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Trauer ist eine lange Reise

Für dich auf den Jakobsweg

(18)
Kabarettisten sind lustige Kerle, auf der Bühne und im Leben. Das weiß jeder. Aber was ist, wenn so jemand den Menschen verliert, den er liebt? Darf auch ein frischgebackener Witwer witzig sein? Und kann eine Pilgerreise selbst dann Wunder wirken, wenn man bisher nicht viel vom Pilgern hielt?
Die Frau des Kabarettisten Georg Koeniger – sportlich, kerngesund und Nichtraucherin – erkrankt im September 2012 an Lungenkrebs. Ihr größter Wunsch ist es, den Jakobsweg zu wandern. Doch sie schafft es nicht mehr – die Krankheit ist stärker. So setzt er sich in Würzburg aufs Fahrrad und fährt für sie los. Nach vier Wochen, 500.000 Pedalumdrehungen und fast 2500 Kilometern gelangt Georg Koeniger nach Santiago de Compostela. Eine Reise mit ungeahnten Hindernissen und vielen glücklichen Zufällen, die Abenteuer, Abschied, Selbstbesinnung und Neubeginn ist und bei der – aller Trauer zum Trotz – Koenigers Humor immer wieder aufblitzt
Rezension
"Es erzählt mit großer Aufrichtigkeit, feinem Sprachgefühl und leisem Humor von Liebe und von Hoffnung, von einem langen Abschied nach 22 gemeinsamen Jahren, von einem langsamen Neubeginn, und von der merkwürdigen Dialektik von Lachen und Trauer.", Neue Presse, 24.12.2015
Portrait
Koeniger, geb. 1957, ist Kabarettist, Regisseur und Autor. Während der Krankheit seiner Frau erlebte er es als eine besondere Herausforderung, jeden Tag auf der Bühne stehen und Späße machen zu müssen. Radfahren ist neben Klettern Koenigers zweite große Leidenschaft
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 14.09.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-89029-467-4
Verlag MALIK
Maße (L/B/H) 210/138/24 mm
Gewicht 380
Buch (gebundene Ausgabe)
19,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Übersicht
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Die Urne zwischen den Socken
von Frieda-Anna aus Eppendorf am 05.02.2016

Wenn jemand einen geliebten Menschen verliert, bringt das alles bisher Gekannte ins Ungleichgewicht. Die Trauer ist überwältigend und jeder muss seinen Weg finden, damit umzugehen. Georg Koeniger hat sich auf´s Rad geschwungen und seine Trauerbewältigung in diesem Buch zu Papier gebracht. So ist dieser besondere Reisebericht entstanden, nachdem seine... Wenn jemand einen geliebten Menschen verliert, bringt das alles bisher Gekannte ins Ungleichgewicht. Die Trauer ist überwältigend und jeder muss seinen Weg finden, damit umzugehen. Georg Koeniger hat sich auf´s Rad geschwungen und seine Trauerbewältigung in diesem Buch zu Papier gebracht. So ist dieser besondere Reisebericht entstanden, nachdem seine Ehefrau an Krebs gestorben war. Eigentlich wollten sich beide der Herausforderung stellen, per Rad den Jakobsweg zu bestreiten, aber die schwere Erkrankung von Andrea, seiner aktiven und mitten im Leben stehenden Frau, machten dies unmöglich. Also macht sich Georg Koeniger alleine auf den Weg, trifft entsprechende Vorbereitungen und radelt schwer beladen los. Ein bisschen von der Asche seiner Frau nimmt er in Urnenminiformat, zwischen den Socken, mit. Er radelt sich die Seele aus dem Leib, stellt sich neu auf, sortiert seine Gedanken und will loslassen können. Wer nun meint, das Buch sei nur traurig, der täuscht sich gewaltig, denn Herr Koeniger ist Kabarettist und steht regelmäßig auf der Bühne, um die Menschen zum Lachen zu bringen. Schwierig für ihn selbst in der Zeit des Verlustes, aber gut für die amüsanten Seiten des Buches. Die gibt es zahlreich, ohne pietätlos zu sein. Abwechselnd beschreibt er seine Situation während der schweren Krankheit seiner Frau und der Pflege und Zuwendung, die sie seinerseits bis zu ihrem Tod benötigte und der anschließenden Reise auf dem Jakobsweg. Hier lässt er, oft sehr humorvoll, auch die Situationen nicht aus, die ihn genervt und bis zur eigenen Grenze, seiner physischen und psychischen Belastbarkeit, gebracht haben. Vielen, die einer solchen Lebensphase ausgesetzt waren, wird er aus der Seele sprechen und zustimmendes Nicken erhalten. Ich finde, dass Herr Koeniger dieses Buch nicht besser hätte verfassen können. Es erleichtert, beruhigt und berührt nicht nur Menschen, die mit Krankheit und Tod gerade konfrontiert sind. Hervorstechend, wie er mit einem immer noch tabuisierten Thema umgeht und seine Leser an seinem, auf eine harte Probe gestellten Gefühlsleben, teilhaben lässt. Danke dafür!

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Das Versprechen
von einer Kundin/einem Kunden am 23.12.2015

