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Totengebet / Joachim Vernau Bd.5

Kriminalroman. Originalausgabe

(9)
Ein Mord, eine geheimnisvolle junge Frau in Tel Aviv und Anwalt Joachim Vernau im Visier eines gnadenlosen Killers.
Berlin, 2015. Anwalt Vernau erwacht im Krankenhaus und kann sich an nichts mehr erinnern. Dafür ist er der Held von Berlin: In einer U-Bahnstation hat er mehrere Männer in die Flucht geschlagen, die einen älteren Herrn bedrängt haben. Aber wer ist die junge Frau mit dem Davidstern, die seitdem durch seine Erinnerung geistert? Und was hat sie mit den schrecklichen Morden zu tun, die sich wenig später ereignen? Als Vernau der schönen Unbekannten zu nahe kommt, wendet sich das Blatt: plötzlich steht er unter Mordverdacht. In letzter Sekunde kann er das Land verlassen, sein Ziel: Tel Aviv. In der brodelnden Metropole am Mittelmeer sucht er nach dem einzigen Menschen, der ihn entlasten kann – und wird hinabgezogen in den Strudel eines vergessenen Verbrechens, das sich vor über dreißig Jahren in einem Kibbuz in Israel ereignet hat ...
Rezension
"'Totengebet' ist der große Belastungstest einer Figur. Vor allem aber ein richtig guter Kriminalroman." Elmar Krekeler, Die Welt/Literarische Welt
Portrait
Elisabeth Herrmann wurde 1959 in Marburg/Lahn geboren. Sie machte Abitur auf dem Frankfurter Abendgymnasium und arbeitete nach ihrem Studium als Fernsehjournalistin beim RBB, bevor sie mit ihrem Roman "Das Kindermädchen" ihren Durchbruch erlebte. Fast alle ihre Bücher wurden oder werden derzeit verfilmt: Die Reihe um den Berliner Anwalt Vernau sehr erfolgreich mit Jan Josef Liefers vom ZDF. Elisabeth Herrmann erhielt den Radio-Bremen-Krimipreis und den Deutschen Krimipreis 2012. Sie lebt mit ihrer Tochter in Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 448
Erscheinungsdatum 15.02.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-48249-8
Verlag Goldmann
Maße (L/B/H) 186/125/35 mm
Gewicht 399
Verkaufsrang 32.533
Buch (Klappenbroschur)
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„spannender Einblick in die deutsch israelischen Verbindungen “

Iris Wagner, Thalia-Buchhandlung Braunschweig

Ein deutscher, leicht chaotischer,Anwalt auf den Spuren der Vergangenheit in Israel. Vieles hat sich verändert, aber die Spuren der 80er sind immer noch da. Persönliche Verstrickungen und auch späte Erklärungen .
Sehr gut zu lesen und wieder mal grandios recherchiert.
Ein deutscher, leicht chaotischer,Anwalt auf den Spuren der Vergangenheit in Israel. Vieles hat sich verändert, aber die Spuren der 80er sind immer noch da. Persönliche Verstrickungen und auch späte Erklärungen .
Sehr gut zu lesen und wieder mal grandios recherchiert.

„eine verhängnisvolle Vergangenheit“

C. Nickenig, Thalia-Buchhandlung Neuwied

Anwalt Joachim Vernau wacht im Krankenhaus auf und er kann sich nur bruchstückhaft an den letzten Tag erinnern… Wer war diese mysteriöse Frau namens Rachel und was wollte sie von Rudolf Scholl? Fragen über Fragen und dann auch noch die Beschuldigung, Vernau soll Scholl angegriffen haben und sogar für seinen Tod verantwortlich sein. Anwalt Joachim Vernau wacht im Krankenhaus auf und er kann sich nur bruchstückhaft an den letzten Tag erinnern… Wer war diese mysteriöse Frau namens Rachel und was wollte sie von Rudolf Scholl? Fragen über Fragen und dann auch noch die Beschuldigung, Vernau soll Scholl angegriffen haben und sogar für seinen Tod verantwortlich sein. Das kann Vernau so nicht hinnehmen und nimmt die Sache in eigene Hand.
Stück für Stück nimmt Elisabeth Herrmann den Leser mit in einen Konflickt zwischen zwei Kulutren und einer verhängnisvollen Vergangenheit in Israel. Denn im Jahr 1987 fing alles in einen Kibbuz names Jechida an.
Ich fand es super spannend zu lesen, wie Vernau sein Schicksal in eigene Hand nimmt und fieberte eifrig mit, welche Geschichte rund um Rachel und ihre Mutter Rebecca Stück für Stück ans Tageslicht kommt. Somit vergebe ich 5 fesselnde Sterne für einen spannenden Roman bishin zur letzten Seite.

