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Treibland

(1)
Ein schwimmender Sarg. Und keiner darf von Bord.
Im Hamburger Hafen läuft das Kreuzfahrtschiff «Große Freiheit» ein. An Bord: ein toter Passagier – verstorben an einem geheimnisvollen Virus. Bald herrscht Panik in der Stadt. Kriminalkommissar Adam Danowski, der eigentlich am liebsten am Schreibtisch ermittelt, wird an den Schauplatz beordert. Er kommt einem Verbrechen auf die Spur, das noch unzählige Tote zu fordern droht. Doch das unter Quarantäne gestellte «Pestschiff» darf keiner verlassen, selbst Kommissare nicht, und Danowskis Gegner sorgen mit aller Macht dafür, dass dies so bleibt ...
Rezension
Achim Hoffmann, Thalia-Buchhändler und Krimi-Experte:
"Ein super sympathischer neuer Typ von Kommissar! Ein bisschen unbeholfen, selbstironisch und mit einem feinen Gespür für menschliche Schwächen und Eigenheiten. Aber auch alle anderen Figuren in Treibland werden so überzeugend charakterisiert, dass man sie beinahe bildlich vor sich sieht. Die Story ist knifflig bis zum Schluss und die beklemmende Atmosphäre auf dem virenverseuchten Kreuzfahrtschiff hinterlässt nachhaltigen Eindruck - und das nicht nur bei Menschen, die schnell seekrank werden..."
Portrait
Till Raether wurde 1969 in Koblenz geboren und wuchs in Berlin auf. Nach der Journalistenschule ging er ein Jahr nach Seattle, bevor er 1989 als Praktikant bei »Brigitte« anfing. Im vergangenen Jahr hörte er dort als stellvertretender Chefredakteur auf, um häufiger tagsüber einkaufen zu können und seinen ersten Roman fertigzuschreiben, der aus seinen Kolumnen hervorgegangen ist. Till Raether lebt mit Frau und Kind in Hamburg.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 512, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 24.02.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783644503618
Verlag Rowohlt E-Book
Verkaufsrang 6.472
eBook (ePUB)
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Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Das ist ein richtig toller Hamburg-Krimi mit viel Flair und einem supertollen Spannungsbogen. Sticht aus der Riege der üblichen Hamburg-Krimi-Autoren hervor - ist mal was anderes. Das ist ein richtig toller Hamburg-Krimi mit viel Flair und einem supertollen Spannungsbogen. Sticht aus der Riege der üblichen Hamburg-Krimi-Autoren hervor - ist mal was anderes.

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Ein grauenhafter Virus bedroht Hamburg. Wenn Sie nun "Kennt man doch" denken, verspreche ich Ihnen: Nicht so!
Ein sehr gelungenes Krimidebüt. Interessante Wort- und Perspektivwahl.
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Tolle Story mit leichten Schwächen
von Sandra R. am 10.04.2015

Ein Kreuzfahrtschiff, auf dem ein Viruserkrankter verstirbt. Ein Kommissar, der an Hypersensibilität leidet und eigentlich nur seine Ruhe haben will. Und der Verdacht, dass der Tote absichtlich mit dem Virus infiziert wurde. Im Kern ist die Story des Autors Till Raether gut gelungen und sehr realistisch dargestellt. Was passiert,... Ein Kreuzfahrtschiff, auf dem ein Viruserkrankter verstirbt. Ein Kommissar, der an Hypersensibilität leidet und eigentlich nur seine Ruhe haben will. Und der Verdacht, dass der Tote absichtlich mit dem Virus infiziert wurde. Im Kern ist die Story des Autors Till Raether gut gelungen und sehr realistisch dargestellt. Was passiert, wenn ein Kreuzfahrtschiff aufgrund eines tödlichen Virus unter Quarantäne gestellt wird? Welche Eigendynamik entwickelt sich unter den Passagieren und der Besatzung, die eine Infizierung und damit den eigenen Tod befürchten müssen? Und wurde der Tote wirklich durch eine geplante Virusinfektion ermordet? Insgesamt eine spannende und gelungene Story, die allerdings an manchen Stellen etwas zu konstruiert wirkt. Dennoch ist der Krimi lesenswert und greift ein Thema auf, dass durchaus Realität werden könnte.

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Altona-Virus auf der "großen Freiheit"
von einer Kundin/einem Kunden aus Steyerberg am 04.09.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Ein Toter auf einem Kreuzfahrtschiff, das im Hafen von Altona angelegt hat. Der Tote ist Hamburger, der vermutlich an einem Virus gestorben ist. Es wird entschieden, dass Danowski und Finzi in diesem Fall ermitteln, um so wenig wie möglich Aufsehen zu erregen. Der Fall sollte schnell erledigt werden.... Ein Toter auf einem Kreuzfahrtschiff, das im Hafen von Altona angelegt hat. Der Tote ist Hamburger, der vermutlich an einem Virus gestorben ist. Es wird entschieden, dass Danowski und Finzi in diesem Fall ermitteln, um so wenig wie möglich Aufsehen zu erregen. Der Fall sollte schnell erledigt werden. Danowski ermittelt am liebsten am Schreibtisch mit geregelten Arbeitszeiten. Nur Danowski, Tülin Schelzig vom Tropeninstitut und Kristina Ehlers von der Rechtsmedizin dürfen das Kreuzfahrtschiff betreten. Es wird von einer rothaarigen Passagierin erzählt, die Schmerzen und Fieber hat, aber ist das nicht bei jeder Grippe so? Aber bei Carsten fing es auch so an. Bis zu seinem letzten Schmerz waren es nur 4 Tage. Carsten Lorsch ist der bis dahin noch unbekannte Tote. Auf dem Schiff kommen inzwischen Durchsagen, dass die Passagiere bitte auf ihren Kabinen bleiben mögen. Auch die Besatzung hat sich in ihre Bereiche zurückgezogen. Keiner darf das Schiff verlassen. Nach den ersten Erlebnissen auf dem Schiff fahren Danowski und Finzi zurück ins Polizeipräsidium. Bei der Mitarbeiterbesprechung ist die Chefin nicht zufrieden, sie hatte doch erwartet, dass dieser Fall schnell und unkompliziert gelöst würde. Die Situation spitzt sich mehr und mehr zu. Das Interesse der Medien ist enorm. Die ersten Ergebnisse aus dem Tropeninstitut zeigen, dass Carsten Lorsch an einem sehr aggressiven Virus gestorben ist. Es ist zu vermuten, dass in den nächsten Tagen bei weiteren Passagieren der Virus auftreten wird. Das Schiff wird für zwei Wochen unter Quarantäne gestellt. Auf dem Schiff muss Danowski erleben, wie seine Aktivitäten behindert werden. Er wird körperlich angegriffen, er sollte sogar getötet werden. Durch einen Irrtum ist er am Leben geblieben und ein Crewmitglied aus dem Showensemble musste sterben. Fazit: Ich habe mich sehr auf diesen Hamburg-Krimi mit einem Virus auf einem Kreuzfahrtschiff gefreut und wurde nicht enttäuscht! Es war ein großartiger Kriminalroman! Anfangs hatte ich mit den Kollegen Danowski und Finzi so meine Schwierigkeiten. Es hätte mir mehr Freude bereitet, wenn Kommissare mit einem feinen Gespür und Neugierde an den Fall herangegangen wären. Und nicht so einer wie Danowski, wo immer wieder deutlich gemacht wurde, dass er zur eigentlichen Ermittlungsarbeit keine Lust hat, weil ihm Familie und pünktlicher Feierabend wichtiger sind. Aber Danwoski wächst bei seinen Ermittlungen über sich hinaus.