Ich habe schon mehrere Bücher über den Jakobsweg gelesen, auch Filme zu diesem Thema habe ich gesehen. Dieses Buch hatte zwar an den verschiedenen Stellen Ähnlichkeit mit den vorhergehenden Büchern, war aber auf besondere Weise ganz einzigartig. Der Kabarettist Georg Koeniger beschreibt auf einfühlsame Art, seine Erlebnisse auf dem Jakobsweg. Die... Ich habe schon mehrere Bücher über den Jakobsweg gelesen, auch Filme zu diesem Thema habe ich gesehen. Dieses Buch hatte zwar an den verschiedenen Stellen Ähnlichkeit mit den vorhergehenden Büchern, war aber auf besondere Weise ganz einzigartig. Der Kabarettist Georg Koeniger beschreibt auf einfühlsame Art, seine Erlebnisse auf dem Jakobsweg. Die Reise wollte er eigentlich mit seiner Frau Andrea machen. Leider kam es dazu nicht mehr, da seine Frau an Krebs erkrankte und verstarb.Als eine besondere Form der Trauerbewältigung unternimmt er nun diese Reise alleine. Das Buch wechselt ständig zwischen seinen Reiseerlebnissen und der letzten Zeit mit seiner Frau. Der ständige Wechsel zwischen Beruf (lustig sein auf der Bühne) und der Zeit auf den verschiedenen Krankenstationen wird auch sehr gut geschildert. Er verhehlt auch nicht, dass ihm die Zeit am Krankenbett sehr schwer fiel und er sich manchmal darauf freute, auf der Bühne zu stehen. Das eigentlich sehr ernste Thema, hat er auf seine besondere Art aufgelockert. Da ich selbst auch sehr gerne Rad fahre, haben mir die Schilderungen der diversen Schwierigkeiten gut gefallen.Manches konnte ich auch gut nachvollziehen. Besonders originell fand ich es, wie er den fehlenden Rückenwind beim Radfahren beschrieb. Dass der Ventilator Gottes, der für den Rückenwind zuständig ist, vielleicht defekt ist und Gott schon lange auf einen Handwerker wartet, darauf muss man erst mal kommen , ich habe herzhaft gelacht . Am Ende der Reise, er hatte einen Teil der Asche seiner Frau am Jakobsweg zurückgelassen,hat er die Trauerarbeit zum großen Teil bewältigt. Ich möchte nicht zu viel verraten, nur dass es auch für ihn wieder Licht am Horizont gibt. Dieses Buch lässt mich sehr bewegt zurück. Ich gebe gerne eine Leseempfehlung ab. Buchtitel: Trauer ist eine lange Reise

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Trauer ist eine lange Reise
von simi159 am 29.11.2015

Der Kabarettist Georg Koeniger erlebt etwas, was sich keiner wünscht und zum Glück selten erlebt. Er verliert den Menschen den er am meisten liebt, seine Frau Andrea. Sie erkrankt an Lungenkrebs und verstirbt innerhalb kürzester Zeit. Georg Koeniger begleitet sie auf diesen kurzem schmerzvollen Weg. Nach ihrem Tod beschließt er,... Der Kabarettist Georg Koeniger erlebt etwas, was sich keiner wünscht und zum Glück selten erlebt. Er verliert den Menschen den er am meisten liebt, seine Frau Andrea. Sie erkrankt an Lungenkrebs und verstirbt innerhalb kürzester Zeit. Georg Koeniger begleitet sie auf diesen kurzem schmerzvollen Weg. Nach ihrem Tod beschließt er, Andrea ihren letzten großen Wunsch zu erfüllen. Zu beginn ihrer Krankheit, äußert sie den Wunsch, wenn sie Gesund ist, und das wird bald sein, dass sie dann den Jakobsweg bis nach Santiago de Compostela wandern wird. Koeniger und seine Frau sind oft mit Rad verreist und haben verschiedene Länder so erkundet. Und so beschließt er befährt den Jakobsweg mit dem Rad. Den Leser nimmt er dabei mit, auf seine Reise. Dabei beschreibt er seine teilweise skurrilen Begegnungen, sein Hadern, sein Feststellen-dass er jetzt allein ist und viele Erinnerungen an seine Zeit mit seiner Frau. Sie schient immer ein bisschen mit dabei zu sein. Die Erkrankung und Erinnerungen wechseln sich mit den Episoden über den Jakobsweg ab. Das macht es beim Lesen kurzweilig und es gibt eine schöne Mischung aus lustigen, interessanten und traurigen Abschnitten. Georg Koeniger hat ein gutes Auge und tolle Worte für Situationen und Personen. Sehr direkt und dennoch mit viel Gefühl. Das hat mir sehr gut gefallen, diese Mischung aus Freude, Frust, Angst und Liebe macht das Buch zu einem besonderen Reisebericht über den Jakobsweg. Mit einer ganz besonderen Botschaft. Genieße jeden Tag und gib nie auf. Von mit gibt es dafür 5 STERNE.

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Trauer ist eine lange Reise
von Simi159 am 29.11.2015

Der Kabarettist Georg Koeniger erlebt etwas, was sich keiner wünscht und zum Glück selten erlebt. Er verliert den Menschen den er am meisten liebt, seine Frau Andrea. Sie erkrankt an Lungenkrebs und verstirbt innerhalb kürzester Zeit. Georg Koeniger begleitet sie auf diesen kurzem schmerzvollen Weg. Nach ihrem Tod beschließt er,... Der Kabarettist Georg Koeniger erlebt etwas, was sich keiner wünscht und zum Glück selten erlebt. Er verliert den Menschen den er am meisten liebt, seine Frau Andrea. Sie erkrankt an Lungenkrebs und verstirbt innerhalb kürzester Zeit. Georg Koeniger begleitet sie auf diesen kurzem schmerzvollen Weg. Nach ihrem Tod beschließt er, Andrea ihren letzten großen Wunsch zu erfüllen. Zu beginn ihrer Krankheit, äußert sie den Wunsch, wenn sie Gesund ist, und das wird bald sein, dass sie dann den Jakobsweg bis nach Santiago de Compostela wandern wird. Koeniger und seine Frau sind oft mit Rad verreist und haben verschiedene Länder so erkundet. Und so beschließt er befährt den Jakobsweg mit dem Rad. Den Leser nimmt er dabei mit, auf seine Reise. Dabei beschreibt er seine teilweise skurrilen Begegnungen, sein Hadern, sein Feststellen-dass er jetzt allein ist und viele Erinnerungen an seine Zeit mit seiner Frau. Sie schient immer ein bisschen mit dabei zu sein. Die Erkrankung und Erinnerungen wechseln sich mit den Episoden über den Jakobsweg ab. Das macht es beim Lesen kurzweilig und es gibt eine schöne Mischung aus lustigen, interessanten und traurigen Abschnitten. Georg Koeniger hat ein gutes Auge und tolle Worte für Situationen und Personen. Sehr direkt und dennoch mit viel Gefühl. Das hat mir sehr gut gefallen, diese Mischung aus Freude, Frust, Angst und Liebe macht das Buch zu einem besonderen Reisebericht über den Jakobsweg. Mit einer ganz besonderen Botschaft. Genieße jeden Tag und gib nie auf. Von mit gibt es dafür 5 STERNE.