„Ein Sommer 1987 im Kibbuz und seine Folgen“

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Der neue 5. Fall um den Berliner Rechtsanwalt Vernau ist heikel. So treffen deutsche und israelische Kulturen und Vergangenheit aufeinander. Elisabeth Herrmann hat auf ihren Reisen nach Israel viel über Land und Kultur erlebt und bringt diese Erfahrungen gekonnt in diesem Krimi zum Ausdruck.
Vernau erwacht im Krankenhaus. Er leidet
Der neue 5. Fall um den Berliner Rechtsanwalt Vernau ist heikel. So treffen deutsche und israelische Kulturen und Vergangenheit aufeinander. Elisabeth Herrmann hat auf ihren Reisen nach Israel viel über Land und Kultur erlebt und bringt diese Erfahrungen gekonnt in diesem Krimi zum Ausdruck.
Vernau erwacht im Krankenhaus. Er leidet unter vollständiger Amnesie. Dafür ist er der Held von Berlin: Als in einer U-Bahnstation ein älterer Herr bedrängt wurde, bewies er Zivilcourage und es gelang ihm, die Täter in die Flucht zu schlagen.
Ihn aber plagt nur ein einziger Gedanke: Wer ist diese junge Frau mit dem Davidstern, die ihm nicht aus dem Kopf geht? Er muss sie finden! Ob das gelingt, lesen Sie selbst. Dann passieren in seiner unmittelbaren Umgebung Morde. Vernau steht unter Mordverdacht. Hat die Unbekannte damit zu tun? Vernau bleibt nur eine Möglichkeit: die Flucht nach Tel Aviv.
In der israelischen Stadt am Mittelmeer macht er sich auf die Suche nach seiner Vergangenheit.
Einer Vergangenheit des Jahres 1987, als er in einem Kibbuz names Jechida lebte. Verzweifelt sucht er nach dem einzigen Menschen, der ihn entlasten kann. Doch die längst vergessen geglaubten Verbrechen holen die Realität ein.

Neugierig gemacht hat mich überraschenderweise bereits der Prolog: Die Geschichte beginnt im Oktober 1987 in Haifa. Am Bahnhof wartet ein schwangeres 17-jähriges Mädchen auf ihren deutschen Freund. Mit ihm will sie über Zypern nach Deutschland reisen. Doch er kommt nicht... .
Mit einem Zeitsprung von 29 Jahren beginnt dann der eigentliche Krimi im Berlin des Jahres 2015.
Gleich zu Beginn fragt man sich, was hat Vernau mit diesem Mädchen zu tun? Dies Geheimis und noch viele mehr werden dann nach und nach auf verschiedenen Ebenen gelöst.
Der Autorin gelingt es der komplexen Story die nötige Spannung zu verleihen. Als Leser rätselt man eifrig mit, will wissen was denn nun damals im Kibbuz geschehen ist und wie alles mit den Morden von heute zusammenhängt. Spannend bis zur letzten Seite!
Gern empfehle ich diese Fortsetzung mit dem sympatischen Vernau (verfilmt mit Jan Josef Liefers) weiter!

Franziska Gensler, Thalia-Buchhandlung Fulda

Vernau hat einen sehr persönlichen Fall zu lösen. Um zu erfahren, was vor ca. 30 Jahren in einem Kibbuz geschah, fliegt er nach Israel und gerät selbst in höchste Gefahr. Vernau hat einen sehr persönlichen Fall zu lösen. Um zu erfahren, was vor ca. 30 Jahren in einem Kibbuz geschah, fliegt er nach Israel und gerät selbst in höchste Gefahr.

Petra Kurbach, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Anwalt Vernau unter Mordverdacht. Die Spur führt in seine eigene Vergangenheit. Spannende Unterhaltung mit Schauplätzen in Berlin und Israel. Anwalt Vernau unter Mordverdacht. Die Spur führt in seine eigene Vergangenheit. Spannende Unterhaltung mit Schauplätzen in Berlin und Israel.

Katrin Grünwald, Thalia-Buchhandlung Neunkirchen

Anfangs war ich skeptisch, aber die Geschichte wollte mich gar nicht mehr loslassen und ich habe sie in einem Rutsch durchgelesen. Richtig gut und richtig spannend! Anfangs war ich skeptisch, aber die Geschichte wollte mich gar nicht mehr loslassen und ich habe sie in einem Rutsch durchgelesen. Richtig gut und richtig spannend!

Wildner Laura, Thalia-Buchhandlung Rastatt

Fesselnd, spannend und unerwartet. Ich konnte das Buch fast nicht mehr aus der Hand legen! Fesselnd, spannend und unerwartet. Ich konnte das Buch fast nicht mehr aus der Hand legen!