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Altona-Virus auf der "großen Freiheit"
von einer Kundin/einem Kunden aus Steyerberg am 04.09.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Ein Toter auf einem Kreuzfahrtschiff, das im Hafen von Altona angelegt hat. Der Tote ist Hamburger, der vermutlich an einem Virus gestorben ist. Es wird entschieden, dass Danowski und Finzi in diesem Fall ermitteln, um so wenig wie möglich Aufsehen zu erregen. Der Fall sollte schnell erledigt werden.... Ein Toter auf einem Kreuzfahrtschiff, das im Hafen von Altona angelegt hat. Der Tote ist Hamburger, der vermutlich an einem Virus gestorben ist. Es wird entschieden, dass Danowski und Finzi in diesem Fall ermitteln, um so wenig wie möglich Aufsehen zu erregen. Der Fall sollte schnell erledigt werden. Danowski ermittelt am liebsten am Schreibtisch mit geregelten Arbeitszeiten. Nur Danowski, Tülin Schelzig vom Tropeninstitut und Kristina Ehlers von der Rechtsmedizin dürfen das Kreuzfahrtschiff betreten. Es wird von einer rothaarigen Passagierin erzählt, die Schmerzen und Fieber hat, aber ist das nicht bei jeder Grippe so? Aber bei Carsten fing es auch so an. Bis zu seinem letzten Schmerz waren es nur 4 Tage. Carsten Lorsch ist der bis dahin noch unbekannte Tote. Auf dem Schiff kommen inzwischen Durchsagen, dass die Passagiere bitte auf ihren Kabinen bleiben mögen. Auch die Besatzung hat sich in ihre Bereiche zurückgezogen. Keiner darf das Schiff verlassen. Nach den ersten Erlebnissen auf dem Schiff fahren Danowski und Finzi zurück ins Polizeipräsidium. Bei der Mitarbeiterbesprechung ist die Chefin nicht zufrieden, sie hatte doch erwartet, dass dieser Fall schnell und unkompliziert gelöst würde. Die Situation spitzt sich mehr und mehr zu. Das Interesse der Medien ist enorm. Die ersten Ergebnisse aus dem Tropeninstitut zeigen, dass Carsten Lorsch an einem sehr aggressiven Virus gestorben ist. Es ist zu vermuten, dass in den nächsten Tagen bei weiteren Passagieren der Virus auftreten wird. Das Schiff wird für zwei Wochen unter Quarantäne gestellt. Auf dem Schiff muss Danowski erleben, wie seine Aktivitäten behindert werden. Er wird körperlich angegriffen, er sollte sogar getötet werden. Durch einen Irrtum ist er am Leben geblieben und ein Crewmitglied aus dem Showensemble musste sterben. Fazit: Ich habe mich sehr auf diesen Hamburg-Krimi mit einem Virus auf einem Kreuzfahrtschiff gefreut und wurde nicht enttäuscht! Es war ein großartiger Kriminalroman! Anfangs hatte ich mit den Kollegen Danowski und Finzi so meine Schwierigkeiten. Es hätte mir mehr Freude bereitet, wenn Kommissare mit einem feinen Gespür und Neugierde an den Fall herangegangen wären. Und nicht so einer wie Danowski, wo immer wieder deutlich gemacht wurde, dass er zur eigentlichen Ermittlungsarbeit keine Lust hat, weil ihm Familie und pünktlicher Feierabend wichtiger sind. Aber Danwoski wächst bei seinen Ermittlungen über sich hinaus.

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Tolles Hörbuch
von einer Kundin/einem Kunden aus Dortmund am 26.08.2014
Bewertetes Format: Medium: Hörbuch (CD)

Das Hörbuch „Treibland“ von Till Reather ist ein Krimi der in Hamburger Hafen auf einem Kreuzfahrtschiff spiel. Auf dem Kreuzfahrtschiff „Große Freiheit“ das im Hamburger Hafen eingelaufen ist wird ein Toter gemeldet. Da das Schiff unter der Flagge von Panama fährt soll die deutsche Polizei nur Dienst nach Vorschrift machen,... Das Hörbuch „Treibland“ von Till Reather ist ein Krimi der in Hamburger Hafen auf einem Kreuzfahrtschiff spiel. Auf dem Kreuzfahrtschiff „Große Freiheit“ das im Hamburger Hafen eingelaufen ist wird ein Toter gemeldet. Da das Schiff unter der Flagge von Panama fährt soll die deutsche Polizei nur Dienst nach Vorschrift machen, bis die Kollegen aus Panama eintreffen um sich nicht später nachsagen lassen zu müssen das nichts getan wurde. Für die Ermittlungen werden die beiden Ermittler Danowski, der Schreibtischpolizist der pünktlich Feierabend will, und Finzi ein trockener Alkoholiker eingesetzt, in der Hoffnung das nicht viel Staub aufgewirbelt wird. Doch schnell stellt sich heraus, dass der Tote an einem gefährlichen Virus gestorben ist. Die Gesundheitsbehörde schalten sich mit ein und das Schiff wird unter Quarantäne gestellt und niemand darf es verlassen oder ohne entsprechende Vorsichtsmaßnamen betreten. Danowski und Finzi ermitteln in dem Mordfall nun doch etwas genauer und suchen die Geliebte und des Toten, die mit an Bord war, aber seit dem Vorfall verschwunden ist. Sie befragen das Umfeld des toten und versuchen den Tätern auf die Spur zu kommen. Was hat es mit dem Virus auf sich und wie ist er an Bord gekommen? Was ist mit der Geliebten? Wer ist der Täter? All diese Fragen versuchen Danowski und Finzi zu klären obwohl die Ansage „Ball flachhalten“ ist. Das Ermittlerduo ist einfach super beschrieben und sie passen für mich gut zu der Story. Eine Fortsetzung soll es wohl geben, zumindest lässt das Ende diese Option offen. Auf die würde ich mich auch freuen, weil die beiden so speziell sind. Der Sprecher des Hörbuchs Boris Aljinovic hat mit seiner Stimme dem Buch leben eigehaucht und die Charaktere sehr gut dargestellt, vor allem der schöne Dialekt den die Personen bekommen haben hat mir gut gefallen und es war sehr angenehm zuzuhören. Finzi habe ich am liebsten zugehört :-)

