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Totenleuchten / Lappland-Krimi Bd.1

Ein Lappland-Krimi

(26)
Tödliche Nordlichter und die Geheimnisse der Samen – ein atmosphärisch bestechender Krimi vom Polarkreis
Jokkmokk am Polarkreis, die Zweige der Kiefern biegen sich unter dem Neuschnee, auf dem zugefrorenen Talvatis-See finden Husky-Rennen statt, und die Einheimischen bereiten den alljährlichen samischen Wintermarkt vor, als ein junger Mann aus ihren Reihen ermordet wird. Grausam geschlachtet wie ein Rentier. Linda Lundin hat gerade ihren neuen Job als Hauptkommissarin in Nordschweden angetreten, einen solch schrecklichen Mord hat auch sie selten gesehen. Wer tötet einen Jungen, der im Dorf rundum beliebt war? Gemeinsam mit ihren Kollegen Bengt und Margareta nimmt sie die Ermittlungen auf und stößt im kleinen Jokkmokk auf kuriose Bewohner, samische Geschichten und alte Geheimnisse. War der tragische Unfall des besten Freundes des Mordopfers, der vor einigen Monaten im See ertrank, etwa gar kein Unfall? Und müssen sie mit weiteren Morden rechnen? Bislang erzählen nur die Nordlichter von den Toten … Atmosphärisch so bestechend, dass man sofort in den hohen Norden reisen möchte, und ein hochspannender Fall, der die Ermittler an ihre Grenzen bringt: Jokkmokk wird einen Platz auf der Krimilandkarte erobern.
Rezension
"Äußerst empfehlenswert! Pflichtlektüre für alle Krimiliebhaber [...]." lapplandblog.eu 20150125
Portrait
Klara Nordin ist ein Pseudonym. Die Autorin wurde 1960 in Heilbronn geboren. Nach ihrer Buchhändlerlehre studierte sie Germanistik und Pädagogik in Tübingen und arbeitete viele Jahre in verschiedenen Verlagen. 2001 wanderte sie nach Schweden aus und lebt seit einigen Jahren im schwedischen Lappland, genauer: in Jokkmokk, dem Schauplatz ihrer Krimis. Von dort aus ist sie als Studienleiterin für die »Schule des Schreibens« in Hamburg tätig und leitet in Deutschland regelmäßig Schreibkurse. Totenleuchten, der erste Band ihrer Lappland-Krimireihe, erschien 2014 bei Kiepenheuer & Witsch (KiWi 1403).
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 336
Erscheinungsdatum 14.08.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-04693-9
Reihe Linda Lundin ermittelt
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 188/125/22 mm
Gewicht 261
Verkaufsrang 79.875
Buch (Taschenbuch)
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„faszinierender Lappland-Krimi“

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Die junge Journalistin Julla reist bis zum Polarkreis, um für eine Reportage über die Medizin der Samen zu recherchieren. Die Samen sind ein uraltes Volk aus dem Norden Lapplands mit einer traditionsreichen Kultur.
Die Autorin beschreibt die Landschaft himmlisch schön - zwar eisig kalt, aber mit fantastischen Naturschauspielen und
Die junge Journalistin Julla reist bis zum Polarkreis, um für eine Reportage über die Medizin der Samen zu recherchieren. Die Samen sind ein uraltes Volk aus dem Norden Lapplands mit einer traditionsreichen Kultur.
Die Autorin beschreibt die Landschaft himmlisch schön - zwar eisig kalt, aber mit fantastischen Naturschauspielen und nicht zu vergessen, den wundervollen, doch zugleich auch eigensinnigen Menschen. Allerdings wird die scheinbare Idylle getrübt, denn ein junger Same wird auf bestialische Weise ermordet – geschlachtet wie ein Rentier.
Wie die Journalistin Julla versucht bei der Aufklärung des Geheimnisses um den grausamen Mord zu helfen, lesen Sie am besten selbst. Eines kann ich Ihnen aber versprechen: Es wird sehr spannend! Also, unbedingt lesen!

„Wer zieht schon im Winter in den Norden“

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Die Samen, ein Volk der vier Winde, sie müssen immer draußen sein. Die neue humorige Kommissarin aus dem Süden braucht ständig neue Herausforderungen und kriegt die Täter immer. Allerdings benötigt sie unbedingt einen Crashkurs in samischer Kultur. Und immer wieder schwarze Nacht, ununterbrochener Schneefall, den Norden fest im Griff Die Samen, ein Volk der vier Winde, sie müssen immer draußen sein. Die neue humorige Kommissarin aus dem Süden braucht ständig neue Herausforderungen und kriegt die Täter immer. Allerdings benötigt sie unbedingt einen Crashkurs in samischer Kultur. Und immer wieder schwarze Nacht, ununterbrochener Schneefall, den Norden fest im Griff haltende Kälte, eingefrorene Natur, dann wieder faszinierende, wild tanzende Nordlichter. Da kommt Spannung auf.

Nour Piel, Thalia-Buchhandlung Neunkirchen

Ein erstklassiger Lappland-Krimi und ein tolles Debüt! Spannend bis zur letzten Seite und mit einer Wendung, die ich nicht erwartet hätte. Ein erstklassiger Lappland-Krimi und ein tolles Debüt! Spannend bis zur letzten Seite und mit einer Wendung, die ich nicht erwartet hätte.

Momke Hoffmann, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Glitzernder Schnee, Nordlichter und warme Thermohosen - dieser sehr spannende Krimi spielt in Lappland. Interessant ist zudem das Hintergrundwissen über das Volk der Samen. Glitzernder Schnee, Nordlichter und warme Thermohosen - dieser sehr spannende Krimi spielt in Lappland. Interessant ist zudem das Hintergrundwissen über das Volk der Samen.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Gotha

Mischung aus Frauenroman, Sehnsuchtsroman und Krimi. Davon gelingt nur der Teil über Land, Kultur und Bräuche gut. Rest ist kitschig und vorhersehbar und mir erhobenem Zeigefinger. Mischung aus Frauenroman, Sehnsuchtsroman und Krimi. Davon gelingt nur der Teil über Land, Kultur und Bräuche gut. Rest ist kitschig und vorhersehbar und mir erhobenem Zeigefinger.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
26 Bewertungen
Übersicht
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Geheimnisvolles Nordlicht
von asio otus aus Schönebeck (Elbe) am 28.02.2015

