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Triptychon

Thriller

(7)

In einem multinationalen Konzern wird ein unschuldiger Mann zur Schachfigur in einem mörderischen Spiel um Macht, Geld und Kontrolle. Er erlebt die Hölle auf Erden.
John Gallagher, Informatiker aus London, steht massiv unter Druck. Er arbeitet für einen mächtigen Konzern, der in Südafrika ein neues Rechenzentrum eröffnen will. Aber John ahnt nicht, dass er in Wahrheit einem verbrecherischen Plan dient. Sein Alltag wird zum Albtraum, er kann kaum noch schlafen, der berufliche Stress erdrückt ihn. Wieder und wieder stößt er an seine physischen und psychischen Grenzen. Er will dem Wahnsinn entrinnen und schlittert in eine Affäre mit unabsehbaren Folgen. Er gerät zwischen die Fronten eines Konflikts, der mit einer für ihn unvorstellbaren Grausamkeit hinter den Kulissen tobt. Er wird zum Gejagten, doch die wahren Zusammenhänge erkennt er sehr spät. Das Sterben nimmt kein Ende, die Spirale der Gewalt eskaliert. Thomas Beckstedt hat einen mitreißenden Thriller über die Abgründe der Menschen und die Schattenseiten des modernen Wirtschaftssystems geschrieben, über den Einbruch von Gewalt und Tod in eine scheinbar normale Welt, über das Gefühl des Ausgeliefertseins und der Fremdbestimmung durch Mächte, die sich immer wieder entziehen.

Portrait

Thomas Beckstedt lebt als freier Schriftsteller in der Nähe von Wien. Der promovierte Philosoph und diplomierte Datentechniker arbeitete 20 Jahre in der IT-Branche. Nachdem seine Leidenschaft schon immer der Literatur galt, widmet er sich nun ausschließlich dem Schreiben.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 18.07.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-99200-158-3
Verlag Braumüller GmbH
Maße (L/B/H) 211/130/40 mm
Gewicht 682
Verkaufsrang 25.308
Buch (gebundene Ausgabe)
23,00
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
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Mitreißend, brutal, schonungslos, genial!
von einer Kundin/einem Kunden aus Erkelenz am 12.10.2016

Einen mehr als genialen Thriller hat Thomas Beckstedt mit "Triptychon" verfasst. Ein echter Lese-Genuss! Inhalt: In einem multinationalen Konzern wird ein unschuldiger Mann zur Schachfigur in einem mörderischen Spiel um Macht, Geld und Kontrolle. Er erlebt die Hölle auf Erden. Der Thriller entwickelt von der ersten Seite an ein rasantes Tempo,... Einen mehr als genialen Thriller hat Thomas Beckstedt mit "Triptychon" verfasst. Ein echter Lese-Genuss! Inhalt: In einem multinationalen Konzern wird ein unschuldiger Mann zur Schachfigur in einem mörderischen Spiel um Macht, Geld und Kontrolle. Er erlebt die Hölle auf Erden. Der Thriller entwickelt von der ersten Seite an ein rasantes Tempo, das nur an einigen Stellen mal gedrosselt wird. Im Mittelpunkt steht John Gallagher, der als Informatiker, in einen Teufelskreis gerät, dem er nicht entkommen konnte. Das Buch ist auf seine Weise außergewöhnlich. So setzt Thomas Beckstedt die Gefühlsregungen der Protagonisten in Klammern und erhöht dadurch die Authentizität der Figuren, die gleichzeitig hervorragend gezeichnet sind. Außerdem erzählt der Autor äußerst realitätsnah und nimmt den Leser mit auf eine echte Achterbahnfahrt. Seine bildhafte Sprache macht diesen Thriller noch einmal ganz besonders, weil das eigene Kopfkino immer wieder aufs Neue auf die Probe gestellt wird. Für mich ein klarer Pluspunkt. Dazu ist dieser Thriller keine 0815-Kost, sondern aus einem intellektuellen Blickwinkel geschrieben, sodass sich jeder Leser seinen eigenen Reim auf diese Geschichte machen kann, denn hier ist auch auf philosophischer Ebene etwas geboten. Insgesamt ist "Triptychon" keine einfache Lektüre und sollte mit Ruhe und Bedacht gelesen werden. Der Autor spielt mit Extremen, die für mich persönlich hervorragend schriftstellerisch dargebracht worden sind, aber zartbesaitete Leser vielleicht abschrecken könnte.