Sabine Rößler, Thalia-Buchhandlung Wildau

"Totengebet" führt uns von Brandenburg bis nach Tel Aviv. Und in eine düstere Vergangenheit. Einer der besten Krimis, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Großartig! "Totengebet" führt uns von Brandenburg bis nach Tel Aviv. Und in eine düstere Vergangenheit. Einer der besten Krimis, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Großartig!

Dr. Andreas Schmidt, Thalia-Buchhandlung Gießen

Krimi, in dem der Ermittler selbst unter Mordverdacht gerät. Beleuchtet das deutsch-israelische Verhältnis. Krimi, in dem der Ermittler selbst unter Mordverdacht gerät. Beleuchtet das deutsch-israelische Verhältnis.

Stefanie Kellmann, Thalia-Buchhandlung Chemnitz-Röhrsdorf

Eine alte Schuld, ungeklärte Fragen und eine junge Frau, die ihren Vater finden will. Ein tiefgründiger Thriller, der Sie lange beschäftigen wird. Eine alte Schuld, ungeklärte Fragen und eine junge Frau, die ihren Vater finden will. Ein tiefgründiger Thriller, der Sie lange beschäftigen wird.

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Kundenbewertungen


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Vergangenheitsbewältigung
von gaby2707 am 11.03.2016

Israel 1987 Eine junge Frau wartet in Haifa auf ihren Liebsten, der aber nicht kommt. Berlin 2016 Rechtsanwalt Joachim Vernau wird in eine Schlägerei mit 2 Neonazis verwickelt und am nächsten Tag in den Printmedien als Held gefeiert. Und da ist dann noch Rachel… In ihrem neuesten Roman um den Berliner Rechtsanwalt... Israel 1987 Eine junge Frau wartet in Haifa auf ihren Liebsten, der aber nicht kommt. Berlin 2016 Rechtsanwalt Joachim Vernau wird in eine Schlägerei mit 2 Neonazis verwickelt und am nächsten Tag in den Printmedien als Held gefeiert. Und da ist dann noch Rachel… In ihrem neuesten Roman um den Berliner Rechtsanwalt Joachim Vernau nimmt mich Elisabeth Herrmann mit nach Israel. Hier hat Vernau mit 3 Freunden 1987 in einem Kibbuz gearbeitet, gefeiert und sein Leben so weit es ging genossen. Dieses Leben holt ihn in Berlin 29 Jahre später wieder ein. Sehr gut gefallen mir die Beschreibungen des damaligen Lebens im Kibbuz und interessant war es zu lesen, wie sich dort alles verändert hat – immer aus der Sicht von Joachim Vernau. Wenn er ins Spiel kommt, wird der Krimi aus seiner Sicht erzählt, was mich noch näher an ihm dran sein lässt. Der Kriminalfall selbst ereignete sich in der Vergangenheit, was die Geschichte etwas verzwickt macht und Vernau immer wieder auf Blockaden stoßen lässt. Zu Hilfe kommt ihm auch hier immer wieder seine ehemalige Kanzleikollegin Marie-Luise, die ich schon in den vorhergehenden Fällen kennenlernen durfte. Auch seine Mutter und ihre Freundin Hüthchen sind wieder, wenn auch nur ganz kurz, von der Partie. Aber auch die neuen Protagonisten mit ihren verschiedenen Lebenswegen finde ich so scharf, einzigartig und farbig beschrieben, dass sie sich von Anfang an einen Platz in meinem Kopfkino ergattert haben. Auch in diesem neuen Fall hat es die Autorin geschafft, mich von ihrer Schreibkunst zu überzeugen. Es macht einfach Spaß, sich mit ihr auf immer neue Wege zu begeben und Neues kennenzulernen. Ich habe den Abstecher in den Kibbuz mit seinen Verwirrungen und Irrungen sehr gerne gelesen.

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Spannend und fesselnd wie ein Thriller ...
von Angi aus Ansbach am 14.02.2016