Ich hab es an 2 Abenden gelesen, konnte gar nicht wieder aufhören. Die Spannung zieht sich durch das ganze Buch, es werden Dinge ans Tageslicht befördert die man nicht erwartet hätte. Der Lebenswandel von Lucas war schon etwas haarsträubend. Zeitweise dachte man dass Emil auch ermordet wurde, beide... Ich hab es an 2 Abenden gelesen, konnte gar nicht wieder aufhören. Die Spannung zieht sich durch das ganze Buch, es werden Dinge ans Tageslicht befördert die man nicht erwartet hätte. Der Lebenswandel von Lucas war schon etwas haarsträubend. Zeitweise dachte man dass Emil auch ermordet wurde, beide Jungen sind an ihrem 19. Geburtstag ums Leben gekommen. Kurze Zeit sah es auch so aus, dass Per-Ante das gleiche Schicksal ereilen würde auch Julla und die kleine Hanna schwebten in hoher Lebensgefahr. Ich hätte nie an diese Person gedacht, das war für mich völlig überraschend. Der Schluss ist nun wieder ein wenig zum schmunzeln, wie die hoch betagte Josefina dem Bild ihres Hündchens zuprostet und total zufrieden mit dem Ergebnis ist da Emil mal bei ihr eingebrochen ist und ein „schlechter Mensch“ war, ist es auch nicht weiter schlimm. Durch die kulturelle Beschreibung der Sami lernt man auch eine Menge über das Leben am Polarkreis und dieser Menschen kennen. Bei Google findet man auch eine interessante Seite über Jokkmokk mit vielen Bildern auch von dem Markt wo ein Teil des Buches spielt.

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Geheimnisvolles Nordlicht
von Asio Otus am 25.02.2015

Ich hab es an 2 Abenden gelesen, konnte gar nicht wieder aufhören. Die Spannung zieht sich durch das ganze Buch, es werden Dinge ans Tageslicht befördert die man nicht erwartet hätte. Der Lebenswandel von Lucas war schon etwas haarsträubend. Zeitweise dachte man dass Emil auch ermordet wurde, beide... Ich hab es an 2 Abenden gelesen, konnte gar nicht wieder aufhören. Die Spannung zieht sich durch das ganze Buch, es werden Dinge ans Tageslicht befördert die man nicht erwartet hätte. Der Lebenswandel von Lucas war schon etwas haarsträubend. Zeitweise dachte man dass Emil auch ermordet wurde, beide Jungen sind an ihrem 19. Geburtstag ums Leben gekommen. Kurze Zeit sah es auch so aus, dass Per-Ante das gleiche Schicksal ereilen würde auch Julla und die kleine Hanna schwebten in hoher Lebensgefahr. Ich hätte nie an den sympathischen Lars Bergström gedacht. Der Schluss ist nun wieder ein wenig zum schmunzeln, wie die hoch betagte Josefina dem Bild ihres Hündchens zuprostet und der Meinung war er wäre nun gerächt. Sie wollte ja keinen umbringen indem sie die Schilder auf dem Talvatis-See entfernt hat, aber da Emil mal bei ihr eingebrochen war und ein „schlechter Mensch“ war ist es auch nicht weiter schlimm. Durch die kulturelle Beschreibung der Sami lernt man auch eine Menge über das Leben am Polarkreis und dieser Menschen kennen. Bei Google findet man auch eine interessante Seite über Jokkmokk mit vielen Bildern auch von dem Markt wo ein Teil des Buches spielt.

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Totenleuchten
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 27.11.2014

Jokkmokk, eine kleine Gemeinde in Lappland am Polarkreis. Dort wohnen die Samen, die jedes Jahr ein großes Fest veranstalten, zu denen viele Touristen kommen. Doch dieses Jahr ist anders: In der sonst so ruhigen Gemeinde kommen zwei junge Menschen ums Leben. Einmal ein scheinbarer Unfall auf dem zugefrorenen See... Jokkmokk, eine kleine Gemeinde in Lappland am Polarkreis. Dort wohnen die Samen, die jedes Jahr ein großes Fest veranstalten, zu denen viele Touristen kommen. Doch dieses Jahr ist anders: In der sonst so ruhigen Gemeinde kommen zwei junge Menschen ums Leben. Einmal ein scheinbarer Unfall auf dem zugefrorenen See mit einem Motorschlitten und nur zwei Monate später ein grausamer Mord. Linda Lundin ist Hauptkommissarin und hat gerade erst ihren neuen Job in Nordschweden angetreten. Gleichzeitig befindet sich Julla, eine Journalistin aus Göteborg in Jokkmokk um einen Artikel über die Medizin der Samen zu schreiben. Es wird ermittelt und es kommen viele unschöne Geschichten zu Tage in dem Dorf, wo jeder jeden kennt. Ein Buch welches ich nahezu verschlungen habe! Es ist kein typischer Krimi mit Mord, Ermittlungen, Verdächtigen, Motiv und schließlich Täter. Klar kommen all diese Elemente vor, doch mindestens genauso im Vordergrund steht die Kultur und Lebensweise der Samen. Dies wird eindrucksvoll dargestellt durch die Recherchen der Journalistin Julla und die Erfahrungen der neu zugezogenen Kommissarin Linda Lundin. Dies passt sich noch dazu so wunderbar in die Geschichte des Mordes und der Ermittlungen ein, dass es dem Leser das Gefühl gibt vor Ort zu sein. In diesem Buch tauchen Ermittler auf, die nicht, wie in den meisten Krimis, wie Übermenschen dargestellt werden, weil sie aufgrund schrecklicher Erlebnisse in ihrem privaten oder beruflichen Umfeld es schwerer haben, konzentriert zu ermitteln. Auch haben sie nicht schon zig komplizierte und schreckliche Fälle gelöst. Sie sind ganz normale Mensch und genau das macht sie dem Leser so sympathisch. Es sind Menschen, die jeder von uns genau so auf der Straße treffen könnte. Abschließend ein Buch welches aufgrund seiner vielen Unverhofften Wendungen bis zur wortwörtlich letzten Seite Spannend bleibt und immer eine Überraschung bereit hält. Von dieser Autorin hätte ich gerne noch mehr Bücher in diesem Stil. Vielleicht passiert nocheinmal etwas in der Umgebung von Jokkmokk und ruft wieder die sympathischen Ermittler und Julla Stern auf den Plan? Ich würde mich freuen!

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Totenleuchten von Klara Nordin
von einer Kundin/einem Kunden aus Waldsee am 30.09.2014

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da wir im Anfang Juni an Schwedens Nationalfeiertag in Jokkmokk waren, Und in der alten Apotheke habe ich ein Samen-Armband mit Silberfäden gekauft, waren in der Kirche etc. sind die Strecke von Lulea nach Jokkmokk gefahren ! Die Handlung erscheint realistisch - sehr... Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da wir im Anfang Juni an Schwedens Nationalfeiertag in Jokkmokk waren, Und in der alten Apotheke habe ich ein Samen-Armband mit Silberfäden gekauft, waren in der Kirche etc. sind die Strecke von Lulea nach Jokkmokk gefahren ! Die Handlung erscheint realistisch - sehr spannend ! Bis zuletzt ist unklar,wer es gewesen sein könnte ?

