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Trauma

Kriminalroman

(1)

Schreie zerreißen die nächtliche Stille einer Parkanlage. In letzter Sekunde kann der mörderische Anschlag auf eine Frau vereitelt werden. Sie kommt mit dem Leben davon, doch durch das traumatische Ereignis verliert sie ihr Gedächtnis. Kriminalkommissarin Karin Wolf, die zum Schutz dieser Frau eingeteilt wurde, versucht Stück für Stück die Vergangenheit der Frau zu rekonstruieren, um den Täter aufzuspüren. Schon bald muss Karin feststellen, dass ihr Schützling immer noch in Lebensgefahr schwebt. Der Verfolger hat seine Jagd noch lange nicht beendet.
Zeitgleich tötet ein Unbekannter mit einer Armbrust in Dresden mehrere Menschen. Die Ermittlungen in den beiden Fällen führen Karin Wolf, Sandra König und ihr Team in die Wave-Gothic-Szene, zu Kunstsammlern, die vom Zerstörungswahn des IS profitieren, bis hin zu Spitzenpolitikern des Sächsischen Landtags.
Die Täter jedoch hinterlassen keine Spuren und scheuen auch vor weiteren Morden nicht zurück. Durch ihre Ermittlungen stört Karin Wolf die Verbrecher auf und gerät so selbst ins Visier der tödlichen Armbrust.

Portrait
Andreas M. Sturm wurde 1962 in Dresden geboren. Der Diplom Betriebswirt war viele Jahre in der Informatik tätig. In seiner Freizeit fotografiert der Autor gern und hört Rockmusik. Er lebt gemeinsam mit seiner Frau in Dresden.
Die ersten Schreibversuche startete er mit 16 Jahren. Es entstanden Kurzgeschichten und Western. Sein Faible für Kriminalromane brachte ihn dazu, ab 2009 wieder selbst zur Tastatur zu greifen. Bei Streifzügen durch seine Heimatstadt entstehen die Kriminalromane um das weibliche Kommissarinnen-Duo Wolf und König.
Neben seinen Dresdenkrimis schreibt er Kurzgeschichten und ist Herausgeber von Anthologien.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 310
Erscheinungsdatum 04.07.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-946734-07-9
Verlag Edition krimi
Maße (L/B/H) 190/124/22 mm
Gewicht 312
Auflage 1
Verkaufsrang 66.593
Buch (Klappenbroschur)
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brutal, spannend, toller Krimi
von Dana am 11.09.2016