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Harter Tobak, nichts für zartbesaitete. Aber super spannend und fesselnd erzählt.
von einer Kundin/einem Kunden aus Wachtendonk am 04.10.2016

John Gallagher könnte eigentlich ein verhältnismäßig ruhiges Leben führen. Er hat zwar einen stressigen Job als Informatiker bei einem multinationalen Pharma-Unternehmen. Er hat eine Deadline in einem Rechenzentrum in Südafrika das aus dem Ufer zu laufen droht. Er hat eine Ehefrau mit der es nicht mehr so läuft,... John Gallagher könnte eigentlich ein verhältnismäßig ruhiges Leben führen. Er hat zwar einen stressigen Job als Informatiker bei einem multinationalen Pharma-Unternehmen. Er hat eine Deadline in einem Rechenzentrum in Südafrika das aus dem Ufer zu laufen droht. Er hat eine Ehefrau mit der es nicht mehr so läuft, eine Affäre mit einer Stewardess und er hat eine Freundin die nicht mehr auf seine Anrufe reagiert und die ihn schlimmste Albträume erleben lässt. Aber all das ist noch nichts gegen das, was ihm bevorsteht: nur ein paar Tage später befindet er sich auf einer abenteuerlichen Flucht durch Europa, an seiner Seite eine Freundin seiner Freundin. Auf seinen Fersen gedungene Killer und diverse Geheimdienste. Dabei pflastern Leichen seinen Weg, viele davon werden in großer Ausführlichkeit gefoltert - da sind Schilderungen dabei, da benötigt man schon einen stabilen Magen. Ich habe die Toten nicht gezählt, es sind viele. Aber wenn man das Buch liest, ist jede/r Einzelne Teil des Ganzen, folgt der Logik der Geschichte. Die Brutalität ist manchmal arg heftig, aber noch im Rahmen des erträglichen. Die Geschichte ist sehr spannend geschrieben, man hat nur wenige Gelegenheiten durchzuatmen. Dabei sind die Charaktere gut beschrieben, man kann nachvollziehen wann sie wie reagieren. Ein Buch, das man nur ungern aus der Hand legt und das einen hohen Suchtfaktor hat. Dabei ist es aber alles andere als "leichte Kost". Denn neben den sehr detailliert beschrieben Folterszenen gibt es eine große Anzahl an Figuren, wer da nur flüchtig liest, verliert den Überblick. Wer sich aber auf das Buch einlässt, wird mit atemlose Spannung bis zum Ende belohnt. Für mich eindeutig fünf von fünf Sternen!

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Macht um jeden Preis
von einer Kundin/einem Kunden aus Borken am 03.10.2016