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Lappland - Krimi
von Xanaka aus Berlin am 01.09.2014

Dieses Buch war völliges Neuland für mich. Wer weiß schon auf Anhieb, wo Lappland genau liegt? Und wie leben die Menschen dort? Wie nennt sich das Volk, das dort lebt – Lappen? Schon deshalb war dieses Buch ein echter Gewinn von mir. Ich habe auf alle diese Fragen Antwort erhalten... Dieses Buch war völliges Neuland für mich. Wer weiß schon auf Anhieb, wo Lappland genau liegt? Und wie leben die Menschen dort? Wie nennt sich das Volk, das dort lebt – Lappen? Schon deshalb war dieses Buch ein echter Gewinn von mir. Ich habe auf alle diese Fragen Antwort erhalten und das ganze auch noch wunderbar verpackt in einen tollen Krimi. Das Buch erzählt von einem sehr grausamen Mord an einem Jugendlichen, der an seinem Geburtstag auf die gleiche Art getötet wird, wie man es eigentlich mit Rentieren macht. Die Handlung spielt in Jokkmokk, am nördlichen Polarkreis. Die neue Kriminalkommissarin Linda Ludin wird beauftragt, den Mordfall aufzuklären. Gemeinsam mit den dortigen Kollegen der Polizei vor Ort nimmt sie sich des Falles an und lernt genau wie der Leser die Bewohner und das Leben in Jokkmokk kennen. Das Buch und auch die handelnden Personen haben mir sehr gut gefallen. Ich habe einiges vom Leben nördlich des Polarkreises erfahren können. Die Hauptpersonen gefallen mir als Charaktere sehr gut und ich freue mich auf jeden Fall auf ein neues Erlebnis, denn das Buch endet so, dass ich auf jeden Fall hoffen kann – dass es mit der Kommissarin weitergeht. Es sind einige Dinge offen geblieben, die sicher im nächsten Buch fortgeführt werden. Eine klare Kaufempfehlung an alle – es macht Spaß das Buch zu lesen und ich freue mich sehr auf eine Fortsetzung.

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Unter dem Nordlicht
von einer Kundin/einem Kunden aus Mülheim am 31.08.2014

„Der Weg auf den Berg war gut befahrbar. Die Samen räumten ihn den ganzen Winter über, weil sie dort oben im Wald ihre Rentiere an den Futterkrippen zufütterten. Margareta fuhr vorsichtig. Neben der Fahrbahn lag der Schnee fast einen Meter hoch. Eine falsche Bewegung, und sie würde feststecken und... „Der Weg auf den Berg war gut befahrbar. Die Samen räumten ihn den ganzen Winter über, weil sie dort oben im Wald ihre Rentiere an den Futterkrippen zufütterten. Margareta fuhr vorsichtig. Neben der Fahrbahn lag der Schnee fast einen Meter hoch. Eine falsche Bewegung, und sie würde feststecken und den ganzen Weg laufen müssen. Geschickt lenkte sie das schwere Fahrzeug, bis sie oben an der Wendeplatte angekommen war. Jetzt gab sie noch einmal richtig Gas. Zirka hundert Meter steil nach oben, dann war sie da. Polizeiinspektor Bengt Karlsson, ihr Kollege, stand im Türrahmen der roten Holzhütte, die bis vor einigen Jahren in der Sommersaison als Café gedient hatte. Margareta parkte den Motorschlitten nahe der alten Holzterrasse, deren Umrisse im Schnee nur zu erahnen waren. Bengt ging langsam auf sie zu. Er war blass und schien nach Worten zu suchen. „So etwas habe ich noch nie gesehen.“ Bengt fuhr sich mit der Hand über die Stirn. „Der Junge wurde geschlachtet, geschlachtet wie ein Rentier.“ (S.44) Nicht nur Bengt ist zutiefst erschüttert von diesem furchtbaren Fund. Alle Bewohner Jokkmokks, einer Kleinstadt nördlich des Polarkreises sind entsetzt! Gerade erst mussten sie einen jungen Mann beerdigen, der an seinem 19. Geburtstag einen tödlichen Unfall hatte. Und nun wurde einer seiner besten Freunde ermordet, ebenfalls an seinem Geburtstag. In dem Städtchen, in dem fast jeder jeden kennt, war der Junge allgemein beliebt. Wer könnte daher einen Grund haben, ihn zu töten? Und gibt es einen Zusammenhang mit dem tödlichen Unfall seines Freundes? Hauptkommissarin Linda Lundin, die gerade ihre neue Stelle hoch im Norden angetreten hat, hat eine harte Nuss zu knacken... Dieser Krimi hat mich total begeistert! Besonders gefiel mir, wie schön die Handlung in den kulturellen und landschaftlichen Rahmen Lapplands eingebettet ist. Die Autorin liebt ihre Wahlheimat - und das merkt man. Seit 6 Jahren lebt sie in Lappland, in genau dieser kleinen Stadt Jokkmokk. Im Buch ist es die Hauptkommissarin Linda, die sich an ein völlig neues Leben gewöhnen muss. Vermutlich wird es ihr in Kürze so ergehen wie der Autorin - sie wird sich in ihre neue Heimat verlieben. Aber noch steht sie vor diversen Problemen. Da ist natürlich zunächst mal die große Kälte, die ihr zu schaffen macht. Während bei -30° die Kinder fröhlich draußen spielen, stellt sie fest, dass ihre mitgebrachte Winterkleidung bei weitem nicht ausreichend ist. Für die Klärung des Mordfalls kann sie gerade mal auf 2 Mitarbeiter zurückgreifen und um zum Tatort zu gelangen, muss sie auf einen Motorschlitten umsteigen. Es sind diese vielen kleinen Besonderheiten, die den Krimi zu einem ganz besonderen werden lassen. Viel erfährt der Leser auch über die Samen, ob es um deren Geschichte, Sprache, Mode, um ihre Ansichten oder um ihre Werte geht. Erstaunt las ich, wie tief all diese Dinge auch bei der jungen Generation verwurzelt sind. Aber es ist kein Sachbuch und niemand muss befürchten, dass Spannung oder Ermittlungsarbeit zu kurz kommen. Das ist ganz und gar nicht der Fall. Es gibt diverse Verdächtige, immer mal wieder neue Wendungen und zum Schluss löst sich alles logisch auf. Sympathische Charaktere gibt es ebenfalls mehrere. Und obwohl ich den Bewohnern Jokkmokks ihren Frieden gönnen würde, hoffe ich doch, dass Linda und ihre Mitarbeiter bald wieder Arbeit bekommen ;-) Was mich im Moment aber am meisten bewegt, ist der heftige Wunsch, auch mal selbst in dieses Land zu reisen. Die Landschaftsbeschreibungen, die Berichte über Schlittenfahrten mit Husky-Antrieb, über samische Feste und Märkte und nicht zuletzt über die sagenhaften Polarlichter waren so intensiv geschrieben, dass ich am liebsten gleich meine Koffer gepackt hätte. Und wenn ich eines Tages losfahre, werde ich mich bemühen, nicht die gleichen Fehler zu machen, wie der typische Tourist, "erkennbar an der zu dünnen Kleidung und den eleganten Winterschuhen".

