektiv, der für eine Versicherung ungeklärte Todesfälle in Pittsburgh ermittelt. Die Stadt existiert nicht mehr, wurde durch einen atomaren Anschlag vernichtet. Bei diesem Anschlag verlor Blaxton seine Frau und sein ungeborenes Kind. Nun recherchiert er im "Archiv", einer gewaltigen Simulation Pittsburghs, die aus unzähligen Daten erstellt wurde. Diese Daten entstammen der ungehemmten Datensammelwut nicht näher benannter Institutionen, sie basieren auf Überwachungskameras, menschlichen Netzhautkameras und allen Datenquellen, die irgendmöglich verfügbar waren. In diesem Archiv hängt Blaxton auch seinen Erinnerungen an seine Frau nach, meist begleitet von Alkohol und Drogen. Eine leicht dystopische Welt, die sich hier auftut, möchte man meinen, Albtraum aller heutigen Datenschützer. Privatheit gibt es nicht, alle und alles sind miteinander vernetzt, personalisierte Werbung ist ständiger Begleiter bei Tag und Nacht. Blaxton geht hier einem besonderen Fall nach, bei dem er Manipulationen im Archiv entdeckt. Irgendjemand löscht oder ersetzt Daten von Personen, macht sie unauffindbar. Was zunächst eine düstere Zukunftsvision eröffnet, bleibt in meinen Augen ein blasser Handlungsrahmen für einen im Grunde ebenso dürftigen Krimi. Obwohl der Autor einen guten Schreibstil hat, konnte mich das Buch nicht wirklich fesseln. Zum Ende nimmt die Handlung gar die Klischee-Züge eines billigen amerikanischen Actionstreifens an. Der gesellschaftliche Rahmen bleibt eine kritiklos gestaltete Bühne für die psychischen Probleme Blaxtons und die Krimi-Handlung, die selbst erst gegen Ende so richtig Fahrt aufnimmt. Der Krimi für sich hätte den futuristischen Rahmen nicht gebraucht, das Ganze hätte sich so auch in einer Folge CSI, Criminal Minds oder Law&Order abspielen können. Drei Sterne von mir für den Schreibstil, der mich am Ball gehalten hat. Das ebook habe ich im Rahmen einer Vorab-Leserunde erhalten.

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Science Fiction Krimi
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Verstörende Welt, Potential leider nicht ausgenutzt
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von Undine Herr aus Gotha am 11.10.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Spannender Thriller, den ich sowohl SciFi-Veteranen, als auch Lesern, die dieses Genre sonst eher meiden, empfehlen kann.

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Alles was eine gute Geschichte braucht
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Bewertetes Format: Einband: Paperback

Im Rahmen einer Leserunde habe ich die Möglichkeit bekommen bereits vor Erscheinung das Buch zu lesen. Dieses Buch hat alles was eine gute Geschichte braucht. Die Figuren werden deutlich gezeichnet, der Hauptdarsteller, der für mich Held und Anti-Held zugleich ist, lebt in einer Welt der Zukunft, die doch gerade... Im Rahmen einer Leserunde habe ich die Möglichkeit bekommen bereits vor Erscheinung das Buch zu lesen. Dieses Buch hat alles was eine gute Geschichte braucht. Die Figuren werden deutlich gezeichnet, der Hauptdarsteller, der für mich Held und Anti-Held zugleich ist, lebt in einer Welt der Zukunft, die doch gerade noch nahe genug an unserer Welt ist, dass ich mich gut dort hineindenken kann. Die Vorstellung wirklich dort zu leben, erschreckt mich, eine dauerhafte Vernetzung meiner Gedanken mit dem Internet der Zukunft, das ist gruselig. Er begibt sich auf eine Spur und deckt dabei Zusammenhänge auf, die lieber verschleiert bleiben sollen. So spinnt sich die Geschichte zusammen, die Charaktere sind glaubwürdig, die Geschichte gut nachvollziehbar. Die Spannung baut sich langsam aber beständig auf. Ich konnte das Buch erst wieder aus der Hand legen, als es ausgelesen war. Deshalb gibt es von mir glatte 5 Sterne. Das einzige, was mir nicht gefällt, ist die permanente Produktplatzierung, aber das kann ich als Leser ganz gut ausblenden, bin ich ja aus dem Fernsehen auch schon gewohnt.

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