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Trauer ist eine lange Reise
von MarTina am 27.11.2015

Die Frau von Georg erkrankt an Lungenkrebs.Die beiden versuchen mit allen Mitteln, die Krankheit zu stoppen, doch Andrea verliert den Kampf. Sie hat sich aber während ihrer Krankheit das Ziel gesetzt, dass sie, wenn sie wieder gesund wird, auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela radeln will. Nachdem ihr... Die Frau von Georg erkrankt an Lungenkrebs.Die beiden versuchen mit allen Mitteln, die Krankheit zu stoppen, doch Andrea verliert den Kampf. Sie hat sich aber während ihrer Krankheit das Ziel gesetzt, dass sie, wenn sie wieder gesund wird, auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela radeln will. Nachdem ihr dies nicht mehr vergönnt war, macht sich Georg - sozusagen als ihr Stellvertreter - auf diese Radreise. Auf seinem Weg erlebt er Abenteuer, Höhen und Tiefen und versucht auch von Andrea Abschied nehmen. Meine Meinung: Die Geschichte fängt damit an, dass Georg für die Radreise packt. Der nächste Abschnitt handelt davon, als Andrea die Diagnose Krebs bekommt. So geht es auch immer weiter. Ein Ausschnitt vom Jakobsweg, dann wieder von Andreas (Leidens-)Weg. Der Erzählstil ist sehr flüssig. Auch wurden die Gefühle von den beiden richtig gut dargestellt. Ich konnte mit den beiden richtig mitfühlen. Da die Geschichte aus Georgs Sicht geschrieben ist, sieht man auch, wie schwierig solch eine Diagnose auch für den Ehepartner bzw. die Familie ist. Das eigene Leben wird auf den Kopf gestellt. Georg durchlebt die verschiedensten Gefühle: Trauer, Mitleid, Wut, auch ist er ab und zu von Andrea genervt, dann hat er sofort ein schlechtes Gewissen. All das ist richtig eindrücklich und nachvollziehbar erzählt. Die Erlebnisse auf dem Jakobsweg sind auch sehr interessant. Manchmal dachte ich, solch eine Reise ist wirklich wunderschön, dann war ich aber auch wieder froh, nicht mit den Problemen dieser Reise konfrontiert zu werden. Es war wirklich ein Abenteuer, mal lustig mal traurig, aber immer sehr lesenswert. Der Titel "Trauer ist eine lange Reise" ist auch klasse. Besser kann man es wohl nicht beschreiben. Auch wenn man wieder fröhlich ist, überfällt einen auf einmal wieder die Trauer. Bis man von ihr frei ist, dauert einfach seine Zeit. Die Geschichte berührte mich richtig, ich habe richtig mitgelitten. Auch machte sie mich ziemlich nachdenklich. Wie schnell kann ein Familienmitglied aus dem Leben "verschwinden"? Nutzt man seine Zeit zusammen wirklich sinnvoll? Alles in allem lenkt das Buch den Blick wieder ein bisschen auf das Wesentliche im Leben. Am Ende bleibt trotz allem auch ein positiver Blick in die Zukunft.

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Reise von der Trauer zum Leben
von claudi-1963 aus Schwaben am 13.11.2015

Georg Koeniger ein Kabarettist, glücklich verheiratet, lebt in einer Fernbeziehung mit seiner Frau. Dann von heute auf morgen erkrankt seine Frau an Lungenkrebs und sie versuchen mit vereinten Kräften diese Krankheit zu besiegen. Dabei hat sie noch einen großen Wunsch, nämlich den Jakobsweg zu pilgern wenn sie die Krankheit besiegt. Doch... Georg Koeniger ein Kabarettist, glücklich verheiratet, lebt in einer Fernbeziehung mit seiner Frau. Dann von heute auf morgen erkrankt seine Frau an Lungenkrebs und sie versuchen mit vereinten Kräften diese Krankheit zu besiegen. Dabei hat sie noch einen großen Wunsch, nämlich den Jakobsweg zu pilgern wenn sie die Krankheit besiegt. Doch leider kommt es anders, seine Frau Andrea verliert den Kampf mit dem Krebs und Georg muss alleine zum Jakobsweg. Das macht er dann mit dem Rad von Würzburg nach Santiago de Compostela mit auf der Reise eine Bild und eine kleine Urne mit der Asche seiner Frau damit er sie dabei hat. Die Reise mit viel Aufs und Abs was den Weg und die Gemütslage betrifft gestaltet,wie z.B. als er das Bild seiner Frau das er immer in der Lenkradtasche bei der Landkarte aufbewahrte verlor. Da war er schon nahe dran umzukehren um nach dem Bild zu suchen, aber er hat dann doch weiter gekämpft bis zum Ende der Reise und viele Eindrücke gesammelt. Meine Meinung: Als Sachbuch würde ich diese Buch jetzt auch nicht unbedingt ausschreiben, da es für mich eher wie ein Tagebuch in Romanform geschrieben war. Es beschreibt eher die Erlebnisse eines trauernden Mannes der die Pläne seiner Frau vollendet und dadurch wieder ein stückweit sich selber findet und seine Trauer zulässt. Durch die Rückblenden in den einzelnen Kapiteln erfährt man auch viel von dem Kampf seiner Frau mit dem Krebs und wie beide damit umgehen. Sicher keine einfache Literatur aber sehr bereichernd was das Thema Tod und Trauer betrifft und da ist ja der Jakobsweg eigentlich der richtige Ort dazu. Ich dachte eher das doch mehr lustiger Szenen darin vorkommen, aber im großen ganzen ist der Humor jetzt nicht das wichtigste an diesem Buch. Viel wichtiger ist der Weg die Trauer zuzulassen,sie zuverarbeiten und am Ende auch wieder das eigene Leben alleine zu finden und das hat dieses Buch gut vermittelt. Ich fand es noch anspruchsvoller als Hape Kerkelings "Ich bin dann mal weg", weil es nicht nur um den Jakobsweg geht, sondern um Tod,Trauer und die Bewältigung der Trauer. Von daher auch ein gutes Buch das man an Menschen verschenken kann die gerade jemanden verloren haben. Der Autor war für mich ganz neu auch als Kaberettisten kannte ich ihn vorher nicht und so habe ich das Buch ganz ohne Vorbehalte gelesen. Das Cover fand ich sehr schön gestaltet, zwar einfach und eher schlicht aber es passt sehr gut zum Buch. Ein Lebensbericht der gelesen werden muss und meines Erachtens nach auf die Bestsellerliste kommen müsste. Von daher kann ich diesem Buch nur 5 von 5 Sternen geben.