Im inzwischen fünften Teil der Reihe muss Joachim wirklich kräftig einstecken. Das tat mir wirklich leid, denn er ist doch so ein sympathischer, liebenswürdiger Charakter. Durch seine Hilfsbereitschaft manövriert er sich aber immer wieder in Situationen, die alles andere als gut für ihn sind. Glücklicherweise ist er nicht alleine: seine... Im inzwischen fünften Teil der Reihe muss Joachim wirklich kräftig einstecken. Das tat mir wirklich leid, denn er ist doch so ein sympathischer, liebenswürdiger Charakter. Durch seine Hilfsbereitschaft manövriert er sich aber immer wieder in Situationen, die alles andere als gut für ihn sind. Glücklicherweise ist er nicht alleine: seine Ex-Kanzleipartnerin Marie-Luise steht ihm mit Rat und Tat zur Seite, wenn auch dieses Mal meistens räumlich sehr weit voneinander getrennt. Und natürlich dürfen sich die Stammleser auch über ein Wiedersehen mit Vernaus Mutter Ingeborg und ihrer Freundin Hüthchen freuen, die zwischendurch wieder für einige Schmunzelszenen sorgen. Einige aufmunternde Momente sind auch nötig in der atemlosen, spannenden Story, in der Joachim oft nicht mehr weiß, wer Freund oder Feind ist. Je mehr er in der Vergangenheit stochert, desto undurchsichtiger wird die Sache. Und es veranlasst den immer noch ledigen Anwalt auch dazu, sich Gedanken über sein Leben zu machen. Wie würde seine Gegenwart aussehen, wenn damals in Israel einiges anders gelaufen wäre? Wer die Bücher von Elisabeth Herrmann bereits kennt, der weiß, dass sie immer gerne Themen aufgreift, die ihr persönlich am Herzen liegen. Sie verbindet beispielsweise Geschichtliches aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges mit ihren fiktiven Stories. So auch hier in Totengebet und das fand ich wieder ungemein interessant. Joachim Vernau besucht eine Seniorin im Altenheim und bei dieser Gelegenheit wird etwas angesprochen, was bei genauerem Überlegen nur allzu logisch ist. Viele Holocaust-Überlebende, die damals aus Deutschland flüchten konnten und ihr weiteres Leben im Ausland verbrachten, werden im Alter wieder von den Schrecken ihrer Vergangenheit heimgesucht und verfallen sogar wieder zurück in ihre alte Muttersprache. Man kann das ja oft bei sehr alten Menschen beobachten: das Kurzzeitgedächtnis wird unzuverlässig, aber an lange zurückliegende Ereignisse können sie sich plötzlich wieder lebhaft erinnern. Eine grausame Vorstellung … Über fehlende Action in dieser Geschichte kann man sich ebenso wenig beklagen wie über einen Mangel an Verdächtigen, die kräftig für Verwirrung, falsche Spuren und einige Überraschungen sorgen. Fast möchte ich diesen “Kriminalroman” eher als handfesten “Thriller” bezeichnen, denn er hat alles, was man sich davon erwarten würde: Hochspannung von Anfang bis zum Ende und einen Protagonisten, der mehr als einmal in Todesgefahr gerät. Für Joachim wünsche ich mir, dass er im nächsten Teil wieder etwas schonender behandelt wird. :) Durch Vernaus Reise nach Israel lernen wir auch noch einiges über dieses interessante Land und dürfen mit ihm am Strand spazieren gehen, aufregende Städte erkunden und im Kibbuz nach den Spuren der Vergangenheit suchen. Ständig hatte ich eine lebendige Vorstellung der Schauplätze im Kopf und konnte die heiße Sonne beinahe auf der Haut spüren. Elisabeth Herrmanns wundervoller, atmosphärischer Schreibstil macht es leicht, mit Haut und Haar in die Geschichte einzutauchen und alles andere vorübergehend auszublenden.

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Ein schwieriger Fall für Joachim Vernau
von Xanaka aus Berlin am 22.03.2016

Dieses Mal steckt Joachim Vernau echt in der Bredouille. Nicht nur, dass er niedergeschlagen wurde, als er versucht hat seinen Freund den jüdischen Buchhändler Rudolph Scholl zu verteidigen. Nein, man beschuldigt ihn auch noch diesen selbst angegriffen zu haben. Als Rudolph kurze Zeit später ums Leben kommt, bezichtigt... Dieses Mal steckt Joachim Vernau echt in der Bredouille. Nicht nur, dass er niedergeschlagen wurde, als er versucht hat seinen Freund den jüdischen Buchhändler Rudolph Scholl zu verteidigen. Nein, man beschuldigt ihn auch noch diesen selbst angegriffen zu haben. Als Rudolph kurze Zeit später ums Leben kommt, bezichtigt man ihn des Mordes. Das Schlimmste an allem ist, dass Vernau sich durch seine Amnesie so richtig an nichts erinnern kann. Und dann war da noch diese Frau an seinem Krankenbett, keiner hat sie gesehen, keiner kennt sie. Und doch hat er sie schon einmal gesehen in einem früheren Leben – Rebecca? Oder war es doch Rachel? Einige Dinge fallen ihm ein – auch das es sich um Rachel handeln muss, jedoch sind alle Notizen und Hinweise auf Rachel verschwunden. Je mehr Vernau versucht zu ermitteln, desto tiefer gerät er in den Schlamassel hinein. Ihm bleibt nichts anderes übrig. Kurz bevor er verhaftet wird, verschwindet er nach Israel um Rachel zu finden. Hier treten nicht nur alte Erinnerungen zutage, sondern auch ein alter Vermisstenfall seines Freundes, der nie aufgeklärt wurde. Marie Luise, seine ehemalige Partnerin, ist als treue Seele natürlich zur Stelle und versucht in Berlin die Wogen zu glätten und Spuren zu finden. Wie es mit Vernau weitergeht, ob er des Mordes weiterhin verdächtigt wird, was sonst noch alles geschieht, empfehle ich jedem selbst zu lesen. Elisabeth Herrmann hat auch hier wieder alle Register gezogen. Ihr ist ein äußerst spannendes Buch gelungen, das sich wieder einmal mit der Vergangenheit und der Gegenwart auseinandersetzt. Gekonnt lässt sie Vernau agieren, dabei ahnt der Leser nie, in welche Richtung es geht. Für mich ist auch dieser Fall ein klassischer Vernau. Bei ihm läuft nichts geplant, er stolpert von einem Desaster in das nächste hinein und hat dann wieder zu tun, alles in Ordnung zu bringen. Eine absolut klare Leseempfehlung an alle und verdiente 4 Sterne dafür.