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Super Krimi mit dichter Atmosphäre
von c-bird am 25.08.2014

Klara Nordin führt den Leser mit ihrem ersten Kriminalfall „Totenleuchten“ in den hohen Norden Schwedens nach Lappland. Hier sind die Samen, eine indigene Volksgruppe beheimatet, aber auch Klara Nordin, eine Deutsche, die unter einem Pseudonym schreibt, lebt hier bereits seit mehreren Jahren. Jokkmokk am Polarkreis. Während sich die Einheimischen auf... Klara Nordin führt den Leser mit ihrem ersten Kriminalfall „Totenleuchten“ in den hohen Norden Schwedens nach Lappland. Hier sind die Samen, eine indigene Volksgruppe beheimatet, aber auch Klara Nordin, eine Deutsche, die unter einem Pseudonym schreibt, lebt hier bereits seit mehreren Jahren. Jokkmokk am Polarkreis. Während sich die Einheimischen auf den alljährlichen Wintermarkt vorbereiten, stirbt der gerade mal 19jährige Lucas. Abgeschlachtet wurde der junge Mann wie ein Rentier und somit ist praktisch jeder Einwohner Jokkmokks ein potentieller Täter, da alle in irgendeiner Form mit Rentieren und deren Zucht zu tun haben. Nur wenige Wochen zuvor verstarb Lucas Freund, der gleichaltrige Emil. Er verunglückte während einer Motorschlittenfahrt über einen zugefrorenen See. Oder war alles gar kein Unfall? Den Fall übernimmt Hauptkommissarin Linda Lundin, die selbst neu im hohen Norden ist. Gemeinsam mit ihren einheimischen Kollegen Margareta und Bengt beginnt sie die komplexen Beziehungen, die zwischen den Kleinstadtbewohnern herrschen, zu entwirren. Klara Nordin erzeugt in Totenleuchten eine unglaubliche Atmosphäre. Nicht nur die Landschaftsbeschreibungen und die Figuren sind so gut beschrieben, dass man sich alles bildlich vorstellen kann. Man spürt förmlich die raue Natur und die Kälte, die dort im Winter herrscht. Der Fall selbst ist auch sehr spannend beschrieben. Viele Geheimnisse und Beziehungsgeflechte der Bewohner Jokkmokks werden nach und nach gelüftet. Dies hält den Spannungsbogen permanent hoch. Aber auch die privaten Probleme des ermittelnden Teams kommen nicht zu kurz und man ist jetzt schon neugierig wie es weitergehen wird. Sehr gut fand ich auch die vielen Informationen, die man über das hier relativ unbekannte Volk der Samen erfährt. Alles in allem ein sehr gelungener und spannender Kriminalroman, mit dichter Atmosphäre, der einmal an einen anderen Schauplatz als üblich spielt. Ein zweites Buch scheint schon in Arbeit zu sein, ich freue mich schon drauf!

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Lappland von der anderen Seite
von einer Kundin/einem Kunden aus Moosbach am 25.08.2014

Meine Meinung: Lappland... Was verbindet man damit? Ganz klar, Kälte, Kälte und nochmal Kälte. Und nebenbei dann auch noch Schnee. Mehr weiß man darüber eigentlich gar nicht. Bei mir hat sich das mittlerweile geändert, denn durch dieses Buch durfte ich nicht nur die Ermittlungen von Linda Lundin und ihren Kollegen verfolgen,... Meine Meinung: Lappland... Was verbindet man damit? Ganz klar, Kälte, Kälte und nochmal Kälte. Und nebenbei dann auch noch Schnee. Mehr weiß man darüber eigentlich gar nicht. Bei mir hat sich das mittlerweile geändert, denn durch dieses Buch durfte ich nicht nur die Ermittlungen von Linda Lundin und ihren Kollegen verfolgen, nein, ich durfte auch viel über die Kultur, die Landschaft und die Menschen von Lappland lernen. Vieles war mir gänzlich unbekannt. So konnte ich mit dem Namen Samen, gar nichts anfangen. Ist es nicht so, dass aus einem Samen Pflanzen keimen? Tja... Das hätte ich auch gedacht. Dass sich hinter dem Namen aber ein Volk in Lappland verbirgt... Das wusste ich bis zu diesem Buch nicht. Aber auch die weitläuftige Landschaft durfte ich kennen lernen. Ich weiß nun, wie Rentiere geschlachtet werden und vieles mehr. Das ist aber nicht alles, auch die Ermittlungen von Linda durfte ich miterleben. Dass dies nicht ganz so einfach war, kann man sich vorstellen. Alle helfen zusammen und wollen eigentlich nichts mit Verbrechen zu tun haben Linda ist eine Kommissarin, wie man sie sich vorstellt. Das private Leben steht hinten an. Nur der Beruf zählt, komme was wolle. Sie setzt ihren Kopf durch und strahlt ein Selbstbewusstsein aus, welches man sich als Frau eigentlich nur wünschen kann. Margareta hingegen ist eher der Familienmensch und die Frau der Truppe. Sie ist einfühlsam um versteht es, aus den Menschen auch ein paar Geheimnisse zu entlocken. Zusammen mit Bengt haben wir hier ein wirklich tolles Team. Sie ergänzen sich perfekt und wollen damit an ihr Ziel kommen. Ich habe es wirklich genossen dieses Buch zu lesen, da mich wirklich die Kombination aus (für mich) Lehrbuch und Krimi gefallen hat. So sollte es immer sein. Mir hat es Spaß gemacht mehr über Lappland zu erfahren, denn bis jetzt kannte ich wirklich nichts davon. Bräuche, Musik und Landschaft wurden mir näher gebraucht und ich habe es wirklich genossen. Fazit: Unbedingt lesen! Es lohnt sich!