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Berührendes Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 26.10.2015

Nachdem der Kabarettist Georg Koeniger seine geliebte Ehefrau verloren hat, macht er sich mit dem Rad auf den Jakobsweg. Er tut es für Andrea, die sich auf diesen Weg machen wollte, wenn sie wieder gesund wäre. Doch in einem langen, schmerzhaften Kampf ist sie dem Krebs unterlegen. Georg Koeniger... Nachdem der Kabarettist Georg Koeniger seine geliebte Ehefrau verloren hat, macht er sich mit dem Rad auf den Jakobsweg. Er tut es für Andrea, die sich auf diesen Weg machen wollte, wenn sie wieder gesund wäre. Doch in einem langen, schmerzhaften Kampf ist sie dem Krebs unterlegen. Georg Koeniger bricht allein mit seinem vollbepackten Rad von Würzburg aus auf. Mit jedem Kilometer, den er radelt, erlebt er die letzten Wochen mit Andrea noch einmal neu und stellt sich seiner Trauer. Mit im Gepäck hat er eine kleine Urne mit ein bisschen Asche von Andrea, so dass sie doch mit auf die Reise geht. Man merkt es dem Autor an, dass er zum einen Kabarettist ist und zum anderen nicht aus religiösen Gründen auf diese Wallfahrt aufgebrochen ist, zu sehr nimmt er den Rummel um den Jakobsweg auf die Schippe. Das erleichtert dem Leser, seine Trauer mitzuerleben und mit ihm zusammen zu bewältigen. Damit beantwortet er auch die Frage, ob ein Kabarettist, wenn er Witwer geworden ist, witzig sein darf… Es ist eine gelungene Mischung aus Emotionen, Verbundenheit, Liebe und Loslassen, die der Autor mit viel Humor präsentiert. Das ergibt eine Reisebeschreibung, die einzigartig ist, geprägt von der Offenheit im Umgang mit den Themen Sterben, Tod und Trauer, aber auch von den Erlebnissen mit Land und Leuten, die ihm auf seiner Tour begegnen. Ein berührendes Buch, das ich unbedingt empfehlen kann!

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Trauerbewältigung auf dem Jakobsweg
von einer Kundin/einem Kunden aus Oberursel am 02.10.2015

Wie geht ein Kabarettist mit Trauer um? Georg Koeniger muss genau diese Herausforderung meistern. Der Spagat zwischen dem Krankenbett seiner Frau und der Bühne ist nicht leicht. Ein Jahr nach dem Krebstod seiner gesunden, sportlichen Frau macht sich Georg Koeniger auf eine 4-wöchige Radfahrt auf den Jakobsweg. Eigentlich nicht... Wie geht ein Kabarettist mit Trauer um? Georg Koeniger muss genau diese Herausforderung meistern. Der Spagat zwischen dem Krankenbett seiner Frau und der Bühne ist nicht leicht. Ein Jahr nach dem Krebstod seiner gesunden, sportlichen Frau macht sich Georg Koeniger auf eine 4-wöchige Radfahrt auf den Jakobsweg. Eigentlich nicht sein Wunschziel, aber das Wunschziel seiner Frau. Schon beim Packen beginnt die Herausforderung Gilt es doch die 2-fach vorhandene Campingausrüstung zu trennen. Und mit der Ordnung in den Packtaschen ist es auch so eine Sache. Auch wenn es auf er rund 2.400 km langen Fahrt ab und zu Begegnungen mit anderen Pilgern gibt, meistert er die Strecke doch ganz alleine. Nur ein Teil der Asche seiner Frau reist gut verpackt zwischen der Wäsche mit. Karten an seine Lieben daheim schreibt er erst auf dem Heimweg am Flughafen. Abwechselnd, in Rückblicken von der Zeit der Diagnose bis zum letzten Atemzug seiner Frau bis zu den Erlebnissen seiner Pilgerreise auf dem Jakobsweg fühlen wir mit Georg Koeniger. Der Schreibstil ist teils anrührend, teils lebhaft mit den Erlebnissen und Begegnungen seiner Pilgerfahrt. Dieses sehr persönliche Buch habe ich gerne gelesen und ich musste richtig mit Georg Koeniger mitfühlen.

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Symbolträchtig und wundervoll geschrieben!!
von mamamal3 am 18.09.2015

Der Autor beschreibt seinen Weg nach Santiago de Compostela in Spanien per Rad, den berühmten Jakobsweg. Er startet in seiner unterfränkischen Heimat, genauer in Würzburg, um in vielen Tagesetappen durch Deutschland, Frankreich und schließlich Spanien anzukommen. Nicht ganz freiwillig und wiederum doch macht er sich auf, nachdem seine Frau... Der Autor beschreibt seinen Weg nach Santiago de Compostela in Spanien per Rad, den berühmten Jakobsweg. Er startet in seiner unterfränkischen Heimat, genauer in Würzburg, um in vielen Tagesetappen durch Deutschland, Frankreich und schließlich Spanien anzukommen. Nicht ganz freiwillig und wiederum doch macht er sich auf, nachdem seine Frau Andrea den Kampf gegen den Krebs leider verlor und starb. Nach einer langen glücklichen gemeinsamen Zeit ist er plötzlich völlig alleine, auch sein Beruf als Comedian bringt ihm immer nur kurze Abwechslung- etwas ganz wichtiges fehlt. Ihr Traum wäre es gewesen, diese Reise nach Santiago genau so zu machen- deshalb ist es nicht nur ein eingelöstes Versprechen, sondern letztlich auch eine Reise für Georg Königer selbst. ----------------------------- Großartig und mitfühlend geschrieben bin ich sehr schnell mittendrin gewesen im Geschehen. Die abwechselnden Abschnitte von der Reise und den letzten Tagen gemeinsam mit seiner Frau sind sehr bewegend und oft hatte ich Tränen in den Augen beim Lesen. Es ist ein tolles Buch, voller Erfahrungen und sehr persönlich- ein richtiges Geschenk an den Leser, an diesem Ereignis teilhaben zu dürfen! Ganz herzlichen Dank dafür- es hat mich sehr berührt, ist gleichzeitig aber auch mutmachend für ein Weiterleben der Zurückgelassenen- wirklich ganz großartig!!