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Tödliche Gefahr aus Altona
von allegra am 09.04.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Inhalt in meinen Worten Auf einem Kreuzfahrtschiff, das am Altonaer Hafen anlegt, befindet sich ein Toter. Er ist vermutlich an einer Virusinfektion, die zu einem hämorrhagischen Fieber führt, verstorben. Da die Schiffsreise nur in die britischen Inseln geführt hat und kein Kontakt zu Afrika hergestellt werden kann, wird ein Fremdverschulden... Inhalt in meinen Worten Auf einem Kreuzfahrtschiff, das am Altonaer Hafen anlegt, befindet sich ein Toter. Er ist vermutlich an einer Virusinfektion, die zu einem hämorrhagischen Fieber führt, verstorben. Da die Schiffsreise nur in die britischen Inseln geführt hat und kein Kontakt zu Afrika hergestellt werden kann, wird ein Fremdverschulden vermutet. Kriminalkommissar Adam Danowski muss sich um den Fall kümmern. Er ermittelt gemeinsam mit seinem Kollegen „Finzi“ und einer Virologin vom Tropeninstitut. Da sich bestätigt, dass es sich beim Erreger um einen hoch ansteckenden Filovirus handelt, wird das Schiff für 2 Wochen unter Quarantäne gestellt. Niemand darf das Schiff verlassen. Um es zu betreten, muss die Polizei Schutzanzüge tragen. Als bei Danowski der Schutzanzug reißt, gilt er auch als kontaminiert und muss auf dem Schiff, die Quarantänezeit abwarten. Obwohl er nicht zu den allerfleißigsten Polizisten gehört, erwacht sein beruflicher Ehrgeiz und er stellt Ermittlungen an, die einigen Leuten auf dem Schiff gar nicht gefallen. Er wird mehrmals massiv bedroht und ist sich nicht sicher, ob er sich im Kontakt mit einem Passagier nicht angesteckt hat. Meine Meinung In diesem Kriminalroman führt Till Raether einen sehr ungewöhnlichen Ermittler ein. Adam Danowski ist Familienvater und Polizist, der sich eher vor komplizierten Fällen drückt und gerne früh Feierabend macht, und sich um seine Familie kümmert. Er ist freundlich, sensibel und wünscht sich nichts sehnlicher, als wegen „Burnout“ eine berufliche Auszeit nehmen zu können. Sein Partner „Finzi“ ist trockener Alkoholiker. Gemeinsam leisten sie systematische Polizeiarbeit, die man gut nachvollziehen kann. Was mich etwas gestört hat, sind die dauernden Frotzeleien zwischen den Kollegen, die zwar im Moment auflockern und teilweise auch wirklich lustig sind, aber in gewissen Situationen doch eher unrealistisch oder unnötig in die Länge ziehend. Die unheimliche Atmosphäre auf dem Schiff, die einerseits durch quälende Langeweile geprägt ist und über der andererseits die bedrohliche Angst einer Ansteckung hat mir sehr gut gefallen. Das Zögern oder den Ball flach halten der Behörden, was den Fall betrifft, ist auch anschaulich dargestellt. Zwischendurch sind kurze Passagen einer Art Agentin eingestreut, die im Auftrag einer unbekannten Person, Menschen umbringt, so dass es wie ein Unfall aussieht. Diese Fälle konnte ich lange nicht einordnen, am Ende haben sich aber alle scheinbar wahllos eingeführten Nebenschauplätze zu einem unheimlichen Ganzen zusammen verwoben. Die Spannung war für mich das ganze Buch hinweg hoch gehalten. Einige Passagen im Mittelteil auf dem Schiff empfand ich recht in die Länge gezogen, was zwar sich mit dem Inhalt gut deckte – es herrschte ja eine Atmosphäre der Langeweile auf dem Schiff – dennoch hätten ein paar Seiten weniger auch gereicht. Mein Fazit Ich habe mich mit diesem Buch sehr gut unterhalten gefühlt. Die Thematik bedrohlicher Virusinfektionen finde ich sehr interessant. Ich konnte die Ängste einiger Beteiligter gut mitfühlen und habe es genossen, mitzurätseln. Ich bin gespannt, ob es weitere Folgen aus Hamburg gibt, ich wäre auf jeden Fall dabei.

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Ein ebenso amüsanter wie hochspannender Krimi
von Silke Schröder aus Hannover am 05.03.2014
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TREIBLAND ist ein ebenso amüsanter wie hochspannender Krimi des im Hamburg lebenden Journalisten Till Raether. In Mittelpunkt seines Falles steht ein Kommissar, der erfrischender Weise mal nicht vor Energie und Tatendrang platzt, sondern versucht, neben der vielen Arbeit auch noch ein wenig zu leben. Außerdem leidet er an einer... TREIBLAND ist ein ebenso amüsanter wie hochspannender Krimi des im Hamburg lebenden Journalisten Till Raether. In Mittelpunkt seines Falles steht ein Kommissar, der erfrischender Weise mal nicht vor Energie und Tatendrang platzt, sondern versucht, neben der vielen Arbeit auch noch ein wenig zu leben. Außerdem leidet er an einer psychischen Hochsensibilität anderen Menschen gegenüber, was ihm im Arbeitsalltag mehr als genug Probleme beschert. Trotzdem kommt er einem fiesem Komplott auf die Spur, dessen Ausmaße unermesslich sein könnten. Mit seiner Story greift Till Raether zugleich ein immer wieder aktuelles Thema auf: Es geht um das Zusammenspiel zwischen Pharmazie-Unternehmen, die viel Geld in die Impfstoff-Forschung stecken, und Regierungen, die manchmal überraschend schnell bereit sind, noch viel enormere Summen für solche Impfstoffe zu zahlen - man erinnere sich nur an die für viele Millionen Euro angekauften Impfreserven gegen die Schweinegrippe, die bereits als weltweite Pandemie ausgerufen war und dann - glücklicherweise - nie kam. So erzählt Till Raether in “Treibland” mit einem kleinen Augenzwinkern einen stilistisch etwas anderen Krimi, der trotzdem ein brisantes Thema aufgreift.