Karin Wolf und ihr Team kommen einfach nicht zur Ruhe. Kaum ist der letzte Fall zu den Akten gelegt, treiben die nächsten Verbrecher ihr Unwesen in Dresden. Und dieses Mal gibt es Straftaten im Doppelpack. Eine Frau ist nach einem brutalen Überfall so traumatisiert, dass sie ihr Gedächtnis verliert... Karin Wolf und ihr Team kommen einfach nicht zur Ruhe. Kaum ist der letzte Fall zu den Akten gelegt, treiben die nächsten Verbrecher ihr Unwesen in Dresden. Und dieses Mal gibt es Straftaten im Doppelpack. Eine Frau ist nach einem brutalen Überfall so traumatisiert, dass sie ihr Gedächtnis verliert und besonderen Schutz und Zuwendung benötigt. Zeitgleich ist ein grausamer Armbrustmörder unterwegs, der mit dem Morden gar nicht wieder aufhört. Alle Hände voll zu tun für die Ermittler, denn die Täter lassen sich nicht so einfach in die Karten schauen. Das Buch geht sofort spannend los. Man wird als Leser mitten ins Geschehen geworfen und beginnt daher direkt zu grübeln, wie wohl alles zusammen hängt. Auch wenn es sich um das gleiche Ermittlerteam handelt, wie in den anderen Büchern von Andreas Sturm, so kann man die Geschichten problemlos getrennt voneinander lesen. Die Kriminalfälle sind jeweils in sich abgeschlossen, nur die private Rahmenhandlung geht weiter. Mir gefällt besonders die Mischung sehr gut. Sandra und Karin sind mit ihrer Arbeit voll ausgelastet und trotzdem wird zwischendurch deutlich, dass sie daneben noch Privatpersonen sind, die Bedürfnisse und Wünsche haben. Die Geschichte rund um die beiden ist nie zu präsent und stellt sich auch nicht vor die Ermittlungen. Trotzdem mag ich die kleinen Einblicke sehr gern, weil es die Figuren authentischer und in gewisser Weise menschlicher macht. Sie sind eben keine Maschinen, die stumpf ihre Arbeit verrichten, sondern fühlende Wesen, die sich auch mal austauschen müssen. Der Schreibstil ist gewohnt angenehm und flüssig, man kann sich schnell einfinden und die gesamte Zeit mit den Ermittlern rätseln, wer der Mörder ist. Dabei habe ich mich zwischendurch ziemlich in die Irre führen lassen. Ich hatte die wildesten Ideen und irgendwie war jeder verdächtig. Man sucht nach den Kleinigkeiten, die jemanden ins Visier rutschen lassen, ohne dabei den wahren Tätern so recht auf die Spur zu kommen. Die Verstrickungen in der Geschichte sind wirklich super. Es ist alles viel intensiver, tiefgründiger und verzwickter, als man zunächst annimmt. Immer wieder gibt es Wendungen, Überraschungen und Entdeckungen, die alle bisherigen Vermutungen auf den Kopf stellen, neue Wege aufzeigen, alte aber nicht komplett ausschließen. Durch die Perspektivwechsel im Buch wird die Handlung sehr dynamisch und man hat das Gefühl, überall dabei zu sein. Man begleitet die verschiedenen Ermittler bei ihrer Arbeit und erhält dadurch einen umfassenden Blick auf die gesamte Geschichte. Sehr eindrucksvoll und grausam waren die Abschnitte, die aus der Sicht der Täter erzählt werden. Man kann bei ihren Verbrechen dabei sein, in ihre Köpfe schauen, erfahren, was sie antreibt und sich dabei einfach nur gruseln. Detaillierte Beschreibungen sorgen dabei zusätzlich für Gänsehaut und machen deutlich, wie brutal und erbarmungslos die Taten vorbereitet und ausgeführt werden. Zeit zum Durchatmen bleibt während des Lesens kaum. Die Handlung ist durchweg spannend, immer wieder passiert etwas Neues, was die Ermittler fordert und nicht zur Ruhe kommen lässt. Die Fälle sind komplex, zeitraubend und bis zuletzt kaum zu durchschauen. Die Gebiete, in die die Ermittlungen führen sind vielseitig und geben teilweise noch mehr Rätsel auf, als dass sie auf den ersten Blick helfen würden. Ein spannender Krimi, der keine Wünsche offen lässt. Brutale, grausame Täter, die kaum Spuren hinterlassen, verzwickte Ermittlungswege, die einen selbst zum mit rätseln animieren und dabei immer wieder in die Irre führen und tolle Ermittlerinnen, die mit Herz bei der Sache sind. Vielen Dank an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar im Rahmen der Leserunde!

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Trauma
von dorli am 30.05.2016
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Dresden. Eine Frau wird schwer verletzt im Volkspark Räcknitz gefunden – sie kann sich weder an ihren Namen und ihre Herkunft erinnern, noch weiß sie, was ihr passiert ist. Die Frau überlebt den Überfall, dennoch wird KHK Karin Wolf von der Mordkommission mit dem Fall betraut. Ungefähr zur gleichen Zeit... Dresden. Eine Frau wird schwer verletzt im Volkspark Räcknitz gefunden – sie kann sich weder an ihren Namen und ihre Herkunft erinnern, noch weiß sie, was ihr passiert ist. Die Frau überlebt den Überfall, dennoch wird KHK Karin Wolf von der Mordkommission mit dem Fall betraut. Ungefähr zur gleichen Zeit paddelt Privatdetektiv Falk Pinkert mit seinem Kanu auf der Elbe und wird in Höhe des Blauen Wunders von einem Armbrustbolzen tödlich getroffen – kein unglücklicher Zufallstreffer, sondern Mord, wie schnell feststeht. Ein schwieriger Fall für Karins Kollegin und Lebenspartnerin Sandra König und deren Team, denn der Schütze, der sich selbst als leidenschaftlicher Jäger bezeichnet, hat keinerlei Spuren hinterlassen… „Trauma“ ist bereits der vierte Fall für Karin Wolf und Sandra König, der Krimi ist aber auch ohne Kenntnis der vorherigen Bände bestens verständlich. Andreas M. Sturm hat mich mit „Trauma“ von der ersten bis zur letzten Seite fest im Griff gehabt. Der Krimi lässt sich angenehm zügig lesen, Spannung wird schnell aufgebaut und bleibt durchgehend auf einem hohen Niveau. Die zahlreichen im Handlungsverlauf auftauchenden Fragen sowie einige unerwartete Wendungen haben mir viel Platz zum Miträtseln und Mitgrübeln über Täter, Motive, Zusammenhänge und Hintergründe gegeben. Der Autor erzählt die Handlung aus unterschiedlichen Perspektiven, so dass man das Geschehen nicht nur durch die Augen der Ermittler verfolgen kann, sondern auch die verwirrenden Träume des Opfers aus dem Park miterlebt und zudem die gestörten Ansichten und Gedanken des Armbrustschützen präsentiert bekommt. Sehr gut gelungen ist auch die Mischung von Ermittlungen und privaten Angelegenheiten der Kommissare - man lernt die Ermittler gut kennen, der Kriminalfall bleibt dennoch im Vordergrund. „Trauma“ hat mich durchweg begeistert. Die abwechslungsreiche, gut durchdachte Handlung und die ausdrucksstarken Figuren bieten spannende Unterhaltung und lassen zu keiner Zeit Langeweile aufkommen.

