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Tote Tulpen

Roman

(1)

Die Tulpenmorde im Taschenbuch
Als der 16-jährige Leon auf Bewährung entlassen wird, kann er sein Glück kaum fassen. Doch die Freude währt nicht lange. Denn zum einen soll er als Teil seiner Resozialisierung ausgerechnet in einem Blumenladen arbeiten, und zum anderen stolpert er dort an seinem ersten Arbeitstag über die Leiche einer schönen jungen Frau. Natürlich ist Leon für den ermittelnden Hauptkommissar der Hauptverdächtige. Nur Laura, die Tochter des Blumenladenbesitzers, glaubt an Leons Unschuld, und gemeinsam begeben sie sich auf die Suche nach dem wahren Täter.

Rezension
"Ein ausgesprochen guter Krimi, mit skurrilen Figuren und witzigen Dialogen auch für Erwachsene sehr unterhaltsam."
Erla Bartmann, Bayerischer Rundfunk 17. März 2014
Portrait

Jaromir Konecny begeistert seit Jahren das Publikum bei Poetry Slams und Lese-Events aller Art. Der in Prag geborene promovierte Chemiker wohnt mit seiner Familie in München, hat über 60 Slam-Wettbewerbe gewonnen und wurde zweimal Vizemeister des gesamtdeutschen Poetry Slams. Auch seine Jugendromane werden begeistert gefeiert und standen auf der Focus-Liste der Besten 7.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 240
Altersempfehlung 14 - 16
Erscheinungsdatum 22.09.2015
Serie Blumenkrimi 1
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-71649-9
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 190/123/17 mm
Gewicht 193
Buch (Taschenbuch)
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Mord im Blumenladen
von Isabel Seifried aus Rastatt am 13.11.2016

Der sechszehnjaehrige Leon wird auf Bewährung aus den Jugendknast entlassen. Sein Betreuer schlägt ihm einen Job in einem Blumenladen vor. Leon hasst Blumen, weil seiner Meinung nach seine Mutter durch die Schuld von Rosen verstorben ist. Prompt gibt es wieder eine Tote, denn beim Betreten des Blumenladens stolpert er... Der sechszehnjaehrige Leon wird auf Bewährung aus den Jugendknast entlassen. Sein Betreuer schlägt ihm einen Job in einem Blumenladen vor. Leon hasst Blumen, weil seiner Meinung nach seine Mutter durch die Schuld von Rosen verstorben ist. Prompt gibt es wieder eine Tote, denn beim Betreten des Blumenladens stolpert er über die Leiche einer schönen Frau. Leider hat Leon auch noch den Unkrautstecher in der Hand, mit der die Frau erstochen wurde, als er von Laura, der Tochter des Blumenhändlers, ertappt wird. Leon kann Laura davon ueberzeugen, dass er nicht der Täter ist. Sie beginnen sich auf die Suche des wahren Täters zu machen. Das Jugendlichen sind die wahren Ermittler dieses Falles, denn für den Kommissar steht Leon als Täter fest. Die Beiden erleben bei der Spurensuche viel Spannendes, Abenteuerliches und auch Komisches. Ein Roman mit Wortwitz und wunderbarer Leichtigkeit und Heiterkeit, ohne dass Spannung und Fesselungskraft verloren geht.

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Tote Tulpen
von dorli am 28.05.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