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Treibland
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Ein, unter panamaischer Flagge fahrendes Kreutzfahrtschiff wird im Hamburger Hafen festgesetzt, da ein Paasagier am hämorrhagischen Fieber auf dem Schiff verstarb. Ein, unter panamaischer Flagge fahrendes Kreuzfahrtschiff wird im Hamburger Hafen festgesetzt, da ein Passagier am hämorrhagischen Fieber auf dem Schiff verstarb. Das Schiff wird direkt am Kai unter... Ein, unter panamaischer Flagge fahrendes Kreutzfahrtschiff wird im Hamburger Hafen festgesetzt, da ein Paasagier am hämorrhagischen Fieber auf dem Schiff verstarb. Ein, unter panamaischer Flagge fahrendes Kreuzfahrtschiff wird im Hamburger Hafen festgesetzt, da ein Passagier am hämorrhagischen Fieber auf dem Schiff verstarb. Das Schiff wird direkt am Kai unter Quarantäne gestellt, kein Passagier darf es verlassen. Die Gesundheitsbehörde und das Tropeninstitut versuchen einen Grund für das plötzliche Ableben zu finden, und auch die Polizei wird eingeschalten. Da es zu verhindern ist, das Panik unter der Hamburger Bevölkerung ausbricht, werden nicht die erfahrensten Kriminalisten mit der Aufgabe betreut. Adam Danowski, bisher eher der Mann für die Bürofraktion zuständig, findet sich plötzlich im Außendienst wieder. Seine Ermittlungstätigkeit ruft nicht nur unter Kollegen sondern auch auf dem Schiff Gegner auf den Plan, und durch widrige Umstände ist Danowski auf einmal selbst "Passagier" auf dem Schiff, und seinen Feinden schutzlos ausgeliefert. Kein ganz normaler, reißerischer Krimi um Pharmariesen, Lobbyisten und korrupte Politiker. Obwohl diesem Krimi eine sehr plakative Idee zu Grunde liegt, finde ich ihn interessant umgesetzt. Allein der etwas gestresste Familienvater Danowski, leicht hypochondrisch, chronisch übermüdet und einfach nicht das stereotype Abbild eines Kriminalisten, machen dieses Buch zu etwas Besonderem. (Ein kleiner Wermutstropfen ist hierbei lediglich seine "Krankheit" Hyposensibilität, sie ist keine solche sondern, beschreibt einfach einen sehr empfindsamen, empathischen Menschen).Die bösen Buben werden zwar in gewohnter Manier dargestellt, hervorstechend ist aber die ein klein bisschen verrückte Auftragskillerin und ganz besonders das Eigenleben auf einem Kreuzfahrtschiff. Eingesperrt auf engstem Raum, ohne großen Komfort, die Abwechslung bietende Stadt so nah. Ein etwas überspitztes Porträt einer "misslungenen" Kreuzfahrtreise und eine kleiner kalter Blick hinter die Kulissen. Till Raethers Buch kann ich nur empfehlen, da er keine übliche, schon in vielen Büchern vorgekommene Szenerie einer bevorstehenden Epidemie mit einem tödlichen Erreger skizziert.

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interessanter Krimi mit einer ungewöhnlichen Mordwaffe
von FlipFlopLady007 aus Hannover am 30.07.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

In Hamburg ist ein Schiff in den Hafen eingelaufen, auf dem es einen Toten gegeben hat. Der Mann scheint an einer seltenen Krankheit gestorben zu sein, dessen Verursacher ein besonders aggressives Virus ist. Schnell ist klar, dass das Schiff unter Karantäne gestellt werden muss und niemand das Schiff verlassen... In Hamburg ist ein Schiff in den Hafen eingelaufen, auf dem es einen Toten gegeben hat. Der Mann scheint an einer seltenen Krankheit gestorben zu sein, dessen Verursacher ein besonders aggressives Virus ist. Schnell ist klar, dass das Schiff unter Karantäne gestellt werden muss und niemand das Schiff verlassen darf. Kriminalkommissar Adam Danowski und sein Kollege Finzi sollen in diesem Fall ermitteln, bis die zuständigen Beamten aus Panama den Fall übernehmen, da das Schiff unter panamaischer Flagge unterwegs war. Die beiden Kommissare wurden gezielt für die Ermittlungen auf dem „Pestschiff“ ausgewählt, da beide dafür bekannt sind, ihre Arbeit eher langsam und gemächlich anzugehen. Doch während der Ermittlungen spitzt sich die Lage immer wieder zu und Danowski und Finzi stecken bald viel tiefer drin, als sie anfangs geplant hatten. Inhalt: Der Inhalt des Buches hat mir gut gefallen. Neben den Ermittlungen der beiden Kommissare wird auch deren Privatleben und die Gesamtsituation ausreichend beschrieben. Ich finde es gut, wenn die Kommissare neben ihren Ermittlungen auch ein Privatleben haben und man auch etwas über ihre Persönlichkeit erfährt. Ich finde auch die Idee, die hinter diesem Buch steckt, sehr interessant. Es handelt sich hier um keinen klassischen Mord durch Gewaltanwendung, sondern das Opfer wird mithilfe eines tödlichen Virus ermordet. Auch die Idee, die Handlung auf sehr kleinem Raum (dem Kreuzfahrtschiff) stattfinden zu lassen, finde ich sehr gelungen. Schreibstil und Aufbau: Der Schreibstil des Autors hat mir ebenso gut gefallen. Das Buch lässt sich sehr leicht und flüssig lesen und wirkt dabei nicht anspruchslos oder langweilig. Eher im Gegenteil: Der Autor setzt den Schreibstil geschickt ein, sodass auch längere Episoden an einem Ort weder langweilig noch langwierig wirken. Ich hatte das Gefühl, dass immer etwas passiert und die Ermittlungen nie still standen. Mir ist außerdem der viele Einsatz von wörtlicher Rede positiv aufgefallen. Ich finde, dass die wörtliche Rede das Buch lebendiger machen und ich mich noch besser in die Handlung hineinversetzen konnte. Auch der Aufbau mit vielen eher kurzen Kapiteln gefällt mir gut, da so viele kleine Teile entstehen, die in sich abgeschlossen sind. Ich fand dies auch beim Lesen sehr angenehm, da ich das Buch an beinahe jeder Stelle zur Seite legen konnte und hinterher trotzdem gut wieder in die Geschichte hinein kam. Charaktere: Die Charaktere in diesem Buch haben mir ebenfalls gut gefallen, auch wenn ich sagen muss, dass ich den Danowski nicht sonderlich sympathisch finde. Ich finde, dass er viel zu sehr auf sich selbst fixiert ist und zu selten an andere denkt. Ich finde aber, dass er sehr gut in das Buch gepasst hat und sein Charakter sehr realistisch ist. Ich kann mir Danowski sehr gut als Person vorstellen, genau wie alle anderen Charaktere dieses Buches. Sie alle werden sehr gut beschrieben und auch ihr Charakter kommt dabei sehr gut zum Vorschein. Natürlich werden die Figuren nirgendwo plakativ charakterisiert und dennoch kann man ihre Persönlichkeit anhand ihrer Wortwahl und Handlungen sehr gut erahnen. Cover und Klappentext: Das Cover des Buches finde ich sehr ansprechend gestaltet. Es hat zwar etwas gedauert, bis ich in dem Bild das Bug des Schiffes erkannt habe, aber darauf kommt es ja nicht an. Ich finde, dass die düstere Aufmachung des Buches sehr gut zu dessen Inhalt passen. Wie der Titel zum Buch passt, habe ich dann während des Lesens begriffen und möchte an dieser Stelle darüber auch nichts verraten. Ich finde aber, dass die gelbe und weiße Schrift auf dem dunklen Cover sehr gut gewählt sind. Ich finde das Cover erzeugt Aufmerksamkeit und so soll es ja auch sein. Den Klappentext des Buches finde ich sehr aussage kräftig. Ich finde, dass er den Inhalt des Buches gut zusammenfasst, den Leser neugierig macht und dabei nicht zu viel verrät. Die Erwartungen, die der Klappentext bei mir geweckt haben, wurden erfüllt. Fazit: Ich kann „Treibland“ von Till Raether allen Krimiliebhabern sehr empfehlen. Der Autor hat hier eine interessante Art von Krimi mit einer besonderen „Mordwaffe“ und einem ebenso besonderen Schauplatz geschaffen. Das einzige, was ich nicht ganz schlüssig finde, ist das Motiv. Ich hätte mir dazu einfach mehr Erläuterung gewünscht, aber um das Buch zu verstehen, ist die Beschreibung vollkommen ausreichend.