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Trauer ist eine lange Reise
von Rebekka Tammen aus Hannover am 17.09.2015

Georg Koeniger verarbeitet in seinem Buch "Trauer ist eine lange Reise" den Tod seiner Frau Andrea. Er begibt sich auf eine Reise zu sich selbst, zu der gemeinsamen Vergangenheit, aber auch in die Zukunft. Andrea erkrankt an Lungenkrebs. Erst ist da die Hoffnung, es zu schaffen, als Naturwissenschaftlerin und Heilpraktikerin... Georg Koeniger verarbeitet in seinem Buch "Trauer ist eine lange Reise" den Tod seiner Frau Andrea. Er begibt sich auf eine Reise zu sich selbst, zu der gemeinsamen Vergangenheit, aber auch in die Zukunft. Andrea erkrankt an Lungenkrebs. Erst ist da die Hoffnung, es zu schaffen, als Naturwissenschaftlerin und Heilpraktikerin kennt sie sich eben einfach aus. Vieles wird versucht, Kollegen gehen ein und aus - aber irgendwann ist klar, dass Andrea trotzdem sterben wird. Im Frühjahr 2014 packt Georg Koeniger seine Taschen. Ein Wunsch von Andrea war es, gemeinsam den Jakobsweg abzufahren, wenn sie wieder gesund ist. Schon das Packen der Tasche war sehr emotional, denn die Tasse wollte nicht ohne die andere Tasse verreisen, oder der Teller, die Gabel... Nun packt Georg alleine für sich, steigt in Würzburg auf sein Rad und fährt los. Das Buch ist unterteilt in das Leben, die Pflege und den Tod von Andrea einserseits und Georgs Eindrücke auf der Reise andererseits. Er erzählt, wie es war, Andrea zu pflegen, all die Anstrengungen - und gleichzeitig abends auf der Bühne zu stehen, Leute zu unterhalten, sie zum Lachen zu bringen. Er beschreibt Situationen und erzählt, wie Andrea jetzt reagiert hätte, beschreibt ihre vorherigen Radreisen, ihre Macken und Eigenarten, sie ist mit dabei. Cover: Das Cover ist fröhlich gehalten, die wärmenden Farben, das Bild der Muschel und des Hinterrades. Mit dem Titel zusammen sehr passend. Schreibstil: Georg Koeniger hat mich erreicht. Ich konnte oft lachen, noch öfter habe ich mitgelitten. Er schreibt authentisch von seinen Gefühlen, wie der Alltag als "Pflegekraft" und Partner war, von anstrengenden Zeiten, von schönen Zeiten, von Andreas Tod und seiner Reise. Trauer mit dem Jakobsweg zu bewältigen, hat schon etwas sinnbildliches. Da sind die anstrengenden Straßen, mal Asphalt, dann wieder Schotter. Die Berge hoch- und wieder herunterfahren, Kurven, gerade Strecken. All das kann ich auf die Trauerphasen projizieren und sie damit vergleichen. Georg Koeniger ist ein berührendes Buch gelungen, das gelesen werden sollte, weil es offen von Ängsten spricht, aber Hoffnung für einen Neuanfang gibt!

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Unterwegs zum Neuanfang
von Danion aus Jena am 14.09.2015

Als ich den Titel dieses Buchs gelesen hatte, wusste ich gleich, dass es ein sehr intimes Buch sein soll, ein Buch voller Schmerz und Suche nach Neuanfang. Das schildert auch die Buchzusammenfassung. Und das Buch ist genau das, was der Klappentext verspricht. Ein Buch, in dem die Stimmung schon... Als ich den Titel dieses Buchs gelesen hatte, wusste ich gleich, dass es ein sehr intimes Buch sein soll, ein Buch voller Schmerz und Suche nach Neuanfang. Das schildert auch die Buchzusammenfassung. Und das Buch ist genau das, was der Klappentext verspricht. Ein Buch, in dem die Stimmung schon in den ersten Sätzen tief verankert ist: Trauer und Trennung. Etwa ein Jahr nach dem Tod seiner Frau macht sich Georg Koeniger, der Autor, auf den Weg nach Santiago de Compostela, mit dem Fahrrad. So wie es seine Frau Andrea machen wollte. (Er wollte diese Reise eigentlich nicht machen, was er auch offen gesteht, die Legenden um den Jakobsweg kritisch betrachtet oder sogar auslacht, aber er macht diese Reise doch, zuerst für seine Frau, aber später merkt er selbst, dass es vor allem eine Reise für ihn selbst ist.) Das Buch beschreibt, wie die Reise von Würzburg über Frankreich und Spanien verlief, was der Autor dabei erlebte und wie er sich langsam vom früheren Leben trennte: zuerst ungewollt (wo z.B. das Handy seiner Frau gestohlen wird, in dem noch die Nachrichten und Fotos gespeichert waren) oder später als die Realisierung des Reiseziels (indem er die Urne mit der Asche seiner Frau auf dem Jakobsweg hinterlässt). Wie viel Kraft es ihm kostete, denn er musste das auseinanderreißen, was zusammengehörte. Aber diese Reise war es offensichtlich wert: Schon bald stellt der Autor fest, wie sie seinen Blick auf verschiedenste Sachen änderte. Er sieht vieles mit anderen Augen. Parallel zur Reisebeschreibung wird die Entwicklung der Krebserkrankung der Frau beschrieben, wie sie gelitten hatte und was es für den Mann bedeutete. Den Mann, der hauptberuflich ein Kabarettist ist. Er schreibt, wie es war, den Wahnsinn des Kampfes gegen Krebs mit der Arbeit zu verbinden, wo er Menschen zum Lachen bringen sollte. Das gleiche versucht der Autor auch auf den Seiten des Buches zu machen (z.B. mit seiner Version der Welterschaffung). Allerdings fand ich die meisten Witze nicht wirklich lustig. Wahrscheinlich war ich zu sehr auf die traurige Seite fokussiert. Für mich war das Buch eine emotional sehr schwere Lektüre, denn ich kenne das aus meiner eigenen Familie. Und das meiste, was der Autor in seinem Buch schildert, konnte ich auch erleben, ich hatte wieder diese Bilder vor den Augen. Eine Krankheit, die keine Hoffnung auf Besserung lässt... Also machte ich diese Reise mit dem Autor mit. Ein schönes Gefühl! Ein sehr gut geschriebenes Buch, ein sehr persönliches Buch, das mich sehr gerührt hat. Ich würde es sehr gerne weiterempfehlen, vor allem denen, bei denen die lange Reise, die Trauer heißt, auch noch nicht abgeschlossen ist...