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Ein beschaulich kalter Mord
von einer Kundin/einem Kunden aus Bönen am 20.08.2014

Kaum ein Autor hat es bisher geschafft, die nordschwedische Winterkälte in Worte verpackt so spürbar werden zu lassen wie Klara Nordin in ihrem Erstlingswerk „Totenleuchten“. Vielleicht liegt es daran, dass sie selber in Jokkmokk eingewandert ist, dem Ort in Lappland am Polarkreis in dem sie auch ihre Krimihandlung spielen... Kaum ein Autor hat es bisher geschafft, die nordschwedische Winterkälte in Worte verpackt so spürbar werden zu lassen wie Klara Nordin in ihrem Erstlingswerk „Totenleuchten“. Vielleicht liegt es daran, dass sie selber in Jokkmokk eingewandert ist, dem Ort in Lappland am Polarkreis in dem sie auch ihre Krimihandlung spielen lässt, aber die Besonderheiten von Landschaft, Wetter und Menschen beschreibt sie auf so einfühlsame und atmosphärisch greifbare Weise, dass man zum einen mitten im Sommer in Deutschland plötzlich das Bedürfnis verspürt die Heizung aufzudrehen, sich zum anderen aber auch besonders intensiv in ihr Buch eingebunden fühlt. Klara Nordin stellt ihren Lesern zum einen Linda Lundin vor, die gerade ihren Posten als Hauptkommissarin in der Region Jokkmokk antreten soll, als der neunzehnjährige Lucas ermordet in einem abgelegenen, aufgegebenen Café gefunden wird. Zur Polizeitruppe des kleinen Ortes zählen weiterhin Margareta und Bengt als Polizeiinspektoren, die einem im Verlauf der Geschichte richtiggehend ans Herz wachsen. Auch Julla, eine junge Journalistin die für eine Artikelserie über die Medizin der samischen Ureinwohner nach Jokkmokk gereist ist wo sie bei ihrer Freundin Satu, einer typischen alten Samin wohnt, ist dem Leser sofort sympathisch - umso erschreckender, dass sie schließlich selbst im Visier des Mörders landet. Über ihre Figur lernt der Leser den Ort und seine Einwohner kennen; immer wieder fließen interessante Informationen über das frühere und heutige Leben der Samen und ihre Kultur in den Text ein - ohne die Erzählung zu unterbrechen. Ähnlich verfolgt Klara Nordin auch den roten Faden der Ermittlungen: Sie springt in der Erzählperspektive zwischen verschiedenen Personen hin und her und vermittelt so das aktuelle Bild der Ermittlungen. Auch dies gelingt ihr ohne den Leser zu verwirren – ganz im Gegenteil fühlt man sich den jeweils handelnden Personen dadurch besonders nah. Klara Nordin schafft auf beeindruckende Weise und mit einem wunderbar flüssigen Sprachstil eine Atmosphäre, die ihre Leser in die Krimihandlung komplett einbindet sowie Ihre Hauptpersonen realistisch darstellt. Ihr Plot ist gut durchdacht und versteckt den wahren Mörder bis fast zum Schluss in einer Hand voll erschreckend realistischer, menschlicher Abgründe der Dorfgemeinschaft. Ich würde mich sehr darüber freuen, Linda, Margareta und Bengt in einer Fortsetzung zu diesem Krimi „wiederzulesen“ und zu erfahren, wie es persönlich mit Ihnen weitergegangen ist. Zu diesem Buch auf jeden Fall meine wärmste Leseempfehlung, nicht nur an Fans der nordischen Krimiliteratur.

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Mord in Jokkmokk
von Krimihexe aus Hamm am 19.08.2014

Die Polizisten Margareta und Bengt sind irritiert, einen Mord hat es im beschaulichen Jokkmokk noch nie gegeben. Genau passend dazu beginnt die neue Kommissarin Linda Ludin ihren Dienst. Erstmal durch einen Autounfall lädiert, findet sie sich in einer Kleinstadt wieder, wo die Uhren langsamer schlagen, die Sonne den ganzen... Die Polizisten Margareta und Bengt sind irritiert, einen Mord hat es im beschaulichen Jokkmokk noch nie gegeben. Genau passend dazu beginnt die neue Kommissarin Linda Ludin ihren Dienst. Erstmal durch einen Autounfall lädiert, findet sie sich in einer Kleinstadt wieder, wo die Uhren langsamer schlagen, die Sonne den ganzen Tag nicht zum Horizont schafft und die Leute wegen der eisigen Kälte von bis zu 30 Grad minus nicht vor die Tür gehen. Der jährliche Wintermarkt in Jokkmokk lockt jung und alt und vor allem viele Touristen an. Der 19jährige Lucas wird tot aufgefunden, erstochen. Kurz vorher ist sein Freund Emil durch einen Unfall mit dem Motorschlitten ums Leben gekommen. Nun ist von den drei Freunden nur noch Per-Ante übrig. Margareta, Bengt und Julia befragen alle Verwandten, Freunde, Nachbarn und dabei tauchen immer mehr Verdächtige auf. Der Fall wird immer verwirrender. Das Buch hat mir sehr viel Spaß gemacht. Die Autorin entführt in eine Welt der Stille, der Kälte und zu Menschen, die nicht viele Worte machen. Ich war von der ersten Seite an verzaubert und habe mich mitten in Jokkmokk unter den mal mehr mal weniger sympathischen Menschen befunden und mich sehr wohl gefühlt. Ich habe gefroren und gelitten, habe Huskys und Rentiere vor mir gesehen und natürlich dem Ende entgegengefiebert, Die Auflösung war für mich eine Überraschung und ich würde gern mehr von dem tollen Ermittlertrio lesen.

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Totenleuchten
von einer Kundin/einem Kunden aus Krefeld am 16.08.2014

Jokkmokk am Polarkreis im tiefsten Winter : Der seit einem Autounfall gelähmte Emil bekommt zu seinem Geburtstag einen behindertengerechten Motorschlitten geschenkt. Mit zwei Freunden macht er eine Tour über den zugefrorenen Talvatis-See. Die drei möchten in einer Hütte seinen Geburtstag feiern. Emil kommt vom Weg ab, rutscht in ein Loch... Jokkmokk am Polarkreis im tiefsten Winter : Der seit einem Autounfall gelähmte Emil bekommt zu seinem Geburtstag einen behindertengerechten Motorschlitten geschenkt. Mit zwei Freunden macht er eine Tour über den zugefrorenen Talvatis-See. Die drei möchten in einer Hütte seinen Geburtstag feiern. Emil kommt vom Weg ab, rutscht in ein Loch im Eis und ertrinkt. Warum wurden die Wegkennzeichnungen entfernt? War es wirklich ein Unfall, so wie es scheint? Einige Monate später, die Einheimischen bereiten den alljährlichen samischen Wintermarkt vor. Zu diesem Ereignis kommen sehr viele Touristen in den sonst sehr ruhigen Ort. Ausgerechnet jetzt geschieht ein Mord! Ein junger Mann wird grausam geschlachtet - wie ein Rentier. Linda Lundin, die neue Hauptkommissarin ist gerade erst mit ihrem Mann Sebastiano in den Norden gezogen ist. Sebastiano war arbeitslos und hat nach 2 Jahren Jobsuche endlich eine neue Stelle an dem berühmten Norrbotten-Theater bekommen. Gemeinsam mit ihren neuen Kollegen Margareta und Bengt ermittelt Linda im grausamen Mordfall. Wer hatte ein Motiv den im Dorf beliebten Jungen zu töten? Julla eine Redakteurin besucht ihre Freundin Satu in Jokkmokk. Sie haben sich 2 Jahre nicht gesehen und es gibt viel zu erzählen! Julla möchte eine Reportage über die samische Medizin schreiben, für die sie 6 Wochen Zeit hat. Sie freut sich auf die Zeit, die sie im hohen Norden verbringen kann und geht motiviert an die Arbeit. Doch ihr fällt es schwer, sich auf die Arbeit zu konzentrieren. Der ganze Ort ist wegen des Wintermarktes und des Mordes in Aufruhr! Mich hat das Buch von der ersten Seite an gefesselt und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Die Protagonisten habe ich schnell ins Herz geschlossen und mit ihnen den spannenden Fall durchlebt! Besonders gut haben mir die Beschreibungen der beeindruckenden Landschaft gefallen. Man konnte die Polarlichter fast vor sich sehen und die Kälte auf der Haut spüren! Sehr interessant fand ich den Einblick in die Geschichte und die Mythologie der Samen. Ein rundum gelungener schwedischer Krimi. Ich hoffe es gibt bald einen neuen Fall für Linda und ihr Team!!!