Ein absolut fesselnder und aufgrund seiner Realitätsnähe erschreckender Thriller. John Gallagher ist ein Informatiker und arbeitet für den Londoner Konzern P.W.I.. Seine Aufgabe ist es in Südafrika ein neues Rechenzentrum auszubauen. Er steht dort unter enormen beruflichen Druck und sein Privatleben lässt ebenfalls zu wünschen übrig. So schlittert John in... Ein absolut fesselnder und aufgrund seiner Realitätsnähe erschreckender Thriller. John Gallagher ist ein Informatiker und arbeitet für den Londoner Konzern P.W.I.. Seine Aufgabe ist es in Südafrika ein neues Rechenzentrum auszubauen. Er steht dort unter enormen beruflichen Druck und sein Privatleben lässt ebenfalls zu wünschen übrig. So schlittert John in eine verhängnisvolle Affäre mit einer jungen Stewardess. Fest gewillt, diese sofort wieder zu beenden fliegt er Hals über Kopf zurück nach London. Hier beginnt nun sein albtraumartiger Trip, der von Tag zu Tag neue böse Überraschungen und nicht vorstellbare Grausamkeiten für ihn bereit hält. Thomas Beckstedt versteht es mit seinem intelligenten und außer-gewöhnlichen Schreibstil den Leser an die Geschichte zu fesseln. Er schildert Situationen mit unglaublich häufigen Perspektivwechseln, ohne dass der Leser den Überblick verliert. Dies gibt dem Roman immer wieder ein hohes Tempo und Dramatik, was die Seiten nur so vorüberziehen lässt. Die Beschreibung der Protagonisten gelingt ihm ebenfalls hervorragend und er bringt somit interessante Charaktere in die Geschichte ein. Die Spannung wird über das gesamte Buch auf sehr hohem Niveau gehalten und der Leser kann immer wieder eigene Überlegungen bezüglich der Verbindungen einzelner Protagonisten zueinander anstellen. Die Geschehnisse sind streckenweise sehr brutal beschrieben und Thomas Beckstedt gelingt es dennoch sie nicht reißerisch wirken zu lassen, so dass ich als Leser auch mit einigen Folterszenen keine Probleme hatte. Insgesamt dürfen wir hier einem Menschen begleiten, der ohne sein Zutun in einen Strudel von Korruption, Gewalt und Macht gerät und dabei als kleiner Mann versucht gegen die ganz großen anzukämpfen. "Triptychon" ist aus meiner Sicht ein unglaublich gut gelungener und intelligenter Thriller, der mich im Anschluss auch noch länger über die Geschehnisse hat nachdenken lassen. Vieles scheint nicht unbedingt der Fantasiewelt zu entspringen und wirkt dadurch authentisch und gleichzeitig sehr erschreckend. Eine absolute Leseempfehlung und volle 5 von 5 Punkten!!!

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Schonungslos und realistisch!
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 02.10.2016

Mit "Triptychon" ist Thomas Beckstedt ein Thriller gelungen, der Seinesgleichen sucht: Rasant, spannend und vor allem schonungslos wird das intrigante Spiel Wirtschaftsmächtiger geschildert, in dessen Strudel der ahnungslose Informatiker John Gallagher gerät. Ehe er sich versieht, befindet er sich auf der Flucht, eine Welle der Gewalt und es Todes... Mit "Triptychon" ist Thomas Beckstedt ein Thriller gelungen, der Seinesgleichen sucht: Rasant, spannend und vor allem schonungslos wird das intrigante Spiel Wirtschaftsmächtiger geschildert, in dessen Strudel der ahnungslose Informatiker John Gallagher gerät. Ehe er sich versieht, befindet er sich auf der Flucht, eine Welle der Gewalt und es Todes hinter sich herziehend. Atemlos ist der Leser sowohl den Bösen als auch den vermeintlich Guten auf der Spur, verfolgt, wie John und seine Begleiterin versuchen, das große Geheimnis zu lüften, welches die Welle des Gewalt ausgelöst hat. Der Thriller vereint eine gekonnte Mischung als Spannung, Action und Gewalt. Doch vor allem hat mich dieses gnadenlos Realistische des Romans so fasziniert. Der Autor nimmt kein Blatt vor dem Mund, stellt Sex and Crime so dar, wie es wirklich ist, schreckt selbst vor Folterszenen nicht zurück. Doch trotz zeitweiliger Hölle auf Erden kommt die Menschlichkeit im Roman nicht zu kurz. Als angenehme Bereicherung ist jedes Kapitel zu Beginn mit einem Zitat über Hieronymus Boschs Triptychon versehen, welches der Namensgeber des Thrillers ist und dessen Deutung John Gallaghers Schicksal auf eine gewisse Art mitbestimmt. Ein Top-Thriller, spannend bis zum Schluss!