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Überwältigendes Buch, das emotional packend und extrem tiefgründig ist
von einer Kundin/einem Kunden am 14.09.2015

Georg Koeniger beschreibt sehr eindrücklich und authentisch den Kampf seiner Frau Andrea ums Überleben und auch seinen Kampf, Ihr beizustehen und die Trauerzeit. Er schildert in abwechselnden oder eher überleitenden Sequenzen seine Radreise, die er für seine Frau bewältigt, auf dem Jakobsweg und dem Leben mit seiner Frau, bzw.... Georg Koeniger beschreibt sehr eindrücklich und authentisch den Kampf seiner Frau Andrea ums Überleben und auch seinen Kampf, Ihr beizustehen und die Trauerzeit. Er schildert in abwechselnden oder eher überleitenden Sequenzen seine Radreise, die er für seine Frau bewältigt, auf dem Jakobsweg und dem Leben mit seiner Frau, bzw. auch mit dem Leiden mit seiner Frau Andrea. Diese Überleitungen von der Radl-Pilgerfahrt zu der schweren Kranheitsphase sind ihm perfekt gelungen, so dass sich der Leser voll in die Gefühlswelt und auch die örtlichen Gegebenheiten versetzen kann. Gekonnte Vermischung von Trauer und Humor, der auch auf keinen Fall in jeder Situation fehlen sollte, wie das Buch immer wieder vortrefflich klarmacht. Es vermittelt schonungslose Ehrlichkeit und Emotionalität in allen noch so kleinen Details. Dies ermöglicht Teilhabe an der für Georgs und Andreas harte Zeit und die Zeit danach. Auch die Darstellung der Gefühls- und Gedankenwelt ist so authentisch, traurig, emotional und doch hoffnungsvoll geschildert, dass sich der Leser mittendrin wiederfindet. Der Autor zeigt eine hochemotionale "Pilger"fahrt, die "Tritt für Tritt" Versöhnung mit dem Gegebenen gibt. Über die komplette Schilderung der Geschehnisse und Gefühlswirren herrscht unterschwelliger oder auch oft offensichtlicher Humor feinster Art. Mein Fazit: Überwältigendes Buch, das emotional packend und extrem tiefgründig ist

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Trauer ist eine lange Reise
von raschke64 aus Dresden am 14.09.2015

Georg Koeniger ist Kabarettist. Seine Frau verstirbt an Lungenkrebs. 22 Jahre waren sie zusammen. Er erfüllt ihr den letzten Wunsch: mit dem Fahrrad den Jakobsweg abzufahren. Denn Fahrradreisen haben sie beide gern gemacht. Und so macht er sich Monate später auf den Weg. Er fährt den Weg nicht sklavisch... Georg Koeniger ist Kabarettist. Seine Frau verstirbt an Lungenkrebs. 22 Jahre waren sie zusammen. Er erfüllt ihr den letzten Wunsch: mit dem Fahrrad den Jakobsweg abzufahren. Denn Fahrradreisen haben sie beide gern gemacht. Und so macht er sich Monate später auf den Weg. Er fährt den Weg nicht sklavisch ab, sondern auch ein Stück mit dem Bus bzw. auf besseren Straßen, als der Camino sie bietet. Seine Frau Andrea ist „immer mit dabei“. Ich kannte Georg Koeniger bisher weder als Kabarettist noch als Autor. So ging ich sozusagen komplett unvorbelastet an dieses Buch. Es erzählt von der Reise, aber auch von der Zeit mit Andrea und vor allem von der Zeit mit der Krankheit. Immer im Wechsel. Genau dieser Wechsel macht es so gut. Man trauert mit, fühlt dann aber auch wieder die Strapazen und humorvollen Momente auf dem Jakobsweg. Koeniger wird nicht einfach zum Pilger und erkennt auch keinen göttlichen Sinn auf der Reise, aber er verarbeitet seine Trauer und kann etwas abschließen. Da ich selbst in der gleichen Situation bin, habe ich viele Sachen in der Trauerbewältigung erkennen können. Auch die Reaktionen der anderen Leute. Und die Entscheidung – ich trauere, wie ich will. Ich habe nicht die Entscheidung gewählt, den Jakobsweg zu laufen. Doch auch bei mir hat eine Reise viel weitergeholfen. Dieses Buch bestätigt vieles. Dazu ist es aber mehr – es ist kein Ratgeber und gibt doch Rat, es schreibt nichts vor und macht doch Hoffnung. Nebenbei gesehen liest es sich auch noch gut und unterhält. Im Hinterkopf hatte ich genau die vorgestellten Menschen – das Buch bietet sich für eine Verfilmung geradezu an.