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Mord im kalten Lappland
von einer Kundin/einem Kunden aus Bonn am 01.05.2016

Cover/Umschlag Das Cover ist vor allem beherrscht von der Farbe hellblau, der Farbe von Schnee in der Dämmerung. Eine Herde Rentiere äst im tiefen Schnee. Das Cover und seine Stimmung passen sehr gut zu dem Buch, da die Autorin genau diese Art Bilder in ihrer Geschichte immer wieder beschreibt und... Cover/Umschlag Das Cover ist vor allem beherrscht von der Farbe hellblau, der Farbe von Schnee in der Dämmerung. Eine Herde Rentiere äst im tiefen Schnee. Das Cover und seine Stimmung passen sehr gut zu dem Buch, da die Autorin genau diese Art Bilder in ihrer Geschichte immer wieder beschreibt und herauf beschwört. Zusätzlich ist auf der Innenseite des Buchumschlags sowohl hinten als auch vorne ein Karte von Jokkmokk und der Umgebung abgebildet sowie als kleiner Ausschnitt die Lage von Lappland in Skandinavien. Für mich äußerst hilfreich um während des Lesens einzuordnen, wo sich welche Figur gerade aufhält. Ich habe des Öfteren einen Blick auf diese Karte geworfen. Aufteilung Das Buch hat insgesamt 336 Seiten, es beginnt mit einem Prolog und ist anschließend in die Tage vom 3. Februar (Mittwoch) bis 16. Februar (Dienstag) unterteilt. Es umfasst also einen Zeitraum von ca. 2 Wochen.Die einzelnen Tage sind noch in Unterkapitel eingeteilt. Am Ende folgt ein kurzer Epilog. Erster Satz Frostige Kälte lag über der beschaulichen Kleinstadt nördlich des Polarkreises. Meine Meinung Totenleuchten würde ich kurz und knapp als einen soliden Krimi bezeichnen, der mit wenig Blut auskommt. Die Beschreibung im Klappentext von dem grausam geschlachteten Jungen ist eigentlich noch das blutrünstigste an dem ganze Buch. Ich fand das mal wieder sehr angenehm, da ich sonst auch gerne Thriller à la Chris Carter lese. Auffallend ist außerdem, dass der Roman ohne eine wirkliche Hauptfigur auskommt. Es gibt zum einen die gesamte Ermittlertruppe, Linda, Bengt und Margareta, zum anderen die Journalistin Julla, die bei der alten Samin Satu wohnt. Das Privatleben der Figuren wird immer mal wieder thematisiert, nimmt aber im Vergleich zu anderen Krimis sehr wenig Platz ein und wird auch nicht bis ins kleinste Detail ausgewalzt. Insgesamt ist das Buch sehr nüchtern, ruhig und sachlich geschrieben, es wird wenig auf Gefühle eingegangen bzw. diese werden immer nur kurz gestreift statt sie in den Mittelpunkt zu stellen. Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht der verschieden Figuren in der Er-/Sie-Form. Der Kriminalfall an sich ist ein solider Fall bei dem ich bis zum Ende mitgerätselt habe, wer eigentlich der Täter ist und was sein Motiv ist. Es gibt allerdings keinen extremen Spannungsbogen, der Krimi ist nicht wirklich ein „Pageturner“, wie man ihn sonst kennt. Aber trotzdem war ich immer neugierig darauf wie es weitergeht. Neben der eigentlichen Krimihandlung, die ohne spektakuläre Verfolgungsjagden oder wunder-was-für Ermittlungsmethoden oder -techniken auskommt, erfährt man in diesem Buch vor allem viel Interessantes über die samische Kultur. Dies wird immer wieder durch Julla ins Spiel gebracht, die eine Reportage über samische Medizin schreiben soll. Auch der Handlungsort Lappland an sich wird immer wieder sehr anschaulich beschrieben, so dass man sich die Berge an Schnee und die Kälte dort sehr gut vorstellen kann.Man merkt deutlich, wie sehr die Autorin ihre Wahlheimat Lappland liebt. Ich habe sogar Lust bekommen, Lappland einmal zu besuchen (obwohl es mich immer eher in den warmen und sonnigen Süden zieht statt in den kalten Norden). Des Weiteren ist mit Satus sich ständig streitenden Freundinnen, zwei bereits sehr betagten alten Damen, ein humorvolles Element eingebaut, das mich auch immer wieder zum Schmunzeln gebracht hat. Ganz am Schluss folgt noch ein sehr überraschender Epilog – mir stand doch kurz der Munde offen als ich am Ende angelangt war. Ich habe bei der endgültigen Bewertung lange zwischen 4 und 5 Sternen geschwankt. Da ich mir an manchen Punkten dann aber doch ein paar mehr Erläuterungen und Details gewünscht hätte, warum wer wie gehandelt hat und es doch auch ein paar unlogische bzw. nicht ganz nachvollziehbare Stellen gibt, sind es letztendlich 4 Sterne geworden. Zusätzlich werden auch nicht alle Handlungsstränge, insbesondere um das Privatleben der Ermittler, aufgelöst, was dann allerdings auf eine Fortsetzung hoffen. Diese würde ich auf jeden Fall auch lesen. Fazit Wer einen ruhigen Krimi mit solider Handlung ohne allzu spektakuläre Morde und mit wenig Blut sucht und gleichzeitig gerne etwas über fremde Orte und Kulturen lernt, dem kann ich Totenleuchten nur wärmstens empfehlen.