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"Triptychon" von Thomas Beckstedt
von einer Kundin/einem Kunden aus Schwarzenbek am 26.09.2016

Inhalt In einem multinationalen Konzern wird ein unschuldiger Mann zur Schachfigur in einem mörderischen Spiel um Macht, Geld und Kontrolle. Er erlebt die Hölle auf Erden. John Gallagher, Informatiker aus London, steht massiv unter Druck. Er arbeitet für einen mächtigen Konzern, der in Südafrika ein neues Rechenzentrum eröffnen will. Aber... Inhalt In einem multinationalen Konzern wird ein unschuldiger Mann zur Schachfigur in einem mörderischen Spiel um Macht, Geld und Kontrolle. Er erlebt die Hölle auf Erden. John Gallagher, Informatiker aus London, steht massiv unter Druck. Er arbeitet für einen mächtigen Konzern, der in Südafrika ein neues Rechenzentrum eröffnen will. Aber John ahnt nicht, dass er in Wahrheit einem verbrecherischen Plan dient. Sein Alltag wird zum Albtraum, er kann kaum noch schlafen, der berufliche Stress erdrückt ihn. Wieder und wieder stößt er an seine physischen und psychischen Grenzen. Er will dem Wahnsinn entrinnen und schlittert in eine Affäre mit unabsehbaren Folgen. Er gerät zwischen die Fronten eines Konflikts, der mit einer für ihn unvorstellbaren Grausamkeit hinter den Kulissen tobt. Er wird zum Gejagten, doch die wahren Zusammnhänge erkennt er sehr spät. Das Sterben nimmt kein Ende, die Spirale der Gewalt eskaliert. Eindruck Ein Konzern der an biologischen Waffen forscht und eine Sauerei nach der anderen anzettelt, Killer anheuert um Informationen aus jenen herauszuholen, die etwas herausgefunden haben und auch vor denen nicht halt macht, die mit ihnen Kontakt hatten. Auf grausamste Art werden Menschen zu Tode gefoltert um andere ekelhafte Machenschaften zu vertuschen. Ekel und Fassungslosigkeit ließen den Leser hier ein um's andere Mal zurück, jedoch auf einem Niveau geschrieben, das niemals eine Belastungsgrenze überschritten wurde oder sich im Ton verloren wurde. Thomas Beckstedt ist meisterhaft in der Lage die Abgründe der menschlichen Psyche herauszuarbeiten und Charaktere so zu gestalten, dass es schwierig ist, sich auf eine Hauptperson festzulegen. Damit werden sie nie langweilig und man lernt den einen oder anderen neuen Charakterzug auch zu späteren Zeitpunkten noch kennen. Der Thriller ist in die 3 Teile "Böse Träume", "Flucht" und "Hölle" unterteilt. Jedes Kapitel beginnt mit einem Zitat über das Triptychon "Der Garten der Lüste" des niederländischen Malers Hieronymus Bosch, welches eben durch diese Zitate eine große Rolle für die Handlung spielt, und zeigt damit schon die Grausamkeiten des Kommenden auf. Schonungslos, offen und direkt wird hier ins Detail von Folterungen, Vergewaltigungen und Morde gegangen, die aber durch den edlen, feinfühligen und sehr intelligenten Schreibstil gut aufzunehmen und zu verarbeiten sind. Mein Lieblingszitat: "Die Gesellschaft die Bosch abbildet, ist von dreierlei Art: heftig, gewalttätig und hybrid. In einigen seiner anspruchsvolleren Werke sagt uns Bosch, dass der Mensch in dieser Hinsicht überhaupt keine Wahl hat. Der Homo sapiens ist der größte Zerstörer der gesamten göttlichen Schöpfung - eine vollständige Umkehrung des humanistischen Denkens." James Snyder Das zeigt das gesamte Handeln. Folterungen, physische und psychische Qualen, Morde ohne Skrupel, weil es wie immer um Geld, Gier und Macht geht. Und wenn dann diejenigen, die eigentlich auf der "guten" Seite stehen, zu den gleichen Methoden greifen, um Rache zu nehmen und Genugtuung zu erkämpfen für all die Opfer - dann haben wir eben diese Umkehr. Den Titel "Hölle" für den letzten Teil finde von daher sehr treffend gewählt, denn wir - der Mensch - bereiten uns, anderen Lebewesen und der Welt selbst diese Hölle. Als angeblich hoch entwickelt und mit Intelligenz ausgestattet, handeln wir so nieder, wie es ein rein Instinkt gesteuertes Tier niemals tun würde. Fasziniert und begeistert bin ich von den Elementen mit denen Thomas Beckstedt spielt. In seinem Debüt war das Besondere die verschiedenen Zeitebenen, in "Triptychon" war es die "innere Stimme" der Protagonisten, die sehr raffiniert durch das ganze Buch begleitet hat. Fazit Ein meisterhaftes Zweitwerk von Thomas Beckstedt, das mich voll überzeugen konnte und seinem Debüt "1888" in nichts nachsteht. "Triptychon" ist definitiv nichts für schwache Nerven, aber allen, die einen höchst spannenden, sehr komplexen und teilweise grausamen Thriller zu schätzen wissen, kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen. 560 Seiten haben mich restlos in ihren Bann gezogen und sogar mein Interesse für Hieronymus von Bosch geweckt. Ich habe in Thomas Beckstedt einen weiteren Lieblingsautor entdeckt und bin auf weitere Bücher von ihm gespannt. Ich kann nur 5 Sterne vergeben, die allerdings aus vollem Herzen und absoluter Überzeugung.