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Spannung pur
von Gabriele Bessen am 13.03.2016

Der 5. Band der Joachim-Vernau-Reihe ist erschienen. Als der Anwalt Joachim Vernau in einem Krankenhaus erwacht, kann er sich an gar nichts erinnern. Nur bruchstückhaft fliegen die Gedankenfetzen herum: zwei Schläger, Rudolph Scholl, ein jüdischer Berliner Mitbürger und schmenhaft eine junge Jüdin namens Rachel Cohen. Deren Mutter, Rebecca Cohen, ist zu... Der 5. Band der Joachim-Vernau-Reihe ist erschienen. Als der Anwalt Joachim Vernau in einem Krankenhaus erwacht, kann er sich an gar nichts erinnern. Nur bruchstückhaft fliegen die Gedankenfetzen herum: zwei Schläger, Rudolph Scholl, ein jüdischer Berliner Mitbürger und schmenhaft eine junge Jüdin namens Rachel Cohen. Deren Mutter, Rebecca Cohen, ist zu Anfang der 80er Jahre aus einem Kibbuz in Israel verschwunden. Nach einem Besuch bei Rudolph Scholl, der kurz darauf tot auf dem Gehsteig liegt, gerät Joachim Vernau unter Mordverdacht. Er muss nach Israel, in den Kibbuz, in dem er als junger Student beim Wiederaufbau half und muss Rachel, die Tochter von Rececca finden... Der Hauptteil der Handlung spielt in Israel. Der Leser wird in dieses Land geführt und lernt einen Teil seiner Vielseitigkeit kennen, das moderne, pulsierende Leben, aber auch die strengen Traditionen in jüdischen Familien sowie die allgemeine Angst, die in Israel vor Terroranschlägen vorherrscht. Spannend, unterhaltsam, mit Irrungen und Verwirrungen und absolut passend zu den anderen Krimis, in denen Joachim Vernau mit seiner sympathischen Kollegin Marie-Luise Hoffmann ein perfektes Duo bildet.

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Die Vergangenheit kommt zurück
von einer Kundin/einem Kunden am 04.03.2016