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Wer ist der Armbrustschütze?
von mabuerele am 10.05.2016
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

„...Eigentlich war Haupt ganz zufrieden mit seiner Entscheidung. Jedenfalls würde Karin bei diesem Auftrag nicht wieder in Lebensgefahr geraten...“ Eine junge Frau spürt, wie sie über den Boden gezogen wird. Sie sieht zwei Lichtpunkte, bevor es dunkel wird. Birgit und Alexander nehmen an einem Fotokurs teil. Birgit möchte den attraktiven jungen... „...Eigentlich war Haupt ganz zufrieden mit seiner Entscheidung. Jedenfalls würde Karin bei diesem Auftrag nicht wieder in Lebensgefahr geraten...“ Eine junge Frau spürt, wie sie über den Boden gezogen wird. Sie sieht zwei Lichtpunkte, bevor es dunkel wird. Birgit und Alexander nehmen an einem Fotokurs teil. Birgit möchte den attraktiven jungen Mann beeindrucken. Sie fotografiert einen Kajakfahrer, bevor er unter dem Blauen Wunder, der bekanntesten Brücke Dresdens, verschwindet. Am Treffpunkt stellen sie fest, dass Alexander dasselbe Kajak fotografiert hat, allerdings als es unter der Brücke hervorkam. Jetzt war es leer. Wenig später wird der Fahrer im Uferbereich gefunden, getötet mit dem Bolzen einer Armbrust. Der Fall landet auf dem Tisch von Kriminalhauptkommissarin Karin Wolf. Der Tote war der Detektiv Piinkert. Doch am nächsten Tag zieht Kriminalrat Haupt Karin von dem Fall ab und übergibt Oberkommissarin Sandra König die Leitung des Teams. Karin soll sich um eine junge Frau kümmern, die niedergeschlagen wurde und im Krankenhaus aufwachte, ohne sich an ihre Vergangenheit und ihren Namen erinnern zu können. Die Begründung für die Entscheidung steht in obigen Zitat. Der Autor hat einen fesselnden und geschickt gestrickten Krimi geschrieben. Es ist der vierte Fall mit Karin Wolf. Das Buch hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Dafür sorgt die abwechslungsreiche Handlung. Der Schriftstil des Buches lässt sich angenehm lesen. Es laufen drei Erzählstränge parallel. Zum einen begibt sich Sandra auf die Spur des Armbrustmörders. Im zweiten Fall versucht Karin der jungen Frau, die sich den Namen Ariadne gibt, zu helfen, ihre Erinnerungen wiederzufinden. Anhaltspunkte sind deren Alpträume, die Ereignisse aus der fernen und näheren Vergangenheit verknüpfen. Die Beschreibung dieser Träume mit den gekonnt kombinierten Erinnerungsspuren gehören für mich zu den sprachlichen Höhepunkten des Buches. Die Auflösung dieses Puzzlespiels fordert Karins ganze Fähigkeiten. Zum dritten erlaubt mir der Autor ab und an einen Einblick in die Psyche des Armbrustschützen. Er nennt sich der Jäger und hat lange nur auf Tiere geschossen. Dieser Abschnitt lässt nicht nur das kranke Verhalten deutlich werden, er zeigt auch die Gefahren für die weitere Entwicklung der Geschichte auf. Der Autor beherrscht das Spiel mit Metaphern. Er verwendet beeindruckende Sprachbilder. Doch auch feiner Humor durchzieht das Buch. Besonders auffällig wird das in Sandras Gedankenwelt während einer anfangs langweiligen Beschattung. Viel Wert wird auf die Emotionen der Protagonisten gelegt. Ariadnes Trauer über den Verlust ihrer Erinnerung und Sandras Angst um Karin sind zwei davon. Und dann gibt es Sätze, die in Erinnerung bleiben. Ich denke dabei insbesondere an Aussagen des Pathologen Dr. Bretschneider über die Würde des Menschen. Die Geschichte ist so gekonnt angelegt, dass die Suche nach dem Täter lange im Dunkeln bleibt. Er schien nicht greifbar und den Kriminalisten immer einen Schritt voraus zu sein. Die Spuren führen in den sächsischen Landtag und weit in die Vergangenheit. Das Cover hat hohen Wiedererkennungswert. Auch in den anderen Teilen mit Karin Wolf waren es Friedhofsskulpturen, die das Cover schmückten. Der dunkle Farbton passt zu den düsteren Teilen der Geschichte. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es ist nicht nur eine spannende Geschichte, es führt in die dunklen Tiefen der menschlichen Seele.