München. Der 16-jährige Leon wird auf Bewährung aus dem Jugendgefängnis entlassen und bekommt im Rahmen eines Resozialisierungsprogramms im Blumengeschäft von André Samper eine Lehrstelle. Der hiervon wenig begeisterte Leon erblickt bei seiner Ankunft im Laden als erstes die Leiche einer mit einem Unkrautstecker ermordeten Frau. Bevor Leon flüchten kann,... München. Der 16-jährige Leon wird auf Bewährung aus dem Jugendgefängnis entlassen und bekommt im Rahmen eines Resozialisierungsprogramms im Blumengeschäft von André Samper eine Lehrstelle. Der hiervon wenig begeisterte Leon erblickt bei seiner Ankunft im Laden als erstes die Leiche einer mit einem Unkrautstecker ermordeten Frau. Bevor Leon flüchten kann, steht die Tochter des Geschäftsinhabers hinter ihm - glücklicherweise glaubt das Mädchen ihm, dass er mit dem Mord nicht zu tun hat. Die unerschrockene Laura will sofort auf Verbrecherjagd gehen und so machen die Teenager sich auf die Suche nach dem Täter… „Tote Tulpen“ ist das erste Buch, das ich von Jaromir Konecny gelesen habe und ich bin begeistert! Am besten hat mir die erfrischend jugendliche Sprache gefallen, mit der der Autor seine Protagonisten ausgestattet hat. Ausdrucksweise und Wortwahl sind humorvoll und entsprechen durchweg der Redeweise von Teenagern. Jaromir Konecny lässt die Geschichte durchgehend von Leon erzählen, so dass man als Leser an Leons Eindrücken und Gedanken teilhaben kann – das ist meist witzig, manchmal klingen aber auch seine Ängste durch, wieder zurück in Gefängnis zu müssen. Laura und Leon waren mir sofort sympathisch – die 16-jährige Laura übernimmt gerne das Kommando und sie möchte auch Leon sagen, wo es lang geht. Doch Leon lässt sich nicht gängeln, gibt ihr Kontra und klopft Sprüche, die Laura auf die Palme bringen – ein herrliches Geplänkel zwischen den beiden, das sehr viel Witz in den Krimi bringt. Leon und Laura werden von Jaromir Konecny sehr glaubwürdig dargestellt, ich konnte ihr Handeln gut nachvollziehen, mich prima in die beiden hineinversetzen und super bei ihren Ermittlungen mitfiebern. Der Kriminalfall ist knifflig. Während es den jungen Ermittlern letztendlich gelingt, den Fall zu lösen, bin ich dem Täter bis zum Schluss nicht auf die Spur gekommen und wurde von dessen Identität überrascht. Ein Buch, das Spaß macht und gleichzeitig spannend ist – ein kurzweiliges Lesevergnügen, nicht nur für jugendliche Leser.

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Blumige Morde
von solveig am 21.05.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Ausgerechnet am Tag seiner Entlassung aus der Jugendstrafanstalt gerät der sechzehnjährige Leon an eine „frische“ Leiche und ins Visier von Kriminalhauptkommissar Hauptmeister! Dabei ist er nur auf Bewährung und in die Obhut des Gärtners Samper entlassen worden, um bei ihm eine Ausbildung zu absolvieren. Damit seine Zukunft nicht gleich... Ausgerechnet am Tag seiner Entlassung aus der Jugendstrafanstalt gerät der sechzehnjährige Leon an eine „frische“ Leiche und ins Visier von Kriminalhauptkommissar Hauptmeister! Dabei ist er nur auf Bewährung und in die Obhut des Gärtners Samper entlassen worden, um bei ihm eine Ausbildung zu absolvieren. Damit seine Zukunft nicht gleich wieder im Knast endet, begibt er sich mit Laura, Sampers Tochter, selbst auf Tätersuche und kommt dabei nicht nur der Wahrheit um die Tote und den Mörder, sondern auch Laura näher. Locker, „cremig“, wie Leon es nennen würde, erzählt der junge Mann seine Sichtweise der Vorgänge, in denen er selbst, Laura, ihre Familie und natürlich Tulpen eine Rolle spielen. Die jugendlich-saloppe Ausdrucksweise spiegelt den Umgangston Heranwachsender wieder und verleiht den Figuren ihren authentischen Charakter. Konecnys Beschreibungen der jungen „Szene“ wirken gut beobachtet. So glaubwürdig seine jugendlichen Protagonisten wirken, so überzeichnet sind allerdings die Verantwortlichen der öffentlichen Ordnung: Hauptkommissar Hauptmeister und sein Assistent Brummla sorgen für Lacheffekte und entspannende Momente. Mit viel Humor und Einfühlungsvermögen schildert Konecny Leons Geschichte und versteht es, die Spannung bis zum Schluss zu halten. Als sehr angenehm habe ich es empfunden, dass er bewusst auf die Beschreibung von Brutalitäten verzichtet. Alles in allem: ein spannender Krimi, bei dem trotzdem gelacht werden darf und in dem über allem ein Hauch Poesie und jugendlicher Romantik schwebt.