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Trauer ist eine lange Reise
von einer Kundin/einem Kunden aus Amberg am 01.11.2015

Schon wieder ein Buch über den Jakobsweg und noch gepaart mit Tod und Trauer! So waren meine Begeisterungsstürme, als ich das Buch lesen durfte :-( Der Kabarettist Georg Königer bereist den Jakobsweg per Rad um den letzten Wunsch seiner Frau Andrea zu erfüllen. Andrea, Ärztin und Heilpraktikerin, erhält die Diagnose... Schon wieder ein Buch über den Jakobsweg und noch gepaart mit Tod und Trauer! So waren meine Begeisterungsstürme, als ich das Buch lesen durfte :-( Der Kabarettist Georg Königer bereist den Jakobsweg per Rad um den letzten Wunsch seiner Frau Andrea zu erfüllen. Andrea, Ärztin und Heilpraktikerin, erhält die Diagnose Lungenkrebs. Sie will, wenn sie wieder gesund ist, unbedingt den Jakobsweg radeln. Leider wird sie nicht mehr gesund. In Reiseabschnitten und Rückblicken erfährt der Leser die schlimme Zeit von Beginn der Diagnose bis zum Neuanfang von Georg. Mit jedem Reiseabschnitt schafft er es sich langsam von dieser schlimmen Zeit zu verabschieden. Dazu trägt der Verlust des Handys, die langsame Aufgabe seines Fahrrades etc bei, daß er die Zeit verarbeiten kann. Der lustige, teilweise sarkastische Schreibstil fesselte mich als Leser. Das Buch ist absolut flüssig zu lesen. Die Abschnitte Gegenwart und Vergangenheit gehen ineinander über, sind dennoch sehr gut auseinanderzuhalten und zu lesen. Das Buch berührt mich! Jeder schon so eine Zeit hinter sich hat, erkennt sich wieder. Vielleicht auch ein gedanklicher Anstoß für Betroffene. Danke für die intimen Einblicke! Behalten Sie ihren Humor!

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Der Weg ist das Ziel
von einer Kundin/einem Kunden aus Linnich am 16.09.2015

Georg Koeniger, seines Zeichens Kabarettist, hat vor einem Jahr seine langjährige Lebensgefährtin an den Krebs verloren. Nun begibt er sich an ihrer Stelle mit dem Fahrrad auf den Weg von Würzburg nach Santiago de Compostela. Auf diesem Weg, der die meisten Menschen verändert, leistet er im wahrsten Sinn... Georg Koeniger, seines Zeichens Kabarettist, hat vor einem Jahr seine langjährige Lebensgefährtin an den Krebs verloren. Nun begibt er sich an ihrer Stelle mit dem Fahrrad auf den Weg von Würzburg nach Santiago de Compostela. Auf diesem Weg, der die meisten Menschen verändert, leistet er im wahrsten Sinn des Wortes aktive Trauerarbeit, die in diesem Buch festgehalten ist. Durch nicht nur geländebedingte Höhen und Tiefen gewinnt er nicht nur geographischen Abstand. Ein Reisebericht ist dieses Buch eher am Rande. Durchaus mit seinem kabarettistischen Humor, den er zum Glück nie verloren hat, berichtet es von dem langen Abschied und dem Neubeginn. Ein Buch, das sich flüssig liest und das mich an manchen Stellen herzhaft lachen ließ.

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Trauerarbeit
von Jarmila Kesseler aus Mannheim am 12.09.2015

Leseeindrücke: Ich habe diesen biografischen Roman "Trauer ist eine lange Reise" von Autor und Erlebet Georg Koeniger bei einer Vorab-Leserunde gewonnen. Mein Interesse war bereits beim Lesen der Leseprobe erweckt worden, denn Georgs Frau Andrea hatte genau vor drei Jahren die gleiche Diagnose erhalten, die ich genau vor vier... Leseeindrücke: Ich habe diesen biografischen Roman "Trauer ist eine lange Reise" von Autor und Erlebet Georg Koeniger bei einer Vorab-Leserunde gewonnen. Mein Interesse war bereits beim Lesen der Leseprobe erweckt worden, denn Georgs Frau Andrea hatte genau vor drei Jahren die gleiche Diagnose erhalten, die ich genau vor vier Jahren erhielt: Lungenkrebs. Dadurch wird in diesem Roman immer im Wechsel (gekennzeichnet mit einem Muschel-Symbol) in zwei unterschiedlichen Handlungssträngen berichtet: Einmal der Handlungsstrang, in dem aus Georgs Sicht in der Ich-Perspektive berichtet wird, wie seine Frau die Krebsdiagnose erfuhr und wie sie an selbiger verstarb. Der andere Handlungsstrang - auf dessen Augenmerk auch der Roman gelagert ist - berichtet von Georgs Reise mit dem Fahrrad von Würzburg aus nach Santiago de Compostela, den Weg den seine Frau gerne auf dieselbe Art und Weise gereist wäre? Der Roman selbst liest sich flüssig und auch sehr authentisch, da er es ja auch ist. Ich persönlich hätte mich weitaus mehr über die Krankheits- und Leidensgeschichte seiner Frau interessiert. Die ist etwas kurz ausgefallen und auch wirkte der Ehemann und Autor stellenweise etwas kalt und wenig einfühlsam: Schreibt lieber an einer Bühnenkomödie, als seiner hilflosen Frau etwas zu reichen. Nach ihrem Sterben im Krankenzimmer, das er verschlafen hat, geht er neben ihrem Totenbett duschen, weil er wenn erst einmal alle davon erfahren haben, wenig Zeit dazu finden wird? Leider wird er mir dadurch nicht wirklich sympathisch, vllt. auch daher, da mein Mann mir während der Krankheitsphase mit Haut und Haar zur Seite stand und Arbeit auch Arbeit sein ließ? Inhaltlich - wie bereits erwähnt - fand ich Andreas Geschichte weitaus interessanter, als Georgs Fahrradtour, aber von vorneherein war klar, dass eben der Hauptaugenmerk auf die Reise gerichtet sein wird. Etwa 250 Kapitel, die ich in wenigen Stunden durchgelesen habe sind mir aber dennoch 4 Sterne wert.