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Tolle Idee für einen Kriminalroman, aber leider nicht so spannend
von einer Kundin/einem Kunden am 09.09.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

An Bord des Kreuzfarhtschiffes "Große Freiheit", das in Hambur Altona einläuft, gibt es einen Toten. Es ist der Spirituosenhändler Carsten Lorsch, ein Hamburger. Er ist unter rätselhaften Umständen gestorben. Sein Körper sieht furchtbar aus. Niemand kann seine Erkrankung zuordnen, schon gar nicht der morphiumsüchtige Schiffsarzt. Normalerweise wäre wohl gar... An Bord des Kreuzfarhtschiffes "Große Freiheit", das in Hambur Altona einläuft, gibt es einen Toten. Es ist der Spirituosenhändler Carsten Lorsch, ein Hamburger. Er ist unter rätselhaften Umständen gestorben. Sein Körper sieht furchtbar aus. Niemand kann seine Erkrankung zuordnen, schon gar nicht der morphiumsüchtige Schiffsarzt. Normalerweise wäre wohl gar keine große Aufregung um einen Toten an Bord aufgekommen, aber ein anonymer Anruf ging bei der Polizei in Hamburg ein, in dem der rätselhafte Tod des Passagiers gemeldet wurde. Die Hamburger Polizei hat nur wenig Lust zu ermitteln, da sie an Bord des Schiffes keine Befugnisse hat. Das Kreuzfahrtschiff fährt unter panamesischer Flagge und deshalb muß hier auf die Polizisten aus Panama gewartet werden. Diese werden auch benachrichtigt, haben aber wenig Lust nach Deutschland zu kommen und so kommt es, daß die Kommissare Danowski und Finzel ermitteln sollen. Dies aber eigentlich nur proforma, da die deutsche Polizei keine Befugnisse hat und man großes Aufsehen vermeiden möchte. Aus diesem Grund schon wurden, die beiden Polizisten ausgewählt. Beide nehmen es nicht so genau mit der Arbeitszeit und der Arbeitsmoral und sind mehr am Schreibtisch tätig. Finzel ist ein ehemaliger Alkoholiker und schweift mit seinen Gedanken auch oft in die Vergangenheit ab. Danowski, ein Familienvater, leidet unter Hypersensibilität. Diese Diagnose hat er erst vor kurzem erhalten. Es bedeutet, daß er viel mehr Eindrücke als andere Menschen wahrnimmt. Dies ist oft sehr belastend für ihn und er ist daher oft überfordert. Als das Kreuzfahrtschiff schließlich unter Quaratäne gestellt wird, erfährt die Öffentlichkeit davon und der Druck auf Bürgermeister, Polizei und dem Tropeninstitut wächst. Man hat Angst, daß eine Seuche ausbricht, da das Virus, an dem Carsten Lorsch gestorben ist, dem Ebola-Virus stark ähnelt. Ermittlungen können wegen der Ansteckungsgefahr nur schwer in Gange kommen. Man kommt nicht wirklich vorwärts. Die Ehefrau des toten Carsten Lorsch wirkt zudem auch etwas rätselhaft. Erschwerend kommt hinzu, daß Carsten Lorsch offenbar mit einer Geliebten an Bord des Schiffes war. Diese Geliebte ist nicht auffindbar. Danwoski rätselt immer weiter und bei einem erneuten Besuch an Bord reißt sein Schutzanzug und er ist ab jetzt dazu verdammt, auch in Quaratäne an Bord des Schiffes zu verbleiben. Der Kontakt zu seinen Kollegen außerhalb gestaltet sich schwierig. Die übrigen Passagiere und die Besatzung sind alles andere als hilfreich. Nur nach und nach kann Danwoski die Verschwörung aufdecken. Die Leseprobe hat damals bei mir hohe Erwartunen erweckt. Diese kann der Kriminalroman leider nicht erfüllen. Das fand ich sehr schade, wo ich doch von der Idee dieses Romans so begeistert war. Ich persönlich finde, daß der Schriftsellter sehr gut schreibt, aber er hat viele Gelegenheiten ausgelassen, die Spannung zu steigern. Wenn so viele Menschen auf engstem Raum in Quarantäne leben müssen, kommt doch eine unheimliche Panik, Angst und Misstrauen auf. Dieses Gefühl ist bei mir nicht rübergekommen. Der Roman als solcher hätte stark verkürzt werden können. Über doch einige zu viele Seiten ziehen sich immer wieder die Gedankengänge von Kommissar Finzel und die Wahrnehmen und Gedanken von Kommissar Danowski hin. Keine der Hauptfiguren ist mir wirklich ans Herz gewachsen. Die beiden Kommissare fand ich beide nicht so sehr engagiert und eher etwas trist. Alles in allem ist es aber eine gelungene Idee für einen Kriminalroman gewesen und es muß ja auch nicht immer ein Krimi sein, den man nicht aus der Hand lehen kann. Ein solider Krimi mit einigen Schwächen und einer tollen Idee, daher vergebe ich ganz schwache 4 Punkte.

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Treibland
von raschke64 aus Dresden am 01.07.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Kommissar Adam Danowski schiebt einen eher ruhigen Schreibtischjob und will nur seine Ruhe. Zu Hause mit Frau und 2 kleinen Töchtern fühlt er sich völlig überfordert. Als ihm Hypersensibilität bescheinigt wird, ist er fast froh, jetzt eine Art Ausrede für sein Leben zu haben. Da landet im Hamburger Hafen ein... Kommissar Adam Danowski schiebt einen eher ruhigen Schreibtischjob und will nur seine Ruhe. Zu Hause mit Frau und 2 kleinen Töchtern fühlt er sich völlig überfordert. Als ihm Hypersensibilität bescheinigt wird, ist er fast froh, jetzt eine Art Ausrede für sein Leben zu haben. Da landet im Hamburger Hafen ein Kreuzfahrtschiff mit einem Toten an Bord. Um einen Skandal zu vermeiden, fordern die Behörden von der Polizei Beamte an, die nicht gerade für ihren Diensteifer bekannt sind. Ein paar Ermittlungen pro forma und dann den Fall an die Behörden in Panama abgeben, die für das Schiff zuständig sind. So wird Danowski ausgewählt, gemeinsam mit seinem Kollegen Finzel, den Fall zu übernehmen. Und es sieht auch alles nach Routine aus und die beiden schieben Dienst nach Vorschrift. Bis Danowski den Toten findet – er sieht schrecklich aus und der Verdacht fällt auf ein ebola-ähnliches Virus. Über das Kreuzschiff wird Quarantäne verhängt. Danowski beginnt nun doch, ein paar Fragen zu stellen. Bei einem erneuten Besuch auf dem Schiff wird sein Schutzanzug undicht und er muss auf dem Schiff bleiben. Nur dort hat er keine Unterstützung. Im Gegenteil: mehrere Anschläge werden auf ihn verübt und er hat große Probleme. Das Buch ist nicht schlecht. Über weite Strecken gut lesbar und auch nachvollziehbar. Die Figur Danowski ist anfangs eher unsympathisch, doch im Laufe der Geschichte ändert sich das. Auch wenn er für mich etwas distanziert blieb. Die Idee von dem Virus ist in der heutigen Zeit mit dem internationalen Verkehr näher denn je und jederzeit so möglich. Trotzdem fehlte dem Buch im Mittelteil ein wenig die Spannung. Es ging nicht so recht vorwärts. Mit dem Fortgang der Ermittlungen änderte sich das, auch wenn hier ein wenig zu viel korrupte Beamte, unfreundliche Polizisten u. ä. dabei waren und Danowski fast zum Einzelkämpfer mutierte. Für mich auch nicht ganz nachvollziehbar war der Einfluss eines mittleren Beamten der Hamburger Behörde auf Vorgänge und vor allem Angestellte auf dem Schiff. Ein wenig enttäuschend war für mich das Ende – also nicht von der Handlung her, sondern vom Motiv – warum das alles so passieren musste. Trotzdem insgesamt ein gut lesbarer Krimi mit viel „maritimen Flair“.