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Ein Krimi für Jugendliche.
von kvel am 01.06.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Der 16-jährige Leon wird auf Bewährung aus dem Gefängnis entlassen. Er bekam die Chance auf eine Arbeit in einem Blumenladen. Doch als er dort zu seinem Arbeitsbeginn eintrifft, entdeckt er eine Leiche. Er und die Tochter des Ladenbesitzers, Laura, nehmen gemeinsam die Suche nach dem Täter auf. Der Roman ist... Der 16-jährige Leon wird auf Bewährung aus dem Gefängnis entlassen. Er bekam die Chance auf eine Arbeit in einem Blumenladen. Doch als er dort zu seinem Arbeitsbeginn eintrifft, entdeckt er eine Leiche. Er und die Tochter des Ladenbesitzers, Laura, nehmen gemeinsam die Suche nach dem Täter auf. Der Roman ist für Jugendliche geschrieben, d.h. der Autor bedient sich der Jugendsprache, um seine Leserschaft zu unterhalten. Aber mir persönlich ist die häufige, adverbiale Verwendung von "cremig" eher etwas aufgestoßen; eigentlich finde ich diesen Ausdruck sehr kreativ und lebendig und mir ist schon klar, dass Jugendliche ihre "Vokabeln" auch sehr ausgiebig gebrauchen, aber für mich war es etwas zu viel. Auch die überzeichneten Charaktere der beiden (nicht gerade mit Intelligenz gesegneten) Polizisten fand ich eher nicht so lustig, weil man dies schon zu genüge kennt. Der Roman ist zwar aus der Perspektive eines Jungen - die inneren Dialoge des Protagonisten wirken sehr authentisch - geschrieben (Leon), aber ich denke, dass auch jugendliche Mädchen ihren Spaß an dem Roman haben werden. Der Autor hat in diesem Roman bewiesen, dass er ganz außergewöhnlich gute und ausgefallene Formulierungen dem Leser bieten kann. "Das Viertel zeigt sich bereit, uns aufzunehmen, wir schlendern hinein. Die Sonne verteidigt noch erfolgreich ihren Platz am Himmel. Erst in drei Stunden wird sie ihren Kampf verlieren." (S. 72) und "Diese Pfingstferien sind der Hammer. Egal, wann du in die Straßen läufst, wartet schon die gelbe Kugel ungeduldig auf dich." (S. 144) sind zwei Szenenbeschreibungen von vielen, welche das jeweilige Szenario bildlich vor meinem inneren Auge haben entstehen lassen und mir deshalb sehr gut gefallen haben. Für diese lebendigen Formulierungen hätte ich liebend gerne volle 5 Sterne vergeben. Der humorige Unterton des Romans gefällt mir sehr gut. Man sieht beim Lesen wahrlich das zwinkernde Auge vor seinem inneren Auge. Und Spannung ist auch reichlich vorhanden und der Spannungsbogen bleibt bis zum Ende erhalten. Auch der Mörder bleibt bis zum Schluss des Romans im Dunkeln. Der Jugendsprech ist gut in den Text integriert und wirkt nicht aufgesetzt. Treffend fand ich die Beschreibung auf dem Buchrücken (Auszug): "Pointenreich, lässig, auf den Punkt" Fazit: Ein gelungener Jugendroman.

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Ein Krimi für Jugendliche.
von kvel am 01.06.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Der 16-jährige Leon wird auf Bewährung aus dem Gefängnis entlassen. Er bekam die Chance auf eine Arbeit in einem Blumenladen. Doch als er dort zu seinem Arbeitsbeginn eintrifft, entdeckt er eine Leiche. Er und die Tochter des Ladenbesitzers, Laura, nehmen gemeinsam die Suche nach dem Täter auf. Der Roman ist... Der 16-jährige Leon wird auf Bewährung aus dem Gefängnis entlassen. Er bekam die Chance auf eine Arbeit in einem Blumenladen. Doch als er dort zu seinem Arbeitsbeginn eintrifft, entdeckt er eine Leiche. Er und die Tochter des Ladenbesitzers, Laura, nehmen gemeinsam die Suche nach dem Täter auf. Der Roman ist für Jugendliche geschrieben, d.h. der Autor bedient sich der Jugendsprache, um seine Leserschaft zu unterhalten. Aber mir persönlich ist die häufige, adverbiale Verwendung von "cremig" eher etwas aufgestoßen; eigentlich finde ich diesen Ausdruck sehr kreativ und lebendig und mir ist schon klar, dass Jugendliche ihre "Vokabeln" auch sehr ausgiebig gebrauchen, aber für mich war es etwas zu viel. Auch die überzeichneten Charaktere der beiden (nicht gerade mit Intelligenz gesegneten) Polizisten fand ich eher nicht so lustig, weil man dies schon zu genüge kennt. Der Roman ist zwar aus der Perspektive eines Jungen - die inneren Dialoge des Protagonisten wirken sehr authentisch - geschrieben (Leon), aber ich denke, dass auch jugendliche Mädchen ihren Spaß an dem Roman haben werden. Der Autor hat in diesem Roman bewiesen, dass er ganz außergewöhnlich gute und ausgefallene Formulierungen dem Leser bieten kann. "Das Viertel zeigt sich bereit, uns aufzunehmen, wir schlendern hinein. Die Sonne verteidigt noch erfolgreich ihren Platz am Himmel. Erst in drei Stunden wird sie ihren Kampf verlieren." (S. 72) und "Diese Pfingstferien sind der Hammer. Egal, wann du in die Straßen läufst, wartet schon die gelbe Kugel ungeduldig auf dich." (S. 144) sind zwei Szenenbeschreibungen von vielen, welche das jeweilige Szenario bildlich vor meinem inneren Auge haben entstehen lassen und mir deshalb sehr gut gefallen haben. Für diese lebendigen Formulierungen hätte ich liebend gerne volle 5 Sterne vergeben. Der humorige Unterton des Romans gefällt mir sehr gut. Man sieht beim Lesen wahrlich das zwinkernde Auge vor seinem inneren Auge. Und Spannung ist auch reichlich vorhanden und der Spannungsbogen bleibt bis zum Ende erhalten. Auch der Mörder bleibt bis zum Schluss des Romans im Dunkeln. Der Jugendsprech ist gut in den Text integriert und wirkt nicht aufgesetzt. Treffend fand ich die Beschreibung auf dem Buchrücken (Auszug): "Pointenreich, lässig, auf den Punkt" Fazit: Ein gelungener Jugendroman.