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Trauer ist eine lange Reise - auch das Buch kam mir länger vor
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 30.01.2016

Der Roman "Trauer ist eine lange Reise. Für dich auf den Jakobsweg" von Georg Koeniger ist ein autobiografisches Reisebuch. Es ist im September 2015 im Malik Verlag als gebundene Ausgabe erschienen. Georg Koeniger verarbeitet den Krebstod seiner Frau Hanna auf einer Radpilgerfahrt von seinem Heimatort über den Jakobsweg. Das Buch... Der Roman "Trauer ist eine lange Reise. Für dich auf den Jakobsweg" von Georg Koeniger ist ein autobiografisches Reisebuch. Es ist im September 2015 im Malik Verlag als gebundene Ausgabe erschienen. Georg Koeniger verarbeitet den Krebstod seiner Frau Hanna auf einer Radpilgerfahrt von seinem Heimatort über den Jakobsweg. Das Buch ist aus Georgs Sicht geschrieben und beginnt mit dem Packen für seine Reise. Er erzählt das Buch aus seiner Sicht, aktuelle Ereignisse werden Kapitelweise von Rückblenden in die letzten Monate und teilweise auch kurz andere Erlebnisse des Autors mit seiner verstorbenen Frau Hanna unterbrochen. Ich finde diese Art der Trauerbewältigung bemerkenswert, auch, dass der Autor wenig ehrenhafte Verhaltensweisen seiner Person nicht ausblendet, ignoirert oder "sich schönredet", sondern es scih zugesteht, selbst auch schwache Momente haben zu dürfen, am Ende der eigenen Energie zu sein. Die Idee dieser Geschichte hat mich sehr fasziniert, leider habe ich es aber zu keinem Zeitpunkt geschafft, in den Schreibstil des Autors so richtig hineinzufinden. Für dieses Buch habe ich sehr lange beim Lesen gebraucht, da die Seiten nicht einfach so dahinflogen, sondern ich immer wieder langsam lesen musste, nachdenken, wer diese Person jetzt ist, wie die Handlungen jetzt im Zusammenhang stehen und mir Namen und Ereignisse zu merken, falls diese Person später noch einmal im Buch auftauchen sollte. Ich verstehe schon, dass viele Menschen für den Autoren in diesem Zeitraum wichtig waren und daher auch namentlich erwähnt werden, für mich war es dadurch aber schwer zu folgen, vielleicht schaffen das andere Leser_innen besser oder lesen das Buch auf andere Aspekte hin verstärkt. Hanna kann ich mir besser vorstellenals den Autoren selber, ich sehe die aktive und lebenslustige Frau direkt vor mir - und finde es schade, sie nicht mehr kennenlernen oder sonstwie mehr über sie erfahren zu können. Auch, wenn die Worte nicht helfen, möchte ich dem Autoren zu diesem Schweren Lebensjahr mein Beileid aussprechen und freue mich mit ihm, dass er ein Stück der Trauerbewältigung gemeistert hat und die Trauer für einige Zeit von sich wegschieben kann. Fazit: ein gutes Buch, das in mir aber scheinbar nicht die richtige Leserin gefunden hat.

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Eine Reise zur Trauerbewältigung
von einer Kundin/einem Kunden aus Saarbrücken am 07.09.2015

Der Titel, sowie der Klappentext haben mich zuerst nicht angesprochen, umso überraschter war ich beim Lesen des Buches. Anschaulich und gefühvoll wird dem Leser geschildert wie ein plötzlicher Schicksalsschlag das Leben von zwei Menschen, die sich lieben beeinflussen und verändern kann. In sich immer abwechselnden Kapitel berichtet Georg Koeniger... Der Titel, sowie der Klappentext haben mich zuerst nicht angesprochen, umso überraschter war ich beim Lesen des Buches. Anschaulich und gefühvoll wird dem Leser geschildert wie ein plötzlicher Schicksalsschlag das Leben von zwei Menschen, die sich lieben beeinflussen und verändern kann. In sich immer abwechselnden Kapitel berichtet Georg Koeniger von seiner Radreise auf dem Jakobsweg und wie er seiner Frau Andrea bis zum Tod zur Seite steht. Anschaulich schreibt er darüber was er während der Reise erlebt, aber genauso gut vermittelt er die Schwierigkeiten, die die Krankheit und der bevorstehende Tod mit sich bringt. Eine Radtour als Pilgerreise auf dem Jakobsweg, die mit Sicherheit viele einsame Momente enthält um über das vergangene nachzudenken und ihm zum einen die Möglichkeit eröffnet sich zu finden und sein Versprechen zu halten. Er macht diese Tour für sich und seine Frau. Trotz eines schwierigen Themas lässt sich das Buch sehr gut lesen und wartet mit einigen positiven humorvollen Aspekten auf. Ein Buch das ohne Spannungsbogen auskommt, aber durch seine kurzen Kapitel gut lesbar ist und an der ein oder anderen Stelle zur Eigenreflektion einlädt. Das Buch hat bei mir keine auslösende Momente auf meine Emotionen gehabt, aber das hatte ich auch so nicht erwartet. Gut gefallen haben mir die Umschlaggestaltung allein auf Grund der Farbgebung und der Innenband, der sowohl vorne als auch hinten eine Landkarte zeigt, auf der sich die Route nachverfolgen lässt. Diese habe ich auch das ein oder andere Mal während der Lektüre des Buches genutzt. Alles in allem ein rundes Buch.

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Witzig, ehrlich und ja, auch ein wenig abenteuerlich
von Tina Bauer aus Essingen am 13.10.2016
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Ein unheilbarer Krebs und ein abenteuerlicher Plan, der sogleich in die Tat umgesetzt wird. Georg Koeninger begibt sich mit der Asche seiner verstorbenen Freundin auf den Jakobsweg um dort irgendwie mit dem Tod abzuschließen und mit sich selbst neu zu beginnen. Witzig, ehrlich und ja, auch ein wenig abenteuerlich schildert er... Ein unheilbarer Krebs und ein abenteuerlicher Plan, der sogleich in die Tat umgesetzt wird. Georg Koeninger begibt sich mit der Asche seiner verstorbenen Freundin auf den Jakobsweg um dort irgendwie mit dem Tod abzuschließen und mit sich selbst neu zu beginnen. Witzig, ehrlich und ja, auch ein wenig abenteuerlich schildert er seine Pilgerfahrt mit all den positiven und auch den negativen Erlebnissen. Ein wirklich gutes und ehrliches Buch, das einem die Hoffnung lässt, das auch nach dem Tod noch irgendetwas bleibt!

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