Die Vergangenheit kommt zurück Im Prolog der Geschichte lernt man Rebecca, eine junge Jüdin , kennen. Sie lebt mit ihren Eltern in einem israelischen Kibbuz und hat sich dort in einen jungen Mann verliebt, der für drei Monate zusammen mit drei anderen Deutschen,als Volunteer dort arbeitet. Als sie merkt ,... Die Vergangenheit kommt zurück Im Prolog der Geschichte lernt man Rebecca, eine junge Jüdin , kennen. Sie lebt mit ihren Eltern in einem israelischen Kibbuz und hat sich dort in einen jungen Mann verliebt, der für drei Monate zusammen mit drei anderen Deutschen,als Volunteer dort arbeitet. Als sie merkt , dass sie schwanger ist , will sie gemeinsam mit ihm nach Deutschland fliehen , weil sie weiß, daß ihre Eltern diese Beziehung nicht gutheißen würden.Er erscheint jedoch nicht am vereinbarten Treffpunkt.Stattdessen taucht dort Uri auf , der ihr erklärt , daß ihr Freund sich nach Mexiko abgesetzt hat.Er verspricht ihr sie zu heiraten und das Kind als seines anzunehmen.In ihrer Verzweiflung nimmt sie das Angebot an.Unmittelbar nach der Geburt ihrer Tochter Rachel bringt sie sich im Krankenhaus um.Uri heiratet zwei Jahre später erneut und Rachel wächst mit ihm , ihrer Stiefmutter und ihrem Halbbruder auf. Dann ein Zeitsprung von dreißig Jahren.Rachel findet bei der Suche nach Unterlagen für Ihre bevorstehende Eheschließung Unterlagen , die beweisen, dass Uri nicht ihr leiblicher Vater ist .Da Uri ihr keine Fragen nach ihrer Herkunft beantwortet, begibt sie sich auf Spurensuche nach Deutschland.Hier kommt Joachim Vernau ins Spiel. Als Rachel in seiner Kanzlei auftaucht, erkennt er in ihr sofort ihre Mutter Rebecca.Er will Rachel bei der Suche nach ihrem Vater unterstützen und begleitet sie zu Rudolf Scholl einem weiteren Volunteer. Dort gerät er in die Fänge einer Schlägertruppe und wird erst am nächsten Tag im Krankenhaus wach .Er leidet an einer partiellen Amnesie und muss sich seine Erinnerungen mühsam zurückholen.Weil Rudolf Scholl kurz nach seinem Besuch vom Balkon gestürzt und ein weiterer Mann mit manipulierten Bremsen vor einen Baum gefahren war , ermittelt die Polizei wegen Mordversuch gegen ihn. , außerdem ist Rachel verschwunden. Vernau flieht nach Israel , weil er dort den Schlüssel zu den früheren Ereignisen vermutet.Seine ehemalige Kanzleikollegin unterstützt ihn dabei mit Informationen von Deutschland aus.Jetzt nimmt die Geschichte mächtig Fahrt auf.Es tauchen immer neue Verdachtsmomente auf , bevor die Geschehnisse aufgeklärt werden.Joachim Vernau kommt nur knapp mit dem Leben davon. Die Geschichte war , bis auf ein paar kleine Längen im ersten Teil,sehr spannend.Ich freue mich schon auf eine Fortstzung mit dem sympathischen Protagonisten und würde mir wünschen, dass Marie Louise dann wieder eine größere Rolle spielt.

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Joachim Vernaus schwerster Fall und die Reise in die Vergangenheit
von claudi-1963 aus Schwaben am 09.10.2016
Bewertetes Format: Medium: Hörbuch-Download

Israel 1985: Die 17-jährige Rebecca wartet auf ihren Liebsten am Bahnhof in Tel Aviv, sie erwartet ein Kind ausgerechnet von einem deutschen Volontär. Aber er kommt nicht stattdessen taucht überraschend Uri auf, will er sie abhalten den Vater ihres Kindes zu heiraten? 30 Jahre später Joachim Vernau erwacht im Krankenhaus,... Israel 1985: Die 17-jährige Rebecca wartet auf ihren Liebsten am Bahnhof in Tel Aviv, sie erwartet ein Kind ausgerechnet von einem deutschen Volontär. Aber er kommt nicht stattdessen taucht überraschend Uri auf, will er sie abhalten den Vater ihres Kindes zu heiraten? 