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Ein Krimi für Jugendliche.
von kvel am 01.06.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Der 16-jährige Leon wird auf Bewährung aus dem Gefängnis entlassen. Er bekam die Chance auf eine Arbeit in einem Blumenladen. Doch als er dort zu seinem Arbeitsbeginn eintrifft, entdeckt er eine Leiche. Er und die Tochter des Ladenbesitzers, Laura, nehmen gemeinsam die Suche nach dem Täter auf. Der Roman ist... Der 16-jährige Leon wird auf Bewährung aus dem Gefängnis entlassen. Er bekam die Chance auf eine Arbeit in einem Blumenladen. Doch als er dort zu seinem Arbeitsbeginn eintrifft, entdeckt er eine Leiche. Er und die Tochter des Ladenbesitzers, Laura, nehmen gemeinsam die Suche nach dem Täter auf. Der Roman ist für Jugendliche geschrieben, d.h. der Autor bedient sich der Jugendsprache, um seine Leserschaft zu unterhalten. Aber mir persönlich ist die häufige, adverbiale Verwendung von "cremig" eher etwas aufgestoßen; eigentlich finde ich diesen Ausdruck sehr kreativ und lebendig und mir ist schon klar, dass Jugendliche ihre "Vokabeln" auch sehr ausgiebig gebrauchen, aber für mich war es etwas zu viel. Auch die überzeichneten Charaktere der beiden (nicht gerade mit Intelligenz gesegneten) Polizisten fand ich eher nicht so lustig, weil man dies schon zu genüge kennt. Der Roman ist zwar aus der Perspektive eines Jungen - die inneren Dialoge des Protagonisten wirken sehr authentisch - geschrieben (Leon), aber ich denke, dass auch jugendliche Mädchen ihren Spaß an dem Roman haben werden. Der Autor hat in diesem Roman bewiesen, dass er ganz außergewöhnlich gute und ausgefallene Formulierungen dem Leser bieten kann. "Das Viertel zeigt sich bereit, uns aufzunehmen, wir schlendern hinein. Die Sonne verteidigt noch erfolgreich ihren Platz am Himmel. Erst in drei Stunden wird sie ihren Kampf verlieren." (S. 72) und "Diese Pfingstferien sind der Hammer. Egal, wann du in die Straßen läufst, wartet schon die gelbe Kugel ungeduldig auf dich." (S. 144) sind zwei Szenenbeschreibungen von vielen, welche das jeweilige Szenario bildlich vor meinem inneren Auge haben entstehen lassen und mir deshalb sehr gut gefallen haben. Für diese lebendigen Formulierungen hätte ich liebend gerne volle 5 Sterne vergeben. Der humorige Unterton des Romans gefällt mir sehr gut. Man sieht beim Lesen wahrlich das zwinkernde Auge vor seinem inneren Auge. Und Spannung ist auch reichlich vorhanden und der Spannungsbogen bleibt bis zum Ende erhalten. Auch der Mörder bleibt bis zum Schluss des Romans im Dunkeln. Der Jugendsprech ist gut in den Text integriert und wirkt nicht aufgesetzt. Treffend fand ich die Beschreibung auf dem Buchrücken (Auszug): "Pointenreich, lässig, auf den Punkt" Fazit: Ein gelungener Jugendroman.

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