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Grausamer Kampf um Geld und Macht
von einer Kundin/einem Kunden aus Blumberg am 23.09.2016

Inhalt: John Callagher, Informatiker einer großen Firma, gerät unbeabsichtigt zwischen die Fronten beim Kampf um Ansehen, Macht und Geld. Nach und nach verliert er alles, was ihm im Leben bisher wichtig schien. Und ehe er sich versieht, befindet er sich mitten in einem Kampf von unvorstellbarer Grausamkeit, der ihn fast... Inhalt: John Callagher, Informatiker einer großen Firma, gerät unbeabsichtigt zwischen die Fronten beim Kampf um Ansehen, Macht und Geld. Nach und nach verliert er alles, was ihm im Leben bisher wichtig schien. Und ehe er sich versieht, befindet er sich mitten in einem Kampf von unvorstellbarer Grausamkeit, der ihn fast den Verstand verlieren lässt. Cover: Dunkler Einband mit bläulichen Strichen (ähnlich eines Computercodes / DNS-Code ) und weißer Schrift. Einfach und doch auffällig. Rückseite: Fingerabdruck umgeben von Kreisen aus verschiedenen Linien. Meinung: Das Buch ist sehr spannend geschrieben und es dauert nicht lange, bis man sich mitten im Geschehen befindet. An vielen Stellen hatte ich nicht nur Gänsehaut sondern mir ist es eiskalt den Rücken heruntergelaufen. Allerdings sind manche Szenen, darunter auch Gewaltszenen, so detailliert beschrieben, dass nicht jeder Leser seinen Gefallen daran finden wird. Doch der Autor legt nicht nur Wert darauf zu gefallen, sondern er möchte auch eine gewisse Philosophie mitgeben. Das Buch kann deshalb aus verschiedenen Blickwinkeln gelesen werden, je nach Intellekt des Lesers, was dem Autor sehr gelungen ist. - Der Leser, der ein spannungsgeladenes Buch mit reichlich Action erwartet, wird nicht enttäuscht - Ein Leser, der es lieber mag, dass über Situationen nachgedacht und nicht einfach nur irgend eine Geschichte runtergeschrieben wurde, kommt ebenso auf seine Kosten. - Passende Zitate, titelbezogen, über den einzelnen Kapiteln erfordern schon eine erhöhte Denkbereitschaft (ist diese nicht vorhanden, kann das Buch trotzdem in vollen Zügen genossen werden) - Und wer gerne zwischen den Zeilen liest, der muss nur genau genug hinschauen, er wird so Einiges finden. Der Titel Tryptichon ist gut gewählt und zieht sich durch das ganze Buch: Zum einen in Johns Leben, dann in den Zitaten über den Kapiteln und auch die Einteilung des Buches in drei Teile. Zudem hat Thomas Beckstedt gut recherchiert und an einigen Stellen definitiv fundiertes Fachwissen eingebracht. Fazit: Ein spannend geschriebenes Buch. Keine leichte Lektüre, doch wer gerne beim Lesen etwas gefordert sein möchte und auch vor extremen Situationsbeschreibungen nicht zurückschreckt, wird von diesem Buch beindruckt sein.