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So eine Kreuzfahrt
von einer Kundin/einem Kunden am 23.06.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

"Eine Kreuzfahrt, die ist lustig, eine Kreuzfahrt die ist schön", ja meistens, aber nicht immer. Bei der in den Hamburger Hafen einlaufenden "Große Freiheit" trifft das zu. Ein toter Passagier an Bord, an einem mysteriösen Virus verstorben, das sorgt für Unruhe und Aufregung. Adam Danowski, der ermittelnde Kriminalkommissar kommt... "Eine Kreuzfahrt, die ist lustig, eine Kreuzfahrt die ist schön", ja meistens, aber nicht immer. Bei der in den Hamburger Hafen einlaufenden "Große Freiheit" trifft das zu. Ein toter Passagier an Bord, an einem mysteriösen Virus verstorben, das sorgt für Unruhe und Aufregung. Adam Danowski, der ermittelnde Kriminalkommissar kommt einem Verbrechen auf die Spur, welches den Tod unzähliger Menschen zur Folge hätte. Verbissen arbeitet er an der Verhinderung des drohenden Unheils. Doch seine Gegner lassen auch nicht locker....

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Unter Quarantäne
von eine Kundin aus Frankfurt aus Frankfurt am Main am 09.05.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Das Cover paßt zum Buch. Der Bug eines Schiffes, dunkle Wellen und im am Horizont dunkle vorüberziehende Wolken. So düster ist auch die Stimmung an Bord des Schiffes. Carsten Lorsch, ein Passagier, ist tot. Er war mit einem unbekannten Virus infiziert. Das könnte in Afrika passiert sein, wohin die... Das Cover paßt zum Buch. Der Bug eines Schiffes, dunkle Wellen und im am Horizont dunkle vorüberziehende Wolken. So düster ist auch die Stimmung an Bord des Schiffes. Carsten Lorsch, ein Passagier, ist tot. Er war mit einem unbekannten Virus infiziert. Das könnte in Afrika passiert sein, wohin die Kreuzfahrt auch geführt hat. Die alarmierte Hamburger Polizei kann aber nicht ausschließen, daß Carsten Lorsch absichtlich mit dem Virus infiziert wurde, so daß es sich hier evtl. um einen Mord handelt. Offizielle Ermittlungen dürfen die Hamburger Kommissar nicht aufnehmen, da das Schiff, das nun im Hamburger Hafen liegt, unter der Flagge von Panama fährt. Das Schiff wird unter Quarantäne gestellt. Niemand darf das Schiff verlassen und nur wenige Personen dürfen an Bord. So die Ärztin aus dem Institut für Tropenmedizin, Tülin Schelzig, und der Kommissar Adam Danowski, der mit seinem Kollegen Finzi zusammenarbeitet. Bei einem der Besuche von Danowski auf dem Schiff wird sein Schutzanzug beschädigt. Nun darf auch er das Schiff niht mehr verlassen. Danowski versucht herauszufinden, was mit Carsten Lorsch geschehen ist. Dabei gerät er selbst in große Gefahr, weil einige Gruppen auf dem Schiff ihm handfest klarmachen, daß seine Schnüffeleien nicht erwünscht sind. Auch sein Kollege Finzi, der an Land weitere Ermittlungen durchführt, gerät ernsthaft in Gefahr. Zunächst fand ich den Prolog schon sehr spannend. Drei Männer treffen sich auf einem Golfplatz, weil sie hier ungestört über dunkle Geschäfte sprechen können. Der Zusammenhang der drei Personen mit dem Krminalfall wird erst zu einem viel späteren Zeitpunkt aufgeklärt. Den Anfang der eigentlichen Handlung fand ich zu Beginn etwas schleppend. Die Kommissare waren ohne großen Eifer bei der Sache und haben sich lieber mit sich selbst beschäftigt. Erst nachdem Danowski das Schiff nicht mehr verlassen darf, nimmt die Handlung Fahrt auf und ab da stieg die Spannung. Den Schreibstil fand ich sehr gut. Danowski hat einige bemerkenswerte Denkansätze von sich gegeben, so hat das Lesen Spaß gemacht. Danowski und sein Kollege Fnzi haben allerhand durchzustehen, bis der Fall seine Aufklärung findet. Ein spannender und lesenswerter Kriminalroman.