30 Jahre später Joachim Vernau erwacht im Krankenhaus, was ist passiert? Er kann sich an wenig erinnern, lediglich an eine junge Frau mit einem Davidstern. Sah sie nicht aus wie Rebecca, die damals im Kibbuz in Israel war, wo er als Volontär gearbeitet hatte? Marie-Luise Hoffmann erzählt ihm derweil was an der U-Bahn-Station passiert war, dort wurde ein älterer Mann von mehreren Männern bedrängt und Joachim konnte sie in die Flucht schlagen. Wieder war da diese Frau in seinem Kopf, dabei schweift er in die Vergangenheit nach Israel. Wenig später Rudolf Scholl wird ermordet und die junge Frau taucht wieder auf, sie ist Rachel eine junge Israelin auf der Suche nach einem Geheimnis das schon 30 Jahre zurückliegt. Auf einmal steht Joachim Vernau unter Mordverdacht, er soll Rudolf Scholl ermordet haben. Jetzt kann ihm nur noch eine helfen, Rachel aber die ist verschwunden, Vernau vermutet das sie zurück nach Israel ist und bevor er verhaftet wird kann er gerade rechtzeitig das Land verlassen. Sein nächstes Ziel ist Israel er muss Rachel finden, sie ist die einzige die ihm helfen kann seine Unschuld zu bezeugen, hat sie etwa Scholl ermordet? In Tel Aviv wird Vernau immer mehr mit seiner Vergangenheit konfrontiert, er besucht sein ehemaliges Kibbuz in dem er damals und drei andere Volontäre gearbeitet haben. Rudolf Scholl der jetzt tot ist, Mike Plock der nur knapp einen Anschlag überlebt hat, Daniel der seither verschollen ist und er. Doch seine Vergangenheit lässt ihn nicht los und so recherchiert er was damals passiert ist um Rachel bei der Suche nach ihrem richtigen Vater zu helfen. Hat Uri etwas mit der Geschichte vor 30 Jahren zu tun, ist er der Mörder von Rachels Vater? Vernaus Ermittlungen werden dieses Mal für ihn lebensgefährlich und sein Leben verändern. Meine Meinung: Das Hörbuch gelesen von Thomans M. Meinhardt auf 2 MP3 CD´s, eingeteilt in je 6 Min. Abschnitte, nicht gekürzt, mit fast 14 Stunden Hörlänge war schon sehr anspruchsvoll. Mir wurde dieser Krimi bei einem Bibliotheksfrühstück vorgestellt und da ich ein großer Israelfan bin war ich neugierig auf diese Geschichte. Im Nachhinein bin ich froh das ich das Hörbuch gewählt hatte, den als Buch hätte ich sicher dieses abgebrochen. Dieser Krimi entwickelt sich nämlich zu einem Roman der mehr in die Vergangenheit Vernaus trieftet, zu der Zeit als er dort Volontär in einem Kibbuz war. Für mich war es der erste Roman von Elisabeth Herrmann und mich hat ihr guter Schreibstil und diese sehr gut recherchierte Geschichte gefallen. Zwar fehlt diesem Buch der Spannungsbogen, er taucht nur ab und zu auf, jedoch die Geschichte ist auch so sehr fesselnd geschrieben. Jedoch kann ich verstehen das sicher mancher Krimifan enttäuscht sein wird, weil zu wenig Blutiges passiert. Der Sprecher hat eine sehr angenehme Stimme, das es einem leicht machte an dem Buch dran zubleiben. Die Autorin selbst hat wohl vor Jahren ebenfalls in einem Kibbuz gearbeitet und Tagebuch geführt, was sie dann auf die Idee brachte dieses Buch zu schreiben. Die Autorin ist mehrfach ausgezeichnet, ihre Bücher um Joachim Vernau wurden bzw. werden derzeit verfilmt mit Jan Josef Liefers in der Hauptrolle. Das Cover zeigt vermutlich die Ansicht eines Kibbuz im Nebel, das durch die Farben geheimnisvoll wirkt. Mit ein paar Schwächen in der Länge des Buches, wo man vielleicht ein wenig das ganze abkürzen hätte können, hat mir dieses sehr gut gefallen und bekommt von mir 4 von 5 Sterne.