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Ein Thriller, wie er sich gehört
von Anneja aus Halle am 28.09.2016

Vorab möchte ich mich bei Thomas Beckstedt, dessen Leserunde mehr als nur interessant war und dem braumüller Verlag bedanken welche mir dieses Buch als Leseexemplar überließen Was für eine Story, ich bin immer noch baff. Meine Erfahrung mit dem Buch würde ich mit einem Strudel in einem sehr tiefen und... Vorab möchte ich mich bei Thomas Beckstedt, dessen Leserunde mehr als nur interessant war und dem braumüller Verlag bedanken welche mir dieses Buch als Leseexemplar überließen Was für eine Story, ich bin immer noch baff. Meine Erfahrung mit dem Buch würde ich mit einem Strudel in einem sehr tiefen und dunklen See vergleichen, der einen immer mehr in diese kalte Dunkelheit saugt aus der man einfach nicht entkommen kann. Kaum hatte ich das Buch in meiner Hand, schon waren die ersten 100 Seiten gelesen. Wie ein Sog eben. Bevor ich ein Buch lese, lese ich nie die Kurzbeschreibung. Viele Bücherrückseiten verraten mir zuviel und nehmen mir so Überraschungsmomente. Und gerade von denen gibt es im oben genannten reichlich. Selten überschlugen sich Charaktere so oft miteinander, das man denken müsste das man den Faden verliert, aber weit gefehlt. Selbst nach der 300-sten Seite konnte ich die verschiedenen Akteure noch auseinander halten. Und von denen gibt es im Buch reichlich, sie alle aufzuzählen wäre sehr mühselig und anstrengend. Allerdings gibt es einige Personen welche wir durch das ganze Buch begleiten und dabei miterleben müssen wie sie nervlich zu Grunde gehen oder sich in eine wahre Tötungsmaschine verwandeln. Einer dieser Personen ist John, welcher für ein weltweites Unternehmen arbeitet und dafür sorgt dass das neue Datencenter bald angeschlossen werden kann. Dies klingt erstmal nicht weltbewegend, am Ende muss man aber feststellen das eigentlich alles was im Buch passiert, passiert weil John in einem Flieger sein E-Book vergessen hat. Diese Kleinigkeit ist der Anfang einer Geschichte von fast allen schlechten was es auf der Welt gibt. Es bleibt kaum etwas aus. Es wird keinen wundern das ich dadurch im Minutentakt einen kalten Schauer über den Rücken huschen spürte. Gerade die Abschnitte in denen es um Themen wie Vergewaltigung, Folter oder den Mord Unschuldiger ging,hängen mir auch jetzt noch nach und lassen mich für vieles dankbar sein das ich zum Glück nie erfahren habe und erfahren möchte. Dazu gehört auf jeden Fall nie in einer Firma zu arbeiten, wie John es tut. Trotz der vielen Personenwechsel innerhalb weniger Seiten, kam ich sehr gut voran und fühlte mich nie überrumpelt. Die Schreibweise war sehr angenehm und ließ ein lockeres lesen zu. Die Unterteilung in die Abschnitte:Böse Träume, Flucht und Hölle und deren Unterpunkte, welche in Datumsangaben verlaufen, wurden gekonnt gewählt. Die Unterschiede in der Erzählung kann man Abschnitt für Abschnitt erlesen. Ich möchte dazu sagen dass das Buch nicht an allen Stellen für jeden geeignet ist. Wer leicht schwache Nerven hat wird an einigen Stellen geschockt sein und das Buch kurz zur Seite legen, nur um zu überlegen ob er das gerade wirklich gelesen hat. Mir blieb ein paar mal der Mund offen stehen und suchte schließlich das Gespräch mit meinen Freund um wieder ein bisschen mehr Boden in der Realität zu fassen. Das Cover konnte leider nicht so wirklich bei mir punkten, da es doch sehr unscheinbar ist und mir vielleicht garnicht aufgefallen wäre. Ich glaube da wäre mehr drin gewesen. Ansonsten ist dieses Buch für mich eine absolute Empfehlung, welches ich gerne zu einem späteren Zeitpunkt wiederholt lesen werde.

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