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Unter Quarantäne
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankfurt am Main am 09.05.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Das Cover paßt zum Buch. Der Bug eines Schiffes, dunkle Wellen und im am Horizont dunkle vorüberziehende Wolken. So düster ist auch die Stimmung an Bord des Schiffes. Carsten Lorsch, ein Passagier, ist tot. Er war mit einem unbekannten Virus infiziert. Das könnte in Afrika passiert sein, wohin die... Das Cover paßt zum Buch. Der Bug eines Schiffes, dunkle Wellen und im am Horizont dunkle vorüberziehende Wolken. So düster ist auch die Stimmung an Bord des Schiffes. Carsten Lorsch, ein Passagier, ist tot. Er war mit einem unbekannten Virus infiziert. Das könnte in Afrika passiert sein, wohin die Kreuzfahrt auch geführt hat. Die alarmierte Hamburger Polizei kann aber nicht ausschließen, daß Carsten Lorsch absichtlich mit dem Virus infiziert wurde, so daß es sich hier evtl. um einen Mord handelt. Offizielle Ermittlungen dürfen die Hamburger Kommissar nicht aufnehmen, da das Schiff, das nun im Hamburger Hafen liegt, unter der Flagge von Panama fährt. Das Schiff wird unter Quarantäne gestellt. Niemand darf das Schiff verlassen und nur wenige Personen dürfen an Bord. So die Ärztin aus dem Institut für Tropenmedizin, Tülin Schelzig, und der Kommissar Adam Danowski, der mit seinem Kollegen Finzi zusammenarbeitet. Bei einem der Besuche von Danowski auf dem Schiff wird sein Schutzanzug beschädigt. Nun darf auch er das Schiff niht mehr verlassen. Danowski versucht herauszufinden, was mit Carsten Lorsch geschehen ist. Dabei gerät er selbst in große Gefahr, weil einige Gruppen auf dem Schiff ihm handfest klarmachen, daß seine Schnüffeleien nicht erwünscht sind. Auch sein Kollege Finzi, der an Land weitere Ermittlungen durchführt, gerät ernsthaft in Gefahr. Zunächst fand ich den Prolog schon sehr spannend. Drei Männer treffen sich auf einem Golfplatz, weil sie hier ungestört über dunkle Geschäfte sprechen können. Der Zusammenhang der drei Personen mit dem Krminalfall wird erst zu einem viel späteren Zeitpunkt aufgeklärt. Den Anfang der eigentlichen Handlung fand ich zu Beginn etwas schleppend. Die Kommissare waren ohne großen Eifer bei der Sache und haben sich lieber mit sich selbst beschäftigt. Erst nachdem Danowski das Schiff nicht mehr verlassen darf, nimmt die Handlung Fahrt auf und ab da stieg die Spannung. Den Schreibstil fand ich sehr gut. Danowski hat einige bemerkenswerte Denkansätze von sich gegeben, so hat das Lesen Spaß gemacht. Danowski und sein Kollege Fnzi haben allerhand durchzustehen, bis der Fall seine Aufklärung findet. Ein spannender und lesenswerter Kriminalroman.

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Treibland
von janaka aus Rendsburg am 27.04.2014
Bewertetes Format: Medium: Hörbuch (CD)

Kriminalkommissar Adam Danowski hat das Gefühl alles wächst ihm über den Kopf und eigentlich möchte er nur noch Schreibtischarbeit machen. Doch es kommt anders. Er und sein Kollege Andreas Fintzel genannt Finzi bekommen den Auftrag, sich um einen Toten auf dem Kreuzfahrtschiff "Große Freiheit" zu kümmern. Der Tote heißt... Kriminalkommissar Adam Danowski hat das Gefühl alles wächst ihm über den Kopf und eigentlich möchte er nur noch Schreibtischarbeit machen. Doch es kommt anders. Er und sein Kollege Andreas Fintzel genannt Finzi bekommen den Auftrag, sich um einen Toten auf dem Kreuzfahrtschiff "Große Freiheit" zu kümmern. Der Tote heißt Carsten Lorsch und ist Spirituosen-Händler aus Hamburg, er starb an einem unbekannten Virus, war es vielleicht sogar Mord? Das Schiff wird unter Quarantäne gestellt und es dürfen nur Danowski und eine Frau vom Tropeninstitut an Bord. Leider kommt selten ein Unglück allein und Danowski muss an Bord bleiben. Dort stellt er zu viele Fragen und muss um sein Leben fürchten. Das Hörbuch gefällt mir gut, ich mag die Stimme von Boris Aljinovic und seine Umsetzung zu den einzelnen Charakteren, z.B. Finzi mit seinem Hamburger Slang. Auch bringt er die bedrückende Spannung, die z.B. an Board herrscht gut zum Ausdruck. Danowski und Finzi sind mir gleich sympathisch und auch wenn sie komplette Gegensätze sind, finde ich, dass sie sich als Team gut ergänzen. Der Schreibstil ist fesselnd und spannend, an manchen Stellen lustig und aber auch ironisch.

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Treibland
von dorli am 23.04.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Hamburg. Das unter panamaischer Flagge fahrende Kreuzfahrtschiff „Große Freiheit“ macht in Altona fest. Mit an Bord ein toter Passagier: da Carsten Lorsch an einem rätselhaften Krankheit gestorben ist, wird das Schiff unter Quarantäne gestellt. Um bis zum Eintreffen der zuständigen Ermittler aus Panama nicht untätig auszusehen, werden mit Adam... Hamburg. Das unter panamaischer Flagge fahrende Kreuzfahrtschiff „Große Freiheit“ macht in Altona fest. Mit an Bord ein toter Passagier: da Carsten Lorsch an einem rätselhaften Krankheit gestorben ist, wird das Schiff unter Quarantäne gestellt. Um bis zum Eintreffen der zuständigen Ermittler aus Panama nicht untätig auszusehen, werden mit Adam Danowski und Andreas „Finzi“ Finzel zwei Beamte der ruhigeren Art zur Anlegestelle geschickt, um ein paar Routineaufgaben zu erledigen. Doch dann spitz sich die Lage unerwartet zu… Was für ein gruseliger Gedanke, nicht nur auf einem Kreuzfahrtschiff festzusitzen, sondern auch noch mit einem tödlichen Virus konfrontiert zu werden. Niemals möchte ich in solch eine Situation geraten, doch für einen Krimi ist dieses Szenario natürlich eine fantastische Grundlage. Schon die ersten Seiten von „Treibland“ haben mich begeistert, denn es gelingt Till Raether hervorragend, seinen Figuren Leben einzuhauchen. Schnell ist man mit den handelnden Personen vertraut, lernt ihre Eigenarten und Macken kennen. Allen voran ist da der unter Hypersensibilität leidende Adam Danowski - ein Polizeibeamter, der die Arbeit am Schreibtisch liebt und jetzt aus seiner Routine herausgerissen wird. Ich liebe detaillierte Beschreibungen und ausführliche Schilderungen, und die habe ich in diesem Buch durchweg bekommen. Die bedrohliche Situation an Bord wird nachvollziehbar dargestellt, der Autor kann die unheilvolle Stimmung richtig gut vermitteln. Leider geht der Spannung durch die manchmal sehr intensiven Darstellungen hier und da ein wenig die Puste aus. Dennoch habe ich mich insgesamt gut unterhalten gefühlt – es ist auf jeden Fall ratsam, sich ausreichend Zeit zum Lesen zu nehmen, um die tollen Formulierungen und den trockenen Humor richtig genießen zu können.