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Beste Krimiunterhaltung aus Dresden
von einer Kundin/einem Kunden aus Mülheim am 24.03.2016
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

»Ihre Hände suchten verzweifelt nach einem Halt, um sich dem Zerren zu widersetzen. Sie versteifte sich vor Furcht und grub die Finger wie Anker in den Boden, doch sie musste vor dem starken Zug kapitulieren. Die feuchte Erde war keine Hilfe und schmatzend gab sie die Finger frei. Gnadenlos... »Ihre Hände suchten verzweifelt nach einem Halt, um sich dem Zerren zu widersetzen. Sie versteifte sich vor Furcht und grub die Finger wie Anker in den Boden, doch sie musste vor dem starken Zug kapitulieren. Die feuchte Erde war keine Hilfe und schmatzend gab sie die Finger frei. Gnadenlos wurde ihr Körper über den Boden nach hinten geschleift. Ihre Verzweiflung wuchs ins Unermessliche, als eine zweite Hand ihr anderes Fußgelenk schnappte und den Zug noch verstärkte. Spitze Zweige stachen schmerzhaft in ihre Schenkel und sie fühlte die Blätter des Gestrüpps, in dem ihre Beine verschwanden. Sie riss den Mund auf, doch die Angst drückte ihr die Kehle zu. Nur sie selbst hörte den gellenden Schrei.« Tatsächlich jedoch werden die Schreie der Frau, die nachts durch einen Park in Dresden gellen, von zwei zufällig anwesenden Männern gehört. Der Frau rettet deren Auftauchen das Leben, doch als Folge ihrer Verletzungen und des erlittenen Traumas leidet sie unter Amnesie, weiß weder ihren Namen, noch was passiert ist. Kriminalhauptkommissarin Karin Wolf spürt aber intuitiv, dass die Unbekannte noch immer in Gefahr schwebt. Während sie versucht, die Identität der Frau und damit ein mögliches Motiv zu entdecken, sind die frisch beförderte Kriminalhauptkommissarin Sandra König und ihr Team auf der Suche nach einem Mörder, der seine Opfer mit einer Armbrust tötet. Gibt es womöglich eine Verbindung zwischen den Fällen? Je tiefer Karin und Sandra in die Ermittlungen eintauchen, umso gefährlicher wird es für sie... Auch dieser Dresden-Krimi bietet Spannung von der ersten bis zur letzten Seite. Die beiden Ermittlungsstränge sind rätselhaft und angsteinflößend zugleich. Auf der einen Seite eine Frau, die verzweifelt versucht, ihre Erinnerung wiederzuerlangen und dabei zudem von bizarren Albträumen geplagt wird und auf der anderen Seite ein Mörder, der seine Opfer mit großer Leidenschaft - im wahrsten Sinne des Wortes - jagd. Immer wieder taucht der Leser mit in die Albträume ein oder blickt in Kapiteln, die aus der Täterperspektive geschrieben sind, in die Psyche des Jägers. Dessen Identität klärt sich erst spät, so dass Krimifreunde miträtseln können. Die Ermittlungsarbeiten wirken sehr realistisch und machen auch vor einflussreichen Personen nicht halt. Karin und Sandra beweisen erneut, dass sie zwei starke Frauen sind, die bei ihrer Arbeit weder vor bedeutenden Namen noch vor persönlichen Risiken zurückschrecken. Was (im Vergleich zu den Vorgängerbänden) etwas sparsamer ausfällt, sind die witzigen Szenen und Dialoge zwischen Karin und Sandra, die Grundstimmung ist eine ernstere. Für das Verständnis ist es nicht notwendig, die vorherigen Bände gelesen zu haben, allerdings dürfte Band 3 (Leichentuch), falls man ihn erst nach diesem 4. Band liest, nicht mehr so viel Spaß machen, weil hier in Rückblicken in großen Teilen seine Auflösung verraten wird. Ich würde daher empfehlen, doch die Reihenfolge (zumindest bei den Bänden 3 und 4) einzuhalten. Das Ende macht zudem deutlich, dass ein weiterer Band folgen wird, der hoffentlich nicht allzu lange auf sich warten lässt. Fazit: Beste Krimiunterhaltung auch in diesem Band. Ich freue mich jetzt schon auf Band 5!

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