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von Nisnis aus Dortmund am 28.03.2016
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Anwalt Joachim Vernau wird in Berlin brutal überfallen. Als er im Krankenhaus erwacht, kann er sich nur noch an eine schöne junge Frau erinnern, die eine Kette mit einem Davidstern um den Hals trug. Bald darauf wird Vernau beschuldigt, den Juden Rudolph Scholl ermordet zu haben. Vernaus Recherchen führen... Anwalt Joachim Vernau wird in Berlin brutal überfallen. Als er im Krankenhaus erwacht, kann er sich nur noch an eine schöne junge Frau erinnern, die eine Kette mit einem Davidstern um den Hals trug. Bald darauf wird Vernau beschuldigt, den Juden Rudolph Scholl ermordet zu haben. Vernaus Recherchen führen ihn in die Metropole Tel-Avivs, um die einzige Zeugin zu finden, die ihn entlasten könnte. Er taucht in seine dreißig Jahre zurückliegende Vergangenheit ein, in der er als Saisonarbeiter in Israel in einem Kibbuz lebte und arbeitete. Die Spuren führen ihn zu einem längst vergessenen Verbrechen und er gerät so ins Visier eines gnadenlosen Killers. Das Cover: Das Cover finde ich sehr anmutig und schön und im Nachhinein erkenne ich schemenhaft einen Kibbuz, der im Nebel liegt. Der Bezug zur Handlung ist durch den Nebel gegeben, denn die Geschichte hält den Leser sehr lange in einem dichten und nebeligen Schleier aus Fragen nach dem Täter gefangen. Die Autorin: Elisabeth Herrmann wurde 1959 in Marburg an der Lahn geboren. Sie machte Abitur auf dem Frankfurter Abendgymnasium und arbeitete nach ihrem Studium als Fernsehjournalistin beim RBB, bevor sie mit ihrem Roman "Das Kindermädchen" ihren Durchbruch erlebte. Fast alle ihre Bücher wurden oder werden derzeit verfilmt: Die Reihe um den Berliner Anwalt Vernau sehr erfolgreich mit Jan Josef Liefers vom ZDF. Elisabeth Herrmann erhielt den Radio-Bremen-Krimipreis und den Deutschen Krimipreis 2012. Sie lebt mit ihrer Tochter in Berlin. Reflektionen: Die Geschichte beginnt mit einer traurigen und verzweifelten Situation für die junge Rebecca am Bahnsteig von Haifa / Israel. Rebecca wartet auf ihren Liebsten mit dem sie ihre Zukunft außerhalb des Kibbuz teilen möchte. Sie ist das erste Mal in ihrem Leben allein. Sie wartet Stunden. Ihre verzweifelten Tränen fließen. Und ich bin zutiefst berührt. 30 Jahre später erwacht Anwalt Vernau in einem Krankenhaus, nach dem er auf brutale Weise überfallen worden war. Seine einzige Erinnerung ist die an eine junge hübsche Frau. Sie erinnert ihn an Rebecca, die damals in dem Kibbuz zuhause war, in dem er als Saisonarbeiter gearbeitet hat. Vernau taucht tief in seine Vergangenheit ein und als er zu spüren bekommt, dass man ihn verdächtigt den Juden Rudolph Scholl ermordet zu haben, macht er sich auf den Weg nach Israel, um Rachel zu finden, die ihn als Zeugin des Überfalls entlasten könnte. Elisabeths Herrmanns Sprache und Schreibstil mag ich wirklich sehr. Sie schreibt schnörkellos, auf den Punkt und sehr harmonisch. Umgangssprachliches in ihrem Stil zu verwenden liegt ihr fern und dass schätze ich. Ihre genauen Recherchen in Israel, die ich zumindest teilweise vor Erscheinen dieses Kriminalromans auf Elisabeth Herrmanns Facebook Seite mitverfolgen konnte, fließen harmonisch und interessant in die Handlung ein, ohne sie zu überladen. Während ich die Geschichte spannend und fesselnd erzählt bekomme, lese ich interessiert über Historisches und fühle mich an geschichtliche Schauplätze versetzt. Am Ende des Buchs steht dem Leser ein Glossar zur Verfügung, in dem man jüdische- und israelische Wörter nachlesen kann. Das finde ich recht interessant und angenehm. Dieser Kriminalroman besitzt eine gleichmäßige Grundspannung. Spannungshöhepunkte entdeckte ich nicht so gewohnt zahlreich, wie in vorherigen Romanen der Autorin. In manchen Kapiteln empfand ich einige Längen, die mich aber nicht besonders störten. Mir fehlte wohl aber etwas mehr Tempo. In Totengebet entspringt die Spannung nicht durch das Verbrechen selbst, sondern durch die Handlungen und Geheimnisse der Figuren aus der weit zurückliegenden Vergangenheit. Erst am Ende des Buchs ist die Handlung so schlüssig, dass sie keine offenen Fragen zurück lässt. Letzte Wendungen überraschten mich, denn mehrere Figuren besaßen ein Motiv für das vergangene Verbrechen. Die Erzählstränge, hauptsächlich sind es Vernaus Erinnerungen, wechseln maßvoll von der Gegenwart in die Vergangenheit. Als Leser kann man die Perspektiven gut nachvollziehen und sie bereichern die authentische Handlung. In diesem Kriminalroman erhält die Figur Joachim Vernau eine weitere Perspektive. Ich genoss es in seine Vergangenheit einzutauchen, die von einer sehr sensiblen Seite Vernaus erzählt. Der feinfühligen Darstellung dieses Charakters setzte Elisabeth Herrmann Vernaus empfundene Wut und Verzweiflung herausragend entgegen, als er des Mordes beschuldigt wird. Als Leser weiß man natürlich dass er unschuldig ist und doch empfindet man Wut, wenn diese Figur zu Unrecht beschuldigt wird. Alle Protagonisten haben in diesem Roman ein eigenes Leben und eine eigene Sicht auf die Dinge der Vergangenheit. Fast jeder hat ein Motiv, das Verbrechen begangen zu haben und jeder hütet ein Geheimnis. Die vier Freunde, die damals in dem Kibbuz zusammen lebten und arbeiteten, sind sehr unterschiedliche Wege in die Zukunft gegangen. Meine Erwartungshaltung war recht hoch angesetzt und Totengebet wurde ihrer gerecht, wenn auch etwas anders als gewohnt. Es gab zwar ein paar Längen, die ich jedoch geduldig akzeptieren konnte. Mein Fazit: Totengebet ist ein fesselnder und komplexer Kriminalroman, mit einem maßvollem Hauch an Historie, der mich sehr interessiert hat lesen und genießen lassen. Im Vergleich zu Elisabeth Herrmanns vorherigen Romanen, ist hier das Tempo ab und zu etwas gedrosselt. Ich habe diesen Kriminalroman jedoch in vollen Zügen genossen und empfehle ihn denjenigen, die eine unblutige und komplexe Handlung lieben.

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