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Kaltausschiffung
von Susanne am 10.03.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Im Prolog lernen wir Cay Steenkamp kennen; er ist ein Kotzbrocken, ein wahres Ekelpaket im Umgang mit anderen Menschen: Früher war er Arzt und frönt nun seinem Hobby, dem Golfen, wobei er sich von einer jungen Frau gestört fühlt und ihr deshalb eine Tür vor den Kopf knallt! Anschließend... Im Prolog lernen wir Cay Steenkamp kennen; er ist ein Kotzbrocken, ein wahres Ekelpaket im Umgang mit anderen Menschen: Früher war er Arzt und frönt nun seinem Hobby, dem Golfen, wobei er sich von einer jungen Frau gestört fühlt und ihr deshalb eine Tür vor den Kopf knallt! Anschließend sind wir bei Familie Danowski zu Gast: Adam ist Polizist, verheiratet und hat zwei Töchter. Zusammen mit seinem Kollegen „Finzi“ soll er in einem ungeklärten Todesfall an Bord eines Kreuzfahrtschiffes ermitteln, das in Hamburg-Altona eingelaufen ist. Was ist passiert? Carsten Lorsch, ein Hamburger Spirituosen-Importeuer, ist an Bord des Kreuzfahrtschiffes «Große Freiheit» an einem tödlichen Filovirus gestorben. Das Schiff wird unter Quarantäne gestellt. Dennoch gibt es weitere Tote. Ein schwimmender Sarg und keiner darf von Bord... Ein allseits unterschätzter Kommissar, der letztlich über sich hinauswächst. Viele Verdächtige und falsche Fährten, ein bisschen Voodoo, eine krude Verschwörung und ein ganz persönliches Motiv, das sind die Zutaten für Till Raethers Debütroman „Treibland“. Der Autor hat das Leben an Bord gut beobachtet und in seiner Geschichte sehr spannend und amüsant beschrieben. „Treibland“ hatte mein Interesse geweckt, da ich selbst vom „Kreuzfahrt-Virus“ infiziert bin. Alles in allem ist Till Raethers Kriminalroman meines Erachtens ein wirkliches Lesevergnügen und so empfehle ich ihn hiermit gerne weiter.

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Kreuzfahrtschiff "Große Freiheit"
von Nati am 08.07.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Das Landeskriminalamt erhält einen anonymen Anruf, dass es auf dem Kreuzfahrtschiff „Große Freiheit“ einen Toten gegeben hat. Der Tote, ein Hamburger, soll an einer merkwürdigen Krankheit gestorben sein, es ist nicht klar, ob er absichtlich infiziert wurde. Da das Schiff unter panamaischer Flagge fährt, fällt der Kreuzfahrer eigentlich nicht... Das Landeskriminalamt erhält einen anonymen Anruf, dass es auf dem Kreuzfahrtschiff „Große Freiheit“ einen Toten gegeben hat. Der Tote, ein Hamburger, soll an einer merkwürdigen Krankheit gestorben sein, es ist nicht klar, ob er absichtlich infiziert wurde. Da das Schiff unter panamaischer Flagge fährt, fällt der Kreuzfahrer eigentlich nicht in die Zuständigkeit der Hamburger Polizei. Doch es sollen zwei Ermittler an Bord, um Amtshilfe für die Kollegen aus Panama zu leisten. Es werden bewusst zwei Polizeibeamte ausgesucht, die die Arbeit langsam angehen lassen und keine Bäume ausreißen. Die Wahl fällt auf Kommissar Adam Danowoski, dem vom Arzt gerade Hypersensibilität bestätigt wurde und auf den trockenen Alkoholiker Finzel. Da das Schiff unter Quarantäne steht, darf es nur mit einem Schutzanzug betreten werden. Bei einem Besuch von Danowoski auf dem Schiff zerreißt der Anzug und der Kommissar muss auf dem Kreuzfahrer bleiben. Er wird von allen gemieden und wird der Pestbulle genannt. Da er an Bord nicht untätig sein will, beginnt er zu ermitteln, doch dieses geschieht oft sehr widerwillig. In Zeiten der boomenden Kreuzfahrtreisen fand ich es interessant, wenn ein Krimi mal auf diesen Hotelschiffen spielt. Auch über die Zuständigkeiten auf einem solchen Schiff, hatte ich mir bisher noch keine Gedanken gemacht. Doch meine Erwartungen wurden nicht ganz erfüllt. Zu den handelnden Personen konnte ich keine Beziehung aufbauen, es gab keinen, dem ich meine Sympathie schenken konnte. Die vielen Gedanken, die sich der Kommissar über seine Krankheit und seine Familie machte, hemmten meinen Lesefluss, da die Geschichte um den tödlichen Virus, dann immer wieder in den Hintergrund trat. Der Schreibfluss wirkte auf mich am Anfang etwas hölzern, dieses wurde erst im weiteren Verlauf runder. Genauso war es mit der Spannung, die sich nur langsam aufbaute, dann aber im letzten Drittel des Buches anstieg. Aber so richtig warm geworden bin ich mit dem Buch nicht.

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Weniger wäre hier mehr gewesen
von Scheherazade am 27.05.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Das Kreuzfahrtschiff „Große Freiheit“ hat einen Toten an Bord, als sie in den Hamburger Hafen einläuft. Und als ob ein normaler Toter noch nicht genug Aufsehen erregen würde, ist dieser auch noch an einem Virus gestorben, dass jetzt nicht nur die Passagiere an Bord, sondern auch ganz Hamburg bedroht.... Das Kreuzfahrtschiff „Große Freiheit“ hat einen Toten an Bord, als sie in den Hamburger Hafen einläuft. Und als ob ein normaler Toter noch nicht genug Aufsehen erregen würde, ist dieser auch noch an einem Virus gestorben, dass jetzt nicht nur die Passagiere an Bord, sondern auch ganz Hamburg bedroht. Da die Hamburger Polizei eigentlich nicht zuständig ist, aber auch nicht nichts tun kann, schicken sie den wenig motivierten Kriminalkommissar Adam Danowski an den Schauplatz. Seine Ermittlungen sind allerdings nicht gern gesehen … Die Story an sich ist sehr spannend aufgebaut. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und sind immer aus einer Perspektive geschrieben. Hierbei wird überwiegend aus Danowskis Sicht berichtet. Allerdings werden in unterschiedlichen Abständen, immer mal wieder andere Sichtweisen eingestreut, mit denen meistens etwas angedeutet wird, das den Leser neugierig macht. Danowski ist ein besonderer Ermittler, da er nicht besonders motiviert ist und zusätzlich kommt hinzu, dass er hypersensibel ist. Hypersensible Menschen nehmen Dinge anders wahr und meistens nehmen sie auch mehr auf, was sie schnell ermüden lässt. So ist der Schreibstil an diesen Ermittler angepasst und es wird alles sehr detailreich beschrieben. Es werden zum Beispiel Gerüche mit Farben oder Gefühlen assoziiert. Dieser Aspekt des Buches hat mir sehr gut gefallen. Insgesamt hat mir der erste Teil des Buches sehr gut gefallen. Die Ermittlungen gingen zwar schleppend, aber das war für mich alles nachvollziehbar. Aber danach wurde es für mich immer unrealistischer, bis hin zu einem genauso unrealistischen, hollywoodreifen Ende. Es gab zum Schluss immer mehr Andeutungen die mich irgendwann genervt haben. Es ging plötzlich nicht mehr nur um dieses Schiff, sondern um Größeres inklusive Auftragskiller und dieser Aspekt war mir einfach zu übertrieben. Insgesamt ein Krimi, der sehr stark angefangen hat, dann aber für meinen Geschmack zu viel wollte. Zu empfehlen nur für Krimileser die mit überladenen Storys kein Problem haben und diese gerne lesen.

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