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Morde am Polarkreis
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 29.01.2016

Jokkmokk am Polarkreis. In kürzester Zeit sterben zwei junge Menschen, Freunde, einer davon ermordet, abgeschlachtet wie ein Rentier. Linda Lundin hat gerade ihren neuen Job als Hauptkommissarin in Nordschweden angetreten. Gemeinsam mit ihren Kollegen Bengt und Margareta nimmt sie die Ermittlungen auf. Das Interessante an diesem Buch ist die Umgebung,... Jokkmokk am Polarkreis. In kürzester Zeit sterben zwei junge Menschen, Freunde, einer davon ermordet, abgeschlachtet wie ein Rentier. Linda Lundin hat gerade ihren neuen Job als Hauptkommissarin in Nordschweden angetreten. Gemeinsam mit ihren Kollegen Bengt und Margareta nimmt sie die Ermittlungen auf. Das Interessante an diesem Buch ist die Umgebung, denn das Geschehen findet im kulturellen Umfeld der Samen statt, in einer eisigen Kälte, eine Umgebung, die wir in Mitteleuropa eher selten kennengelernt haben. Mit Hilfe zweier „Neuen“ in diesem Umkreis, nämlich der Kommissarin Linda Lundin, die aus Südschweden hierher versetzt wurde, und der Journalistin Julla erhält auch der unbedarfte Leser einen guten Einblick in das Leben der Samen am Polarkreis, ist fasziniert von dem alltäglichen Umgang mit Motorschlitten und dem selbstverständlichen Leben im eisigen Schnee. Die privaten Probleme der ermittelnden Kommissare lassen ein äußerst sympathisches Bild von ihnen entstehen, doch treten sie eher in den Hintergrund und behindern nicht den Kriminalfall an sich. Nicht gefallen hat mir die Auflösung. Das Motiv des Täters hat sich mir nicht wirklich erschlossen, seine Veränderung ist mir zu sehr an den Haaren herbeigezogen. Doch der flüssige Schreibstil erleichtert das Lesen, ich habe das Buch innerhalb eines Tages ausgelesen. Alles in allem ein vielversprechendes Debüt mit Entwicklungspotenzial.

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Solides aus Lappland
von marcello am 20.11.2015

"Totenleuchten" spielt in Lappland, genauer in der Gegend Jokkmokk. Kurz nachdem ein Junge bei einem tragischen Motorschlittenunfall ums Leben gekommen ist, wird sein bester Freund bestialisch ermordet. Jokkmokk ist in Aufruhr, denn so kurz hintereinander ist noch nie etwas schlimmes passiert. Die gerade frisch nach Lappland gezogene Linda Lundin... "Totenleuchten" spielt in Lappland, genauer in der Gegend Jokkmokk. Kurz nachdem ein Junge bei einem tragischen Motorschlittenunfall ums Leben gekommen ist, wird sein bester Freund bestialisch ermordet. Jokkmokk ist in Aufruhr, denn so kurz hintereinander ist noch nie etwas schlimmes passiert. Die gerade frisch nach Lappland gezogene Linda Lundin muss sich gemeinsam mit ihren einheimischen Kollegen Bengt und Margareta mit dem Fall auseinandersetzen. Sie treffen auf Stadtbewohner, die um sich einen Deckmantel des Schweigens lesen und so ahnen sie erst spät, dass die Gefahr näher ist als gedacht. Als Debüt war "Totenleuchten" recht überzeugend. Es wurde ein spannender Krimifall mit einigen unerwarteten Wendungen geboten, auch wenn ich vom letztlichen Mörder etwas enttäuscht war. Alle Nebenfiguren wurden schlüssig konstruiert und auch die Kommissare waren als Gespann sehr angenehm. Es sind drei unterschiedliche Charaktere, über die man bereits einiges erfährt und dennoch bleibt viele offen, so dass weitere Fälle gut hieran anschließen könnten. Die Erzählstruktur gefällt mir gut (vor allem im Gegensatz zu Viveca Sten, die meist recht langatmig schreibt): das Erzähltempo ist flott, was an vielen kurzen Kapiteln liegt. Man ist immer bei verschiedenen Charakteren und erfährt von denen immer auch nur so viel, dass es die Ermittlungen weiterbringt und man doch nicht viel erfahren hat. Schade fand ich, dass einige Kapitel mit einem spannenden Schlusssatz enden. Statt, dass aber zwei Kapitel später genau in dieser Szene angesetzt wird, um den Spannungsbogen zuende zu führen, wird das Geheimnis unspektakulär in einer Nacherzählung wiedergegeben. Das ist erzähltechnisch nicht wirklich gelungen. Aber das ist auch das einzige, was mir wirklich unangenehm ins Auge gefallen ist. Schade fand ich ebenfalls noch, dass das Anfangspensum über die Samenkultur nicht aufrecht gehalten wurde. Darauf hatte ich mich sehr gefreut, aber der Fokus wurde doch stark auf den Fall an sich gelegt und auch die mit der Samenkultur verbundene Figur Julla wurde selbst so in den Fall verstrickt, dass sie zu ihren Artikeln über die Samen nicht kam. Ich hoffe, dass da in weiteren Bänden mehr kommen wird. Insgesamt wirklich ein solider Krimi, der eine Schwäche aufweist, sich aber ansonsten vieles für weitere Geschichten aufzusparen scheint.

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Mysteröse Morde in Lappland
von einer Kundin/einem Kunden aus Leipzig am 28.07.2015

Der Autorin Klara Nordin ist mit dem Lapplandkrimi "Totenleuchten" ein guter Krimi gelungen, der den Leser auch einiges über die Traditionen und Kultur der Samen näher bringt. Die neue Kommisarin Linda Lundin bekommt es in ihrem 1. Fall gleich mit einem grausamen Mord an einem jungen Schüler zu tun,... Der Autorin Klara Nordin ist mit dem Lapplandkrimi "Totenleuchten" ein guter Krimi gelungen, der den Leser auch einiges über die Traditionen und Kultur der Samen näher bringt. Die neue Kommisarin Linda Lundin bekommt es in ihrem 1. Fall gleich mit einem grausamen Mord an einem jungen Schüler zu tun, der grausam abgestochen wurde. Wie sich während der Ermittlungen herausstellt, ist dies eine alte traditionelle Art Tiere bei den Samen zu töten, so dass nahezu alle Einwohner irgendwie verdächtig zu scheinen sein. Außerdem haben fast alle scheinbar was zu verbergen und sind irgendwie in die Sache involviert. Die Autorin lebt selber seit langen in Schweden, was in den guten Beschreibungen der Gegend und der Traditionen der Samen erkennbar ist. Die 3 Polizisten und die junge Journalistin passen sich gut in die Geschichte an und wir erfahren auch ein wenig aus deren Privatleben, so dass sie für mich menschlicher rüber kommen. Allerdings kommt mir die Schwangerschaft der Kommisarin Lundin und die daraus resultierenden Zweifel überhaupt ein Kind haben zu wollen ein bißchen sehr zu kurz. Aber vielleicht wird / soll das in weiteren Fällen, die wohl auch schon teilweise in Arbeit sind, stärker thematisiert werden. Abschließend lässt sich feststellen, es ist ein gelungener Start einer neuen Krimireihe, wovon ich gerne mehr lesen würde. Besonders bei den heißen Sonmmertagen war es eine willkommene Abwechslung in die eisigen Geheimnisse der Samen in Lappland abtauchen zu können.

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Neue Spannung im Norden
von einer Kundin/einem Kunden am 06.09.2014

Totenleuchten ist ein spannender und interessanter Krimi, der in Lappland, genau im Ort Jokkmokk am Polarkreis spielt. Hauptkommissarin Linda Lundin hat gleich zu Beginn ihrer Tätigkeit mit einem besonders grausamen Mord zu tun, der viel mit der Kultur der Samen zu tun hat. Man lernt eine... Totenleuchten ist ein spannender und interessanter Krimi, der in Lappland, genau im Ort Jokkmokk am Polarkreis spielt. Hauptkommissarin Linda Lundin hat gleich zu Beginn ihrer Tätigkeit mit einem besonders grausamen Mord zu tun, der viel mit der Kultur der Samen zu tun hat. Man lernt eine Menge über eine fremde Kultur, geschrieben von einer Deutschen, die seit einigen Jahren genau dort lebt, wo ihr Krimi spielt.

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Totenleuchten
von einer Kundin/einem Kunden aus Wedel am 29.08.2014

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist wirklich spannend. Es kam auf keiner Seite langeweile auf. Am Ende zog es noch einmal ordentlich an und daher hat man die 300Seiten auch ziemlich schnell durch. Ein richtig guter Schmöker für Regentage. Ich kann es nur empfehlen. Der Fall... Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist wirklich spannend. Es kam auf keiner Seite langeweile auf. Am Ende zog es noch einmal ordentlich an und daher hat man die 300Seiten auch ziemlich schnell durch. Ein richtig guter Schmöker für Regentage. Ich kann es nur empfehlen. Der Fall ist sehr rätselhaft und die Ermittler gnadenlos unterbesetzt. Zudem könnte es natürlich so ziemlich jeder in diesem kleinen Örtchen gewesen sein. Ich hatte aufrichtigen Lesespass. Nordin hat einen hervorragenden Schreibstil, den sie auch komplett durchzieht. Ich freue mich auf mehr Bücher von ihr.

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Totenleuchten
von einer Kundin/einem Kunden am 29.08.2014

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist wirklich spannend. Es kam auf keiner Seite langeweile auf. Am Ende zog es noch einmal ordentlich an und daher hat man die 300Seiten auch ziemlich schnell durch. Ein richtig guter Schmöker für Regentage. Ich kann es nur empfehlen. Der Fall... Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist wirklich spannend. Es kam auf keiner Seite langeweile auf. Am Ende zog es noch einmal ordentlich an und daher hat man die 300Seiten auch ziemlich schnell durch. Ein richtig guter Schmöker für Regentage. Ich kann es nur empfehlen. Der Fall ist sehr rätselhaft und die Ermittler gnadenlos unterbesetzt. Zudem könnte es natürlich so ziemlich jeder in diesem kleinen Örtchen gewesen sein. Ich hatte aufrichtigen Lesespass. Nordin hat einen hervorragenden Schreibstil, den sie auch komplett durchzieht. Ich freue mich auf mehr Bücher von ihr.

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Was für eine Tragödie!
von Susanne am 21.08.2014

Lappland im Dezember. Der Prolog geht gleich in medias res: Emil, der seit einem Unfall behindert ist, ertrinkt mit seinem Motorschlitten vor den Augen seiner beiden Freunde im eigentlich zugefrorenen Talvatis-See - und das genau an seinem neunzehnten Geburtstag. Als er im Februar endlich beerdigt wird, lernen wir die Einwohner... Lappland im Dezember. Der Prolog geht gleich in medias res: Emil, der seit einem Unfall behindert ist, ertrinkt mit seinem Motorschlitten vor den Augen seiner beiden Freunde im eigentlich zugefrorenen Talvatis-See - und das genau an seinem neunzehnten Geburtstag. Als er im Februar endlich beerdigt wird, lernen wir die Einwohner von Jokkmokk kennen: Linda Lundin und ihr Mann Sebastiano. Sie hat gerade ihren neuen Job als Hauptkommissarin in Nordschweden angetreten. Außerdem die Journalistin Julla und die Samin Satu, die Großmutter von Emils Freund Per-Ante. Kurz darauf wird Emils und Per-Antes Freund Lucas brutal ermordet: Abgeschlachtet wie ein Rentier. Genau wie Emil, ebenfalls an seinem neunzehnten Geburtstag. Ein Zufall? Ist Per-Ante der Nächste? Linda, Margareta und Bengt ermitteln. „In Totenleuchten“ erfahren wir viel über das faszinierende Leben am Polarkreis und die einheimischen Samen. Aber auch über die Mythen der Vergangenheit. Erfreulicherweise ist vorne und hinten im Buch eine Landkarte beigefügt, so dass man sich Jokkmokk und Umgebung besser vorstellen kann. Klara Nordin präsentiert in ihrem spannenden Krimidebüt mit Linda Nordin eine frische, neue Ermittlerin: eine toughe Kommissarin und zugleich eine neugierige und empathische Person, die einem kruden Netzwerk aus Sex und Gewalt, Prostitution und Politik die Stirn bietet. Der Leser merkt sofort, dass der Autorin das Schicksal ihrer Figuren sehr wichtig ist. Und so sind mir Linda, Margareta und Bengt gleich ans Herz gewachsen. Aber auch die Nebenfiguren sind gut gezeichnet. Der Erzählstil der Autorin ist überaus angenehm und vermag mit leisen Tönen zu fesseln. Die Auflösung des Rätsels ganz am Schluss ist unerwartet, absolut stimmig und schreit geradezu nach einer Fortsetzung. Fazit: „Totenleuchten“ verspricht spannende und atmosphärische Krimiunterhaltung. Insgesamt ein wunderschöner Roman, der mich lange nicht loslassen wird. Bitte mehr davon!

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Liebe zur Tradition gepaart mit Spannung
von einer Kundin/einem Kunden aus Oranienburg am 20.08.2014

Beim Lesen des Krimis erkennt man die Liebe der Autorin zu den Traditionen der Samen. Die Beschreibungen sind herzlich, anschaulich und wirken dabei nicht übertrieben. Die Suche nach dem Mörder von Lucas ist spannend - viele Bewohner(in) in Jokkmokk haben ein Motiv und kein Alibi. Die Spannung hält bis... Beim Lesen des Krimis erkennt man die Liebe der Autorin zu den Traditionen der Samen. Die Beschreibungen sind herzlich, anschaulich und wirken dabei nicht übertrieben. Die Suche nach dem Mörder von Lucas ist spannend - viele Bewohner(in) in Jokkmokk haben ein Motiv und kein Alibi. Die Spannung hält bis zum Schluss. Was mir nicht so gefallen hat ist die Beschreibung des geistigen "Verfalls" des Mörders. Hier hätte ich mir die Beschreibungen ausführlicher, dramatischer gewünscht. Das Ende enthält dann auch einen AHA-Effekt - denn nicht alle Unfälle sind auch ein Unfall und nicht alle Mörder werden gefasst.

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